[Pain Management] - German Gothic Board

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Pain Management

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: SoulReaper696

Dies ist die überarbeitete Version des (gelöschten) Threads "Welcome to my Torment".

Es folgt eine 'Reduktion auf das Wesentliche' .

Zu Beginn jedes Eintrags findet sich das ursprüngliche Erstellungsdatum inklusive Uhrzeit.



geschrieben von: SoulReaper696

05.02.2009 – 03:36 Uhr


Er kam aus dem Nebel...

Huiii, ich hab drei Stunden geschlafen. Dann: Augen auf. Rrromms. Dann liegt er da. Und wad nu? Logo, ab ins Board. Was gibts neues? Ungelesene Nachrichten. Nicht viel, aber das, was: Schön. Danke, yha.

Kann ja doch nicht schlafen. Zuviele Gedanken treiben mein inneres durch die Gegend, durch die einsamen Stunden der Nacht. Wenn ich aus dem Fenster sehe, sehe ich keine Lichter, ausser den Strassenlaternen. Gegenüber meinem Haus sind jede Menge andere Häuser. Keine Sau ist wach.
Ein lustiger Gedanke, ich könnte ja durch die Strassen gehen, und überall, wo ein Licht brennt im Haus, bei jedem klingeln und fragen, warum die betreffende Person wach ist und ob die Person auch so einsam ist wie ich.

Kennst du das Gefühl, Durst zu haben, den man nicht stillen kann?
Ihr könntet euch bekannt machen, dein Durst und mein Durst.

Mir gehen soviel Sachen durch den Kopf, Wörter, vollkommen belanglose Dinge. Ein Auszug: Senf - Apfel - Schwarz - Kerzenwachs - Fensterscheibe - Nachbarn - Stromkosten - Tee - Plastik [...]

Wo ist ein Notausgang? Ach, was ist schon ein Notausgang. Das ist etwas überstürztes. Kann man aus meiner Situation überstürzt fliehen? Nein. Ich denke, nicht. Zumindest nicht mit einem 'heilen Ausgang' der Geschichte.


Wie gern wäre ich wieder ein Kind! Nichts kennen, woran ich nicht erinnert werden will, weil es mir sonst einen Schlag versetzt.

Was bringt all das, nach jedem Ansatz für etwas neues in diesem Topic habe ich keine Lust mehr, darüber zu schreiben.

Und dennoch, ich suche den Weg hinaus. Dorthin, wo es Warm ist! Innendrin!

http://www.kavenga.de/pic/feuer.jpg


Entzünde dich! Entzünde mich!

Erschaffe neues Leben!

und er verschwand im Nebel...



geschrieben von: SoulReaper696

12.02.2009 – 19:45 Uhr



Er kam aus dem Nebel...

Ich denke, ...


Es ist eigenartig.
Manchmal fällt mir auf, dass Menschen, denen es mal sehr schlecht ging, jetzt ein sehr glückliches Leben führen. Was bedeuten kann, dass ich auch erst diese Hölle durchschreiten muss, um den goldenen Weg zu finden. Besser gesagt, gehen zu dürfen.
Dennoch: Seltsam.


Es wird wieder dunkel...

und er verschwand im Nebel...



geschrieben von: SoulReaper696

13.02.2009 – 03:10 Uhr




Nasse Wiesen, Tau auf jedem Blatt.

Liebes Schwesterlein, es ist wieder soweit, alles Tot. Alles neu?
Ach, was solls. Ich habe grade nochmal mit dir telefoniert. Ein komisches Gespräch, und mir fehlen die Worte, die treffend sind.

Breathe On, Sister, breathe on...

Dein neues Leben, auf breiter Front.
Dann, nochmal mit dir gesprochen und mir kurz alles von der Seele geredet. Du bist der Lichtblick. Und verderb. Tränen rollten an, hielten sich aber dennoch im Auge versteckt. Einsamkeit ergreift uns, und wir sind Wandering Stars.

Das Leben schenkt nichts und alles. Tote Textilien, die einst soviel ausgemacht haben. Die Welt bedeutet haben.
Nun kalt.

I just won't leave you alone...!

Mein Chaos ist die Unordnung der Welt.


Nebelschwaden auf dem See...



geschrieben von: SoulReaper696

13.02.2009 – 03:41 Uhr



Einzelne Lichtpunkte, visuell gesehen. Bewusste Dunkelheit...

Tonlagen sind interessant. Spannend zu beobachten. Zuhören. Im Wasser sammeln sich Luftbläschen. Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht. Es gibt Dinge, die gibt es - und es gibt Dinge, die es nicht geben sollte.

Give me a reason to love you...

Unberührte Gefühle. Interessante Worte, wenn sie gemeinsam genannt werden. Gefühle, das kennt jeder. Aber was sind unberührte Gefühle? Reinheit, könnte man auch sagen. Sind Gefühle, die eine Person für eine andere Person fühlt, rein, wenn sie neu sind? Ich denke, ja.

Es gibt Zeiten im Leben eines Mannes, indem auch er die typische Männerhaltung verlässt. Zuneigung braucht. Er braucht, gebraucht zu werden.

