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Das Leben

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geschrieben von: Averin

Das Leben
Man muss sich echt mal Gedanken drüber machen...Wie ist das mit dem Leben? Du wirst im Prinzip ohne gefragt zu werden in die Welt gesetzt, du wirst Menschen unterstellt die so gesehen nicht mehr sind als du. Sie legen dir Regeln und Gesetzte auf, denen du dich unterstellen musst, ob du nun damit zu tun oder davon Ahnung hast oder eben nicht. Und dann „lebst“ du. Am Anfang ist ja alles noch ganz amüsant, du raffst eigentlich gar nichts aber du hast Freude an deinem Alltag. Ja, nur dann kommt die Zeit, in der du anfängst Fragen zustellen, nur niemand weiß wirklich Antworten drauf, wahrscheinlich nicht mal die „Großen“, also die, die angeblich in der Nahrungskette ganz da oben stehen. Sie beurteilen, kritisieren, befehlen und machen Aussagen ganz allein mit ihren Theorien oder derer ihrer favorisierten Vorgänger. So wirkliche Ahnung hat also eigentlich niemand. Und irgendwann dann wirst du zur Maschine: Du stehst morgens auf, machst deinen Alltag im gewohnten Rhythmus durch und gehst abends wieder schlafen. Allerdings werden nur die Menschen zur Maschine die sich mit diesem Schicksal abfinden. Dann gibt es aber noch die Menschen (der denkende und vernünftige Mensch), die Veränderungen wollen, haben sie auch nicht auf alles eine Antwort. Die Grenzen in unserem Leben sind mehr die Grenzen die unsere Köpfe uns vorschreiben und nicht die die uns von Außen aufgezwungen werden.

...ist noch nicht ganz fertig, wer also kritik abgeben oder vorschläge oder sichtweisen einbringen will, gerne melden^^



geschrieben von: GISMO

Das Leben ist die Gesamtheit der Auswirkung eines einzelnen Individuums über den gesamten Zeitraum seiner Lebensspanne auf seine Umwelt, der er sich nicht bewusst werden kann, da er zur Erfassung ebendieser Auswirkung eben schon tot sein muss. Die Beurteilung und Bewertung deines Lebens überlas daher deinen Nachfahren.
Die Einhaltung (nicht Duldung oder Akzeptanz) gesellschaftlich etablierter Grenzen geschieht aus einem ganz vernünftigem Grund: Du wärst zwar in der Lage, das ins Auge gefasste Verbrechen zu begehen, nicht aber, die durch die Regeln künstlich geschaffenen Konsequenzen zu tragen, weswegen es in der wahrgenommenen Realität das ins Auge gefasste Verbrechen in der Form nicht mehr gibt, als vielmehr eine Gefahrenzone, aus der du dich raushälst.

Akzeptanz und Freude über Regeln und Gesetze erfährst du dann, wenn sie anfangen, einen spürbaren Nutzen für dich zu haben. Der ist dir manchmal vielleicht nicht bewusst. Vielleicht lebst du aber wirklich in einer Situation, in der du dir durch Regelübertretung ganz entschieden einen bitter nötigen Vorteil erhaschen könntest, oder überhaupt erst irgendetwas mit egoistischem Hintergrund leisten könntest. Trifft zweites zu hast du ganz entschieden Pech gehabt, denn gesellschaftlich hat sich die Menschheit da hinbewegt, egoistisch motivierte Aktionen unter Einbezug der Beeinträchtigung Dritter abzulehnen, aus welchem Grund auch immer, aber auch das nicht für ewig und für jeden Individualfall. Das ändert sich ohnehin immer dementsprechend, wer gerade das Sagen hat. Und ganze besonders der, der das Sagen hat, sieht das immer ein bisschen anders. Vielleicht liegt das daran dass es an der Spitze der Regel- und Gesetzespyramide keine Regeln und Gesetze gibt. Theoretisch kann man dann nur hoffen, dass der oder die Menschen in diesen Positionen einen idealistisch motivierten Herrschaftsstil fahren, sonst sieht es immer finster aus und Willkür sind Tür und Tor offen gelegt. Denn alle außer den Naturgesetzen sind ohnehin nur von Menschenhand geschaffen und können dementsprechend auch wieder von diesen deformiert werden.

