[Ausflugsziele in Deutschland] - German Gothic Board

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Ausflugsziele in Deutschland

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: more

Jedes Wochenende stelle ich mir die gleiche Frage: Wo gehts diesmal hin? Was könnte man noch ansehen, was man nicht schon x-mal angesehen hat?

Dabei kommen wir bereits nach kurzer Zeit zu einem - oft frustierenden Ende - und landen entweder auf der Couch oder bei der altbekannten Spatzierrunde um den Block.

Dabei bietet unser Land soviel Sehenswertes. Auch kleine Geheimtipps mit noch nicht Gesehenem, Entdecktem und Seltenem.

Ich möchte mit diesem Thread gerne ein kleines Projekt ins Leben rufen und ich würde mich unglaublich freuen, wenn das Projekt wächst und gedeiht und Anderen nützliche Anregungen bietet.

Dabei möchte ich gerne ein paar Regeln aufstellen, damit das Projekt hilfreich und übersichtlich bleibt.

Ein Reisebericht über ein Region sollte alles Wissenswerte enthalten.

Reiseort, Region, Bundesland
nächstgelegene Stadt
Eintrittspreise
Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten
Essen/Verpflegung
wenn vorhanden ein Link zu mehr Information


Jetzt bin ich mal gespannt was sich so regt.



geschrieben von: more

Schloss Monrepos

Bundesland: Baden-Württemberg
Stadt: Ludwigsburg
Eintritt: frei

Es handelt sich hierbei um ein relativ kleines Jagdschlösschen, welches zum großen Barockschloss in Ludwigsburg gehört.
Das Gelände ist wunderschön angelegt und es gibt ausreichend Parkplätze und eine Buslinie.
Hinter dem Jagdschloss, welches auch innen besichtigt werden kann, ist ein großer, künstlich angelegter See mit einer sehr abwechlungsreichen Tierwelt. Sehr viele Arten von Enten und Gänsen sind dort zu finden und auch eine interessante Pflanzenwelt.

Um den See führt ein gut angelegter Spatzierweg. In ca. einer dreiviertel Stunde hat man den See zu Fuß umrundet und kann - wenn man möchte - noch ein weit aus größeres Areal erkunden.

Der See hat auf den umliegenden Wiesen auch gepflegte Liegeflächen. In der Mitte des Sees befindet sich eine Art gotischer Ruine - leider konnten wir nicht herausfinden ob man diese besichtigen kann. Scheinbar ist sie nur zur Dekoration angelegt. Verstärkt aber auch den märchenhaften Eindruck.

Man kann auf dem See Tretboot fahren (halbe Stunde kostet 7,00 €, Stunde 11,00€ oder ein Ruderboot mieten (Preise etwas günstiger). Ansonsten gibt es noch einen Biergarten und einen Kiosk der Eis und Erfrischungen verkauft.

Negativ: leider bietet das Schloss keine Führungen an, außer für Gruppen nach Voranmeldung. Das wars eigentlich an negativen. Ich bin absolut begeistert und werde es sicher wieder besuchen.

Einen Link hab ich auch: Schloss Monrepos

Fazit: Total romantischer Auflug - kann man auch gut einen ganzen Tag dort verbringen.



geschrieben von: Odessa

Wunderbare Idee, ich liebe Ausflüge und Kurzreisen und Deutschland hat wahrlich eine Menge zu bieten in dieser Hinsicht :).

Mein erster Gedanke gilt einem Schloß, das sicher kein Geheimtipp ist aber trotzdem unglaublich schön und sicherlich Vielen hier nicht bekannt, da das gewaltige "Burg-ähnliche" Schloß Neuschwanstein eigentlich das berühmtere (und tatsächlich rein von der Anlage her schönere) ist - Schloß Linderhof, mit u. a. der romantischen Venusgrotte, dem Venustempel, dem Marokkanischen Haus und dem Maurischen Kiosk. Spaziergänge kann man dort stundenlang unternehmen, in den Gärten und auch der Umgebung drumrum (hügelig-bergig oder flach, wie man mag, alles ist da), das Schloß kann man besichtigen aber die Führungen sind immer - gerade im Sommer und Herbst - äußerst "besucht" und man muß oft mit stundenlangen Wartezeiten und riesigen Schlangen rechnen wegen der Touri-Reisebusse, die dort zu Dutzenden jede Stunde anfahren.

