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Zitat:
Original geschrieben von GPD
Selbstverwirklichung soll das neue Ziel heißen.
Zitat:
Weil sich nun mal im Laufe der Jahrhunderte, dieses Gesellschaftsmodel etabliert hat und in gewisser- bedauerlicherweise auch funktioniert heißt es nicht, das es auch das Beste ist. Es basiert auf Zwang. Wer sich nicht wie eine Marionette eingliedert in dieses System, hat verloren und geht langfristig in Phasen unter.
Zitat:
Original geschrieben von GPD
@ Creobotra
Hi, als System würde in diesem Zusammenhang das bezeichnen, was wir Menschen in der Gesellschaft uns aufgebaut haben über die Generationen hinweg.
Nach dem Motto, es ist halt da, also nutzen wir es (oder besser noch „Leben“ wir es).
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
..da siehst du bereits was ich meine: der Typ, der direkt vor mit geantwortet hat...du tust gut daran, ihn sofort auf deine "Ignore" _Funktion zu setzen...glaub mir...
Das ist fies Creo, das probiert er bei mir auch schon ständig und fragt sich warum es nicht klappt.Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
probiers doch :D :p
Zitat:
Original geschrieben von Seneca
Das ist fies Creo, das probiert er bei mir auch schon ständig und fragt sich warum es nicht klappt.
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...weil es wie überall sonst auch läuft...weil die Machthaber überall nur nach ihren Regeln spielen - die sie sich selbst gemacht haben...und zwar für sich...und diese ausser Kraft setzen, zu ihren Gunsten abändern - oder sich neue ausdenken, wenn sie es für nötig erachten...sobald nämlich die Gefahr besteht, dass ihre Interessen kein Gehör mehr finden...Big Brother will dich nicht nur immer sehen - er und seine Propaganda sollen auch immer und von jedem - auch denen, die es nicht wollen - gehört werden...auch hier grüßt der Mikrokosmos der Gesellschaft...die Machthaber vertragen es nicht, es ist mit ihrem Ego und ihrem Machtanspruch unvereinbar, dass man sie einfach links liegen lässt...so und nicht anders funktioniert Faschismus...
Zitat:
Original geschrieben von ArrogantNick
Meine Fresse, Xeno -
jetzt krieg Dich doch mal wieder ein. Du karikierst Dich ja schon selbst. Der Grund ist, dass man Moderatoren nicht ignorieren kann und das ist softwareseitig bereits eine Grundkonfiguration. Kein Mensch hat hier irgendwelche Einstellungen aufgrund seines Egos vorgenommen, sondern es ist eine rein praktische Überlegung und daraus resultierende Option der Software.
:rolleyes:
....
Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Zum Punkt der Selbstbefriedigung
Selbst wenn immer weniger Menschen die Grundbedürfnisse befriedigen die ein Volk hat, es gibt genug Jobs, die eigentlich niemand freiwillig machen will.
Irgendwer muss immer noch was machen und seien es die Menschen die die Maschinen instandhalten und programmieren. Der Bauer der sein Feld bearbeitet, der Kanalarbeiter der unser Abwassersystem aufrecht erhält.
Das sind vor allem auch Aufgaben die nicht jeder erfüllen KANN.
Was ist daran gerecht wenn bestimmte Menschen solche Aufgaben übernehmen müssen und die anderen machen können was sie wollen. Das ist noch viel schlimmere Sklaverei als die jetzige.
Und wer sagt, dass jeder auch gut indem ist,was er macht? Wir haben immer noch viel mehr Geisteswissenschaftler als wir brauchen.
Alle wollen Journalisten, Künstler, Musiker, Redakteure, Psychotherapeuten und dergleichen werden, niemand will sich noch die Hände schmutzig machen.
Das ist halt das Problem, irgendwer muss es ja machen [/B]
Zitat:
Aus "Die Industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft" von Ted kaczynski
SELBSTVERWIRKLICHUNG (Power Process) 33.
