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Zeit der Menschen

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geschrieben von: Samsa209

also, ich habe mir letztens irgendwie gedanken gemacht, wann wie wer was erlebt..

ich habe eine total schwachsinnige, aber wie ich finde doch ganz nette Theorie aufgestellt, die, wie ich finde etwas von Vorrausbestimmung beeinhaltet.

Und zwar, dass die Menschen von denen man umgeben ist garnicht gleichzeitig leben?
Dass meine Freunde die ich jetzt habe, dass was wir zusammen gerade JETZT erleben, erst viel später erleben, weil sie in ihrem leben noch nicht so weit sind, oder dieses JETZT schon erlebt haben und schon weiter geschritten sind.
Dass die Menschen im endeffekt doch für sich ganz alleine in ihrer Welt umherirren, obwohl sie ja eigentlich nicht alleine sind..


Sry für das neue Thema, aber mir schwirrten heute morgen diese Gedanken so im Kopf herum

lg und frohe weihnachten



geschrieben von: Seelenreise

Zitat:
ich habe eine total schwachsinnige, aber wie ich finde doch ganz nette Theorie aufgestellt, die, wie ich finde etwas von Vorrausbestimmung beeinhaltet.


So dumm find ich sie nicht. Was meinst du mit Vorraisbestimmung?

Zitat:
Und zwar, dass die Menschen von denen man umgeben ist garnicht gleichzeitig leben?


Gleichzeitig was ist das überhaupt? Zur selben Zeit am selben Ort gleiches tun, mit dem selben Alter ähnliches oder gar gleiches tun? Wie gleichzeitig in der messbaren Zeit ist hängt sicher davon ab wie man die Zeit betrachtet. Als fortlaufenden Strang oder als wiederkehrenden Zyklus.

In ersteren Modell ist man also gleichzeitig wenn man zur Stunde x am Tag y im Jahr z auf der selben Stufe steht und zusammen etwas verrichtet, geht man davon aus alle gehen auf dem selben Zeitstrahl. Oder wir gehn alle auf unserem eigenen Zeitstrahl und kreuzen mit diesem Andere, doch dann ist Gleichzeitigkeit nicht nach x Jahren sich am Punkt y zu treffen sondern sich nach beliebig vielen Jahren sich an Punkt y zu treffen.

Beim Zyklusmodell gestaltet sich die Sache schwieriger. Dreht sich die Zeit also und kehrt immer wieder und wir gehen mit ihr im Kreis ist gleichzeitig dann wenn wir nach y Umrundungen uns auf der selbigen Zeitstelle treffen oder ist gleichzeitig dann wenn wir uns nach verschieden vielen Umrundungen auch an einer bestimmten Stelle treffen.


Zitat:
Dass meine Freunde die ich jetzt habe, dass was wir zusammen gerade JETZT erleben, erst viel später erleben, weil sie in ihrem leben noch nicht so weit sind, oder dieses JETZT schon erlebt haben und schon weiter geschritten sind. Dass die Menschen im endeffekt doch für sich ganz alleine in ihrer Welt umherirren, obwohl sie ja eigentlich nicht alleine sind..


Meinst du die gefühlte Zeit jedes Einzelnen oder die innere Entwicklung? In jedem Fall wird man seltenst gleichzeitig etwas erleben. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Sphäre mit eigenen Regeln und Massgeblichkeiten. So schreitet die gefühlte Zeit und die Entwicklung unterschiedlich vorran. Es mögen sich also Menschen unterschiedlichen Alters an der selben Stelle treffen und trotzdessen innerlich gleich sein. Für den Einen mag das Erlebte schneller Vergangenheit sein wie für den Anderen, während es für den nächsten noch in weiter Ferne liegt.

Um auf den Punkt zu kommen, ich gebe dir unter dem Aspekt recht, dass jeder die Zeit anders betrachtet, fühlt sowie wahrnimmt und wir jeder in unserer eigenen Welt leben. Wir mögen die Welt eines Anderen streifen, betreten und begehen doch niemals vollständig erkunden können und kennen.

