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Zitat:
Original geschrieben von Seperaude
Natürlich ist es subjektiv sehr furchtbar, zu sehen, wie ein Neugeborenes erschossen oder Kinder zum Spaß gefoltert werden, wobei man, wenn man es nicht sieht, sich gemütlich auf dem Sofa ausruhen kann. Aber objektiv ist es immer genauso furchtbar, egal ob du da bist oder nicht, denn Gott sieht alles. Gott, diese abstrakte Idee, deren realer Gegenstand sich in uns allen offenbart, will, dass wir es auch sehen. Er ist verzweifelt und muss geliebt werden ( in dir und in mir, von uns, zu uns) denn sonst reißt er die Welt in Fetzen. Das hat er schon oft getan, bloß diesmal ist es wegen der übermächtigen Waffen, die sein Geist vor ein paar Jahren kreierte, um einiges gefährlicher geworden, mit ihm zu spielen. Wir sollten also ernster durchs Leben schreiten und uns weniger auf dem Sofa ausruhen, wenn gleich im Raum danaben alle, die wir lieben, zu Tode geqüalt werden.
Was meint ihr dazu? Ich finde das halbwegs richtig so, wie ichs gerade geschrieben habe.
Zitat:
Ja es klingt paradox. Aber eines ist klar wir - wir Menschen - haben einen freien WILLEN. Jederzeit bleibt uns überlassen, wie wir über etwas denken. Physiker wissen es bereits: Gedanken formieren sich zur Materie. Und wir haben uns das so ausgesucht. Wir wollen Erfahrungen machen, denn diese helfen uns unser wahres Selbst / Gott in uns zu erkennen.
Zitat:
Original geschrieben von Takk...
Das Leute aus religiösen Gründen getötet werden, liegt daran, dass Fanatiker und Fundamentalisten ein ganz anderes Wertesystem als die "moralische" Welt besitzen. Sie nehmen die heilige Schrift wortwörtlich und picken sich die negativen Aspekte (Glaubenskrieg, Märtyrertod) heraus, um ihre Taten zu rechtfertigen. Solche Handlungsweisen stehen in der heiligen Schrift schon detailliert und pathosgeschwängert beschrieben, sind für zukünftige Glaubenskrieger also ein Leitfaden zum eigenen Handeln. Auch hier liegt die Ursache in der frühkindlichen Indoktrination, die sie nicht mehr los werden. Einen eigenen Willen haben diese Leute nicht, da sie ihren Glauben nie hinterfragt haben oder es nie gelernt haben, Dinge allgemein zu hinterfragen.
Zitat:
Aber eines der Dinge, die einem gehören, ist der eigene Wille.
In dem Fall, den du schilderst, spielt der Umgang eine große Rolle. Und den kann man auch wählen.
Zitat:
Original geschrieben von Cassiopeia999
Warum soll ich das ihnen sagen? Sie haben sich so entschieden! Und können sich jederzeit einen anderen WEg wählen und aus ihren Gewohnheiten/Umgang ausbrechen.
Zitat:
Original geschrieben von Cassiopeia999
Ich verweise nochmal auf meinen Beitrag weiter oben: Gedanken formieren sich zur Materie.
[...]
Physiker wissen es bereits: Gedanken formieren sich zur Materie.
Zitat:
Original geschrieben von Cassiopeia999
Aber eines der Dinge, die einem gehören, ist der eigene Wille.
Zitat:
Original geschrieben von Seperaude
Natürlich ist es subjektiv sehr furchtbar, zu sehen, wie ein Neugeborenes erschossen oder Kinder zum Spaß gefoltert werden, wobei man, wenn man es nicht sieht, sich gemütlich auf dem Sofa ausruhen kann. Aber objektiv ist es immer genauso furchtbar, egal ob du da bist oder nicht, denn Gott sieht alles. Gott, diese abstrakte Idee, deren realer Gegenstand sich in uns allen offenbart, will, dass wir es auch sehen. Er ist verzweifelt und muss geliebt werden ( in dir und in mir, von uns, zu uns) denn sonst reißt er die Welt in Fetzen. Das hat er schon oft getan, bloß diesmal ist es wegen der übermächtigen Waffen, die sein Geist vor ein paar Jahren kreierte, um einiges gefährlicher geworden, mit ihm zu spielen. Wir sollten also ernster durchs Leben schreiten und uns weniger auf dem Sofa ausruhen, wenn gleich im Raum danaben alle, die wir lieben, zu Tode geqüalt werden.
Was meint ihr dazu? Ich finde das halbwegs richtig so, wie ichs gerade geschrieben habe.
Zitat:
Original geschrieben von Seperaude
Natürlich ist es subjektiv sehr furchtbar, zu sehen, wie ein Neugeborenes erschossen oder Kinder zum Spaß gefoltert werden, wobei man, wenn man es nicht sieht, sich gemütlich auf dem Sofa ausruhen kann. Aber objektiv ist es immer genauso furchtbar, egal ob du da bist oder nicht, denn Gott sieht alles. Gott, diese abstrakte Idee, deren realer Gegenstand sich in uns allen offenbart, will, dass wir es auch sehen. Er ist verzweifelt und muss geliebt werden ( in dir und in mir, von uns, zu uns) denn sonst reißt er die Welt in Fetzen. Das hat er schon oft getan, bloß diesmal ist es wegen der übermächtigen Waffen, die sein Geist vor ein paar Jahren kreierte, um einiges gefährlicher geworden, mit ihm zu spielen. Wir sollten also ernster durchs Leben schreiten und uns weniger auf dem Sofa ausruhen, wenn gleich im Raum danaben alle, die wir lieben, zu Tode geqüalt werden.
Was meint ihr dazu? Ich finde das halbwegs richtig so, wie ichs gerade geschrieben habe.
Doch, dieses, wenn wir hier Klasse machen.Zitat:
Philon: Es gibt kaum ein Forum im Internet, das ein bisschen Klasse hat.
Ich denke, Ernst kann zumindest eine Begleiterscheinung von Verantwortungsbewusstsein sein und dies ist es wohl, das Seperaude in seinem Eröffnungsbeitrag anspricht. Der Ausdruck "auf dem Sofa ausruhen" steht – berücksichtige ich den Kontext, in welchem er steht – wenn ich mich nicht irre – für Gleichgültigkeit und Egoismus.Zitat:
Seperaude: Wir sollten also ernster durchs Leben schreiten und uns weniger auf dem Sofa ausruhen…