wow.. ich blieb fast auf dem sofa kleben, nur um das buch so schnell wie möglich zu ende zu lesen und zu erfahren, wie es ausging.. das war meine heutige sonntagsbeschäftigung ---> lesen!! und wie es sich gelohnt hat!!!
ich mag diese endzeitszenarien gerne lesen.. mag einfach die phantasien der autoren ausspionieren und nachschauen, was sie mit so einem endzeitszenario anfangen.. und jetzt bin ich bei "die strasse" gelandet.. in meinen augen ein bisschen was anderes, was der autor aus der endzeit da macht.. das erste mal kommen gefühle beim lesen auf.. trauer, mitleid, hoffnung.. bei den anderen endzeitgeschichten war es immer nur spannung beim beobachten der grüppchenbidlung und die ewige frage, wie es soweit kommen konnte und was noch alles kommen wird.. bei "die strasse" ist es eigentlich völlig egal, wie es dazu kam.. ich zumindest hatte keine minute überlegt, was denn da passiert war.. es ist schlicht und ergreifend so was von nebensächlich - das hauptaugenmerk gilt ganz dem mann und dem jungen..
und mit jeder seite die frage "wie soll das bloss ausgehen für die beiden?"
eine sehr traurige geschichte.. die jedoch immer wieder zeigt, dass man die hoffnung auf ein morgen nie aufgeben darf.. die hoffnung auf ein morgen, der den nächsten tag mit sich bringt und vielleicht ein bisschen glück auf einen wartet..
ich kann das buch allen nur ans herz legen --> lest es und taucht ab in eine welt, die nur noch aus kälte und asche besteht..