[die gefühlte freiheit] - German Gothic Board

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die gefühlte freiheit

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geschrieben von: Mortalis

fühlst du dich frei?


ich habe mir in letzter zeit des öfteren diese frage gestellt und jedes mal
lautete die traurige, eindeutige antwort NEIN. meine aktuellen lebensumstände
lassen es leider nicht zu, dass ich mich frei fühle. ich fürchte auch, dass es auch zukünftig wirklich schwer sein wird für mich umstände zu schaffen in denen ich mich so fühlen kann.

freiheit ist relativ... jeder empfindet und versteht unter diesem begriff etwas anderes. dass man keine "absolute freiheit" erreichen kann, ist mir bewusst. wir werden immer an gesetze gebunden sein, wie die physik, die zeit usw, jedenfalls in unserem dasein als mensch.

es ist zugegebener massen nicht leicht für mich zu definieren, was freiheit (die greifbare freiheit, die gefühlte freiheit) für mich ist. es gibt nur wenige momente in meinen leben wo ich dieses gefühl greifen konnte...

ich errinnere mich an eine zeit, in der ich ein leben nur um des lebens willens führte. ich konnte meinen mir von der naturgegebenen schlaf und wachrythmus voll ausleben. ich fühlte mich lebendig, ging nachts viel spazieren, hatte zeit einfach mal nur dazusitzen und mir im dunkel der nacht die sterne anzusehen. lebte abseits der menschen, war auch einsam, aber das bin ich auch jetzt noch. ich fühlte mich einfach voll und ganz wohl, wirkliche sorgen waren mir fern... das war für mich freiheit.

aber freiheit wie ich sie empfinde ist nicht gesellschaftsfähig.

"gezwungermassen" lebe ich nun wieder in einer anderen welt. in der hektischen tagwelt. schlafprobleme sind wieder da, ängste auch. viele leute... arbeit ist zu erledigen, für irgendwen, irgendwas, unpersönlich, flach, geld, menschen, wohnung, arbeit, müdigkeit, unruhe, pflichten. nun bin ich wieder ein zahnrad einer maschinerie, frage mich nur wofür und warum, verstehe zwar dass "es sein muss" aber finde es dennoch nicht weniger traurig. und ich fühle mich als würde ich in ketten liegen.

soviel zu mir.

wie empfindet ihr freiheit? was ist sie für euch? wann habt ihr sie das letzte mal berühren können? könnt ihr auch gut ohne sie leben? oder lebt ihr mit ihr?




fühlst du dich frei?




grüsse,

Mortalis



geschrieben von: Mitternacht.

Ja die Freiheit bedeutet für jeden was anderes das stimmt.
Ich beschäftige mich auch sehr viel mit dem Thema Freiheit hab viel drüber Philosophiert usw.
Ich bin frei wenn ich in der Natur bin ich liebe die Natur.
Ohne die Freiheit könnte ich nicht leben nein niemals.
Ich finde Freiheit bedeutet für mich - Das es egal ist wie man aussieht oder an was man glaubt .. aber das ist ein anderes Thema und gehört nur teilweise dazu.
Frei wie ein Vogel will ich sein?
Geht es wirklich?
Frei zu sein für immer? Ich glaube nicht ständig wird man irgentwie eingeschränkt. Nein du darfst das nicht das dies das nicht - Wie mich es nervt.



geschrieben von: DarkHeart

freiheitsberaubung wære fuer mich, wenn man mich wo gefangen hælt und ich keinen eigenen Willen haben duerfte. Solange ich den haben kann, mache ich mir um diese Philosophie kaum Gedanken.



geschrieben von: Mitternacht.

Ich finde das Thema aber sehr interessant.
Warum schreiben so wenige?



geschrieben von: Ikara

man kann sich natürlich das leben auch schwer machen wenn man sich sagt ich bin gar nicht frei. das ist immer relativ. wenn ich zb für einen beruf früh aufstehen muß hab ich zwar nicht mehr die freiheit nachts so lange aufzubleiben wie ich will, habe aber geld um mir einen flug nach neuseeland leisten zu können, wo ich mich dann auf einer rucksacktour wieder frei fühle. das geld hätte ich nicht wenn ich nicht arbeiten würde, könnte dafür aber ausschlafen.

das leben in deutschland ist regelmentiert ohne ende, man merkts nur nicht mehr. wenn man allerdings in andere (da genügen auch europäische!) kulturkreise gerät fällt einem das auf einmal wieder auf, und zwar nur durch die gegenüberstellung dessen, was die leute da dürfen und was nicht! und nur, weil man etwas tun muß, würde ich nicht sagen dass man nicht frei ist.

ich freue mich grad auch wieder ganz wahnsinnig drauf wenn die prüfungszeit vorbei ist und ich wieder frei bin, ein buch zu lesen oder abends länger weg zu gehen, behaupte deswegen aber nicht, ich bin unfrei. da muß ich jetzt halt durch und hinterher ists nur umso schöner weils vorbei ist. aus eigener erfahrung kann ich sagen, leben um des lebens willen kann irgendwann ganz schön langweilig werden...

und ich glaube, dass das fehlverhalten vieler jugendlicher (komasaufen etc) daher kommt dass sie zuviele freiheiten haben und nicht mehr wissen, wo grenzen sind. da hört der spaß ja auch auf.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Mitternacht.
Ich finde das Thema aber sehr interessant.
Warum schreiben so wenige?

