[Atheisten die Geistesstärkeren?] - German Gothic Board

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Atheisten die Geistesstärkeren?

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: ArrogantNick

Zitat:
Original geschrieben von shadowflower
DU nimmst deinen Glauben aber sehr ernst Knöselerna


Ja - natürlich. Sonst könnte ich es gleich lassen.

.



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von ArrogantNick
Vielleicht mal zur Klärung: Ich diskutiere konsequent zum Thema GLAUBEN ALS SOLCHES und nicht zu einer einzelnen Religion, die ich per se niemals als repräsentativ ansehen würde.
ah, ok :) ich kann halt auch teilbereiche diskutieren, wenn man grad drauf kommt.

Zitat:
Wo kämen wir hin, müsste man sich für seinen Glauben rechtfertigen?
zB aufs dach des world trade center?

den konnt ich mir jetzt nicht verkneifen ;)
der "Glaube als solches" kann auch ziemlich unangenehmes beinhalten. solange das jedermann für sich behalten würde, wär das natürlich toll. aber das ist wohl nur ein hypothetischer (und mE utopischer) idealfall. sobald es konsequenzen für irgendjemand anderen hat (oder haben soll), find ich rechtfertigungen... nunja, gerechtfertigt.

Zitat:
Ich persönlich wäre dafür, dem Religionsunterricht den gleichen Stellenwert einzuräumen wie z. B. Biologie, Chemie usw. Dann könnte in einem reformierten Religionsuntericht die Glaubensbildung generell gelehrt werden. [...]
also praktisch ein fach á la "glauben" im allgemeinen? nja, da realistisch betrachtet glauben immer vorkommt, könnte das evtl. ne lösung sein. allerdings kann ich die diskussion um die lehr-inhalte jetzt schon hören... :D
mein gedanke wäre dann allerdings, dass diese weitläufige auseinandersetzung mit glauben eher im nicht-glauben münden würde.

Zitat:
Ich erklärte bereits, warum man eine explizite Religion nicht mit solchen (wissenschaftlichen) Maßstäben in Kontext stellen kann. Tut man es doch, so kann dabei nur herauskommen, dass es sich widerspricht. Auch das erklärte ich bereits vor einigen Seiten. Darum sind die Fundis ja auch so gefährlich für das wissenschaftliche Denken und umgekehrt. ;-)
das waren ja auch keine wissenschaftlichen masstäbe, sondern in genau diesem bereich. ich kann selbst in der, ich nenn sie mal "religionsblase", also der teilmenge der bestimmten religion, fragen aufwerfen, das machen theologen auch andauernd, innerhalb des kontexts diskutieren. deswegen meinte ich ja: folge-konsequent. nach "wissenschaftlichen masstäben" muss man ja erstmal wieder ganz an den anfang zurück.

so, essen machen und währendessen die darwin-doku anschauen :)
(ich hab natürlich erstmal die französische version erwischt. blödes arte!)



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
hm, keine ahnung? wie merke ich denn den unterschied? ich hab meines nächsten hof (also gut, weib :D) begehrt, und dann...?


Wirst du feststellen, dass du das Ziel - das der Engel bei Bethlehem als "Friede auf Erden" formuliert - wohl verfehlen wirst. Du begehrst sie aber hast sie nicht, du machst ihr schönen Augen und hast ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Nachbarn... Was andern gehört zu begehren ist ein ziemlich sicheres Rezept für Unfrieden, erst mal in dir und die Chance ist gross, dass du ihn dann auch noch auf deinen Mitmenschen ablädst.



Zitat:
Original geschrieben von Creobotra

das ist prima. dann brauch ich das mit den 10 geboten ja auch nicht. denn wenn meine "erfahrung" oder mein innerstes mir sagt, dass gott doch gerne ab und an menschenopfer hätte, ur um der alten zeiten willen, dann ist das also ok? überspitzt formuliert?



