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Zitat:
Allgemein ist ein Beweis die gültige Herleitung der Richtigkeit (Verifikation) oder Unrichtigkeit (Falsifikation) einer Aussage aus wahren Prämissen, das heißt ein förmlicher, sich nur auf als wahr anerkannte Prämissen stützender und zumindest vom Anspruch her über jeden Zweifel erhabener Nachweis dafür, dass die zu beweisende Aussage zutrifft.
Zitat:
Kann etwas bewiesen werden?
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Falls ja: was kann bewiesen werden?
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Einige behaupten, etwas (z.B. Empirie) würde sich selbst beweisen oder sei durch sich selbst bewiesen. Was meint Ihr dazu?
Zitat:
Meiner Ansicht nach bedarf es für jeden Beweis Prämissen. Bin ich da im Irrtum?
Wenn nun jemand behauptet, etwas (z.B. Empirie) beweise sich selbst bzw. sei durch sich selbst bewiesen, fehlen die für einen Beweis erforderlichen Prämissen (Axiome oder Aussagen, die bereits bewiesen sind). Folglich steht die Behauptung, etwas beweise sich selbst oder sei durch sich selbst bewiesen, im Widerspruch zum (allgemeinen?) Verständnis des Begriffes "Beweis" und dieses etwas ist eben nicht bewiesen, weil es sich nicht selbst beweisen bzw. durch sich selbst bewiesen sein kann.Zitat:
Tapio Bearking: Für einen Beweis bedarf es Axiome und Aussagen, die bereits bewiesen sind.
Zitat:
Hellscream: Per se ist gar nichts bewiesen, kann es gar nicht, weil man es hier nicht mit unumstößlichen Dogmen sondern mit Grund Annahmen rein pragmatischer Natur zu tun hat. Du verlangst hier also etwas das niemand vorher von sich behaubtet hat.
Einige sind felsenfest von Empirie überzeugt und meinen, sie sei kein Glaube. Dieselben fordern von Andersdenkenden bzw. -gläubigen immer wieder Beweise und wenn sie diese nicht auf dem Silbertablett gereicht bekommen, rümpfen sie die Nase über jene:Zitat:
Ronin76: Empirie beweist sich ständig selbst. Quelle
Zitat:
Ronin76: Er war jedoch noch nie in der Lage auch nur den kleinsten Ansatz seiner Thesen beweisen zu können und alles was ihm bleibt ist sein Glaube. Sein Scheinwissen bezieht er vorwiegend aus esoterischen Büchern und anderen Quellen welche sich nicht ansatzweise nachprüfen lassen. Also im Prinzip nicht von einem SciFi-Roman zu unterscheiden sind. Warum sollte man so etwas Glauben schenken ? Quelle
Ronin76 und andere stellen Empirie als bewiesen hin.Zitat:
Philon: Und das ist genau der Grund, warum dein Konstrukt in sich zusammenfällt. Denn der eine Ort ist existent – also Empirie – und der andere Ort ist nur ein großes Fragezeichen bzw. ein Begriff ohne Existenz. Du setzt seine Existenz voraus, aber das ist nur dein Glauben, zeigen kannst du es nicht und beweisen umso weniger. Quelle
Beide Gruppen sind sich also nicht einig.Zitat:
Philon: … weil Wissenschaft, „philosophisch“ betrachtet, auch wenn sie nicht den Beweis erbringt, dennoch die plausibelste Antwort liefert. Und warum? Weil sie die universalle Sprache, die in uns verankert ist, spricht, nämlich die der Empirie. Quelle
Zitat:
Elementarsatz: Wieso? Wenn es Belege gäbe, dann wäre ich ja nicht ungläubig :-)
Ich befolge in allem Humes Maxime: "A wise man proportions his belief to the evidence". Welche stichhaltige Evidenz gibt es für die Reinkarnationslehre? Gar keine. Dementsprechend ausgeprägt ist mein Glaube. Quelle
Zitat:
geschrieben von Nezach
Einige sind felsenfest von Empirie überzeugt und meinen, sie sei kein Glaube. Dieselben fordern von Andersdenkenden bzw. -gläubigen immer wieder Beweise und wenn sie diese nicht auf dem Silbertablett gereicht bekommen, rümpfen sie die Nase über jene:
Zitat:
geschrieben von Nezach
Da würde etwa wie folgt argumentiert: "Wenn nur ich allein die rote Ampel gesehen hätte, könnte ich ja einer Illusion erlegen sein. Doch, da auch andere die rote Ampel gesehen haben, muss meine Beobachtung (Empirie) erstens existieren, zweitens zutreffen (d.h. mit der [angenommenen] Realität in etwa übereinstimmen).
