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Endzeit

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geschrieben von: lostsoul81

Hallo...

Was haltet Ihr eigentlich von der Zeit, in der wir leben? Glaubt Ihr, dass es mit der Menschheit irgendwann mal wieder aufwärts gehen wird oder denkt Ihr, dass wir bereits in einer Art "Endzeit" leben? Sieht man die täglichen Nachrichten über Kriege, Katastrophen und Tod neigt man da nicht irgendwie zu glauben die Menschheit sei am Ende? Steigende Urbanisierung, die Anonymität in einer Stadt, Terrorgefahr, wachsende Zahl an Amokläufern und Serienmördern (im Vergleich zu, sagen wir, von vor 100 Jahren). Was glaubt Ihr wohin das noch alles führen wird? Die Technologie die wir haben, macht das Leben doch nicht wirklich einfacher, sie macht uns nur immer mehr abhängig von Ihr und auf die Dauer sogar krank. Wird sich irgendwann etwas bessern oder wird es immer weiter bergab gehen bis die Dummheit der Menschheit diese schließlich zerstört?



geschrieben von: Azraiyl

Also so schlecht ist unsere Zeit auch wieder nicht. Ich lebe in einem Land das seit ich es belebe keine Bürgerin mehr verbrannt hat oder nach fremden Territorium strebt. So sicher wie ich leben kann, so faul wie ich leben kann (muss weder Holz hacken, noch meine Kloschüssel manuell leeren, noch Kerzen anzünden, ...), dass hat es wahrscheinlich kaum je in der Geschichte gegeben. Ich habe mit Leuten auf der ganzen Welt zu tun, und wenn ich Probleme mit jemandem habe so bereden wir die und prügeln uns nicht die Rübe ein. Ich kann fast jedes erdenkliche Nahrungsmittel essen, fast jedes erdenkliche Kleidungsstück kaufen. Nicht nur ich kann das, sondern alle meine Nachbarn auch. Vor allem was Frauen betrifft, kann ich mir nicht vorstellen das es ein Individuum gibt, dass sich in irgend eine Epoche der Vergangenheit zurückwünscht.

Wäre da nicht die Medien die uns glauben lassen, wir würden nur morden und seien alle intolerant. Wer heute in Europa die grösse Angst vor Terrorismus hat (was in der Schweiz angeblich einer der grössten Ängste ist) der hat gewaltig einen an der Klatsche. Vor 100 Jahren hat einfach niemand erfahren wenn irgend Einer/Eine ausserhalb des eigenen Dörfchens die eigenen Kinder in Blumentöpfen verteilt hat.

Angst habe ich vor etwas ganz anderem. Dass die Menschen sich ihrer momentanen Freiheiten gar nicht mehr bewusst sind und alle Stück für Stück an Staat/Gesetz abgeben.

Mir schwebt eine ganze andere Frage vor. Was wäre eine Gesellschaft sozial und technologisch stehen bleibt. Dann gibt es einen Zyklus in der Form: Auf die Welt kommen -> Partner finden -> Kinder produzieren -> Sterben. Der Sinn des Lebens reduziert sich dann für all nur noch auf das dasein. Irgendwie sinnlos oder nicht (man zeige mir gerne das Gegenteil)?

Für mich gilt so der Satz: Nichts ist so stetig wie der Wandel. Es kann nur noch besser werden.



geschrieben von: Sake

Was ich noch beängstigender finde als kein Fortschritt wäre das genaue Gegenteil, nähmlich der zu weite Sprung in der Technologie. Was ich meine ist das die Technologie soweit ist das Maschinen schlauer als Menschen werden und nicht mehr nur ihre einprogrammierte Arbeit erledigen sondern den Menschen Übertrumpfen. Ich weiß das hört sich jetzt sehr nach Terminator an aber ich würde lieber in der Technik stehnbleiben und lieber wieder Menschen für die Arbeit einsetzen als das etwas in der anderen Richtung passiert.
Ich sage nichts gegen Fortschritt in anderen Bereichen wie Medizin aber in dem Bereich Maschinen fände ich es sogar bedingt besser stehen zu bleiben oder rückwärts zu gehen.



geschrieben von: Xenomorph

Intelligente Maschinen - Androiden und Cyborgs - auf dem geistigen und technischen Niveau von Commander Data oder dem Terminator wird es wohl frühestens erst in einigen Jahrhunderten geben...die künstliche Intelligenz bei heutigen Robotern liegt derzeit noch weit unterhalb der "natürlichen" Intelligenz des Menschen - mit der es bei vielen ja auch nicht sehr weit her ist...ansonsten habe ich nichts dagegen, dass Roboter und ähnliche Automaten dem Menschen die Arbeit - zumindest die Arbeiten, um die sich keiner reisst - "wegnehmen" - es gibt schliesslich besseres, womit man seine ohnehin reichlich knapp bemessene Zeit auf dieser Welt zubringen kann als mit Arbeit...auch wenn unverbesserliche Workaholics das sicher nicht wahrhaben wollen...



geschrieben von: Sake

Einige Jahrhunderte da wär ich mir nicht so sicher. Vor ein paar Jahrzehnten gab es noch nicht einmal Computer deshalb denke ich dass, das nicht so lange dauern wird aber andererseits ein Roboter der Deckel auf Flaschen schraubt oder Metallwerkzeuge ausstanzt kann einem Menschen ja nicht gefährlich werden denke ich.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Sake
Einige Jahrhunderte da wär ich mir nicht so sicher. Vor ein paar Jahrzehnten gab es noch nicht einmal Computer deshalb denke ich dass, das nicht so lange dauern wird aber andererseits ein Roboter der Deckel auf Flaschen schraubt oder Metallwerkzeuge ausstanzt kann einem Menschen ja nicht gefährlich werden denke ich. [/B]


Dass Roboter den Menschen schon in Kürze in Sachen Intelligenz übertrumpfen könnten, halte ich für ein Gerücht...denn dazu ist das menschliche Gehirn viel zu komplex aufgebaut, als dass man es einfach so nachbauen könnte...dieses Gebilde wird häufig unterschätzt, es handelt sich dabei um eine der komplexesten Strukturen überhaupt, komplizierter und vielschichtiger aufgebaut als eine Galaxie wie die Milchstrasse - ich glaube zwar durchaus, dass es eines Tages möglich sein wird, und dass Genetik, molekulare Nanotechnologie und Kybernetik etc. irgendwann dazu imstande sein werden, den "perfekten Menschen" aus der Retorte zu zaubern - doch ich gehe nicht davon aus, dass ich diesen Tag noch erleben werde...



geschrieben von: Evillight

Absolute Endzeit ?
Nein ! Die gibt es erst, wenn die Sonne ausgebrannt ist und die Erde im letzten Aufbäumen zusammenkokelt.

Relative Endzeit ?
Ja! Der Rohstoff- und Nahrungsverteilungskampf beginnt. Wir werden noch viel Spaß dabei haben, die expandierende Weltbevölkerung dabei zu beobachten bzw unser Schäflein ins trockene zu bringen. Der Mensch wird seinen Weg gehen, nur wird dessen Natur eine ordentliche Blutspur hinterlassen.