Wenn man dann "vernünftig und klug" genug ist, einen solchen Fall zu erkennen, und dagegen vorzugehen, dann sollte man ja auch klug genug sein zu merken, wie groß die Erfolgschancen stehen. Der Gerechtigkeitssinn wird erst über Gesetze definiert. Eine eher Hirnlos beherrschte Masse hat immer die Ambition, in gleich welchem Herrschaftssystem die bestehende Gesetzeslage als Gerecht zu bezeichnen, wenn er keine andere zum Vergleich heranziehen kann, oder sich doch tatsächlich erdreistet, seine Eigene zu erdenken und als besser zu bezeichnen, denn womit sollte er dann die Güte des momentan bestehenden sonst auch vergleichen?



geschrieben von: Philon

Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind.
Bertrand Russell (1872-1970)

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“
Kurt Tucholsky

Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.“
Arthur Schopenhauer



geschrieben von: Xenomorph

...ich bin niemandem von Natur aus "unterstellt"...es sind nur irgendwelche Idioten, die sich aufgrund von Geld, Macht und Reichtümern, materiellen Dingen, die sie sich erschachert und anderen entwendet haben, über mich stellen wollen...

...das Leben ist es nicht wert, überhaupt viele Worte darüber zu verlieren...es wird lediglich von den Religionen, von der "Moral"-Philosophie, Theologie, etc. als etwas besonderes hingestellt...es wird viel Wind darum gemacht von denen, die daran hängen, niederen Krämerseelen, weil sie das Geld und den Schacher lieben, alles was glänzt, so wie diebische Elstern, die sie allesamt sind...doch keiner von ihnen hat das Recht, mir irgendwelche Gesetze und Regeln zu diktieren...



geschrieben von: Averin

Natürlich hat niemand das recht dir regeln oder befehle aufzuerlegen, aber dennoch tun sie es. Und wenn du mal hinschaust, bist du doch überall irgend welchen gesetzen oder regeln unterstellt.
nenn mir ein beispiel wo es nicht so ist?!



geschrieben von: Philon

Averin und Kumpel von Averin, Gismo,

Das passiert, wenn Jugendliche zuviel "stirb langsam 4" gucken!



geschrieben von: Odessa

Ich kann Dir gerade nicht folgen, Meister Philon - auf welchen Beitrag bzw. Satz beziehst Du das (und es gibt nicht wirklich vier Teile von diesem Schrott, mittlerweile?). Abendgruß von Weißblau nach Blauweiß ;)



geschrieben von: Philon

nein Odessa, die Jungs waren damit gemeint.



geschrieben von: Averin

nur mal so
stirb langsam 4 hat mich noch nie interessiert
die sind eh alle relativ gleich

aber das da ist meine sicht der dinge
wenn du was dagegen hast, was relativ wenig toleranz bedeutet, dann sags mir doch bitte richtig.

danke im vorraus



geschrieben von: GISMO

Zitat:
Original geschrieben von Philon
Averin und Kumpel von Averin, Gismo,

Das passiert, wenn Jugendliche zuviel "stirb langsam 4" gucken!



GISMO, wenn ich bitten darf, und Stirb Langsam 4 habe ich nie geguckt.



geschrieben von: Averin

Zitat:
nein Odessa, die Jungs waren damit gemeint.


was bitte heisst hier DIE jungs?



geschrieben von: GISMO

Das heißt dass Philo dich gerade zum Jungen gemacht hat. Der weiß ja schließlich auch, was wir gucken. :D



geschrieben von: Averin

tzze, dann weiss er ja nicht alles

ich = 100% weiblich



geschrieben von: Seneca

Hallo Jungs udn Mädels...ich möchte nur mal vorsichtig darauf hinweisen das dieses Forum ein themenorientiertes Diskussionsforum ist, und bitte nicht als Chat missbraucht wird.