Gruss Seelenreise



geschrieben von: Ark

Zitat:
original geschrieben von Samsa209
Und zwar, dass die Menschen von denen man umgeben ist garnicht gleichzeitig leben? Dass meine Freunde die ich jetzt habe, dass was wir zusammen gerade JETZT erleben, erst viel später erleben, weil sie in ihrem leben noch nicht so weit sind, oder dieses JETZT schon erlebt haben und schon weiter geschritten sind.

Natürlich leben alle Lebewesen gleichzeitig! Wie könnten wir sonst interagieren? Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung (vermutlich), deshalb kann die Umwelt eines jeden Individuums verschieden wahrgenommen/ interpretiert werden. Ob dies nun biologischen (Verschiedenheit des Gehirnaufbaus und daraus resultierend eine verschiedene Sinneswahrnehmung) oder physikalischen (Zeit, Dimensionen...etc) Ursprungs sein könnte, kann man nur spekulieren. Ansonsten bleibt diese Theorie auch nur eine Theorie, denn sie wird wohl kaum durch Vernunft bzw. Wissenschaft erklärbar/belegbar sein.



geschrieben von: Kinch

Zitat:
Original geschrieben von Seelenreise
[B]So dumm find ich sie nicht. Was meinst du mit Vorraisbestimmung?


Er meint damit, dass ein Mensch x, wenn er Ereignis A noch nicht erlebte unweigerlich A erleben muss, wenn es einen anderen Menschen gibt y der mit x bereits A erlebte. Logisch, oder?

Zitat:
Original geschrieben von Seelenreise
Gleichzeitig was ist das überhaupt? Zur selben Zeit am selben Ort gleiches tun, mit dem selben Alter ähnliches oder gar gleiches tun?

Gleichzeitigkeit:
[x] zur selben Zeit (oder gleichen?)
[] am selben Ort
[] gleiches Tun
[] mit dem selben Alter ähnliches
[] oder gar gleiches tun

Zutreffendes angekreutzt.

Zitat:
Original geschrieben von Seelenreise
Oder wir gehn alle auf unserem eigenen Zeitstrahl


Warum sollte jeder Mensch einen eigenen Zeitstrahl haben? Zeit ist zwar relativ, insofern dass die Zeit für jeden Menschen, zum Beispiel abhängig von seiner Geschwindigkeit, anders voranschreitet, aber angenommen, es gäbe für jeden Menschen tatsächlich ein eigener Zeitstrahl: Wie muss man sich das in etwas physikalisch vorstellen: Wird der Zeitstrahl geboren, wenn der Mensch geboren wird und endet er wenn der Mensch endet? Warum sollte nicht auch jedes Gliedmaße eines Menschen ein eigener Zeitstrahl haben? Und so weiter.

Zitat:
Original geschrieben von Seelenreise
Beim Zyklusmodell gestaltet sich die Sache schwieriger. Dreht sich die Zeit also und kehrt immer wieder und wir gehen mit ihr im Kreis ist gleichzeitig dann wenn wir nach y Umrundungen uns auf der selbigen Zeitstelle treffen oder ist gleichzeitig dann wenn wir uns nach verschieden vielen Umrundungen auch an einer bestimmten Stelle treffen.


Wenn die Zeit zyklisch wäre, wäre dann nicht jeder Zyklus identisch? Wenn sie nicht identisch wären, könnte man nicht von einem Zyklus sprechen.

Wenn also bei Position p Zyklus z1 keine Gleichzeitig zweier Personen x und y stattfindet, dann auch nicht unter einem beliebig anderen Zyklus z2.

Zitat:
Original geschrieben von Seelenreise
Meinst du die gefühlte Zeit jedes Einzelnen oder die innere Entwicklung?


So wie ich ihn verstanden habe, hat das gar nichts damit zu tun.
Er meint, wenn er mit seiner Freundin zum Zeitpunkt k, etwas erlebt, gibt es irgendwo eine "wahre" Freundin, die den Zeiptunkt k noch nicht erlebte oder schon erlebt hatte.



geschrieben von: Seelenreise

Zitat:
Er meint damit, dass ein Mensch x, wenn er Ereignis A noch nicht erlebte unweigerlich A erleben muss, wenn es einen anderen Menschen gibt y der mit x bereits A erlebte. Logisch, oder?