... will aber keinem den geliebten Star Trek-Optimismus nehmen ! ;)



geschrieben von: Azraiyl

Sehe das ähnlich wie Xenomorph. Vor einigen Jahren ging der Spruch rum, dass nie ein Computer ein Menschen im Schach schlagen wird. An dem Punkt an dem man verstanden hat wie eine Schach Lösungsstrategie funktioniert, war es nur eine Frage der Zeit bis der letzt Mensch fällt.
Dass für ein Computer eigentlich nur Schalter notwendig sind, ist schon sehr lange bekannt (mehr als 100 Jahre). Die Einführung von Röhren und Transistoren war nur die konsequente Weiterentwicklung von Schaltern. Computer wie wir sie kennen gibt es vielleicht noch nicht so lange, die theoretischen Grundlagen dazu aber schon länger.
Da wir aber soweit ich weiss immer noch kaum verstehen wie das Gehirn funktioniert (es soll ja inzwischen eine Unzahl an Mann/Frau Denk Studien geben mit allen möglichen Ergebnissen zwischen Mann=Frau bzw. Mann<>Frau) wird es wahrscheinlich auch noch länger dauern bis wir von einem Computer überrascht werden. Da glaube ich z.B. eher daran, dass ich vor der Holzkiste noch im All gewesen bin.

Die Philosophie wäre wahrscheinlich traurig darüber wenn es wirklich gelänge eine KI zu programmieren. Da könnte man ganze Zweige für tot erklären.

Ohne hier für Hume oder Andere zu sprechen. Gibt es eigentlich eine Aussage, wo sich die Mehrheit einig ist, über den Menschen ohne sich auf die restliche Wissenschaft zu berufen? Im Gegenzug konnte die Wissenschaft ja mehrfach zeigen dass Philosophen daneben liegen (z.B. Kants Raum und Zeit).



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von Azraiyl
...Die Philosophie wäre wahrscheinlich traurig darüber wenn es wirklich gelänge eine KI zu programmieren. Da könnte man ganze Zweige für tot erklären...

... und die Religion kannst Du gleich mit beerdigen.
An dem Tag, wo 'Data' unter uns wandelt, ist der Vatikan nur noch
der kleinste Staat der Welt und die Zeit wird kommen !
Also auch die Endzeit allen Glaubens naht! :D



geschrieben von: Cathy-CAJL

Also das zahl der Amokläufer und Serienmörder gestiegen ist halte ich für ein echtes Gerücht. Zwar mag es Statistiken geben für jedes land aber mal im ernst aufgrund des Bürokratischen Wandels werden viele verbrechen erst jetzt bekannt. Den vor hunderten von Jahren hatt keiner wirklich gewusst wer wann wohin gegenagen und wie er wirklich abgetreten ist.
Solche sachen werden erst jetzt durch den Informationsfluss möglich und die Bearbeitung von solchen sachen.

Terrortaten vor hunderten von Jahren hatt es genug Kriege gegeben und in den wurde Sabotage ebenfals durchgeführt. was anderes ist das auch nicht.

Das eigentliche Problem der Gesellschaft ist wohl eher im moment das man vor zig Jahre aus mehreren Kleinstaaten einfach einen großen gemacht hatt, und jetzt die leute die eine Minderheit in diesem Staat sind, nicht mehr aus diesem ohne sogenante Terror Kriege rauskommen.

Die Bilanzen die die Leute ziehen sind immer so schöne zahlen aber habt ihr das mal Prozentual auf die gesamte Bevölkerung berechnet das ist nicht wirklich mehr. es schwank zwar mal auf mehr mal auf weniger aber das ist normal.

Vieleicht gibt es mehr tote heutzutage mag sein aber denkt mal dran zu was wir Waffentechnisch in der lage sind.
Davon abgesehen waren die Armeen in den Früheren Jahunderten viel größer als die heutzutage. Prozentual gesehen jedenfals.

Also das Technologie den Menschen schadet bin ich nicht der Meinung und ob es mal so Intelligente Maschienen gibt wie Menschen kann sein allerdings ich bitte zu bedenken das auch der Mensch sich weiter entwickelt!!!
So wie er es seit Tausenden von Jahren tut.
Siehe beginn der menschlichen Entwicklung.

Die Menschheit ist nicht in der Endzeit und selbst wenn irgendwann mal in Tausenden von jahren der Planet Erde nicht mehr exestiert, schätze ich wird die Menschheit auf zig anderen Planeten leben.
Denkt doch mal an die Biosfähren die heutzutage schon gebaut werden um das ganze jahr obst sorten usw. zu ernten. Um die Preise zu Stabilliesieren und den zugenommenen Verbrauch durch die erhöhte Bevökerung auszugleichen.

Was ich mir Vorstellen kann ist allerdings das die Menschheit sich tatsächlich wegen ihrer nicht weit genug entwickelten Technologie, sich irgendwann mal Rohstoffmässig an die Gurgel geht aber wer weiss vieleicht schaffen sie es ja doch ohne Kriege und andere metzelleien das zu lösen. ;)



geschrieben von: Azraiyl

Zitat:
Original geschrieben von Evillight
... und die Religion kannst Du gleich mit beerdigen.
An dem Tag, wo 'Data' unter uns wandelt, ist der Vatikan nur noch
der kleinste Staat der Welt und die Zeit wird kommen!


War das nicht schon der Tag wo Kirchen begannen Blitzableiter einzusetzen?



geschrieben von: Ronin76

Endzeit ist ein Begriff aus dem Wortschatz von Kirchen und Sekten. Die Dinge verändern sich, das war schon immer so.



geschrieben von: DarkHaze

Des Thema finde ich sehr interessant - und ein wenig bedauerlich:

In keiner Zeit zuvor gab es so viele Informationen über die Welt da draußen - Zeitungen, Internet, Fernsehen... Und dennoch gab es in keiner Zeit zuvor eine derart globale Missinformation darüber, wie die Welt da draußen aussieht. Informationen werden medientauglich kanalisiert, automatisch und strategisch dramatisiert und gnadenlos vereinfacht. Es ist zwar hilfreich, aber man muss nicht einmal die Bild-Zeitung lesen, um zu denken, dass die Welt bald am Ende ihrer Tage angelangt ist.

Warum ist das so? Ich weiß nicht, ob es ein deutsches Phänomen ist, aber über nichts wird so gerne geredet wie über die großen Probleme des Lebens. Weil wir alle traumatisiert sind und es uns hilft, darüber zu lesen? Mitnichten. Eher scheint es sich, da stark verbreitet, besonders kommunikationstaugliches Thema zu handeln, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wo blieb die Bild-Schlagzeile "Neuverschuldung 0%: Wir schaffen es!" oder wo blieb "Niedrigste Arbeitslosigkeit seit 4 Jahren!"?

Die Welt geht nicht unter. Aber sie soll irgendwie unter gehen - egal wie! Von mir aus wegen starken Gewittern (vor einigen Tagen in der Bild-Zeitung) oder weil sich die Erde immer langsamer dreht (ebenfalls Bild). Not verbindet, stärkt Kontakt und last but not least: Chaos sales.

Mich würde das Thema nicht so fesseln, wenn es denn in Konstrukitivität und Gemeinschaftsempfinden umschlagen würde, aber es herrscht eher eine meckernde Resignation und ein ewiges Eintreten auf "die da oben". Es herrscht ein sozial legitimierter Rückzug aus der eigenen Verantwortung anstatt ein Ärmelhochkrämpeln.

(Abschweifend: Das wird, denke ich, das größte Problem der deutschen Volkswirtschaft werden: Negative Nachrichten schlagen hier sofort in miese Stimmung um, positive Nachrichten gehen irgendwie an den Medien und an der Bevölkerung vorbei. Da wundert es nicht, dass sich das Käuferverhalten wieder verschlechtert. Meine Meinung: Wir bräuchten mehr "Du bist Deutschland"... aber das war wie gesagt abschweifend.)

Zurück zum ersten Posts dieses Threads und auch zum zweiten Post (der, wie ich finde, eine angemessene Reaktion darstellt). Menschen leben immer länger, und die medizinische Versorgung wird noch besser werden, der Aufschrei nach "Öko" wird immer lauter usw usf... Ich sehe ebenso wie der zweite Poster eher, dass es uns immer besser geht. Das will nicht heißen, dass die Welt perfekt ist oder den Dritten-Welt-Ländern schon bald goldene Zeiten bevorstehen... Aber die große Endzeit? Nö...