Das ist eine Frage des Grades der persönlichen Freiheit...sich zu äußern oder eben nicht.
Leider machen viel zu wenige Leute, speziell im Internet, gebrauch von ihrem Freiheitsrecht sich einfach mal nicht zu äußern.



geschrieben von: Demon17

Zitat:
und ich glaube, dass das fehlverhalten vieler jugendlicher (komasaufen etc) daher kommt dass sie zuviele freiheiten haben und nicht mehr wissen, wo grenzen sind. da hört der spaß ja auch auf.

Die Freiheit in der Gruppe ist gleich null. Der soziale Zwang ihrer Cliquen dominiert die meisten Heranwachsenden. Freiheit hat nur der Einzelgänger, der sich einen Dreck um den Rest der Gesellschaft schert.



geschrieben von: Rodehild

Zum Glück hat man den eigenen Willen (egal was ist).



geschrieben von: Hellscream

Zitat:
geschrieben von Rodehild
Zum Glück hat man den eigenen Willen (egal was ist).
Die Frage ist nur wie frei der eigene Wille ist.



geschrieben von: riomar

Das ist wirklich ein sehr interessantes und wichtiges Thema.
Meiner Meinung nach hört die persönliche Freiheit dann auf, wenn man in einer wie auch immer gearteten Gemeinschaft lebt. Egal, ob das auf Familien-, Dorf-/Stadt- , nationaler oder meinetwegen auch globaler Ebene ist. Wenn man mit anderen Menschen zusammenlebt, ist die persönliche Freiheit - und auch der Anspruch darauf - eingeschränkt. Den Vergleich zu anderen Ländern finde ich schwierig. In Portugal habe ich festgestellt, dass sich das Gemeinleben ziemlich chaotisch darstellt, aber letzten Endes funktioniert. Menschen, die nicht im reglementierten Deutschland aufgewachsen sind, erscheinen mir häufig sehr rücksichts- und gedankenlos, beispielsweise im Verhalten in der Natur. Im Zusammenleben mit anderen Menschen ist es wichtig, dass es Regeln gibt. Ob unsere Gesellschaft überreglementiert ist, kann ich nicht sagen. Ich glaube, dass ein unreglementiertes Zusammenleben nicht funktioniert. Dazu ist ein Großteil von uns zu rücksichtslos. Wir haben das ja erst kürzlich mit dem Rauchverbot erlebt. Mich hat noch kein Raucher an der Bushaltestelle gefragt, ob mich seine brennende Zigarette stört. Wessen Freiheit wiegt mehr? Die des Rauchers, der blöd genug ist, sich und andere zu vergiften oder meine, der ich nicht vom Rauch und Gestank belästigt werden will. Anderes Beispiel: Autofahrer nehmen sich die Freiheit, auf Rad- und Fußwegen zu parken. Nehme ich mir die Freiheit, auf die Straße auszuweichen, werde ich angeblafft. Wie gesagt, ich glaube, dass die Menschen zu egoistisch und zu wenig rücksichtsvoll handeln, als das man ohne Regeln leben könnte.

Eine andere Sache, über die ich mal nachgedacht habe, ist die wirtschaftliche Seite. Wer abhängig beschäftigt ist, muss sich ständig Sorgen um den Arbeitsplatz machen. Und wer kein regelmäßiges, ausreichend hohes Einkommen hat, kann wohl kaum sein Recht auf Freiheit wahrnehmen. Diese ständige Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung schränkt die Freiheit stark ein, finde ich. Wird ein Arbeitnehmer aus wirtschaftlichen Gründen, sprich: wegen der Profitgier des Unternehmers, entlassen, ist das völlig in Ordnung. Der Unternehmer ist ja frei in seinen wirtschaftlichen Entscheidungen. Er greift aber in das Recht des Arbeitnehmers auf freie Entwicklung seiner Persönlichkeit ein. Deshalb ärgere ich mich so sehr über diese billige Unions-Parole aus den 70er Jahren, "Freiheit statt Sozialismus". Wer denkt schon genau darüber nach, was das bedeutet?

