Das Blau in deinen Augen
Heilt die tiefsten meiner Wunden
Was einst verloren schien
Scheint nun wieder gefunden
Das Blau in deinen Augen
Haucht mir neues Leben ein
Was ich niemals war
Will ich nun für dich sein
Der Himmel in deinen Augen
Hilft und führt mich durch die Nacht
Was einst verstorben schien
Scheint nun wieder erwacht
Der Himmel in deinen Augen
Und ein Feuer durch das wir gehen
Was ich niemals sah
Will ich nun durch deine Augen sehen
Wie lange habe ich geschlafen
Tausend Jahre oder mehr
Dunkle Träume, Gottes Strafen
Wie lange ist ein Herzschlag her
Rette mich, bevor die Finsternis uns bricht
Bring mich zurück ins Licht
Rette mich, bevor die Flamme zu uns spricht
Bring mich zurück ins Licht
geschrieben von: Damon Fry
NEUMOND
Ich streiche durch die Wälder.
Ich fühle keinen Schmerz.
Denn meine Wunden heilen.
Nur eine Narbe schmückt mein Herz.
Die Zärtlichkeit der Wölfe,
nicht lang genug mit dir geteilt.
Nur fünfunddreißig Stunden,
bis der Ruf des Mondes mich ereilt
Diese Liebe ist verboten.
Sie leugnet, was wir sind.
Küss mich, Untoter.
Ein neuer Zyklus beginnt.
geschrieben von: Damon Fry
DAS PHANTOM
Die Glocken der Kirche läuten lauter denn je
Man kann sie hören
Bis hinab in mein Verließ
Dort halte ich mich versteckt
Dort halte ich mich selbst gefangen
Doch mein Schatten spukt in der Oper
Und in den Straßen von Paris
Die Fackeln der Bauern brennen heller denn je
Man kann sie sehen
Bis hinab in mein Verließ
Dort halte ich mich versteckt
Dort halte ich mich selbst gefangen
Ganz allein mit all den Tränen
Und dem Blut das ich vergieß
Die Stimmen in meinem Kopf
Sie bringen mich um
Bringen mich um den Schlaf
Sie befehlen mir Dinge
Die ein guter Mann nicht tun darf
Wahrscheinlich erwartet mich der Galgen
Vielleicht sogar die Gilloutine
Aber getrieben von Sehnsucht
Schleiche ich durch diese alte Ruine
Bei Kerzenschein folge ich deinem Gesang
Und eine Spinne krabbelt an der Wand entlang
geschrieben von: Damon Fry
NACHTWACHE
Ich wache über deinen Schlaf
Ich gehe durch deine Träume
Ich beschütz dich vor den Schatten
Ich folge dir bis ans Ende der Nacht
Denn die Stunden, die wir teilten,
haben mich um den Verstand gebracht.
Hinab zur Mondscheinmeile
Nur für diesen einen Kuss
Ich berührte deine Narbe
In der Abstinenz des Lichts
Ein Herz gilt´s zu betrauern
Wenn der rufende Totenvogel fliegt
Wie lange wird´s wohl dauern
Bis der Hunger über die Liebe siegt
geschrieben von: Damon Fry
SCHATTENHERZ
Es begann im Zwielicht
Es begann vor einem Jahr
Ich deutete die Zeichen
Ahnte nichts von der Gefahr
Geblendet von der Hoffnung
All meine Träume würden wahr
Doch in deiner Brust
Da schlägt ein Schattenherz
In Mitternächtlichem Gewand
Ein fallender Stern
Der uns niemals erreicht
Kein Kuss auf deinen Lippen
Der nicht einer Lüge gleicht
Denn in deiner Brust
Da schlägt ein Schattenherz
Kalt wie ein schwarzer Diamant
Einst entführte es meine Liebe
Auf die dunkle Seite des Mondes
Die Totale Finsternis bezeugt
Nun den Zeitpunkt ihres Todes
geschrieben von: Damon Fry
UNSTERBLICH
Eine Seele wie die meine
Dreißig Silberstücke wert
Seit Jahrtausenden verloren
Ohne das sie zur Hölle fährt
Seinem Kreuze schwor ich ab
Um über die Finsternis zu wachen
Im Land der Diebe und Gespenster
Nannte man mich den Sohn des Drachen
Kein Spiegel der mein Bild erträgt
Die Gier führt mich von Weib zu Weib
Kein Totenbuch schreibt meinen Namen
Selbst die Pest verschmähte meinen Leib
Die Huren von London
Meinem Schatten so nah
Einsam war die Winternacht
In der ich die Titanic sinken sah
Endlos wie die Ewigkeit
Ohne Grab und Stein
Gottes Fluch und Satans Segen
Unsterblich zu sein
geschrieben von: Damon Fry
DIE NACHT DER LIEBENDEN TOTEN
Da brennt ein Licht an deinem Grab
Dort wo die wilden Rosen blühen
Dort wo das Leben verwelkt
Doch die Sterne nie verglühen
Da brennt ein Feuer tief in mir
Dort wo das Herz nicht mehr schlägt
Dort wo der Frieden ruht
Doch die Seele Trauer trägt
Und ich spiele dir ein Lied auf der roten Violine
Und ich spiele dir ein Lied von Liebe und Tod
Schneeweiß wie der Winter
In einer Nacht der langen Schatten
So segeln wir davon
Auf diesem Schiff voller Ratten
geschrieben von: Damon Fry
NACHTWACHE (REPRISE)
Ich verzehre mich nach dir
in jeder morbiden, mondlüsternen Nacht.