Die meisten Menschen können nicht wirklich damit umgehen, jemanden anderen umzubringen. Nicht einmal dann, wenn sie - zb wie im Krieg - die politische und moralische Legitimation und den offiziellen Auftrag dazu bekommen. Menschenopfer sind für den inneren Frieden äusserst undienlich, und somit nicht sinnvoll zum Erreichen dessen, was die Bibel als Ziel des Menschen nennt - Friede und Einigkeit. Und sonst kann man auch lesen "Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer" (Hosea 6.6, Matthäus 9.13 und 12.7)

grüsse, barbara



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Wirst du feststellen, dass du das Ziel - das der Engel bei Bethlehem als "Friede auf Erden" formuliert - wohl verfehlen wirst. Du begehrst sie aber hast sie nicht, du machst ihr schönen Augen und hast ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Nachbarn... Was andern gehört zu begehren ist ein ziemlich sicheres Rezept für Unfrieden, erst mal in dir und die Chance ist gross, dass du ihn dann auch noch auf deinen Mitmenschen ablädst.
ich könnte sie ihm ausspannen und trotzdem glücklich leben (egal wie er das findet) und ich möchte behaupten, ich wäre nicht der erste mensch, der damit durchs leben käme.

Zitat:
Die meisten Menschen können nicht wirklich damit umgehen, jemanden anderen umzubringen. Nicht einmal dann, wenn sie - zb wie im Krieg - die politische und moralische Legitimation und den offiziellen Auftrag dazu bekommen. Menschenopfer sind für den inneren Frieden äusserst undienlich, und somit nicht sinnvoll zum Erreichen dessen, was die Bibel als Ziel des Menschen nennt - Friede und Einigkeit. Und sonst kann man auch lesen "Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer" (Hosea 6.6, Matthäus 9.13 und 12.7)
es geht nicht um "die meisten", sondern in dem fall um mich (als beispiel). und die stelle überles ich einfach, da es ohnehin mehr auf mein innerstes ankommt. zufällig find ich friede und einigkeit mit gott durch menschenopfer.
das ist jetzt natürlich ein komplett konstruiertes beispiel, zeigt aber die problematik. selbst wenn ich eine kombination aus "eigener erfahrung", "inneres" und bibel nehme, sind die möglichkeiten gegeben.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
ich könnte sie ihm ausspannen und trotzdem glücklich leben (egal wie er das findet) und ich möchte behaupten, ich wäre nicht der erste mensch, der damit durchs leben käme.


vielleicht. "damit durchkommen" ist das Eine - glücklich werden im Wissen, jemandem ein Unrecht getan zu haben, das gelingt kaum jemandem. Aber es gibt bestimmt Umstände, wo dieses Handeln vollkommen gerechtfertigt wäre.


Zitat:
Original geschrieben von Creobotra

es geht nicht um "die meisten", sondern in dem fall um mich (als beispiel). und die stelle überles ich einfach, da es ohnehin mehr auf mein innerstes ankommt. zufällig find ich friede und einigkeit mit gott durch menschenopfer.



Wenn es tatsächlich so wäre und du dazu stehen könntest, mit klarem Bewusstsein deiner Handlungen und ihrer Konsequenzen, gut, dann sei es.

Aber erlaube mir, daran zu zweifeln. Nach allem, was ich weiss, sind Menschen nicht zum Töten gemacht. Nicht wegen irgendwelche Gesetzen, sondern weil wir einfach nicht so konstruiert sind. Es muss jemand schon sehr stark verdreht (pervertiert) sein, mit verdrängten Emotionen und fixen Gedanken, damit Töten einigermassen funktioniert.


Zitat:
Original geschrieben von Creobotra

das ist jetzt natürlich ein komplett konstruiertes beispiel, zeigt aber die problematik. selbst wenn ich eine kombination aus "eigener erfahrung", "inneres" und bibel nehme, sind die möglichkeiten gegeben.



ja, dieses Problem gibt's natürlich immer. Allerdings dürfte das ein religiöser Mensch genau gleich beantworten wie ein nicht religiöser Mensch: im Zweifelsfall zählt das eigene Gewissen, die eigene Verantwortung. Und nicht, was ein Pfarrer oder Polizist oder Wissenschaftler oder eine sonstige Autorität sagt.

Als Gläubiger kann man auch immer beten: Lieber Gott, wenn du nicht gewollt hättest, dass ich diese Entscheidung treffe, hättest du mich eben anders machen müssen. ;)

grüsse, barbara



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
vielleicht. "damit durchkommen" ist das Eine - glücklich werden im Wissen, jemandem ein Unrecht getan zu haben, das gelingt kaum jemandem. Aber es gibt bestimmt Umstände, wo dieses Handeln vollkommen gerechtfertigt wäre.
seeehr diplomatische antwort :D
aber dass es "kaum jemanden gelingt", bezweifle ich ganz stark.

