[Englischsprachige Buchempfehlungen ???] - German Gothic Board

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Englischsprachige Buchempfehlungen ???

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geschrieben von: Vampire 81

Sorry, falls es so einen Topic schon gibt, aber ich hab nicht wirklich einen passenden Topic gefunden. :confused:

Da ich seit 3 Monaten eine Englisch Fortbildung mache und jetzt die nächsten 3 Monate bewilligt bekommen habe, wurde mir von den Muttersprachlern empfohlen Bücher in Englisch zu lesen. Doch da trau ich mich irgendwie nicht so richtig dran. Ich würd es aber gerne versuchen. Welche Erfahrungen habt ihr mit Englisch sprachigen Büchern gemacht und welche könnt ihr mir empfehlen? Welche sind verständlich geschrieben?


* * * V a m p i r e 8 1 * * *




geschrieben von: athara

Lach mich jetzt bitte nicht aus, denn ich meine das vollkommen ernst. Versuch es doch mal mit Lewis Carroll. Da gibt es einen Sammelband mit seinen Werken (u.a. Alice in Wonderland, Through the Looking-Glas, ect.). Auch wenn das ein Kinderbuch ist, das ist wiklich sehr anspruchsvoll für ein Kinderbuch geschrieben. Und Lesespaß hast Du da ohnehin, bei den abgefahrenen Geschichten. Ich sprche das aus Erfahrung. :cool:

Vielleicht gefällt es Dir ja. :)



geschrieben von: autumnnight

vielleicht wirst du ja hier fündig



geschrieben von: Odessa

Wenn Du Dich durch die Oxford-Ausgabe von James Joyce´s "Ulysses" gequält hast und nur zu 10% dabei Steven "Kinch" Deadalus folgen konntest - glaub mir, dann erscheint Dir jedes andere englische Buch leicht. Es mag blöd klingen, aber bei mir funktioniert es meist so am Besten, daß ich - wenn ich mit dem Schwierigsten anfange - , mich danach dann bei den leichteren Sachen gleich um vieles mehr "leichter" tue und etwas schneller lerne/verstehe auf diese Weise:-).

Auch gut ist "Reading Lolita in Teheran" - danke an Trauerwesen - von Frau Azar Nafisi (sie ist Prof. für englische Literatur und lehrte einige Zeit im Iran). Interessant vom Stoff her und verständlich geschrieben, so daß man - auch wenn einige Wörte nicht bekannt sind - doch immer den Zusammenhang behält, es nicht ganze Sätze sind die man nicht versteht oder die man nachschlagen muß.



geschrieben von: Trauerwesen

Zitat:
Original geschrieben von Odessa

Auch gut ist "Reading Lolita in Teheran" - danke an Trauerwesen - von Frau Azar Nafisi (sie ist Prof. für englische Literatur und lehrte einige Zeit im Iran). Interessant vom Stoff her und verständlich geschrieben, so daß man - auch wenn einige Wörte nicht bekannt sind - doch immer den Zusammenhang behält, es nicht ganze Sätze sind die man nicht versteht oder die man nachschlagen muß.



Oh, es hat dir gefallen :).


Ganz stereotyp empfehle ich Harry Potter. Es IST nun mal ein Kinderbuch und syntaktisch daher total unkompliziert. Das einzige Wort, das mir Probleme bereitete, war Muggle, was aber angesichts dessen Herkunft auch im Deutschen problematisch gewesen wäre.

Oder die englische Fassung von Der kleine Prinz, ist ja auch leicht geschrieben, wenn es auch tiefgründig ist, aber syntaktisch auch einfach.

Hm, ich habe unzählige Bücher auf Englisch, aber diese hier wären für einen Einstieg gut.



geschrieben von: Vampire 81

Zitat:
Original geschrieben von athara
Lach mich jetzt bitte nicht aus, denn ich meine das vollkommen ernst.


Nein, ich möchte ja ernsthafte Vorschläge und Rat. Da werd ich mich hüten und niemanden auslachen. ;) Außerdem haben das die Muttersprachler auch schon erwähnt... Das grade Kinderbücher gut zum starten sind. ;) Vielen Dank für den Tip...