Zur Intelligenz-Diskussion:
Ich stimme einigen Postern zu, wenn sie meinen, dass es prinzipiell möglich sei, eine Art Gehirn zu entwickeln. Ich selbst hoffe, wie lange auch immer das noch dauern möge, aber doch sehr, dass es in dieser fernen Zukunft fähige Ethikkommissionen und zugehörige Kontrollmechanismen gibt, um eine derartige Entmenschlichung zu unterbinden. Spätestens dann aber werden die Philosophen mit ganz anderen Parametern in Diskussionen starten. Es wird insofern auch wieder eine geistige Herausforderung, sich als Mensch neu zu definieren. Und ich bin mir sicher, dass der Mensch diesbezüglich eine korrekte Anpassung findet. Das alles dürfte die Philosophen der Zukunft jedoch nicht unbedingt dümmer, sondern vielleicht sogar potenter darstehen lassen.



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von DarkHaze
...
Zur Intelligenz-Diskussion:
Ich stimme einigen Postern zu, wenn sie meinen, dass es prinzipiell möglich sei, eine Art Gehirn zu entwickeln. Ich selbst hoffe, wie lange auch immer das noch dauern möge, aber doch sehr, dass es in dieser fernen Zukunft fähige Ethikkommissionen und zugehörige Kontrollmechanismen gibt, um eine derartige Entmenschlichung zu unterbinden...


Stimmt, das wäre schlimm, wenn man am Ebenbild Gottes und Highlight der Schöpfung in all seiner Würde und Fähigkeit, die Welt zum Wohle aller untergeordneter Lebewesen zu einem Paradis zu gestalten, manipulieren würde !



geschrieben von: Cagliostro

Zitat:
Original geschrieben von lostsoul81
Hallo...

Was haltet Ihr eigentlich von der Zeit, in der wir leben? Glaubt Ihr, dass es mit der Menschheit irgendwann mal wieder aufwärts gehen wird ...



Jedesmal, wenn es mit der Menschheit aufwärts ging,hatte dies grausame Folgen für Natur und Umwelt.
Ob 1840 oder seit 1945...die Menscheit an sich ist parasität und defizitär. Sie kostet immer Ressourcen.
Es gibt keine lean Mankind.
Der Mensch ist so wie er ist, ein Problem für die Welt.
Die Endzeit hat bereits begonnen, in der ersten Sekunde.
Wir lügen uns nur immer alles zurecht.



geschrieben von: Anakin

Obiwan Kenobi (an Luke Skywalker):
Du wirst irgendwann feststellen, dass die eine oder andere Wahrheit an die wir uns klammern - von unserer persönlichen Einstellung abhängig ist.

Mich wundern nicht die starken Unterschiede der Meinungen. Unterschiedliche geistige Ansprüche und Erwartungen erkenne ich hier deutlich. Ich hoffe die Menschheit überwindet die aktuelle Endzeitphase irgendwie und erreicht doch noch Lebensqualität für Jedermann.

Zitat:
Original geschrieben von Sake
... das Maschinen schlauer als Menschen werden und nicht mehr nur ihre einprogrammierte Arbeit erledigen sondern den Menschen Übertrumpfen. ...

Ich denke, das geht nicht - Maschienen können niemals kreativ werden. Und wirklich-wichtig ist nur medizinischer Fortschritt.



geschrieben von: Ark

Ich möchte meinen Job später nicht an intelligente Maschinen bzw. Roboter verlieren (denn diese sind ja schließlich viel billiger als ein Mensch)! Kein Gehalt, keine Sozialversicherung, keine Krankheiten... Wenn es sie denn mal geben sollte, werden sie unsere Jobs klauen. Wie soll eine Gesellschaft dann noch funktionieren?
Zitat:
Original geschrieben von Anakin
Und wirklich-wichtig ist nur medizinischer Fortschritt.


Gerade der medizinische Fortschritt führt doch zu immer mehr Problemen, die die gesamte Natur betreffen.
Man stelle sich vor, schwere Krankheiten (Krebs, Aids...) wären heilbar bzw. nicht mehr tödlich. Das Ergebnis wäre eine ansteigende und immer älter werdende Weltbevölkerung, die einen steigenden Bedarf an Nahrung, Energie, etc. hat und damit immer mehr der Natur zur Last fällt. Umwelt/Klimakatastrophen werden somit in Zukunft zu einem großen Problem für Mensch und besonders für die nicht anpassungsfähigen Tiere (Beispiel: schmelzende Polkappen --> Eisbär). Was heute kaum noch jemandem auffällt, ist der sehr hohe Lebensstandart in den Industrieländern. Fast alles was wir besitzen basiert auf den Ressourcen der Natur [Auto --> Metall, Kunststoff --> Öl, Kohle/Uran --> Energie, überall Verfügbarkeit von Fleisch --> Massentiehaltung--> Auswirkung auf Klimawandel], die natürlich endlich sind. Ich bin der Meinung, dass dieser Lebensstandart nicht ewig gehalten werden kann, da die Natur unter dieser Ausbeutung, in welcher Form auch immer, zusammenbrechen wird. Keiner kann natürlich voraussagen welche neuen Technologien es geben wird und welche Probleme die Wissenschaft lösen wird. Ist der Mensch gezwungen ein Leben durch und mit der Natur zu Leben? Ein erneutes vorindustrielles Zeitalter kann ich mir sehr gut vorstellen.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Ark
Ich möchte meinen Job später nicht an intelligente Maschinen bzw. Roboter verlieren (denn diese sind ja schließlich viel billiger als ein Mensch)! Kein Gehalt, keine Sozialversicherung, keine Krankheiten... Wenn es sie denn mal geben sollte, werden sie unsere Jobs klauen. Wie soll eine Gesellschaft dann noch funktionieren?


Nö, das ist falsch.

Ich hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn Roboter und andere denk- und lernfähige Maschinen und Automaten irgendwann alle Jobs "klauen" - denn das ist das einzige, was ich mir gerne klauen lassen würde - denn die Ausbeutung der Natur durch den Menschen wie auch die des Menschen durch den Menschen - sind einzig und allein eine Folge des kapitalistischen Denkens, das sich genau auf jenes Modell der Lohnsklaverei stützt...dessen Schwinden kann deswegen auch nur Gutes bedeuten, da das Ende der Lohnknechtschaft notwendigerweise auch das Ende des Kapitalismus bedeuten würde...

Zitat:
Gerade der medizinische Fortschritt führt doch zu immer mehr Problemen, die die gesamte Natur betreffen.
Man stelle sich vor, schwere Krankheiten (Krebs, Aids...) wären heilbar bzw. nicht mehr tödlich. Das Ergebnis wäre eine ansteigende und immer älter werdende Weltbevölkerung, die einen steigenden Bedarf an Nahrung, Energie, etc. hat und damit immer mehr der Natur zur Last fällt. Umwelt/Klimakatastrophen werden somit in Zukunft zu einem großen Problem für Mensch und besonders für die nicht anpassungsfähigen Tiere (Beispiel: schmelzende Polkappen --> Eisbär). Was heute kaum noch jemandem auffällt, ist der sehr hohe Lebensstandart in den Industrieländern. Fast alles was wir besitzen basiert auf den Ressourcen der Natur [Auto --> Metall, Kunststoff --> Öl, Kohle/Uran --> Energie, überall Verfügbarkeit von Fleisch --> Massentiehaltung--> Auswirkung auf Klimawandel], die natürlich endlich sind. Ich bin der Meinung, dass dieser Lebensstandart nicht ewig gehalten werden kann, da die Natur unter dieser Ausbeutung, in welcher Form auch immer, zusammenbrechen wird. Keiner kann natürlich voraussagen welche neuen Technologien es geben wird und welche Probleme die Wissenschaft lösen wird. Ist der Mensch gezwungen ein Leben durch und mit der Natur zu Leben? Ein erneutes vorindustrielles Zeitalter kann ich mir sehr gut vorstellen.


