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meine Welten

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geschrieben von: lavendel-ashes

Ich bin all das was ihr scheut.
Wovor ihr euch fürchtet und was ihr bereuht.

Die Spinne die du an deiner Hauswand witterst,
bin kleiner als du, doch du erzitterst.

Ich bin die Ratte vor der du rennst.
Das was du abscheulich nennst.

Bin ein Wesen ohne Zweck.
Bin kleiner als du, doch du rennst weg.

Ich bin der Ekel in deinem RAchen
Du bist die Maid und ich der Drachen



geschrieben von: lavendel-ashes

addict

Ich bin deine Droge, all das was du brauchst
Bin der Wein den du trinkst
und die Kippe die du rauchst

Ich bin der Rauch in deiner Lunge und der Alkohol auf deiner Zunge

Ich bin was fließt durch deine Venen und das Salz in deinen Tränen

Du missbrauchst meine Wirkung
versuchst zu verbergen
doch benutzt du mich weiter
wirst du bald an mir sterben!!



geschrieben von: lavendel-ashes

Schloss aus Eis

Ich gehe durch dein Schloss aus Eis
der Boden kristallen
die Wände weiß

ich schleiche unbemerkt die Treppen empor
und wandle durch den Korridor

die Flammen der Fackeln schimmern blau
ich suche dich
ich deine Frau
Du warst meine Flamme
du warst mein Feuer
du warst meine Liebe
du warst mir teuer

Doch als unser erstes Kind geboren
war dein Herz schon eingefroren
du wurdest kalt
kanntest keine Gefühle mehr
ich sah in deine Augen sie waren leer

Meine Gefühle immer noch flammend heiß
doch in deiner Hand schimmerte schon der Dolch aus Eis


Seither hält dich mein Fluch hier gefangen
hinter gefrorenen Eisenstangen
so kalt wie du ist nun auch dein Heim
Sollst du für immer am zittern sein
kein Feuer soll dich wärmen
keine Flamme dich ernähren
Stattdessen soll dich die Kälte leeren



geschrieben von: lavendel-ashes

Lasst meiner Seele düstre Gedanken

welch melodie dazu singen?
Es ist eine Erlösung sie auf Papier zu bringen

welch Befreiung alles niederzuschreiben soll es für immer auf Pergament gebannt bleiben

Meine Sünden auf das Blatt zu fesseln
sie zwischen den Zeilen einzukesseln
um bei zu behalten den Heiligenschein
Dies soll meine Beichte sein

vermische Schmutz mit süßer betöhrung
zu leugnen den Schein es gehe nur um Zerrstörung


denn meine größte Waffe ist die der Wörter sein es die der Verführer oder die der Gestörten



geschrieben von: lavendel-ashes

das Buch

Fliegen kreisen durch den Raum, verirren sich im Vorhangsaum Rauchwölkchen schweben im Lampenschein es riecht nach Zigarren und nach Wein

Am Tisch in der Mitte sitzt ein Mann, soweit man ihn im Dämmerlicht erkennen kann alt und allein kein kind kein Weib Narben der Vergangenheit zieren seinen Leib Ein dickes Buch liegt auf dem Tisch gebunden in Leder daneben Tinte und eine Feder

er sitzt da und starrt eine Weile an die Wand dann nimmt er die Feder in die Hand Seine Gedanken schweifen in die Weite er beginnt zu schreiben Seite um Seite Er schreibt wie schnell doch die Jahre vergehn und was er in seinem Leben alles gesehn Er schreibt von den guten und schlechten Zeiten und die Emotionen die ihn seither begleiten er erzählt Geschichten aus alten Tagen von Märchen, mythen und von Sagen All die Erinnerungen will er nicht zurücklassen darum will er dieses Buch verfassen denn die größte Angst des Menschen ist vergessen zu werden wenn du einmal nicht mehr bist



geschrieben von: lavendel-ashes

die gequälte Seele

hinter Bäumen hinter Hecken, da kann man sich gut verstecken. Hinter Eichen hinter Buchen, dort kann man dich lange suchen
Unterm Geäst kauere ich mich zusammen versuche meine Furcht zu verbannen
leise höre ich ihren Gesang
ihre Stimme den kindlichen Klang
sie wird nicht einfach so verschwinden
Furcht kommt auf
sie wird mich finden
lauter höre ich nun im nächtlichen Wind
die friedlichen Lieder des Geistes Kind
Qual und Leid prägten ihr Leben nun will sie dieses weitergeben
Kein Blut fließt mehr durch ihre Venen sie will mir mein Leben nehmen
Eines kleinen Mädchens schlagendes Herz erträgt nicht so viel Leid und Schmerz
Sie ist eines qualvollen Todes gestorben
darum ist sie so geworden
es half ihr kein Bitten und kein Flehen
Sie musste ihren Mördern in die Augen sehn
Niemand konnte es vermeiden
doch nun will sie nicht mehr alleine Leiden
Sie lässt es noch einmal so geschehen
Doch diesmal sollen ihre Opfer um Gnade flehen
Sie will Rache
sie kennt kein Erbarmen
keiner kann dich vor ihr warnen
Ihre Stimme kommt näher welch lieblicher Klang
es kann nur so lauten des Kindes Gesang
Sie lässt mich erschaudern udn erzittern
nun weiß ich sicher sie kann mich wittern
sie kommt näher ich kann sie spüren
wohin will sie mich nur führen
plötlich Stille!...man kann nichts mehr hören
Keine Lieder die meine Sinne eiskalt betöhren
ein leiser Schimmer der Hoffnung macht sich in mir breit
doch sie währt keine Ewigkeit
ich öffne die Augen und sehe vor mir
kein Mensch mehr ganz und gar wie Tier
ich blicke hinauf in ihr Gesicht
der Anblick ist gar fürchterlich
keine Augen nur Höhlen so schwarz
Weiße Haut wie des Berges Quarz
ich sehe ein Lachen in ihrem Gesicht
Den letzten Stich bemerke ich nicht
so zieht sie weiter wie sie schon immer getahn
vergeltung zu bekommen in nihrem Wahn



geschrieben von: lavendel-ashes

endlos

Fremde Gefühle machen sich in meinem Körper breit
ich weiß nun ist es bald soweit

du siehst mich an
in deinem Blick sehe ich verlangen
meine Hände streichen zärtlich über deine Wangen
deine Haare fallen auf meine Brust
um uns herum diese endlose Lust
deine Lippen berühren die meinen
ich spüre wie sich unsere Körper vereinen
deine Haut so weich wie samt
ich hätte sie unter tausenden erkannt
du hältst mich in deinen starken Händen ich wünsche mir es soll nie enden
leise flüsterst du mir zu
in meinem leben bist nur du
ich könnte keinen sinn darin erkennen sollten wir uns jeh wieder trennen
nur du kannst dieses gefühl nin nmir entfachen
ich kann mit dir weinen schweigen und lachen
du bist mein licht in weiter ferne
du bist mir sonne mond und sterne





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