-------

Reiseort, Region:
Graswangtal, Nähe Kloster Ettal, in nächster Entfernung zu Oberammergau, Bayern

Eintrittspreise:
zwischen 5 und 7 Euro, je nach Ermäßigungsgrad oder Kombination (nur Schloß oder Schloß mit Parkbauten)

Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten:
erwähnte Venusgrotte (künstliche Tropfsteinhöhle mit See und Wasserfall, nach Wagners "Tannhäuser" angelegt in den Motiven), Maurischer/Arabischer Kiosk, Marokkanisches Haus, (Ludwig II war ein großer Liebhaber des Orients), die Terrassengärten, die Königslinde, der Neptunbrunnen mit den Kaskaden, der Musikpavillon, die Hundinghütte, die Einsiedelei des Gurnemanz und der Venustempel.

Essen/Verpflegung:
jede Menge uriger bayerischer Lokale und Landgasthöfe in der unmittelbaren Nähe sowie Biergärten und Kiosk. Auch ein Hotel ist im Schloßgelände, soweit ich weiß, mit angegliedertem Lokal.


Wenn vorhanden ein Link zu mehr Information:

http://www.schlosslinderhof.de/index.htm - unbedingt auf die "Panorama-Aufnahmen" clicken!

http://www.munich-tours.com/DE/A_ausfluge.html

http://www.lochstein.de/hrp/themen/...f/linderhof.htm

http://bilder.fernweh.com/K%F6nigsschl%F6sser_2237.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Maurischer_Kiosk - großartige Fotos !

http://www.meinestadt.de/oberammerg...etail?id=206872



geschrieben von: Demon17

Freilichtmuseum Detmold über 90 alte, restaurierte Gebäude auf 100 Hektar. Keine Ahnung was der Eintritt kostet, aber es hält sich in Grenzen. Die Detmolder tragen schon seit Jahrzehnten alte Bauernhöfe, Windmühlen und sonstige Gebäude zusammen und bauen sie neu auf. Mit alter Bäckerei, Restaurants, Vorträgen usw. in den historischen Gemäuern. Wer schlecht zu Fuss ist, kann auch die Kutsche nehmen. Wenn man schon mal da ist, kann man auch noch das Stadtschloss, die Adlerwarte, das Herrmannsdenkmal und die Externsteine besuchen. Das schafft man aber nicht an einem Tag. (Ist alles nicht so weit auseinander)
Info

http://www.stadtdetmold.de/typo3temp/pics/eac8290720.jpg



geschrieben von: more

Das Keltenmuseum Hochdorf
Baden-Württemberg
zwischen Stuttgart und Vaihingen/Enz, Mühlacker
Eintritt: 4,00 € Erwachsene, Ermäßigte ab 1,80 €

Eine sehr vielseitige und interessante Ausstellung. Man erfährt allerlei Wissenswertes über die Kelten in ganz Deutschland und der Region. Sehr seltene und wertvolle Ausstellungsstücke sind zu sehen.

Daneben ist ein künstlich errichtetes keltisches Dorf zum begehen.

Teilweise finden dort auch Events statt.

Link: www.keltenmuseum.de

Essen/Trinken: Leider keine Angebote

Was man da sonst noch machen kann: Wenn man schon mal dort ist, sollte man (um diese Jahreszeit, also Mai/Juni) unbedingt auf die umliegenden Erdbeerfelder gehen oder die zahlreichen Bauernläden besuchen. Teilweise bieten diese auch eine Vesper an.



geschrieben von: Demon17

http://www.stadtdetmold.de/typo3temp/pics/7f5419c5ef.jpg

2000 Jahre Varusschlacht mit Austellungen, Veranstaltungen usw. Der Beginn vom Untergang des römischen Imperiums mit zahlreichen Austellungen und Veranstaltungen.

Veranstaltungen und Termine



geschrieben von: Ceryni

Das "Steinhuder Meer"...

Ort: Steinhude / Niedersachsen
Nächste große Stadt: Hannover
Eintritt frei


Ok, ich finde den Ausdruck "Meer" übertrieben, denn es ist ein großer See, doch man allerlei Wassersportarten ausüben (Boot fahren - elektrisch oder selber strampeln -, Surfen etc...), es gibt Rad- und Wanderwege, teilweise durch Naturschutzgebiet - für Ornithologen sehr interessant -. Weiteres wäre hier zu finden.

