[Nahe der Absturzstelle...] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1



Nahe der Absturzstelle...

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Jagdwolf

Es ist nun eine Weile her, da bist du mir begegnet.

Wir verstanden und vertrauten uns auf Anhieb. Schon baldkannten wir die dunkelsten Winkel und Geheimnisse des jeweils anderen. Wir wussten nicht, wieso wir uns das alles erzählen. Wir verstanden uns notfalls auch ohne Worte. Und auch jetzt denkst du noch, was ich denke. Und andersherum. An guten Tagen fühlst du sogar, was ich fühle.

Uns nennt man wohl Seelenverwandte.

Wir kämpften umeinander. Jeder gegen sich. Am Ende dieser Schlacht, hatten wir unsere Dämonen scheinbar besiegt.Und ich durfte dir so nahe kommen, wie schon lange keiner mehr.

Ich flog so hoch, dass ich Kondensstreifen hinterließ. Und auch du schienst zu fliegen. Zwei Funken am Horizont, unterwegs in atemberaubender Geschwindigkeit.

Aber schon bald nahmst du mir die Flügel wieder und zerschmettertest mein Herz und meine Seele. "Ich kann das nicht.", sagtest du.

Noch während ich flügellos aus 10.000 Metern Höhe ungebremst dem Erdboden entgegenrase, zerbreche ich mir den Kopf. "Wieso brichst du mir das Herz? War ich nicht gut genug?"

Deine Antworten sind nicht befriedigend. Sie vergrößern nur mein Leiden.

Ich schlage auf und zersplittere. Es ist still. Nur das leise Klirren der Scherben meines Selbstbilds ist zu hören.

Wie soll ich dich vergessen? Ich kann dich nicht vergessen. Du hast Narben hinterlassen. Du hast sie auf meiner Seele, auf meinem Herzen und auf meinem Körper hinterlassen.

Ich werde jeden Tag an dich erinnert, wenn ich in den Spiegel sehe. Jeden Tag bricht mein Herz aufs neue.

Sei mir nicht böse, wenn ich für eine Weile verschwunden bin. Ich weiß, dass du weiterhin meine Nähe suchst. Leider nicht in dem Maß, das ich mir wünsche. Aber ich kann keinen Menschen mehr um mich herum ertragen, zumindest für eine Weile. Sag das bitte auch den anderen. Es tut mir leid. Ich muss einfach weg.

Du hast mich aufgebaut, den Verstand geraubt, mein Herz gestohlen und noch einige andere Dinge, die andere Frauen nicht ohne Schaden überstanden hätten. Nur um mir am Ende das Herz aus der Brust zu reißen, meine Seele und mein Ego zu zertrümmern und mich abstürzen zu lassen.

Und dennoch... Ich liebe dich. Immer noch.

Ich kniee nahe der Absturzstelle und weine um mich und um uns.

Sei mir nicht böse. Seid mir nicht böse. Ich kehre zurück. Aber ich werde ein Anderer sein.



geschrieben von: Jagdwolf

Während ich im schwachen Flackern meiner Hoffnung in den Trümmern nach neuen Antworten auf längst beantwortete Fragen suche, fühle ich, wie mich etwas in der Dunkelheit umkreist. Seine Augen sind auf mich gerichtet und die Zähne zu einem bösartigen Grinsen gefletscht.

Ich weiß, was da auf mich lauert. Es ist kein Tier und kein Monster. Nicht richtig jedenfalls. Es ist ein Teil von mir, den ich - so weit ich mich erinnere - zum ersten und bisher letzten mal vor einigen Monaten kennengelernt habe. Damals hätte ich jemanden fast sehr schwer verletzt.

Dieses beeindruckend große und kräftige Ungetüm ist alles, was ich in die finsteren Abgründe meiner Seele verbannt und dort in Ketten gelegt hatte: Teile meiner Persönlichkeit, die ich unmöglich auf die Menschheit loslassen kann.

Nun hat es sich befreit. Und es wartet. Es wartet darauf, dass das schwache Flackern endgültig erlischt.



geschrieben von: Jagdwolf

Während ich noch versuche das Flackern zu einer neuen Flamme anzufachen, sehe ich, wie sich meine Freunde von mir abwenden. Sie drehen sich um und schweigen mich an.

Diesmal hat der Absturz also nicht nur mich erwischt.

Wie soll ich mir das verzeihen? Kann ich es? Darf ich es?

Ich liege matt auf dem Boden und zerbreche mir den Kopf. Wälze Lösungsansätze und verwerfe sie.

Ich realisiere, wie mein Privatleben mir entgleitet.

Komm Bestie, friss mich. Ich will mich nicht mehr mit diesen Gedanken quälen.



geschrieben von: Jagdwolf

Nun legst du es darauf an.

Diese kleinen Stiche im Nachhinein enttäuschen mich von dir als Person. Hast du das wirklich nötig? Hast du wenigstens Spaß daran? Wieso spielst du mir noch vorne rum vor, dass wir Freunde sein können?

Ich erhebe mich und halte Ausschau nach dem Ungetüm.

"Komm raus!", rufe ich ins Dunkel. "Es gibt Dinge zu erledigen. Und diesmal bin ich bereit für dich."

Während ich warte und mich für die Ankunft des Ungetüms wappne, kehre ich den Scherbenhaufen zusammen und picke mir heraus, was ich noch brauche. Den Rest verwahre ich an einem sicheren Ort.

Es knirscht und knackt im Dunkel. Es nähert sich.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich kann fühlen, dass das Ungetüm sich mir aus dem Dunkel heraus nähert. Zu sehen ist es noch nicht, aber alle anderen Sinne vermitteln mir seine Präsenz.

Ich schließe die Augen und erwarte seine Ankunft, atme tief durch.

Doch ich darf meine Pflichten nicht vernachlässigen. Meine Pflichten als Freund denen gegenüber, die noch bei mir sind. Ihnen geht es ebenso schlecht wie mir.

Und dir geht es auch schlecht, wie ich höre. Gestern noch hätte ich dich bemitleidet. Heute aber nicht mehr. Ich hasse dich nicht. Aber ich habe Distanz zwischen uns geschaffen in meinem Kopf.

Ich öffne meine Augen wieder und kann die Augen des Ungetüms sehen. Wir starren uns eine Weile an.

Plötzlich überkommt mich eine Vorahnung. Ich fühle, dass etwas passieren wird. Ich weiß noch nicht, was es ist. Aber es wird anstrengend und kräftezehrend sein.

Ich schüttele die Gedanken ab und gehe aufrecht auf das Ungetüm zu. Mein Blick haftet an seinem.



geschrieben von: Jagdwolf

Wieso verbreitest du diese Lügen? Ist dir klar, was du damit anrichtest? Ist dir klar, dass ich dich anzeigen MUSS? Denn du zerstörst mein Leben nicht. DU NICHT!

Dies ist der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.

Ich schließe die Augen, breite die Arme aus und begrüße das Ungetüm. Seine Kälte fühlt sich gut an. Es nimmt seinen angestammten Platz in mir ein.

