Du fehlst mir so,
bist so weit weg,
ich kann dich nicht erreichen.
Aber ich kann es nicht ändern,
du bleibst so weit weg von mir,
es muss auch ohne dich gehn',
dass musste ich mir eingestehn'.
Ich bin so allein,
muss ja ohne dich sein,
ohne deine Liebe kann ich nicht leben.
Wie ich mich fühl, interessiert die anderen nicht,
sie sehen ja, es geht auch ohne dich.
Ohne Titel
Komplette Stille,
ohne dich,
ein Raum ohne Fülle,
nur du und ich.
Der Raum ohne Leben,
mein Seelenleben,
dann kamst du,
ich fühlte mich besser im Nu.
Den Raum, den gibt es nicht mehr,
ich weine so sehr,
ohne dich ist der Raum wie zuvor leer,
noch ein größeres Tränenmeer.
Wieder Stille,
wieder allein,
ohne dich, mein Sonnenschein,
wieder alles ohne Lebenshülle.
Noch einmal
Noch einmal,
dich sehen,
um mir einzugestehen,
dass es nichts war.
Noch einmal,
mit dir reden,
dir dennoch vergeben,
deine Augen sind voller Vertrauen,
aber ich konnte dir nie trauen.
Noch einmal,
dich küssen,
nur du und ich-
der Rest der Welt interessiert nicht,
ich werde das alles vermissen.
Noch einmal,
von vorne anfangen,
nur um wieder zum gleichen Ende zu kommen,
unsere Liebe ist uns entronnen.
Noch einmal,
einen einzigen Augenblick,
um zu verstehen,
es wird uns nicht mehr geben.
geschrieben von: Mondstille
Sehnsucht
Ich stehe am Meer,
ohne dich,
ich warte noch auf dich,
doch du kommst immer noch nicht.
Das Meer ist blau,
die Sonne ist blutrot,
doch das kümmert mich alles nicht,
denn du bist nicht da,
ich bin dir doch so gern nah.
Du kommst wirklich nicht -
und ich springe in die Gischt.
Ohne Titel
Ein Weg,
er führt zu dir,
ein Augenblick,
den wir teilen,
ich will immer bei dir verweilen.
Ein Fluss,
er fließt zu dir,
eine Brücke,
die ich überquerte,
um bei dir zu sein.
Ein Vogelschwarm,
er fliegt zu nur zu dir,
aber nie kamst du zu mir.
Schwarze Tränen
Schwarze Tränen
weine ich.
Schwarze Tränen
auf meinem Gesicht.
Schwarze Tränen,
doch du siehst sie nicht.
Schwarze Tränen,
nur für dich.
Abschied
Nebel,
verloren im Dunst,
irre ich blind umher,
ohne dich fühle ich mich so leer.
Werde auf dich warten,
bis du mir vergibst,
das ich dich wieder sehe ist gewiss.
Nichts, dass noch kommt,
kann mich wirklich erreichen,
denn du musstest von mir weichen.
Einsam, der Trauer ergeben,
will ich mich dir täglich hingeben,
zu dir finden,
mich an dich binden.
Bin dennoch ewig von dir geschieden,
doch nichts bleibt unbeschrieben.
Deine Tränen trocknen,
die Zeit zurückdrehen,
als wäre nichts geschehen,
deine Wut eindämmen,
mich doch nicht von dir trennen.