Man kann die Kunstscheune mit wechselnden Ausstellungen besuchen oder einfach das leckerste Eis Niedersachsens genießen, man kann am See entlanglaufen - komplett drumrum geht natürlich auch ;) - und und und...



@Schloß Linderhof und Monrepos:
Nur zu empfehlen, ich fand es toll dort!!! Auch wenn mir nach stundenlangem Marsch durch die Parks und Sehenswürdigkeiten die Beine wehtaten *gg*



geschrieben von: Demon17

Schloss Bückeburg. Die Grafen von Schaumburg Lippe waren so reich, das die Lipper bis 1918 keine Steuern zu zahlen brauchten. Das Schloss und das Mausoleum sind zu besichtigen. Ich glaube der Eintritt ist frei.

http://www.schloss-bueckeburg.de

http://www.tjoster.de/data/pool/d259093254_244.jpg

Auch ganz interessant der fürstliche Marstall mit der fürstlichen Hofreitschuhle und aktuellen Veranstaltungen.


Wenn man das Steinhuder Meer besucht sollte man auch die Inselfestung Wilhelmstein besuchen, die ebenfalls ein Schaumburg-Lipper erbaute.



geschrieben von: hagzissa13

- Rheinland-Pfalz -

- Region Koblenz -
- rheinisches Schiefergebirge (Westerwald/Eifel/Hunsrück/Taunus) -
-Weltkulturerbe oberes Mittelrheintal (Koblenz über Loreley nach Bingen) -



Nachdem ich 13 Jahre hier weg war, weiß ich mein Schmuckkästchen, in dem ich wohne wesentlich mehr zu schätzen und kann nur jedem empfehlen, hier mal ein paar Tage Rast zu machen, um sich die Region anzuschauen. Ich habe mal ein paar links herausgesucht, die einfach mal einen kleinen Teil des Sehenswerten repräsentieren, jedoch noch lange nicht alles.

Alle von mir hier empfohlenen Ausflugsmöglichkeiten sind ab Koblenz innerhalb von 30 Minuten mit dem Auto, die meisten jedoch in weit kürzerer Zeit erreichbar.


Angefangen in meinem Heimatort Sayn, 5km Luftlinie von Koblenz entfernt, indem nicht nur der im Schloßpark gelegene Schmetterlingsgarten mit vielen Schmetterlingsarten die Besucher lockt, sondern auch die Burg, das Schloß, die die Abteikirche, sowie das größte Pfadfinderlager Europas, der Kletterwald im Brexbachtal hinter der Abteikirche und Teile des Rheinsteig, einem 320km Wander- und Kletterweg zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden.

Koblenz selber stellt das nördliche Tor des Welterbe Oberes Mittelrheintal dar, das man am besten mit dem Rad oder dem Schiff erkundet. Hiermit stelle ich euch einfach mal ein paar wirklich schöne Sehenswürdigkeiten bis zur Loreley zusammen, angefangen ab Koblenz rheinaufwärts:

Ich möchte mit dem wunderschönen Schloß Stolzenfels in Koblenz-Stolzenfels beginnen, wo man in Filzpantoffeln durch prächtige Räumlichkeiten geführt wird und in einem wunderschönen Rosengarten hoch oben über dem Rhein mit seinem Liebsten verweilen kann. Weiter führt die Reise über Burg Lahneck, das römische Kastell in Boppard, die ehemalige kurfürstliche Burg in Boppard, die überaus sehenswerte Marksburg, bis hin zum legendären Loreleyfelsen bei St. Goarshausen, auf dessen Plateau eine Freilichtbühne errichtet wurde.

Doch auch Koblenz selbst hat viel zu bieten. Neben dem legendären Original-Event Rhein in Flammen, das jedes Jahr rund eine viertel Million Besucher von nah und fern anlockt, wird zur Zeit kräftig gebaut für die Bundesgartenschau 2011. Nichts desto trotz zeigt sich Koblenz auch jetzt von seiner schönsten Seite. Sehr zu empfehlen ist für Planungen die Seite der Koblenz-Touristik, wo man Veranstaltungskalender genauso wie Zimmer für den Aufenthalt findet, von günstiger Pension hin bis zum teuren Luxushotel.
In Koblenz selber lohnen sich neben dem Schloß, dem "deutschen Eck", an dem Rhein und Mosel zusammenfließen, den Rheinanlagen und dem Blumenhof vor allem die Festung Ehrenbreitstein, mit Jugendherberge, Landesmuseum, Teil der Buga 2011 und vielen Events.