Die Vorrausbestimmung nur bezogen auf dieses Ereigniss A oder im grösseren Zusammenhang, wollte ich mit meiner Frage herrausfinden. In deinem geschielderten Fall reden wir aber von gefühlter Zeit oder innerlich erlebter, nicht von messbarer.

Zitat:
Gleichzeitigkeit:
[x] zur selben Zeit (oder gleichen?)
[] am selben Ort
[] gleiches Tun
[] mit dem selben Alter ähnliches
[] oder gar gleiches tun
Zutreffendes angekreutzt.


1-3 (4-5 auch) gehört zusammen, denn es geht hier um etwas tun. Wie Gleichzeitigkeit im Duden definiert ist bin ich mir bewusst. In meiner Überlegung ging es mir darum ob man gleichzeitig nur auf Punkt A beziehen muss oder es nicht auch auf Alter B, sprich auf den Punkt B in der Altersskala beziehen kann. Samsa209 spricht wie ich ihn verstehe von etwas innerem nicht messbaren, weshalb ich mir überlegt habe ob in diesem fall der Begriff Gleichzeitigkeit wie üblich angewendet werden kann oder auch dehnbar ist.

Zitat:
Warum sollte jeder Mensch einen eigenen Zeitstrahl haben? Zeit ist zwar relativ, insofern dass die Zeit für jeden Menschen, zum Beispiel abhängig von seiner Geschwindigkeit, anders voranschreitet, aber angenommen, es gäbe für jeden Menschen tatsächlich ein eigener Zeitstrahl: Wie muss man sich das in etwas physikalisch vorstellen: Wird der Zeitstrahl geboren, wenn der Mensch geboren wird und endet er wenn der Mensch endet? Warum sollte nicht auch jedes Gliedmaße eines Menschen ein eigener Zeitstrahl haben? Und so weiter.


Als ich vom Zeitstrahl sprach meinte ich die messbare Zeit, da es in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Vorstellungen von der Zeit gibt wollte ich diese in meine Überlegung mit einbeziehen.
Wenn alle auf dem selben Zeitstrahl gehn, würde ein solches Gedränge herrschen, dass es nur schwerlich möglich wäre zu gehn. Zumindest denke ich wenn ich an zeit denke an einen Strahl auf dem nur ich geh. Das heisst ja mein Strahl begingt und endet mit mir er kann nicht ohne mich sein, ohne mich ist er sinnlos. Die Gliedmassen gehören zum Menschen, können nicht ohne ihn leben (mittels moderner Medizin auch ohne, aber dies ist für mich Funktion nicht Leben)

Zitat:
Wenn die Zeit zyklisch wäre, wäre dann nicht jeder Zyklus identisch? Wenn sie nicht identisch wären, könnte man nicht von einem Zyklus sprechen. Wenn also bei Position p Zyklus z1 keine Gleichzeitig zweier Personen x und y stattfindet, dann auch nicht unter einem beliebig anderen Zyklus z2.


Es fand sich mir nicht das passende Wort, den die Zeit würde sich in diesem Model wiederholen. Die Stunden 1,2,3 etc kehren immer wieder nur auf einer anderen Ebene. Ein Jahr stell ich mir als etwas Rundes vor, Januar, Februar etc immer die selbe Abfolge immer gleich nur doch anderes eine neue Stufe. Spirale trifft es vielleicht besser, doch dann ist es kein richtiges von vorne beginnen und mein Modell ist nicht mehr anwendbar.
Die Personen x und y könnten sich doch an Stelle p auf dem Kreis treffen, nur hat Person x schon a Runden zurück gelegt und y nur b Runden trotzdem sind sie am selben Punkt.

Zitat:
So wie ich ihn verstanden habe, hat das gar nichts damit zu tun. Er meint, wenn er mit seiner Freundin zum Zeitpunkt k, etwas erlebt, gibt es irgendwo eine "wahre" Freundin, die den Zeiptunkt k noch nicht erlebte oder schon erlebt hatte.