Der Acker im Herzen eines Mannes ist steinig, so steinig wie der Fels, auf den das Leben uns manchmal treibt.
(Text vor dem Komma Zitat aus "Friedhof der Kuscheltiere", nach dem Komma: Meins.)



geschrieben von: SoulReaper696

13.02.2009 – 05:15 Uhr




Urgewalten finden sich auf jedem Meter jeden Lebens.
Geöffnete Flaschen - vieles bleibt unbeendet.
Schreie hallen durch die Nacht, fremde Klänge, was ist dort?

Keine Stürme wehen mehr, Bilder kommen herangeschlichen.

Nebelstürme greifen nach Besitz.

Zitternde Stimmen nahen.


Schwebende Träume ziehen durch Glassplitter.



geschrieben von: SoulReaper696

25.02.2009 – 01:58 Uhr



Es leuchtet hier und dort. In Blau, Rot, Grün.
Grelle Farben lassen den Raum heller erscheinen, als er ist.

Mysterons


Ich blicke mich selbst an. Ein altes Bild, gemalt von einer ehemaligen Freundin.

Augen / Blicke


Hängt der Haussegen etwa so schief, wie meine Bücher schief im Regal stehen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, denn mein Schaf-fell wärmt meinen Rücken.


It could be sweet...


Alles geht auf und ab.

Das Wasser sinkt - An meinem Kinn sind noch Tropfen, aber: Es sinkt.

Tales of the Silent City



geschrieben von: SoulReaper696

25.02.2009 – 03:18 Uhr



Bei mir ist es so, dass meine Tabletten mich beruhigen. Ich habe ein Problem, mit gewissen Situationen, Handlungen umzugehen. Es reißt mir das Herz raus, wenn mich jemand, den ich mag (und davon gibt es nur sehr wenige), mich verletzt. Dann habe ich keine Kontrolle mehr über mich. Weder über meine Gedanken noch über das, was ich tue.
Und genau das bin ich leid. Ich bin es Leid, in Angst zu leben, In Angst davor, dass jemand, dem ich meine Gefühle schenke, mich tritt. Ob das Absichtlich ist oder nicht, spielt in dem Moment keine Rolle. Ich will nur noch leben; leben, lieben, Gefühle teilen.


Ich will mich in einer Person verlieren, die es wert ist, die Kontrolle zu verlieren, und KEINE Angst zu haben.



geschrieben von: SoulReaper696

28.02.2009 - 19:13 Uhr



Also gut,

Helmets down!


Vorhin war ich im Supermarkt, Baby-Nahrung kaufen. Da war ein schöner Gedanke, der da mitschwang. Ich brauchte die kleinen Gläschen nicht, weil ich ein Baby habe. Ich hätte sie aber gerne dafür gebraucht. Aber hey, wer weiß, vielleicht ....

This could be the kiss of premonition...



geschrieben von: SoulReaper696

24.3. - 01:02 Uhr




Was für ein Tag....

Heute war ein Wahnsinnstag. Ich bin heute Morgen Auto gefahren, und der Fahrlehrer hat mich weniger angeschrien als sonst. Das war schonmal schön.


Ich unterhielt mich ein wenig, organisierte die nächsten Tage & Termine und schlief.

Abends traf ich mich mit meinem Onkel, der auf Durchreise war. Er kam mit seinem "Schiff"....ein Wohnwagen, so groß und luxuriös, dass er vier Parkplätze zum Parken benötigte. Die Gefühle, die ein Wohnwagen mir geben können, der Gedanke, der da hinter steht, fesselte mich schon immer - so ein traumhaftes Gefährt habe ich noch nie gesehen. Ich brauche nicht ins Detail zu gehen. Dieses 'Schiff' hatte alles, was man sich wünschen kann.
Wir saßen in diesem Gefährt und tranken Chocochino (Schoko-Kaffee)....das Gespräch wurde berauscht durch das Flair dieses Luxusliners, und die Sorgen, die unangenehmen Gefühle, die ich mir im Vorfeld wegen dieses Treffens machte, lösten sich in Luft auf. Ich fühlte mich sehr wohl. Wir gingen essen, in meine damalige Lieblingsbar & Bistro. Warmer Ziegenkäse mit Rosmarin und Rucola. Danach für mich ein Salat mit sehr leckerem Dressing und Hähnchenbruststreifen, er hatte einen Flammkuchen mit Lachs.
Aber noch schöner als das Essen war das Gespräch, welches wir geführt haben. Wir konnten uns so gut miteinander unterhalten, haben diskutiert, ohne zu streiten. Ich habe viel von ihm erfahren, und ich fühlte mich frei, auch von mir und der zu erzählen, die mir so viel geben kann. Unsere Unterhaltung war geprägt von Vertrauen, Verständnis und von Losgelöst-sein. Ein Gespräch, das ich immer vermisste und nun habe ich scheinbar in meinem Onkel einen Mann gefunden, der Freund sein kann, und gleichzeitig Vater sein könnte. Ich wünschte, er wäre das. Diese Stunden waren irgendwie....nicht magisch, aber faszinierend. Er sagte, er hätte nicht damit gerechnet, dass wir uns auf diese Art und Weise verstehen. Ich sagte, ich wünschte, er würde in Hamburg wohnen....




Deep down in this River
I'm shure i'd be free
I know i would shiver
and shurely could not see a thing

but maybe all that matters not
i might even remember, what i've forgot
the reason of it, and of it all
The Rise and yes for shure also the Fall

let go of me me my friend
you do not understand
the pain i'm going through
is only because of you


Diary of Dreams - the Valley (vom Album Nekrolog 43)



geschrieben von: SoulReaper696

05.04.2009 – 19:23 Uhr



Morgen möchte ich gerne aufwachen und eine Katze sein.



