[Transition] - German Gothic Board
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Transition
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geschrieben von: Relativ_Mensch
Hilf mir..
Mach das weg.. Mach das es aufhört! Es tut so weh..
Halt mich fest, lass mich nie los!
Sei das Boot auf dem Meer endloser Trauer,
lass mich rein, führe mich fort,
fort zu der Insel auf der ich Ich sein darf,
raus aus dem Meer,
weg aus der Dunkelheit.
Bekämpfe die Kälte in mir mit deinem Feuer,
erfülle meine endlose Leere,
erfülle diese Taubheit mit deiner sanften Stimme.
Erhöre meine stummen Schreie,
trockne meine unsichtbaren Tränen,
halt mich fest wenn ich falle.
Lass michSchwach sein,
auf das ich stark werde.
Lass mich unglücklich sein,
auf das ich glücklich werde.
Lass mich Krank sein,
auf das ich Gesund werde.
Lass michÄngstlich sein,
auf das ich Mutig werde.
Lass mich Blind sein,
auf das ich sehen werde.
Lass mich Taub sein,
auf das ich fühlen werde.
Lass mich Häßlich sein,
auf das ich Schön werde.
Lass mich Verrückt sein,
aus das ich Normal werde.
Lass mich Alt sein,
auf das ich Jung werde.
Lass michNichts sein,
auf das ich Alles werde.
Lass michSterben,
auf das ich endlich Lebe.
Lass mich weg sein,
auf das du da sein wirst..
Lass mich vergessen,
vergessen wer ich bin,
erinnere mich wer ich war
zeig mir was ich sein kann.
Führe mich. Hol mich hier raus. Für immer.
Ich will weg.. von mir weg.
Weg von dem Dämon,
der in mir rebelliert,
der mich bekämpft,
weg von meiner Vergangenheit die meine Zukunft zerstört.
Hilf mir..es ist so kalt..
geschrieben von: Relativ_Mensch
Ich habe versucht zu verstehen
Versuche niemals alles zu verstehen-
manches wird nie recht viel Sinn machen!
Sträube Dich niemals, Deine Gefühle zu zeigen!
Wenn Du glücklich bist, zeige es!
Wenn Du es nicht bist, finde Dich damit ab!
Scheue Dich niemals davor, etwas zu
verbessern-
die Ereignisse könnten Dich überraschen!
Lade Dir niemals die Last der Welt
auf Deine Schultern!
Lass Dich niemals von der Zukunft
einschüchtern-
lebe einen Tag nach dem anderen!
Fühle Dich niemals der Vergangenheit schuldig!
Was geschehen ist, ist nicht mehr zu ändern!
Lerne von den Fehlern, die Du gemacht hast!
Fühle Dich niemals allein,
es gibt immer jemanden der für Dich da ist
und an den Du Dich wenden kannst,
auch erreichbar ist!
Höre niemals auf zu lieben!
Höre niemals auf zu glauben!
Höre niemals auf zu träumen!
...
Ich habe versucht zu verstehen.
Ich habe alles verstanden.
Ich habe versucht mich zu finden.
Ich habe mich gefunden.
Ich habe versucht glücklich zu sein,
ich war glücklich.
Ich habe verbessert,
habe korrigiert.
Doch die Last der Welt wurde größer,
habe ihr entsagt.
Doch es war nicht der Welten Last,
es war meine,
meine Vergangenheit und meine Zukunft -
ich hatte Mir entsagt.
Ich bin zu belastend für die Welt,
ich darf mich nicht zulassen.
Es gibt viele die für mich da sind.
Doch niemand der für Mich da ist..
Ich hatte aufgehört zu Lieben
und war glücklich.
Nun hab ich begonnen zu Lieben
und bin traurig.
geschrieben von: Relativ_Mensch
The Transition
Ihr versteht mich?
Nein, wie könnt ihr auch.. ich verstehe mich so langsam selbst erst..
Selbst wenn doch, was ändert dies?
Endloses reden..es ist schön.. aber es ändert nichts.
Der einzige der was ändern könnte wäre ich.
Aber ich kann es nicht. Nicht mehr.
Ich muss zurück. Ich muss Heim. Zurück zu dem den ich vergraben habe,
den, den ich Jahrelang mißachtet und verboten hab.
Ich weiß was dies bedeutet. Niemand, noch nicht einmal ich selbst wird mich ertragen können - das, was ich wirklich bin..
Ihr wollt wissen wie es mir geht? Nein, das glaub ich nicht. Das könntet ihr nicht ertragen. Das wär zuviel.