Menschen haben ein Bedürfnis - möglicherweise biologisch bedingt - nach etwas, das wir den "power process" - Selbstverwirklichung - nennen wollen. Es ist eng verbunden mit dem Bedürfnis nach Macht - weithin bekannt - aber es ist nicht damit gleichzusetzen. Der Power Process besteht aus vier Elementen. Die drei am deutlichsten erkennbaren nennen wir Ziel, Anstrengung und Erreichen des Ziels. (Jeder braucht Ziele, die Anstrengungen erfordern und muß wenigstens beim Erreichen einiger seiner Ziele erfolgreich sein). Das vierte Element ist schwieriger zu definieren und vielleicht nicht für jeden notwendig. Wir nennen es Autonomie und werden darüber später sprechen (§ 42-44).
34. Nehmen wir den hypothetischen Fall eines Menschen, der alles, was er sich wünscht, bekommt. Dieser Mensch hat zwar Macht, aber er wird schwere psychologische Probleme bekommen. Am Anfang wird es ihm Spaß machen, aber nach und nach wird er Langeweile empfinden und demoralisiert werden. Vielleicht wird er krankhaft depressiv. Die Geschichte zeigt, daß die müßige Aristokratie schließlich dekadent wurde, nicht aber die um ihre Macht kämpfenden Aristokraten. Die Aristokratie, die nicht um ihre Macht kämpfen mußte, wurde trotz ihrer Machtfülle hedonistisch und demoralisiert. Das macht deutlich, daß Macht allein nicht genügt, vielmehr muß sie zielgerichtet sein.
35. Jeder hat Ziele; selbst wenn diese nur darin bestehen, den lebensnotwendigen Unterhalt zu erlangen: Nahrung, Wasser, Kleidung und dem Klima angemessene Unterkunft. Der müßigen Aristokraten hatte diese Dinge ohne eigene Anstrengungen, daher seine Langeweile und der Sittenverfall.
36. Das Nichterreichen lebenswichtiger Ziele endet mit dem Tod, wenn es sich dabei um physisch notwendige Ziele handelt, und mit Enttäuschung, wenn das Nichterreichen der Ziele gleichbedeutend mit dem Überleben ist. Ständiges Scheitern beim Versuch seine Ziele zu erreichen, führt schließlich zu Niedergeschlagenheit, geringem Selbstbewußtsein oder Depression.
37. Um ernsthafte psychologische Probleme zu vermeiden, muß ein Mensch Ziele haben, deren Erreichen Anstrengung verlangt, und er muß wenigstens teilweise erfolgreich beim Erreichen dieser Ziele sein.
ERSATZHANDLUNGEN (Surrogate Activities)
38. Nicht jeder müßige Aristokrat muß Langeweile empfinden. Kaiser Hiroshito widmete sich der Meeresbiologie anstelle einem dekadenten Hedonismus zu verfallen und wurde auf diesem Gebiet sogar sehr anerkannt. Wenn Menschen ohne physische Anstrengung ihre körperlichen Bedürfnisse befriedigen können, schaffen sie sich künstliche Ziele. Meistens verfolgen sie diese Ziele mit derselben Energie und emotionalem Einsatz, wie sie diese sonst für das Erreichen physischer Notwendigkeiten eingesetzt hätten. So beschäftigten sich die Aristokraten des Römischen Reiches mit Literatur, vor einigen Jahrhunderten widmete sich die europäische Aristokratie intensiv der Jagd. Andere Aristokratien versuchten ihr Ansehen zu vergrößern, indem sie ihren Reichtum vermehrten, und einige Aristokraten, wie Hirohito, wandten sich der Wissenschaft zu.
39. Mit dem Begriff "Ersatzhandlung" (Surrogate Activity) bezeichnen wir eine Handlung, die sich auf ein künstliches Ziel richtet, welches sich Menschen nur deshalb setzen, damit sie etwas haben, wonach sie streben können. Mit anderen Worten, es geht ihnen bei der Erreichung des Ziels letztlich nur um die "Durchführung". Hierin besteht die Faustregel der Identifikation mit den Ersatzhandlungen. Angenommen, ein Mensch widmet einem Ziel X viel Zeit und Energie, dann kann man sich fragen, ob derjenige, nachdem er seine Zeit und Energie ausschließlich dafür einsetzt, seine biologischen Bedürfnisse zu befriedigen, und diese Bemühungen seine körperlichen und geistige Fähigkeiten auf vielfältige Weise in Anspruch nehmen würden, enttäuscht wäre, wenn er das Ziel X nicht erreicht? Wenn die Antwort negativ ausfällt, kann man davon ausgehen, daß das Ziel X eine Ersatzhandlung für ihn bedeutet. Mit Sicherheit sind Hirohitos Studien der Meeresbiologie eine Ersatzhandlung, denn müßte Hirohito seinen Lebensunterhalt mit einer nicht- wissenschaftlichen Tätigkeit verdienen, würde er keinen Verlust darüber empfinden, daß er dann nichts über die Anatomie und Lebenszyklen von Meerestieren wüßte. Andererseits ist beispielsweise der Wunsch nach Sexualität und Liebe keine Ersatzhandlung. Die meisten Menschen würden es als Verlust empfinden, wenn sie ihr Leben ohne eine Beziehung zum anderen Geschlecht verbringen müßten, auch wenn sie alles andere hätten. (Übersteigt jedoch das Bedürfnis nach Sexualität das normale Maß, kann auch das zu einer Ersatzhandlung werden.)
