Im hellen Mondenschein,
so bannt die Nacht dein Antlitz,
in mein kleines Herz.
Und wie ein Wunder;
Glückseligkeit,
sie durchfährt die Seele mein.
Ein kleiner Augenblick genügt,
um alles mir zu sagen,
ohne Worte, mit tiefem Blick,
siehst du in das Herze mein,
du pflegst mich,
nimmst die Zweifel fort,
in dunklen Tagen.
Ein einsam Herz bin ich gewesen,
rastlos hier auf Erden,
des Schicksals Diener,
der war ich,
ein einzig traurig Wesen.
Die Nacht schlug mich in ihren Bann,
mein einz'ger Zufluchtsort,
sie trieb mich hierhin,
führte dorthin,
doch nie zuvor führte sie so weit fort.
So weit, bis zur Glückseligkeit,
dem Frohsinn, raus aus dunkler Zeit.
Ins Lichte tauchte mich die Nacht,
nun stehe ich im Mondenschein,
gebannt bin ich, mit aller Macht,
und sehe zu dem Glücke mein.
Meine Liebste, dein Bann ist stärker,
als des Mondes Macht es ist,
doch liebe ich den Mondenschein,
genauso sehr wie dich.
Des Mondes Sklave ich nun bin,
doch frei zur gleichen Zeit,
ich teile gern mit dir,
meine Freude und dein Leid.
Ein paar letzte Worte noch,
möchte ich dir hier sagen:
Als Kind der Nacht und des Mondes,
so bezeichnete ich mich,
verweigerte mich grellen Tagen.
In der Dunkelheit der Nacht
fühlte ich mich geborgen,
doch ereilten oftmals mich,
all der Kummer, all die Sorgen.
Und letztlich traf ich auf dich,
die einzig wahre Person,
die Kälte aus meinem Herzen trieb,
obgleich ich bin des Mondes Sohn.
In kalter Nacht wart ich auf dich,
mit Sicherheit und Zuversicht,
denn liebste dunkle Prinzessin,
aus tiefstem Herzen liebe ich dich.