Mich erstmal ganz in Ruhe räkeln. Dann auf die Pipibox gehen. Mal schauen, was ich letzte Nacht noch im Futternapf gelassen habe. Oh, du hast auch noch was gefuttert. Morgens kriegen wir immer Feuchtfutter, das mag ich eigentlich viel lieber als die blöden Körnchens. Aber ich muss ja gesund bleiben und mein Zahnfleisch soll sich auch nicht entzünden.
Also, nun habe ich genug gefuttert und auch frisches Wasser bekommen - schön.

Nun begrüsse ich erstmal den Tag, und dich natürlich auch. Ich stosse mein Köpfchen sanft gegen deins, und wecke dich damit. Du schaust mich verschlafen an und schliesst die Augen lieber noch ein Weilchen. Ich setze mich aufs Fensterbrett. Mal sehen, was die seltsamen Gestalten da auf dem Gehweg treiben. Was für arme Seelen, die nicht so sorglos leben können, wie wir!
Naja, was solls. Die Gestalten werden nachher auch noch da sein, ich mache erstmal ein Nickerchen.
Etwas später wache ich wieder auf. Die Sonne scheint auf mich! Das ist schön. Aber da ist ein schwarzer Punkt, der in Schlangenlinien durch die Luft fliegt. Hei, was ein Spaß, den fange ich jetzt.

...

Gesiegt!

Nun ein wenig auf Erkundung gehen. Ich liege gern sehr hoch. Dann kann ich alles überblicken, was die Gestalt tut, die mir mein Futter gibt. Noch ein Schläfchen....


Uh-Oh, ich muss auf Pipi-Box.

So, ich hoffe, du hast nicht geschaut. Das mag ich nicht.
Spielst du ein wenig mit mir und unserem Katzen-Spielzeug?





geschrieben von: SoulReaper696

12.04.2009 – 21:57 Uhr




Ich bin ein gestromter Kater. Ich habe es gerne behaglich warm und ich mag die Stille fast genausogern wie die Bäume draussen vor meinem grossen, immer klar geputzen Fenster. Ich mag es gern, zu fressen und zu schlafen, und überhaupt. Ich bin eine Katze. Am liebsten mag ich Feuchtfutter und Catnip. Wenn ich dich mag und dir vertraue, darfst du auch meinen Bauch kraulen und ich stubse dich mit meinem Köpfchen an.




geschrieben von: SoulReaper696

15.04.2009 – 10:31 Uhr



Wir sind wir...

Ich dachte, ich hätte bis mittags geschlafen. Ist aber nicht so. Gefühlte hundert mal habe ich mich noch mal herumgedreht, noch ein paar Minuten geschlafen, wieder gedreht.

Für viele gab es keine Wiederkehr...

Träume ziehen sich durch meinen Schlaf - Spiele, Menschen, Gefühle.

So schnell kriegt man uns nicht klein, keine Zeit zum Traurig sein...

Die Sonne scheint, trotzdem sind es (noch) erst zehn Grad. Das soll wohl noch wärmer werden, heute. Dadrauf darf gehofft werden. Irgendwie ist mir kalt, und ich habe eine Kaputze auf dem Kopf. Ich verstecke mich ein bisschen.

Letzte Nacht wurde ich herb enttäuscht. Mein Körper spielt auch verrückt. Rough Times.

Ist schon bitter, irgendwie.

Ist da ein Lichtstrahl? Gebündelt, wie ein Laser? Ist da etwas, das klar dorthin weist, wo das Ziel sich verbirgt?

Rough Times - und alles nur, weil ich dich liebe??



geschrieben von: SoulReaper696

16.04.2009 - 01:02 Uhr




Hach, es ist mal wieder dunkel.
Und mein Becher ist auch schwarz, in dem Beruhigungstee schwimmt.

Ein Gedanke schwirrt mir im Kopf herum, während ich meine Pille nehme:

Dead End.

Irgendwie habe ich tausend Dinge zu sagen und gleichzeitig stockt der Gedanke in jeder Ader, denn die Worte sind einfach nicht da.

Ich kämpfe so sehr, dass ich körperlich krank werde. Mein Magen würde allerliebst Reißaus nehmen. Das ist spürbar. Ihm gefällt nicht, was passiert. Mir natürlich auch nicht. Aber was soll ich tun. Kaufen, Trinken, Stark sein, warten. Hoffen?

Woher nehmen, wenn nicht stehlen...

Ich hab es so satt.

Abstrakte Gedanken kommen - Blue Neon Lights.



geschrieben von: SoulReaper696

17.04.2009 - 13:16 Uhr



Manche persönliche Dinge laufen nicht so, wie sie sollten, damit ich glücklich werde.

Hatebreed - Destroy Everything


But: I'm still standing *brüll*



geschrieben von: SoulReaper696

30.04.2009 - 19:18 Uhr



Vergiss mich nicht...