Gefühlte Freiheit gibt es für mich eigentlich nur auf dem Fahrrad.



geschrieben von: Ikara

natürlich ein wichtiges thema!

nur wird freiheit, glaube ich, hier einfach zu sehr idealisiert. mal angenommen, man würde komplett frei sein wollen, kein anstellungsverhältnis, keine abhängigkeit von der wirtschaft, sich einfach nur um sich selbst kümmern wollen dann würde man auf einem bauernhof landen, mit dem man sich autark versorgen könnte. und dann? jeden tag um vier aufstehen, viecher und pflanzen versorgen, schauen, dass trotzdem irgendwo geld reinkommt, weil man halt nicht alles gegen naturalien eintauschen kann. und dann ist man ganz schnell wieder von früh bis abend beschäftigt und muß sich sorgen machen wenn man mal eine mißernte etc hatte. viel geld bleibt da nicht über, und leider kosten die meisten hobbies ne menge geld.
was ich sagen will, es hat alles sein für und wider, auch in diesem bereich, und sich die rosinen aus dem kuchen picken ist ja auch nix.

(persönliche) freiheit geht oft auf kosten von jemand anderem, das wird dann halt in kauf genommen und das nächste mal ist`s anders herum. ich möchte zum beispiel nicht, dass mir mein kind das an sorgen antut was ich meiner mutter angetan habe, nur weil ich mir eingebildet habe das gehöre zu meiner persönlichen freiheit und ich muß das jetzt machen

und von wegen gewichtung+raucher: mich "armen" nicht-autofahrer fragt ja auch niemand, ob es mich stört dass die unmengen an autos die luft verpesten, platz wegnehmen und zudem noch eine gewaltige geräuschbelästigung sind... aber das ist dann immer gleich was gaaaaanz anderes. (sorry, ot)

ansonsten muß ich riomar vollkommen recht geben, sobald gemeinschaft da ist müssen kompromisse gefunden werden.



geschrieben von: Hyperstigma

Zitat:
wie empfindet ihr freiheit? was ist sie für euch? wann habt ihr sie das letzte mal berühren können? könnt ihr auch gut ohne sie leben? oder lebt ihr mit ihr?


Freiheit ist in der tat, wie oft angesprochen, sehr subjektiv.
die gesetze der physik oder chemie, zeit, etc, beziehe ich in diese definition nicht ein, denn das sind dinge, an die sich jeder halten muss, bzw. an die sich keiner nicht halten kann.

aber die freiheit meiner definition nach ist einfach nur die möglichkeit zu sagen: ich will jetzt nach rechts, oder ich will jetzt nach links.

wenn ich kinder hätte und ich müsste entscheiden, lass ich sie allein zurück, oder bleibe ich bei ihnen? egal was ich tue, es ist meine freiheit es zu entscheiden. ich könnte tun und lassen, was ich will, aber doch sollte dann bewusst sein, wenn man die kinder um seiner freiheit wegen verlässt, dass die kinder dann das nachsehen haben, leiden und womöglich hungern müssen.

verpflichtung heist nicht, dass man nicht frei ist, sondern nur, dass die eigene freiheit nachwirkungen für andere hat, und für sich selbst.

ich könnte jemanden erschießen, wenn ich das möchte, aber dann hätte ich mit konsequenzen zu rechnen. und selbst diese bestehen aus den freiheiten anderer. der betroffene polizist hätte die freiheit seinem beruf nachzugehen, oder so tun, als ob nichts sei. was für ihn wiederum konsequenzen hat.

ich hoffe ich hab das einigermaßen nachvollziehbar ausgedrückt...hatte en paar start-probleme das hier zu schreiben XD



geschrieben von: Samsa209

also frei fühle ich mich, so doof es ist, wenn ich mit dem fahrrad durch die gegend gurke und ganz alleine bin.. wenn ich in U-Bahnen oder S-Bahnen einsteige und denke "könntest ja auch an deinem ziel vorbeifahren" oder wenn ich am hauptbahnhof stehe und sehe, mit etwas wehmut, wohin all die züge fahren..

aber naja.. ich bin ne popeliger schülerin, die auf ihre eltern angewiesen ist und auf die schule.. dh. kein entkommen aus dem system..

naja nur noch 3 jahre schule ^^

danach will ich selber entscheiden wohin ich gehe, am liebsten weiter weg, sei es nur österreich (ja, von ihr uste weit weg, ganz ausm norden^^) oder zB wales oder über den großen teich nach amerika hüpfen..

aber das sind alles nur träume..

träume die aber anspornen weiter zu machen..

lg

samsa



geschrieben von: Ronin76

Zitat:

fühlst du dich frei?