40. In der modernen Industriegesellschaft sind nur geringe Anstrengungen notwendig, um die physischen Bedürfnisse zu erfüllen. Es ist ausreichend, in einer Ausbildung einige technische Fähigkeiten zu erwerben, pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen und mit geringem Aufwand seinen Arbeitsplatz zu erhalten. Die einzige Anforderung besteht in einem bescheidenen Maß an Intelligenz, vor allem aber in UNTERORDNUNG. Wer das erfüllt, für den sorgt die Gesellschaft von der Wiege bis zum Grabe. (Sicher gibt es eine Unterschicht, deren physische Bedürfnisse nicht erfüllt werden, wir sprechen hier jedoch von der Durchschnittsgesellschaft). So ist es nicht verwunderlich, daß Ersatzhandlungen in der modernen Gesellschaft häufig vorkommen. Dazu gehören die wissenschaftliche Forschung, der Sport, der Einsatz für Menschenrechte, die künstlerische und literarische Produktion, der gesellschaftliche Aufstieg, der Erwerb von materiellem Reichtum und gesellschaftliche Aktivitäten, die sich mit Dingen beschäftigen, die für den Handelnden persönlich unwichtig sind, wie im Falle der weißen Menschenrechtler, die sich für die Rechte der farbigen Minderheiten einsetzen. Das sind nicht immer REINE Ersatzhandlungen, weil sie bei vielen Menschen teilweise aus anderen Motiven als aus dem Bedürfnis abgeleitet werden, irgendein Ziel zu haben. Ein Motiv der wissenschaftlichen Arbeit liegt teilweise in der Absicht, Prestige zu erlangen, künstlerische Kreativität will auch Gefühle zum Ausdruck bringen, militantes gesellschaftliches Vorgehen entsteht oft aus einer allgemeinen Feindseligkeit. Aber für die meisten Menschen, die diese Ziele verfolgen, sind alle diese Aktivitäten größtenteils Ersatzhandlungen. Die Mehrheit der Wissenschaftler wird beispielsweise darin übereinstimmen, daß für sie das "Vollbringen" wichtiger ist als Geld und Prestige, das sie dafür erhalten. 41. Für viele, sogar für die meisten Menschen, sind Ersatzhandlungen weniger befriedigend als das Streben nach realen Zielen (Ziele, die Menschen wirklich erreichen wollen, auch wenn ihr Bedürfnis nach Selbstverwirklichung (Power Process) schon erfüllt ist.) Das zeigt sich in der Tatsache, daß diejenigen Menschen, die sich mit Ersatzhandlungen beschäftigen, immer rastlos, niemals zufrieden sind. So wie der Geldgierige nach immer mehr Reichtum strebt, der Wissenschaftler, kaum daß er ein Problem gelöst hat, das nächste in Angriff nimmt, der Langstreckenläufer sich immer größere Schnelligkeit abverlangt. Viele Menschen, die sich Ersatzhandlungen suchen, werden behaupten, daß sie dadurch größere Zufriedenheit erlangen als durch die alltägliche Geschäftigkeit mit ihren biologischen Bedürfnissen. Das kommt daher, weil die Befriedigung biologischer Bedürfnisse in unserer Gesellschaft trivial geworden ist. Noch wichtiger ist, daß in unserer Gesellschaft Menschen ihre biologischen Bedürfnisse nicht mehr AUTONOM befriedigen können, sondern nur als Teil einer riesigen sozialen Maschinerie funktionieren. Dagegen können Menschen bei ihren Ersatzhandlungen ein großes Maß an Autonomie einbringen.