Zitat:
Die Möglichkeit einer Letztbegründung wird u.a. von Vertretern des Kritischen Rationalismus in Frage gestellt. Sie verweisen auf ein grundsätzliches Problem eines jeden Versuches einer letzten Begründung. Man kann dieses Problem an einem einfachen Beispiel aus dem Alltag verdeutlichen. Würde ein Kind die Frage stellen, warum der Himmel blau ist und auf jede Antwort mit der Frage „Warum?“ reagieren, so würde man früher oder später nach dem Münchhausen-Trilemma in eine logische Sackgasse geraten, die nach Auffassung der Letztbegründungsgegner lediglich drei Alternativen zur Wahl lässt: * Infiniter Regress - unendliche Reihe von Antworten * Logischer Zirkel - in der Reihe der Antworten wird irgendwann auf das zu Beantwortende als Voraussetzung zurückgegriffen (Der Himmel ist blau, weil er blau ist) * Dogmatismus - an die Stelle einer Begründung tritt eine unbegründete Behauptung (Der Himmel ist blau, weil der liebe Gott wollte, dass wir einen blauen Himmel haben). In keinem Fall würde vollkommen unabhängig von der gestellten Frage jedoch eine Letztbegründung möglich. Gegner der Letztbegründung scheinen mit folgendem logischen Problem konfrontiert: ihre These „Es gibt keine Letztbegründung“ scheint nicht auf sich selbst anwendbar zu sein. Denn was begründet sie? Entweder es sind zwingende letzte Gründe, im direkten Widerspruch zur These - oder es sind schwächere Gründe, in Reibung mit dem apodiktischen Charakter der These. Gegner der Letztbegründung könnten sich daher darauf zurückziehen, zeigen zu können, dass nur bisherige Versuche von Letztbegründungen gescheitert sind und zukünftige vermutlich scheitern werden - ohne zwingende Gründe dafür zu haben, dass dies mit Notwendigkeit so sein muss. Überhaupt aber ist unklar, ob "Letztbegründer" tatsächlich für Sätze derjenigen Klasse, welcher die besagte These zugehört, letzte Gründe beanspruchen. Auch kritische Rationalisten beanspruchen übrigens, dass man weiter von „absoluter Wahrheit“ reden könne, nicht aber, dass man wissen könne, ob man in konkreten Fällen Wahres erwägt - denn dazu stünden uns keine geeigneten Kriterien zur Verfügung. Begründungen münden außerdem, so diese Position, nicht in Evidenzen, sondern in einen Regressabbruch bei unproblematischen Thesen
Zitat:
Der Kritische Rationalismus übernimmt die im Alltagsverstand selbstverständliche Überzeugung, dass es die Welt wirklich gibt, und dass sie vom menschlichen Erkenntnisvermögen unabhängig ist. Das bedeutet beispielsweise, dass sie nicht zu existieren aufhört, wenn man die Augen schließt. Der Mensch aber ist in seiner Erkenntnisfähigkeit dieser Welt durch seine Wahrnehmung begrenzt, so dass er sich keine endgültige Gewissheit darüber verschaffen kann, dass seine Erfahrungen und Meinungen mit der tatsächlichen Wirklichkeit übereinstimmen (Kritischer Realismus). Er muss daher davon ausgehen, dass jeder seiner Problemlösungsversuche falsch sein kann (Fallibilismus). Das Bewusstsein der Fehlbarkeit führt einerseits zu der Forderung nach der ständigen kritischen Prüfung von Überzeugungen und Annahmen, andererseits zum methodischen und rationalen Vorgehen bei der Lösung von Problemen (Methodischer Rationalismus).
Weil empirische Theorien nicht endgültig entscheidbar sind, entwickelte Popper das Kriterium der Falsifizierbarkeit als alternative Lösung des Abgrenzungsproblems für Erfahrungswissenschaften. Popper sah in diesem Abgrenzungsproblem, also der Frage, wie sich empirisch-wissenschaftliche und metaphysische Sätze voneinander unterscheiden lassen, im Vergleich zum Induktionsproblem, also der Frage, wie sich Theorien durch besondere Sätze rechtfertigen lassen, das wichtigere Problem.