Es stimmt zwar, dass die Ressourcen der Erde begrenzt und insbesondere unter der derzeitigen Weltherrschaft der imperialistischen Ausbeuterklasse in einem rapiden Schwund begriffen sind - ein Grund mehr, dem Kapitalismus besser heute als morgen den längst fälligen Arschtritt zu verabreichen...und stattdesssen auf erneuerbare Ressourcen, die Besiedlung anderer Welten und fortschrittliche Technologien zu setzen, die allen Menschen ein wirklich lebenswertes Leben ohne Krieg und Armut zu ermöglichen, ohne Armut und Krieg, welche einzig allein eine Folge der Rohstoffverknappung bei gleichzeitig immer weiter ansteigender Bevölkerung sind...denn so etwas wie Lebensqualität vermag der Kapitalismus den Menschen trotz allem Gefasel vom "hohen Lebensstandart" in den kapitalistischen Nationen nicht zu bieten - und daher betrachte ich das Leben in den kapitalistischen Industrieländern von heute auch nicht als lebenswert, weil es diesem Leben an jedwedem Sinn und an irgendeinem anderen Ziel ausser Geld, Arbeit, und finanzieller Existenzsicherung mangelt...die "Existenz", das Leben des Einzelnen wird hier zum reinen Selbstzweck, zur Tautologie... wenn du das noch nicht gemerkt haben solltest, dann bist du offenbar taub und blind, oder mit einer Ignoranz gesegnet die man offenbar benötigt, um zu glauben, man könne in dieser Gesellschaft tatsächlich so etwas wie "Glück" erfahren...ich hätte im Prinzip nichts gegen medizinischen Fortschritt einzuwenden - doch nur wenn die Resultate dann endlich allen Menschen zur Verfügung stehen - ich finde deine Einstellung ehrlich gesagt ziemlich erbärmlich und kaltschnäuzig, denn aus ihr spricht exakt der heutige kapitalistische Egoismus, der die Welt erst zu dem gemacht hat, was sie ist...vielleicht wirst du selber irgendwann einmal an Krebs oder AIDS erkranken - und dann wärst du vermutlich dankbar, wenn es irgendwelche wirksamen Heilmethoden gibt die auch dir zur Verfügung stehen...



geschrieben von: Ark

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Ich hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn Roboter und andere denk- und lernfähige Maschinen und Automaten irgendwann alle Jobs "klauen" - denn das ist das einzige, was ich mir gerne klauen lassen würde

Und was machst du dann als Arbeitsloser in einem kapitalistischen System?
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
denn die Ausbeutung der Natur durch den Menschen wie auch die des Menschen durch den Menschen - sind einzig und allein eine Folge des kapitalistischen Denkens
Selbst wenn es keine Marktwirtschaft und kein Privateigentum gibt, beuten sich Menschen gegenseitig aus. Wie würde die Welt denn aussehen, wenn keiner mehr kapitalistisch denken würde? Der Mensch (nicht alle!) hat nun einmal Eigenschaften wie z.B Gier, Neid, ... und einen Sinn für Gerechtigkeit.
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
..und stattdesssen auf erneuerbare Ressourcen, die Besiedlung anderer Welten und fortschrittliche Technologien zu setzen, die allen Menschen ein wirklich lebenswertes Leben ohne Krieg und Armut zu ermöglichen
Und wie sind ohne den Kapitalismus "erneuerbare Ressourcen, die Besiedlung anderer Welten und fortschrittliche Technologien" zu ermöglichen? Das "erneuerbare Ressourcen, die Besiedlung anderer Welten und fortschrittliche Technologien" ein "Lebenswertes Leben ohne Krieg und Armut" ermöglichen, wage ich stark zu bezweifeln. Neid, Gier und Ungerechtigkeit wird es immer geben und damit auch Krieg und Armut. Nicht umsonst ist der Sozialismus in der Vergangenheit (...und auch heute...) so oft gescheitert. Gibt es denn überhaupt eine funktionierende Alternative zum Kapitalismus?
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...denn so etwas wie Lebensqualität vermag der Kapitalismus den Menschen trotz allem Gefasel vom "hohen Lebensstandart" in den kapitalistischen Nationen nicht zu bieten - und daher betrachte ich das Leben in den kapitalistischen Industrieländern von heute auch nicht als lebenswert, weil es diesem Leben an jedwedem Sinn und an irgendeinem anderen Ziel ausser Geld, Arbeit, und finanzieller Existenzsicherung mangelt..

Dem stimme ich voll und ganz zu!
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
wenn du das noch nicht gemerkt haben solltest, dann bist du offenbar taub und blind, oder mit einer Ignoranz gesegnet die man offenbar benötigt, um zu glauben, man könne in dieser Gesellschaft tatsächlich so etwas wie "Glück" erfahren...ich hätte im Prinzip nichts gegen medizinischen Fortschritt einzuwenden - doch nur wen.n die Resultate dann endlich allen Menschen zur Verfügung stehen - ich finde deine Einstellung ehrlich gesagt ziemlich erbärmlich und kaltschnäuzig, denn aus ihr spricht exakt der heutige kapitalistische Egoismus, der die Welt erst zu dem gemacht hat, was sie ist...vielleicht wirst du selber irgendwann einmal an Krebs oder AIDS erkranken - und dann wärst du vermutlich dankbar, wenn es irgendwelche wirksamen Heilmethoden gibt die auch dir zur Verfügung stehen...

Alles was ich getan habe, war eine logische und objektive Überlegung, völlig unabhängig von meinem persönlichen Charakter/ Einstellung. Denn keine Krankheiten--> immer größer und älter werdende Weltbevölkerung--> führt zu Problemen. Stimmt doch, oder? Ich persönlich bin keinesfalls gegen die Entwicklung der Medizin, ich wollte lediglich auf die Gefahren hinweisen, die diese möglicherweise mit sich bringt (ebenso bei den intelligenten Maschinen). Dass du dann darauf schließt, dass ich taub und blind bin und eine erbärmliche und kaltschnäuzige Einstellung habe, find ich nicht korrekt. Ich denke bei solchen Fragen immer utilitaristisch, deshalb bewerte bitte aufgrund meiner Aussagen nie wieder meine Persönlichkeit :)...



geschrieben von: Ark

Warum wird im allgemeinen dem Leben eines Mitgliedes der Spezies Homo Sapiens ein höherer "Lebenswert" (was für ein dummes Wort) zugestanden, als anderen Lebewesen (~Eukaryoten)?
Was ist also der Sinn der Medizin? Heilung von Krankheiten, dass Verhindern von Krankheiten, allgemein gesagt, dass Verhindern von Leid. Körperlicher, als auch seelischer Schmerz ist negativ (dies ist keine Tatsache, denn Masochisten würden widersprechen).
Die moderne Medizin erfüllt diesen Sinn gut. Die Medizin der Zukunft noch besser, vorausgesetzt dass sie sich entwickelt und ein Fortschritt stattfindet. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass der Mensch (da wo diese Medizin auch verfügbar ist) ein immer höhereres Alter erreich, allgemein gesagt: Die Sterblichkeitsrate des Homo Sapiens sinkt. "Wo ist dies negativ zu bewerten?" würde der allgemeine "Mensch" nun fragen. Menschen MÜSSEN sterben. Das "Biologische Gesetz" bzw. die Evolution schreibt es ihm vor. Krankheiten sind eine Art "natürliche Selektion" - Schutz vor Überpopulation irgendeines Lebewesens. Natürlich steht es dem Homo Sapiens offen, seine "natürlichen Wurzeln", seinen "Platz in der Natur" nicht anzuerkennen. Das würde aber irgendwo und irgendwann in (weltlichem) Raum und Zeit negative folgen haben.Der Homo Sapiens ist ein "Tier" unter vielen und ein (eigentlich sehr kleiner) Teil der Natur, leider erhebt er sich über diese. Massakrierung alles nicht-"menschlichem" ist die Folge. Die Massakrierung des Homo Sapiens selbst ist Realität und eine Tatsache.
Dabei spielt es keine Rolle, ob das einzelne Mitglied des Homo Sapiens sich darüber bewusst, oder unbewusst ist.