Absolutes Nein. In der deutschen Gesellschaft und wohl auch in den meisten "modernen" und industrialisierten Ländern ist das für mich nicht möglich. Es gibt zu viele Räuber welche mich plündern und plündern wollen, zB der deutsche Staat und seine Beamten, Arbeitgeber, Arbeitsämter, die Banken, die GEZ, Werkstätten, usw.
Alles wird einem vorgeschrieben, bis ins kleinste Detail. Und es gibt immer eine Person welche dich vor lauter Neid und Haß gerne anzeigt und gegen dich intrigiert. In der DDR wurden sie Stasispitzel genannt, doch sie sind überall und wissen es nicht einmal.

Zitat:

ich errinnere mich an eine zeit, in der ich ein leben nur um des lebens willens führte. ich konnte meinen mir von der naturgegebenen schlaf und wachrythmus voll ausleben. ich fühlte mich lebendig, ging nachts viel spazieren, hatte zeit einfach mal nur dazusitzen und mir im dunkel der nacht die sterne anzusehen. lebte abseits der menschen, war auch einsam, aber das bin ich auch jetzt noch. ich fühlte mich einfach voll und ganz wohl, wirkliche sorgen waren mir fern... das war für mich freiheit.

Oh ja, diese Zeiten kenne ich auch gut, aber richtige Freiheit gab es eigentlich nur weit zurück in der frühen Kindheit, also vor dem Kindergarten und der Schule. Den da nahm das Übel so langsam seinen Lauf und steigerte sich von Jahr zu Jahr. Als natürlicher Nachtmensch (Eule) ist es für mich eine große Last vor 14 Uhr aufzustehen, und tagsüber bin ich dann immer total erschöpft, egal wie früh ich schlafen gehe. Das ist wie wenn eine Tagmensch täglich um 21 Uhr aufstehen und um 13 Uhr schlafen gehen soll. Der Alltag und vor allem Arbeitsstellen, Schulen, Ämter aber auch Kaufhäuser sind leider zu 95% für Tagmenschen (Lerchen) optimiert.

Zitat:

"gezwungermassen" lebe ich nun wieder in einer anderen welt. in der hektischen tagwelt. schlafprobleme sind wieder da, ängste auch. viele leute... arbeit ist zu erledigen, für irgendwen, irgendwas, unpersönlich, flach, geld, menschen, wohnung, arbeit, müdigkeit, unruhe, pflichten. nun bin ich wieder ein zahnrad einer maschinerie, frage mich nur wofür und warum, verstehe zwar dass "es sein muss" aber finde es dennoch nicht weniger traurig. und ich fühle mich als würde ich in ketten liegen.

Geht mir auch so, aber das muß nicht so sein. Das Problem ist eben daß die Menschen zu egoistisch und untolerant sind. Sie haben Angst vor der Veränderung und sei sie noch so positiv und wertvoll. Sie geben lieber schädlichen und dummen Dingen den Vorzug, weil es eben schon immer so war, also aus Gewohnheit und Starrsinn.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
[B]Absolutes Nein. In der deutschen Gesellschaft und wohl auch in den meisten "modernen" und industrialisierten Ländern ist das für mich nicht möglich. Es gibt zu viele Räuber welche mich plündern und plündern wollen, zB der deutsche Staat und seine Beamten, Arbeitgeber, Arbeitsämter, die Banken, die GEZ, Werkstätten, usw.
Alles wird einem vorgeschrieben, bis ins kleinste Detail. Und es gibt immer eine Person welche dich vor lauter Neid und Haß gerne anzeigt und gegen dich intrigiert. In der DDR wurden sie Stasispitzel genannt, doch sie sind überall und wissen es nicht einmal.


...die "gefühlte Freiheit" ist somit gleich Null...und ich bin mir sicher, dass dieses "Gefühl" mich nicht täuscht und absolut mit den Tatsachen übereinstimmt...es gibt einfach zu viele Zwänge, die einem von zu vielen Menschen, bzw. staatlichen und anderen Institutionen aufoktroyiert werden...was kann ich denn schon ganz allein und für mich selbst entscheiden...? nichts. Ob ich geboren werden will, oder wann und wo, liegt bereits nicht in meiner Hand, ebensowenig, ob ich zur Schule gehen, ob ich mich dem Leistungs-, Konsum-, Konkurrenz-, Wettbewerbsdenken der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft unterordenen möchte - nichts davon kann ich mir aussuchen...und wenn man bei diesem Spiel nicht mehr länger mitspielen will, keinen Bock mehr hat auf Arbeit, oder darauf, sich vom Staat Steuern oder andere Frondienste und Tributleistungen abpressen zu lassen - also etwas tut, was der Obrigkeit nicht in den Kram passt - dann kommt man sowieso gleich in den Knast oder aber in den "Genuss" der "medizinischen" Alternative dazu, der geschlossenen Psychiatrie - etwa dann, wenn ich versuche, mein Leben, das ich schon nicht selbstbestimmt erhielt und nicht selbstbestimmt leben durfte, wenigstens hier in die eigene Hand nehmen möchte, indem ich es mir zu nehmen versuche...mit anderen Worten: ich habe überhaupt keine Freiheit...