„Ein empirisch-wissenschaftliches System muss an der Erfahrung scheitern können.“[13]:17
Sein Anspruch ist es, mit dem Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit ein rationales, systematisches und objektives, also intersubjektiv nachprüfbares Instrument zu liefern.
Popper unterschied grundsätzlich logische Falsifizierbarkeit von der praktischen Falsifizierbarkeit. Eine Theorie ist empirisch, wenn es mindestens einen Beobachtungssatz gibt, der zu ihr logisch im Widerspruch steht. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass in der Praxis mangels geeigneter Experimente (zum Beispiel in der Astronomie oder in der Atomphysik) eine tatsächliche Beobachtung gar nicht durchgeführt werden kann. Aussagen, die nicht falsifizierbar (widerlegbar) sind, also nicht empirisch-wissenschaftlich, sind metaphysisch.
Definitionen sind nicht falsifizierbar. Daher sind Aussagen nicht falsifizierbar, die implizit die Definition des Ausgesagten enthalten. Wenn der Satz „Alle Schwäne sind weiß“ beinhaltet, dass es ein Wesensmerkmal von Schwänen ist, weiß zu sein, kann er durch die Existenz eines schwarzen Vogels, der ansonsten die Merkmale eines Schwans aufweist, nicht widerlegt werden. Denn er wäre dann nach der Definition aufgrund seiner Farbe kein Schwan. Wenn hingegen die Farbe nicht Bestandteil der Definition eines Schwans ist, kann der Satz „Alle Schwäne sind weiß“ dadurch überprüft werden, dass man ihm einen Beobachtungssatz gegenüberstellt: „Im Duisburger Zoo gibt es einen schwarzen Schwan“, unabhängig davon, ob dort wirklich ein schwarzer Schwan existiert.
Dennoch war Popper der Auffassung, dass es objektive Erkenntnis gibt. Er meint damit, dass Forschungsergebnisse intersubjektiv nachprüfbar und reproduzierbar sind. Objektive Erkenntnis hat aber auch in einem ganz anderen Sinne noch mit subjektunabhängigem Wissen zu tun: Bücher, der Plan eines Architekten oder andere Dokumentationen konservieren und transportieren Wissen, ohne dass dabei Menschen unmittelbar mit diesem Wissen kommunizieren müssen. Jederzeit kann dieses Wissen auf Menschen einwirken und etwas bewirken; und jederzeit können Menschen auf dieses Wissen einwirken und es z. B. verbessern. Popper stuft dieses Wissen als transzendent ein. Es übersteigt seine materielle Darstellung, da es objektive logische Konsequenzen hat, die einem Menschen nie alle gleichzeitig bewusst sein können. Sie können nach und nach entdeckt werden und sehr unerwartet sein. Er bezog Bertrand Russells Diktum „We never know what we are talking about“[27] daher nicht nur auf die Mathematik, sondern auf alles Wissen allgemein. Für Popper sind die materielle Welt, die Welt des objektiven Wissens und die dazwischen vermittelnde Welt des menschlichen Bewusstseins alle wirklich
Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Was ist ein Beweis? Kann etwas bewiesen werden? Falls ja: was kann bewiesen werden? Welche Beweise kennen wir?
Einige behaupten, etwas (z.B. Empirie) würde sich selbst beweisen oder sei durch sich selbst bewiesen. Was meint Ihr dazu?
Meiner Ansicht nach bedarf es für jeden Beweis Prämissen. Bin ich da im Irrtum?
Ich bitte um Beiträge zu diesem Thema, die ohne Pathologisierungen und Verteufelungen auskommen. ;)
Zitat:
Nezach: Einige sind felsenfest von Empirie überzeugt und meinen, sie sei kein Glaube.
Was ist es denn für ein Glaube und wodurch unterscheidet er sich von Glaube im religiösen Sinn?Zitat:
Hellscream: Es ist auch kein Glaube im religiösen Sinn.