Doch auch darüber hinaus hat die nähere Umgebung von Koblenz einiges zu bieten, wie z.B. den in der Nähe gelegenen Laacher See. Dieser See entstand in einem erloschenen Krater in der Vulkaneifel. Neben dem See befindet sich das sehenswerte Kloster Maria Laach. An der Mosel, auf dem Gebiet der Eifel, findet sich bei Moselkern die Burg Eltz, deren Besuch sich wirklich lohnt.
In der näheren westerwälder Umgebung ist neben Sayn z.B. auch der Limesweg sehr empfehlenswert.



geschrieben von: Krea

Schloß Burg an der Wupper...

... kommt mir so vor, wie das typische Dornröschenschloß und mit Rittersaal, Kapelle, verschiedenen Kemenaten und nicht zuletzt dem Schloßturm ist die Burg sehr sehenswert.
Außerdem werden dort regelmäßig Märkte, Bazare, Konzerte und Ritterspiele abgehalten.



geschrieben von: more

Kloster Schöntal
Baden-Württemberg
zwischen Würzburg und Heilbronn in der Nähe von Künzelsau

Ein herrliches, barockes Kloster in mitten von Weinbergen und Wald. Schon alleine der erste Eindruck, wenn man von der Autobahn kommend die letzte Kurve vor den Ort nimmt und das Kloster hinter der Biegung aus dem Wald auftaucht ist einfach atemberaubend.
Eine wunderschöne barocke Klosterkirche, prahlt mit der Üppigkeit damaliger Zeiten.
Wenn man dort ist, sollte man unbedingt eine Führung durch Kirche und Kloster unternehmen. Das Kloster hat nicht nur eine bewegte Geschichte sondern auch allerlei amüsantes über ihre ehmaligen Bewohner zu berichten.
Im Sommer finden dort teilweise große Konzerte des Hohenloher Kultursommers statt.
Das Kloster ist mittlerweile ein Tagungs- und Bildungshaus und eine GmbH. Man kann dort auch stilvoll nächtigen zu einem moderaten Preis.
Es können auch Feiern (und Hochzeiten :D ) dort stattfinden.
Die ganze Anlage ist von einer Klostermauer umgehen und beherbergt noch eine Jugendherberge und ein Café bei dem man dann auch einkehren kann. Das Kloster hat auch einen netten Klostergarten zum lustwandeln.

Verpflegung: Nach Voranmeldung im Kloster oder im Kloster Café

Wenn man schon mal dort ist: Sollte man sich vielleicht noch die Zeit nehmen die 20km nach Künzelsau zu fahren um dort das Museum Würth anzusehen. Eine immer wieder wechselnde Austellung ist dort zu sehen.

Links: Kloster Schöntal
Museum Würth



geschrieben von: Zombie

Wasserfälle Allerheiligen und Klosterruine Allerheiligen
Baden-Württemberg
Oppenau - zwischen Baden-Baden und Freiburg
Eintritt: frei (eventuell Parkgebühren)

Eine alte ausgebrannte Klosteranlage in einem Tal im Schwarzwald. Unterhalb der Klosteranlage führt der Weg durch das Tal über Treppen und Brücken an mehreren malerischen Wasserfällen vorbei. Um die Wasserfälle haben sich einige Sagen gebildet, wie zum Beispiel die des verlassenen Steinmetzes der das Antlitz seiner Geliebten in die Felswand gemeisselt hat und sich danach in die Wasserfälle stürzte. Von diesen Sagen wird auf dem Sagenrundweg erzählt zu dem auch der Weg durch die Wasserfälle gehört.

An den Wasserfällen ist immer einiger Betrieb, man sollte sich daher also nicht auf ein einsames Vergnügen freuen. Es sind allerdings ausreichend Parkplätze vorhanden.