Original geschrieben von Xenomorph : ...um zu glauben, man könne in dieser Gesellschaft tatsächlich so etwas wie "Glück" erfahren... Zitat ende
Es gibt viele "Menschen", die von sich behaupten glücklich zu sein. Glück, erzeugt durch Technologie (Fernsehserien, Filme, Kinos, Computerspiele aber auch Sport, Wissenschaft, Kunst, Literatur, .....).
Das streben nach künslichen Zielen ist der nicht natürliche Lebensinhalt des Homo Sapiens. Sind die künstlichen Ziele erreicht, werden neue gesetzt. Diese mögen kurzfristig "Glück" bereiten, die eigentlichen (biologischen?) Bedürfnisse werden aber nicht (mehr) befriedigt. Deshalb macht der Homo Sapiens eine nie endende "Beschäftigungstherapie" durch.
Auch wenn die Zahl der "psychologisch kaputten" bzw. Unzufriedenen klein erscheinen mag, so ist in der Realität die Mehrheit der modernen Gesellschaft (industriellen Gesellschaft) davon betroffen, ob bewusst oder unbewusst, denn "Unzufriedenheit" muss sich nicht unbedingt als "Unzufriedenheit" bemerkbat machen.
So kann "Unzufriedenheit" sich auch mit psychischer oder körperlicher Krankheit bemerkbar machen, was in modernen Gesellschaften die Regel ist (Herz-Kreislauf erkrankungen sind die häufigsten natürlichen und Verkehrsunfälle die häufigsten nicht natürlichen Todesursachen in Deutschland).
Nicht zu vergessen ist hier die Suizid Rate von ~58000 pro Jahr (in der EU).
Wie verwunderlich! Als ob der (durchaus intelligente) primitive Mensch jemals Suizid begehen würde (Dem Wort "primitiv" haftet etwas negatives an, was zu überdenken gilt). Das heutige Leben des Homo Sapiens gleicht einer Endlosschleife. Man wird zum Schulbesuch gezwungen.
Man wird zum Arbeiten gezwungen. 5 Uhr aufstehen, 5 Uhr wieder "Zuhause", Fernsehgucken um sich vom stressigen Arbeitstag zu erholen...schlafen...dann gehts von vorne los. Wo gibt's noch "freie Wildbahn"? Wo gibts noch natürliche Wälder, gesunde Bäume, freie Tiere? Das Tier "Mensch" ist nicht frei.
Der Homo Sapiens ist ein Sklave der Uhr, ein Sklave der Technologie. Biorhythmus existiert nicht mehr. Noch mag das vielen "Menschen" nicht bewusst sein, aber mit fortschreitender Entwicklung die immer schneller vonstatten geht, wird es nicht meht lange dauern bis auch die "glücklichsten" und "optimistischsten" Menschen sich in dieser Welt völlig fremd fühlen.
Eine durchaus abnorme Entwicklung, die entweder, um das Ganze auf die Eingangsfrage zu beziehen, zu einem langsamen und stückweisen Ende oder eines abrupten und schmerzvollem Ende führen wird. Auf Dauer wird also nur eine primitive Kultur/Gesellschaft überleben, die im Einklang mit der Natur lebt, denn wenn man primitive, isolierte Kulturen beobachtet, wird man feststellen müssen, dass Dinge wie Suizid, Stress, "Allgemeiner Lebensfrust" etc...kaum vorzufinden sind.
[möglicherweise sind einige Aussagen inkorrekt oder lassen sich nicht mit der Realität vereinbaren, es soll auch nur ein grobes Gesamtbild skizziert werden!].

Oder auch wunderschön und kurz zusammengefasst:
~Massakrierte Bäume. Häuser erheben sich. Schnauzen, Fratzen überall. Der Mensch wuchert. Der Mensch ist der Krebs der Erde~ (Emil Cioran)



geschrieben von: archon

also ich glaube, dass wir in einer sehr forschungsintensiven zeit leben - wenn ich das wort "endzeit" höre, dann denke ich irgendwie immer an nuklearen holocaust, verwüstete landschaft... weiss auch nicht. ;) am ende der forschungszeit ist man wohl noch lange nicht angelangt und ich bin davon überzeugt, dass noch dinge in der forschung passieren werden, die einen in erstaunen versetzen. was wäre da los, wenn morgen jemand eine erfindung macht, die energie wie z. b. elektrizität an jedem ort der erde einfangen lässt, ähnlich wie funkwellen. das wäre eine erfindung die die welt total umkrempeln würde.

gedanken mach ich mir trotz technik schon auch für die menschheit, denn sie kann auch nebenwirkungen haben, wie man es ja teils von handy-masten in russland weiss, dass die starken frequenzen teils tumore an mensch und tier wuchern lassen... wenn sie in der umgebung wohnen. das ist schon auch erschreckend. ich kann mir auch gut vorstellen, dass solche frequenzen einfach das zellwachstum total verändern.

in letzter zeit hört man immer wieder dass z. b. das AIDS virus an schrecken verloren hat, weil viele mit medikamenten sehr lange überleben können, was vor jahren noch nicht so war, für die betroffenen sicher ein lichtblick, aber auf der anderen seite sterben viele, viele menschen an krebs, wo oft keiner weiss, warum... das hat auch gründe.... nur da steht die forschung scheinbar total im wald und viele müssen darunter leiden. das sind mitunter auch "die opfer der forschung". schwierig.

heute sah ich den film im TV über die kuba-krise, wo wir fast vor dem 3. weltkrieg standen. ich habe öfters bilder im kopf, wie es denn wäre, wenn es plötzlich irgendwo atomar kracht und man genau so dumm gucken würde, wie damals beim einsturz des world-trade-centers. das muss jetzt nicht mal terroristisch sein, sondern einfach eine sache zwischen zwei ländern, die denken es nicht anders regeln zu können... davor hab ich schon etwas angst, muss ich zugeben, dass irgendwer auf den knopf drückt und die dinge einen lauf nehmen, der dann endzeit bedeutet.

zum thema "künstliche intelligenz" und das "was ist das ICH" kenne ich ein video -
http://www.3sat.de/webtv/?hitec_080...er_interview.rm

ist ne interessante denkweise - die schwierigkeit ist den schöpfergedanken und die religion da mit einfliessen zu lassen. sollte es durch schaltungen in "künstlichen gehirnen" (die womöglich kein mensch mehr einsehen kann) zu "menschenähnlichen zügen, lernprozessen oder denkweisen einer maschine kommen... sprich ähnlich dem elektronenfluss im menschlichen gehirn, so stellt sich dann wohl auch die frage, ob nicht wirklich der mensch nur eine perfekte biochemische maschine ist. ein wunderwerk der evolution. dennoch muss der ursprung von allem ja irgendwie gekommen sein! der vom menschen künstlich geschaffene mensch wäre also dann nur sowas wie ein künstlich erschaffener diamant, ein nachbau, der unter bestimmten umständen einfach entstand. das problem ist, dass man vermutlich über das "ICH" ganz anders denken müsste, wenn plötzlich eine maschine wie ein baby unterwartet lernen kann, sich zurechtfindet, künstlich-intelligente schaltungen generiert...
sollte es wirklich gelingen ein künstliches gehirn zu erzeugen, so wäre das eine "erfindung" die vermutlich vieles über den haufen schmeisst. man könnte dann z. b. angst davor haben, dass "religion" den stellenwert verliert... das kann auch mord und totschlag bedeuten, weil keiner mehr skrupel hat was zu tun was gegen gebote verstösst! auf der anderen seite morden heute auch schon viele IM NAMEN der religion... heiliger krieg... man muss es auch sorum sehen... schwierig !



geschrieben von: Naraku

Ich glaube nicht, dass der Mensch dazu in der Lage ist, diesen Planeten komplett zu zerstören. Rein physisch sowiesonicht. Aber auch einen nuklearen Krieg der Superlative wird dieser Planet überleben. Und wenn es ein paar Ratten sind, die sich so rasant vermehren, dass selbst eine immense Strahlung ihr Fortbestehen nicht gefährdet.

