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Gedanken....

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geschrieben von: WaTcHmE

EDIT: Die neuesten gedichte stehen immer ganz uinten!

Mein erstes... ich hoffe es ist nicht völliges Unkraut :rolleyes: ;)
ich würde mich über reaktionen freuen, damit ich weiss ob ich es besser lassen sollte, oder ob ich noch einen Versuch wagen kann... :)

Die Perle der Liebe

"spring" bat die Stimme
"spring" wisperte der See
"spring" sagte mein Herz

so sprang ich hinein

tiefer zog es mich
immer tiefer
Dunkelheit
verbreitete sich

dann sah ich Licht
ganz dicht vor mir
die Perle!

ich schwam näher
nur noch 2 meter
und weiter
nur noch 2 meter
und tiefer
nur noch 2 meter
und näher
nur noch 2 meter

TOT fand man mich am strand!



geschrieben von: WaTcHmE

Auf einmal:
FREIHEIT

losgelöst.. schwebend..
leicht....

ich sehe nach unten
Schnüre, die sich um einen Körper winden
Menschen drum herum
Hektik!

Piepen,rufen,schreien
alles durcheinander
alle kümmern sich um diesen Körper
MEINEN Körper

Ich schwebe und sehe
sie fühlen mich nicht
sie hören mich nicht

grenzenlose Freiheit!
endlose Freiheit!
Mein einziger Traum!

doch nun?
Wohin soll ich?
Was soll ich tun?

Angst beschleicht mich.
Angst vor dem unendlichen
Angst....

ich sehe auf mich herab
Mein Körper zuckt...
STROMSCHLAG....

Absolute Freiheit!

für immer?
was ist sonst noch hier?
WER ist sonst noch hier?

wieder zuckt mein Körper
ich bekomme Panik!

Wo ist die Hülle die meine Seele schützt?
warum bin ich nicht da drin?
ich brauche meinen Körper
Mein Schutz für die Seele

und auf einmal...
auf einmal wird es wieder hell um mich...
ich darf zurück...



geschrieben von: WaTcHmE

Freunde

wir gingen Hand in Hand
als Freunde
als gute Freunde

immer weiter
immer weiter
bis zum tosenden Meer

Mit unsrer Hilfe konnten wir es meistern
das andere Ufer zu erreichen
um weiter zu kommen

wir schwammen
weit weit!
das Ufer?
nicht mehr zu sehn

durch unsere Hilfe ging keiner unter
wir hielten uns

Da das andere Ufer

schneller wollten wir sein
schneller!

ich war am Ende
aber er brauchte mich doch!
ich hielt durch!

immer näher
das Ufer kam

er sah
"ich packs alleine"
da ließ er los

ich versuchte es
auch weiter
wir hatten uns immer geholfen
immer vertraut

nun schwamm er allein

am Ufer drehte er sich um
und winkte mir
fröhlich

bis das Meer mich verschlungen hatte!



geschrieben von: WaTcHmE

Stille

LAUT war es
nirgendwo Ruhe
ich irrte umher
suchend
nach einem Platz mit RUhe

AUF EINMAL
ein gleißendes Licht
und alles verstummte

Ich genoss es

Die Autos waren still
Die Fabriken waren still
Die Eisenbahnen waren still
Alle Maschienen waren still

Da hörte ich

Das Schreien des geschlagenen Kindes
Das schluchzen der vergewaltigten Frau
Das jammern der Hungernden
Das ächzen der alten Menschen
Das stöhnen der Kranken

und ICH SCHRIE!!
SCHRIE um diese grausige Melodei zu übertönen
SCHRIE um wieder Ruhe zu bekommen
SCHRIE um das ganze Elend nicht ertragen zu müssen

wo kann ich hin?
wo gibt es wieder den Lärm der Stadt?
wo ?

Auf einmal begannen die Maschienen
Ihre eisernen Töne wieder zu geben
diese grausige Melodei zu überlagern
zu verstecken!



geschrieben von: WaTcHmE

Die Welt

Ich stehe, sehe

Den Sonnenuntergang
schön, rot, wunderbar

davor:Industrie
rot, weiss, schwarz
alle Farben

schön

Auf einmal sehe ich
ich sehe hindurch
das Trugbild wird unsicher
verschwimmt

dahinter
die Wahrheit..
die nackte bloße Wahrheit

gefährlich
machtgeil
geldgeil
pervers
menschenverachtend

ich schreie
beissend sticht die Wahrheit in den Augen
ich reisse meine Hände hoch um mein gesicht zu vebergen
verstecke mich
vor der Wahrheit



geschrieben von: WaTcHmE

Die letzten Sekunden
30 vielleicht

Ich weiss, ER kommt mich zu holen
kommt meine Seele nach Hause zu bringen

Ich denke an mein Leben
was war falsch?
was richtig?

Ich bekomme Angst
langsam und kalt
mein Körper scheint zu frieren
KALT

Ich will mich bei jenen entschuldigen denen ich die Wärme nahm, da ich nun Kälte spüre
ich will jenen mehr Wärme geben die mich ein Leben lang warm hielten!