@ alle anderen: Auch euch vielen lieben Dank, für eure Empfehlungen! Ich werde mal sehen was ich finde. :)

Trauerwesen, Harry Potter sehe ich lieber in Bild und Ton auf Englisch! :D Aber der kleine Prinz ist eine gute Idee...
Hast du da zufällig den englischen Originaltitel und Autor??? *liebfrag*

DANKE, euch allen noch mal! ;) Für weitere Vorschläge bin ich weiterhin offen! ;)



geschrieben von: Trauerwesen

Zitat:
Original geschrieben von Vampire 81

Trauerwesen, Harry Potter sehe ich lieber in Bild und Ton auf Englisch! :D Aber der kleine Prinz ist eine gute Idee...
Hast du da zufällig den englischen Originaltitel und Autor??? *liebfrag*



Natürlich, ich habe ihn ja auch auf Englisch gelesen (erinnert stark an meine französischstudierende Kollegin, die Harry Potter auf französisch liest *g*):

The Little Prince, Antoine de Saint-Exupéry.

Die englische Übersetzung sollte auch recht leicht zu kriegen sein. Ist zwar im Original französisch, aber drauf geschissen, und das Buch sollte man so oder so gelesen haben ;).

Oh, und da fällt mir noch ein englisches Original ein, das wirklich leicht zu lesen ist: Orwell - Animal Farm. Da steckt viel drin, auch politisch (vor allem das), aber zu lesen im englischen ist es wirklich leicht, sollte also auch genau richtig für dich sein (gibt es beim Penguin Verlag sehr günstig).

Beide sind auch nicht so dicke Bücher.



geschrieben von: Phrixus

Die Märchen von Oscar Wilde. Gibt's als Reclam-Bändchen für unter 5€ und man hat beides: Es ist einfach zu lesen (wenn auch nicht anspruchslos) aber gehört zu den Klassikern, die man mal gelesen haben sollte.

Bei Reclam hat man übrigens immer den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass die unbekannteren Vokabeln unten auf der Seite mit Übersetzung angegeben sind. So kann man sich auch mal an schwierigere Sachen wagen ohne ständig ein Wörterbuch daneben liegen zu haben.

Auch modernere Literatur für Kinder und Jugendliche macht viel Spaß. Ich habe in der Oberstufe durch Harry Potter meine Noten in Englisch ziemlich verbessert, auch Artemis Fowl soll Spaß machen. Ansonsten kann es helfen, ein Buch auf Englisch zu lesen, das man auf Deutsch schon kennt und sehr mochte, ruhig auch mal Bestseller probieren, "The Historian" oder "The DaVinci Code". Wenn die Motivation durch die Geschichte da ist, wird vieler einfacher.

Herzliche Grüße
Phrixus



geschrieben von: Vampire 81

Danke für deinen Tip... ;) War am WE in London und hab mir erst mal den kleinen Prinzen besorgt und noch nen anderes Buch. Auf das in Deutschland bestellte Buch warte ich immer noch. :( Den kleinen Prinzen habe ich angelesen... Es stimmt wirklich... Um das Buch zu verstehen muss man nicht JEDE Vokabel kennen. Es ist auch so leicht zu verstehen. Hätte ich echt nicht gedacht. ;) DANKE!



geschrieben von: zho

Tagchen Vampire 81,
als ich begonnen habe englische Literatur zu lesen, achtete ich weder besonders auf Rhythmus oder Tiefe. Wichtiger finde ich ist es, das du es gerne liesst. Unklarheiten und kleine Unstimmigkeiten überwinden sich von selbst, solange du auf Gedankengänge stösst, die dich fesseln, verfolgen, nicht mehr loslassen, aufsaugen und erst wieder ausspucken, wenn du das Buch fertig gelesen hast.


Die verständlichsten Bücher lesen sich oft zäh und klebrig wie viel zu warme Limonade. Der Text sagt dir nicht zu. Die Botschaft zieht an dir vorrüber. Der Protagonist erreicht bei dir keine Indentifikation, weil er dir nichts Neues vermittelt.
Du kennst diese Momente bestimmt. Man setzt immer wieder zum Lesen, und möchte der Handlung garnicht wirklich folgen.. Wenn du Kinderbücher nicht gerne liesst, vielleicht gerade weil sie dir zu leicht, zu jugendlich und unreflektiert sind, wenn du dann nur nach dem Kriterium der Lesbarkeit filterst, beginnst du am falschen Ende ... und machst es dir womöglich unnötig schwer.