Zu erreichen ist die Klosterruine am besten über die Schwarzwaldhochstrasse (B500) über Baden-Baden, dann hat man bereits auf der Anreise einiges zu sehen, oder aber auch über die A5 (Ausfahrt 53, Achern)



geschrieben von: Odessa

Ich füge mal Nürnberg an, die Frankenmetropole besuchte ich schon öfters und werde das nächste Wochenende wieder mal dort verbringen. Malerische Altstadt, Fachwerkhäuschen, gutes Essen in zahlreichen gemütlichen Lokalen (in der Dürer Straße die "Alte Küchn" mit fränkischen Spezialitäten), und über bzw. "um" alles herum natürlich die berühmte Kaiserburg, errichtet ca. 1040.

Mehr info: http://nuernberg.bayern-online.de/die-stadt/ und http://stadt.cityreview.de/bayern/n...burg-nuernberg/ :

"Die Burg zu Nürnberg (...) erhebt sich über der Stadt, so dass von hier aus ein genialer Panoramablick auf die Stadt gegeben ist. Die Burg wurde auf der Substanz der von Heinrich III. gegründeten Königsburg errichtet. Anschließend wurde die Kaiserburg in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts als Königsburg errichtet und von Kaiser Friedrich Barbarossa und seinen Nachfolgern weiter ausgebaut. Das bedeutendste Denkmal aus dieser Zeit ist die Doppelkappelle mit dem Chorturm. Neben den kaiserlichen Wohn- und Repräsentationsräumen im Palast können historische Wandvertäfelungen und zahlreiche Gemälde, Wandteppiche und Möbel des 16. und 17. Jahrhunderts besichtigt werden. Es ist sogar möglich, den Rittersaal und den Kaisersaal zu mieten.

Die Burg kann von Oktober bis März in der Zeit von 10-16 Uhr sowie von April bis September in der Zeit von 9-18 Uhr besichtigt werden. Führungen finden jeden 1. Samstag im Monat um 14.30 Uhr statt. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt € 5,--."



http://informatik-student.serverstack.de/images/nuernberg-kaiserburg.jpg


http://tourismus.nuernberg.de/v04/mod/bilder/B_C_Kaiserburg_14_b_200501261_20070208144340.jpg



Fotos: informatik-student.serverstack.de & tourismus.nuernberg.de



geschrieben von: Demon17

Rattenfänger Jubiläum in Hameln

Der Sage nach heuerten die Hamelner Bürger einen im Mittelalter einen Spielmann an, der mit seiner Flöte in der Lage war, die Ratten zu bezaubern. Sie folgten ihm aus der Stadt un ertranken in der Weser. Als die Hamelner ihn nicht bezahlen wollten, spielte er wieder auf seiner Flöte und nahm die Kinder mit sich.

Hameln ist ein romantisches Städtchen mit zahlreichen mittelalterlichen Gebäuden, die sich über die ganze Stadt verteilen. Auf der Website gibt es Bilder und einen Lageplan, sowie einen Veranstaltungskalender zum Jubiläumsjahr unter anderem mit mittelalterlichen Veranstaltungen. So spielt zum Beispiel Jethor Tull zum Rattenfängerjubiläum.


http://www.hameln.de/_images/71-der-rattenfaenger-von-hameln.gif



geschrieben von: Odessa

Oh ja, Hameln ist eine tolle Stadt. Ich war vor über 10 Jahren mal dort, für ein Wochenende, und war begeistert. Wird auch demnächst wieder, spätestens im Herbst hoffe ich, von Tsa und mir angefahren :).


Unbedingt gesehen haben sollte man auch die Drei-Flüsse-Stadt-Passau. Einfach traumhaft, die Festung/Burg über der Stadt, direkt am Zusammentreffen der 3 Flüsse. Die verwinkelte Altstadt, die ein bisserl an italienische Städtchen erinnert, sowie die Nähe (keine 5 km glaub ich) zu Österreich (Tanken im Schnitt um 20-30 Cent billiger *G*, von kulinarischen Genüssen ganz zu schweigen) - alles sehr gute Gründe, der Universitätsstadt in Niederbayern einen Besuch abzustatten.