Ich fühle mich wie in einem Brunnen. Die Wände sind lehmig, kalt, glipschig. Der Himmel über mir ist grau, und ich kann erkennen, wie die Wolken an mir vorrüberziehen. Es beginnt, zu nieseln. Einige Tropfen treffen auf die Wasseroberfläche, und ich breite die Arme aus. Ja, es ist ein recht breiter Brunnen. Ich kann in ihm Stehen. Das Wasser reicht mir bis zur Hüfte. Meine Füße sind kalt. Die Öffnung ist nicht weit - ich kann auch einen Baum sehen und den Wind hören. Manchmal tauchen Gesichter in der Öffnung auf. Blicken mit endlos traurigen Gesichtern hinab. Sie zeigen nicht auf mich. Ich sehe in die Augen des Gesichts, welches mich - eingerahmt in rotbraune, lange Haare - anblickt und ich meine, eine Träne zu sehen. Ich drehe meinen Kopf noch höher, und ein Tropfen trifft meine Wange. Ich höre den 'Aufprall' förmlich, und schmecke Salz.

"Der Wind weht stärker, Tag für Tag in mein Gesicht"


Ich schreibe diesen Text und sehe vergangene Momente vor mir. Das kleine Mädchen, es lispelt ein wenig, weil sie noch nicht richtig sprechen gelernt hat. Sie hat Steinchen in ihrem winzigen Schuh und ich setze sie auf mein linkes Bein, um ihr den Schuh auszuziehen - gleich kannst du weiter spielen mit dem Spielzeug, welches ich dir vorhin gekauft habe. Sie hat langes, blondes Haar und ist sorglos - kennt die Trauer nicht. Kennt es nicht, den eigenen Feind in sich zu spüren. Ich beneide dich, Kleines.



geschrieben von: SoulReaper696

04.05.2009 - 21:14 Uhr



Huiuiui, ich war heute im Tierheim. Das war irgendwie schön (deshalb, weil ich bei einigen merken konnte, wie sehr sie sich freuten, dass jemand da war) aber auch gruselig. Recht grosse Hallen, in denen rechts und links die Käfige waren. Und immer, wenn man auf der Höhe der jeweiligen Käfige war, kamen die betreffenden Hunde angelaufen und fingen an, zu bellen und mit dem Schwanz zu wedeln. Manche waren Agressiv, andere jaulten nur und einige liefen nur langsam im Kreis.

Ich hätte mir gewünscht, dass dort viel mehr Leute gewesen wären. Da war kaum jemand! Kaum ....

Gerade E-Mail erhalten, die eine Katze meiner Tante ist gestorben.

Kaum .... jemand, der sich wirklich für die Tiere interessierte. Das ist traurig. Ich hätte mir gerne einen Mitgenommen. Natürlich geht das nicht so schnell. Man muss mehrmals mit dem Hund herausgehen, sich kennenlernen, zusammen Gassi gehen, alles unter Beaufsichtigung...ist ja auch noch alles in ordnung. Kann man als selbstverständlich ansehen. Ein Mischling kostet 160 € - finde ich zwar sehr viel dafür, dass diese Einrichtung die Hunde "geschenkt" bekommt - auf der anderen Seite kriegt das Haus ansonsten nur Spenden. Nunja.
Was mich stört, ist, dass man, bevor man einen Hund vermittelt bekommt, ein Gutachter meine Wohnung begutachtet, ob sie dem Tier Artgerecht ist. An sich auch verständlich, aber ich will keinen Fremden in meiner Wohnung haben, der alles Kritisch begutachtet.



geschrieben von: SoulReaper696

10.05.2009 - 06:53 Uhr




Heute haben wir nur ganz wenig geschlafen - ich habe gestern Abend für dich gekocht. Du hattest dir was gewünscht, meine kleine Spezialität mit Paprika.
Das Schaffell, warmer Tee und Behaglichkeit.
Garstiger Pfeffer, der hat nicht geschmeckt, aber was solls, nächstes mal wird garantiert besser. Nichts halbes mehr - der Pfeffer liegt im Müll.

Endlich wieder dein Atem. Und deine verschlafene Stimme.

Draussen war es noch dunkel, 'Komm, steh auch auf' ... bald wird es hell, bald beginnt der neue Tag, die neue Zeit, und Endzeit stirbt.

Hinter mir liegt ein Hund. Dein Hund. Mein Hund.

Ich blicke durch die weit geöffnete Balkontür und sehe rote Schindeln und Blätter der umstehenden Bäume, alles in einem scheinbar goldenen Glanz des Sonnenlichts.

Wir haben es geschafft. Oder?



geschrieben von: SoulReaper696

18.05.2009 - 14:27 Uhr



http://images.teamsugar.com/files/usr/1/15259/vodkatonic.jpg

Vodka/Tonic.

Verdammte Antriebslosigkeit. Keine Arbeit heute, kein Training heute, nur Geld ausgeben. Massive Attack! Portishead gehen besser, aber Mezzanine ist erst seit heute im Regal.

Ich will dich doch gar nicht enttäuschen!


(Hinzugefügter Kommentar im Nachhinein: Ich werde dich auch nicht enttäuschen!)



geschrieben von: SoulReaper696

28.05.2009 - 07:47 Uhr



Gleich gehts auf Reisen.
Ich bin schon seit Stunden wach.
Dieser Besuch steht mir bevor, und ich will nicht.

Aber ich muss. Bestimmt eine Stunde habe ich Klamotten anprobiert und überlegt, wie ich mich anziehen soll.

Blah.