Meinst Du: Empirie ist per se nicht bewiesen?Zitat:
Hellscream: Es ist per se nicht bewiesen…
Dieser ultimative Beweis setzt Empirie voraus, kann also kein Beweis der Empirie sein.Zitat:
Hellscream: Der enorme Fortschritt im Zuge solcher Methoden stellt sich dann schon in gewisser weise als ultimativer Beweis heraus. Zu mindestens kann man all zu falsch nicht liegen. Im Gegensatz zu gewissen Menschen die zum Beispiel meinen durch Gebete Krebs oder Querschnittslähmungen heilen zu können.
Die anderen sind ebenso unbewiesene Empirie. Man muss einiges glauben, damit man zu Deiner Aussage kommt. Was meinst Du, was?Zitat:
Hellscream: … das andere die rote Ampel sehen können macht es erstmal Wahrscheinlicher.
Dies alles setzt bereits (den Glauben an) Empirie voraus. Und noch einigen Glauben mehr, z.B. den an Gesetzmäßigkeit bzw. Kausalität.Zitat:
Hellscream: Du müsstest streng wissenschaftlich durch die Wiederholbarkeit der Phänomens und das Nachweise der roten Ampel zum Beispiel durch finden von entsprechendem Material, Aufzeichnungen der entsprechenden Behörde, Strom Verbrauch, Nachweis der Schaltungen und so weiter deine Vermutungen absichern. Auch wäre dieser Erkenntnis Strang durch unabhängige Personen zu sichern.
Wenn Du alles mehr in Frage stellst, schmilzt diese angenommene Wahrscheinlichkeit wie Schnee in der Sonne. Und der Anschein von Vernünftigkeit ebenso, denn der ergibt sich aus dem Selbstverständnis als Person, für das ich um einen Beweis bitte.Zitat:
Hellscream: Und trotzdem nach alle diesen Möglichen Beweisen kann es falsch sein, aber die Wahrscheinlichkeit das es eine rote Ampel gab die gesehen wurde liegt dann bei vielleicht 99,56% oder auch nur 98% , entscheidend ist das es Vernünftiger ist sich an diese hohe Wahrscheinlichkeit zu halten (wohl wissend das es nur eine Wahrscheinlichkeit ist) als diese zu ignorieren.
Du glaubst dabei an Empirie und hältst mich für einen Menschen aus Fleisch und Blut. Erst wenn das bewiesen wäre, könnte man sich über die verbleibende Vernünftigkeit unterhalten. Übrigens wäre auch Kausalität zu beweisen.Zitat:
Hellscream: Hier muss man sich folgendes einfaches Beispiel vor Augen führen, wenn man dir vor der Abflug eines Flugzeugs sagt, das eine 90% Wahrscheinlichkeit besteht das dieses Flugzeug abstützt, würdest du in das Flugzeug einsteigen? - Vermutlich wäre die Antwort nein, denn es wäre nicht Vernünftig.
Zitat:
Original geschrieben von Grauauge
Wer bestimmt, dass die Vernunft zu gebieten und der Erfolg zu richten haben? Wer bestimmt, was unter "Erfolg" zu verstehen ist? Was bedeutet "richtig sein" und was "sein"? Und wie kommen die Werte knapp unter 100% zustande? Was nützen sie, wenn doch alles falsch sein kann?
Zitat:
Original geschrieben von Grauauge
Wie sollte ich Deiner Meinung nach meine Fragen stellen und welche Position sollte ich einnehmen wollen, um es (wem?) leicht zu machen, vernünftig mit mir zu diskutieren? Was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter "vernünftig diskutieren"?
Zitat:
Original geschrieben von Grauauge
Wer bestimmt, dass die Vernunft zu gebieten und der Erfolg zu richten haben? Wer bestimmt, was unter "Erfolg" zu verstehen ist? Was bedeutet "richtig sein" und was "sein"? Und wie kommen die Werte knapp unter 100% zustande? Was nützen sie, wenn doch alles falsch sein kann?
Zitat:
Original geschrieben von Grauauge
Kann also doch gar nichts bewiesen werden? Wenn nichts bewiesen werden kann, wieso behaupten dann immer wieder Leute, sie hätten zu 99% recht? Wozu dann all die Diskussionen und Argumentationen? Alles pure Rechthaberei?
Zitat:
geschrieben von lizard
dieser thread frisst mein gehirn
Du hättest nach der ersten Antwort aufhören können zu lesen. Warum hast Du weitergelesen? Du hättest hier nicht antworten müssen. Warum hast Du es getan?Zitat:
lizard: wozu noch die zwei seiten verbaldiarrhöe?
