[Rente mit 69] - German Gothic Board

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Rente mit 69

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geschrieben von: ArrogantNick

Ich sag's jetzt mal deutlich:

Mir ist es völlig gleich ob Ronin arbeiten gehen mag oder nicht. Das gilt für jeden Menschen. Das System ermöglicht es, dass man frei entscheiden kann. Da ich vom System profitiere, auf meine Art, habe ich auch kein Problem damit, wenn Andere das auf ihre Art tun; und sei es, dass sie sich den lieben langen Tag die Eier schaukeln, das ist ihre Sache und soweit völlig okay.

Was ich aber nicht ab kann, das ist das, was more gerade schön in Worte gefasst hat:

Zitat:
Aber statt dafür dankbar zu sein, rechtfertigst du dein Handeln und versuchst es als Glanzleistung eines ganz dollen Systemkritikers zu lackieren. Das ist eine Heuchelei vor dem Herrn. Weil du mit deinen Mitmenschen nicht klar kommst - vor allem nicht mit Menschen die dir Dinge auftragen (wie es Arbeitgeber in der Regel zu tun pflegen), wetterst du gegen Autorität. Du verallgemeinerst deine persönliche Problematik am System auf alle Menschen. Und jeder der nicht deiner Meinung ist, ist automatisch verblendet.


Genau das! Dann schaukel Dir die Eier Ronin (gilt im Übrigen für alle anderen selbstberufenen, da arbeitslosen,'Systemkritiker' ebenso). Lass Dir die Sonne aus dem Hintern scheinen und lebe ein schönes, arbeitsloses Leben. Genieß es, das ist völlig okay, denn es ist möglich und somit legitim. Aber dieses Rumgeheule und Gebeiße, nach der Hand die Dich füttert und am Kacken hält, das nervt - so einfach ist das.

Grüßle
Mischa



geschrieben von: Aza

Ich würde mich sehr über eine sachliche Diskussion freuen, damit ich vielleicht am Ende auch Standpunkte wie die von Ronin oder Xenomorph _nicht gutheißen_ aber wenigstens nachvollziehen kann. Durch eine überzogene Polemik nehmt ihr aber jedem der euch vlt. anfangs für voll genommen hat die Lust und auch die Möglichkeit auf euch einzugehen.

Vom Weltverbesserer (positiv gemeint) und Systemkritiker bleibt für mich nur eine gescheiterte Existenz übrig, die ihr eigenes Versagen auf den Rest der Menschheit schiebt.

Nur ein Tipp den du bitte nicht polemisch auffassen solltest:

Solltest du Arbeitslos sein: Nutze die Zeit, lerne eine ander Sprache und/oder bilde dich beruflich weiter und bekomme so einen Job der dir Spaß macht, ggf. auch im Ausland. Da ist es auch sehr schön und die Menschen ebenfalls sehr nett, auch wenn sie zu 90% vom System unterworfen sind =)

Solltest du nen Job haben der dich frustriert: Setze dich ebenfalls auf den Hintern, bilde dich weiter und du wirst sehen, du kannst alles erreichen was du willst. Auch einen Job der dich erfüllt, sodass uns solche, meiner Meinung nach, blinden Wutausbrüche erspart bleiben.

Nochmal zum Schluss: Ich fände es wirklich klasse, wenn mir jemand diese Systemkritik näher bringen könnte, ohne Hasstiraden, ganz rational. Denn ich bin der Meinung, dass unser System super ist. =)



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von Aza
Denn ich bin der Meinung, dass unser System super ist. =)


Na ja, das ist in meinen Augen dann doch etwas übertrieben. 'Super' ist ein Prädikat, das ich nicht unbedingt auf das momentane Chaos anwenden würde. Es gibt durchaus kritikwürdige Punkte, auch in der Arbeits- bzw. Arbeitslosenpolitik. Allerdings ist das alles längst nicht so extrem, wie es sich bei Leuten wie Xeno oder Ronin liest.

Ich denke, eine realistische Einschätzung, liegt irgendwo zwischen 'Super' und 'Ronin/Xeno & Konsorten'. ;)

Grüßle
Mischa



geschrieben von: Aza

Gut da hast du sicherlich recht, super war das falsche Wort.
Im internationalen Vergleich geht es "uns" doch sehr gut.
Aus eigener Erfahrung denke ich, dass die Niederländer noch einen guten Schritt vorraus sind, sehr empfehlenswert.
Danke für die Korrektur =)



geschrieben von: Seperaude

Tach. Ich will keine Partei ergreifen, weil ich beide Seiten verstehen kann und beide mich argumentativ nicht befriedigen bzw. einige wichtige Aspekte auslassen. Aber vielleicht kann ich ja irgendwas sinnvolles beisteuern.

@AN
Zitat:
Allerdings ist das alles längst nicht so extrem, wie es sich bei Leuten wie Xeno oder Ronin liest.


Mmh. Nur weil die Kritik schlecht vorgetragen wird, sozusagen als intellektueller Amoklauf, und teils tatsächlich lediglich eigene Faulheit oder Destruktivität verhehlt, heißt das nicht, dass die tatsächlichen, verborgenen Umstände nicht extrem wären. Immerhin sind etablierte Systemkritiker wie die der kritischen Theorie in ihren Forderungen sehr radikal und konsequent. Man denke an Adorno oder Erich Fromm. Der Wikipediaartikel zur kritischen Theorie skizziert deren Ziele kurz so. "Ihr Gegenstand ist die kritische Analyse der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, das heißt: die Aufdeckung ihrer Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen und die Entlarvung ihrer Ideologien, mit dem Ziel einer vernünftigen Gesellschaft mündiger Menschen."
Adorno kam z.B. zu dem Schluss, dass es unmöglich ist, in der heutigen Gesellschaft ein moralisch (oder sonstwie) einwandfreies Leben zu führen. Die Formel ist bekannt: "Es gibt kein richtiges Leben im Falschen". Wer mal seine Minima Moralia liest, seinen "Reflexionen aus dem beschädigten Leben" folgt, dem drehen sich schnell die Därme um. Ich habe auch schon erlebt, dass halbwegs glückliche und arbeitsame Menschen deshalb ihr Leben veränderten.
Fromm beschreibt die autoritären Herrschaftsformen, die gesitige Unterdrückung durch Fernsehen etc., die Entfremdung durch das Haben, statt das Sein. Er beschrieb z.B., wie es dazu kam, das der Faschismus so viel Macht gewinnen konnte. Und an den Grundbedingungen dazu hat sich nichts geändert. Er kommt zu dem Schluss, dass die Menschen ohne ihr Wissen in Entfremdung von ihrem Selbst ein Sklavendasein führen. Viel seines Gedankenguts findet sich in verwaschener Form bei Ronin und Xeno wieder.


Übertreiben Adorno und Fromm deiner Meinung nach auch, AN?

@ange
Zitat:
Das ganze Systemgeschrei dient dazu, seiner eigenen asozialen Einstellung noch so etwas wie einen sozialintelektuellen Anstrich zu verpassen.


Was ist daran schlecht? Sollte man sich wirklich zufrieden zurücklehnen, wenn man keinen Platz für sich findet, sich ausgestoßen fühlt und entfremdet von jeder Arbeit, die sich einem anbietet? Ich kann es nur gutheißen, wenn man dafür die Gründe sucht. Schlecht ist nur, wenn man deshalb resigniert oder die Gründe ausschließlich bei sich selbst oder ausschließlich bei der Gesellschaft sucht.

@Xeno, Ronin
Sollte man bei aller Systemkritik nicht vorallem beachten, dass man von den Strukturen, die man kritisiert, deshalb noch lange nicht innerlich frei ist?
Nur weil man sagt, es würde zu wenig geliebt, ist man noch nicht die Personifikation Eros, und nur weil man sagt, die Leute wären zu autoritär, die Gesellschaft zerstört die Authentizität der Leute, entfremdet sie: Ja nur darum ist man davor auch noch nicht befreit. Wer die Welt verbessern will, sollte bei sich selbst beginnen und ihren Übeln nicht noch die eigene Schwäche und Ignoranz hinzufügen.

Seid ihr hier etwa nicht autoritär, trampelt auf Leuten rum, die ihr ihrer Rolle wegen unter euch seht, wollt die Alleinherrschaft über die Wahrheit usw. ? Was unterscheidet euer Verhalten von dem derer, die ihr kritisiert? Das ist eine einzige Farce und ich denke, insgemein wisst ihr das. Wenigstens von Xeno erwarte ich diese Grundeinsicht.

P.S. Achso @Aza. Weil du mal eine Kritik ohne Hasstiraden hören wolltest. Der Wikipediaartikel zu Erich Fromm ist sehr interessant. Es gibt zu ihm und Adorno auch viel auf Youtube.



geschrieben von: Aza

Vielen Dank, Seperaude =)
Ich werde es mir mal zu Gemüte führen =)



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von Aza
Gut da hast du sicherlich recht, super war das falsche Wort.
Im internationalen Vergleich geht es "uns" doch sehr gut.
Aus eigener Erfahrung denke ich, dass die Niederländer noch einen guten Schritt vorraus sind, sehr empfehlenswert.


Ich habe selbst in den Niederlanden gelebt (etwa 1 Jahr). Das ist zwar schon eine ganze Weile her, aber ich erinnere mich ganz besonders an Eines, nämlich dass mir die Menschen dort einfach sehr viel entspannter / weniger verkrampft erschienen. Man stritt sich längst nicht so erbittert .... gut, das war vor dem Internet und vielleicht hauen die 'Kaasköppe' sich jetzt auch virtuell den Schädel ein, aber generell glaube ich, dass die Lebenseinstellung in vielen unserer Nachbarländer einfach lockerer ist.