Ich atme tief durch und öffne die Augen. Ich sehe nun klarer. Ich bin jetzt ein Anderer. In mir kehrt Ruhe ein. Ich genieße sie. Ich fühle, dass das Ungetüm mein Herz mit seinen scharfen Klauen umschließt. "So ist es recht.", flüstere ich in mich hinein. "Bringen wir es zuende."

Als ich wieder erwache, tut es nicht mehr weh. Ich empfinde keinen Hass und auch keine Liebe. Ich bin bereit, diese Schlacht zu beenden.

Mit dieser Lüge hast du dir jemandem zum Feind gemacht, der dein Innerstes kennt. Das war dumm von dir. Und dieser Feind ist in Begleitung eines Ungetüms, das selbst du nicht entdeckt hast. Alles habe ich dir nicht von mir gezeigt - Aus Angst, du würdest es nicht verstehen und dich von mir abwenden. Nun lernst du den Rest von mir kennen.

Es ist mir gleich, ob die anderen dir glauben oder nicht. Diese Lüge kann ich nicht im Raum stehen lassen.

"Komm, alter Freund. Wir haben Dinge zu planen und zu erledigen. Und wir haben nicht mehr viel Zeit dazu."

Die Kälte die mich durchfährt, lässt mich wissen, dass das Ungetüm einverstanden ist.



geschrieben von: Jagdwolf

Was für ein großartiger Tag! Die Arbeit ist angenehm und der Kaffee heiß, stark und frisch. Mir besteht ein ganz entspannter Freitag bevor.

Und du? Du leidest - öffentlich und für alle vernehmbar - auch ohne mein Zutun. Die leichte Schadenfreude, die ich empfinde, wird dich gewiss nicht stören.

Heute Abend werden wir aufeinandertreffen. Ich bin gespannt.

Gespannt bin ich auch auf das Zusammentreffen mit meinen so genannten Freunden. Wird sich die Situation klären? Wird es fürchterlich eskalieren? Ganz egal was heute Abend geschieht, ich sehe dem gelassen entgegen.

Ich werde keinen von euch angreifen. Jedenfalls nicht, ohne angegriffen worden zu sein.

Ich werde das tun, was ich mir seit Wochen für dieses Wochenende vorgenommen habe: Grillen, ein paar Glas trinken, die Natur genießen und den einen oder anderen mir noch Unbekannten kennenlernen. Was ihr tut und was daraus entsteht, liegt in eurer Hand.

Ich vertraue auf euren - sonst so gesunden - Menschenverstand. Benutzt ihn.



geschrieben von: Jagdwolf

Ihr habt meine Erwartungen enttäuscht und euch aufgeführt wie Kinder. Lediglich zwei von euch haben sich wie Erwachsene verhalten. Trotzdem habe ich meinen Spaß an diesem Wochenende gehabt.

Ich werde meine Überlegungen der letzten Nacht in die Tat umsetzen und sämtliche Brücken hinter mir abreissen. Ich habe es nicht nötig, hinter euch her zu laufen. Ich war immer für euch da, wenn ihr Hilfe oder Unterstützung brauchtet. Und nun, wo es mir schlecht geht, werft ihr mir eure so genannte Freunschaft vor die Füße und belügt mich auch noch. Ihr straft mich dafür ab, dass ich nun eure Freundschaft brauche. Schert euch alle zum Teufel, ihr bigottes Pack. Werdet glücklich in eurer intriganten, kleinen Welt. Von nun an müsst ihr das allerdings ohne mich tun.

Die wenigen, die noch hinter mir stehen, werden erfahren, wie sie Kontakt zu mir halten können.

So endet ein weiterer Zyklus mit der obligatorischen Aufräumaktion. Alte Kontakte werden vergessen. Bestehende gepflegt und für neue Kontakte wird es ein weiteres mal schwieriger, zu mir durchzudringen.

Einige letzte Worte an zwei von euch habe ich noch:

Du bist ein Lügner. Ich weiß, dass du meine Nachrichten erhalten hast. Ausserdem vergisst du, wie häufig ich mir Sorgen um dich machte. Nun, wo du dir Sorgen um mich machen musstest, kehrst du mir den Rücken. Du bist ein egoistischer und undankbarer Bastard.

Und dann - nachdem du mir mehr als deutlich die Freundschaft gekündigt hast - und ich mich zurückziehe um meine nächsten Schritte zu überlegen, kommst du an, wagst es mich anzufassen und fragst, ob alles in Ordnung ist? Steh gefälligst wie ein Mann deines Alters hinter deiner Entscheidung. Ich habe deine Entscheidung akzeptiert und mit dir abgeschlossen.

Und du? Du bist ein falsches Miststück. Du hast mich ignoriert, als wäre ich Nichts. Das gelang dir zwar nicht durchgehend - deine Zusammenbrüche zeigen mir das deutlich - aber du hast auch keine Anstalten gemacht, auf mich zuzugehen. Ich sehe dich in der Bringschuld.

Ich werde dafür sorgen, dass du dein Eigentum erhälst und im Gegenzug meines einfordern. Danach kannst du dich dann weiter verkriechen und Geschichten über mich erzählen. Du bist erbärmlich. Und wäre ich nicht erwachsen, hätte ich deine Unzulänglichkeiten schon längst dazu genutzt, um dir endgültig das Genick zu brechen. Mitleid kann ich für dich nicht mehr aufbringen. Es ist mir egal, dass du dich wieder schneidest. Es ist mir egal, dass du chronisch krank bist. Es ist mir egal, wie viele Schmerzen du nun empfindest. Du hast mit mir gespielt, experimentiert und mich für dumm verkauft. Das kann und werde ich dir nicht verzeihen.

Bevor ich zur Absturzstelle zurückkehre und dort die Vergangenheit begrabe, danke ich Stephan, meinem Bruder, Oliver, Anja und Michael für ihre Freundschaft, ihren Beistand und ihre Ratschläge. Ihr habt mich in den letzten Tagen aufrecht gehalten.

Sebastian, Thea und Marc, ich danke euch für den Respekt und die Unterstützung an diesem Wochenende, die ihr mir entgegebracht habt. Ihr seid allerdings Teil der Vergangenheit, die ich zu begraben gedenke. Ich werde euch schweren Herzens vergessen.

Verena, es war schön dich wiederzusehen. Ich freue mich, dass du glücklich bist. Vielleicht schaffen wir es ja, Kontakt zu halten.

A., D. und O., ihr drei habt mich nicht unerheblich aufgeheitert. Ihr seid super Männer. Ich werde gewiss gerne wieder mit euch am Feuer sitzen, trinken und rumalbern.

L., ich danke dir für den Wein und die erste freundliche Geste, die mir am Freitag Abend entgegen gebracht wurde.

Alle anderen, die ich namentlich nicht genannt habe, verzeihen mir hoffentlich, dass ich keine Zeit hatte, sie kennenzulernen.

Ich nehme die Kiste mit den - nun nutzlosen - Resten von mir und der Vergangenheit und lege sie in ein tiefes Loch. Ich fülle das Loch mit Erde auf und spreche ein leises Gebet. Mögen sie in Frieden ruhen.

