Mit Tränen in den Augen stand er vor ihr.
Ein letzter Blick, er drehte sich um und ging.
Sie blickt ihm hinterher und wusste nicht, was sie sagen sollte.
Auch wenn seine Entscheidung nicht die Richtige war, so war sie für ihn die Beste.
Er lief, mit Tränen in den Augen. Entfernen von allem was er so brauchte.
Sagen konnte man nicht, wie weit er lief.
Nach einiger Zeit dreht es sich um und stellte fest, dass er sich nicht von ihr entfernt hatte.
In Erinnerungen die schöne Zeit, das Glück.
Ihr Duft schlich langsam in seine Richtung.
Niemals könnte er vergessen, wie zart ihr Geruch war.
Wie samtgleich ihre Haut und wie unvorstellbar schön ihr Anglitz ist.
Er lächelte, jedoch nur ein wenig.
Ging auf sie zu und schloss sie in die Arme.
Ihre Wärme, das Gefühl der Geborgenheit durch drang ihn.
Sie stand da, wusste nicht was passiert ist.
War es die Entfremdung, die ihr so in Gedanken saß?
Warum blieb er und ging nicht?
Er hat vieles ertragen und blieb trotzdem.
Gab es etwas wohltuenderes, als zu wissen, dass jemand da bleibt, obwohl er schon längst hätte gehen müssen?
Er blieb, weil sie ihm die Welt aus einer anderen Sicht zeigte.
Alles was sie Tat, erfreute ihn ohne gleichen.
Er war glücklich, da sie ihn jedes Mal aufs Neue zeigte, was man zusammen erleben konnte.
Sie berichtigte seine Fehler, auf eine Art, wie niemand anders.
Sie zeigte ihm auf, was andere nicht gewagt hätten, aus Angst, eine Persönlichkeit zu ändern.
War das aufzeigen, einer anderen Weise, eine Veränderung?
Es war seine Entscheidung, was er annahm und was nicht.
Sie zeigte ihm den Weg, bestreiten musste er ihn jedoch alleine.
So standen sie da, ohne Worte oder Taten.
Wussten nicht wie sie handeln sollten.
Wussten sie es nicht, weil sie eventuell das Gefunden hatten was sie die ganze Zeit gesucht haben?
Kleinigkeiten, die ihn stören sollten, fand er reizend, gar wundervoll.
Es gehörte zu ihr, zu ihrer Persönlichkeit.
Jene Persönlichkeit die er lieben gelernt hat.
Nicht alles machte er Richtig, jedoch bemühte er sich.
War dies nicht mehr ausreichend?
Was war es, das sie an ihm liebte?
In Gedanken stand er da und wartete.
Er wartete auf ein Zeichen von ihr.
geschrieben von: Death-of-Rats
Glanz
In den Augen sah man den Glanz.
Jener Glanz der Freude, Hoffnung und Zuversicht zeigt.
Niemals könnte man glauben, das man dies brechen
könnte,
doch man kann.
Verloren viel vom Glanz, trüb sind sie geworden, die
Augen.
Zeigen nun mehr Angst, Hoffnungslosigkeit und
Verzweifelung.
Können sie je wieder glänzen, wie an jenen Tag?
Sie können, doch ist es nicht der Glanz, welcher Freude
zeigt.
Es sind die Tränen welche im Sonnenschein glänzen und
leise flüstern ...
.. ich vermisse dich.
geschrieben von: Death-of-Rats
Für die Ewigkeit
Wenn die Wärme erscheint,
die Hitze in dir aufsteigt,
eine Stimme in dir weint,
und du sie nur vertreibst.
In aller Stille schweigen,
ruhe finden, den Schein bewahren alles ist gut,
einfach hier bleiben,
und versuchen sie zu schützen mit Mut.
Ohne ein Wort,
Gefühle vertreiben,
nur noch fort,
und sie bleiben dort.
geschrieben von: Death-of-Rats
Ohne Schein
Langsam ging sie am Horizont auf,
die Sonne mit ihren Schein,
gar wundervoll nehmen wir es in Kauf,
dass es vergänglich ist, das Sein.
Doch schmerzlicher noch als die Erkenntnis,
ist die Wahrheit,
jemand der sie dir offen sagt, das Verhängnis,
gibt dir Klarheit.
Klarheit über Fehler und Missetaten,
ohne dabei seine Freundschaft zu verraten.
geschrieben von: Death-of-Rats
self-destruction
Was soll ich sagen?
Ohne zu klagen,
würde man mich fragen:
"Ich könnte es jeden sagen!"
Doch hülle ich mich in schweigen!
Warum sollte ich es euch zeigen?
Kann ich nicht einfach hier verbleiben,
ohne mich in Schmach zu kleiden?
Deswegen werde ich verweilen,
ohne zu eilen,
und mit diesen Zeilen,
mich selbst erneut heilen!
geschrieben von: Death-of-Rats
Unerkannt
Schau mir in die Augen!
Siehst du mein Licht?
Ich hoffe es verscheucht dich nicht.
Du kannst es mir glauben.
Alles was ich sagte,
Alles was ich versprach.
Es zerbrach,
War es falsch als ich fragte?
Dich gib es nur einmal,
du bist was einmaliges!
Etwas Unvergleichbares.
Jedoch kennen wir einander keinmal!
geschrieben von: Death-of-Rats
Stille
In Dunkelheit und Einsamkeit
Alleine suchend in der Schwärze
In Verschwiegenheit und Gleichgültigkeit
Im hellen Schein einer Brennenden Kerze
Sah er sie ein letztes Mal
So kalt und starr
Unbeschreiblich diese Qual
Und doch so wunderbar
Warum musstest du gehen?
nun hört man nur noch die Grille
vorbei all das flehen
du ruhest nun hier
- Stille
geschrieben von: Death-of-Rats
Verdrängen
Geb mir deine Hand,
Leg sie auf meine Brust!
Schau nicht so gebannt,
als hättest du es nicht gewusst!
Spürst du das Klopfen?
Es schlägt nur für dich!
Aus meinen Augen ein einzelner Tropfen,
ich weine, weil es nicht zerbricht!
Ich weiß, du willst nichts von mir wissen.
Doch seh ich deine Augen,
werd ich dich vermissen.
Das kannst du mir glauben!
geschrieben von: Death-of-Rats
Verlangen nach Aussprache
Die Gedanken bewegen sich im Kreis.
Komm mir so verdammt bescheuert vor!
Glaube fast, ich lieg auf Eis.
Diese eine Tür und ich nur davor.
- Wieso kann ich sie einfach nicht öffnen?
Stehe da, mit dem Schlüssel in der Hand.
Wieso willst du nicht auf gehen?
Bin ich so blind? Hab ich vor den Augen ein Verband?
Ich kann es einfach nicht verstehen!