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Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Es gibt schliesslich mehr als genug Situationen, die man als einzelner Mensch nicht kontrollieren kann, sondern wo man einfach auf Glück und günstige Zufälle hoffen muss.
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Mit einem Glauben an eine Welt, in der der blinde Zufall herrscht, könnte ich nicht leben. Ich wäre vermutlich schon längst daran zerbrochen, wenn ich nicht all diese Unberechenbarkeiten abgeben könnte.
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Original geschrieben von Gezeichneter
Auf den muss man aber auch als Agnostiker verzichten.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Es gibt oft genug Situationen in denen ich mir durchaus sogar wünsche einen Glauben haben zu können, der mich unterstützt - aber es ist mir nicht möglich, weil ich religiöse Gottesglauben im Tiefsten meines Herzens nicht unterstützen, demnach nicht "glauben" kann.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Ich habe gelernt, dass im Endeffekt nur ich selbst mir helfen kann, nebst Freunden, positiven Gedanken und neuen Lebenserfahrungen, die mich aufrichten. Dadurch bin ich gewachsen und ich bin auch froh darüber, dass diese (zum Teil schweren) negativen Zeiten meines Lebens ein neues und vor allem gestärktes Ich haben entstehen lassen.
Ich bin selbstsicherer, selbstwahrer und stärker geworden und weiß, dass ich jetzt Situationen meistern kann, an denen "ungeprüfte" (dummes Wort, aber ich hoffe jeder weiß was ich meine) zerbrechen könnten - daher kam mir der Gedanke, dass Atheisten in ihren ständigen geistigen Alleingängen seelenstärker sind als Gläubige.
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Original geschrieben von Odessa
Ich würde generell niemand geistig auf- oder abwerten nur weil er eine andere Ideologie dahingehend als ich vertritt,
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Er vertritt damit aber die genau gleiche Art unwissenschaftlicher und "unlogischer" Glaube wie sie auch der Gottgläubige an den Tag legt, denn beide können nicht beweisen, daß es den Gegenstand ihres Glaubens gibt
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Somit: gleiche Geistesstärke bei Beiden für mich :-).
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Und mir sind beide Sorten gleich zuwider, so sie intolerant, fanatisch, missionierend, oberlehrerhaft, borniert, menschenverachtend oder gar "mit Schwert und Feuer" in der Hand versuchen, ihren Glauben Anderen aufzuzwingen bzw. dem jeweils Anderen seinen (Nicht-)Glauben zu verbieten.
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Weiters ist es imho genauso schwer oder genauso einfach, an Gott oder an Nichts zu glauben.
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"Ich weiß, daß ich nichts (sicher) weiß. Alles ist möglich und es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die der Mensch mit seinem kleinen Verstand und seinen Wissenschaften - die genau da enden, wo auch der menschlich kleine Verstand der sie "erfand", endet - nie erfassen oder gar beweisen bzw. nichtbeweisen kann.
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Aber ob es Gott gibt oder nicht spielt keine Rolle
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Sie sind so gesundheits/nervenschonend als möglich zu meistern, denn langes sinnloses Aufregen um Dinge die eh nicht zu ändern sind causes nur Magengeschwüre, Herzinfarkt, Gallekoliken und faltige graue Haut = somit selbstzerstörerisch = somit völlig unlogisch, irrational, kontraproduktiv
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("ich muß gar nichts selbst machen, ist eh alles in Gottes Hand") mag für einige Gläubige sicher zutreffen, auch wenn ich selbst nie so dachte und lebte zu "gläubigen" Zeiten. Ich finde es aber trotzdem in Ordnung wenn Jemand so denkt - es hilft diesem Menschen ja definitiv, mit schweren Verlusten umzugehen und das kann nur positiv sein:-).
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Also ist es auch so gesehen für mich die nicht "geistes-schwächere" Entscheidung, wenn jemand "glaubt", denn er hat sich nach eingehendem Gedankengang dafür entschieden, ein Hilfsmittel fürs "Gehen" zu benutzen
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Der Glaube an Gott war/ist für sie lediglich das, was für andere Menschen in solchen Situationen das "gute beratende Gespräch mit einem Freund" ist, bei dem sie sich selbst reflektieren oder ihre Situation "spiegeln".