Jeden der es wagt, die Totenruhe zu stören, werde ich zur Rechenschaft ziehen.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich kehre zur Absturzstelle zurück und betrachte das Trümmerfeld und den kleinen Begräbnishügel, unter dem mein altes Ich liegt.

Ich setze mich und stecke mir eine Zigarette an. Mein Blick schweift. Ich versuche mich an die letzte Woche zu erinnern:

Ich habe meine Kontakte auf ein Minimum reduziert. Für viele alte Bekannte bin ich nicht mehr zu erreichen. Heute erst habe ich einen weiteren Schritt unternommen, mich noch weiter zurückzuziehen. Langsam aber sicher, breche ich die Brücken ab. Und es geht mir gut dabei.

Ich habe gute Arbeitsleistungen erbracht. Ich bin sehr zufrieden mit mir. Auch mein Chef ist zufrieden und hat mir eine kleine Gratifikation zukommen lassen.

Ausserdem habe ich weitere Entscheidungen getroffen, die mein Leben betreffen. Mein Lebensplan sieht nun anders aus, als noch vor einer Woche.

Ich werde versuchen, die Stabilität in meinem Leben auf eine andere Weise als bisher zu halten. Mein alter Fixstern ist ohnehin erloschen und ein neuer Fixstern bereits gefunden. Möge er täglich heller strahlen, damit ich nicht mehr vom Kurs abkomme.

Die wohl wichtigste Entscheidung ist der Auszug. Ich brauche eine eigene Wohnung, wo ich mein Leben unbehelligt für mich allein leben kann. Erst wenn ich den letzten Umzugskarton ausgepackt und dessen Inhalt verstaut habe, werde ich mich auf andere Dinge einlassen als auf meine Arbeit und meine Freunde. Dies ist die Bedingung, die ich mir selbst gestellt habe.

Der Höhepunkt der Woche war der gestrige Abend. Ein Treffen mit den beiden Menschen, die am wertvollsten für mich sind. Er war wirklich schön.

Die kommende Woche werde ich nutzen, um meine Arbeitsleistungen noch zu verbessern und weitere Brücken abzubrechen.



geschrieben von: Jagdwolf

Die Bestie grinst hämisch und auch ich ergehe mich in Genugtuung.

Du leidest immer noch öffentlich. Dass du mir damit den Tag versüßt, scheinst du zu vedrängen. Ich frage mich, wo sie hin ist, deine früher von dir mit Stolz zitierte Kälte. Alles Augenwischerei? Offensichtlich. Du bist schwach und peinlich. Und mir wirfst du vor, ich hätte ein schwaches Ego? Frau, mein Ego hat ein paar Kratzer abbekommen. Die sind bald wieder weg. Du hast mir allerdings mehr Ego vorgespielt, als du hattest. Dein Leid ist die unmittelbare Strafe für diese Lüge. Du hättest ehrlich zu mir sein sollen. Dann wäre alles anders verlaufen.

Benutzt fühlst du dich also. Trage es mit Fassung, wie jemand deines Alters. Nun weißt du wenigstens, wie es mir ging.

Du hast jede Sekunde Leid verdient. Jeder Moment in dem du leidest ist für mich ein Moment des Hochgefühls. Ich genieße es ausgiebig. Ich muss mich nur zurücklehnen und zusehen, wie du dich selbst zerfleischt.

Ob ich kein schlechtes Gewissen habe? Welches schlechte Gewissen? Weswegen? Du wusstest, besser als jede andere vorher, auf wen du dich einlässt. Du hättest dem allem aus dem Weg gehen können. Dennoch hast du dich auf mich eingelassen. Nun zahlst du den Preis.

Ob es mir nicht schlecht geht? Nein. Es geht mir sogar ausgesprochen gut.

Vermisse ich dich oder die Menschen, die einst eine Bedeutung für mich hatten? Keine Sekunde.

Bereue ich die jüngste Vergangenheit? Ich bereue, mich dir so weit geöffnet zu haben. Ich bereue es, dass ich Menschen mein Vertrauen und meine Loyalität geschenkt habe, die beides nicht verdient haben. Bereue ich es, dich verletzt zu haben? Mach dich nicht lächerlich. Du verletzt dich selbst. Ich tue nichts. Ich sitze hier und grinse. Du zerfleischt dich selbst.

Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich dein Leiden mitansehe und es genieße? Nein. Warum auch? Es gibt einiges, das mich zu einem schlechten Menschen macht. Aber das gehört gewiss nicht dazu.

Und als wäre dein Leiden nicht schon genug des Guten, kommt nun wieder Bewegung in mein Leben. Es bewegt sich in die Richtung, die ich mir wünsche.

Es sind weitere Entscheidungen gefallen. Ich erwarte ihre Resultate mit großer Spannung und Vorfreude.

Ich werde mir einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Ich werde mich tätowieren lassen. Mein Bruder ist dabei, Entwürfe für das Motiv anzufertigen. Ich muss gestehen, dass ich aufgeregt bin, wie ein Kind vor Weihnachten. Ich weiß nämlich nicht, was er aus meinen Vorgaben und Wünschen macht. Grobe Andeutungen hat er gemacht. Aber auf dem Papier sieht es sowieso wieder anders aus.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich sitze mitten im Trümmerfeld und lache, als hätte ich den Verstand verloren.

Das hätte ich ahnen können. Köstlich. Das ist noch viel, viel ärmer als ich von euch gedacht habe. Also scheint sich eine weitere Ahnung zu bewahrheiten.

Dann wünsche ich euch beiden viel "Spaß". Ich werde das mit großem Amusement beobachten.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich sitze auf einem Trümmerteil und grinse in meinen Kaffeebecher hinein.

Ihr seid berechenbar. Wieder macht ihr den Fehler, mich zu unterschätzen. Nicht dass ich es nicht gewohnt wäre, unterschätzt zu werden, aber ihr zelebriert das in einer Art und Weise, die mich ernsthaft an eurem Verstand zweifeln lässt. Vielleicht habt ihr ihn auch verloren. Vielleicht hattet ihr ihn nie. Mit der Reife ist es jedenfalls nicht weit her bei euch. Aber fühlt euch ruhig überlegen. Ihr braucht das. Und ich gönne es euch beiden. Passt nur auf, dass ihr euch nicht irgendwann selbst zu ernst nehmt. Das könnte böse enden.

Ihr glaubt, mein Rückzug hätte noch etwas mit - wie ihr es nennt - falschem Stolz oder gar Kränkung zu tun? Ihr könntet weiter nicht daneben liegen.

Euer Mikrokosmos interessiert mich einfach nicht mehr. Früher wart ihr es, die mich noch dort gehalten haben. Inzwischen habe ich diesen Kindergarten aber nur noch satt. Wozu soll ich mich über diese ganzen Kindereien dort aufregen? Ohne lebt es sich besser. Ab Ende August werde ich mir sicher wieder das eine oder andere Wortgefecht dort leisten, eher geht es ja ohnehin nicht, aber ich werde mich nicht wieder so weit in diese "Gemeinschaft" integrieren, dass ich als Stammuser gelten könnte. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Egal was ihr von euch gebt, ihr könnt mich nicht provozieren. Auf dieses Niveau lasse ich mich nun wirklich nicht herab.