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Hyperstigma
verpflichtung heist nicht, dass man nicht frei ist, sondern nur, dass die eigene freiheit nachwirkungen für andere hat, und für sich selbst.

schöner satz, wie ich finde. das meiste was den leuten an gefühlter freiheit abzugehen scheint, ist viel einfache egoistische (nicht unbedingt im negativen sinne) freiheit.

Zitat:
mit anderen Worten: ich habe überhaupt keine Freiheit...

ich wollt grad schreiben, such dir doch ne einsame insel. aber bei genauerem überlegen, selbst dort hättest du keinen eigentlich entscheidungsfreiheit, für die selbstversorgung müsstest du auch naturgesetzte beachten. da kannst nicht kommen und sagen, ich will jetzt ne banane, und vorher nicht um die palmen kümmern.



geschrieben von: x-xcva

ich bin vollkommen frei. ich kann denken, tun und lassen was ich will und wie ich es will, immer. ich muss nur bereit sein die konsequenzen zu tragen. ist doch so einfach. aber natürlich hat jeder die freiheit, sich die dinge kompliziert zu machen. ;)

grüßles
*freies* Mischa



geschrieben von: Ronin76

@Creobotra

Das mag ja teilweise so richtig sein, allerdings klingt dein letzter Satz verallgemeinernd und dogmatisch. Es gibt bestimmt genügend Palmen welche nicht die Pflege des Menschen benötigen. Heute beschränkt sich die Pflege doch hauptsächlich auf Pestizide und andere Chemikalien, damit möglichst viel Gewinn erwirtschaftet werden kann, egal mit welchen gesundheitlichen und ökologischen Folgen für Mensch und den Rest der Natur.

Dein Vergleich hinkt also gewaltig, es könnte tatsächlich so einfach sein, wären da nicht Menschen die soviel wie möglich für sich selbst beanspruchen, obwohl sie es für ein gesundes Leben gar nicht benötigen würden. Dieses maßlos gierige Verhalten ist doch krank, und ich frage mich immer wieder was die Ursache dafür ist. Sind solche Menschen vielleicht in der Kindheit zu kurz gekommen, oder liegt es einfach in der Natur von manchen Menschen ? Und wieso nicht in der Natur von allen Menschen ?

Das jedoch nicht alle Bedürfnisse so einfach befriedigt werden können ist auch klar, das ist eben individuell. Hier stellt sich nun die Grundfrage, ob die westliche Lebensweise wirklich so toll und schön ist wie dauernd propagiert wird. Wie lange verkraftet diese Welt, und vor allem die Menschheit noch so einen Lebensstil ? Ich kenne kaum einen Menschen der sich selbst als zufrieden oder glücklich bezeichnen würde, es kann also etwas nicht stimmen, den ich persönlich betrachte vollkommene Gesundheit laut der Definition der WHO oder vereinfacht ausgedrückt Glück und Zufriedenheit, als erstrebenswertes Ideal. Dies kommt jedoch nicht einfach durch eine illusionäre, positive Lebenseinstellung zustande sondern ist direkt an die Lebensumstände und das Umfeld geknüpft. Dh die Grundbedürfnisse des Menschen werden möglichst optimal befriedigt. Siehe zB die Aktivitäten des täglichen Lebens oder die Bedürfnißpyramide nach Maslow. In der heutigen Welt mangelt es doch hauptsächlich an solchen Bedürfnissen wie zB Liebe, Sicherheit, Selbstverwirklichung und Sexualität. Sexualität ist wahrscheinlich sogar das am meisten unterschätzte und unterdrückte Grundbedürfniß überhaupt. Diverse Beispiele wie zB eine seit vielen Jahrzehnten stark boomende Pornoindustrie belegen dies. Ca 80% des Internettraffics ist auf "Pornografie" zurückzuführen. Das Bedürfniß nach Sicherheit wird leider vom Staat völlig mißbraucht, denn durch höhere Steuern, noch mehr Oppression und Überwachung und noch mehr Polizei wird genau das Gegenteil erreicht.