Der fruchtbarste Weg etwas zu erlernen ist immer noch es verstehen zu wollen. Dazu genügt ein Buch, dass die Fähigkeit besitzt dich zu begeistern. :)



geschrieben von: Vampire 81

Vielen lieben Dank!
Deine Meinung hat mich zum Nachdenken gebracht. ;) Bisher habe ich es mir einfach nicht zugetraut Bücher zu lesen die mich interessieren. Zu groß ist die Angst, das da etwas für die Geschichte wichtiges an mir vorüberzieht, weil mir ne Vokabel fehlt. Deine Meinung hat mir Mut gemacht, es einfach mal auszuprobieren... Sobald ich mal wieder mehr Zeit habe werde ich es versuchen. Ein Buch sollte man ja nicht zwischen Tür und Angel lesen, sondern sich wirklich Zeit für nehmen. :)
Vielen Dank! :)



geschrieben von: jasmine

Ich empfehle When I was 5 I killed myself von Howard Buten. Erschienen bei Reclam, also leicht zu bekommen. Ist zwar nicht ganz so einfach zu lesen, aber es ist wirklich sehr interessant. Ein großartiges Buch. Eins meiner absoluten Favouriten. Oder The Wave. Das ist auch gut.



geschrieben von: Vampire 81

Zitat:
Original geschrieben von jasmine
Ich empfehle When I was 5 I killed myself von Howard Buten. Erschienen bei Reclam, also leicht zu bekommen.


Danke für deinen lieben Tip.... Worum geht es denn in dem Buch? Welches Genre?



geschrieben von: riomar

Interessantes Thema. Ich habe vor einiger Zeit angefangen, Autoren, deren Bücher mir auf Deutsch gefielen, auch im (meist) englischen Original zu lesen. Auch, weil nach meinem Empfinden die Übersetzungen immer mieser werden. Das Hauptproblem dabei ist, dass ich nicht alle Wörter kenne. Die meisten unbekannten Wörter erschließen sich aus dem Zusammenhang. Ständig das Wörterbuch zu wälzen, wirkt sich negativ auf den Lesefluss aus, der bei englischen Büchern sowieso eingeschränkt ist. Im Buchhandel gibt es zweisprachige Bücher. Man kann mit kürzeren Texten anfangen und sich vorwärts arbeiten.

Zitat:
Wenn Du Dich durch die Oxford-Ausgabe von James Joyce´s "Ulysses" gequält hast und nur zu 10% dabei Steven "Kinch" Deadalus folgen konntest - glaub mir, dann erscheint Dir jedes andere englische Buch leicht. Es mag blöd klingen, aber bei mir funktioniert es meist so am Besten, daß ich - wenn ich mit dem Schwierigsten anfange - , mich danach dann bei den leichteren Sachen gleich um vieles mehr "leichter" tue und etwas schneller lerne/verstehe auf diese Weise:-).


Ist da nicht das Problem, dass das Verständnis auf der Strecke bleibt? Sollte man da nicht ohnehin einen nahezu perfekten Wortschatz haben? Oder ist das mehr als Trick gedacht?



geschrieben von: Gothic_Message

Hallo!

Ich lese sehr viele englischsprachige Bücher (was hauptsächlich daran liegt, dass ich höchst ungern Übersetzungen lese) und kann besonders "About a boy" von Nick Hornby empfehlen - es ist nicht sehr schwer zu verstehen und eine sehr schön Geschichte^^
Vielleicht hast du ja den Film gesehen?

Oder, wenn du Fantasy magst: Wie wärs mit "The golden compass" von Phillip Pullmann?

"Alice in Wonderland" von Carroll wurde ja schon erwähnt, auch "The Jungle Books" von Rudyard Kipling ist schön geschrieben - und außerdem ein Klassiker^^
gibt´s außerdem für ca. 3€ von Penguin Verlag

Falls du Vampire magst, versuchs doch mal mit "The Mammoth book of Vampire Romance", da sind ca. 24 Kurzgeschichten drin, die man auch mal so zwischendurch lesen kann^^
(Falls du, so wie ich, zu den Leuten gehörst, die sich an Geschichten "festbeissen")



geschrieben von: daimos

Ich hab den Erstling von Ken Follett ("Die Nadel" / "Eye of the Needle") sowohl auf Deutsch und später dann auf Englisch gelesen. Ist halt n Spionage-Thriller über einen deutschen Spion in GB während des Zweiten Weltkriegs. So manch lustige Stellen waren schon dabei, wenn Follett dann von der "Wermacht" (sic!) schreibt.:D



geschrieben von: Goat93

die meisten englischen originale sind besser wie die
übersetzungen.