Wie ist diese Freundin dann, lebt sie in einem Parallel Universum und was er wahrnimmt ist nur eine Illusion ein Abbild ihrerselbst. Oder darf ich mir das Vorstellen wie in Matrix nur unter dem Gesichtspunkt, dass die Vorstellungen des Erlebens nicht zurselben Zeit wahrgenommen sind also ungleichzeitig "geträumt" werden?

Schönen Abend noch, Seelenreise



geschrieben von: yas

Ich stelle mir diese Zeitstrahlen als Spiralen vor. Jeder Mensch betstimmt durch seine Wahrnehmung, seine Gedanken und sein Tun die From dieser Spiralen, sprich wie eng sie sich drehen. So könne verschiedene Ereignisse für den einen Betrachter längere 'Zeit', sprich einen weiteren Weg auf der Spirale, auseinander sein als für den Anderen, da beide den Weg dazwischen auf eine andere Art und Weise wahrgenommen haben.
Jedoch bin ich der Meinung, dass, damit das ganze Gefüge nicht vollkommen auseinanderbricht, eine gewisse Paralelität vorhanden sein muss. Es gibt also Punkte, an denen die Stränge sich wieder angleichen, sie können also nicht über eine gewisse Distanz hinauswachsen. Das wäre dann Ereigniss A, das beide Parteien erlebt haben. So mag es sein, dass jeder Mensch seine eigene Zeit lebt, doch bleibt er eben doch mit allen anderen Verbunden.

Auf die Theorie der verschiedenen Realitäten bezogen, denke ich, dass es ein ähnliches Prinzip ist. Schliesslich nimmt jeder Mensch nicht nur die Zeit unterschiedlich wahr, sondern auch alles andere. Alles was wir fühlen, sehen, riechen, glauben, etc. wird schliesslich nur von uns selbst verwaltet und interpretiert. So erstellst du dir deine Eigene Welt mit Regeln, Pflichten und Realitäten. Jedoch kommt uns hier die 'Gesellschaft' in den Weg, die wir an diesen Eckpunkten an dem die Spiralen sich mit anderen Spiralen kreuzen, treffen. An diesem haben wir Einblicke in andere vielleicht jüngere, vielleicht ältere Spiralen, die uns beeinflussen. Man bekommt schliesslich von Kindesbeinen an eingetrichtert und vorgelebt, was Schmerzen verursacht, was kalt iat, was warm ist, etc. Unsere Realität wird dementsprechend schon von Geburt an von Aussen her verformt und definiert. Dann gibt es jedoch die Menschen, die dieses System begriffen und durchschaut haben. Sie machen es sich zu Nutzen, dass man seine Realität, sprich seine Grenzen, selbser Formen kann und schaffen das 'übermenschliche' oder 'übernatürliche' wie wir es gerne nennen.



geschrieben von: Louveteau

Ich glaube auch an die Spiralen...
aus den einfachen Gründen, die vermutlich jeder kennt:
Wenn man die vergangenheit verändert (ist in manchen filmen so) verändert sich die zukunft auch zwangsläufig...
Aber wie ich letztens mal gesehen hatte... Wenn man die Zukunft verändert, verändert man die gegenwahrt auch...
Z.B.: Bei Harry Potter (keine ahnung mehr welches... Das mit diesen 'Angst'-viechern)...
Hermine und Harry haben den Harry in der Vergangenheit der Zukunft gerettet... d.h. sie waren in der Zukunft, was nicht möglich gewesen wäre, wenn Harry da nicht noch leben würde... Aber nur dadurch, dass sie in der Zukunft waren, konnte Harry überhaupt überleben... ^^

außerdem gibt es diese Ereignisse, die alle 100 Jahre mal passieren... Also wenn wir jetzt anehmen, eine Stufe der Spirale sei z.b. 100 jahre, dann würde einmal auf jeder dieser einzelnen stufen etwas passieren... Wobei ich denke, dass eine Stufe viel weniger zeit in anspruch nimmt ^^

oder 'Dejavues'... Heißt ja, man hat das Gefühl, das ganze schonmal erlebt zu haben... evtl. Spirale? Das man i.wie den Teil schonmal 'gesehen' hat, den man gerade erlebt?


