Nachfolgend ein überarbeitetes Gedicht, dass ich vor einiger Zeit einmal schrieb...
...
Die Geschichte des Wassertropfens bildet einen Kreis,
so dass niemand so recht weiß,
welchen Weg eine Träne einst hat genommen,
den Boden berührt, mit anderen geschwommen?
Vielleicht auch entflohen als Morgentau,
welches der grüne Halm als Trank hat aufgesogen?
Vielleicht sahen ihn die Jungen beim Spielen,
vielleicht aber auch die Sonne, die daraufhin erschien,
die sich freute über den einstigen Stern?
So hat eine Windboe ihn aufgehoben,
zur Reise in der Kumulus über die Niederau,
drauf begann er durch Väterchen Frost leicht zu frieren,
so dass alsbald viele Sterne vom Himmel fielen,
direkt vor Deine Füße oder gar in die Augen?
So nahm das Wasser seinen Lauf,
und nimmt dabei auch gern in Kauf,
in der Schneeflocken Schmelze zu treiben,
oder in Deinem Inneren zu bleiben....
geschrieben von: Any Body
Ein Hauch Sehnsucht zieht durch die Gedanken,
langsam nur, hinterlässt sie eine seichte Spur
Undefinierbar -
Gerät ein kaltes Herz an zu schwanken?
geschrieben von: Any Body
Lange schon, bist Du in meinem Herzen,
'hast Dich eingeschlichen, mit Deiner gefühlvollen Stimme -
Ich würd' Dir so gern sagen,
wie sehr ich mich sehne,
kann es aber nicht,
denn das führt herbei
eine heftige Fehde
Mit Deiner neuen - alten Liebelei
geschrieben von: Any Body
Ein kostbarer, roter Wein,
Merlot, so soll die Kelterung sein,
schenk ein, das Glas!
aber nicht zu voll !
Andernfalls verübt Alkohol den Aderlass,
verheimlichter Worte vielleicht allzu krass?
Diese sind sonst gut verborgen
in tiefsten Gedanken und deren Seen.
Einst versteckt durch die romantische Phantasie
hast Du sie gesehen oder erkennst Du sie?
geschrieben von: Any Body
Verträumt spüre ich diese Melancholie,
das innige Sehnen nach Harmonie
Das aufwühlende Kribbeln bei gegenseitiger Nähe,
wie wäre es für Dich, wenn es das nicht mehr gebe?
Verträumt spüre ich diese Melancholie,
das Sehnen nach inniger Harmonie...
geschrieben von: Any Body
Es ist als durchlebe ich einen Traum,
wandere, wache, durchschreite einen unendlichen Raum.
Gedanken, Erinnerungen, Wünsche und Realität,
Berührungen trotz Begegnungen verwöhnt, verschmäht.
Rasend reisend in eine wilde Freiheit,
ein pochendes Herz,
Rücksichtslos, gedankenlos, genießend,
Zeit zerrinnend und zerfliessend
Wie schön wäre es dich zu begleiten
weiterhin auf heißen Stühlen zu reiten,
ohne das Ratio Emotionen vernichtet
und über Begehrlichkeiten richtet.
Es wäre so schön, ich durchlebe diesen Traum,
doch zu hoffen wage ich es kaum.
Ach Du liebe Verwegenheit,
wann gibst Du mir die Gelegenheit,
Dich zu treffen, Dir zu begegnen,
statt Unsicherheit oder Unnahbarkeit zu entgegnen?