es gibt von poe einige geschichten und gedichte wo
englisch und deutsch drin ist, für totale anfänger sicherlich
sehr gut, da man die struktur eben vor augen bekommt :)



geschrieben von: Sirikith

Ich würde einfach Bücher, die du kennst und magst, im englischen Original lesen.
Zum einen, weisst du dann schon, worums geht und kannst dem ganzen schon allein deswgegen besser folgen. Zum anderen erscheinen Fortsetzungen auf Englisch immer früher, sie sind wesentlich billiger, und oft werden Bücher bei der Übersetzung auch ganz schön kastriert.

Ich hab zb Anne Bishops Dunkle-Juwelen-Saga erst deutsch, dann im Original gelesen. Und war entsetzt, wieviele ganze Abschnitte da einfach komplett weggelassen wurden (überwiegend die etwas deftigeren Passagen)



geschrieben von: Vampire 81

Vielen Dank. Ja ich kenne den Film About A Boy. Aber den finde ich ehrlich gesagt langweilig. Aber der Tip mit den Vampirgeschichten hat mich hellhörig werden lassen. Ist auf jedem Fall eine Überlegung wert, wenn ich meine Bücher ausgelesen habe die hier noch liegen. Momentan lese ich nen Buch das ich mir aus London mitgebracht habe. "Heath Ledger - His beautiful Life and mysterious death"....

Auch habe ich den Tip befolgt und mir nur noch englische Originalbücher von Autoren geholt, deren Bücher ich auf deutsch gut finde. Hab nur nen mulmiges Gefühl ob ich das auch gut verstehen werde. Aber erst mal muss ich ja ein Buch auslesen...

Danke für euren guten Tips! *freu*



geschrieben von: wannadie

Meine ersten englischen Bücher waren die ersten 3 Bände von Harry Potter... (die Filme sind nicht mal halb so gut, wie die Bücher...)ich habe nur die ersten 2 auch auf deutsch gelesen, danach bin ich dann komplett beim englischen geblieben...

Auch Dracula ist in der englischen Version nur zu empfehlen... Im groben kennt man schließlich die Geschichte und die Sprache ist auch nicht allzu schwer.

Zu Weihnachten habe ich dann "A christmas carrol" von Dickens bekommen und lese es immer wieder gerne, ist sogar schon zur Tradition geworden, dass ich meinen Cousins jedes Jahr vor dem Feuer sitzend das Buch vorlese(die gingen in einen bilingualen Kindergarten und nun auf die international school).

Tja, nun hab ich mich an die Klassiker gemacht:
-"Moby Dick"-fand ich beim ersten Lesen nicht gerade leicht...
-"Oliver Twist" - wenn man die Geschichte zumindest in groben zügen schon vorher kennt hilft das ungemein...
-"David Copperfield" - fand ich nicht schwer und echt gut geschrieben


Ansonsten, wenn du dich für Erlebniserzählungen interessierst:
-Mende Nazer: "Slave"

Wenn du dich für Fantasy interessierst(nen bissl mit historischem Touch und nicht zu abgehoben:
"A Game of Thrones" von George R.R. Martin(erster Teil von 6)- nicht zu leicht, aber total faszinierend geschildert und vor allem ist die deutsche Übersetzung Bockmist...

Ansonsten fand ich sämtliche Bücher von Henning Mankell in englisch gut zu verstehen...

Im Endeffekt muss es dich aber interessieren...



geschrieben von: wannadie

Hmm... meine Arbeitskollegin hier in Irland hat mir nen Buch geliehen... Das ist einfach genial geschrieben und gut zu verstehen:
Markus Zusak: the book thief



geschrieben von: ceravien

Ich muss Trauerwesen zustimmen was Harry Potter angeht... ist wirklich leicht zu lesen, aber bei dem Wort "muggle" hab ich echt die Segel gestrichen.... Kein Wörterbuch konnte mir da weiter helfen... *lach* Ich hab dann gewartet, bis die Filme rauskamen und mir im Kino echt mit der Hand auf die Stirn geklatscht, als ich dann rausbekam, dass das "Nichtmagische" heissen sollte.