Zitat:
Original geschrieben von Grauauge
Du hättest nach der ersten Antwort aufhören können zu lesen. Warum hast Du weitergelesen? Du hättest hier nicht antworten müssen. Warum hast Du es getan?
wer vernunft als hässlich empfindet, ist entweder verliebt oder verwirrt. in beiden fällen braucht er professionelle hilfe. und was "persönliche entfaltung" betrifft: die gabe der vernunft ist wohl der wichtigste unterschied zwischen mensch und tier. sie abzulehnen um der persönlichen entfaltung willen, ist wie seine verlorene unschuld im freudenhaus zu suchen.Zitat:
Original geschrieben von Hellscream
Weil es hier Menschen gibt die sich in ihrer persönlichen Entfaltung vom hässlichem Versuch des auf Gründen und Vernunft basierenden Denkens gestört fühlen.
wer behauptet, über eine allgemein gültige letzte wahrheit zu verfügen, ist dumm, ungebildet oder ein lügner. jeder beweis hält nur so lange wie seine axiomatische basis. da unser wissen um die welt, in der wir leben stets begrenzt ist, können wir niemals ausschließen, dass die axiome von denen wir im leben ausgehen, zeitlich nicht konstant sind. somit kann sich jegliches durch vernunft hergeleitete wissen im nachhinein als "irrglaube" erweisen. zu dem zeitpunkt jedoch, wo unsere axiome (noch) gelten, ist ein beweis ein beweis und wahrheit wahrheit.Zitat:
Weil man dann nicht mal eben Behaupten kann das man über eine allgemein gütige letzte Wahrheit verfügt.
noch viel weniger klar als vorher. was soll es bringen, triviale und schlichtweg falsche gedanken zusammenhangslos auf das digitale paper zu spucken? oder wollt ihr euch einfach nur über irgend etwas unterhalten, weil euch langweilig ist?Zitat:
Weil diese dann durch böse Menschen wie mich in Frage gestellt wird. Da diese Menschen aber nicht die Richtigkeit ihrer Behauptungen Beweisen können, stellen sie dann gerne generell in Frage das so etwas überhaupt in irgend einer Weise Möglich wäre. So weit alles klar?
Zitat:
geschrieben von lizard
wer vernunft als hässlich empfindet, ist entweder verliebt oder verwirrt. in beiden fällen braucht er professionelle hilfe. und was "persönliche entfaltung" betrifft: die gabe der vernunft ist wohl der wichtigste unterschied zwischen mensch und tier. sie abzulehnen um der persönlichen entfaltung willen, ist wie seine verlorene unschuld im freudenhaus zu suchen.
Zitat:
geschrieben von lizard
wer behauptet, über eine allgemein gültige letzte wahrheit zu verfügen, ist dumm, ungebildet oder ein lügner. jeder beweis hält nur so lange wie seine axiomatische basis. da unser wissen um die welt, in der wir leben stets begrenzt ist, können wir niemals ausschließen, dass die axiome von denen wir im leben ausgehen, zeitlich nicht konstant sind. somit kann sich jegliches durch vernunft hergeleitete wissen im nachhinein als "irrglaube" erweisen. zu dem zeitpunkt jedoch, wo unsere axiome (noch) gelten, ist ein beweis ein beweis und wahrheit wahrheit.
Zitat:
geschrieben von lizard
noch viel weniger klar als vorher. was soll es bringen, triviale und schlichtweg falsche gedanken zusammenhangslos auf das digitale paper zu spucken? oder wollt ihr euch einfach nur über irgend etwas unterhalten, weil euch langweilig ist?
Zitat:
Original geschrieben von lizard
oder wollt ihr euch einfach nur über irgend etwas unterhalten, weil euch langweilig ist?
Zitat:
Original geschrieben von lizard
... oder wollt ihr euch einfach nur über irgend etwas unterhalten, weil euch langweilig ist?
Zitat:
Ich meine, wieso sollte die Lichtgeschwindigkeit nicht eine endgültige Wahrheit sein?
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Bla, bla, bla.Tja, es gibt die Masse und es gibt die Klasse...das ist das Problem hier. Es gibt die ala McDonalds-Philosophen hier und die Feinschmecker.