Aber was ändert das? Dann beginnt die Evolution von Neuen (bzw hat sie ja eigentlich nie aufgehört) und in ein paar Millionen oder Milliarden Jahren haben wir dann wieder eine Lebensform, die mit diesen Bedingungen am besten zu Recht kommen und diesen Planeten Stück für Stück beherrschen werden.
So wie die Saurier einst den Säugetieren und damit dem Menschen weichen mussten, musste dann der Mensch einer neuen Spezies weichen.
Ein ganz normaler Prozess ...

An perfekte Maschinen die uns eines Tages beherrschen mag ich auch nicht so recht glauben. Denn alle komplexen vom Menschen entwickelten Systeme/ Maschinen haben einen riesigen Vorteil: Sie sind fehlerhaft.

Aber den Menschen als biochemische Maschine zu betrachten ist durchaus interessant.
Es gibt da einen sehr interessanten Versuch in der Hirnforschung, dessen Name mit leider gerade entfallen ist:
Die Personen sollten eine Entscheidung treffen (zB den linken oder rechten Arm heben). Vor sich sahen die ein Display, was fortlaufend Zahlen anzeigte.
Die Personen sollten so den Zeitpunkt angeben, an dem sie ihre Entscheidung gefällt haben.
Außerdem wurde durch Hirmströme der Zeitpunkt der Entscheidung gemessen.
Ergebnis war, dass das die Hirnströme deutlich eher eine Entscheidung anzeigten, als das der Mensch sich bewusst war, eine Entscheidung getroffen zu haben.



geschrieben von: Cagliostro

Zitat:
Original geschrieben von lostsoul81
Hallo...

Was haltet Ihr eigentlich von der Zeit, in der wir leben? Glaubt Ihr, dass es mit der Menschheit irgendwann mal wieder aufwärts gehen wird oder denkt Ihr, dass wir bereits in einer Art "Endzeit" leben? Sieht man die täglichen Nachrichten über Kriege, Katastrophen und Tod neigt man da nicht irgendwie zu glauben die Menschheit sei am Ende? Steigende Urbanisierung, die Anonymität in einer Stadt, Terrorgefahr, wachsende Zahl an Amokläufern und Serienmördern (im Vergleich zu, sagen wir, von vor 100 Jahren). Was glaubt Ihr wohin das noch alles führen wird? Die Technologie die wir haben, macht das Leben doch nicht wirklich einfacher, sie macht uns nur immer mehr abhängig von Ihr und auf die Dauer sogar krank. Wird sich irgendwann etwas bessern oder wird es immer weiter bergab gehen bis die Dummheit der Menschheit diese schließlich zerstört?



Da Intelligenz erfordert sich über das Kollektiv zu stellen, wenn es sein muss, kann in unserer Kultur nur die Dummheit Mainstream sein.
Die Menschheit wird also nicht über sich hinaus wachsen.
Sie wird mit dem Konzept, das sie derzeit fährt, über kurz oder lang untergehen.



geschrieben von: Naraku

Warum verwendet ihr Endzeit immer in Bezug auf das Ende der Menschheit?
Bisher hat noch keine Lebensform 'ewig' gelebt, daher ist es nur wahrscheinlich und anzunehmen, dass es dem Menschen ähnlich ergeht.

Und nur, weil der Mensch nicht mehr existent ist, hat dies doch nix mit einem 'Ende der Zeit' zu tun?



geschrieben von: Evillight

Naja, wenigstens theoretische Unsterblichkeit gibt es schon
http://de.wikipedia.org/wiki/Turritopsis_nutricula
aber wer will schon als Qualle dahinpaddeln.

Und "Endzeit" bezieht sich natürlich hier aus der aufgeworfenen Frage auf Menschen. Ansonsten wäre das ja eine recht kurze Diskussion darüber, dass die Zeit ansich schon aus logischen Aspekten heraus kaum enden kann!! ^^



geschrieben von: Naraku

Ui, interessant. :)

Ja okay, da hast du natürlich recht. Aber das Leben als solches könnte enden. Für mich ist die Menschheit für das Universum einfach zu neu, zu unbedeutend, als das ich dafür das Wort Endzeit gebrauchen würde.

Aber auch dahingehend leben wir meiner Meinung nach nicht in einer Endzeit. Katastrophen hat man schon immer prophezeit, Hinweise hat man auch schon immer in Massen gefunden ... aber bislang ist die Menschheit doch mit jedem Umstand irgendwie zurechtgekommen.
Und es würde mich nicht überraschen, wenn der Menschheit der Ausbruch gelingt. Wenn man es schafft, sich kontinuierlich fortzuentwickeln und eine Fessel nach der anderen sprengt. Wer weiß, vielleicht kann man dann auch den Untergang unserer Sonne überleben.

Bei allem was man der Menschheit vorwerfen und unterstellen kann: Fakt ist, das es etwas vergleichbares zumindest in diesem Sonnensystem noch nicht gegeben hat. Man hat sich innerhalb kürzester Zeit einen ganzen Planeten zu eigen gemacht. Man hat Möglichkeiten, die noch keiner vorher besessen hat. Man hat zum ersten Mal den Planeten verlassen und einen Mond bzw. andere Planeten durch Maschinen betreten.
Dabei hat eine kontinuierliche Weiterentwicklung in allen Bereichen stattgefunden. Hierbei werden die Entwicklungszyklen immer kürzer, die Möglichkeiten in sämtliche Richtungen vielfältiger, die Wirkungen größer.

Ich würde sehr gerne sehen oder wissen, was diese Menschheit noch alles zu Wege bringt, bevor sie sich irgendwann selbst überlebt hat. :(

Fortentwicklung meine ich hier in einem streng technischen Sinn, losgelöst von Werten oder Moral!



geschrieben von: equipoise

Guten Morgen, ....

Anfänglich möchte ich den Begriff "Endzeit" als eine dem Untergang einhergehende Interpretation auffassen, unabhängig von der Gegenwart und Vergangenheit des humanen Bewusstseins.

Was mit der Geburt beginnt, wird ohne Zweifel mit dem Tode enden.
- Selbst bei Gewährleistung einer biologischen Unsterblichkeit, denn wer vermag schon den dafür vorausgesetzten Lebensraum auf ewig garantieren zu können.
Aus meiner Sicht ein Parade-Schema! - Welches mir die Überlegung aufdrängt, dass, so wahr ich Charles Darwin glauben schenken kann, das Ende einer Spezies (Man nehme hier den Menschen als Beispiel) durch die Degeneration der Art einhergeht.