Ansonsten kann ich noch "Jhereg" von Steven Brust empfehlen. - aber das ist eher für Fortgeschrittene, da der Herr Brust sehr sarkastisch schreibt...und man ansonsten die wirklich schönen Bemerkungen nicht versteht. Zumindest ging es mir so und ich hab mir die deutche Übersetzung gekauft... :D



geschrieben von: nieni

Nick Hornby kann ich dir auch nur empfehlen, da solltest du dich nicht von dem Film "About a boy" abschrecken lassen. Der Film bringt Hornbys Witz nicht wirklich rüber.
Wobei ich dir persönlich eher "A long way down" von ihm empfehlen würde, die Thematik ist herrlich zynisch.

Ansonsten habe ich letztens "Veronika decides to die" von Paolo Coelho gelesen. Bei der englischen Version handelt es sich zwar auch um eine Übersetzung, aber sie ist einfach zu verstehen und meiner Meinung nach sehr gut. Und dir geht es ja generell um Bücher in der englischen Sprache, oder muss es die englische Originalsprache sein?
Also: Paolo Coelho ist schön leicht im Englischen zu verstehen.

Ansonsten ist Oscar Wilde sehr zu empfehlen - die Märchen, wie hier schon erwähnt - oder auch sein Roman "The Picture of Dorian Gray". Von der Sprache her fand ich es nicht allzuschwer.

Als Tipp kann ich dir aber auch die gesamte Reihe der Penguin Popular Classics empfehlen. Die haben so ziemlich alle englischsprachigen Klassiker, die man sich nur vorstellen kann, für - ich glaube - 2,99€ im Angebot.



geschrieben von: Vampire 81

Danke für eure lieben Anregungen.
Mittlerweile bin ich mutiger geworden und vertraue meinen Englischkenntnissen und mach sie nicht ständig selber runter. Ich kommuniziere nun auch regelmäßig mit meiner amerikanischen Emailfreundin. So hab ich mich mal an die Literatur meiner Lieblingsautorin gewagt, was ich eigentlichfür sehr schwierig eingeschätzt hatte. Aber es ist absolut nicht schwierig. Es ist okay und ich wunder mich, wie gut ich es doch verstehe...
Entweder haben sich meine Englischkenntnisse sehr verbessert, oder ich habe mir von anfang an zu wenig zu getraut. ;)

Was wären denn englisch sprachige Buchempfehlungen für (ich bin mal vorsichtig) etwas fortgeschrittenere Kenntnisse? *g*

LG

***Vampire 81***



geschrieben von: Linnet

Was immer du auch sonst gern liest.
Ich habe sehr früh angefangen Bücher auf Englisch gelesen, und da ne Menge der Autoren die man sonst auch liest für uns nur in Übersetzungen vorhanden sind, ists recht einfach Bücher über Amazon auf Englisch zu bestellen.

Ich hab mich von Kinderbüchern (Narnia zb) über leichte Romane (zB Georgette Heyer) zu was immer ich möchte vorgearbeitet.

Was zugegeben etwas schwieriger war ist Terry Pratchett, da dieser viele Wortspiele verwendet, da bin ich in Klasse 8 und 10 jeweils dran gescheitert, inzwischen les ich Pratchett aber auch nur noch im Original.

Auch lohnt es sich wirklich Filme im Englischen Original zu gucken.
Zum Anfang lohnt sich BBC Verfilmungen, da dort oft mehr Wert auf Aussprache gelegt wird, udn von da aus dann alles



geschrieben von: Vampire 81

Zitat:
Original geschrieben von Linnet
Auch lohnt es sich wirklich Filme im Englischen Original zu gucken.
Zum Anfang lohnt sich BBC Verfilmungen, da dort oft mehr Wert auf Aussprache gelegt wird, udn von da aus dann alles



Filme sind das A und O wenn man eine Sprache liebt. :) Aber leider meist mit englischen Untertiteln, da viele amerikanische Schauspieler LEIDER zum nuscheln und undeutlich sprechen neigen. :(

Habe mittlerweile mich an die Originalausgaben meiner Lieblingsautorin gewagt und bin überaus positiv überrascht wie einfach und leicht verständlich die doch sind. Und ich würde es nicht als Einsteigerbuch um die Sprache zu lernen klassifizieren...