Ich könnte mir gut eine Lebensweise vorstellen, die zurück zu den Wurzeln geht. Das geht jedoch nicht alleine, sondern muß gesellschaftlich akzeptiert und verinnerlicht werden, so daß unsere Nachfahren später das technologische Wissen von heute haben, jedoch auf diesen Fehlern gelernt haben und eine einfachere Lebensweise einer hektischen, umweltschädlichen und unterdrückerischen Lebensweise den Vorzug geben, und dann vielleicht sogar glücklich sein können.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von x-xcva
ich bin vollkommen frei. ich kann denken, tun und lassen was ich will und wie ich es will, immer. ich muss nur bereit sein die konsequenzen zu tragen. ist doch so einfach. aber natürlich hat jeder die freiheit, sich die dinge kompliziert zu machen. ;)



Das ist leider ein wenig kurz gedacht - denn wenn deine "Konsequenzen" darin bestehen, dass sich meine Lebensumstände durch jeden eigenständigen Versuch, sie zum besseren zu wenden nur noch weiter verschlechtern - dann bedeutet dieses von dir so hoch geschätzte alttestamentarische Prinzip von "Schuld und Sühne", Auge um Auge", wie man bei Mose im AT nachlesen kann, sehr wohl eine fatale Einschränkung meiner Möglichkeiten, bzw. meiner "Freiheit" - denn wenn mir die lieben netten "Mitmenschen" drohen, mir dafür die Rübe abzuhacken, wenn ich nicht so will wie sie wollen - wo liegt denn dann eigentlich meine Freiheit...? wenn ich für alles, was ich zu meinem eigenen Überlebensvorteil unternehmen will, zunächst der Zustimmung irgendwelcher Instanzen bedarf, die fremdes "Recht" und fremdes Eigentum an Produktionsmitteln schützen?...dann existiert so etwas wie "Freiheit" für mich definitiv nicht...

...aber gib dich nur in Ruhe weiter deinen biblischen Tagträumen hin - vielleicht gewährt dir der mosaische Gott dafür ja am Jüngsten Tage den Zutritt ins Paradies...

@Creobotra:

das mit der Insel ist im Prinzip gar keine so verkehrte Idee - nur leider wirst du heute kaum noch irgendwelche unbewohnten Inseln inmitten des Pazifik oder sonstwo mehr finden, die über das nötigste an Nahrungsgrundlage, also essbare Vegetation und Tierwelt, sowie ausreichenden Resereven an Süßwasser verfügen...überall wo Menschen leben können - da leben heute garantiert auch schon welche...und selbst wenn es eine solche Insel noch gäbe und alle unabdingbaren Grundfaktoren gegeben wären: irgendwann würde garantiert auch dort die liebe und nette Artgenossenschaft vor der Tür stehen, um mir "meine" Insel wegzunehmen...zumindest wenn sich darunter eine fette Erdölreserve befindet, würde ich bestimmt nicht lange auf ungebetene Gäste warten müssen - und genau hier sehe ich eines der Kernprobleme, die die glorreiche "westliche Zivilisation" dieser Welt beschert hat: die globale Überpopulation des Homo sapiens bei gleichbleibendem Lebensraum und schrumpfendem Wasser- Nahrungs- und Rohstoffangebot sehe ich als ein weitaus größeres Problem als die globale Erwärmung an, die von den westlichen Medien immer so als großes Übel hochgespielt wird...diese Ressourcen waren aufgrund der kapitalistischen Produktionsweise schon immer ungleich und ungerecht verteilt, und durch deren fortschreitende Verknappung in den letzten Jahrzehnten haben sich die weltweiten Klassengegensätze zwischen den ausbeutenden, besitzenden Klassen auf der einen, und den ausgebeuteten und besitzlosen Klassen auf der anderen Seite drastisch verschärft...



geschrieben von: x-xcva

:D

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph:
Das ist leider ein wenig kurz gedacht - denn wenn deine "Konsequenzen" darin bestehen, dass sich meine Lebensumstände durch jeden eigenständigen Versuch, sie zum besseren zu wenden nur noch weiter verschlechtern [....]...dann existiert so etwas wie "Freiheit" für mich definitiv nicht...


nun ja, meine denke bezüglich der freiheit ist sehr pragmatisch. ich kann, so ich es denn will, aus dem 20'sten stock springen, das steht mir frei. dann bin ich zwar tot, das prinzip der freiheit ist davon jedoch unberührt. ich nenne das nicht 'zu kurz gedacht', sondern realistisch und ohne eigene depression. ;)

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph:
...aber gib dich nur in Ruhe weiter deinen biblischen Tagträumen hin - vielleicht gewährt dir der mosaische Gott dafür ja am Jüngsten Tage den Zutritt ins Paradies...


ich bin bereits dort. die kunst ist, es zu be-greifen. ja, das leben ist traum-haft.