Ihr demonstriert eindrucksvoll das Verhalten, weswegen ich euch den Rücken zugekehrt habe. Vernünftige Leute gehen mit dieser Situation anders um. Aber vielleicht entwickelt wenigstens einer von euch noch die nötige Reife, um meine Reaktionen zu überdenken, oder zumindest den Schneid um nachzufragen. Meine Telefonnummer, Email-Adresse und weitere Kontaktwege sind weiß Gott bekannt.

Bis dahin amüsiere ich mich weiter darüber, wie ihr euch aufführt und führe mein noch nicht neues, aber verändertes Leben in Ruhe weiter.



geschrieben von: Jagdwolf

Die Bestie und ich liegen uns in den Armen und wir lachen. Wir lachen laut. Nein, eigentlich lachen wir nicht. Wir verleihen unserem Hohn und unserem Spott Ausdruck.

Wieder warst du nicht in der Lage, mich zu überraschen, auch wenn du dir diesmal alle Mühe gegeben hast. Doch leider kam ich an diesem Tag nicht wie sonst von unten. Ich kam von der anderen Seite. Somit konntest du mich nicht so abfangen, wie du es wohl geplant hattest. Zugegeben, für einen Augenblick habe ich mich gewundert, wieso dein Auto auf meinem Hof stand. Aber dann war ich ja auch schon gewarnt.

So standest du da also. Lehntest mit Sonnenbrille auf der Nase und sichtlich um Fassung bemüht an der Hausfassade.

Offenbar warst du nicht darauf gefasst, dass ich dich angrinsen würde. Dementsprechend belegt war dann auch deine Stimme, als du mir antwortetest, nachdem ich dich frug, was ich für dich tun könne.

Natürlich solltest du deine Sache bekommen. Was sollte ich auch damit?

Und als hätte ich es geahnt, hattest du meine Sachen natürlich nicht dabei. Vergessen hast du sie also. Ich kenne dich. Du bist nicht vergesslich.

Sei's drum. Du wirst sie mir am Freitag aushändigen.

Ich weiß, dass ihr darauf spekuliert, dass ich am Freitag nicht auftauche. Ich muss euch enttäuschen.

Ich für meinen Teil bin vorbereitet und gespannt.

Nun ist auch klar, woher du diese Details aus meiner Vergangenheit kennst, mit denen du mich konfrontiertest. Ich hätte es ahnen können. Es sind doch immer wieder die selben Menschen, die einen mit großer Zuverlässigkeit versuchen aus der Fassung zu bringen und Unsinn erzählen.

Ihr habt keine Chance.



geschrieben von: Jagdwolf

Das Lachen wird zu einem hämischen Grinsen. Das Ungetüm und ich grinsen uns gegenseitig an. Wir können in den Augen des jeweils anderen die Vorfreude auf Freitag ablesen. Wir sind gelassen. Die viel zitierte Ruhe vor dem Sturm.

So versammeln sich also doch noch alle Altlasten am Freitag. Das kommt unerwartet, aber nicht ungelegen.

Das wird ein kurzes Intermezzo. Ich werde ebenso schnell verschwinden, wie ich auftauche. Was soll ich mich länger als nötig mit euch abgeben oder mir gar ein Gespräch aufzwingen lassen? Zeitverschwendung. Ihr hattet eure Chance, zu reden.

Du wirst mir mein Eigentum aushändigen und dann ist der Spuk ein für alle mal vorbei. Mein Eigentum ist das einzige, was mich noch ein Auge auf euch halten lässt. Alle Vorbereitungen für den Abriss der letzten Brücke sind getroffen. Wir warten ungeduldig.

Ich stecke mir grinsend eine Zigarette an. Wir genießen den ersten, tiefen Zug. Wir sind gelassen und vorbereitet.

Das Trümmerfeld um die Absturzstelle herum ist inzwischen geräumt. Alles was an die Vergangenheit erinnert, ist der winzige Grabhügel auf dem wir sitzen.

Am Freitag kann ich dieses Kapitel endlich schließen und mich voll und ganz auf mein neues Leben konzentrieren. Großartig. Dann werde ich wohl auch den Grabhügel einebnen dürfen.

Wir freuen uns darauf.



geschrieben von: Jagdwolf

Es ist vollbracht.

Die Sache verlief nach Plan. Weitestgehend. Der Freund, der mich mitnehmen wollte, hat mich versetzt. Das wird bei Gelegenheit noch geklärt werden wollen.

Die Altlasten haben reagiert, wie ich es vorausgeahnt habe. Pubertär. So konnte ich meinen Abgang nur mit einem triumphierenden Grinsen und aufrecht gehend gestalten. Arme Kreaturen.

Ich habe mein Eigentum zurück, ich habe die letzte Brücke eingerissen und ich genieße meinen Abend mit einem kalten Bier.

Das Ungeheuer und ich ergehen uns in Selbstzufriedenheit.

Das war der krönende Abschluss für einen großartigen Arbeitstag. Und ein angemessener Abschluss für ein weiteres Kapitel meines Lebens.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich muss mich schwer zusammenreißen, das Ungeheuer nicht von der Kette zu lassen und es Rache üben zu lassen. Es wütet übel in mir. Es giert nach Lärm, Gewalt und Blut.

Der Freund der mich mitnehmen wollte, war hier. Wir verpassten uns aufgrund einer Verkettung unglücklicher Zufälle. Nichts wildes. Allerdings hatte er hochinteressante Dinge vom Stammtisch zu berichten.

Du erbärmliches Stück Dreck machst also tatsächlich Werbung der schlechtesten Sorte hinter meinem Rücken für mich. Du willst die Leute vor mir warnen? Du willst meiner besten Freundin mal erzählen, was ich wirklich für ein Mensch bin? Sie weiß, was ich für ein Mensch bin. Sie kennt mich besser und länger als jeder andere. Wir haben gemeinsam schon so manchen Abgrund überwunden.

Aber weißt du was? Es ist mir egal. Meine beste Freundin weiß Bescheid. Sie hat sehr gelacht. Für wie dumm und naiv hälst du die, die hinter mir stehen? Was du innerhalb deines Kindergartens verbreitest interessiert mich nicht mehr. Mache nur nicht den Fehler, mich zu sehr zu reizen.

Man sieht sich schließlich immer zwei mal im Leben.

Ich halte das Ungeheuer im Zaun, so lange es nötig ist. Aber wenn du mich zwingst, es loszulassen, kann es sein, dass du bald ziemlich schlecht aussiehst. Denn ich beherrsche das Spiel, das du spielst ebenfalls. Und glaub mir, ich bin besser darin als du. Und ich bin skrupelloser.



geschrieben von: Jagdwolf

Immer noch diese kindische Negativ-Werbung. Habt ihr kein eigenes Leben? Eure Charaktere sind schwach.

