Ich hatte mit Michael Crichtons Bücher viel Freude. "Nippon Connection", "Andromeda", "Dino Park", "Der große Eisenbahnraub", "Sphere", "Beute" kenne ich von ihm. Ich schätze seinen spannenden Stil und seine intelligenten Inhalte.
Leider kam nun die traurige Nachricht, dass er mit 66 Jahren verstorben ist.
geschrieben von: Lucifer_Sam
Was er gut konnte: Erfolgreich und spannend schreiben.
DinoPark habe ich, als es rauskam (ich war 12), an einem Tag verschlungen. Soetwas hatte ich weder vorher noch nachher jemals wieder erlebt. Auch heute noch finde ich die Grundidee wirklich genial - die Umsetzung war ebenfalls gelungen. Mitreißend & auch ein wenig kritisch.
Was nach der Lektüre von ein, zwei Büchern allerdings auffällt: Alle sind mehr oder weniger nach dem gleichen Schema aufgebaut; Technotrhiller mit mehr oder weniger interessanten/ausgefallenen Ideen. Timline konnte mich einfach nicht mehr erreichen, Sphere konnte auch nicht wirklich Neues bieten.
Den Großen Eisenbahnraub kenne ich allerdings nicht - hab ich da was verpasst?
Es ist natürlich immer schade, wenn ein Mensch stirbt. 66 ist heutzutage noch kein Alter, aber er hatte sicher ein erfülltes Leben.
Man neigt natürlich gerne dazu, wenn ein Prominenter stirbt, seinen Tod zu etwas 'Besonderem' zu machen, aber es stirbt jeden Tag ein Mensch; es trauert irgendwo eine Witwe, eine Mutter, ein Ehemann, ein Sohn, eine Tocher...