[Kritik zu den Auswüchsen meiner kranken Phantasie] - German Gothic Board

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Kritik zu den Auswüchsen meiner kranken Phantasie

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geschrieben von: Andras

Hallo liebe Nachmenschen
Ich bitte euch, die ihr so lieb ward, meine Texte zu lesen, hier euer eigenes Gedankengut dazu zu verfassen und mir und der Allgemeinheit kund zu tun. Wenn ihr nicht wollt, dann lasst es eben bleiben ... ich würde mich aber sehr freuen. Hier der Link http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=74335

Danke , carpe noctem
Andras



geschrieben von: Ars Moriendi

Hallo Andras,

ich habe mich gerade etwas durch die Kritik-Threads gewühlt und dabei bei deinen Gedichten etwas entdeckt, was ein Gedicht ausmachen sollte - nämlich Gefühl. Bei vielen wirkt es verkrampft und übertrieben, wenn versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, aber schon bei der ersten Zeile deines ersten Gedichtes habe ich gemerkt, dass das hier nicht der Fall sein wird.

Zitat:
Du bist mehr als nur ein kleiner Vogel,
der seine Flügel abstreift und sich neu einkleidet.


Hach ja, da hat's mich schon erwischt... :rolleyes:
Das klingt nach Liebe und Verständnis, zärtlicher Hochachtung. Erzeugt ein wunderbares Gefühl in mir, wirklich total schön...

Zitat:
Du bist mein Freund.
Und Freunde verändern sich.
Ich liebe Veränderung.
Ich liebe meine Freunde.
Ich liebe dich.


Das fühlt sich nach Charakterstärke an und Halt für den vielleicht ängstelnden Freund. Jemanden einfach nehmen, wie er ist, weil man liebt.
Ich empfinde die dreimalige Wiederholung von "ich liebe..." hier sehr passend, es gibt dem erklärende, besänftigende Züge und macht einen schönen Abschluss.
Ich glaube, jeder kennt das: Alte Freunde, die sich verändert haben und man fragt sich, ob man überhaupt noch zueinander passt. Dann wünscht man sich, dass es so ist, wie in diesem Gedicht, auch wenn es vermutlich mehr Fälle gibt, in denen man sich einfach auseinander lebt. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. Jedoch, wenn man wirklich liebt, ist es dann auch möglich, dass man sich voneinander entfernt? Was ist denn richtig lieben und woher weiß man, ob die Gefühle gleich bleiben können?
Macht mich schon etwas nachdenklich...
An dem Gedicht aber habe ich nichts zu bemängeln und kann mich mit ehrlicher Bewunderung (besonders für die ersten beiden Zeilen) verabschieden.

carpe noctem,
Ars





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