Eigentlich sehe ich jetzt ganz schick aus.
Ich kanns trotzdem nicht ab, wenn ich mit kritischem Blick bewertet werde.
Wann ist endlich Freitag Abend?

Dann ist alles vorbei und ich gehe auf drei Party's hintereinaner.
Und lasse alles hinter mir.



geschrieben von: SoulReaper696

Nun geht es mir recht gut.
Meine Bankkonten sind angenehm gefüllt, nicht wie damals, in der Jugend.
Die Jugend ist vorbei:

http://c1.ac-images.myspacecdn.com/images02/77/l_5800857156d041c4ab0a43f77c910180.jpg


Ich arbeite zwar manchmal soviel, dass mich die Hektik nicht zur Ruhe (--> zum Schlafen) kommen lässt, aber das ist in Ordnung.

Dann werd ich mir jetzt mal O.C. California ansehen....



geschrieben von: SoulReaper696

Ich schaue O.C. California. Du hast mir ja die erste Staffelbox ausgeliehen. Damals haben wir die Folgen zusammen angeschaut, und ich erinnere mich dunkel, dass da noch ziemlich dramatische Dinge passieren. ich spüre richtig, dass das unheil im Verborgenen brodelt. Es ist sehr spannend, interessant, ich kann die Zwiespälte verstehen.

Eine Folge noch!!



geschrieben von: SoulReaper696

Ist schon lustig, dass ich jetzt wieder ne Schlafstörung habe, aber das ist halb so schlimm.
Ich find irgendwie sogar gut, dadurch kriege ich sehr oft den Beginn des neuen Tages mit.
Die Sonne geht ganz langsam auf und ich kann mir Musik aussuchen, die das Licht begleitet auf seinem aufstieg.
Ich hab auch die Möglichkeit, aufzuräumen in Ruhe und ich finde es sehr entspannt, etwas Zeit zu haben, bevor ich zu meiner Arbeit Nr. 1 gehe.

Ja,meine Schlafstörung und ich sind ein gutes Team. Wir haben uns lieb.

:)


http://www.science-explorer.de/NASA-Bilder/Sonnenaufgang.jpg


URL: http://www.science-explorer.de/NASA...nnenaufgang.jpg



geschrieben von: SoulReaper696

Ich habe doch tatsächlich letzte Nacht, als ich das Ende er ersten Staffel von O.C., California ansah, ein bis zwei Tränchen verdrückt...

Wahnsinn. Was ist bloß mit mir los? Ich erkenn mich gar nicht wieder.
Scheinbar wird alles besser und es geht den Berg hinauf!

:)



geschrieben von: SoulReaper696

Ein Gedankengang zu später Stunde, an dem ich eventuelle Leser Teil haben lassen möchte:

Ich sehe jeden Tag bei der Arbeit Alkoholsüchtige und ich kenne aus dem Freundes- und Verwandtenkreis Leute, die Süchtig sind nach Alkohol.
Ich habe die Möglichkeit, umsonst soviel zu trinken wie ich will, weil ich in einer Kneipe als Koch arbeite und ich sehe die Gefahr selbst süchtig zu werden, was sozusagen der Abgrund wäre.
Insofern der Wunsch danach, dass kein Alkohol existiert.
Da dies nicht möglich ist, werde ich ab heute keinen Alkohol mehr trinken.



geschrieben von: SoulReaper696

Also folgendes.

Ich arbeite 5 Tage die Woche als Koch in einer Kneipe, die Küche ist immer von 18-23 Uhr geöffnet. Es liegt in meiner Natur, neue Sachen vorzuschlagen, innovativ zu sein, mehr zu tun, als vielleicht nötig wäre....
Und ich identifiziere mich mit Arbeit. Will heissen, auch an meinen zwei freien Abenden pro Woche suche ich jene Kneipe auf, um schlichtweg zu schauen, was so los ist, ob jemand ne Frage an mich hat, um mich an die Kneipe (und an die Stammgäste) zu binden....
Eben meinte die Barkeeperin (mit der ich mich recht gut verstehe) zu mir, dass der Chef es nicht gut finden würde, wenn ich jeden Tag in der Kneipe bin. Ich sollte im Umgang mit ihm vorsichtiger sein, nicht soviel Putzen, nur noch das tun, was direkt zu meinem Aufgabengebiet gehört.
Was ist los mit der Welt? Wird eine aufopfernde Arbeitskraft nicht mehr wertgeschätzt?

Und, ps: An meinen freien Tagen bin ich zahlender Gast!


Ich dachte und denke, ich bin im falschen Film.



geschrieben von: SoulReaper696

Liebe S.,

Danke, einfach Danke für diesen tollen Abend. Das habe ich gebraucht. Was du mir gegeben hast und die Kulisse des Hafens, der Strand, das Wasser, deine Stimme....

Wir hören white roses...



geschrieben von: SoulReaper696

Liebe S.,

du bist erst seit 40 Minuten weg und ich würde am liebsten sofort zu dir rennen. Tue ich aber nicht. Haben ja viel Zeit miteinander verbracht in den letzten Tagen. Ich weiß nicht, was du wirklich von mir hälst. Deine letzte Tat hat mich etwas verunsichert. Ich hoffe wirklich, dass zwischen uns alles okay ist.
Wahrscheinlich mache ich mir einfach - wie immer - nur zuviele Gedanken.



geschrieben von: SoulReaper696

Heute ist ein toller Tag, ich bin in einem schönen Bett aufgewacht, in einer Umgebung, in der ich mich Wohlfühle. Wir haben uns so toll unterhalten und alles. Das war total toll, dich schon 'morgens' um mich zu haben.
Das habe ich sehr genossen.