So gesehen ist das unterhaltsam. Habt ihr nicht bemerkt, dass mein Leben ohne euch weitergeht und in vielen Punkten nun sogar besser ist? Ich kann mit Recht behaupten, zufrieden zu sein, wie schon eine ganze Weile nicht. Ach, richtig, ihr bekommt davon nichts mit. Das ist bedauerlich. Aber zerreißt euch nur weiter das Maul. Das sorgt für Unterhaltung.

Das Ungehuer ruht. Ich benötige es derzeit nicht. Aber ich kann es jeder Zeit wecken, wenn es nötig ist.



geschrieben von: Jagdwolf

Der flache Grabhügel ist eingeebnet. An seiner Stelle steht grünes, saftiges Gras. Ich liege darin und blicke zufrieden in den Himmel. Meine Gedanken schweifen ziellos umehr. Hin und wieder zeichnet sich ein hämisches Grinsen auf meinen Lippen ab. Das Ungeheuer, das nun ein fester Bestandteil meines Ichs ist, ruht.

"Kluges Mädchen. Hast die diffamierende Scheiße über mich entfernt. Auf nimmer Wiedersehen.", denke ich und zünde mir eine Zigarette an. Ich schließe die Augen und lenke meine Gedanken in einzelne Richtungen.

Ich denke darüber nach, dass die Ereignisse der letzten Wochen mir nicht geschadet haben - im Gegenteil. Ich denke darüber nach, wie dankbar ich den Leuten bin, die mir zur Seite stehen.Ich versuche einen Zusammenhang zwischen den jüngsten Ereignissen und meinem Karrieresprung zu finden. Aber vermutlich gibt es keinen.

Ich bleibe im Gras liegen und erforsche mein neues Ich.



geschrieben von: Jagdwolf

Erleichtert nippe ich an einem kühlen Bier.

Du hast mich ganz schön erschreckt. Mach das nie wieder mit mir. Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht. Aber ich bin dir nicht böse.

Und jetzt halt die Ohren steif im Krankenhaus.

Wenn du wieder raus bist, sollten wir dringend mal wieder was zu zweit unternehmen. Ist lange her, seit dem letzten mal.

Ich blicke voller Vorfreude auf die kommenden Wochen. Sie werden abwechselungsreich und unterhaltsam. Das ist es, was ich brauche.



geschrieben von: Jagdwolf

Übellaunig sitze ich an meinem Schreibtisch und halte meinen Kaffeebecher in Händen und verfluche mein Gehirn und ich verfluche Träume. Und ich wünsche mir sehnlich eine Zigarette.

Die Nacht war alles andere als erholsam. Üble Träume haben mich geplagt. Träume von einer Exfreundin. Mein Bett sieht aus wie ein Schlachtfeld. Muss ein wirklich fieser Traum gewesen sein. Ich erinnere mich nicht vollständig. Aber ich bin auch mit den Bruchstücken bedient, an die ich mich erinnere.

Ich fühle mich, als hätte mich ein Panzer überrollt - mehrmals.

Das ist der ideale Start in einen Scheißtag. Ich bin habe jetzt schon keine Lust mehr, mich zur Arbeit zu schleifen. Alles Murren hilft nichts. Mein Pflichtgefühl wird die Oberhand behalten.

Die Dusche wird es schon richten...

Ich stürze den Rest Kaffee runter und schiebe meine üble Laune bei Seite. Morgen früh geht es nach Berlin. Das verspricht Abwechslung und Unterhaltung. Ich muss dringend einen freien Tag zusätzlich nächste Woche aushandeln. Das erscheint mir nur fair dafür, dass ich am Wochenende in Berlin arbeite. Wird schon hinhauen.



geschrieben von: Jagdwolf

Du bist eine Lachnummer. Du kannst mich einfach nicht provozieren. Gib auf. Wirklich, gib einfach auf. Du hast nicht die nötigen Qualitäten, um es mit mir aufzunehmen. Nimm dir ein Beispiel an ihr. Sie verhält sich still. Und den Ritter in strahlender Rüstung nimmt sie dir nicht ab.

Selbstzufrieden grinsend genieße ich eine Zigarette. Ich beobachte den tanzenden Rauch.

Meine Reise nach Berlin war angenehm. Die mir gestellten Aufgaben waren zügig und ohne große Schwierigkeiten zu erledigen. Das liegt nicht zuletzt an der großartigen Vorarbeit der Kollegen vor Ort.

Und dann wärst da noch du. Die Zeit mit dir ist wirklich angenehm. Ich genieße sie sehr. Deine Unsicherheit amüsiert mich. Sie macht dich "niedlich". Mach dir keine Gedanken. Wenn etwas stört, sage ich dir das. Genieße einfach deine Zeit mit "dem großen, bösen Wolf".

Eine letzte Sorge beschäftigt mich noch. Meine Mutter. Gestern brach sie auf der Arbeit zusammen. Der Anruf erwischte mich so schwer, dass ich einfach heim musste. Meine Chefs haben dankenswerterweise Verständnis.

Es ist den Ärzten nach nichts ernstes. In Anbetracht ihrer Krankheitsgeschichte bin ich dennoch alarmiert.



geschrieben von: Jagdwolf

Ìch hocke im Gras, rauche und grinse vor mich hin. Ich sehe ein wenig grenzdebil aus, wie ich so grinse. Aber das soll mich nicht stören.

Dein Vertrauen ehrt mich. Ich wäre gestern beinahe vor Lachen vom Stuhl gefallen, als du mir dein "finsteres Geheimnis" anvertraut hast. Nicht aus Hohn. Eigentlich habe ich über meine Phantasie gelacht, die da mit mir durchgegangen ist, bis du mir diese harmlose Sache anvertraut hast. Ich dachte schon, du frisst kleine Kinder.

Mich beunruhigt einzig das Tempo, mit der sich die Angelegenheit entwickelt. Es wäre wohl klug, dich ein wenig zu bremsen.

Nicht dass das schief geht. Wäre schade.

Als wärst du nicht genug, beehrt mich morgen auch noch mein Bruder mit einem Besuch. Ich freue mich wie ein Kind. Wir werden den Samstag zunächst shoppend in der Stadt verbringen. Ich kann dich ja nicht mitnehmen, wenn du aussiehst wie ein Penner. Bereite dich vor, einen anständigen Anzug zu tragen. *an dieser Stelle bitte ein irres Lachen einfügen*

Und den Abend werden wir dann in gehobenem Ambiente verbringen. Das wird ein Fest.

Im Moment empfinde ich Glück. Ich lege mich hin, schließe die Augen und genieße den kostbaren Moment. Ich bin sicher, dass gleich ein kunde in den Laden trampelt und ihn zerstört.



geschrieben von: Jagdwolf

Mein Gesicht und mein Bauch schmerzen. Vor Grinsen und Lachen. Matt aber glücklich liege ich rauchend rum.

Was für ein Wochenende!

Der Freitagabend war ruhig. Wir saßen zusammen und tranken einige Bier - nachdem wir seine 5 Taschen aus dem Auto geladen hatten. Unfassbar, dass ein Mann mit so viel Gepäck reisen kann.

Samstag starteten wir früh zum Shoppen. Anfangs war ich skeptisch bezüglich deiner Weste. Aber der Herrenausstatter hat echt noch was rausgeholt.