Zitat:
Die Personen x und y könnten sich doch an Stelle p auf dem Kreis treffen, nur hat Person x schon a Runden zurück gelegt und y nur b Runden trotzdem sind sie am selben Punkt.


Bei 'normalen' Spiralen gibt es sowas ähnliches doch.. Sie verhacken sich... Kann doch sein, dass es mehrere Spiralen gibt die sich dann durch zufalle (?) oder schicksal (?) verhacken... das hieße dann aber, dass ihr z.b. mit euren eltern ein langen teil eures lebens 'verhackt' seid xD


und nochwas:
Es gab gerade bei uns in der Familie es häufig, dass meine Mum ein Erdbeben miterlebt hatte, was Jana (sis) und ich garnicht mitbekommen haben... Vielleicht auch alles nur auf ihrer Spirale, bei der wir nicht unbedingt teilhaben?
^^



geschrieben von: lioba

Zitat:
Wenn man die vergangenheit verändert (ist in manchen filmen so) verändert sich die zukunft auch zwangsläufig...
Aber wie ich letztens mal gesehen hatte... Wenn man die Zukunft verändert, verändert man die gegenwahrt auch...
Z.B.: Bei Harry Potter (keine ahnung mehr welches... Das mit diesen 'Angst'-viechern)...
Hermine und Harry haben den Harry in der Vergangenheit der Zukunft gerettet... d.h. sie waren in der Zukunft, was nicht möglich gewesen wäre, wenn Harry da nicht noch leben würde... Aber nur dadurch, dass sie in der Zukunft waren, konnte Harry überhaupt überleben... ^^


Du äh... Glaubst daran, weil du ein paar Filme gesehen hast in denen das vorkommt?:eek:



geschrieben von: Louveteau

Zitat:
Du äh... Glaubst daran, weil du ein paar Filme gesehen hast in denen das vorkommt?

Nein.. Nicht direkt ^^ Ich glaube daran, wenn die Filme das unterstützen, was ich glaube *gg*
Außerdem glauben die meisten Menschen nur das, was sie sehen... also, wenn ich solche Beispiele aufführe, können sie mir besser folgen ^^



geschrieben von: Seelenreise

Zitat:
Original geschrieben von Louveteau
Bei 'normalen' Spiralen gibt es sowas ähnliches doch.. Sie verhacken sich... Kann doch sein, dass es mehrere Spiralen gibt die sich dann durch zufalle (?) oder schicksal (?) verhacken... das hieße dann aber, dass ihr z.b. mit euren eltern ein langen teil eures lebens 'verhackt' seid xD



Wenn sich Spiralen verhacken, verhacken sie sich doch meist an mehr als nur einer Stelle. Das muss aber bei den "Lebensspiralen" nicht so sein. Man kreuzt doch öfter das Leben eines anderer Menschen und trifft ihn dannach nie wieder. Ich würde sagen, sie verlaufen zu bestimmten Zeiten deckungsgleich, können sich dann aber in verschiedene Richtungen fort entwickeln, sich irgendwann wieder berühren, oder eben auch nicht.

Zitat:
und nochwas: Es gab gerade bei uns in der Familie es häufig, dass meine Mum ein Erdbeben miterlebt hatte, was Jana (sis) und ich garnicht mitbekommen haben... Vielleicht auch alles nur auf ihrer Spirale, bei der wir nicht unbedingt teilhaben? ^^


Das glaube ich allerdings nicht. Sie wird da vllt feinfühliger sein und ein Erdbeben eher bemerken wie du und deine Schwester. Wenn das nur auf ihrer Spirale stattfinden würde, dann müssten auch andere Dinge nur auf den Spiralen einzelner Menschen stattfinden. Und irgendwas sagt mir, dass z. B. der Terroranschlag aufs World Trade Center nicht nur auf meiner "Spirale" statt fand.



geschrieben von: Louveteau

Zitat:
Und irgendwas sagt mir, dass z. B. der Terroranschlag aufs World Trade Center nicht nur auf meiner "Spirale" statt fand.