Zitat:
Wenn es tatsächlich so wäre und du dazu stehen könntest, mit klarem Bewusstsein deiner Handlungen und ihrer Konsequenzen, gut, dann sei es.
nö, ich mach das zu ehren meines gottes(bildes).

Zitat:
Aber erlaube mir, daran zu zweifeln. Nach allem, was ich weiss, sind Menschen nicht zum Töten gemacht. Nicht wegen irgendwelche Gesetzen, sondern weil wir einfach nicht so konstruiert sind. Es muss jemand schon sehr stark verdreht (pervertiert) sein, mit verdrängten Emotionen und fixen Gedanken, damit Töten einigermassen funktioniert.
da geb ich dir recht. und ein blick ins geschichtsbuch zeigt, das wir insgesamt eine sehr verdrehte, perverse spezies sind.
ich hab vor einiger zeit interessante berichte von kannibalismus während der kreuzzüge und während des 17 Jhrdt (um den dreh) in schleswig-holstein und dänemark gelesen. ersteres aus not (aber nur "heiden"), letzteres aus medizinisch/okkultem "aberglauben". erstaunlich, wie das gesellschaftlich flott durchgeht, wenns einigermassen gut verkauft wird.
und die inkas hatten auch den bogen raus.

Zitat:
ja, dieses Problem gibt's natürlich immer. Allerdings dürfte das ein religiöser Mensch genau gleich beantworten wie ein nicht religiöser Mensch: im Zweifelsfall zählt das eigene Gewissen, die eigene Verantwortung. Und nicht, was ein Pfarrer oder Polizist oder Wissenschaftler oder eine sonstige Autorität sagt.
genauä, da stimm ihc dir mal zu. da behaupte ich: es ist völlig wurscht, ob jemand religiös ist oder nicht. entweder man ist ein drecksack oder nicht. und ersterer findet immer ne möglichkeit, seine drecksackigkeit auszuleben, mit oder ohne von gott legitimiert. bohnhoeffer wäre auch als atheist zwar aus ner anderen richtung, aber zum fast selben ergebnis gekommen.

Zitat:
Als Gläubiger kann man auch immer beten: Lieber Gott, wenn du nicht gewollt hättest, dass ich diese Entscheidung treffe, hättest du mich eben anders machen müssen.
sone ähnliche ausrede hab ich mal im reli-unterricht wg vergessener hausaufgaben gebracht. und was soll ich dir sagen? sie hat nicht funktioniert!



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
seeehr diplomatische antwort :D
aber dass es "kaum jemanden gelingt", bezweifle ich ganz stark.



wie auch immer :D
Die Bibel hat natürlich auch so ne Geschichte, die vom König David und seiner schönen Nachbarin, deren Mann er kraft seiner Autorität als König bei der nächsten Schlacht einfach als Kanonenfutter in die erste Reihe stellt, worauf der Mann umkommt, und sich der König so die Frau schnappt.


Zitat:
Original geschrieben von Creobotra

nö, ich mach das zu ehren meines gottes(bildes).



meinetwegen. Aber du musst immer noch selbst dazu stehen, dass du das zu Ehren deines Gottes machst.




Zitat:
Original geschrieben von Creobotra

da behaupte ich: es ist völlig wurscht, ob jemand religiös ist oder nicht. entweder man ist ein drecksack oder nicht. und ersterer findet immer ne möglichkeit, seine drecksackigkeit auszuleben, mit oder ohne von gott legitimiert. bohnhoeffer wäre auch als atheist zwar aus ner anderen richtung, aber zum fast selben ergebnis gekommen.



ja, für den Alltag sind die Regel überall etwa gleich, egal ob religiös oder säkular.