Die dich todesbleich bestrahlt,
über der Draculas Atem wacht.
Denn nach Stunden, die wir teilten
ist meine Sucht nach deinem Blut erwacht.
Ein Herz gilt´s zu betrauern
Wenn der rufende Totenvogel fliegt
Wie lange wird´s wohl dauern
Bis der Hunger über die Liebe siegt
geschrieben von: Damon Fry
TRISTAN
Es ist an der Zeit es zu beenden
Ich will es im Mondschein sehen
Schwarzes Blut auf weißem Samt
Es wird nun Zeit für dich zu gehen
Dieser Mörder namens Liebe
Und eine Krähe begleiten mich
Schuld plagt mein Gewissen
Denn rote Rosen betten dich
Und eine Träne bricht die Stille
An deinem Grab unter den Bäumen
Und raubst du mir nicht den Schlaf
Verfolgst du mich in meinen Träumen
Die Wölfe heulen deinen Namen
Einsam im Moor, grausamer Fund
Doch wer spielt dort am Klavier
Nacht für Nacht zur Geisterstund
geschrieben von: Damon Fry
ELEONORE
Dort oben auf dem schwarzen Berg
Dort ist es nicht geheuer
Wer mit dem Teufel Unzucht treibt
Stürzt sich ins Höllenfeuer
Eleonore, mannigfaltig Weib
Trinkt von der Milch der wilden Tiere
Mir ist´s gleich
Mich kümmert´s nicht
Bringt mich zum Schloss
Sobald die Nacht anbricht
Eleonore, bin bald bei dir
Schattenprinzessin der ich hoffiere
Ich lege mich zu deinem Lager
Frohlocke deinem Biss
Mein Blut will ich dir weihen, opfern
Du Fürstin der Finsternis.
Eleonore, tanz mit mir
Tanz mit mir den Tanz der Vampire
geschrieben von: Damon Fry
VEUVE NOIR
Wie oft sind wir uns schon begegnet
In meinen Träumen
In meiner Fantasie
Nun stehen wir uns gegenüber
An jenem unheiligen Ort
Erfüllt von schwarzer Magie
Und obwohl ich dich berühr
Ahne ich nichts von deinen Plänen
Doch jetzt wo du mich berührst
Fühle ich dein Gift in meinen Venen
Ich bin gefangen in deinem Netz
Totgeweiht ehe ich dich verletz
Dies ist mein Ende, dies ist gewiss
Komm und lieb mich zu Tode
Vernichte mich mit deinem Biss
geschrieben von: Damon Fry
DAS GESETZ DER SPINNE
Strafst mich mit Schweigen
Dein Blick wirkt ganz leer
Schenkst mir kein Lächeln
Meinen Worten kein Gehör
Ich habe die Befürchtung
Du liebst mich nicht mehr
Dein Kuss so eisig
Dein Charme so unterkühlt
So als würdest du wissen
Wie sich der Tod anfühlt
Von kalter Eitelkeit erfüllt
Voller Anmut in Seide gehüllt
Hängst du hier in meinem Netz
Ein Opfer der Spinne und ihrem Gesetz
geschrieben von: Damon Fry
BATHORY
Kommt raus, kommt raus
Wo immer ihr auch seid
Es spricht die Gräfin des Blutes
Die Königin der Verdammten
Von eurem Blut hab ich getrunken
Während die Scheiterhaufen brannten
Ihr dürft nun musizieren
Meine Kinder der Nacht
Bevor der Morgen graut
Ergreifen wir die Macht
Steigt aus euren Gräbern
Der Mond scheint hell
Diese Welt wird bald die unsre sein
Denn wir Toten reiten schnell