[Bartimäus´s Garten der poesie] - German Gothic Board

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Bartimäus´s Garten der poesie

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geschrieben von: Bartimäus

1.

Angst

Ist Angst nicht was Besonderes?
Als Urinstinkt uns gegeben,
um uns vor Gefahr,
zu schützen
Doch kann sie auch anders wirken
Sie kann einem die Energie rauben,
zum kämpfen
und zum weiterleben,
wie kann man die angst den nur besiegen
wenn sie kommt
kommt sie stark
den Überdruss bringt sie mit,
es droht der kontrollverlust
was dazu führt
das ich Angst hab
vor der Angst
was soll ich bloß tun?

2.
Meine Hoffnung
Versagt
Noch länger
Im Käfig bleiben
Soll
Was mach ich nun?
Ich weißt
Mal wieder
Wo nur
Kann ich Energie finden
In diesem Käfig

3.
Der Wald
Heim für viele
Ob Vögel, Tiere oder Insekten
Man beachtet ihn kaum
Doch hat ein Wald die Einwohnerzahl
Solcher Städte wie Berlin und Köln
Allein die armeisen
Millionen an der zahl
Kann man im Wald finden
Voller Leben ist der Wald
Doch auch der Tod
Wohnt im Wald
Die Blätter die im Herbst absterben
Die Käfer und Würmer
Die den Vögeln als Nahrung dienen
Es ist alles ein Kreislauf
Zwischen leben und Tod
Doch kein Tier, Vogel, Insekt, sonst nochwas,
begeht im Wald Selbstmord
denn es ist kein Teil des ewigen Kreislaufs

4.

Die Hoffnung
In tausende Splitter
Zerbrochen
Der Gedanke
Noch länger im Käfig
Raubt mir den vertstand
Angst steigt empor
Werde ich aushalten?
Ich muss
Der Zukunft wegen
Doch wie ohne Energie?
Ich weiß es nicht
Ich brauche hilfe!
Sonst bestehe ich die prüfung nicht

5.
Der Lebensüberdruss

Von außen fällt es nicht auf
Ergeht weniger mit freunden aus
Er achtet vielleicht weniger auf sein aussehen
Doch sonst gibt es keine anzeichen
Doch haben viele sie,
diese krankheit,
der ein oder andere Schüler
der maurer auf dem Bau
oder der Lehrer in der Klasse
und es ist nichts zum lachen
im gegenteil
Inherzensnähe spürst du sie,
die leere
die dich und dein Leben auffrisst
keine lust hast du dann
auf nichts
Nicht mal auf das Leben selbst
Und dann beginnt deine Suche
Nach neuer Energie
Um dieses
Loch
Zu stopfen
Doch was ist wenn
Man keine neue Energie findet
Hör auf mich
Der ich grade bei
Verstand bin
Such weiter und gib nicht auf


6.
Die Niederlage ist nah,
der Überdruss,
der Feind,
wird siegen,
und ich verlieren
Ich habe keine Energie mehr,
der Käfig um mich herum,
raubt mir die letzte Energie
nur noch schlafen kann ich
das verlangen nach dem ewigen schlaf
steigt
immer mehr
Ich verliere

7.
Der Käfig
Um mich herum
Mein schlimmster Alptraum
In dem ich eingesperrt bin
Er raubt mir die letzte Energie
Die Wärter tragen weiß
Sie geben mir pillen
Zum beruhigen
Doch bin ich ruhig
Ich kann nichts machen als schlafen
Doch bringt der Schlaf keine Energie
Und somit verliere ich
Den Kampf
Gegen den Überdruss

8.
Die Nacht
So wunderschön
Wie sie nur sein kann,
auf dem gras liegt der Tau
welches das licht vom Mond,
in tausende kleine Diamanten spiegelt
die Stille,
nur selten
von einem Auto gebrochen,
liegt über der ganzen stadt und wald
Der Mond scheint hell
Dunkle schatten liegen auf schatten
Die Dunkelheit
Gibt Schutz
Den man kann gehen
Ohne gesehen zu werden
Denken ohne bedacht zu werden
In der einsamkeit der nacht


9.
Der Meer
zu dem ich fliege
in meinen Träumen
mit schwarzem klarem Wasser
in dem sich der Mond spiegelt
und schwarze Fische schwimmen
an einer küste mit schwarzem sand
und einem Hügel mit dunkelgrünem Sand
auf dem sich tau spiegelt
und ein wunderschönen Wald
aus Laubbäumen die küste umrandet
Ich setzt mich in den Sand
Und lausche
Den schönen Klang der Wellen
Sie rufen mich
In die ferne
Zu fremden orten
Zu großen Heldentaten
Doch ich wache auf
Und weiß nicht
Was ich tun soll

10.