ER ist da!
ich erkenne ihn
Alt und jung, groß und klein

ER lässt mich sehen
ich verstehe das warum,
ich verstehe alle wieso!

und ich sehe
sehe, wie unbedeutend ich war
kleine Glut im riesigen flackernden Feuer

aber nun spüre ich
Wärme
ER bringt mich zurück

ICH BIN ZU HAUSE!



geschrieben von: WaTcHmE

Zu Hause

ich irre umher
getrieben
gehetzt

nirgendwo ruhe
nirgendwo friede

ich laufe
ich will weg
ich kann nicht mehr
ich will nicht mehr

auf einmal
ich sehe Licht
kein weisses abstoßendes Licht
ein gelbes Licht,
eine Kerze?

ich renne darauf zu
stolpere,falle
hoffe.

eine offene Tür
weich,warm sehe ich das Licht
meine letzte Hoffnung

doch da sehe ich die Hand
ein böses grinsen
es sieht mich stolpern
lacht

langsam zieht es die Türe zu



geschrieben von: WaTcHmE

Ich höre den Knall
das Projektil verlässt den Lauf
ich sehe es auf mich zurasen
nichts kann es stoppen,
nichts!

Meine Gedanken zerreissen,
werden wieder klar
nur um erneut zu zerreissen.

Mein Kopf bewegt sich zur Seite
fast spöttisch beobachtet mein Geist
wie mein Körper versucht zu leben

Auf einmal verharre ich
meine Gedanken sind klar
ich verstehe warum und wieso
wer da war, wer es wert war, wer nicht?

Krachend durchbricht die Kugel meinen Schädel
schmerz geht durch den ganzen Leib
doch dann

Ruhe, Frieden



geschrieben von: WaTcHmE

Der Tod

er kommt langsam
über Jahre

du schläfst
laut schläfst du
jeden stört es
jeden...

und auf einmal bist du ruhig
kein laut verlässt mehr deinen Mund
jeder ist erfreut
jeder , auch du

am nächsten morgen entdeckt man dich
tot auf deinem Bett

der Kreislauf von sterben und erwachen hat ein ende



geschrieben von: WaTcHmE

wir sitzen an der Straße
ein langer weg hinter uns
ein langer vor uns

niemals getrennt
immer vereint
fochten wir manchen Kampf

niemals waren wir verlierer
immer sieger

doch nun gabelt sich der weg
ich kenne deinen,
bin ihn vor Jahren gegangen
erinnere mich

heiße Tränen verlassen mein Auge
meine Stimme kreischt dir nach
meine Hand reckt sich nach dir
meine Hoffnung: dein umdrehen...

doch du gehst weiter
einen Weg der nur verderben bringt und nur schmerzen kennt
einen Weg der dich nie wieder ganz verlassen wird
einen Weg der nichts gutes verheisst

warum kann ich dich nicht halten?
warum gehst du nun?
was zieht dich in dieses Grauen?
was..............................



geschrieben von: WaTcHmE

Sterben

langsam und schön
weich gebettet auf einem Stein
liegen loslassen
verstehen

was war?
was ist?
nichts ist wichtig!

wozu wohin?
das erste mal im Leben still
hören, fühlen
die letzten Eindrücke
will sie festhalten

der schwarze Fährmann tritt dazu
nimmt die Hand
keine Angst
kein Zagen

endlich ein menschlicher Mensch



geschrieben von: WaTcHmE

du bist stark
fürchtest nichts,
nein, du hast keine Angst
du bist stark

nun liegst du da
entstellt
gekrümmt
eine arme Kreatur

wie gerne hättest du jetzt Hilfe,
wie gerne würdest du nun Wärme spüren
wie gerne hättest du jemand der dir hilft

und aus den ganzen Rücken die sich dir zudrehen
dir Kälte zeigen und wegsehen
kommt langsam und vorsichtig
eine Hand.



geschrieben von: WaTcHmE

[Da die Kritik von boppy und Rosenfeuer sehr nett war schreibe ich weitere hier rein.. dank euch!]

kein Laut

kein laut entrinnt meiner Seele
eingeschlossen und vergraben
niemals mehr offen

ich habe gegeben und geliebt,
habe vergessen und verziehn
doch diesmal gehst du zu weit
diesmal...

hab ich was getan was den Zorn verdient?

du lügst, du betrügst
du verheimlichst!

aber immer ist der andere der Schuldige..



geschrieben von: WaTcHmE

Mein Herz,
es flog zu dir
du meine Göttin,
du mein Stolz

ich legte dir die Welt zu Füßen
holte dir die Sterne vom Himmel
alles

doch du..
du tratst mich in den Staub

nie ging es dir besser sagtest du



geschrieben von: WaTcHmE

ich sehe die Klinge
blitzend und beissend
mein freund

langsam greift meine Hand danach
jeden Augenblick auskosten
das Messer, meine Hand werden eins
langsam nähert sich die Spitze

Adrenalin erschüttert meinen Körper
ich tu es
ich tu es
mach es
will es

Die Klinge durchbricht meine Haut
langsam erblickt mein Blut die Welt
perlt herab
entgegengesetzt der Klinge
sie schneidet

jeder Nerv bringt Lust
jede Ader mehr willen
ich schneide

stunden später wache ich auf
betäubt
und einer Wunde am Arm



geschrieben von: WaTcHmE

Langsam
nur langsam
zieht es mich hinab

mein Körper : kalt,
meine Seele noch lebendig
die Arme hochgerissen
die Augen geschlossen
versinke ich

meine Seele
nie wird sie frei
nie wieder Licht schauen

gefangen
gefangen in einem toten Körper
dem Boden des Meeres der Sehnsucht
engegenschwebend





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