Dann zu mir und da kam mir die tolle Idee, nen neues Tattoo stechen zu lassen - und anderthalb Stunden später wurde die Nadel in die Farbe getaucht....


brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr-t-t-t-t

http://killerinktattoo.de/images/uploads/tattoo_needles/tattoo_needles.jpg



geschrieben von: SoulReaper696


Yes, i find Rest when i feel your Breath
Cleaning my dirty pores
when i sense the wind in my hair

[...]

Oh what a pleasure,
oh what an honor,
to be here, to feel, to regret
Too scared to say a word

[...]

Would you drown with me, out there...
in the deserted Sea?
Would you walk with me 'till the end of time,
and see with me what no-one has seen?

[...]



Auszüge aus: Diary of Dreams - Matching Lives


Eben habe ich geweint. Du machst mich...vollständig.

Zusammen....friedvoll....



geschrieben von: SoulReaper696

Der Bildschirm ist schwarz....
Es ist die alte Geschichte. Ich sitze hier und warte, dass du dich bei mir meldest, aber der Bildschirm ist schwarz. Nichts regt sich, ich höre nicht diese Töne. Das warten macht mich wahnsinnig. Ich darf nicht der erste sein.
Sinnbildlich verbeiße ich mich in der Tischkante, anders kann ich mich nicht zusammenreißen, oder besser noch, zurückhalten.

12 Uhr....
13 Uhr....

Die Zeit vergeht, alles bleibt still.



Seit Jahren schon kämpfe ich gegen Depressionen und Ängste an. Langsam kann ich nicht mehr, meine Kraft ist aufgebraucht. Der ewige Kampf hat mich sehr zäh gemacht. Mit mir ist schwierig umzugehen, ich weiß das. Ich wünschte mir, ich könnte mir eine Spritze geben, und diese ganzen Ängste, die ganzen nagenden Gedanken, meine Sorgen und der ganze kranke Mist wäre weg, aus mir geschnitten, verbrannt oder so.

"Ich nahm dich in die Arme, du warst furchtbar klein
deine Stimme überschlug sich und schrie
wir sind nicht allein

du würdest heute einfach schweigen
was waren das für Stimmen gestern Nacht
statt dich wie du bist zu zeigen"

Janus - Neunundachzig



geschrieben von: SoulReaper696

Liebe S.,

ich wollte dir sagen, dass ich dich vermisse. Jede Nacht denke ich an dich.
Oft fehlst du neben mir. Wenn du aber da bist, oder besser gesagt ich bei dir, fühle ich mich sehr wohl. Ich mache mir auch oft Gedanken, ob zwischen uns alles im Reinen ist - das ist meine Eigenart, denke ich. Ich mache mir um zu vieles Gedanken, obwohl das gar nicht nötig ist. Manchmal geht es leider so weit, dass ich soviel nachdenke, dass ich die gemeinsame Zeit mit dir gar nicht geniessen kann vor lauter durcheinander rauschender Gedanken.
Es wird dir wahrscheinlich nicht gefallen, wenn du das hier liest, aber ich will immer ehrlich zu dir sein, daher 'gestehe' ich dir hiermit, dass ich momentan wieder etwas mehr Tabletten nehme, um nicht so viel Nachdenken zu müssen. Das braucht für dich aber kein Anlass zur Beunruhigung zu sein. Mir geht es gut. Ich kämpfe grade nur gegen ein paar Dämonen an, und manchmal glaube ich, dass der einzige Weg, den Kampf zu gewinnen, der ist, dass ich ihn alleine beschreiten muss. Trotzdem bitte ich dich, mich nicht alleine stehen zu lassen. Ich teile zwar nicht jeden Gedanken mit dir, weil ich Sorge davor habe, dass du sie in den 'falschen Hals' bekommst, trotzdem würde ich nie etwas machen, dass unsere Beziehung gefährdet. Dies ist ein Versprechen.

Das Vertrauen, welches du mir in der nahen Zukunft entgegenbringen willst, rührt mich. Ich war wirklich sprachlos, und das habe ich dir auch gesagt. Ehrlichgesagt freue ich mich darauf. Auch wenn es mich wahrscheinlich etwas erschüttern könnte. Es ist deine Vergangenheit und wir wissen ja, wie ich zu dem Thema Vergangenheit stehe. Vergangenheit prägt Zukunft. Also schlage ich vor: Lass uns den Weg gemeinsam gehen. Vielleicht ist er steinig, aber wir sind nicht allein!!



geschrieben von: SoulReaper696

Ich habe so oft das Gefühl, dass ich dir zuviel Nähe geben will. Dass wir zuviel Zeit für dich verbringen. Dass du mehr Zeit für dich brauchst. Aber du sagst nichts davon. Wenn es doch so sein sollte, und du das hier liest, tu es bitte ab diesem Moment - also mir sagen, wenn du mehr Zeit für dich brauchst. Wahrscheinlich ist es aber eh so, dass du mir das sagen würdest, aber du tust es nicht, weil ich mir wieder meine eigenen Probleme zusammenbastele.

Du bist eine tolle Frau!



geschrieben von: SoulReaper696

Krafttraining!