Gebt es doch zu! Gebt es endlich zu, das ihr mich wie ich wäre nicht ertragen könntet, das ich zu belastend bin.
Zu Kompliziert. Zu Schwermütig.
Ich bin nicht das was ihr wollt. Werde es nie mehr sein. Ich kann es nicht mehr - ich bin noch nicht mal wie ich will.
Vorbei mit dem Schauspiel, den Lügen, den Illusionen.
Nehmt mich wie ich wirklich bin, traurig, einsam, ein Quasimodo. Doch nehmt mich endlich!
Lasst mich nicht mit "vielleichts" und "bist ein guter Freund" hängen,
ihr versteht nicht - ich brauche mehr!
Ist jemals mal ein Verwandter von euch gestorben? Wie habt ihr euch da gefühlt?
Multipliziert dies mit 100 und ihr wisst mit welcher Trauer ich lebe. Schon immer.
Ich habe es geschafft, dieser zu entkommen, das geb ich zu. Ich habe gekämpft und kurzfristig gewonnen.
Aber nur kurz.. es ist an der Zeit mich so anzunehmen, wie ich mal war. Die Illusion fallenzulassen.
Ich weiß was im Universum möglich ist, ja ich weiß sogar wie es funktioniert!
Aber ich kann es nicht.. ich kann nicht vor meinem alten Ich flüchten.
Ich bin ein Vampir, imme gewesen - und das muss ich endlich akzeptieren.
Es ist meine Natur.
Dies zu ignorieren hat mich nicht weit gebracht.
Ich benötige die fähigkeit mich selbst mit Energie zu versorgen, doch es geht ums verrecken nicht.
Meine dunkle Seite ist immer präsent, nur verborgen, unterdrückt, kontrolliert.
Ein Paradoxxon.
Das unterdrücken kostet mehr Energie als ich mir je beschaffen könnte. Somit muss ich mich nun jetzt freigeben.
Der Verstand sagt danke für die Jahrelange zusammenarbeit und dankt ab, legt die Waffen nieder. Es gibt kein MIttel mehr mich zu unterdrücken, zumindest keins dessen beschaffung ich selbst mächtig wäre.
Es ist aus, stirb Kontrolle, stirb zensur.
Lass mich endlich in ruhe - versuch nicht ständig mich zu beschränken!
Lass mich raus! Erlaube mich, lass die Illusion fallen, mich je kontrollieren zu können - niemand kann das - das ist unsere Natur.
Du brauchst mich um stark zu sein - du brauchst mich um DA zu sein. Erkenne es, lass mich zu..
geschrieben von: Relativ_Mensch
Es ist Herbst..
Zeit des Sterbens,
zeit der Trauer,
zeit des Abschieds.
http://www.linkpics.de/gallery/albums/userpics/69888cwtf3yvru1.jpg
Ich erkenne das ich nicht der Baum bin,
sondern das Blatt das er hervorbrachte.
Ich schreie um Hilfe, denn ich will nicht loslassen.
Ich habe Angst zu fallen, Schutzlos zu sein, ins Ungewisse zu stürzen.
Ein Teil von miraber weiß, das ich es muss.
Er sägt an dem Zeig, der mich Jahrelang hielt.
Ich weiß es ist nicht der Sinn, mich an diesen Zweig zu klammern oder
jemanden zur Hilfe zu holen der dies für mich tut.
Es ist Zeit auch ohne ihn zu Leben, alleine zu Leben.
Ich muss jetzt loslassen,mich fallenlassen -
egal wieviel Angst ich vor dem freien Fall habe,
wieviel Angst vor dem Aufschlag.
Es ist Zeit zu gehen,
wo auch immer mich der Wind hinweht.
Ich falle, ich habe Angst.
Ich spüre die Schwerelosigkeit,
fühle den entgegenkommenden Wind.
Doch ich spüre auch die Freiheit,
die Grenzenlosigkeit.
Ich spüre neue Möglichkeiten,
sehe neue Wege.
Ich danke den Baum für den Schutz den er mir gab,
ich danke ihn für sein Verständnis,
seine Ausdauer undseine Kraft.
Doch ich weiß das ich über die Jahre zur Last wurde.
Es war gut loszulassen, für beide.
Ich nehme Abschied.
Ich weiß nicht was geschehen wird, aber ichbin bereit dazu.
Ich weiß nicht ob mich jemand auffangen wird,aber ichbin bereit dazu.
Ich weiß nicht wo und wie ich aufschlagen werde,aber ichbin bereit dazu.
Es ist nun mal Herbst..
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