Vergleiche.... ja, im Vergleich zu vielen Ländern sind wir weit vorn, das ist richtig. Wobei, auch das ist Komponente des Systems, selbst wenn wir es nicht wären, so wären wir frei, dorthin zu gehen, wo man vorne ist. Auch das ist ja nicht selbstverständlich. Generell bin ich mittlerweile, vermutlich aufgrund meines Alters (der damit einhergehenden Lebenserfahrung), zunehmend für bodenständiges und praktisches Denken. Revoluzzerflausen und all diese pseudomoralisch/-philosophischen Gehirnficks, halte ich für unproduktives Geschwurbel, daher empfinde auch ich das jetzige System als begrüßenswert, denn es legt den Fokus auf die Möglichkeiten des Einzelnen, der, bleibt er halbwegs auf dem Teppich, alle Optionen hat, sich ein zufriedenes Leben zu gestalten. Arbeitswille, Kreativität und Engagement vorausgesetzt.

Grüßle
Mischa



geschrieben von: Seperaude

Ich will nicht lange vom Thema ablenken, nur mal noch ne kurze Bemerkung:

Die einzige sinnvolle Alternative übrigens, die ich all den Jahren aufstöbern konnte, ist vielleicht die Lehre Gurdjieffs. Andere ganzheitliche Ansätze zur effektiven Bekämpfung der Misstände des Westens habe ich in solch präziser und umfassender Form sonst nirgends gefunden. Leider gehen in dem Trubel solche Diamanten leicht unter beziehungsweise nehmen nur indirekt Einfluss auf die Gesellschaft, durch die Mittler, die bereit sind, von Lehren wie der Gurdjieffs zu lernen.

Andere Namen aus dem Osten wären noch Osho oder Krishnamurti. Das dreht sich alles ums Thema Gesellschaftskritik und individuelle Lösungen bzw. Möglichkeiten.



geschrieben von: more

Ich finde die Ansätze anderer Systemkritiker interessant. Jedoch stehe ich jedem Fanatismus skeptisch gegen über. Und es scheint auf beiden Seiten nur Extreme zu geben.
Doch dort wo Extreme auf beiden Seiten stehen, wird es nie eine Annäherung geben. Da jeder meint für sich die einzige Wahrheit gefunden zu haben, hat er keinen Grund auf die gegenüber liegende Seite zuzugehen.

Es gibt doch vielschichtige Fakten, die dazu führen, dass das System so ist, wie es ist. Und meiner Meinung nach sind da keine unbekannten Mächte oder einzelne Machtpersonen die man nicht benennen kann, weil sie im verborgenen wirken, daran schuld, sondern die Art und Weise des Menschen selbst. Jeder Einzelne. Und das ist die Tragik daran, denn nie würde jemand auf die Idee kommen, dass die eigne Handlungsweise, der eigene Egoismus und die eigene Gier daran schuld sind, dass das System so geworden ist, wie es jetzt nun einmal ist.

Selbst ein Systembefürworter - der offen und objektiv ist - wird Schwachstellen erkennen und diese kritisieren - jedoch verbergen sich dahinter oft Fallen. Oder man stellt sich die Frage: Wenn ich nicht in diesen sauren Apfel beiße, was wäre die Konsequenz daraus? Vielleicht ein noch bittererer Apfel?
Oder mir jemand mal so schön sagte: Nach dem Wolf kommt der Bär.

Ich denke nicht, wir sollten resignieren - sondern die Problematik in allen Einzelheiten erfassen um die Probleme gezielt anzugehen.

Das Argument: Der Staat ist ein Unterdrücker und Sklaventreiber lasse ich nicht gelten. Für mich ist das faul und bequem und deutet auf keine Lösung hin, sondern ist destruktives Stammtischgeschwafel ohne Hintergrund. Das ist ein Satz in den Raum geworfen, der für nichts als Hass und Frust steht.

Ich könnte sagen, ich möchte dass in Deutschland bessere Löhne gezahlt werden - dafür bin ich bereit gewisse Opfer zu bringen. Und zwar: Ich kaufe meine Möbel nicht bei Ikea, ich verzichte auf Lebensmittel und Waren aus Billiglohnländern, ich erkundige mich offensiv danach, wo welches Gehalt gezahlt wird. Ich unterstütze heimische Betriebe - auch wenn das bedeutet, dass ich auf vieles verzichten muss. Dass ich mein Fleisch nicht beim Diskounter kaufe, sondern vielleicht nur noch alle 14 Tage mir das Schnitzel vom Mund abspare und zum Metzger gehe, der mir garantiert, dass das Fleisch aus dem Betrieb um die Ecke stammt und seine Verkäuferin mind. 7,50 € die Stunde verdient.
Ich kann Briefe schreiben direkt an die Betriebe - ich kann Betriebe mit maximalen Gewinnen und minimalen Löhnen anprangern - öffentlich bloßstellen. Das ist alles möglich!
Ich kann als mündiger Verbraucher sehr viel verlangen - und ich kaufe eben nicht bei jedem und ich verbreite das weiter.
Das bedeutet auch Opfer bringen und sich informieren und harte Arbeit.

Aber das mit dem opfern ist in dieser Gesellschaft meist der Stachel im Fleisch. Vor allem der Stachel im Fleisch der Systemkritker - denen wäre es recht, sie bräuchten nur lamentieren und jeder fällt auf die Knie und dankt für die großzügige Erleuchtung.
Lamentieren statt engagieren! (zumindest habe ich noch nichts vom persönlichen Engagement von Ronin oder Xeno mitbekommen - außer natürlich ihre Parolen, die sie gerne und in großer Zahl verbreiten...)



geschrieben von: ange gardien

Zitat:
Original geschrieben von more
Ronin ist immer sehr schnell mit der Nazikeule dabei - das kennen wir ja schon.



Er hätte mich auch fragen können ob ich Anhänger der Linkspartei bin, da es bei den Programmen beider Parteien erstaunliche Überschneidungen gibt, aber bei NPD ist der vermeintliche Schockeffekt größer.
Ich kann mit beiden Arten des von diesen Parteien vertretenen Sozialismus nichts anfangen, von unseren Parteien sind mir momentan FDP und ÖDP lieber als die anderen, wobei das keine große Kunst ist.

@ Aza
Zitat:
Denn ich bin der Meinung, dass unser System super ist. =)


Unser System ist meiner Ansicht nach weit davon entfern, "super" zu sein. Dafür wird zu viel gelogen, manipuliert und in der Tat gibt es zu viel Ungerechtigkeit. Zum Beispiel ein Steuersystem das schon hart an der Grenze zur Enteignung liegt.
Insgesamt ist unser System zu bevormundend und zu leistungsfeindlich. Durch die Bevormundung wird auch jegliche Selbstinitative unterdrückt. Wenn ich Erwachsene über Jahre wie Kleinkinder behandel, dann werden sie sich auch irgendwann so verhalten.
Was wir dringend bräuchten wäre echte Aufklärung und schon in den Grundschulen das Fach Verbraucherkunde, damit z.B. Menschen nicht ständig auf den staatlich legitimierten Anlagebetrug beim Thema Altersvorsorge reinfallen.
Ich habe es schon mehrfach geschrieben: Die Probleme die wir haben liegen nicht grundsätzlich an Kapitalismus und freien Märkten, sondern an staatlicher Einmischung ( die genau diese freien Märkte verhindert ) und einer von Lobbyverbänden gekauften Parteienlandschaft.
So lange unsere Parteien ( die aus mir unerklärlichen Gründen immer wieder gewählt werden ) die BRD als ihren eigenen Selbstbedienungsladen oder als Experimentierfeld für persönliche Ideologien mißbrauchen, werden wir die Probleme haben die uns momentan beschäftigen und es wird sich nichts dran ändern.

Der Bildungsnotstand und die immer schlechter werdende Qualität unserer Medien sind keine unglücklichen Zufälle, sondern absolut gewollt.



geschrieben von: Aza

Neben ausgewähltem Konsum besteht auch die Möglichkeit in seinem sozialen Umfeld Menschen zu unterstützen. Das fängt damit an, dass man Freunden & Bekannten Hilfestellung gibt sich beruflich weiterzuentwickeln und mit ihnen zu planen. Es gibt einfach Menschen die es alleine nicht können und an die Hand genommen werden müssen um etwas zu erreichen. Wenn man sich für eben jene Zeit nimmt, bewegt man ebenfalls etwas.

FÜr mich persönlich gilt, dass um so mehr Geld ich verdiene, ich mir immer mehr Freiheiten innerhalb dieses "Systems" leisten kann, bzw. auch gänzlich ausbrechen kann.

Was ich sehr schade finde ist, dass einfach nur das negative, der "Zwang" zu arbeiten und zur persönlichen Weiterqualifikation gesehen wird. Auf der anderen Seite werden soziale Leistungen (Sei es Geld, die Tafel oder sonst etwas) gerne in Anspruch genommen. wohl wissen, dass all diese sozialen Projekte von Menschen durchgeführt werden, die sich "dumm", "heuchlerisch" und wie auch immer "unterworfen haben" um eben solchen Mitbürgern zu helfen. OBWOHL sie in der Lage wären für sich selber zu sorgen.



geschrieben von: ange gardien

Zitat:
Original geschrieben von Seperaude
[weil ich beide Seiten verstehen kann und beide mich argumentativ nicht befriedigen bzw. einige wichtige Aspekte auslassen.