Was letzten Endes die Fragestellung des/der Thread-Erstellers/-Erstellerin aufgreift: Sehen wir unsere Gegenwart als Einläutungsphase einer Endzeit ?:

Ja und Nein!

Einerseits unterscheidet sich die Gegenwart kaum von der Vergangenheit, wo sich gewisse Menschen auch keinen Morgen vorstellen konnten und bereits damals in einer gefühlten Endzeit gelebt haben.
Anderseits setzt z.B. der prominente Mensch XY einen negativen Faktor in die Welt (-die kollektive Wirklichkeit), welcher den späteren Menschen als Lektion dienlich sein kann - insofern die Konsequenz heil überstanden wird.

Und ferner möchte die Endzeit als Konsequenz einer vorhergehendene Bedrohung bezeichnen, welche durch den heftigen Wandel vom Vorher zum Nachher als Ende einer Ära lediglich eine neue Phase unserer Spezies einläutet.
Es ist unmöglich zu sagen, wann die letzte Phase angetretten wird oder ob wir Uns, den gegenwärtigen konflikten konfrontiert, bereits in dieser scheinbar absoluten Phase befinden.
-Entgegen dem oft verschwindend geringem Horizont vieler Menschen sollte man dessen Anpassungsfähigkeit nicht unterschätzen, welche glücklicherweise eine kompensierende Funktion war.

Der Mensch zeichnet sich durch seine Überlebenstrategie aus. Es wird wohl auf unbestimmte Zeit ein Morgen folgen, insofern die Unverantwortlichsten die Zukunft unser Aller nicht gefährden.
Wenn eine unverantwortliche Handlung also zum Untergang unserer Spezies führen mag, dann aus dem Affekt einer wahrscheinlich persönlichen Entscheidung heraus, was einer möglichen Endzeit keinen Raum bietet.

Fazit:

-Eine Endzeit kann meiner Meinung nach nicht existieren!-

Niemand vermag zu wissen, wann das Menschsein seine Anpassungsfähigkeit ledig wird.


Zitat:
Zitat:Original geschrieben von Xenomorph

Ich hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn Roboter und andere denk- und lernfähige Maschinen und Automaten irgendwann alle Jobs "klauen" - denn das ist das einzige, was ich mir gerne klauen lassen würde



Auch wenn es für die Mehrheit langweilig sein würde, welche sich durch ihre Jobs zu identifizieren verpflichtet fühlen, schätze ich den Kerngedanken als angenehmen Wandel ein, - Man hat genug Zeit über viele schöne Dinge nachzudenken und die Lebensqualität würde an friedlichen Dingen bemessen sein.

Zitat:
Zitat:Original geschrieben von Ark

Und was machst du dann als Arbeitsloser in einem kapitalistischen System?


Sich verträumt ausgrenzen und dem modernen Zeitgeist entfliehen, schätze ich.

Jedoch vermute ich, dass Xenomorph den Kapitalismus außenvorgelassen hat - Und was der Arbeitslose in einer in sich selbst erhaltenden Utopie zu tun gedenkt, ist nur dem Arbeitslosen selbst überlassen.

Zitat:
Zitat:Original geschrieben von Anakin

Mich wundern nicht die starken Unterschiede der Meinungen. Unterschiedliche geistige Ansprüche und Erwartungen erkenne ich hier deutlich. Ich hoffe die Menschheit überwindet die aktuelle Endzeitphase irgendwie und erreicht doch noch Lebensqualität für Jedermann.



Das hoffe Ich auch, Anakin, doch befürchte, dass die Lebensqualität für Jedermann für noch folgende Generationen als erneute "Endzeit" erscheinen mag. Trivial - Manche Menschen beschwören nahezu den Weltuntergang, wo man doch über genügend Geschichtsbücher verfügt und sämtliche Scheiterhaufen nicht allzu entfernter Zeiten abgeschafft wurde.

Es gibt zig Werke und Selbstkonfrontationen aus sämtlichen Zeitabschnitten der historischen Entwicklung, die einleuchten sollten, dass es diesen Dialog um die Besserung der Welt immer geben wird...

D.h.:
Leben wir gesünder, -> dann mangelt es durch Überbevölkerung an Lebensraum. -> Und werden anfällig für Seuchen und Hungersnöte.
Leben wir im Frieden -> fürchten wir uns vor keinem Krieg -> und der nächste Massenkonflikt wird womöglich leichtfertig provoziert.

..Sogesehen lassen solche Kreisläufe Eintönigkeit anmuten, doch kann man mit diesem Kapitalismus besser leben, als in einer Höhle umrungen von Wildtieren. Derzeitige Lebensumstände waren vor wenigen Jahrhunderten bereits als Utopien zu betrachten, - und wer weiß, vielleicht erleben die nächsten Generationen eine wunderbar ausgeglichene Weltwirtschaft - kurz, eine Utopie.



Ich bitte um Verzeihung, wenn ich mich durch diese Exkursion zu weit aus dem Fenster gelehnt habe.



geschrieben von: SoulReaper696

Ich finde schon, dass Maschinen uns das Leben schwerer machen bzw. uns den Platz in unserem Leben streitig machen. Momentan möge es aussiesslich beispiele geben, die Lapidar erscheinen - als Beispiel eine Bowling-Kugel-Polier-Maschine oder ein Gerät, was Bücher selstständig bindet. Aber eben solche Maschinen führen, ob gewollt oder nicht, dazu, dass der Buchbinder, der evtl. vor zwanzig Jahren noch einen geregelten Job hatte, nun mit Existenzängsten zu tun hat.

Es mag etwas abstrakt klingen, aber dies könnte auch eine Art Krieg sein. Zwar kein Krieg, bei dem geschossen wird, aber.....
Doch. Schon Krieg. Die Waffen eines Krieges ändern sich ja bekanntlich. Ob es nun Geschosse sind oder Biowaffen. Ob mit Messern gekämpft wird oder mit Arbeitslosigkeit.

Ich glaube nicht, dass jemand Maschinen aus Boshaftigkeit erfindet, um andere verzweifeln zulassen.
Maschinen werden erfunden, um Einzelpersonen noch (!) wohlhabender zu machen.
Diese Tatsache führt bei armen Menschen zu Verzweiflung, und Verzweiflung mündet oft in Wut.

Was die Wut mit uns anstellen kann, lehrten uns schon Kain und Abel.



geschrieben von: Seperaude

Denke auch: Unsere Zeit ist jämmerlich, aber so schlecht nicht ( die beste aller bisherigen Welten ). Man kann viel verändern, wenn man will: Immerhin gibt das Internet neue Möglichkeiten und wir gehören zu den ersten Generationen, die ihre Seelen an Musikautomaten schulen können. Ich glaube zu spüren, dass es bergauf geht, auch wenn noch nicht sicher ist, ob der nächste Genozid in Europa verhindert wird.



geschrieben von: V8 halfGREEK 78

ich denke auch öfter über endzeit nach bzw. beschäftige mich gern damit. z.B. sehe ich gern enzeit- filme.
ich finde z.B. zombie filme wie "dawn of the dead" oder
"resident evil"faszinierend.

ich finde das thema gar nicht so unrealistisch. wer weiß schon was in untergrund labors alles für gen-versuche gemacht werden, ob jetzt im interesse fürs militär mal wieder ,oder für einen fortschritt der medizin( ist auch oft auslegegungssache.
was ist so unwahrscheinlich daran das das militär eine biologische waffe entwickeln lässt, einen tödlichen virus, der versehentlich ausbricht durch unachtsamkeit der mitarbeiter. etwas das das leben (menschen,..) mutieren lässt.
wenn ich so einen film sehe wie "dawn of the dead" stelle ich mir sowas vor wie es wäre in solcher situation.
man wäre nirgegends sicher. nicht wäre mehr wie es einmal war. egal wo man hingeht, sie sind überall, hungrig, blutrünstig.
ob man vor angst und zittern noch weglaufen könnte?
wo würde man sich verstecken??
könntge man einschlafen?
würde man es schaffen angehörige, wie den bruder, schwester, eltern,... in den kopf zu schießen, ehe man sich infizieren lässt??
oder würde man es nicht schaffen, weil man in der person immer noch jemand sieht, der er/sie mal jemand war den man mal liebte??obwohl dieser jemand tot ist.
der letzte punkt wäre sicher derjenige, weshalb wir uns von einem solchem virus überennen lassen würden.