Danke!



geschrieben von: DarkHaze

Zitat:
Original geschrieben von Averin
Das Leben
Man muss sich echt mal Gedanken drüber machen...Wie ist das mit dem Leben? Du wirst im Prinzip ohne gefragt zu werden in die Welt gesetzt, du wirst Menschen unterstellt die so gesehen nicht mehr sind als du. Sie legen dir Regeln und Gesetzte auf, denen du dich unterstellen musst, ob du nun damit zu tun oder davon Ahnung hast oder eben nicht. Und dann „lebst“ du. Am Anfang ist ja alles noch ganz amüsant, du raffst eigentlich gar nichts aber du hast Freude an deinem Alltag. Ja, nur dann kommt die Zeit, in der du anfängst Fragen zustellen, nur niemand weiß wirklich Antworten drauf, wahrscheinlich nicht mal die „Großen“, also die, die angeblich in der Nahrungskette ganz da oben stehen. Sie beurteilen, kritisieren, befehlen und machen Aussagen ganz allein mit ihren Theorien oder derer ihrer favorisierten Vorgänger. So wirkliche Ahnung hat also eigentlich niemand. Und irgendwann dann wirst du zur Maschine: Du stehst morgens auf, machst deinen Alltag im gewohnten Rhythmus durch und gehst abends wieder schlafen. Allerdings werden nur die Menschen zur Maschine die sich mit diesem Schicksal abfinden. Dann gibt es aber noch die Menschen (der denkende und vernünftige Mensch), die Veränderungen wollen, haben sie auch nicht auf alles eine Antwort. Die Grenzen in unserem Leben sind mehr die Grenzen die unsere Köpfe uns vorschreiben und nicht die die uns von Außen aufgezwungen werden.

...ist noch nicht ganz fertig, wer also kritik abgeben oder vorschläge oder sichtweisen einbringen will, gerne melden^^



Also... Natürlich können wir unserem sozialen Kontext nicht entfliehen, denn der, welcher dies mit voller Konsequenz versucht oder gar schafft, ist für die Gesellschaft irrelevant und der, welcher es versucht aber nicht schafft, ist doch gebunden an und gegeißelt von den Konventionen, die es im aktuellen Kontext gibt.

In Men in Black heißt es "ein Mensch ist intelligent, aber viele Menschen sind ein Haufen dummer gefährlicher Tiere". Dennoch gibt es auch einzelne gefährliche Tiere, welche die Meute anführen und ebenso gibt es einen Haufen intelligenter Tiere, die aufstreben und die Welt verbessern wollen.
Wie auch immer man das sieht:
Fakt ist, dass man niemanden ohne Relation zu irgendeinem Rest sehen kann, erst recht nicht nicht in Relation zu den Personen und Bedingungen, die seine Person ausmachen.

Wer die Grenzen im "üblichen" Leben derart überschreitet, dass er alleine ist, bspw. als einsamer Ein-Mann-Revoluzzer endet UND verweilt, der wird nichts an Freiheit finden - auch eben dort, wo doch die scheinbar größte Freiheit zu vermuten wäre. Denn Freiheit trägt Komponenten der freien Wahl in sich. Und dort, wo nur DU die freie Wahl hast, da herrscht im Endeffekt weniger freie Wahl als dort, wo VIELE Menschen die freie Wahl haben.

Anders ausgedrückt: Dort, wo du meinst, definiert und bestimmt zu werden, dort hast du effektiv die meisten Freiheiten, weil du die meisten sozialrelevanten Variablen freigeistig manipulieren kannst. In einem Status der Unabhängigkeit würde dir das nie gelingen und du würdest stets nur dein eigenes Schicksal definieren, ganz ohne Feedback, ohne Rückkopplung, ohne Zirkularität, die doch für soziale Wesen unabdinglich ist.





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