Ein schwarzer Vogel kreiste kreischend über ihrem Kopf. Sie konnte kaum noch atmen. Keuchend kroch sie voran, weiter und im weiter in die kreisende Welt hinein. Sie sah nur die das Licht, Licht von allen Seiten, sie wusste nicht wohin, doch sie kroch weiter. Da war nur der schwarze Vogel, er hatte sich neben sie gesetzt. So schrecklich er ihr noch zu Anfang ihrer Reise erschienen war, so schön erschien er ihr nun. Es war ihr als wolle der Vogel dass sie in begleitet.
Doch sie musste kriechen, immer weiter kriechen, wollte doch jetzt nicht aufgeben, so kurz vor dem Ziel. So vergingen die Jahre, sie wurde immer dünner, der Vogel immer fetter. Bald stolperte sie und brach sich den Fuß. Das Kriechen wurde ihr zur Qual, nirgends ein Ziel in Sicht. Sie hatte keine Kraft mehr, sie fühlte nur Leere in sich. So blieb sie dann liegen und der Vogel sprang auf sie. Sie zog ihn zu sich heran, und ließ ihn ihren Körper auffressen.
Und die Anderen standen um sie herum und verstanden die Welt nicht mehr.