grüßlie
Mischa



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...überall wo Menschen leben können - da leben heute garantiert auch schon welche...und selbst wenn es eine solche Insel noch gäbe und alle unabdingbaren Grundfaktoren gegeben wären: irgendwann würde garantiert auch dort die liebe und nette Artgenossenschaft vor der Tür stehen, um mir "meine" Insel wegzunehmen...

jaaaa-ha, aber wenn du so eine insel (oder gegend) finden würdest, dürftest du es, gemäß deiner überzeugung, ohnehin nicht als "dein" gebiet ansehen und damit müssest du di gesellschaft anderer akzeptieren.
es gibt tatsächlich einige insel-gemeinschaften, die nach dem dir favorisierten prinzip arbeiten.
aber da muß man ar-bei-ten.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
jaaaa-ha, aber wenn du so eine insel (oder gegend) finden würdest, dürftest du es, gemäß deiner überzeugung, ohnehin nicht als "dein" gebiet ansehen und damit müssest du di gesellschaft anderer akzeptieren.
es gibt tatsächlich einige insel-gemeinschaften, die nach dem dir favorisierten prinzip arbeiten.
aber da muß man ar-bei-ten.



...aber wo man ganz allein lebt, da arbeitet man nur für sich allein, anstatt für andere - und eben da liegt der kleine aber feine Unterschied - denn das ist etwas völlig anderes, als sein Leben für die Profitinteressen gieriger Halsabschneider zu verschwenden...aber um eine solche Insel gegen alle Feinde, sie sie einem wieder nehmen wollen, halten zu können, dazu bräuchte man heute schon mindestens eine ganze Batterie Atomraketen - allein mit Speeren, Wurfäxten, Steinschleudern oder Blasrohren, also einfachen Waffen, wie man sie mit ein wenig Geschick und Einfallsreichtum selbst herstellen könnte aus dem, was die Natur an Rohmaterialien bereitstellt, käme man gegen eine moderne Hightech-Armee sicher nicht weit - obwohl der Kampf und die Jagt mit derart "primitiven" Waffen entschieden mehr Spass macht, wie ich finde...



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...aber wo man ganz allein lebt, da arbeitet man nur für sich allein, anstatt für andere - und eben da liegt der kleine aber feine Unterschied - denn das ist etwas völlig anderes, als sein Leben für die Profitinteressen gieriger Halsabschneider zu verschwenden...

schönschönschön, kapitalisten, "burschuasie" usw...

aber ich meinte eigentlich inselkollektive, kommunen. sowat. die gibt es. passt das irgendwie in dein weltbild?

Zitat:
obwohl der Kampf und die Jagt mit derart "primitiven" Waffen entschieden mehr Spass macht, wie ich finde...

oh, man... klar, spaß. aber für andere :)
ich sag dir das nochmal: du wärst krabbenfutter.



geschrieben von: DarkHaze

Was einige übersehen haben, ist, dass der Titel "Die gefühlte Freiheit" lautet, nicht etwa "Die absolute Freiheit".

Das ist in jeder Hinsicht wichtig. Sicherlich muss man in jeder philosophischen Diskussion in der Realität irgendwie zugehörige Gegenparte suchen. Offensichtlich ergibt sich immer ein "Gefühl", welches auch stark unsere rationale Ebene beeinflusst, sicher sogar Axiome unserer Diskussion impliziert, deren wir uns gar nicht (mehr) bewusst sind.

Das ist bei Diskussionen über die Freiheit besonders zentral, da sich hier die Gefühle stark unterscheiden, unterschiedliche Personen also auf völlig unterschiedliche Art und Weise an das Thema herantreten.

Ich beispielsweise empfinde Freiheit mehr zu Momenten gehörig, wenigere zum großen Ganzen. Will heißen, für mich sind Automatisierung, Stress, Hektik, Misslagen und weiteres nicht freiheitshinderlich. Ich empfinde Freiheit subjektiv, wenn ich die Augen schließe oder wenn ich in die Ferne sehe oder wenn ich Leute beobachte oder... ... ...

Wollen wir dann konkret über - wie einige begonnen haben - Entscheidungsfreiheit sprechen, ist selbst hier zu beachten, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Tun-Können und dem Entscheiden-Können.

Interessanterweise denken viele sehr praxisnah und nehmen an, Entscheidungsfreiheit drücke sich aus durch das Tun-Können. Aber ist dem so? Wie sieht es aus mit dem Entscheiden-Können? Und was ist, wenn jemand über mangelnde Kenntnis verfügt, sodass ihm bestimmte Entscheidungsoptionen verwehrt bleiben? Wenn beispielsweise jemand gar nicht weiß, dass er sich andersbestimmt entscheiden könnte? Ist das kein mangelndes Entscheiden-Können? Ist das nicht mangelnde Entscheidungsfreiheit? Interessanterweise denken viele, dass die bloße Nichtkenntnis einer Option natürlich nicht in begrenzter Entscheidungsfreiheit mündet, weil wir uns der Option nicht gewahr sind.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
schönschönschön, kapitalisten, "burschuasie" usw...

aber ich meinte eigentlich inselkollektive, kommunen. sowat. die gibt es. passt das irgendwie in dein weltbild?