Die Öffnungszeiten der Veste sind mir nicht bekannt, ich habe nur ältere Infos gefunden auf einigen Seiten, aber man kann anrufen oder faxen unter:

OberhausMuseum
Veste Oberhaus 125
94034 Passau
Tel.: (0851) 49335 12
Fax: (0851) 49335 10

und wird dort die jeweils aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise erhalten.



geschrieben von: more

Bayern
Kronach (nahe Bayreuth, Bamberg, Nürnberg)

Veste Rosenberg.

Kronach ist eine hübsche kleine Stadt in Oberfranken die mit der beeindruckenden Veste Rosenberg eine der schönsten (und best erhaltensten) Festungen in Franken aufwartet. Die Altstadt von Konach ist mittelalterlich geprägt und die vielen kleinen Localitäten laden herrlich zum flanieren und schmausen ein. Auch Kunsthistorisch hat Kronach mit seinem ehemaligen Einwohner Lucas Cranach (der Ältere, aber auch dem Jüngeren) eines zu bieten.

Besonders schöne Eckchen:
Café Rosengarten und Café Filou - ein herrlicher Biergarten direkt an der großen Wehrmauer.
Die Eiscafés in Kronach bieten das beste Eis in der gesamten Umgebung. Es reisen teilweise Leute aus Nürnberg und Bamberg an, nur um in der Kronach Eisdiele das berühme "Frozen-Joghurt" zu probieren. Ich kann es nur empfehlen - es ist einmalig!

Durch Kronach fließt die Kronach und gräbt ein hübsches Tal in den Frankenwald.

Geschichtlich hat die Stadt einiges zu bieten, wenn man dort ist sollte man eine Burgen und Schlössertour durch Franken machen. Da wären noch die Burg Staffelstein bei Lichtenfels zu nennen, welche man auch unbedingt gesehen haben muss. Beide Festungen liegen nur 15 Kilometer auseinander!

Veste Rosenberg



geschrieben von: Hugin & Munin

Wildpark Bad Mergentheim

Baden-Württemberg, Main-Tauber-Kreis

Nächste größere Stadt: Würzburg

Eintrittspreise: Erwachsene: 8,50 €, Kinder 5,50 €

Der Wildpark bietet die Möglichkeit, heimische Tiere in natürlicher Umgebung zu beobachten. Da die Gehege teilweise sehr weitläufig sind, empfiehlt sich die Mitnahme eines Fernglases, aber auch ohne technische Hilfsmittel gibt es viel zu sehen.
Man kann an geführten Touren teilnehmen (m.E. nicht empfehlenswert da zu viele Leute zu laut sind) oder den Park auf eigene Faust erkunden.

Besonders sehenswert:


Eine aus großen Felsbrocken geschaffene Alpenlandschaft mit Steinböcken und Mufflons.

Das Wildkatzengehege (der Park nimmt an diversen Auswilderungsprogrammen teil, in Bad Mergentheim geborene Wildkatzen werden für das Leben in Freiheit fit gemacht und im Bayerischen Wald ausgewildert).

Das Luchsgehege (man beachte die Bäume, die offenbar gerne zum Kratzen und Klettern verwendet werden).

Das Bibergehege (man hat die Möglichkeit durch eine große Biberburg zu gehen uns steht plötzlich (durch eine Glasscheibe getrennt) bei schwachem rotlicht einer Biberfamilie gegenüber, die dort gerade schläft, frisst oder herum tollt (je nach Tageszeit).

Das Wolfsrudel (in Vollmondnächten kann man sie bis nach Bad Mergentheim hinein heulen hören).

Für Familien mit Kindern der Streichelzoo und die alten Nutztierrassen. Der Park Züchtet und Pflegt alte Haustierrassen, die in der konventionellen Landwirtschaft nicht mehr gehalten werden und vom Aussterben bedroht sind.

Lustig auch das Hausmausgehege, das aus einer kleinen Hütte besteht, die wie eine Bauernstube eingerichtet ist. In eine Wand ist ein großes Fenster eingelassen und wenn man ein wenig wartet und ruhig ist, kann man die Maus über den Tisch flitzen und an einem dort liegenden Brotlaib knabbern sehen.

Hunde dürfen an der kurzen Leine mit geführt werden, man darf aber mit Hund nicht in alle Bereiche des Parks. Zum Beispiel nicht in die Freifluggehege für Greifvögel.

O-Ton Besucherin: "Darf ich mit meinem Hund (30 cm Fusshupe) da rein, wenn ich ihn auf dem Arm trage?"