Zitat:
Original geschrieben von Creobotra

sone ähnliche ausrede hab ich mal im reli-unterricht wg vergessener hausaufgaben gebracht. und was soll ich dir sagen? sie hat nicht funktioniert!



nun ja, hinderlich kann durchaus sein, dass Gott andere Leute eben auch so gemacht hat, wie sie sind *g*

grüsse, barbara



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Die Bibel hat natürlich auch so ne Geschichte, ...

darauf hätt ich wetten können. yellow-press der wüste :D

Zitat:
meinetwegen. Aber du musst immer noch selbst dazu stehen, dass du das zu Ehren deines Gottes machst.

absolut. und mit einem richtig schicken umhang und kerzen aussenrum kannst du drauf wetten, das ich nicht lang allein wäre :)

Zitat:
ja, für den Alltag sind die Regel überall etwa gleich, egal ob religiös oder säkular.
und "alltag" ist das, was wir die meiste zeit über erleben. es gibt tatsächlich sowas wie eine "universelle ethik", die antworten auf sog. "ethische dilemmas" waren überall auf dem globus gleich.

Zitat:
nun ja, hinderlich kann durchaus sein, dass Gott andere Leute eben auch so gemacht hat, wie sie sind *g*
oooder mein reli-lehrer war ein heimlicher atheist :D



geschrieben von: Scheol

Zitat:
und "alltag" ist das, was wir die meiste zeit über erleben. es gibt tatsächlich sowas wie eine "universelle ethik", die antworten auf sog. "ethische dilemmas" waren überall auf dem globus gleich.


Das würde mich interessieren. Kannst du aus dem Stehgreif irgendwelche Schlüsselworte nennen oder gar Studien sagen? Würde da gerne mal reinschauen.



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Das würde mich interessieren. Kannst du aus dem Stehgreif irgendwelche Schlüsselworte nennen oder gar Studien sagen? Würde da gerne mal reinschauen.
das wra ein bericht im spiegel, es ging in der studie um konkrete körperliche dysfunktionen im gehirn und die juristischen implikationen. die fragen waren, wenn ich mich recht erinner, sowas wie "wenn man einen zug voller leute retten könnte, indem man einen unbekannten aufs gleis wirft, mache sie das?" und die variation davon "...die leute im zug retten, indem sie weichen umstellen, aber auf dessen gleis ein unbekannter steht" ect. ersteres wurde überwiegend mit nein, letzteres mit ja beantwortet. sowas in der richtung.



geschrieben von: LaChatte

ja, dies hab ich auch gesehen.

je näher der Mensch, desto grösser der Widerwille, ihn zu töten.

Einer, der gleich neben mir steht, den ich sehen und hören und riechen kann - das ist wichtiger und geht mir näher als ein paar Hundert in einem Zug, die ich nicht sehe, oder ein Mensch etwas weiter weg, den ich vielleicht als Umriss wahrnehme, aber ohne Details.

grüsse, barbara



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
ja, dies hab ich auch gesehen.

je näher der Mensch, desto grösser der Widerwille, ihn zu töten.

Einer, der gleich neben mir steht, den ich sehen und hören und riechen kann - das ist wichtiger und geht mir näher als ein paar Hundert in einem Zug, die ich nicht sehe, oder ein Mensch etwas weiter weg, den ich vielleicht als Umriss wahrnehme, aber ohne Details.

grüsse, barbara



In der Tat.
An alle Gutmenschen:
man kann nicht die ganze Welt lieben, das geht technisch nicht.
Wie soll das gehen, die Menschheit lieben?

Wenn ich mich mit Menschen beschäftige, die ich Arroganzling als "wert" befinde, ja auch dann kann ich diese Welt jeden Tag ein kleines bisschen besser machen.
Wie sehen also: der Effekt ist meist besser als die Ideologie!



geschrieben von: La Vie En Rose

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed

Wie soll das gehen, die Menschheit lieben?




In der heutigen Zeit fällt es sehr schwer, die Menschheit zu lieben. Die Menschheit ist korrupt und der Sinn für Richtig und Falsch, für Wahrheit und Lüge, getrübt.
Die Menschheit ist nicht mehr das, was sie mal war. Dank sei der Politik, Mördern, Vergewaltigern etc.

Wie soll man so eine Menschheit noch lieben?



geschrieben von: Hybrid Andante

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte

man kann nicht die ganze Welt lieben, das geht
technisch nicht.


Na ja, wenn man von "die Menschheit" spricht, ist wohl eher von den Menschen die Rede, die als Prototypen für die Menschheit angesehen werden.