Das Thema ist insgesamt viel zu komplex um auf einem Forum wie hier wirklich ausführlich behandelt zu werden. Um alle Aspekte, für und wider des Systems und vor allem Alternativen ( gerade hier bleiben die Systemkritiker m. E. viel schuldig ) auf zu zeigen, müssten hier stundenlang Abhandlungen geschrieben werden. Andere promovieren mit diesen Themen und füllen dicke Bücher damit.
Es gibt Themen da stoßen Internetforen an ihre Grenzen und ich denke dieses Thema gehört mit dazu.


Zitat:

Aber vielleicht kann ich ja irgendwas sinnvolles beisteuern.



Ich finde deine Beitrag durchaus sinnvoll und interessant.


Zitat:

Was ist daran so schlecht


Das es in dieser Diskussion gecheuchelt ist. Ich unterstelle Ronin und Xenomorph ausschließlich egoistische Grundmotive, und sei es nur sich öffentlich auskotzen zu können weil man sonst keine Gelegenheit hat.
Die latent aggressive Art beider mit Andersdenkenden um zu gehen hat stark faschistische Züge.
Daher nehme ich beiden den Menschenfreund, der eine bessere Gesellschaft aufbauen will, nicht ab.

Eine "bessere Gesellschaft" wollten die Roten Khmer auch - das Ergebnis ist bekannt.



geschrieben von: more

Ach, es gibt manigfaltige Möglichkeiten am System etwas zu ändern - sich sozial oder politisch zu engagieren. Da muss man wirklich nicht ins Internet um seinen Frust an den Mann zu bringen.

Mal ganz egoistisch betrachtet, selbst das soziale Engagement hilft einem sich weiterzuentwickeln. Bei meinem letzten Einstellungsgespräch war ein großes Thema für meinen Chef, warum und seit wann ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen engagiere. Es war für ihn auch gar kein Thema dass ich dieses Engagement während meiner Tätigkeit uneingeschränkt weiter führen kann.
Selbst einzelne berufliche Rückschläge kann man positiv für sich ausnutzen. Ich meine, ich hatte beruflich schon viel Pech, doch letztendlich kann ich nur dazu lernen und mich voran bringen. Persönlich, menschlich, beruflich.
Und selbst wenn man im Berufsleben Probleme mit Führung hat, im ehrenamtlichen Sektor, kann man i.d.R. tun was man möchte. Man unterwirft sich nur den Regeln des sozialen Miteinanders und sollte zumindest die Grundregeln der Höflichkeit und Zuverlässigkeit kennen. Und ich muss ehrlich sagen, dass mir das persönlich viel gibt, Anerkennung und Bestätigung.
Auch politisch lässt sich viel gestalten. Selbst wenn man keiner Partei angehört.

Das ist eben der Vorteil von unserem System - das System gibt uns Mittel an die Hand unser Leben selbst zu gestalten. Wir müssen sie nur ergreifen und klug damit umgehen. Selbst jemand der nicht arbeiten kann (oder will) wird von der Gemeinschaft aufgefangen und getragen. Man fällt niemals so tief, dass man verhungern, verdursten oder erfrieren müsste. Menschen die alles für andere geben sind da mit einem warmen Bett und einer warmen Mahlzeit. Menschen die sich für andere aufopfern.

Ich glaube hier kann jeder glücklich werden und wer es nicht ist/kann/will, dem steht es frei zu gehen wohin der Wind ihn trägt um wo anders sein Glück zu finden. Noch vor ein paar Jahren wäre das z.B. im Osten der Republik unter Todesgefahr nicht möglich gewesen.



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von more
Ich könnte sagen, ich möchte dass in Deutschland bessere Löhne gezahlt werden - dafür bin ich bereit gewisse Opfer zu bringen. Und zwar: Ich kaufe meine Möbel nicht bei Ikea, ich verzichte auf Lebensmittel und Waren aus Billiglohnländern, ich erkundige mich offensiv danach, wo welches Gehalt gezahlt wird. Ich unterstütze heimische Betriebe - auch wenn das bedeutet, dass ich auf vieles verzichten muss. Dass ich mein Fleisch nicht beim Diskounter kaufe, sondern vielleicht nur noch alle 14 Tage mir das Schnitzel vom Mund abspare und zum Metzger gehe, der mir garantiert, dass das Fleisch aus dem Betrieb um die Ecke stammt und seine Verkäuferin mind. 7,50 € die Stunde verdient.
Ich kann Briefe schreiben direkt an die Betriebe - ich kann Betriebe[...]


Und selbst auf andere Länder und deren Geschicke, kann ich Einfluss nehmen, indem ich mich z. B. bemühe, vorwiegend Fair Trade Produkte zu kaufen, so ich denn das Gewünschte nicht regional erwerben kann.

All dies könnte man unter einem Begriff vereinen: Eigenverantwortlichkeit (und dementsprechendes Verhalten)

Ich denke, genau das ist, woran es mangelt.

....



geschrieben von: more

Ist es nicht so, dass viele Denken, wenn ich den Baum nicht mit bloßer Kraft umwerfen kann, dann lege ich besser die Hände in den Schoß und weine, statt mir eine Säge zu holen und mit der harten Arbeit anzufagen.

Ich als Einzelner werde "die da oben" mit meinen schlauen Reden sicherlich nicht erleuchten. Aber ich habe andere Mittel - wie ArrogantNick auch schon schrieb. Und die gilt es auszuspielen. Wenn ich kein Schwert habe, muss ich mit dem mir zu Verfügung stehenden Mitteln etwas bewirken. Und wenn es viele solcher kleinen Kämpfer gibt, liegt das "Böse" (das Problem) irgenwann auf dem Boden.



geschrieben von: Seperaude

@ ange
Ich stimme dir da in allen Punkten zu. Ich hoffe du verstehst trotzdem, das der Hinweis gerechtfertigt war, weil ich mal erwähnt haben wollte, dass die beiden, wenn sie auch hier nur Rumkotzen, ihre Einstellung nicht haben, weil sie von Grund auf Arschlöcher wären, sondern wahrscheinlich leidende, verzweifelte Menschen, deren unsere Gesellschaft großes Unbehagen bereitet. Und in dem Punkt fühle ich mich verwandt.

@Aza
So denken die meisten Leute. Es klingt mir manchmal ein bisschen gönnerhaft und nach fadem Seelenfrieden. Ich habe die Erfahrung gemacht, das unter der Oberfläche oft ein Haufen unterdrückter Konflikte sind, man allerdings den glücklichen, zufriedenen Menschen spielt, in der Hoffnung, dadurch vielleicht irgendwann wirklich einer zu werden - oder weil man garnicht weiß, was wirkliches Glück ist. Aber vielleicht ist das ja bei dir wirklich nicht der Fall. Das kann ich nicht wissen.

Was mich persönlich angeht, bin ich jedenfalls oftmals kurz davor, auszurasten, weil ich die Heuchelei der Menschen und die innere Isolation nicht ertragen will, die die Spaßkultur hervorbringt. Ganz im Sinne der Symptome, die Fromm da aufzählt. Ich weiß von mir, dass ich nie fähig sein werde, auf solche Weise zufrieden zu leben (weil ich es partout nicht will und keinen Sinn darin erblicke) und ich glaube sogar, dass es niemand kann, ohne irgendeinen Teil von sich einzuschläfern. Doch soll meine persönliche Ansicht hier nicht unbedingt die nächste Diskussion auslösen. Jedenfalls habe ich erfahren, das Leben weitaus mehr bedeuten kann, als man von den Gemeinplätzen aus erahnt. Etwas, was diese einfachen Worte völlig wegfegt und im Angesicht der Freude und Ekstase verschrumpelt und nichtig aussehen lässt.
Vielleicht weißt du ja sogar, wovon ich spreche. Ich meine lediglich: Lasst uns diese wunderbare Freiheit nicht nutzen, um lediglich in der Hängematte zu baumeln und ab und an unsere Kreativität fröhlich in der Arbeit auszutoben. Das Leben soll ein Fest sein, ein Tanz am Rand des Vulkans. Wir sind barbarische Raubtiere, morden ganze Völker nieder, um so leben zu können. Wenigstens basiert unser Leben auf großem Leid wo anders. Das will anders gefeiert werden.



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von more
Ist es nicht so, dass viele Denken, wenn ich den Baum nicht mit bloßer Kraft umwerfen kann, dann lege ich besser die Hände in den Schoß und weine, statt mir eine Säge zu holen und mit der harten Arbeit anzufagen.


Genau darum sind mir die vielzitierten 'hehren Ziele' von Gesellschaftskritik auch äußerst suspekt, denn nicht selten, wird der Sinn dahingehend verdreht, als perfekte Ausrede für Tatenlosigkeit und die eigene Bequemlichkeit herhalten zu müssen, frei nach dem Motto: Ich kann ja eh nichts ändern und Bock habe ich dazu sowieso nicht, also klage ich passioniert an, dann fällt die Bocklosigkeit zumindest nicht auf. Aber das hatten wir ja schon wiederholt.

Zitat:
Original geschrieben von more
Ich als Einzelner werde "die da oben" mit meinen schlauen Reden sicherlich nicht erleuchten. Aber ich habe andere Mittel - wie ArrogantNick auch schon schrieb. Und die gilt es auszuspielen. Wenn ich kein Schwert habe, muss ich mit dem mir zu Verfügung stehenden Mitteln etwas bewirken. Und wenn es viele solcher kleinen Kämpfer gibt, liegt das "Böse" (das Problem) irgenwann auf dem Boden.


Genau das ist doch der Punkt, wer etwas ändern will, der muss nur eines tun, nämlich anfangen. Im eigenen, kleinen Leben. Leider ist das wenig spektakulär und es finden sich wenige Beifallklatscher, aber dafür kann man sich im Spiegel ansehen ohne eine vermeintliche Schuld (am eigenen Versagen) negieren zu müssen.

Das System ist nur so gut (oder schlecht) wie seine Macher - nämlich wir alle.
Und wenn die falschen Regierenden am Werk sein sollten, so wurden sie gewählt und zwar von der Mehrheit. Wem das nicht gefällt, der kann jederzeit gehen.

Im Grunde bin ich mit more absolut gleichauf. Mir entlockt unproduktives Gezeter, mittlerweile nur noch ein schiefes Grinsen nebst Gähnen und dem Gedanken, dass die/der Nöler, sich doch erst einmal an die eigene Nase fassen möge.


Grüßles
Mischa



geschrieben von: ArrogantNick

Ich habe noch ein herrlich passendes Zitat hier von Terry Pratchett:

>>Ich kenne Leute, die dauernd davon sprechen, sich für das Allgemeinwohl zu opfern. Es geht dabei nie um sie selbst! Wenn sie einen Mann hören, der ruft 'Voran, mutige Kameraden!', kannst du verdammt sicher sein, dass er hinter einem verdammten Stein sitzt und den einzigen schussicheren Helm trägt.<<


Y E S ! :D

.



geschrieben von: more

Seperaude, ich konnte deinen Argumenten gut folgen und möchte sie auch nicht angreifen. Doch nach vielem Lesen der Threads dieser zwei Herren und noch einiger nacheifernden Fans, welche schlussendlich mit Beschimpfungen Andersdenkender und hohler Phrasendrescherei endeten, fand ich es angebracht mal Klartext zu reden.
Bisher wurde immer wieder sachlich und höflich mit Gegenargumenten versucht eine vernüftige Diskussion zu führen. Doch beide Herren verdrehen anderen nur die Worte im Mund und wenn das alles nicht funktioniert wird die Nazikeule ausgepackt. Selbst in anderen Threads in denen es nicht um dieses Thema geht. Dann wird einfach der Thread geentert um sein Gedankengut unters Volk zu bringen.
Meiner Meinung nach sind beide keine Systemkritiker.

Zitat:
dass die beiden, wenn sie auch hier nur Rumkotzen, ihre Einstellung nicht haben, weil sie von Grund auf Arschlöcher wären, sondern wahrscheinlich leidende, verzweifelte Menschen, deren unsere Gesellschaft großes Unbehagen bereitet. Und in dem Punkt fühle ich mich verwandt.
Das macht sie auch nicht zu Systemkritkern. Letztendlich finden sie sich mit ihrem Schicksal vielleicht sogar ab, durch ihre Handlungslosigkeit - sie erfinden ihre Aufgabe darin, anderen ihr Schicksal als allgemeines Schicksal aller aufzudrücken und erwarten unsere allgemeine Zustimmung dazu. Jemand der in der Scheiße sitzt ist zu bedauern, aber was ist jemand der in der Scheiße sitz und mit dieser dann um sich schmeißt anstatt zu versuchen sich da raus zu ziehen?



geschrieben von: Seperaude

Zitat:
Ich denke, genau das ist, woran es mangelt.


Zitat:
wer etwas ändern will, der muss nur eines tun, nämlich anfangen.


Solange man die Ursachen der Probleme nicht kennt, kann man nur gegen Symptome kämpfen oder völlig ins Leere. Ich halte es für vernünftiger, sich erstmal einen Überblick zu verschaffen und sich selbst von den Ursachen zu heilen, die die realen Probleme erst erzeugen.
Es ist ein psychologisches Gesetz, dass man jeden unaufgelösten psychischen Konflikt in die Welt trägt und damit für äußerliche Konflikte sorgt. z.B. indirekt durch entfremdetes Handeln, dass immer Destruktivität zur Folge hat. Es ist wichtig, nicht voreilig zu sein. "Zuerst entferne den Balken aus deinem Gesicht bevor du dich um den Splitter in meinem Auge kümmerst", hieß es doch bei Kinskis "Jesus Chistus Erlöser"

Ich denke, es kann für mich allein Sinn haben, gegen eben diese kollektiven Widersprüche und Irrtümer vorzugehen, sie sichtbar, leidbar zu machen, damit sie überwunden werden können, wo das einen Sinn hat. Ohne ein größeres Bewusstsein wird sich allgemein nichts verändern. So ging selbst Rudi Dutschke vor, doch sein Konzept scheiterte. Einer APO kann ich nicht beitreten.

Zitat:
Wenn ich kein Schwert habe, muss ich mit dem mir zu Verfügung stehenden Mitteln etwas bewirken.


Entsprechend dem vorhergehenden denke ich, man muss erstmal sich selbst heilen als andere und sich der Gegensätzlichkeiten bewusst werden, der absurden Art, wie man lebt, denkt und handelt - und sich zur Ganzheit und Einheit hin bewegen. Solange man sich nicht als Teil des Ganzen begreifen und seine Rolle darin sehen kann, hat es wenig Sinn, sich sonderlich zu engagieren. Als Mittel hat man nicht nur seinen eigenen Geist, sondern alle Musik, Kunst, Philosophie, Wissenschaft usw..
Naja, von dieser Basis ausgehend ist ein langer Weg beschritten worden. Ich bin noch unterwegs zur eigentlichen Situation heute, habe noch viel zu lernen, um bis zur Front zu gelangen. Alles andere ist in meinen Augen Ausflucht oder Nebensache. Da kann man Stirnrunzeln, wie man will. Um in den Spiegel sehen zu können, muss ich konsequent bleiben.

All dies habe ich als Mittel, bei mir und anderen ein anderes Bewusstsein zu entzünden. Mich interessiert mehr das Elend in den ansonsten gesunden Menschen als körperliches oder materielles, das ich nur als Folge dessen begreifen kann, als Symptom einer geistig kaputten Gesellschaft. Es hat für mich mehr Sinn, Philosoph oder Poet zu werden als Mitglied der UNESCO.

... trotzdem, manchmal fühle ich mich ein wenig wie in dem Gedicht Hermann Hesses

...

Ich bin ein Stern

Ich bin ein Stern am Firmament,
Der die Welt betrachtet, die Welt verachtet,
Und in der eignen Glut verbrennt.
Ich bin das Meer, das nächtens stürmt,
Das klagende Meer, das opferschwer
Zu alten Sünden neue türmt.
Ich bin von Eurer Welt verbannt
Vom Stolz erzogen, vom Stolz belogen,
Ich bin ein König ohne Land.
Ich bin die stumme Leidenschaft,
Im Haus ohne Herd, im Krieg ohne Schwert,
Und krank an meiner eignen Kraft.



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von more
Jemand der in der Scheiße sitzt ist zu bedauern, aber was ist jemand der in der Scheiße sitz und mit dieser dann um sich schmeißt anstatt zu versuchen sich da raus zu ziehen?


Na ja - einfach eine Person (oder mehrere) die sich in ihrer Rolle gefällt? Ich meine, es gibt genug Menschen, die mit Vorliebe das leiden Christi in 'zig Akten geben und wehe, es wagt sich wer, ihnen einen Ausweg zu zeigen.... das ist doch sowas von kontraproduktiv, wenn man es sich erst in seinem Jammertal so richtig schön gemütlich gemacht hat.

Ich habe mit Menschen die theatralisch an der Welt verzweifeln, keinerlei Mitleid. In meinen Augen ist das eine dekadente Schmierenkomödie.

Grüßle
Mischa



geschrieben von: more

Ich denke es steht außer Frage, dass man zuerst seine eigenen Probleme in den Griff bekommen muss, bevor man sich zu Höhem berufen fühlt. Jedoch kann ein soziales Engagement das eigene Elend sehr gut heilen, kann Engagement in welche Richtung auch immer das eigene Innere zum positiven ändern.
Die Aussage: Solange es mir nicht gut geht, kann ich auch anderen nicht helfen, ist in vielen Bereichen vielleicht richtig - doch längst nicht allgemein gültig.
Aus meiner Despression und meiner Angst, während meiner langen Arbeitslosigkeit - half mir mein Ehrenamt. Ich weiß, hätte ich mich nicht sozial für die Schwächeren eingesetzt, ich würde heute noch im Bett liegen und beten, dass es bald wieder Nacht würde, damit ich endlich schlafen kann.

Aber ich stimme dir zu - Um ein Lösung zu finden sollte man erst das Problem erkennen. Meiner Meinung nach aber auch keine neue Weisheit - oder doch?



geschrieben von: Seperaude

Hoppala. Ich komme nicht schnell genug mit ;)

Zitat:
Meiner Meinung nach sind beide keine Systemkritiker.


Denke ich auch. Ergänzung: Sie sind auf ihre Art destruktive Systemkritiker, da sie konstruktive in Misskredit ziehen - wo es ernst gemeint ist und wirklich methodisch Aufklärung versucht wird durch konstruktive Kritik glaubt man dann vielleicht auch, es sei bloße Propaganda und eine "destruktive Schmierenkomödie", wie es AN ausdrückt. Sozusagen Rufschädigung. Manche reaktionäre Propadandisten gehen absichtlich ganz ähnlich vor.

Zitat:
Letztendlich finden sie sich mit ihrem Schicksal vielleicht sogar ab, durch ihre Handlungslosigkeit - sie erfinden ihre Aufgabe darin, anderen ihr Schicksal als allgemeines Schicksal aller aufzudrücken und erwarten unsere allgemeine Zustimmung dazu. Jemand der in der Scheiße sitzt ist zu bedauern, aber was ist jemand der in der Scheiße sitz und mit dieser dann um sich schmeißt anstatt zu versuchen sich da raus zu ziehen?


Auch hier stimme ich überein. Jedoch muss es irgendeine sinnvollere, konstruktivere Variante geben, ihre Art zu kritisieren, um ihre Bemühungen auf konstruktive Bahnen zu lenken. Sonst wiederholt sich das Schema endlos. Wir sind nicht die einzigen: Ich kann mir denken, es gibt allein in Deutschland bestimmt 100 Chats und Forenthreads, wo augenblicklich genau das gleiche passiert.

Zudem - und ich glaube in einem Gothic-Board darf man das sagen - ist mancher Leute Zufriedenheit auch solche Scheiße, mit der sie um sich schmeißen. Dort wäre auch ein besserer, konstruktiverer Zuständ möglich, der allerdings nicht angegangen wird.

Letztlich scheinen Xeno und Ronin zufriedene Menschen zu sein, unglücklich und hoffnungslos vielleicht, aber zufrieden mit ihrem Status Quo.



geschrieben von: more

Zitat:
Letztlich scheinen Xeno und Ronin zufriedene Menschen zu sein, unglücklich und hoffnungslos vielleicht, aber zufrieden mit ihrem Status Quo.
das würde ich ohne noch irgendetwas hinzu fügen zu wollen unterschreiben.



geschrieben von: Seperaude

Zitat:
Ich denke es steht außer Frage, dass man zuerst seine eigenen Probleme in den Griff bekommen muss, bevor man sich zu Höhem berufen fühlt. Jedoch kann ein soziales Engagement das eigene Elend sehr gut heilen, kann Engagement in welche Richtung auch immer das eigene Innere zum positiven ändern.
Die Aussage: Solange es mir nicht gut geht, kann ich auch anderen nicht helfen, ist in vielen Bereichen vielleicht richtig - doch längst nicht allgemein gültig.
Aus meiner Despression und meiner Angst, während meiner langen Arbeitslosigkeit - half mir mein Ehrenamt. Ich weiß, hätte ich mich nicht sozial für die Schwächeren eingesetzt, ich würde heute noch im Bett liegen und beten, dass es bald wieder Nacht würde, damit ich endlich schlafen kann.


Ja, ich weiß. Oft brauchts eine Aktivität, um wieder in Gang zu kommen.
Doch seine eigenen Probleme in den Griff zu bekommen ist bereits Teil einer höheren Berufung. Man entwickelt sich lebenslang. Was ich meinte, ging darüber hinaus, dass man bloß eine Depression oder soziale bzw. materielle Probleme von sich selbst in den Griff kriegt. Ich meinte den Prozess der Individuation. Ich glaube, der Mensch hat heute eine Art Verpflichtung zur Selbsterkenntnis. Dazu kann man natürlich sein ganzes Leben nutzen, in dem Rahmen kann man auch nach Afrika fahren und Fotos vom nächsten Genozid machen oder ehrenamtlich i Pflegeheimen arbeiten. Aber unsere Zeit erfordert ein neues Selbstverständnis des Menschen. Und diese Entwicklung geschieht nicht vorrangig durch irgendwelche Akademiker in Unis, sondern gesamtgesellschaftlich.

Zitat:
keine neue Weisheit - oder doch?


So trivial kanns nicht sein, wenns immer wieder übersehen wird. Heidegger stellt Marx Fehler in dem Video mal dar, wegen dem ja Millionen ins Gras bissen, teils wegen kleinen gedanklichen Fehlern, die dann z.B. die Kosaken unter Lenin zermörserten.

Es ließen sich natürlich leicht auch individuelle Beispiele finden. Jedoch mit Sprüchen wie, dass man einfach anfangen solle, statt nur zu labern, solte man sich doch zurückhalten oder aber besser differenzieren.



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von Seperaude
Jedoch mit Sprüchen wie, dass man einfach anfangen solle, statt nur zu labern, solte man sich doch zurückhalten oder aber besser differenzieren. [/B]


Doch - Du kannst einfach anfangen und zwar jetzt und sofort:

- Dein Kaufverhalten zu ändern
- Dir ein Ehrenamt zu suchen
- mit den Menschen auf der Straße und in Deinem Haus mehr zu reden
- und und und


....alles andere ist nur Gewäsch, um das Verharren in der eigenen geschwätzigen Bequemlichkeit zu legitimieren. Ich setz Dich mal auf Ignore.... dieses epische, tatenlose Endlosgeschwurbel stört mir den Lesefluss.

Besten Gruß & weiterhin viel Blubberspaß
Mischa



geschrieben von: Seperaude

@ArrogantNick

Zitat:
Na ja - einfach eine Person (oder mehrere) die sich in ihrer Rolle gefällt? Ich meine, es gibt genug Menschen, die mit Vorliebe das leiden Christi in 'zig Akten geben und wehe, es wagt sich wer, ihnen einen Ausweg zu zeigen.... das ist doch sowas von kontraproduktiv, wenn man es sich erst in seinem Jammertal so richtig schön gemütlich gemacht hat.

Ich habe mit Menschen die theatralisch an der Welt verzweifeln, keinerlei Mitleid. In meinen Augen ist das eine dekadente Schmierenkomödie.


Bist du denn im Laufe deiner Entwicklung zu geistiger Reife nie an der Welt verzweifelt? Kann man sich gesund entwickeln, ohne je mal kaputt zu sein? Es verlangt ja niemand dein Mitleid und viele Menschen jammern wirklich bloß rum, statt sich zu entwickeln, aber eine kategorische Ablehnung von Weltschmerz samt Predigt a la "Hab dich mal nicht so" zeugt von wenig Verständnis und Mitgefühl, auch nicht von Altersreife, sondern führt lediglich in die Unterdrückung der natürlichen Entwicklung jedes Menschen.

Dazu mal ein Auszug von einem Text über C.G. Jung:

"Die Bewußtmachung des Selbst erzeugt nun gerade jene Konflikte, die man durch ihr Unbewußthalten zu vermeiden versucht hatte. Das ICH-Bewußtsein geht den leidvollen Weg der Kreuzigung des Ausgespanntseins zwischen den Polaritäten der Psyche. Nun ist es sich der Gegensätze im Leben voll bewußt. Deshalb können die mit einer Individuation auftretenden Leiden nicht vermieden werden. Der Mensch muß die Spannung so lange aushalten, bis eine Vereinigung der Polaritäten auf höherer Ebene möglich wird. Im Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit, Schwäche und Ausgeliefertheit kommt das ICH zu einer demütigen Haltung, in der es sich den schöpferischen und Gegensatz vereinigenden Impulsen des Selbst öffnet. Ziel ist es, die innere Mitte zu finden, einen von Konflikten der Gegensätze unberührte Region der Stille. Dieser Zustand hat nichts überwältigend Großes, Bedeutungsvolles, Heiliges, sondern findet seinen Ausdruck viel eher in schlichten, einfachen Worten: heitere Gelassenheit, Frieden mit sich selbst, in sich ruhen können, das Leben so nehmen, wie es ist. Das Einlassen auf den Individuationsprozeß vermittelt dem Menschen einen Lebenssinn und Lebensfülle." ( aus http://arbeitsblaetter.stangl-talle...OGEN/Jung.shtml )

P.S.: Hoppala. Hab zu spät gemerkt, dass du mal wieder beschlossen hast, mich zu ignorieren, ohne mir die Möglichkeit der Erklärung zu lassen, denn ich glaube nicht, dass ich zu wenig mit den Menschen rede oder mein Kaufverhalten nicht überdenke. Doch da du nur noch bodenständiges und praktisches Denken akzeptierst, bin ich vielleicht wirklich nicht die richtige Gesellschaft für dich oder du für mich. Was nicht heißt, dass ich in meiner Art deshalb irgendeinen Selbstzweifel hätte oder unfähig wäre, mich dafür zu rechtfertigen. Du lässt mir nur keine Gelegenheit dazu.



geschrieben von: Aza

Danke für die vielen, sachlichen Meinungen =)
Jetzt würde ich noch wahnsinnig gerne eine nachvollziehbare Darlegung der sog. "Systemkritiker" hören. Was bei ihnen schief gelaufen ist, dass wir alle dafür Sühne tragen sollen, dass sie unglücklich sind. (Wir sind ja schließlich Teil des Systems und prägen es maßgeblich)

@ Seperaude:

Du hast schon recht wenn du sagst, dass es unmöglich ist, permanent happy zu sein und mit einem grenzebilen Grinsen durch die Gegend zu rennen.
Aber eine art Grundzufriedenheit, mit der man gut leben kann (z.b. Familie, Freund/-in, Freunde, genug Geld um das Leben auch ab und zu genießen usw.) ist sicherlich erreichbar. Ich mecker selber auch gerne mal über "die verdammten Politiker", wenn ich heute lese, dass die HRE nochmal 350 millionen in diesem Quartal verbrannt hat und die Commerzbank Bonuszahlungen an das Management der verlustreichen Investmentsparte zahlt. Aber im Großen und Ganzen würd ich sagen: läuft =)



geschrieben von: Seperaude

Die Systemkritiker schlafen um die Zeit oft noch. Besinne dich! :)
Naja. Ich tu das ja auch oft... hab nur mal ausnahmsweise nicht geschlafen.

Zitat:
Du hast schon recht wenn du sagst, dass es unmöglich ist, permanent happy zu sein und mit einem grenzebilen Grinsen durch die Gegend zu rennen. Aber eine art Grundzufriedenheit, mit der man gut leben kann (z.b. Familie, Freund/-in, Freunde, genug Geld um das Leben auch ab und zu genießen usw.) ist sicherlich erreichbar.


Sicherlich, wenn einem daran liegt. Aber deshalb sollte man Menschen, die das nicht haben, nicht abwertend gegenüber treten, sondern aus gewissen Gründen in gewissen Fällen sogar ermunternd - oder wenigstens distanziert, wo man nicht richtig einschätzen kann, was Sache ist.
Leider versteht diese Ermunterung niemand, wenn ich mal Dampf ablasse und keine kalte, sachliche Sprache an den Tag lege wie ich es hier zu tun gezwungen bin, sondern einfach menschlich, intuitiv spreche, wie es meine persönliche Erfahrung ausmacht. Sonst würde ich andere Kaliber auspacken als den lahmen Fromm, den Gutmenschen Jung, den Bürger Adorno und schmunzelnde Sätze. Sobald ich mit Nietzsche, Bataille, Rimbaud, Lautreamont oder den Surrealisten auffahre stoße ich überall auf blankes Entsetzen, obwohl dies den Stand des Menschen realistisch (oder eben sogar surrealistisch) darstellt. Soviel sei mal klargestellt, um Missverständnisse zu vermeiden: Ich spreche gerade nicht, wie mir das Maul aus der Seele gewachsen ist.

Was das Meckern über Politiker angeht gibts größere Schweinereien. Die werden allerdings auch von den Medien nicht so sehr aufgebauscht wie die Finanzkrise (Monsanto, Putins Atomeisbrecher, die im Polarmeer vergammeln, Ressourcenverschwendungen allerorts, absurde Militäraktionen, diverse Völkermorde - und was wir alles nicht wissen)



geschrieben von: Aza

Jip auch da gebe ich dir recht. Ich wollte mit dem Kommentar nicht abwertend daher kommen, wollte aber das in manchen Postings angeprangerte Bild vom Geldgeilen Monster ablegen :D

Bzgl. der Dinge die wir nicht wissen: Finde ich persönlich sehr schade, allerdings sehe ich auch alternative Medien, wie sie mitlerweile im Internet zu finden sind recht skeptisch, da mir zum Großteil die seriösen Quellen fehlen.
GEnerell hast du aber recht, dass wenn einem daran gelegen ist über eben solche Themen etwas zu erfahren.

Btw. über Monsato stand sogar ein Artikel in der FAZ oder FTD, bin mir aber nicht sicher in welcher.



geschrieben von: Seperaude

Zu Monsanto gibt es eine lange Arte-Duko, die die Machenschaften des Konzerns analysiert und verurteilt. In Folge wurden div. Gesetze erlassen. Auf diese Weise haben unabhängige Medien Einfluss auf die Politik - doch ist ihr Anteil an der Medienlandschaft leider verschwindend gering. Und man sieht gleichzeitig umgekehrt, das Rupert Murdoch allein schon bedeutend mehr Macht hat als Obama - ganz zu schweigen von seinen Kollegen. Die ruler der Welt sind nach Bernays die Propagandisten, die unsichtbare Regierung. In seinem Hauptwerk (dessen Techniken zuerst die Nazis verwendeten - sozusagen Goebbels Bibel, obgleich der Autor weder gut noch böse ist) heißt es:
„Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land."

Dachte nur, vielleicht interessiert dich das ja. Das Buch ist jedenfalls verdammt interessant, wenn man sich nicht mehr zum instrumentalisierten Meckern über geplante oder wenigstens willkürlich ausgewählte Ereignisse benutzen lassen will. Oder wenn man, wie wir damals, als ich es aufstöberte, Marketing-Strategien austüftelt :)

Man kann natürlich noch etwas weiter gehen in der Analyse. Die wirklichen Gesetzgeber im vorborgenen der Welt sind die Künstler, die Maler, Musiker und Poeten.



geschrieben von: Ronin76

Ich werde mich jetzt gemütlich in meinen Sessel zurücklehnen und beobachten wie ihr euch gegenseitig zerfleischt, nachdem das alte Feindbild Ronin, verurteilt und zum Schweigen gebracht wurde. Und meine Nazikeule muß ich auch noch polieren damit sie bald wieder zum Einsatz kommen kann. :D



geschrieben von: Seperaude

Ich kenn dich z.B. kaum, Ronin. Also bist du jedenfalls für mich kein "altes Feindbild". Warum sollten wir uns zerfleischen? Geht doch recht friedlich zu...

Was deine Ansichten im Profil angeht: Hat deine Einstellung mit Max Stirner zu tun? Ist dir dessen Philosophie bzw. der "Einzige und sein Eigentum"bekannt?

Ich würde gern mal nachlesen, wie diese friedvolle Rückverdummung deiner Ansicht nach aussieht. Hast du das irgendwo ausführlich niedergelegt? Oder ist das bloßes Geschwätz und Provokation ohne sinnvolle theoretische Grundlage?



geschrieben von: Ronin76

Zitat:
Oder ist das bloßes Geschwätz und Provokation ohne sinnvolle theoretische Grundlage?

Macht das einen Unterschied ? Wieso würdest du theoretische Grundlagen höher bewerten als Geschwätz ? Was unterscheidet sie von schriftlichem Geschwätz ? Max Stirner kenne ich nur vom Namen. Die Signatur ist Bestandteil des pogoanarchistischen Glaubensbekenntnis.

Jetzt will ich aber bitte ein bisschen Action hier, mir wird langweilig !



geschrieben von: Seperaude

Ein einfache "Geschwätz, aber ich glaube dran" hätte genügt
Gibt es irgendwas, was du intellektuell noch ernst nimmst?



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Seperaude
Ich kenn dich z.B. kaum, Ronin. Also bist du jedenfalls für mich kein "altes Feindbild". Warum sollten wir uns zerfleischen? Geht doch recht friedlich zu...


[quote]Was deine Ansichten im Profil angeht: Hat deine Einstellung mit Max Stirner zu tun? Ist dir dessen Philosophie bzw. der "Einzige und sein Eigentum"bekannt?




...aber ich kenne ihn - "Der Einzige und sein Eigentum" hab ich gelesen...das Buch ist wirklich eine Offenbarung...es sagte mir zwar nichts neues...bereits zu dem Zeitpunkt, als ich es las gab es nichts, was ich nicht zuvor schon über Staat und autoritär/faschistisch aufgebaute Gesellschaften wusste...das Buch hat mir nur die Richtigkeit meiner eigenen Annahmen nochmals bestätigt...

, ja, ja, der Staat, der Staat, der Storch im Salat: Der Staat ist die Wundertüte, die Kollektivlümmeltüte für Arme, in die wir alle brav hineinonanieren müssen, nicht wahr?...um hinterher daraus zu trinken...selbst wenn ich dem Staat das Recht zugestehen würde, mir vorzuschreiben, ob und wie lange ich zu arbeiten habe - so sind diese rein pragmatischen Erwägungen, die seine Befürworter ihm dabei stets unterstellen, dennoch eine Farce, denn: er lässt mich selbst in meiner "Freizeit", in der mit gestattet wird, anderen Aktivitäten nachzugehen, keine freie Wahl, was ich zu tun und zu lassen habe (z.b. mich richtig zuzukiffen, wenn mir danach ist)...er verfügt nicht nur mit bodenloser Willkür und Dreistgkeit über meine gesamte Lebenszeit, sondern auch über meine Gedanken, meine Ansichten, meine Meinung, meine Vorlieben und Abneigungen...denn bei alledem maßt er sich an, das letzte Wort zu haben...der Staat kontrolliert meine Gedanken, meine Worte, meine Taten - nichts bleibt vor ihm verborgen...er schreibt mir das "richtige" Weltbild vor: kein "Nazi", kein "Kommunist", nur braver "Demokrat" darf ich sein...der Staat steht zwischen mir und meinen Bedürfnissen, hält mich von ihnen fern, steht zwischen mir und der Natur...er reglementiert selbst die Dinge, auf die niemand irgendwelche systemimmanent legalen Besitzansprüche anmeldet...schon deshalb wäre es unmöglich, wenn ich beispielsweise mit ein paar Menschen, die ähnlich darüber denken wie ich, versuchen würde, ein anderes Leben ausserhalb des Systems zu schaffen - wie etwa in dem großartigen Film "The Village", wo die Utopie schliesslich nur noch durch die Lüge von einem Monster, das in den umliegenden Wäldern haust, aufrechterhalten werden kann...doch so weit würde es in Wahrheit gar nicht kommen, denn der Staat würde sofort sämtliche Bemühungen dieser Art mittels Terror, Schikane oder Gewalt wieder zunichte machen...er duldet es nicht einmal, dass man ihn links liegen lässt - jeder muss mit in die Tüte onanieren! Der Staat ist Faschismus - denn er duldet nur sich und nichts auserhalb seiner selbst, nichts ausserhalb seiner Verfügungsgewalt, die er über alles und jeden ausübt...

...



geschrieben von: ArrogantNick

Amen

Xenomorph hat verbalonaniert.... in die große, virtuelle Weite der Gothic-Board-Lümmeltüte. Weitere, womöglich unappetitlich plastische Vorstellungen und Assoziationen, werde ich mir sparen.

Meine Fresse.... I-Net ist gaga.... echt wahr. Vielleicht liegt's ja auch mit am Wetter.

Gute Nacht! :D

....



geschrieben von: Ronin76

Zitat:
Ein einfache "Geschwätz, aber ich glaube dran" hätte genügt Gibt es irgendwas, was du intellektuell noch ernst nimmst?

Es hätte eben so nicht genügt da ich diese Aussage nicht machen würde. Wie kommst du darauf daß ich daran glaube ?

Seperaude, in diesem Thread und Forum kann man die wenigsten Leute ernst nehmen. Deinen Beitrag über Monsanto und die Propagandisten dürfte hier erfahrungsgemäß kaum jemanden interessieren und du wirst sicherlich auch bald von den Forenexperten- und Expertinnen als Spinner und Verschwörungstheoretiker abgetan werden, so wie es schon mir und vielen anderen Leuten passiert ist. Es ist also Zeitverschwendung zu diskutieren, Wissen zu teilen, und Lösungsansätze zu bieten. Die Doktrin des Staates und der Propagandisten sitzt einfach zu tief in den Hirnen der meisten Menschen und im Zweifel wird immer auf altbewährte Methoden zurückgegriffen und das Etablishment unterstützt. Nícht ohne Grund sind seit über 60 Jahren immer die selben Parteien und Trottel im Parlament. Den meisten Menschen geht es gut, sie wollen keine Veränderungen. Einerseits jammern sie über Rentenalter und Niedriglöhne aber im Prinzip fühlen sie sich in ihrem Sklavendasein äußerst wohl. Es wird sogar darum wettgeeifert wer der bessere Sklave ist. Und nicht irgendwo in Deutschland sondern hier im Forum. Ich denke da zb an "aza, "more", "ArrogantNick" und an "ange gardien".

PS: Ich bin seit ca 6 Jahren hier im Forum aktiv und die meisten meiner Beiträge habe ich hier im Kaiser oder in D&L verfasst. Seither hat sich nur wenig verändert, die Fronten sind beinahe so identisch wie damals, obwohl es genügend zeitaufwändige Erklärungsversuche und Informationen gab.




@Xeno
Zitat:
der Staat steht zwischen mir und meinen Bedürfnissen, hält mich von ihnen fern, steht zwischen mir und der Natur...er reglementiert selbst die Dinge, auf die niemand irgendwelche systemimmanent legalen Besitzansprüche anmeldet...schon deshalb wäre es unmöglich, wenn ich beispielsweise mit ein paar Menschen, die ähnlich darüber denken wie ich, versuchen würde, ein anderes Leben ausserhalb des Systems zu schaffen

Du sprichst mir aus dem Herzen. Das vielerwähnte "dann wandert doch aus und gründet eine eigene Gemeinschaft" ist Sarkasmus oder Unwissentheit. Andere Staaten sind sicherlich auch nicht besser als die BRD, und die gesamte Welt inklusive der Ozeane ist nun mal in Staaten unterteilt und in Besitz genommen. Egal ob das Land von Menschen besiedelt ist oder nicht. Durch Gesetze wird eine Strafverfolgung bis hin zur Tötung und der Entziehung der Existenzgrundlage jederzeit legalisiert. Persönliches Gewissen und Verantwortungsbewußtsein wird im staatlichen Kollektiv abgelegt.



geschrieben von: ArrogantNick

*herzhaft gähnt* Was hast Du Glück, dass es zu warm zum Schlafen ist und mein Mann beschlossen hat, sämtliche Wälder Canadas zu roden und zwar in einer Nacht. Sonst hätte ich mir das hier nicht mehr angetan.... aber gut, in Ermangelung einer sinnvolleren Tätigkeit:

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
[....]in diesem Thread und Forum kann man die wenigsten Leute ernst nehmen. Deinen Beitrag über Monsanto und die Propagandisten dürfte hier erfahrungsgemäß kaum jemanden interessieren und du wirst sicherlich auch bald von den Forenexperten- und Expertinnen als Spinner und Verschwörungstheoretiker abgetan werden, so wie es schon mir und vielen anderen Leuten passiert ist.


Also wer über Monsanto nichts weiß und deren Problemen derzeitig, da ihre Wunderwaffe Round Up, die Natur bereits veranlasste mit einem Superunkraut zu reagieren, der müsste schon arg gepennt haben die letzten Jahre. Das ist Gentechiklobby pur und hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun. Aber gut, es macht deutlich, wieviel Du Deiner Umwelt zutraust, nämlich nichts. Tolle Basis, das erklärt vieles. Dir traust Du ja auch nichts zu, außer nölen, aber das in Endlosschleife.

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
Es ist also Zeitverschwendung zu diskutieren, Wissen zu teilen, und Lösungsansätze zu bieten. Die Doktrin des Staates und der Propagandisten sitzt einfach zu tief in den Hirnen der meisten Menschen und im Zweifel wird immer auf altbewährte Methoden zurückgegriffen und das Etablishment unterstützt. Nícht ohne Grund sind seit über 60 Jahren immer die selben Parteien und Trottel im Parlament. Den meisten Menschen geht es gut, sie wollen keine Veränderungen. Einerseits jammern sie über Rentenalter und Niedriglöhne aber im Prinzip fühlen sie sich in ihrem Sklavendasein äußerst wohl. Es wird sogar darum wettgeeifert wer der bessere Sklave ist. Und nicht irgendwo in Deutschland sondern hier im Forum. Ich denke da zb an "aza, "more", "ArrogantNick" und an "ange gardien".


Und Du? Bist Du denn frei und fühlst Dich wohl?

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
PS: Ich bin seit ca 6 Jahren hier im Forum aktiv und die meisten meiner Beiträge habe ich hier im Kaiser oder in D&L verfasst. Seither hat sich nur wenig verändert, die Fronten sind beinahe so identisch wie damals, obwohl es genügend zeitaufwändige Erklärungsversuche und Informationen gab.


Meinen Erstnick reggte ich hier 2001. Und seit ich Dich hier lese, habe ich nicht ein einziges Mal etwas anderes zu sehen bekommen, als die ewig gleiche, verbiesterte, frustrierte Heularie. Nun wurde explizit darum gebeten, dass Du Dich erklärst und alles was Du tun kannst ist, wieder einmal, wie immer, erklären, dass die Anderen Schuld sind, dass Du Dich nicht erklären magst (ich bezweifle dass Du es kannst).

Noch etwas, zu Deinen Zeilen an Xeno, dem ich im Übrigen in seiner zur Perfektion gereiften, triefenden Pissigkeit, sogar noch einen gewissen Unterhaltungswert zusprechen kann, im Gegensatz zu Dir (Du klingst einfach nur frustriert) ~>

Es gibt genügend alternative Gemeinschaften hierzulande. Ihr müsstet Euch nur als religiöse Gemeinschaft deklarieren und könntet sogar Euren eigenen Ministaat errichten. Aber es scheitert, wie alles bei Typen wie Dir, daran, dass lieber endlos geblubbert wird vom bequemen Schreibtisch aus und das war's dann. Nur nicht den Hintern aus dem bequemen Chefsessel vorm PC erheben, das könnte ja in Arbeit ausarten. Meine Fresse, ich schrieb schon öfter, dass ich das gar nicht schlimm finde. Wenn Du keinen Bock hast zu arbeiten, ja, herrjeh, dann halt nicht. Wenn es Dich wenigstens glücklich und zufrieden machen würde. Aber Du heulst doch nur rum. Wundert es Dich da ernsthaft, dass Deine Art zu leben angezweifelt wird?

So, ich versuch's nochmal mit pennen.

Gute Nacht!

Grüßle
Mischa



geschrieben von: Scheol

Ein Grund warum ich nicht mehr versuche Bewusstsein zu schaffen liegt vermutlich daran, das es hier, wie da draußen, immer das Gleiche ist.

Die einen sagen: "Alles ist geil! Ich bin satt, also lass' mich in Ruhe. Fuck, it's not my revolution..."

Die anderen sagen: "Ich bin satt, mir geht's trotzdem auf den Zeiger."

Wiederum andere pervertieren das ganze in die eine oder andere Richtung und am Ende hat man einen Ball von lustigen Tänzern die keinen außer sich selbst ernstnehmen.

Und das ist der Grund warum jede Diskussion bedeutungslos wird, da zwar alleine das Diskutieren was bewegt, es muß ja nicht immer die ganze Welt gerettet werden, aber selbst das dann irgendwie zu banal ist.

Und wieder bestätigt sich meine Meinung über den Menschen:

"Er wächst zu einem Tier heran, das zwischen Gut und Böse nur sich selbst sehen kann".

Hiermit habe ich mich mal selbst zitiert um meinen eigenen Narzissmus zu fröhnen und mich in die herrliche Runde einzugliedern...

meine Fresse, pupst doch alle in die Tüte und wundert euch das es stinkt.

Oder besser gesagt: Dreh' dich Kreisel und suche dein Ziel.

Beste Grüße

Meine Absonderlichkeit



geschrieben von: ange gardien

Nachdem AN wieder einen sehr vernünftigen Beitrag brachte ( auf dessen Inhalt Ronin auch zum x ten Mal mit Sicherheit nicht richtig eingehen wird ) und Scheol seinem Narzismus fröhnte und kräftig mit in die Tüte gepupst hat ( man merkt wieder das das Wirken von Mario Barth und Co. nicht spurlos an uns vorüber geht ):

Ein weiterer Punkt wenn es um Internet-Weltenretter geht und den ich eigentlich schon viel früher hätte bringen müssen: Die Hauptmotivation ist natürlich nicht das sich auskotzen, wie ich fälschlicher Weise zuerst als Grund anführte. Der letzte Beitrag von Ronin zeigt es ganz deutlich. Es gibt natürlich für manche kein erhabenderes Gefühl als einer der wenigen, einzig wissenden zu sein. Jemand der zur kleinen Elite derer gehört, die nicht auf die raffinierte und perfide Staatspropaganda rein fallen und noch kritisch sind.

