Ein kleiner Text, kein Gedicht. Das mir mal eingefallen ist und ich niederschrieb.
Tor der Toten
Es war eine dunkle Nacht. Ich kam an einem See um etwas zu trinken. Langsam beugte ich mich nach vorn, um meine Hände in das kühle Nass zu tauchen.
Meine Augen, sie scheinen sich nicht in dem See zu spiegeln. Aber es machte mir nichts aus, den es war mir egal... es ist mir egal, ob ich Lebe oder Tod bin und doch bin ich hier.
Mein Körper richtet sich auf, die Augen wandern über das andere Ufer. Was ich da sah, war ungelaublich, den ein Rudel weißer Wölfe trang an dem Fluss. Es schien, als würden sie nicht exestieren. Ein Schritt nach dem anderen trat ich in den Fluß. Das Wasser erfasste erst meine Beine, dan meine Hüfte.
Plötzlich bemerkten sie mich, sie blickten mich mit ihren eiskalten Augen an, sie durchbohrten meine Seele, als seien sie auf der Suche nach etwas.
Mein Körper wurde immer kühler, den das Wasser war sehr kalt. Meine Lippen, schimmerten langsam in einer bläulichen Farbe.
Das Rudel blickte nach oben, dies tat ich ebenfalls und sah einen Mond. Doch dieser Mond verschwand im Schatten. Es war heute Nacht Mondfinsternis. Es war schön anzusehen, wie die kleinen Glühwürmchen versuchten den letzten Licht zu verfolgen.
Leise hörte ich nur noch den rausch des Wassers, ich merkte nicht die klirrende Kälte.
Alle meine Glieder waren taub, es schmerzte nicht.
Nun stand ich da, einige Sekunden und beobachtete die Wölfe, wie sie mich anstarrten. Einer machte einen Schritt ins Wasser, er knurrte. Ich stand wir erstarrt im Wasser. Es waren Geister! Diese Wölfe sind Wächter des Tores der Toten.
Ich bin zu weit gegangen, ein Schritt zuviel in ihren Reich. Langsam schloss ich meine Augen, um es nicht zusehen, was sie nun tun.
Sie stürzten sich auf mich, rießen an meiner Kleidung und zerrten mich vor dem Tor.
Es öffnete sich, ich vernahm die Klageschreie derer der gestorben sind. Nun ist es soweit, ich verspührte kein Schmerz und kein Leid, langsam ging ich in das Tor und es verschloss sich hinter mir.
geschrieben von: Mondwölfin
Der schwarze Engel
So sehe ich in deine Augen, so leer und schwarz.
An was denkst du gerade? An Schmerz? Leid? Oder sogar Hass?
So nehme deine Hände, breite deine Arme aus, blicke nach oben.
Dort siehst du einen Engel, ein schwarzer Engel mit wunderschönen Flügel.
Er fällt...
Lasse deine Arme breit.
Er kommt näher, weiche schwarze Federn fallen von seinen Flügeln.
Bleib stehen!
Den er kommt auf dich zugerast, der schwarze Engel.
Schweigen... Stille... Ruhe...
Endlose Zeit die vorüberschwelgt, an dir vorbei rast. Doch waren es nur Sekunden.
Nun findest du dich am Boden wieder, im Arm, der schwarze Engel ohne Flügel.
Er weint, er weint blutige Tränen.
"Schwarzer Engel, wieso weinst du?"
Er hebt seinen Blick an, blickt dir in die Augen. Sein Blick ist so zerbrechlich, schmerzlich... vergänglich.
Über seinen Lippen kommt kein Wort. Nur seine Augen sprechen Bände und du verstehst sie.
Du nimmst ihn in den Arm, ganz fest. Willst ihn trösten, willst ihm helfen.
Doch dann...
...verschwindet er und du bist allein....
Nur eine schwarze Feder in deiner Hand erinnert dich an sein da sein.