SELBSTBESTIMMUNG (Autonomy)
42. Autonomie als Teil der Selbstverwirklichung (Power Process) ist nicht für jeden einzelnen notwendig. Die meisten Menschen brauchen aber ein bestimmtes Maß an Selbstbestimmung, um ihre Ziele zu verwirklichen. Sie müssen in der Lage sein, ihre Leistungen durch eigene Entschlüsse zu verwirklichen und unter eigener Führung und Kontrolle durchzuführen. Dennoch sind die meisten Menschen als einzelne Persönlichkeiten nicht in der Lage, diese Initiative, Leitung und Kontrolle auszuüben. Gewöhnlich reicht es aus, als Mitglied einer KLEINEN Gruppe zu handeln. Wenn also ein halbes Dutzend Menschen untereinander ein bestimmtes Ziel diskutiert und gemeinsam erfolgreich durchführt, wird ihr Bedürfnis nach Selbstverwirklichung dadurch befriedigt. Müssen sie jedoch unter strenger Anweisung von oben arbeiten und es bleibt kein Raum für autonome Entscheidung und Eigeninitiative, dann wird das ihrem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung nicht dienen. Dasselbe geschieht, wenn Entscheidungen auf kollektiver Basis getroffen werden und die Gruppe, die Entscheidungen trifft, so groß ist, daß jeder einzelne nur eine unbedeutende Rolle spielt.
43. Es stimmt, dass einige Menschen offenbar kein großes Bedürfnis nach Autonomie haben. Entweder ist ihr Wunsch nach Selbstverwirklichung nur schwach entwickelt oder sie können ihn befriedigen, indem sie sich mit einer starken Organisation, der sie angehören, identifizieren. Es gibt auch den völlig geistlosen, animalischen Typus, der nur eine physische Selbstverwirklichung anstrebt (der gute Kampfsoldat, der sein Machtgefühl durch Kampfgeschick erhält und diese Qualität in blindem Gehorsam für seine Vorgesetzten einsetzt).
Zitat:
Wie viel Zeit haben wir wirklich für eine Selbstverwirklichung?
Wir stehen meistens Früh auf, gehen 8 bis 10 Stunden Arbeiten + Fahrweg, + Zeit für alltägliche Pflichten die bei jedem unterschiedlich sind usw. Wie viel Zeit bleibt dann noch übrig für sich selbst? Teilt man diese noch, um sich zu erholen… KEINE!
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
... seine längst nicht mehr vorhandene Individualität zu "verwirkichen" bzw, zurückzugewinnen...dieses Individualitätsgefühl läuft aber in der heutigen Gesellschaft auf eine atavistische Täuschung hinaus...da ich wirtschaftlich zu 100% von der Gnade dieser Gesellschaft abhängig bin, habe ich keine Möglichkeit, sie im Streben nach materieller Autonomie gegen dieses System und seine Ansprüche an mich zu verwirklichen, da sich sämtliche Produktionsmittel, die mir ein Leben in materieller Autonomie ermöglichen könnten, ausser Reichweite meiner Verfügungsgewalt, in fremden Händen befinden......also müssen die schon erwähnten Ersatzhandlungen her, die ausgeführt werden, um dieses Streben dorthin zu verlagern wo es mir gestattet ist, jenseits der von der Gesellschaft verwalteten materiell/elementaren Bedürfnisse meine Pseudo-Individualität auszuleben...zu keiner Zeit, während der ganzen Existenzspanne der Menschheit war der einzelne Mensch materiell so von der Gesellschaft abhängig, nie war der Mensch so klein wie heute...
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
......
...weiterhin muss hier - zum wiederholten Male - eine Grundsatzfrage gestellt werden: ist diese Gesellschaft es überhaupt wert, dass man sich für sie, ihr Überleben und ihren Fortbestand, einsetzen müsste...? Oder noch grundsätzlicher gefragt: ist der Mensch an sich es wert, der Mensch, der selber auf Kosten und zu Ungunsten der meisten anderen Arten diese Welt ausblutet und zerstört...? Oder muss im Menschen an sich nicht ein Problem gesehen werden...? ...