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Ich hoffe, ich hab das Thema halbwegs getroffen, aber ich finde die Fragestellung sehr interessant und das wars, was mir dazu einfiel :)
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Ilodessa schrieb:
Aber ob es Gott gibt oder nicht spielt keine Rolle, denn so oder so ist es MEIN Leben das ich eigenverantwortlich leben muß und worin ich allein entscheiden muß, welchen Weg ich gehe, was ich als für mich richtig und gut bewerte und wofür ich immer Geradestehen muß und werde vor mir selbst. Schicksalsschläge sind Teil der Natur, des Lebens, und somit unabwendbar. Sie sind so gesundheits/nervenschonend als möglich zu meistern, denn langes sinnloses Aufregen um Dinge die eh nicht zu ändern sind causes nur Magengeschwüre, Herzinfarkt, Gallekoliken und faltige graue Haut = somit selbstzerstörerisch = somit völlig unlogisch, irrational, kontraproduktiv und lässt zudem die Ärzte-Pharmalobby noch reicher werden, was ich denen ja ums Verrecken nicht gönne. Nach dem Meistern der Lebenskrisen, so sinnlos sie einem auch erscheinen mögen, gehts weiter im Text "Leben", denn was Anderes bleibt auch gar nicht übrig außer Selbstmord, wofür ich persönlich aber wiederum das Leben und darin vor allem die Liebe, die Wollust und die Natur zu sehr liebe. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile des "Systems Leben" also und unter besonderer Berücksichtigung meiner kindlichen, seit 45 Jahren unverändert gebliebenen Freude am z. B. Beobachten von Sonnenaufgängen, am Besteigen oder Betrachten von Berggipfeln, am Hören von Meeresrauschen, am Riechen an blühenden Blumen, am Streicheln von neugeborenen Tierkindern, am Hören von Musik, am Lesen von guten Büchern und am Essen von allem was ungesund ist laut gängiger Ärztemeinung sowie unter Einbeziehung meiner außerordentlichen Lust an der Liebe zu und mit meinem Partner und am Pflegen meiner Freund- und Bekanntschaften kam ich zu dem Schluß, daß das "System Leben" dem "System Tod" vorzuziehen ist solange es in Würde und Anstand geht."
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Mag wieder richtig sein, dennoch gehe ich da von einem gewaltigen Unterschied aus: wenn sie mit einem imaginären Freund reden und bei ihm Hilfe suchen hat das nicht die gleiche Qualität wie das Gespräch mit einem ECHTEN Individuum, das eigene Wertvorstellungen, Gedankenwelten besitzt!
Wenn man sich bei einem Gott Trost sucht besteht imho immer die Gefahr, eigene Gedanken hineinzuprojezieren, ergo wenn es einem scheisse geht und man sich nach Besserung sehnt wird einem der imaginäre Gott ebendas geben.
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Original geschrieben von Gezeichneter
Dass man Glück und günstige Zufälle in einer Entität gebündelt erblickt, tut der Hoffnung keinen Abbruch, vermute ich.
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Original geschrieben von Gezeichneter
Dein Glaube macht also die Welt für Dich berechenbarer? Ohne einer zu sein, glaube ich nicht, dass Atheisten an eine Welt glauben, in der der blinde Zufall herrscht. Vielleicht haben sie gelernt, dass der Mensch und sein Glaube nicht im Mittelpunkt des Universums stehen, sondern dass letzteres auch ohne Menschen und deren Götter gut zurechtkommt.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Ich habe gelernt, dass im Endeffekt nur ich selbst mir helfen kann, nebst Freunden, positiven Gedanken und neuen Lebenserfahrungen, die mich aufrichten. Dadurch bin ich gewachsen und ich bin auch froh darüber, dass diese (zum Teil schweren) negativen Zeiten meines Lebens ein neues und vor allem gestärktes Ich haben entstehen lassen.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Daher lebe ich nicht in einer Welt die "von Zufällen regiert wird", sondern akzeptiere die Welt als solche, dass sie aus so vielen wichtigen Bestandteilen besteht, dass der Egoismus und die Zetrierung einer göttlichen Macht, die von den Menschen ausgehen, anmaßend erscheinen.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Ich rede von dem Glauben der uns wissend macht (paradox :rolleyes: ), der seine Dogmen aufstellt und den Menschen in seinem autonomen Denken beeinflusst. Der uns mit seinen Regeln das Leben zu erleichtern scheint, der unser Moralempfinden und unser ethisches Verständnis prägt. Der uns eben auch die Möglichkeit gibt, unsere Verantwortung und unser Denken auf ihn zu übertragen, zumindest teilweise, und in seiner Vorstellung zu handeln. Der uns beruhigt weil er so strikt limitiert ist - und das ist eben das worauf ich hinaus will; ich rede von Menschen, deren Leben sich an diesem Glauben so stark orientiert, dass ein Teil ihrer Selbstverantwortung wegfällt/wegfallen kann/wegfallen darf/wegfallen muss. Vielleicht ein Extremfall,
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Original geschrieben von Cagliostro
Für die monolithischen Gläubigen/Nichtgläubigen ist
alles dagegen nur schwarz/weiss.