Zitat:
Original geschrieben von La Vie En Rose

In der heutigen Zeit fällt es sehr schwer, die Menschheit zu lieben. Die Menschheit ist nicht mehr das, was sie mal war. Dank sei der Politik, Mördern, Vergewaltigern etc
Wie soll man so eine Menschheit noch lieben?


Warum nur in der heutigen Zeit? Gibt es da denn einen Trend?
Achso... früher gab es keine Mörder und Vergewaltiger, und die Politiker waren bestimmt alle ganz ganz liebe Menschen :)
Hm, überzeugt mich nicht.
Du musst ja auch nicht die ganze Menschheit lieben. Es reicht schon wenn du ein paar wenige magst. Alle lieben, da schauderts mich dann doch ein bisschen.



geschrieben von: La Vie En Rose

Reicht ja auch, nur bestimmte Menschen zu lieben. Ich meine, wofür hat man denn Familie? :D



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von La Vie En Rose
In der heutigen Zeit fällt es sehr schwer, die Menschheit zu lieben. Die Menschheit ist korrupt und der Sinn für Richtig und Falsch, für Wahrheit und Lüge, getrübt.
Die Menschheit ist nicht mehr das, was sie mal war. Dank sei der Politik, Mördern, Vergewaltigern etc.

Wie soll man so eine Menschheit noch lieben?



Da gebe ich dir Recht. Tendenziell ist es die Menschheit nicht wert, sie pauschal zu Lieben.
Aber einzelne Menschen sind oft eine Ausnahme.
Naja, es ist halt sehr subjektiv, diese Ausnahmen
herauszufinden...
Aber deine Ansichten sind mir nicht unsymphatisch.;)



geschrieben von: ragus core

Ich denke man sollte sich Fragen, woher kommt die Kraft, die der Mensch aufbringt um diese Situationen zu meißtern?

In einer Religion (egal welche) stützt sich der gläubige Mensch auf Thesen und Richtlinien die in seinem Leben sicherheit und Handlungsanweisungen geben sollen...
Neben der Glaubensgemeinschaft die einem Halt gibt.
Denn der Mensch ist ein Herdentier...
In der Herde ist man Stark, der "Leitwolf" übernimmt gewisse Entscheidungen und diktiert einem den entsprechenden Weg.... So ist es in jeglicher Religion....
Selbt in denen wo der Glaube auf das innerste des Menschen beschränkt ist, denn dort leiten die Dogmen und die Mitgläubigen....

Ergo:

Es nehmen die Gläubigen die Kraft aus Dogmen, Gesellschaft, "Alphatieren" (Priester) und dem daraus resultierendem Ergebnis der Sicherheit.

Der Atheist an sich meißtert seines erachtens die Dinge durch die eigene Kraft, die auf dem eigenen Verständnis seines selbst beruht.... Doch woher nimmt er diese Kraft dieses eigenen Wesens....

Unwisssend bedient sich der Atheist in dieser Hinsicht meiner Meinung nach einer Kraft, die die alten (und noch existierenden neuen) Naturvölker als das naurgegebene Göttliche nennen.

(Ich weiß, diesen Begriff gibt es nicht, aber ich drücke es so aus, um meine Gedanken verständlich zu machen)

Denn es heißt im alten Gebrauch auch nicht Glaube sondern Wissen!
Der Mensch weiß von Beginn seiner Existens an, dass er Energie Kraft etc. aus der Natur bekommt. Denn diese hat uns schließlich auch hervorgebracht... Und genau diese Kraft ist es eigentlich die uns leitet und uns die Stärke verleit unseren Weg auch in der Neuzeit zu gehen.

Denn man muß an nichts glauben, um zu wissen, dass wenn man ein Glücksgefühl empfindet (egal wodurch verursacht, Rauschmittel jetzt mal ausgenommen ;-) ) dass diese positive Energie durch einen selbst umgewandelt wird.

Um den Kreis zu schließen... Die Gläubigen verdrängen Ihre Ängste durch oben genannte Einflüsse.. geht es um die Stärke, so geben sie sie sich gegenseitig halt und meißtern vieles wesentlich einfacher!