Zitat:
Ad1: Nein, keine Gesellschaft, kein System ist es wert, weiterzubestehen.
Zitat:
Ad3:Der Mensch an sich ist so viel wert wie ein Fuchs, ein Igel, ein Rochen oder ein Einzeller.
Zitat:
Der Mensch dürfte sich nicht mehr nennenswert vermehren. Die Zahl der Menschen sollte sich letztlich bei etwa 500 bis 800 Milllionen einpendeln. Mehr verträgt die Welt nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
Ad1: Nein, keine Gesellschaft, kein System ist es wert, weiterzubestehen.
Ad2: man muss es einzelnen Menschen selbst überlassen, ob sie für die Gesellschaft oder das System ihr Leben, ihr Hirn hergeben oder nicht.
Das haben wir eher nicht zu beurteilen.
Ad3: Der Mensch an sich ist so viel wert wie ein Fuchs, ein Igel, ein Rochen oder ein Einzeller.
Ad4: Grundsätzlich liegt im Menschen an sich ein Problem.
Allerdings handelt es sich um eine existierende Art, die man so nicht vernichten darf, weil die Architektur der Natur dann auch nicht mehr stimmen würde.
Was aber nötig ist: --->
Ad5: den Menschen in seinem Bestand sozusagen kleinzuhalten.
Der Mensch dürfte sich nicht mehr nennenswert vermehren.
Die Zahl der Menschen sollte sich letztlich bei etwa 500 bis 800 Milllionen einpendeln.
Mehr verträgt die Welt nicht.
Ad6:
Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle organisierten Religionen aufgelöst werden, da ihr Credo vom
"Schutz des Lebens" veraltet ist.
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Nachdenken gilt nicht nur für die Anderen....
Unsinn1, wer sagt es?
Unsinn2, wer sagt es?
Unsinn3, alle guten Dinge sind 3, wer sagt es?
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Lerne zu argumentieren.
1. Nein, keine Gesellschaft, kein System ist es wert, weiterzubestehen
2. der Mensch an sich ist so viel wert wie ein Fuchs, ein Igel, ein Rochen oder ein Einzeller.
3. Der Mensch dürfte sich nicht mehr nennenswert vermehren. Die Zahl der Menschen sollte sich letztlich bei etwa 500 bis 800 Milllionen einpendeln. Mehr verträgt die Welt nicht.
Alle drei Sätze kann man beliebig verneinen, also worauf stützt sich deine Argumentation? Es ist nur eine Meinung, Deine, ansonsten keine Fakten.
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Lerne zu argumentieren.
1. Nein, keine Gesellschaft, kein System ist es wert, weiterzubestehen
2. der Mensch an sich ist so viel wert wie ein Fuchs, ein Igel, ein Rochen oder ein Einzeller.
3. Der Mensch dürfte sich nicht mehr nennenswert vermehren. Die Zahl der Menschen sollte sich letztlich bei etwa 500 bis 800 Milllionen einpendeln. Mehr verträgt die Welt nicht.
Alle drei Sätze kann man beliebig verneinen, also worauf stützt sich deine Argumentation? Es ist nur eine Meinung, Deine, ansonsten keine Fakten.
Falls du es immer noch nicht verstanden hast; es gibt nicht die Antwort oder die Lösung hier, wenn ja, dann hättest du Recht.
Der Mensch hat Fehler gemacht, die er aber korrigieren kann. Der Mensch kann die Welt retten, verbessern, das System ändern, was auch immer. Es dreht sich nur um das Wann und Wie.
Wenn der Mensch scheiße bauen will dann kann er auch mit 500 Millionen Population die Erde vernichten.
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Wen ich Kanalmitarbeiter bin und in meiner Freizeit Musikmelodien produziere die die Welt bewegen, dann habe ich mein Ziel erreicht!
Zitat:
Anscheinend ist der Threadersteller eine unzufriedene Jammerperson wie Xeno, denn das können die Deutschen am besten.
Zitat:
Warum ist der Brasilianer, Mexikaner. etc. viel besser gelaunt, ausgeglichener und zufriedener? Damit meine ich den Durchschnitt natürlich. Der Brasilianer steigt in dem Bus morgens und fängt an zu singen!