Anschließend fuhren wir nach Dortmund. Unlaublich, wie voll der Saturn war. Als würde er morgen für immer schließen. Dafür haben sie aber auch nicht die Sachen, die ich gebraucht hätte. Ärgerlich.

Dann fuhren wir endlich nach Offenbach. Was für ein grandioser Abend! Ich habe lange keine so freundlichen, offenen und natürlichen Menschen mehr getroffen. Das war wirklich schön.

Zugegeben, du hast mir ein wenig das letzte Drittel des Abends mit deiner Email und der vorangegangenen Panikreaktion verdorben. Ich war schon ziemlich sauer auf dich. Aber das haben wir gestern ja auch geklärt. Tu soetwas nie wieder, sonst bin ich schneller weg, als du das Wort "Scheiße" auch nur denken kannst.

Irgendwann in der Nacht - ich war zu müde und zu betrunken um die genaue Uhrzeit protokollieren zu können - fielen mein Bruder und ich halb tot ins Bett.

Den Sonntag fingen wir gemütlich an. Wir flickten das Netzteil seiner externen Festplatte und bastelten noch anderweitig.

Abends noch Kino mit Rex. Ein riesen Spaß.

Das Wochenende war anregend. Ich sprudele vor neuen Ideen. Mal sehen, wann ich sie umsetzen kann.



geschrieben von: Jagdwolf

Rauchend und in Gedanken sitze ich auf der Wiese, die einst das Trümmerfeld meiner Seele war.

Ich habe lange nichts mehr geschrieben, dabei ist viel erquickliches passiert. Die Zeit... Wenigstens habe ich nun in meinem Urlaub ein wenig davon übrig.

Wo fange ich an? Auf der Arbeit läuft es mäßig. Die Chefs haben einige grandiose Ideen aus dem Hut gezaubert, an denen wir derzeit feilen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das ausgeht. Ausserdem planen wir die Weihnachtsfeier. Das wird ein Fest! Nicht dass mir an Weihnachten an sich läge, aber die Gelage die wir uns zum Jahresabschluss gönnen sind üppig und sehr amüsant. Dieses Jahr werden wir die Franchisenehmer dabei haben. Leider bedeutet das, dass wir nicht mehr zum Italiener können, wo wir sonst hingehen. Platzmangel. Schade, ich mochte das Essen und den Wein.

Leider will es uns nicht gelingen, geeignetes Personal zur Verstärkung aufzutreiben. Viele der Bewerber sind einfach ungeeignet. Oder aber, sie geben nach kurzer Zeit auf.

Aber genug der Arbeit. Die ist im Moment wenig dazu geeignet, meine allgemein positive Grundstimmung zu rechtfertigen.

Es liegt wohl viel mehr daran, dass ich in den letzten Wochen viele neue, interessante und liebenswerte Menschen kennengelernt habe.

Derzeit bin ich ziemlich ausgeglichen und entspannt. Es geht mir gut. Die schwaze Bestie in mir schläft fest.

Dennoch gibt es auch Dinge, die eher suboptimal laufen.

Es hat den Anschein, als hätte mich mein... Jagdglück verlassen. Momentan scheinen Frauen schlicht einen Bogen um mich zu machen. Nicht dass ich nicht geduldig wäre, oder es mich umbringt, Single zu sein, aber wenn mir dieses Jahr noch jemand erzählt, wie toll es gerade in seiner Beziehung läuft, fange ich - im günstigsten Fall - an zu schreien.

Ich bin einfach noch nicht in der Verfassung, am Glück anderer zu partizipieren. Im Gegenteil. Es geht mir gehörig auf den Zeiger und ich verspüre jedes mal einen Stich im Herzen, der mich nicht unmaßgeblich - wenn auch nur kurzzeitig - aus der Bahn wirft. Ich nehme es niemandem übel. Aber es frisst mich eben doch an.

Ich drücke meine Zigarette aus, um mir umgehend eine neue anzustecken. Mein Blick ist gen Himmel gerichtet.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich sitze über meinem Morgenkaffee und versuche, meine Gedanken zu ordnen. Die Nacht war unruhig.

Mein Urlaub ist vorbei und ich habe mich wieder in den alltäglichen Wahnsinn geworfen. Angenehm wenig ist während meiner Abwesenheit schief gelaufen. So scheint es jedenfalls. Ich bin gespannt.

Die Woche habe ich bei zwei lieben Freunden verbracht und die Arbeit mal weitestgehend ignoriert. Wirklich eine Wohltat und ich hätte die Woche auch gerne um eine weitere verlängert.

Das Wochenende und den Feiertag habe ich mit meinem Bruder verbracht. Einige anstrengende, aber schöne Tage. Wir haben unserer Handwerker-Ader freien Lauf gelassen. Als wäre das nicht genug der körperlichen Arbeit gewesen, haben wir - hat er mich dazu genötigt - hier aufzuräumen, zu entrümpeln und zu putzen. Unglaublich, wieviel Platz man auf einmal haben kann.

Ausserdem haben wir uns Wall-E angesehen. Niedlich. Einfach nur niedlich.

Dann gehst du mir noch im Kopf um. Ich fühle mich zutiefst geehrt, dass ich dir so viel bedeute. Auch wenn ich es immer noch nicht ganz nachvollziehen kann. Von verstehen kann hier keine Rede sein. Die Situation beschäftigt mich durchgehend. Eine interessante, vollkommen neue und ungewohnte Situation, von der ich nicht weiß, ob ich sie bewältigen kann.

Nicht dass ich in dieser Situation besonders viele Optionen hätte! Du hast mich fast schon gezwungen eine ganze Reihe meiner Prinzipien über den Haufen zu schmeißen. Lass es mich nicht bereuen.

Ich genieße die Zeit mit dir.

Im Moment nagen wieder Erinnerungen an mir. Erinnerungen an eine Zeit, die ich versuche zu verdrängen, nein, zu vergessen. Egal wie oft ich die Gedanken an die vergangenen Zeiten abschüttle, sie kehren wieder und rächen sich dafür, abgeschüttelt worden zu sein.

Wieso? Ich bereue mein Handeln nicht. Ich bin nach wie vor der Überzeugung richtig gehandelt zu haben. Dennoch quälen mich meine Erinnerungen. Ich muss das abstellen.

Dennoch, ich kann nicht anders als mich bei einigen wenigen Auslösern fast schon automatisch zu erinnern.

Die Auslöser lieferst du mir. Bin ich dir böse? Nein. Du meinst es gut. Und es gefällt mir. Du weißt ja nicht, was du tust. Woher auch? Vielleicht setze ich dich bei Gelegenheit darüber in Kenntnis. Andererseits ist das mein persönlicher Krieg. Eine Schlacht die ich allein schlagen muss und werde. Und ich will verdammt sein, wenn ich nicht triumphieren sollte.

Der Kaffeebecher ist leer. Ich gebe einen missmütigen Laut von mir. Ob noch Zeit für einen zweiten Kaffee ist?



geschrieben von: Jagdwolf

Ich sitze lachend im Gras und verschlucke mich fast an meiner Zigarette.