Wie bitte? World Trade Center? Gibt's nicht.. ^^ nene, spaß ^^

aber das mit dem feinfühlig kann gut sein...


Zitat:
Man kreuzt doch öfter das Leben eines anderer Menschen und trifft ihn dannach nie wieder. Ich würde sagen, sie verlaufen zu bestimmten Zeiten deckungsgleich, können sich dann aber in verschiedene Richtungen fort entwickeln, sich irgendwann wieder berühren, oder eben auch nicht.


joar.. wobei das vermutlich wieder eher dem 'zeitstrahl' entsprechen würde... mit dem Schnittpunkt usw... Weil ansonsten wäre das ganze ein ziemliches Durcheinander mit den Spiralen... ^^




Vielleicht gibt es nur eine einzige Spirale die für das große und ganze Gewusel mit der zeit verantwortlich ist und wir alle sind nur statisten auf dieser spirale...
so gibt es evtl. statisten, die noch lange nach ihrem tode für diese spirale 'wichtig' sind... oder viel eher für die anderen, die mit dieser spirale gehen (meinetwegen goethe und mozart oder so..)...
Kann ja sein, dass die Zeit an sich die Spirale ist und es noch den Faktum 'Ort' gibt, der evtl. was ganz anderes ist... Vielleicht nur eine Zeit für alle und die Wege, die sie begehen einzelnt... Eventuell nichtmal die Orte, sondern nur die Wege (des Geistes ... ) usw...
Und das Treffen mit anderen mit Ort und Zeit aber auch (und gerade wegen) den Wegen jedes Individuums zusammenhängt...



geschrieben von: Silas

Samsa, ich finde Deinen Ansatz nicht uninteressant; schade, dass Du ihn nicht weiter erklärt hast.

Für mich ist Zeit weder eine Linearität, die sich in die Vergangenheit und in die Zukunft erstreckt, noch ist sie ein reiner Kreis. Eine Mischung aus Zyklus und Linearität ist eine Spirale. Diese liegt waagerecht danieder und es bleibt dem Individuum überlassen, ihr einen Charakter zu geben. Mir erscheint es als überaus sinnvoll, diese Spirale aus ihrer horizontalen Lage, in eine vertikale Position zu bringen, sodass sie sich einem höheren Bewusstsein entgegenschrauben kann.
Wie sich dieses Phänomen in Relation zu mehreren unseresgleichen verhält, vermag wohl niemand so genau zu sagen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass sich mehrere Spiralen innerhalb der großen befinden. Und wenn diese ineinander verdreht sind, kann man sich vorstellen, dass der zyklische Charakter rein subjektiv ist. Orientiere ich mich mehr an den Jahreszeiten, oder an Ereignissen in meinem Leben? Möglicherweise sprengt die Metapher gerade etwas den Rahmen; Zeit ist objektiv und subjektiv zugleich, man muss sich sicherlich für eine Betrachtungsweise entscheiden.



geschrieben von: Samsa209

Ich bin übrigens eine Sie... Nur so zur Information.

Es tut mir leid, dass ich deslängeren nicht mehr online war, aber bei mir im Leben hat sich einiges getan.

Also ich denke, dass man es sich als Art Kreisvorstelen könnte, der wie eine Spirale (Wiederkehr) aufgebaut ist.

Ich hab mal ein Minimodel gemacht:

(Stellt euch die Kreise, als Kreise die insich eingedreht (Spiralförmig) sind, vor. Wo sich die zei kreise schneiden, das was dazwischen ist, stellt die Zeit, in der sie etwas miteinander zu tun haben dar, währned ihres Lebens (Gesamter Kreis, stellt gleichzeitig die eigene Dimension dar).)

http://i4.photobucket.com/albums/y134/Spes/Unbenannt.jpg


Mfg





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