Zitat:
Im Groß und Ganzem besagt dieses Zitat alles:
Wahre Zivilisation besteht nicht in der Vervielfachung der Bedürfnisse, sondern in freiwilliger, wohlüberlegter Einschränkung der Wünsche. (Mahatma Gandhi)
Zitat:
Original geschrieben von Philon
[B]Du fängst vom Gott und endest mit Faschismus...immer die gleiche CD, hast du auch was Neues zu sagen?
Zitat:
Der Unterschied zwischen uns beiden ist die: ich lache jeden Tag mindestens ein Paar Minuten, bin ausgeglichen und erlebe ich Selbstverwirklichung in vielen Dingen. Und das habe ich mir selber erarbeitet.
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Xeno, (...) Zähl mal auf, wie oft du das Wort Fasch- ismus, isten in deinen letzten 50 Beiträge geschrieben hast.
Zitat:
Original geschrieben von ÂmeNoir
Mein Arbeitsalltag sieht derzeit so aus, daß ich nen Job habe, der total stressig ist, oft nichtmal genug Zeit ist, sich ein paar Minuten am Tag privat mit Kollegen zu unterhalten oder mal in Ruhe die halbe Stunde Mittagspause zu machen, geschweige denn zur Besinnung zu kommen, um Arbeitsaufgaben zu durchdenken und systematisch anzugehen. Erschwerend kommt hinzu, daß ständig die EDV ausfällt, also das Handwerkszeug nicht optimal funktioniert, sondern nur blockiert, zudem gewisse Dinge durch Vorgesetzte mit Kunden nicht eindeutig/unmißverständlich geklärt sind, so daß ständig unnötige Nachfragen entstehen, die viel Zeit kosten und man nicht zügig vorwärts arbeiten kann. Vorschläge zu Verbesserungen werden von den Vorgesetzten als unnötig betrachtet und abgelehnt. Die Zeitnot und der damit verbundene, vermehrte Streß ist größtenteils hausgemacht. Morgens und abends bin ich zudem locker jeweils ne Stunde oder länger - je nach Verkehrssituation - für den Arbeitsweg unterwegs. Wenn ich abends heimkomme, bin ich total ko, so daß ich zu nix mehr zu gebrauchen bin, oft unfähig, noch irgendeinen klaren Gedanken zu fassen. An den 2 Wochenendtagen versuche ich die Dinge zu erledigen, die unter der Woche liegen geblieben sind. Ist ein tolles Leben und sooo erfüllend!
Zitat:
Original geschrieben von Philon
Was willst du, was du nicht darfst? Was soll noch das System für dich tun? Sollen wir vlt. einen Sessel für dich bestellen?
Zitat:
Original geschrieben von Philon
@AmeNoir
Stimmt vor vorne bis hinten nicht. Das ist gerade der Punkt, den viele nicht nachvollziehen können, weil er außerhalb ihres Horizonts ist. Das ganze hat mit Soziologie und Kulturpsychologie zu tun. Deutschland genauso wie andere Länder gehört zu den individualistischen Kulturen. Andere Länder wie Brasilien oder meine Heimat Griechenland gehören zu den kollektivistischen Kulturen, wo das Wir-Gefühl viel ausgeprägter vorhanden ist. Und das gilt für andere Eigenschaften, die für die Meisten hier nicht nachvollziehbar sind. Die Geborgenheit und der Zusammenhalt in der Familie sind Erfahrungswerte; Empfindungen und Lebenseigenschaften die nicht einfach so zu erklären sind. Das ist vergleichbar, wie wenn man einem Menschen, der von Natur aus ein Choleriker ist, das Gefühl des inneren Friedens vermitteln will.
Liebe, Geborgenheit, Familiensinn, etc. sind Begriffe, die von einem Deutschen anderes gewogen werden als von einem Brasilianer. Wenn du ein fremdes Land besuchst, betrachtest du es mit einem verzehrten Blick durch deine Voreingenommenheit; erstens die deiner persönlichen Erfahrung die wiederum von deiner Entwicklung innerhalb deiner Kultur abhängig ist.
Deshalb erklärt dies auch die Tatsache, warum ich, obwohl ich einen ähnlichen Alltag wie du habe, sie gar nicht als stressig empfinde. Stress, Jammern, Unzufriedenheit sind für mich ganz anderes definiert als für einen Deutschen, da ich in einer anderen Kultur groß geworden bin. Verstehest du jetzt den Punkt?