Allerdings mag ich die deutschen Übersetzungen jetzt gar nicht mehr leiden. :( Da denk ich mir jetzt im Nachhinein, wie grauselig die das übersetzen. :( :D

Ich danke euch für eure vielen lieben Ideen, Empfehlungen und Denkanstösse. :)



geschrieben von: Linnet

Das ist normal, also das mit dem Übersetzungen nicht mehr leisten können.
Das Verständnis der nicht so deutlich sprechenden Schauspieler kommt mit der ZEit, meist muss man die Filme aber etwas lauter gucken, weil die Hintergrundgeräusche besser integriert sind als in der synchronisation.
Inzwischen verstehe ich auch in den Hollywoodfilmen so ziemlich alle.

Allerdings hab ich nebenbei auch mein Verständnis von Pidgin Englisch und Kleinkind auf Englisch gestärkt was da auch hilfreich ist



geschrieben von: eMu

"The Man Who Fell to Earth" von Walter Tevis finde ich lesenswert.
"The Catcher in the Rye" trotz der Anschaffung als Schullektüre, ist sehr schön.

Ach und die Harry Potter Bücher lesen sich auch bis auf die "fachspezifischen Audrücke" sehr flüssig.



geschrieben von: torshammare

Harry Potter wurde hier ja schon diverse Male erwähnt, mit dem habe ich mir vor einigen Jahren Englisch wieder beigebracht, weil ich mein Schulenglisch total vergessen hatte. Von Potter bin ich dann weitergegangen zu Krimis, bin bei den meisten Serien, die ich bis dato auf Deutsch gelesen hatte, auf die englischsprachigen Ausgaben umgestiegen, das hat sehr gut geklappt. Wenn man keine Krimis mag, dann funktioniert das sicher genauso gut bei Fantasy oder anderen bevorzugten Genres.

Was ich noch sehr gut zu lesen finde - die Reiseberichte von Bill Bryson. Witzig, informativ, tolle Beobachtungsgabe, schönes Englisch. :)



geschrieben von: Ardath Bey

Also, generell würde ich die Finger lassen von englischer Literatur aus der vorletzten Jahrhundertwende sprich alles bis 1930. Auch Märchen würde ich meiden aufgrund der Wortspiele, ganz besonders Lewis Carrol!
@ athara Alice in Wonderland ist kein Kinderbuch!
Ich würde dir Fantasybücher empfelen, dort ist meist das Sprachniveau nicht so hoch bzw. finden sich nicht so viele alte Begriffe was das lernen vereinfacht. Ansonsten gilt: geh zum Kiosk deiner Wahl und hol dir 'ne englische Tageszeitung. ;)



geschrieben von: le_Ophelia

Ich fand "Jonathan Strange & Mr Norrell" von Susanna Clarke unglaublich toll, wenn es auch ein dicker Schinken ist und man hier und da eine Vokal nachgucken muß.

Zum Lernen der richtigen Aussprache sollen auch Hörbücher von Vorteil sein - mein ehemaliger Chef hat mir Harry Potter als Hörbuch empfohlen, wirklich wunderschön gesprochen!



geschrieben von: DieJägerin

Die Necroscope-Reihe von Brian Lumley
Black Jewels-Serie von Anne Bishop

Beide sind gut leserlich.



geschrieben von: Crunsher

Und wenn dein Englisch gut ist kannst du mal die Discworld-romane von Terry Prattchet ausprobieren. sind aber sehr kompliziert



geschrieben von: Keila

Hi,
Versuch Mal "The Dog Catcher" von A. Sayle. Grossartig.
"An impressively original and darkly amusing set of yarns" (FHM)
Viel Spass!



geschrieben von: SisterNajade

Zitat:
Original geschrieben von Crunsher
Und wenn dein Englisch gut ist kannst du mal die Discworld-romane von Terry Prattchet ausprobieren. sind aber sehr kompliziert


Deswegen sollte man sich der Discworld erstmal über die Pratchett-Bücher für jüngere Leser nähern, damit man sich an die ganzen Wortspielereien gewöhnen kann. Danach sind die Romane für große Zweibeiner auch kein großes Problem mehr.



geschrieben von: *kRaNkHeIt*

als großer charles bukowski-fan, kann ich den natürlich nur empfehlen. die sprache ist ja auch eher simpel.
eins der besten englischen bücher, die ich in letzter zeit gelese habe, war die new york trilogy von paul auster. ist etwas komplizierter aber total faszinierend. hab das in 3 tagen durchgelesen. am ende gab's dann einen der wenigen momente, bei denen ich tatsächlich noch tagelang über das ende nachgegrübelt habe.





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