Der Atheist ist mehr oder minder auf sich alleine gestellt.... Was vom Grund her mehr Kraftaufwand etc. bedeutet.

Somit leistet der Atheist augenscheinlich mehr...

Doch wenn sich alle auf ihre NATURrelle Herkunft besinnen, wird man merken das die Kraftquelle an sich die selbe ist....



geschrieben von: Synergie

Ach was. Gläubige habe eine Fähigkeit zur Hingabe und zum Loslassen, DAS muss sich so ein Ungläubiger erst mal trauen. Tut er aber nicht, ist halt Kontrollfreak. Mehr Leistung? Hat Glaube was mit Leistung zu tun? Oder Nichtglaube? Na, unter der Prämisse ist Glaube mehr Leistung als Nichtglaube. Genau wie ein Führerschein mehr Leistung erfordert als kein Führerschein.

Die Logik mancher Ungläubiger ist eindeutig verbesserungsfähig.

:rolleyes:



geschrieben von: ragus core

Zitat:
Na, unter der Prämisse ist Glaube mehr Leistung als Nichtglaube. Genau wie ein Führerschein mehr Leistung erfordert als kein Führerschein.



Oder dem Fußgänger/Radfahrer mehr abverlangt da er auf die Autofahrer/Führerscheinbesitzer aufpassen muss, damit er nicht überfahren wird?

Sorry.. war spaß und off topic



geschrieben von: Synergie

Zitat:
Oder dem Fußgänger/Radfahrer mehr abverlangt da er auf die Autofahrer/Führerscheinbesitzer aufpassen muss, damit er nicht überfahren wird?


Ne, weil er selbst strampeln muss. Aber dafür kostet es nix. Ausgleichende Gerechtigkeit nennt man das. ;)



geschrieben von: Seidenspinner

Als Agnostiker kann ich mich ja gar nicht an der Diskussion beteiligen. :(

Vermutlich mögen mir beide Seiten - Atheismus und Theismus - ihr jeweils höchstes persönliches Gut nicht zugestehen: weder Seele noch Verstand. Als Agnostiker trete ich im Rahmen dieser Diskussion also quasi als geist- und seelenloser Zombie auf. :D

Was sind dann wohl erst Menschen, die sich einen Scheiß für religiöse Fragen interessieren? (Die bisher genannten Personengruppen setzen sich ja durchaus mit Fragen religiöser Natur auseinander.) :D

Ich kann mich noch an die Widerstände erinnern, die sich in einem anderen Thread regten, als ich Intelligenztests als probates Mittel zur Messung der Lernfähigkeit eines Menschen anpries. Das fanden diverse Mitnutzer mal so gar nicht in Ordnung. Da wurde ich aber sofort als angepasster und menschenverachtender Spießer der Leistungsgesellschaft identifiziert. Aber die persönliche Stellung zur Gottesfrage soll nun plötzlich ausschlaggebend für die Geistesstärke sein? Nicht doch...

Als Zombie bleibt mir nur das Fazit: HNNNNGGGUUUAAAARRRRGGHHHÄÄÄÄ!



geschrieben von: Synergie

Zitat:
Original geschrieben von Seidenspinner


Ich kann mich noch an die Widerstände erinnern, die sich in einem anderen Thread regten, als ich Intelligenztests als probates Mittel zur Messung der Lernfähigkeit eines Menschen anpries. Das fanden diverse Mitnutzer mal so gar nicht in Ordnung. Da wurde ich aber sofort als angepasster und menschenverachtender Spießer der Leistungsgesellschaft identifiziert.



Echt? :D Cool. Haste mal den Link?



geschrieben von: Seidenspinner

Zitat:
Original geschrieben von Synergie
Echt? :D Cool. Haste mal den Link?

:D Muss ich gucken... Moment!

Das war da so ab Seite 5: klick!



geschrieben von: Synergie

Hihi, habe mal kurz reingelesen. Das erinnert mich an das Leben des Brian.

Jehov... ähm, ne, ich meine:'Steinigt ihn, er hat PROBAT gesagt. PROBAT und IQtest, STEINIGT IHN!'

Ich frage mich, was geschehen würde, müsste man erst einmal einen MinimalIQ nachweisen um im Net zu posten. Das wäre mal ein probates Mittel.



:D





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