Pfleger: "Besser nicht, der Uhu könnte ihn als Beute ansehen."


Verpflegung:

Es gibt Getränke und Eisautomaten (nur im Sommmer) einen Kiosk und im Eingangsbereich ein rustikal eingerichtetes "Jägerhaus" mit einfachen Gerichten (auch vegetarisch) und üblichen Preisen (nicht günstig aber auch nicht unverschämt teuer).

Als ich dort war wurde die arme Bedienung gerade von einer sächsischen Reisegruppe zur Verzweiflung gebracht:

> Sachse 1: Nu was nehm isch denne? Fleischkäse - gibts den ooch im Brötchen?

< Bedienung: Ja, so wie es auch an der Preistafel steht.

> Sachse 1: Jo, aber ich glob ich nehm doch lieber einen Fleischkäse mit Kartöffelsaläd.

> Sachse 2: Was gibbsn güdes? Ich nähm ne Gülaschsüppe, och ne ich glob ich nähm och Fleischkäse... och nee, lieber doch ne Güläschsuppe. Sind dö Pilze drinne?

> Sachse 3: Gibts den Fleischkäse och im Brötchen?

< Bedienung: Jaaaaaahhhhh!

zirka 30 Minuten und zwei Sachsen später meine Wenigkeit mit zwei Begleitern:

> Schwabe 1: Schnitzel mit Spätzla und Soß.

> Schwabe 2: Für mi des gleiche.

> Schwabe 3: Für mi blos Spätzla und Soß.


Dauer der Aktion: 9,3 Sekunden.

Die Bedienung lächelte wieder glücklich.


Wer nach dem Wildparkbesuch noch Zeit hat, kann durch das wunderschöne Jagsttal in Richtung Süden fahren und kommt dann nach ca. 40 km wieder an der A6 raus, die entweder nach Westen in Richtung Heilbronn oder nach Osten in Richtung Nürnberg führt.

Wer ab Bad Mergentheim in sein Navigerät den Ort Wolpersthausen eingibt, kommt durch das Jagsttal und kann in Wolpertshausen den Regionalmarkt Hohenlohe besuchen.
1 Autominute von der A6 Abfahrt Wolpertshausen/Ilshofen entfernt liegt dort ein kleiner Edeka Einkaufsmarkt, der sich den Verkauf nachhaltig erzeugter Produkte aus der Region Hohenlohe auf die Fahnen geschrieben hat.
Neben Biofleisch und Wurst vom Schwäbisch Hällischen Landschwein, dem Bouf Hohenlohe oder Hühnern und Puten aus artgerechter Haltung gibt es dort Württemberger Weine und Edelbrände aus der Region, die den Vergleich (und leider auch den Preis) mit schottischem Whisky oder anderen edlen Bränden nicht zu scheuen brauchen.
Zum Beispiel Stachelbeerbrand oder ein 5 Jahre im Eichenfass gereifter Pflaumenbrand, die 0,5 l Flasche zu 25 €.

www.besh.de



geschrieben von: Odessa

Niederbayern, Nationalpark Bayerischer Wald. Tagelang kann man darin wandern und sich darin wirklich verlieren... im positiven Sinne: selten öffnen sich einem alle Sinne so sehr wie in diesem endlos erscheinenden Wald, der in seiner "urigen" Form und Naturbelassenheit einmalig hierzulande ist. Er grenzt auch an die Tschechei an bzw. an einer anderen Stelle der Region an Österreich (sh. mein Beitrag auf Seite 1 - Passau). Wölfe, Luchse, Bären, Wildkatzen, Wildschweine, Biber, Rotwild, Wisente, Auerhühner (die - fast - letzten ihrer Art) und anderes seltenes Getier kann man dort in quasi freier Wildbahn beobachten und wie erwähnt: wandern wandern wandern. Die Kurbäder Bad Füssing und Co. sind nicht weit, man kann also auch noch was für seine Gesundheit tun nach dem Wandern - in Heilquellen versinken.

Essen kann man, wie überall in Bayern, hervorragend und im Vergleich zum ca. 180 km entfernten Oberbayern auch relativ günstig. Ferienwohnungen kosten im Schnitt pro Tag/Nacht (für 3 Personen) inklusive Allem (also auch Endreinigung, Bettwäschewechsel, Handtücher etc.) zwischen 22 und 45 Euro, selten teurer.