natürlich gibt es auch viele andere formen der enzeit. die apokalypse



geschrieben von: V8 halfGREEK 78

ich denke öfter über endzeit nach bzw. beschäftige mich gern damit. z.B. sehe ich gern enzeit- filme.
ich finde z.B. zombie filme wie "dawn of the dead" oder
"resident evil" faszinierend.

ich finde das thema gar nicht so unrealistisch. wer weiß schon was in untergrund labors alles für gen-versuche gemacht werden, ob jetzt im interesse fürs militär mal wieder ,oder für einen fortschritt der medizin( ist auch oft auslegegungssache.)
was ist so unwahrscheinlich daran das das militär eine biologische waffe entwickeln lässt?, einen tödlichen virus, der versehentlich ausbricht durch unachtsamkeit der mitarbeiter. etwas das das leben (menschen,..) mutieren lässt.
wenn ich so einen film sehe wie "dawn of the dead" stelle ich mir sowas vor wie es wäre in solcher situation.
man wäre nirgegends sicher. nichts wäre mehr wie es einmal war. egal wo man hingeht, sie sind überall, hungrig, blutrünstig.
ob man vor angst und zittern noch weglaufen könnte?
wo würde man sich verstecken??
könnte man einschlafen?
würde man es schaffen angehörige, wie den bruder, schwester, eltern,... in den kopf zu schießen, ehe man sich infizieren, beißen lässt??
oder würde man es nicht schaffen, weil man in der person immer noch jemand sieht, der er/sie mal jemand war den man mal liebte?? obwohl dieser jemand tot ist.
der letzte punkt wäre sicher derjenige, weshalb wir uns von einem solchem virus überennen lassen würden.

natürlich gibt es auch viele andere formen der endzeit.



geschrieben von: V8 halfGREEK 78

Eine andere zukunftsangst wäre da der überwachungsstaat, der sschleichend sehr viel näher gerrückt ist als wir in den letzten jahren bemerkt haben.
In Städten, zentrums sind ja bereits überall Kameras installiert (jaja zu unserem Schtutz, lach,..um uns zu kontrollieren,...irgendwann zu diktieren!)

Kennt jemand den film 1984??
(Kameras überall zuhause, der Staat kontrolliert uns, wir haben gar keine Freiheit mehr)

Links
http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(1984)
http://www.ofdb.de/film/4425,1984

Übrigens nicht zu vergessen, der Film, der "Staatsfeind" ist echt ein Muss!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Staatsfeind_Nr._1
http://www.ofdb.de/film/1076,Der-Staatsfeind-Nr-1

Den meisten leutzen ist gar nicht wirklich klar wie sehr der Staat unser Leben schon jetzt bestimmt. der Lebens- und Freiheitsraum wird stetig enger.
Ich hab damals den film "Demolition man" mit Sylvester Stallone gesehen. eine Komödie anfang der 90er
In diesem Film war sogar sex verboten.
War echt zum lachen diese ironie.
auch das rauchen war verboten!!
Und was haben wir jetzt????? immer noch so lustig??
Denkt mal nach!!!
Mir könnts egal sein, bin ja nichtraucher, aber was mich stört ist das einem etwas verboten wird,DAS WIR UNS BEVORMUNDEN LASSEN;, und es folgen sicher noch weitere verbote, die mcih dann betreffen- so muss man das mal sehen.
das man nicht mehr sein kann wer man will, bzw. sein will.

Und wenn es sich so steigert, mit den Kameras,.. dann war die DDR noch ein Paradies dagegen!


Sehr interesant ist dazu diese Seite!!!:
http://www.stasizwopunktnull.de/
http://www.arte.tv/de/geschichte-ge...21/1586186.html

http://www.flegel-g.de/ueberwachung-total.html


wir bieten uns ja quasi schon an uns überwachen zu lassen.
z.B. sind bestimmt einige auf wer-kennt-wen.
ich könnte so jemand ausspiomieren, was eine person mag, wo sie wohnt, und mit wem sie alles zu tun hat, jedenfalls wenn alles für jedermann öffentlich einzusehen ist. die polizei hat sicher mit begründung sowieso die volle befugnis auf alle daten.



geschrieben von: Milten

Ich denke die Menschheit befindet sich in der Phase der Endzeit.

Wie schon erwähnt werden die Ressourcen der Erde verknappen. Die Population der Menschheit steigt exponentiell, da der Mensch keine natürlichen Feinde hat. Jetzt mag man natürlich mir vorwerfen Kriege, Hungersnöte, Völkermorde oder ähnliches schlicht zu ignorieren, aber im Graphen der die Population der Menschheit beschreibt sind das nur kleine Einbrüche in der Steigung, meist sinkt die Population nicht mal, sondern steigt nur langsamer.

Dazu kommt noch, wie ebenfalls schon genannt, dass sich unsere Gesellschaft immer mehr in einen superioren Überwachungsstaat verwandelt, der mehr und mehr die Kontrolle übernimmt. In Relation zu der Verknappung werden diese Systeme ihre Untertanen, das Volk, ausbeuten und so wird es zu Revolutionen kommen oder zu einseitigen Blutbädern. Die Folge davon wäre eine sinkende Population. Zumindest hat es sich so in der Vergangenheit verhalten. Die Menschheit war bis jetzt immer in der Lage sich zu regenerieren, aber in Anbetracht unserer heutigen technologischen Lage wirkt diese "Hoffnung" schwindend gering.

Dessweiteren hieß es der Mensch habe sich in den Jahrhunderten seiner Existenz weiterentwickelt oder verbessert, das ist leider nicht der Fall. Oberflächlich betrachtet hat sich der Mensch schon entwickelt, aber in seinen Grundinstinkten, sowie Verhaltensweisen, ist er vor tausenden von Jahren stehn geblieben. Ein Mensch ist eben nur ein Mensch, so sehr er sich auch wünscht etwas "weiterentwickeltes" zu sein.

Auch dieses Menschenbild "begünstigt" die Endzeit. Also eine Zeit in der, der Kampf um das Überleben in einem superioren Staat unter dem Volk ausgetragen wird. Also methaphorisch gesagt kämpft das Volk gegen sich selber in einer Arena, auf dessen Tribünen der Staat sitzt und dem Sieger einen Brocken der Resourcen zuwirft. Und wenn es dann zu einem Sklavenaufstand kommt, was damals ja auch passiert ist, endet unsere Gesellschaft in einem wechsel- oder einseitigem Blutbad, mit dem Erfolg, dass Kultur, Werte, Moral, Lebensbedingungen und Verstand in Scherben unter den toten Massen liegen.

Also umgesetzt würde das bedeuten, dass unsere Natur, sozusagen eine tickende Zeitbombe ist, denn wir Menschen streben nach Macht bzw. uns dieser zu wiedersetzten und somit selbst Macht zu erlangen, dabei kennen wir keine Grenzen und durch unseren technologischen Standart stehen uns Möglichkeiten zur Verfügung die den Fortbestand oder die Regeneration der Menschheit ernsthaft bedrohen. Daher denke ich befindet sich unsere Gesellschaft in einer Endzeit bzw. war die Lage noch nie so ernst wie jetzt.





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