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Original geschrieben von Cagliostro
Willens- und geistesstärke allein ist kalt und herzlos.
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Original geschrieben von LaChatte
nein, im Gegenteil. das hilft
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Original geschrieben von LaChatte
nicht berechenbarer. Aber ich es ermöglicht mir, optimistisch zu bleiben, à la "ich weiss zwar noch nicht, wie ich meine nächste Miete bezahlen kann, aber das kommt schon gut, ich tu jetzt einfach das, was jetzt zu tun ist."
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte Ich hatte auch immer wieder mal Phasen, wo ich dieses Vertrauen verloren hatte - und die sind furchtbar, in denen krieg ich jeweils gar nichts auf die Reihe. Ich brauche so eine positive Grundstimmung, der Glaube, dass für mich gesorgt ist, dass das alles schon gut rauskommt. Dass sich zur rechten Zeit die günstigen Gelegenheiten ergeben werden.
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Original geschrieben von LaChatte
Auch wenn ich nicht der absolute Mittelpunkt der Welt bin, ich bin dennoch der relative Mittelpunkt meiner Welt, und was mit mir passiert, ist für mich tatsächlich ausserordentlich wichtig. Und klar, das Universum kommt auch ohne mich gut zurecht, umgekehrt aber nicht.
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Original geschrieben von ArrogantNick
Da kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich mitreden, ich kenne solche Leute nicht. Darüber bin ich auch nicht traurig, ehrlich gesagt.
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Original geschrieben von Gezeichneter
"Für mich gibt es keinen Gott".
"Ist egal."
"Ach so?"
"ER liebt dich trotzdem."
"Wie kann er mich lieben, wenn es ihn für mich nicht gibt?"
"Es gibt Dich für IHN."
"Es gibt ihn aber nicht für mich."
"Doch, doch. Und ER liebt Dich trotzdem. Auch wenn Du so etwas sagst."
"Nein."
"Doch."
"Nein."
...
(usw.)
Zitat:
Original geschrieben von Gezeichneter
Aber eigentlich wollte ich nur verschont werden von Frömmelei und Bekehrungsanfällen. Und meine Ruhe haben. Auch ohne Gott.
Träumen, Wünschen, Fantasieren, meinetwegen auch Halluzinieren. Damit kann ich etwas anfangen. Mit Glauben nicht. Dafür bin ich zu ergebnisoffen.
:rolleyes:
Zitat:
Original geschrieben von ArrogantNick
Aber hallo! Das ist der absolute Extremfall. Was Du hier beschreibst, sind Fanatiker und Sektierer, die absolut in der Minderheit sein dürften.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Vielleicht hast du es so verstanden, dass sich das gesamte Leben und das gesamte Gedankenkonstrukt nach den Worten der Bibel richtet - das wären dann wirklich Fanatiker.
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Weil mittlerweile selbst der Otto-Normal-Bürger, der eigentlich mit Religion nicht mehr wirklich was am Hut hat und Weihnachten nur toll findet weil er dann nicht arbeiten muss, so unterbewusst von Kirche und ihren Gut-Böse Dogmen geprägt wurde, dass ihm eine Konversation über etwas "abschüssigere" und moralisch verwerflichere Themen ein Brett vor den Kopf verpasst.