So etwas könnte funktionieren - solange es gelingt, die Bevölkerung so gering zu halten, dass sie die Nahrungs- und Rohstoffressourcen der Insel nicht überseigt - die größte Gefahr für solche kleinen, in sich geschlossenen und isoliert lebenden Populationen waren aber stets äussere Feinde, Eindringlinge und Invasoren von "aussen", die sie irgendwann eroberten und zerstörten...


Zitat:
oh, man... klar, spaß. aber für andere :)
ich sag dir das nochmal: du wärst krabbenfutter. [/B]


Na klar doch, du weisst es ja sicher besser, kennst mich ja auch ganz genau, stimmts...? Und fällst deine Spontanurteile aufgrund deines "überlegenen" Intellektes...du bist schon längst "Futter", du merkst es nur gar nicht mehr...



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
So etwas könnte funktionieren - solange es gelingt, die Bevölkerung so gering zu halten, dass sie die Nahrungs- und Rohstoffressourcen der Insel nicht überseigt - die größte Gefahr für solche kleinen, in sich geschlossenen und isoliert lebenden Populationen waren aber stets äussere Feinde, Eindringlinge und Invasoren von "aussen", die sie irgendwann eroberten und zerstörten..

das ist ja wohl in jeder kultur und zu jeder zeit passiert.

Zitat:
Na klar doch, du weisst es ja sicher besser, kennst mich ja auch ganz genau, stimmts...? Und fällst deine Spontanurteile aufgrund deines "überlegenen" Intellektes...

*lach* so gerne ich das auch für mich in anspruch nehmen würde, ist es eigentlich nur ne logische überlegung. hast du mal nach draussen geschaut? da laufen massig leut rum, die mit absoluter sicherheit dich zu krabbenfutter umfunktionieren würden.
und fanatische, bolschewistische sofarevoluzzer neigen meist nicht dazu, mit einem steinspeer etwas anrichten zu können.

Zitat:
du bist schon längst "Futter", du merkst es nur gar nicht mehr...

vermutlich. ich züchte Krabben (Geosesarma spec.) :D



geschrieben von: Seelenreise

Zitat:
Original geschrieben von Hellscream
Die Frage ist nur wie frei der eigene Wille ist.


Zu dieser Frage hab ich letztlich eine sehr interessante Theorie gehört.
Die anfängliche Diskussion drehte sich um die Findung eines Themas zur Seminarabreit in hinblick auf das wort Wählen (im Sinne von die Wahl haben etwas zu tun bzw. nicht zu tun). Die leitete uns zu der Frage ob wir in dem was wir denken überhaupt frei sind. Die folgede Theorie stammt nun also von einem physikalisch-prakmatisch versierten Menschen:
"Wir sind nicht frei in dem was wir denken, denn wir haben keine Wahl was wir denken. Unser Denken wird in dem Moment in dem wir auf die Welt kommen fest gelegt, denn wir haben keinen Einfluss auf die Verknüpfung unsere Gehrienzellen und auch nicht auf den dortigen Informationsaustausch. Die Wahl haben gibt es also nicht"

Über diese Aussage habe ich sehr lange nach gedacht. Ich bin zu dem Schluss, dass besagter Herr vllt mit der "verknüpfungsaussage" recht haben mag, aber wir trotz allem eine Wahl haben, entscheiden müsen wir mit dem uns gegebenen. (Ausserdem glaub ich einfach an den eigenen Willen und das potenzial in jedem Menschen sich selbst zu finden und zu verwirklichen)
Folglicherweise fühl ich mich frei wenn ich die Wahl hab, und zwar zwischen guten Dingen und nicht zwichen Pest oder Cholera.
Frei ist für mich auch an Orten zu sein oder in Situationen in denen ich durchatmen kann,ich mich einfach als ich selbst wahrnehme und die "Magie" in der Welt fühlen kann. Für mich ganz speziell ich fühlmich frei wenn ich auf dem pferderückenn durch die Gegend bummel, die Nacht mit einem mir nahen Menchen geniesse oder mich von Musik in fremde Welten tragen lasse.

Natürlich ist Freiheit immer beschränkt, sicher braucht es Regeln. Wie bereits festgestellt wird man nie die "absolute Freiheit" erlangen, aber die gefühlte Freiheit die kann sich jeder Mensch schaffen. Man muss nur dafür kämpfen.





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