Du bist so ein erbarmungswürdiges Würstchen. Du hast nichts anderes zu tun, als dein winziges Ego dadurch zu kompensieren, dass du anderen den Spaß verdirbst. Wenn du das nicht schaffst, wirfst du Spitzen in meine Reichtung.

Leider hat die Sache einen Haken: Es funktioniert nicht. Du erbmärmlicher Wicht kriegst mich nicht. Du machst dich höchstens lächerlich.

Du bist der Lacher, den ich heute brauchte. Und ich bin mir sicher, dass noch mehr folgen.

Ich habe noch keinen Weg gefunden, um mit meinen Erinnerungen fertig zu werden. Schätze, ich muss neue Ansätze ausprobieren.

Wird schon schief gehen.



geschrieben von: Jagdwolf

Ich stehe aufrecht und zeige der Welt siegessicher die Zähne. Ich fühle mich wie neu geboren. Voller neuer Energie und Tatendrang.

Die letzte Woche war eine Wohltat und ein voller Erfolg in jeder Hinsicht:

Ich habe einen neuen Filialrekord aufgestellt und nebenher mein sonstiges Pensum gut bewältigt.

Donnerstag Nacht warst du bei mir. Es war sehr schön und hat unglaublich gut getan. Du hast mir etwas gegeben, dass mir lange gefehlt hat. Ich danke dir von ganzem Herzen.

Am Freitag kam dann mein Bruder mit seiner neuen Freundin her. Wir hatten eine großartige Zeit.

Samstag sind wir früh aufgebrochen und sind nach Dortmund gefahren, ein wenig bummeln und hier und da Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpen. Nachmittags sind wir zu meiner besten Freundin auf einen Kaffee. Anschließend sind wir dann zu viert zum Stammtisch. Das waren einige grandiose Stunden. Mir tat der Kopf vom vielen Lachen weh.

Wir haben nach unserer Heimkehr noch die Nacht zum Tag gemacht. Das war nicht weniger unterhaltsam als die Stunden in der Kneipe. Es war eine interessante Erfahrung.

Ich danke dir, mein Bruder für diese Nacht. Und ich danke natürlich auch deiner Freundin.

Den Sonntag haben wir gemütlich zugebracht.



geschrieben von: Jagdwolf

Zur vollen Größe aufgerichtet stehe ich lächelnd vor den zerborstenen Ketten, die mich bis heute einengten. Ich erlebe ein Hochgefühl.

Dieser Tropfen heute war der, der das Faß zum überlaufen gebracht hat. Heute hat er mir einmal zu viel keinen Respekt gezollt. Heute hat er mich einmal zuviel angeschrien wegen einer Nichtigkeit. Ab heute spürt er die Konsequenzen seines Tuns. Es wird bitter für ihn.

Und der andere? Er hat wohl nur darauf gewartet, dass ich gehe und mir ein Angebot gemacht. Es klingt gut, was er anbietet. Ich werde mich mit ihm zusammensetzen und anhören, was er sagt und gegegebenenfalls die Details mit ihm durchgehen.

Der Tag meiner fristlosen Kündigung wird wohl noch der Tag meines Aufstiegs auf der Karriereleiter. Paradox.

Ich werde mir morgen anhören, was er noch zu sagen hat und den Lohn einstreichen, den er mir schuldig ist. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Vielleicht macht er mir ein Angebot.

Der der das bessere Angebot macht, kriegt mich. Wenn er mir kein Angebot macht, wartet der andere schon händereibend auf mich.

Und so sitze ich hier, grinsend mit einem kühlen Drink und sehe zum ersten mal, was meine Arbeit wirklich wert ist, wenn ich nach nicht ganz 5 Stunden nach meiner Kündigung schon ein neues Angebot auf dem Tisch liegen habe. Ein verlockendes Angebot. Ein erhebendes Gefühl. Stolz nennt man es wohl.

Schon ironisch. Ich plante bereits den ganzen Abend lang einen großen Bruch mit meinem Leben und meiner Umgebung. Ich plante in ein anderes Bundesland zu ziehen. Schwer gefallen wäre es mir wohl nicht. Nicht so sehr, wie ich es mir einbilde. Der Nährboden für eine schöne Zukunft wäre bereitet gewesen. Und dann kommt dieses Angebot.

Ich bin sicher, dass du nicht das damit meintest, als du mir wünschtest, in interessanten Zeiten zu leben. Nun, ich lebe in interessanten Zeiten. Nur eben nicht so, wie du es dir vorstellst. Dein vermeintlicher Fluch scheint sich noch als Segen herauszustellen. Ich wäre dir zu Dank verpflichtet, wenn ich deine Intention nicht kennen würde.

Ich lehne mich zurück, lächele zufrieden und stelle meinen Drink bei Seite, um mir eine Zigarette anzuzünden.

"Und jetzt erst recht.",sage ich grinsend zu mir, in der Gewissheit, dass ich nicht untergehe. Dass ich niemals untergehen werde. Ich bin erfüllt von neuem Kampfgeist.



geschrieben von: Jagdwolf

Es ist verlaufen, wie ich es mir gedacht habe. Er hat mir ein Angebot gemacht und ich habe es angenommen. Nun ist es an ihm, die gemachten Zusagen auch einzuhalten. Ich werde gespannt beobachten und die anderen Eisen weiter schmieden.

Am Donnerstag kommst du wieder zu mir. Ich freue mich schon.



geschrieben von: Jagdwolf

Was für ein herrliches Wochenende! Leider musste es so unschön enden.

Was fällt euch ein, so einen Alarm zu veranstalten, mich in höchste Aufregung zu versetzen und mir keine Stunde später zu erzählen, dass das alles doch nicht so schlimm gewesen ist? Habt ihr sie eigentlich noch alle?! Ihr habt keine Ahnung, welche Sorgen und Vorwürfe ich mir gemacht habe.

Das wirst du heute Abend zu verantworten haben. Ich werde mein Versprechen jedenfalls einhalten und die angedrohte Konsequenz aus deinem bzw. eurem Handeln ziehen. Du wusstest, was passieren würde, wenn die Situation in dieser Art eskaliert.

Ich hätte diese Situation womöglich vermeiden können. Ich hätte bloß auf mein Bauchgefühl hören müssen. Ich hätte die Konsequenzen schon eher eintreten lassen sollen. Stattdessen hörte ich auf eure Lippenbekenntnisse.

Nun hast du verspielt, was du dir so sehnlich gewünscht hast.

Wenigstens warst du noch gestern für mich da, Kätzchen. Meinen ergebensten Dank dafür.



geschrieben von: Jagdwolf

Viel ist geschehen, seit ich die letzten Zeilen hier schrieb.

Meine Karriere verläuft weiterhin positiv. Ich denke immer lauter über einen Umzug nach. Es wird langsam Zeit.

Dann wäre da noch diese wunderbare Frau, über die ich letztes Jahr stolperte und die mich glücklich macht.