Die Freiheit,
so schön,
bleibt,
unabhänig von Sonne und Mond
doch nicht jeder hat ihr vergnügen,
und fast niemand,
weiß sie zu schätzen
Denn sie ist unsichtbar
Für die,
die sie haben
und nur ein unerreichbares Bild
für die anderen.
Sie muss erkämpft werden,
für alle,
und viele zahlen,
für den Kampf
den höchsten Preis,
und noch immer,
sind nicht alle
Frei
Sie in Ländern wie Iran, Irak, Tibet, Afghanistan
Und hoffen darauf das genug mutige
Für sie in den Kampf
für das wertvollste
die Freiheit

11.
Der Überdruss,
ein Feind
ein Dämon
ergreift von dir Kontrolle,
er will nur eins
das einzige Wertvolle
das du besitzt
das Leben
du siehst in nicht kommen
du spürst ihn zuerst nicht
du hast keine lust mehr,
auf dinge die einst spaß machte,
du fühlst dich nicht gut,
wenn Freunde mit dir
etwas unternehmen wollen
du grenzt dich aus
in der Schule oder Arbeit
und dadurch hast du
weniger Freude,
am Lebe,
und der Kreislauf
fängt erneut an
nur stärker
und bald darauf
ist es da
Der Wunsch einfach zu entschlafen

12.
Tausende Jahre als
Der Krieg
Zwischen den Göttern
Auf der einen Seite Odin und seine Söhne
Auf der anderen Seite der Gott der Christen
Auch Jehova genannt
In einer anderen Ecke Alah
Sie alle kämpfen
Seit tausenen Jahren
Die Alleinherrschaft
Über die Menschen ihr Ziel
Sie predigen
Und wo sie predigen nichts hilft
Ziehen sie das schwert
Und ziehen in den Krieg
Vielleicht gibt es demnächst
Einen weiteren Kreuzzug
Wer weiß das schon
Außer die Götter
Und welchen müsst man fragen?

13
Der Käfig
Er raubt mir meine Energie
Ich kann nicht mehr lange
Kämpfen
Gegen den Überdruss
Den mehr und mehr
Steigt das verlangen
Nach dem ewigen schlaf
Doch will ich
Leben
Doch der Käfig
Entzieh mir die Energie
Und die angst
Zu bleiben
Steigt ebenfalls
Bald habe ich keine Energie mehr
Zum Leben

15
Die Angst
Ist wieder da
Mein atem schwer
Und schnell
Mein Herz rast
Der Käfig schrumpft
Ich weiß nicht weiter
Vielleicht hilft das schreiben
Die Medikamente haben nur geringen Erfolg
Ich zittere am ganzen Leib
Der Gedanke
Im Käfig zu bleiben
Raubt mir den verstand
Ich brauche Hilfe
Ich muss reden
Doch sind die Pfleger hier
Nur selten zum reden bereit
Was soll ich tun?

19
Als kleiner Junge
Erst zehn Jahre
Als die Flugzeuge
Die Türme trafen
Den ganzen tag
Am fernsehn
Um zu erfahren
Was passiert ist
Da sprach
Ein Journalist
Den Satz
Der alles veränderte
„Dies isst kein angriff auf die USA
Sondern gegen alle Amerikaner“
Ein Samen gesetzt
Der von nun an
Wuchs und wuchs
Der Wille nach
Wahrer
Freiheit
Für alle
Und die bereitschaft
Dafür zu kämpfen
Für Freiheit

20
Nur kaum
Kann ich erklären
Wie sehr
Es mich sieht
Nach Hause
Zur familie
Und freunden
Wäre ich bloß
Schon daheim
Doch bin ich weit weg
Und kämpfe
Tag für tag
Den stärksten
Feind
Mich selber





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