Ziemliches Gebrüll, aber durchaus befreiend!



geschrieben von: SoulReaper696

Liebste S.,

Ich bin so froh, dass du in meinem Leben bist. Wie du mich anschaust, wenn du in die Küche kommst - dein Kopf neigt sich manchmal zur Seite und du schaust mich an, als würdest du ein Kind sein an Weihnachten, das nach vielen, vielen Tagen endlich wieder den Weihnachtsbaum und all das herrliche Essen und die prachtvollen Geschenke sehen darf. Okay, dieser Satz war sehr ausführlich, aber genau so schaust du mich dann an. Ich sehe dir an, dass es dir gut geht, und dann geht mir das Herz auf - mein Brustkorb fühlt sich an, als würde dieses Gefühl ihn sprengen, so riesig ist das Gefühl. Es ist sowieso so schön, an dich zu denken. Wenn ich an einige deiner Mimiken denke, könnte ich genauso "Ohhh" machen, wie du, wenn du Seth und Summer zusammen siehst. Oder nur Seth.

Ich denke an dich, und die Vergangenheit und all das Böse, was in der Vergangenheit war, wird kleiner, verschwindet. Vergiss es, ich geniesse an dir alles so sehr, ich könnte dich aufsaugen wie ein vertrockneter Schwamm das Wasser.


http://www.dubistmeinfreund.de/gfx/grusskarten/5.jpg


Bild-Link



geschrieben von: SoulReaper696

Liebe Diary of Dreams,

morgen sehen wir uns!
Ein Hoch auf den Fanclub.
Ich freue mich unglaublich drauf, euch wiederzusehen.
Alles ist gut vorbereitet.
Alles ist gut.

Wehende Fahnen!



Wir geben alles!!!


Benny
Devotees of Dreams



geschrieben von: SoulReaper696

Neurosis - Fear and Sickness

Ich will nur gehört werden, aber irgendwie misslingt es mir. Ich habe das Gefühl, dass mir alles entgleitet. Ich bin ein Außenstehender, und ich betrachte, was mit mir passiert, ohne dass ich Einfluss darauf habe. Mir ist kalt - Ich friere. Ich will etwas ändern, ich will, dass es mir besser geht, aber ich weiß nicht, wie das gehen soll. Ich kann mich doch auch nicht ständig mit Chemie vollpumpen...



geschrieben von: SoulReaper696

Eigentlich bin ich gerade total Gefühlslos.

Dieses Medikament nimmt einem alles - das ist nicht immer gut.

Ach, ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Aber ich will etwas schreiben.
In mir ist etwas, das ich nicht empfinden kann. Abgefahren. Vielleicht nehme ich gerade deswegen die 'chemicals', um dieses "Irgendwas" nicht zu spüren. Nicht zu sehr. Aber ich spüre es trotzdem. Es ist wie ein Schatten, hinter mir. Ich kann es nicht packen, zerfetzen, in zwei Teile schneiden. Es ist hinter mir, so nah dass ich es spüre, und zu weit, als dass ich es fassen könnte...



geschrieben von: SoulReaper696

So, jetzt mal alle Daumen drücken!

Ich habe heute gesehen, dass mein Tattoowierstudio eine Ausbildungsstelle frei hat - die wollen einen neuen Piercer ausbilden!

Ich habe grade die Bewerbung zu ende formuliert.
Ich hab vorhin auch noch da angerufen und die Tresenfrau meinte, eigentlich wäre die Sache schon fast erledigt und es gäbe schon eine Engere Auwahl, und zwar drei Bewerber - aber sie meinte ich soll meine Bewerbung trotzdem vorbeibringen, und hey, vielleicht habe ich ja Glück!



geschrieben von: DBT

Da war ich gestern auch ;-)
Da die Sache aber ohne Vergütung stattfindet, kann ich mir das schlecht leisten! Viel Glück!!



geschrieben von: SoulReaper696

DBT: Vielen Dank - dir viel Glück bei der Weitersuche....
Zur Not machen wir ein eigenes Tattoo- und Piercingstudio auf, zusammen mit Julya....
(das wäre doch mal was.....also ich mag den Gedanken!!)


Liebe S.,

ich denke, es ist mal wieder an der Zeit, dir danke zu sagen. Gestern, letzte Nacht - wir hatten schöne, interessante, teils auch aufwühlende Gespräche - aber das ist unsere Beziehung. Wir - oder ich - reden gerne/viel. Ich freue mich so sehr, dass wir diese Basis haben, und keine Andere. Es war schön. Rundum schön. Deine Haare auf meinem Brustkorb während des 'Lost Highway', vor dem Fenster wurde es immer heller. Ich wurde überhaupt nicht müde, bewundernswert. Und später dann war sowieso alles dem Paradies ähnlich.

Ich freue mich auf das nächste mal....



geschrieben von: SoulReaper696

Liebe S.,

ich möchte dir sagen, dass du mir fehlst. Irgendwie bin ich unruhig, und meine Gedanken gehen wieder mit mir durch, aber ich reisse mich zusammen. Es ist ja nicht so, als würde es mir an irgendwas fehlen oder als würde was zwischen uns stehen. Es ist alles cool. Trotzdem ist da etwas, aber das ist vielleicht einfach meine Krankheit, die es am 22. diesen Monats zu bekämpfen gilt. An dem Tag wirst du nicht bei mir sein können, aber das ist okay. Ich stehe das schon durch. Für unsere Zukunft, wenn du es wissen willst. Für das 'Wir'.