Themen wie Nächstenliebe, moralische Gerechtigkeit, Güte - das wird uns nicht in den Schoß gelegt, das alles muss erlernt werden. Und eines der ersten Werke (wenn nicht das erste) welches diese Grundgedanken des Humanismus festgehalten hat war nun mal - tätärä - die Bibel. Im Unterbewusstsein ist diese religiöse Prägung von ethisch/moralisch gut/böse in jedem vorhanden, der mit der jeweiligen Religion aufwächst - oder in einer von ihr gestalteten Gesellschaft.
[....]
Ich sprach von Menschen, die in diesem Raster von Moralverständnis leben, dass ihr autonomes Denken davon tatsächlich beeinflusst ist ohne dass sie etwas davon mitbekommen. Dass sie meinen in ihrem Glauben Wissen zu sehen ("Gott existiert!") und eine Allgemeingültigkeit aufstellen. Die in ihrem Glauben soweit einen Halt sehen, dass sie bei Nöten und Leiden eine wirkliche schützende Festung erschaffen können - was für mich eine gewisse Zuneigung zu seiner Religion erfordert.
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Original geschrieben von ArrogantNick
Die letzte und dritte Gruppe, sind die Konfessionslosen. Das sind die Satanisten (:D), Atheisten, Agnostiker und alles was sonst so sich hierzulande tummelt. Diese Leute werden sich über Satanisten höchstens insofern ereifern, dass sie sich über die Spinner aufregen, die manchmal Friedhöfe verwüsten .... ja, und die Mucke furchtbar finden.
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Original geschrieben von ArrogantNick
Cagli,-
der Satanismus (sofern er ernsthaft betrieben wird), kennt gar keinen Gott. Eigentlich ist der Satanismus, die Perfektionierung des Atheismus, denn er geht einen Schritt weiter und erhebt das Individuum selbst zu seinem eigenen Gott (führt es vermeintlich zu seiner Göttlichkeit). Ergo, ist der Satanismus die Religion des (sich) Selbst-Bewusstseins und des Eigenglaubens, der ultimative Egotrip sozusagen. Satansanbeter sind keine Satanisten sondern Spinner. ;-)
....
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Original geschrieben von Mrs. Spookiness
Meinst du?
Dann versuche einem normalen Gläubigen zu erklären, warum "Dimmu Borgir" zu hören nicht unweigerlich zu einem postmortalen Leben in der Hölle führt.
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Original geschrieben von Xenomorph
Auweia - und wohin kommt man dann, wenn man wirklich "böses" hört...? Dimmu Borgir ist doch Düstermucke für den Kindergarten...
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Original geschrieben von Philon
Endlich was Solides von dir Xeno! Und dies beantwortet auch die Frage, dass dieses Thema nicht zum Philoforum gehört, aber ok...
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Ich bin nicht Atheistin, sondern Panentheistin, und ich frage mich immer wieder, wie Atheisten das machen. Es gibt schliesslich mehr als genug Situationen, die man als einzelner Mensch nicht kontrollieren kann, sondern wo man einfach auf Glück und günstige Zufälle hoffen muss.
Mit einem Glauben an eine Welt, in der der blinde Zufall herrscht, könnte ich nicht leben. Ich wäre vermutlich schon längst daran zerbrochen, wenn ich nicht all diese Unberechenbarkeiten abgeben könnte.
Zitat:
Atheisten haben den Glauben an sich selbst - gerade in einer unsicheren Selbstfindungsphase keine ermutigende Hilfe.
Sind sie also diejenigen, die eine größere Willensstärke und Selbstkritik/Selbstliebe an den Tag legen müssen?
Weil sie auf sich alleine gestellt sind?
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Wenn Du einen Löffel als Löffel bezeichnest, ist das ja auch nur ein Wort und bezeichnet nicht das Unvermögen, die Sache "Besteckteil mit einer runden Vertiefung am dem Stiel entgegengesetzten Ende" zu nennen - sage ich Löffel, weiß Jeder im deutschen Sprachraum was damit gemeint ist. Sage ich Gott, genauso ;-).