In letzter Zeit mache ich viele neue Bekanntschaften, widme mich verstärkt meinen Hobbys und in Zukunft will ich eine alte Leidenschaft reaktivieren und vermehrt reisen.



geschrieben von: Jagdwolf

Rauchend kehre ich zum Grabhügel zurück und setze mich. Die schwarze Bestie ist ein fester Bestandteil meines Ich geworden und wir bedienen uns bei Bedarf aneinander. Ich habe die richtigen Ventile gefunden, das destruktive Potenzial in richtige Bahnen zu lenken. Ich habe Zufriedenheit erreicht. Vorerst.

Was ist nicht alles geschehen in den letzten 17 Monaten, seit ich mich zuletzt hier verewigt habe.

Meine Karriere hat sich verändert und tut es demnächst wohl wieder. Ich hatte viel Ärger mit meinen Auszubildenden. Es scheint fast, als wolle einfach niemand mehr für sein Geld arbeiten. Es ist beinahe deprimierend. Aber sie sind jung und vielleicht muss das dann einfach so sein.

Die neue Stadt in der ich nun arbeite hat sich als Drecksloch herausgestellt. Drogensüchtige und anderweitig gestörte Menschen in Massen. Aber ich habe Spaß bei der Arbeit. Abgesehen von kleineren Zwischenfällen, ist es der ganz normale Alltagswahnsinn und der Kampf ums Überleben.

Was die nahe Zukunft für meine Karriere bringt, wird sich zeigen. Ich bin gespannt. Nicht zuletzt würde dieser Sprung es mir ermöglichen, endlich, ENDLICH auszuziehen. Aber ich will nicht über ungelegte Eier gackern.

Mit meinem Kätzchen führe ich eine glückliche, wenn auch nicht immer völlig harmonische Beziehung. Aber das ist in Ordnung. Nicht zuletzt, weil ich mich auf Freunde verlassen kann, die mir helfen, die Konfliktsituationen nüchtern zu betrachten und sie entsprechend anzugehen. Seit unserem Anfang ist es viel besser geworden. Ich bin glücklich. Du ergänzt mich optimal.

Wir haben zusammen neue Freundschaften geschlossen. Mit liebenswerten und augenscheinlich auch ehrlichen Menschen. Wir haben zusammen mit ihnen Unternehmungen gemacht. Bisher war es noch immer ein großer Spaß.

Ich bin stolz auf unsere gemeinsame Entwicklung.

Meinen Bruder sehe ich leider seltener, seit er nicht mehr in der Nähe stationiert ist. Aber ich habe ihn in seiner neuen Wohnung besucht. Über die Dienstleistung der Bahn möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Sie ist schlicht ein andauerndes Ärgernis. Er wohnt so, wie ich es gerne hätte. Weit ab von allem, was stört. Idyllisch, wenn auch erbärmlich kalt im Winter. Nur die Nachbarn sind ein Störfaktor, die ihn aus seinem schönen Heim treiben. Er wird wohl demnächst umziehen.

Die Frau die mir zwischendrin Halt gab, gibt es noch in meinem Leben. Allerdings in einer anderen Rolle. Wir pflegen einen freundschaftlichen Kontakt.

Viel rumgekommen bin ich sonst nicht. Ich bin noch mal nach Offenbach zurück gekehrt und hatte einen tollen Abend mit dem Kätzchen und zwei Freunden. Ausserdem habe ich nun schon zwei mal Hamburg besucht. Leider ohne irgendwelche Sehenswürdigkeiten betrachten zu können.

Zuletzt habe ich mich entgegen meiner Natur an die Sonne begeben. Ein Grillfest bei meiner ältesten Freundin. Ich konnte sogar noch Thomas dazu bringen, mitzukommen. Im Vorfeld herrschte eine gewaltige Anspannung.

Die besagte Freundin rief mich völlig aufgelöst und betrunken an. Über den Zusammenhang dieser beiden Eigenschaften vermag ich nur zu spekulieren. Das Grillfest sollte zur Einweihung ihrer neuen und im Übrigen wunderschönen Wohnung dienen. Es sollte neben mir aber noch jemand auftauchen. Und da lag das Problem. Ein früherer Freund, mit dem ich mich einst aufs Bitterste zerstritten hatte. Ironischerweise war meine Freundin damals auch beteiligt. Sie war nicht der Auslöser, aber es ging durchaus um sie.

Sie machte sich Vorwürfe. Und ließ mich das während des Telefonats auch wissen. Ich konnte sie beruhigen. Jedenfalls in dieser Hinsicht. Damals kollidierten einfach zwei Egos von dominanten und sturen Menschen.

Nun pflegt sie noch eine enge Freundschaft mit dem früheren Freund und er sollte auch zur Feier kommen. Es war ihr ein Herzenswunsch. Sie sorgte sich darum, was geschehen könnte, wenn wir dort aufeinander treffen. Sie nahm mir also das Versprechen ab, mich ruhig zu verhalten. Ich konnte gar nicht anders, als es ihr zur Liebe zu tun.

Nicht ohne Aufregung machten Thomas, mein Kätzchen und ich uns auf den Weg zum Grillfest.

Am frühen Nachmittag begann die Feier und wir waren so ziemlich die ersten, die ankamen. Die Tafel im Garten füllte sich schnell und der Grill sonderte einen verführerischen Duft ab. Wir unterhielten uns angeregt und lachten viel. Sogar eine zufällige Internetbekannschaft traf ich dort wieder. Wie klein die Welt doch ist...

Am Abend tauchte dann dieser ehemalige Freund auf. Meine Freundin erzählte mir, dass er eine harte Zeit durchgemacht hat und dass er sich verändert und an Gewicht zugelegt hat. Aber was ich sah... Damit hätte ich niemals gerechnet.

Wir ignorierten uns tapfer gegenseitig. Für keinen von uns ein leichtes Unterfangen. Damals wurden sehr viele sehr hässliche Dinge gesagt.

Irgendwann konnte ich meine Freundin alleine abpassen und mir einen Überblick darüber verschaffen, wie es ihr mit der Situation ging. Wir unterhielten uns lange und sie bat mich, doch endlich mein Schweigen zu brechen. Aber ich war nicht bereit dazu.

Wir setzten uns wieder zu den anderen. Es verging noch einige Zeit. Irgendwann, mitten in der Nacht, ich war auch schon recht angetrunken, kamen wir dann doch ins Gespräch. Es war angenehm. Ich vermisste diese Diskussionen. Wir verziehen uns und legten unseren Streit bei. Was nun daraus wird, muss die Zeit zeigen.

Als es abkühlte, zündete jemand ein Feuer an. Wir ließen die Nacht lang werden. In den frühen Morgenstunden schoben wir uns ins Bett, um dann ungefähr 5 Stunden zu schlafen. Die Sonne brannte schon und wir versammelten uns zum Frühstück. Ein Gelage!

Am Abend zerstoben wir dann wieder in alle Himmelsrichtungen. Dieses Wochenende war gelungen und ich hoffe auf baldige Wiederholung.

Was aus der Person geworden ist, wegen der ich ursprünglich anfing, hier zu schreiben, weiß ich nicht oder nur vage. Was ich höre, erfüllt mich weiterhin mit Genugtuung. Alles darüber hinaus interessiert mich nicht.





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker