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Meine Lyrik

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geschrieben von: Asmodai1985

Dann will ich mal ein paar meiner Ergüsse zum Besten geben....bin ganz neu hier, siehe Vorstellungsthread. Die meisten Gedichte sind schon ein paar Jahre alt, diejenigen, hinter denen ich heute immer noch stehen kann, habe ich mal rausgesucht.

[edit] Okay, bis jetzt ist es nur eins, der Rest von denen die ich grad so durchgesehen hab genügt meinen heutigen Ansprüchen nicht mehr wirklich;) Vielleicht finde ich noch andere, mal schauen.



geschrieben von: Asmodai1985

In des Traumes kalten Armen

Dem Traum entsagt, dem Schlaf entstiegen
Sein süßer Trunk ist nun verblieben
Nächt'gen Bildern wohl entkommen
Und neuen Tag wohlauf begonnen.

Des Traumes Welt, sie schien verlockend
In jeder Eck' Verführung hockend
Fern des Körpers Reich entsprungen
Gleich Engeln, die die Seel' besungen.

Doch falsches Spiel, das weiß ich nun
Steckt hinter all des Traumes tun
Seine zarten Stimmchen lügen
Wie seine schönen Augen trügen.

So lob' ich mir doch mein Erwachen
Könnt' ob mir selber gar laut lachen
Wie ich gewünscht in tiefem Schlaf
Dass ich auf ewig träumen darf.

So bin ich nun, Gott sei's gedankt
Zurück in's Erdenreich gelangt
Wo keine Irrlichter mich narren
Und meiner Seele Straucheln harren.

Doch kommt mir eine Ahnung leis'
täuschend zwar, wie ich wohl weiß
Dennoch lässt sie mich erschauern
Ich wünscht' der Traum - er würd andauern.

Welch' Unsinn hat sich breit gemacht!
War's wirklich ich der dies gedacht?
Doch dieser Wirren trüber Schein
Er wird wohl nicht von Dauer sein.

Doch höre ich, zu meinem Schrecken
Des Traumes Stimme Worte wecken!
Was er nun leise zu mir spricht -
Es zu zitieren wag' ich nicht.

Nun wird mir schaudernd, Angst und Bang
Dies dunkle Sehnen dauert an!
Hat sich meiner fast bemächtigt
Ob ich den Traum doch falsch verdächtigt?

Und geht mit diesem Wunsch einher
Dass mir die Welt scheint kalt und leer
Dass ihre Farben krank, verblassen
Was kann ich sie auf einmal hassen!

So will ich fort, so will ich bloß
Zurück in meines Traumes Schoß!
Der wache Tag ist mir zuwider
Ertönt für mich, ihr Engelslieder!


Doch schlaf ich ein in freud'ger Ahnung
Ertönt des Traumes bitt're Mahnung
Die er schon einmal mir gesandt
Doch die ich nun erst ganz verstand:

"Obgleich ich dich dareinst verehrte
Warst du's, der mir den Rücken kehrte
Da du einst mein Blut vergossen
Bleibt meine Pforte dir verschlossen."

Nun wird ihr Sinn mir erst gewahr
Und mir wird unter Schmerzen klar
Dass ich vollends nun erwacht
Um mich herum - tiefdunkle Nacht.





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