Empfehlenswert ist beim Besuch des Nationalparks Bayer. Wald auch der "Baumwipfel-Lehrpfad" - über den hohen Bäumen wandelt man auf einer Art "Hängebrücke" zwischen den Baumwipfeln und bekommt alles darüber Wissenswerte bei einer Führung erklärt.

Das Museumsdorf (Schauplatz vieler Filme die dort gedreht wurden, u. a. "Herbstmilch") in der Nähe von Passau - Tittling - sei nochmal angeführt. Heimische Traditionen (bäuerliches Handwerk, alte Handwerksberufe usw.) werden dort vorgestellt und ihre Herkunft und Sinn.haftigkeit erläutert.



geschrieben von: Hugin & Munin

Marine - Ehrenmal und technisches Museum U 995

Schleswig-Holstein, Laboe

Nächste größere Stadt: Kiel

Eintrittspreise: Ehrenmal 5 €, U 955 3,50 €, Kombikarte 7,50 €
Kinder und Jugendliche ermäßigt.
Öffnungszeiten siehe Link.


Das Marine-Ehrenmal, ursprünglich nach dem Ersten Weltkrieg für die gefallenen Seeleute der Kaiserlichen Marine erbaut, gedenkt heute der auf See gebliebenen Menschen aller Nationen und gliedert sich im Grunde in drei Bereiche:

Die unterirdisch gelegene Gedächtnisshalle mit einer in ihrer Mitte brennenden ewigen Flamme und einer Kuppel aus blauem Glas, dass die Rundhalle je nach Tageszeit in ein diffuses blaues Licht taucht und die tiefe der See, die letzte Ruhestätte der nicht Heim gekehrten, symbolisieren soll.
Wer unter der Inschrift "Entblöße dein Haupt und schweige" die Stufen in die Halle hinab steigt, betritt einen für mich sehr eindrucksvollen Platz, dem die meisten der dort einfallenden Touristen leider nicht den erbetenen Respekt entgegen bringen.

Zweiter Bereich ist der 85m hohe Aussichtsturm, auf dessen Spitze zwei Aufzüge führen und von dem aus man bei gutem Wetter einen weiten Blick über die Kieler Förde und das Holsteiner Hinterland hat.

Der dritte Bereich ist ein Museum über die deutsche Marinegeschichte seit dem 18 Jhd.


Am Fuß des Turms, direkt am Strand, liegt U 995, das letzte erhaltene U Boot des Typs VIIc, das bis auf wenige Bereiche (der Zugang zum Turm und in den Batterieraum ist nicht möglich) begangen werden kann und einen Einblick in die Enge einer Kriegsmaschine ermöglicht, in der über 40 Mann Besatzung teils monatelang auf See waren.

Am Strand von Laboe gibt es mehre Buden und Restaurants, der Badestrand ist gebührenpflichtig, ebenso der Parkplatz. Preise sind Ostseebad-üblich. Es gibt aber in der nähe einige Supermärkte in denen man sich günstig versorgen kann.
10 Gehminuten vom Boot entfernt liegt die Meeresbiologische Station Laboe, die einen Einblick in das Unterwasserleben der Ostsee ermöglicht.

Relativ unbekannt, aber nicht weniger Eindrucksvoll ist das nur wenige km entfernte in Heikendorf gelegene U Boot Ehrenmal.
In einem bogenförmigen Rundgang sind auf Bronzetafeln alle im Krieg gesunkenen U Boote mit den Namen der Mannschaft und (soweit bekannt) dem Ort ihres Untergangs verewigt.
Heute noch im Rundgang abgelegte Blumen, Kränze mit den Namen einzelner Bootsbesatzungen und schwarz-weiss Bilder 17 oder 18 Jähriger Jungs in Marineuniform, mit aufschriften wie "wir vermissen dich" zeigen, das fast 70 Jahre nicht reichen um manche Wunden zu heilen, und es ist auch gut so, wenn die Zeit von damals bis heute eine Mahnung ist.

http://www.uboot-netz.de/HTML_pics/u995total.jpg

http://www.4mare.com/blog_grafik/marineehrenmal_laboe.jpg





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