Dennoch das ist anderes Thema, das zur Kulturpsychologie gehört. Anderseits liefert dies die Antwort, dass der Mensch der zentrale Punkt ist und nicht das System.
Und bevor wieder irgendwelche Schwarzweiß-Argumente kommen, ich sage es nochmal; natürlich kann man einige Dinge bezüglich des Systems optimieren, das heißt aber nicht, dass der Mensch dadurch in der Lage wäre, sich selbst zu verwirklichen, das ist der absolute Quatsch überhaupt!! Denn das würde heißen, „besseres System = bessere Chancen zur Selbstverwirklichung“, das ist lächerlich!
Oder hat Einstein in ein besseres System gelebt? Und was ist mit Griechenland? Wir haben ein viel schlechteres System als Deutschland, geschweige von Ökonomie, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitssystem. Das für dich bürokratische System hier ist für mich das absolute Paradies! Philosophie ist zum Beispiel einer meiner Selbstverwirklichungspunkte, und das habe ich hier in Deutschland geschafft, in Griechenland hätte ich es mir aus Zeit- und Geldmangel nicht schaffen können. Ich sag es wieder, euch geht es zu gut hier!
Und noch etwas zu widerholen, Selbstverwirklichung betrifft nicht nur einen Punkt sondern mehrere. Und ein besseres System liefert nur die Mitteln, aber keine Garantie zur Selbstverwirklichung, denn dafür ist die Willensstärke verantwortlich. Der sog. amerikanische Traum ist der Beweis dafür; vom Tellerwäscher zum Hollywoodlegende, da gibt es viele Beispiele zu nennen. Und Tatsache ist ebenfalls, dass der Mensch innerhalb begrenzter Rahmen eher eine ungewöhnliche Willensstärke entwickelt als innerhalb „verwöhnter“ Ordnung.
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
nationalistische...chauvinistischen....kapitalistischen Pseudoindividualismus... Ideologie...Parteigänger...kapitalistischen Martktwirtschaft...
Zitat:
Original geschrieben von ArrogantNick
*sich gepflegt schlapplacht*
Für Xeno nur einen Ohrensessel! Den Extragroßen in tiefschwarz. :D
....
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
.. nur wenn nicht, dann landest du in den Slums von L.A. oder der Bronx...so sieht deine Scheißfreiheit aus...sie sieht eben genauso aus: wie Scheiße...was sie ja auch ist...
Zitat:
Original geschrieben von ÂmeNoir
Die Natur zeigt uns aber auch Folgendes ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose
Zitat:
Die Natur zeigt uns immer den richtigen Weg, nur die Starken überleben!
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...ja klar...die Software ist ja auch einfach so vom Himmel gefallen - auf direktem Wege vom Lieben Gott...Menschen hatten rein gar nichts damit zu tun, sie so zu entwickeln und zu konfigurieren...ja, genau...entscguldige bitte, wie hatte ich etwas so offenkundiges nur vergessen können...?
Zitat:
Original geschrieben von ArrogantNick
Ich habe mit Brasilianerinnen gearbeitet.
Zitat:
Original geschrieben von ArrogantNick
Vielleicht wird es einfach nur Zeit, dass all die Jammerlappen einmal erfahren, wie es ist, wenn es ihnen WIRKLICH schlecht geht, dann würden sie vielleicht mal wieder ein bisschen runterkommen von ihrem hohen Ross.
Grüßle
Mischa
PS: Ich habe mit Brasilianerinnen gearbeitet. Selten so lebensfrohe und angenehme Menschen getroffen. :)
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
[Gaaaanz viel Xeno-Schelte]
...Muuuuuhhhh !!!! - so sagte die Kuh nur dazuuuu...
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...was für eine dumme Geschichte...wie gut, dass ich keine Kuh habe...und dabei völlig unlogisch: denn die Tatsache, dass eine schlimme Situation sich noch verschlimmern kann - also der Umstand, dass es immer noch etwas schlechteres gibt - macht etwas schlechtes nicht zu etwas gutem...
[....] doch Fakt ist: Scheiße bleibt Scheiße - egal wie sehr man sich auch bemüht, etwas anderes darin zu sehen...und ich will mich gar nicht bemühen...mich interessierren nur die Möglichkeiten, wie es wirklich besser sein könnte...