Heute streichst du mit Steffi das Wohnzimmer. Du hast gesagt, du willst auch Sekt kaufen für euch zwei. Ich gönne euch die gemeinsame Zeit. Es ist selbstverständlich, dass du auch Zeit alleine mit deinen Freundinnen verbringen willst - allerdings würde ich mir wünschen, dass du mehr weibliche Freunde hast, als männliche. Es geht nicht darum, dass ich dir nicht vertraue - denn das tue ich - es geht darum, dass ich deine Freunde nicht einschätzen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass dir das nicht so gut gefällt, aber ich wüsste dich halt einfach gern unter allen Umständen in Sicherheit.

Heute abend, wenn du Zeit hast, wolltest du dich bei mir melden, hast du gesagt. Da freue ich mich schon drauf. Trotzdem wird es mir schwer fallen, zu warten. Wenn es um solche Dinge geht, hatte ich schon immer schwierigkeiten damit. Aber auch hier wieder will ich kämpfen, will ich stark sein, will ich der sein, den du liebst.

There are many things that i would like to say to you...
but i dont know how


Oasis - Wonderwall



geschrieben von: SoulReaper696

Ich kämpfe. So doll, dass mir vor anstrengung die tränen kommen. Ich weine nie. Jetzt schon.

Ich liebe dich.
Und singe mit.

Ich liebe dich.



geschrieben von: SoulReaper696

ich weiß du kannst jetzt nicht zurückkommen aber ich will es so sehr ich habe richtig heulkrämpfe ich vermisse dich so und habe solche angst um dich ich kann kaum noch sehen vor tränen ich wilol dass du wieder kommstr aber es geht jetzt nochg nicht die musik dröhnt so sehr um mein jammern zu übertönen ich kann nicht mehr weiter ichg bin so krank ich will dass du wieder da bist



geschrieben von: SoulReaper696

Ich habe das Gefühl, kurz vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen. So viel wírd von mir verlangt, soviel soll ich entscheiden, soviel aushalten, soviel Wissen. So oft Stark sein. Ich bin echt fertig, ich bräuchte dringend mal etwas Ruhe. Ständig fühle ich mich so, als ob ich seelische Gewichte stemmen muss. Muss ich ja auch. Meiner Empfindung nach.

So. Jetzt wird von mir erwartet, dass ich zur Arbeit gehe, schnell und präzise Koche und dabei alles noch lecker schmeckt.

Wie lange werde ich noch aushalten??



geschrieben von: SoulReaper696

Habe gerade auf den Kleiderschrank eingeschlagen, bis meine Hand blutig war.
Habe dann den Hammer genommen und die zweite Tür zerstört.
Dieser tiefe Hass und die Verzweiflung treiben mich noch in den Wahnsinn.

Wie soll ich mich heute abend ablenken?



geschrieben von: SoulReaper696

So.

So einiges danebengegangen, so einiges gutgegangen. Vielleicht später mehr dazu, aber nicht jetzt.

Jap, ich hab Verlustängste. Eigentlich unbegründet, aber hey, was solls.
Ich wünschte mir nur, ich wäre immer um dich rum. Es ist grade mal eine Stunde vergangen seit wir uns verabschiedet haben, aber du fehlst mir trotzdem. Ist das nicht extrem? Klar, ich finds auch okay, wenn wir mal was getrennt von einander machen, aber mit dir fühle ich mich einfach wohler - sicherer. Ruhiger. Entspannter.

Genug für den Moment.



geschrieben von: SoulReaper696

meine depressionen richten mich noch zugrunde
es hat angefangen dass meine verzweiflung sich in hass wandelt....
ich schlage mir die fäuste an wänden und türen blutig...
verlustängste, was meine freundin angeht
das gefühl, die situation nicht kontrollieren zu können
ständig rechne ich damit, dass sie anruft oder ne sms schreibt und sagt sie will mich nicht wiedersehen
mit so einer angst zu leben, ist ... kein leben
es ist mal wieder eine zerreißprobe
ich stehe es durch oder ich zerbreche



geschrieben von: SoulReaper696

Danke an alle, die meinen Nebelpfad lesen.

Ich weiß wirklich nicht, wie alles weitergehen soll.
Ich werde wahnsinnig.

Wenn mir jemand auf welche Art und Weise auch immer helfen will, bitte tut es.

Dies ist ein Notruf.



geschrieben von: SoulReaper696

Es ist schon ätzend, mal geht es mir so schlecht, dass ichglaube, es könnte nicht schlimmer sein, dann albere ich mit meiner Freundin herum, lache, habe Spaß; und manchmal ist es so ein Zwischending. Dann mache ich mir Gedanken, versuche aber, dagegen zu kämpfen, anzuhalten, stärker zu sein. Sie hilft mir ja auch gut, versucht Verständnis zu haben, mich zu unterstützen. Das ist schon toll, trotzdem würde ich mir wünschen, in einer Welt ohne diese Belastungen leben zu können.
Ständig soll ich stark sein. Ich mute mir viel zu viel zu. Aber es macht mich stolz, zu sehen, dass ich auch wiedestehen kann. Dass ich Probleme durchstehen kann. Mein täglicher Kampf.





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