Das dies natürlich nichts mit der Realität zu tun hat stört nicht weiter. Gentechnik ist da so ein Beispiel - während es in manchen Ländern ( USA zum Beispiel ) gar nicht mehr groß wahr genommen wird, kann es für ein Produkt in anderen Ländern ( gerade Deutschland ) schon das vertriebstechnische Todesurteil sein, wenn Ökotest auch nur kleinste Spuren von Gentechnik im Müsliriegel findet.
Wir haben immer geringere Wahlbeteiligungen und ich glaube kaum das dies aus reiner Bequemlichkeit heraus passiert. Viele meinen das nicht wählen ein deutliches Zeichen für die Politik ist. Ist zwar leider nicht richtig, aber der nächste Schritt wird sein neue Parteien in die Parlamente zu wählen und die alten langsam zu entsorgen ( was man bei der SPD gerade beobachten kann ).
Es sind kleine Schritte, aber sie beschleunigen sich und von einer kritiklosen Masse, die sich in ihrem Sklavendasein wohl fühlt, sind die meisten Menschen weit entfernt.
Ich könnte noch mehr aufzählen, aber ich möchte Ronin nicht seine Hauptmotivation zerstören hier rum zu nölen ( wie AN immer so schön sagt ): Sich selbst gegenüber anderen erhaben fühlen, weil man zur kleinen Elite der wissenden zählt - während alle anderen doof sind und sich dabei noch wohl fühlen
( als ob die Machenschaften von Monsanto oder unserer eigenen korrupten Parteienlandschaft absolut neu und unbekannt wäre. Also nee ).
Was hier großzügig als Informationen gewährt wird ist eine Mischung aus alten Kamellen und unreflektiert übernommener Propaganda.
Da tragen ja selbst Parteien wie die Grauen oder AUF mehr zur Umgestaltung unserer politischen Landschaft bei.

Zitat:
Lösungsansätze zu bieten


Ja wenn denn wenigstens mal welche kommen würden.



geschrieben von: Scheol

@ange

ja so ist das in der Medienwelt...mein zynischer Beitrag sollte nur dazu dienen dieses endlose, persönlich motivierte angezicke zu kommentieren.

Geht es hier eigentlich noch um eine Thematik oder um Sympathien?
Das so oft kritisierte rumgenöle findet auf beiden Seiten statt und verliert jede vernünftige Grundlage...warum sollte ich meinen Kommentar mit höherem Niveau ausstatten als rumzupupsen und meine eigene Herrlichkeit zu zelebrieren...so wie es alle tun...wie du schon festgestellt hast:

Zitat:
Der letzte Beitrag von Ronin zeigt es ganz deutlich. Es gibt natürlich für manche kein erhabenderes Gefühl als einer der wenigen, einzig wissenden zu sein. Jemand der zur kleinen Elite derer gehört, die nicht auf die raffinierte und perfide Staatspropaganda rein fallen und noch kritisch sind.


Das kann nicht nur Ronin.

Der Kritiker wird kritisiert, der Gegenmauler angemault...es ist wie am Stammtisch...nur mit mehr Fremdwörtern...aber wer weiß...vielleicht sehe ich das ja alles falsch...huff....



geschrieben von: more

Alternativen zum Leben (Achtung - nicht immer sind jedoch die einzelnen Adressen zu empfehlen - der Seitenbetreiber hat bei einigen so seine Bedenken...

Möglichkeiten gibt es zu Hauf. Sogar viel mehr als in diesem Link angegeben. Auch in den Niederlanden lässt es sich herrlich konsumlos leben. Man muss sich nur dafür entscheiden.



geschrieben von: Aza

@ Scheol:
"(...) niemanden außer sich selbst ernstnehmen" schriebst du..
Das Problem ist ja, dass hier durchaus versucht wird, nachzuvollziehen und zu ernst zu nehmen, aber seitens mancher Poster ist es einfach nicht gewünscht, wie mir scheint. Auch hier ist es einfacher drauf los zu poltern und zu dramatisieren, anstatt mal 2 Minuten nach zu denken.

Gehirngulasch.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
[B]aber im Prinzip fühlen sie sich in ihrem Sklavendasein äußerst wohl. Es wird sogar darum wettgeeifert wer der bessere Sklave ist. Und nicht irgendwo in Deutschland sondern hier im Forum. Ich denke da zb an "aza, "more", "ArrogantNick" und an "ange gardien".


Und weil sie sich dabei so wohlfühlen, erwarten sie das auch von allen anderen...Mit stets frisch gewaschenem Gehirn träumt es sich halt viel leichter...sollen sie sich doch in ihrer Obrigkeitshörigkeit, ihrem servilen Gutmenschentum, ihrer Wichtigtuerei und ihrer Unwissenheit, welche ihre einzige Stärke ist, gegenseitig übertrumpfen: Eine Art Spießerolympiade für Gutmenschen unter dem Motto: Wer kackt die größten Korinthen und welcher Gutmensch ist der guteste...?

...ich stelle sie mir gerade vor, wie sie nebeneinander irgendwo auf einer Bank hocken, der erste sich die Ohren, der zweite die Augen, und der dritte den Mund zuhält...:rolleyes:



geschrieben von: ArrogantNick

TADAAA

~>

Zitat:
Original von ange gardien
Es gibt natürlich für manche kein erhabenderes Gefühl als einer der wenigen, einzig wissenden zu sein. Jemand der zur kleinen Elite derer gehört, die nicht auf die raffinierte und perfide Staatspropaganda rein fallen und noch kritisch sind. (....)

Sich selbst gegenüber anderen erhaben fühlen, weil man zur kleinen Elite der wissenden zählt - während alle anderen doof sind und sich dabei noch wohl fühlen....



VS

Zitat:
Original von Xenomorph
Mit stets frisch gewaschenem Gehirn träumt es sich halt viel leichter...sollen sie sich doch in ihrer Obrigkeitshörigkeit, ihrem servilen Gutmenschentum, ihrer Wichtigtuerei und ihrer Unwissenheit, welche ihre einzige Stärke ist, ...


q.e.d.


:D

....

Oh Mann....

.



geschrieben von: Ronin76

Das Problem in diesem Thema und einiger Benutzer ist doch offensichtlich:

- Spekulation
- Polemik
- fehlende Objektivität
- Anschuldigungen
- Diffamierungen
- Wichtigmacherei
- Scheinexpertentum
- Machtspiele auf Kindergartenniveau

Dabei kann nichts Konstruktives entstehen. Wenn man sich mal die letzten Beiträge von ArrogantNick durchliest, versteht man mich vielleicht.



geschrieben von: Ronin76

@more

das habe ich bei deinem Link gefunden:
Zitat:

Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung
Rosa-Luxemburg-Str. 39, 14806 Belzig
033841/595-10, Fax -12 (Mo-Fr 10-12, 15-17 Uhr)
Oberstes Prinzip war lange: Ficken, möglichst oft und männlich orientiert. Lehre: Frauen sind von Natur aus zum dauernden Sex bestimmt. Frauen sollten Vergewaltigungen genießen statt sich wehren. Trotz dieses "ZEGGsismusses" hat das ZEGG in der Anders-leben-Szene schnell einen bedeutenden Einfluß gehabt, was zeigt, wie unpolitisch viele Lebensprojekte sind. Inzwischen sind die ChefideologInnen Duhm und Lichtenfels ins wärme Portugal, das ZEGG politisierte sich etwas, Dauer-Sex geriet in den Hintergrund.


Kommst du mit ?



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
Das Problem in diesem Thema und einiger Benutzer ist doch offensichtlich:

- Spekulation
- Polemik
- fehlende Objektivität
- Anschuldigungen
- Diffamierungen
- Wichtigmacherei
- Scheinexpertentum
- Machtspiele auf Kindergartenniveau

Dabei kann nichts Konstruktives entstehen. Wenn man sich mal die letzten Beiträge von ArrogantNick durchliest, versteht man mich vielleicht.



Das sagt der Richtige! :rolleyes:

Aber gut lieber Ronin,
wie wäre es denn einmal mit einer sachlichen, konstruktiven Antwort Deinerseits, auf meinen letzten, an Dich gerichteten Beitrag? Auch wurdest Du wiederholt schon gebeten, Deinen Standpunkt doch einmal sachlich und vor allem argumentativ nachvollziehbar unterlegt, darzustellen.

Jetzt wäre dann doch der perfekte Zeitpunkt.

MfG
Mischa



geschrieben von: ange gardien

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
Das Problem in diesem Thema und einiger Benutzer ist doch offensichtlich:

- Spekulation
- Polemik
- fehlende Objektivität
- Anschuldigungen
- Diffamierungen
- Wichtigmacherei
- Scheinexpertentum
- Machtspiele auf Kindergartenniveau

Dabei kann nichts Konstruktives entstehen. Wenn man sich mal die letzten Beiträge von ArrogantNick durchliest, versteht man mich vielleicht.


Ich gratuliere die zu diesem wichtigen und mutigen Schritt der Selbsterkenntnis. Vielleicht schaffst Du es jetzt auch noch auf so etwas wie eine sachliche Ebene zu kommen und deine üblichen Worthülsen und Sprechblasen mal beiseite zu lassen.
Aber Du hättest deinen und den Namen von Xenomorph ruhig ausschreiben können, anstatt nur den Begriff "einige Benutzer" zu verwenden.
Bei mir hast Du genölt, als ich das nicht gemacht habe.





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