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Beweise bitte . Also daß ersiees LöffelGottBorkenkäfer eine Erfindung des Geistes ist und nicht wirklich existent.
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"Gott" ist nur ein Wort wie alle anderen Worte auch, gerade UM eine Sache beim "Namen" (irgendeinem Wort) zu nennen.
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Original geschrieben von Odessa
Ja, aber Du gehst davon aus DASS es eine Erfindung ist. Ein Gläubiger wird sagen: Es ist keine Erfindung, sondern Gott gibt es ganz real, er hat zu einigen Menschen (früher) gesprochen und ihnen ganze Bücher diktiert, und das tun "Geisteserfindungen" für gewöhnlich nicht. [/B]
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Original geschrieben von Arimahn
"Ich bin zu schwach mein Leben zu gestalten, also bin ich für nichts was ich tue verantwortlich!"
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Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, welche auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können.
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Original geschrieben von riomar
Die Erfindung eines höheren Wesens erscheint mir lächerlich und unnötig.
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Original geschrieben von riomar
Wenn du dir bitteschön meinen Beitrag noch einmal ansiehst, wirst du feststellen, dass ich das Wort unnütz nicht verwendet habe. Unnötig und unnütz sind in ihrer Bedeutung doch wohl unterschiedlich.
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Mir ist klar, dass viele Menschen im Glauben Trost finden. Ich weiß, dass lächerlich ein etwas hartes Wort ist, aber ich empfinde es so und bleibe dabei. Ich bleibe auch dabei, dass ich niemanden beleidigen möchte. Ich sehe darin auch kein Dogma, weil ich niemandem etwas vorschreibe, sondern eine Meinungsäußerung. Es ist bestenfalls ein Dogma für mich selbst.
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Für mich ist die Phantasiewelt eines Kindes auch etwas anderes als die Religiosität eines Erwachsenen. Wenn sich ein Kind, dass missbraucht wird, in eine Phantasiwelt träumt, in der ihm niemand einen Schaden zufügt, ist das meiner Meinung nach immernoch keine Religion. Ein Erwachsener ignoriert die Erkenntnisse, die ein Kind noch nicht haben kann.
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Zitat:Original geschrieben von riomar Wenn du dir bitteschön meinen Beitrag noch einmal ansiehst, wirst du feststellen, dass ich das Wort unnütz nicht verwendet habe. Unnötig und unnütz sind in ihrer Bedeutung doch wohl unterschiedlich.
So?
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Warum denn so gereizt?
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Was bitte, unterscheidet den Glauben an Gott, vom Glauben an Emotionen wie z. B. Liebe?
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Wissenschaftliche Erkenntnisse widersprechen im Übrigen keineswegs dem Glauben an Gott. Höchstens den Metaphern der Bibel. Aber das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Also einmal nachgefragt, von was redest Du eigentlich konkret? Von Gott selbst und dem Glauben an eine übergeordnete Energie oder über religiöse Dogmen?
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Und, wenn Du religiöse Dogmen lächerlich findest und unnötig - was ist dann mit Deinen Dogmen - z. B. dass missbrauchte Kinder in Phantasiewelten flüchten? Kannst Du das beweisen?
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Original geschrieben von ArrogantNick
Wissenschaftliche Erkenntnisse widersprechen im Übrigen keineswegs dem Glauben an Gott. Höchstens den Metaphern der Bibel. Aber das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Also einmal nachgefragt, von was redest Du eigentlich konkret? Von Gott selbst und dem Glauben an eine übergeordnete Energie oder über religiöse Dogmen?
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Original von ArrogantNick
Gut - dann einmal anders: Was bitte, unterscheidet den Glauben an Gott, vom Glauben an Emotionen wie z. B. Liebe?
Zitat:
Wissenschaftliche Erkenntnisse widersprechen im Übrigen keineswegs dem Glauben an Gott.
Zitat:
Original von riomar
Ich finde schon, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über Erde und Universum usw. dem Glauben an ein höheres Wesen oder eine höhere Macht widersprechen. Aber das ist nur meine Meinung. Diese höhere Macht, die überall, also auch in uns, sein soll, besteht in Gefühlen und Phantasie.