[A day in life] - German Gothic Board

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A day in life

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geschrieben von: Bloodangels Cry

Tage gehen. Laufen einfach weg. Wollt doch noch das machen. Und jenes besorgen...
Wo ist meine Zeit hin?
Fühl mich verloren im Strudel der mich umgibt. Ich will ausbrechen. Aber... kann ich das?
Die Einsamkeit nimmt zu. Sie wird steigen bis zum Wochenende.
Und dann. Dann kommen die, die mich verwandeln.
Sie verwandeln Einsamkeit in Freundschaft. Mutlosigkeit in Kühnheit. Trauer in Freude! Ich erwarte sie. Sehnsüchtig.
Aber im Grunde mache ich immer das gleiche:
Ich warte anstatt zu handeln. Und ich weiß es.

Doch heute, heute bin ich zu müde zum handeln... Ich hab doch noch Zeit(?).



geschrieben von: Bloodangels Cry

Dummer Tag. Blöder Anfang, übles Ende.
Ein Fahradsturz. Was wichtiges vergessen. Streit.
Unnötigen Streit.
So erzähl mir doch, du, die du alles weißt, erzähle mir!
Wie soll ich mich wehren? Wie soll ich gegen dich bestehen?
Ich erfriere. Friere vor Einsamkeit, Unverstandenheit, Grausamkeit.
Ich erfriere. Doch was kümmert es dich? Siehst du mich überhaupt noch? Siehst du was ich bin, wirklich bin? Was du aus mir machst? Wie du mich zerstörst?

Ich setz mich wieder vor´s Fenster und setze meine Seele Stück für Stück wieder zusammen. Das Gesamtbild wird wieder anders aussehen, wie das letzte Mal.
Wenn du es jedes Mal zerstörst, wie willst du dann in der Lage sein, jemals das fertige Bild zu sehen?
Es wird nie fertig sein, wenn du so weiter machst.
Kalte Tränen rinnen mir über´s Gesicht.

Doch kalte Tränen wärmen mich nicht.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Krach. Auf der Straße. Im Haus. In der Schule.
Einfach Lärm.
Mitverursacht? Schuld daran?
Krach... so entsetzlich... So viel Stress.


Laut. In meinem Ohr. In meinem Körper.
Musik.
Sie vibriert. Durch mich durch. In mir drin.
Laut...


Aber ist Lärm nicht laut? Ist Musik kein Lärm oder Krach?
Ist Musik leise?

In mir drin ist Musik. Leise und laut. Immer da.
Manchmal stört sie mich. Ist mir zu laut.
Wie das Leben zu laut und zu schnell ist.
Manchmal ist sie mein einziger Halt. Stützt mich.
Und manchmal... manchmal läuft das Leben im Takt meiner eigenen Musik.

Und wird wunderschön. So schön wie die Musik.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Laufen. Durch warme Luft laufen.
Den Wind auf den Wangen spüren.
Freiheit.
Keine Trauer. Keine Verwünschungen.

Eine Träne rollt am Gesicht herab. Kalt.
Lass sie rollen.
Rinnt sie doch nur in Gedenken an die Natur.
Stille. Kein Wind. Klare Luft. Keine Wolke.
Schönheit.

So entdeckt man, wie sich eine Last von einem hebt. Nicht mehr auf einen drückt.
Die Natur setzt einem zu.
Aber sie ist -zumindest für mich- ein stetiger Quell der Freude.
Natur ist banal und leicht.
Doch sie ist das schönste was es gibt.
Für mich.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Zuhause. Ich war zuhause!
Setz den Fuß auf Land.
Glück. Freude!
Ich bin daheim. In meinem Land.
Das Land, ws ich vermisse, sobald ich es verlasse.
Das Land, in dem das Leben läuft wie ich es für mich will.
Es gibt dieses Land. Ich kann es besuchen.
Doch leben kann ich dort noch nicht.
Muss wieder weg...
Weg aus meinem Land...

Doch! Ich komme wieder!
Ganz bestimmt!
Und irgendwann.
Irgendwann bin ich dort wirklich und wahrhaftig zuhause!
In Irland, wo ich hingehöre.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Ich laufe durch den Tag, bewaffnet mit einer Tasse Tee.
Blicke treffen mich, prallen ab. Interessieren mich nicht, diese Blicke.
Nur der eine, der wichtig wäre, der trifft mich nicht. Der interessiert sich nicht für mich.
Sollte ich aufhörn, die Blicke an mir aborallen zu lassen, damit auch der eine auf mich aufmerksam wird?
Soll ich wirklich? Macht es Sinn?
Einen Versuch ist alles wert.
So denn! Ab heute nehm ich jeden Blick an. Nehm jede Person dahinter an. Vielleicht offenbart sich mir ja eine einzige.
Welch Freude das wär! Etwas neues kennenlernen!
Ein Zweifel bleibt... Denn: Was ist wenn...?
Doch... musste nicht auch der größte Abenteurer nicht erst den Zweifel hinter sich lassen?
Ist das nun ein Abenteuer? Ist das Leben ein Abenteuer?
Für mich steht fest: JA! Es ist ein Abenteuer.

Und als solches will ich es auch annehmen.



geschrieben von: Bloodangels Cry

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Dinge die ich nicht verstehe. Die ich nicht hören will.
Aber dennoch hör ich sie, nehm sie in mich auf.
Warum? Weil ich beschlossen habe, zu zuhören.
Weil ich es wichtig finde. Hilfreich und verdammt wichtig.
Weil es dazu gehört.
Weil auch ich will, das mir wer zuhört!
Man kann nicht reden, ohne zu hören, darf es einfach nicht.
Und doch, warum machen es so viele? Sie reden und reden und reden. Verschwenden nie einen Gedanken daran, dass auch andere was zu sagen haben.
Aber gerade das, was einem jemand anderes sagen kann, kann sich manchmal von größter Wichtigkeit erweisen!
Hilft es einem doch aus mancher Lage heraus, gibt es einem etwas zum weitersagen.

Die Menschen haben das sinnvolle Schweigen verlernt... und ich mit ihnen.
Das macht mich traurig...



geschrieben von: Bloodangels Cry

Und wieder Regen. Auf meinen Schultern.
Auf einem Kopf. In meinem Gesicht.
Reinigender Regen. Ruhe...
Kein Wind, kein Donner.
Einfach Ruhe. Erholsame Ruhe...

Ich brauche diese Ruhe.
Ich brauche diesen Regen.

Er hilft, zu vergessen, er hilft, nachzudenken.

Er hilft, mich wieder zu finden.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Vier Beiträge. Alle sagen sie etwas anderes.
Alles findet momentan in meinem Kopf statt.
Ich hasse es.
Ich liebe es.
Gedanken springen hin und her! Vor und zurück, immer weiter.
Weiter, bis ich nicht mehr kann.
Bis ich umfalle. Schlafen will. Aber nicht kann.
Vier Beiträge.
Jeder aus einer anderen Sicht auf einen anderen Gedanken.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Dressed to depress.
Stimmt. Voll und ganz.
Mittlerweile bin ich mehr als nur leicht benebelt.
Klar sehen kann ich dennoch.
Aber, wollte ich das denn gerade eben nicht?
War das wirklich der Sinn der Sache...?



geschrieben von: Bloodangels Cry

Interessant.
Ich lese und lese. Seit über einer Stunde.
Was ich lese kann ich nachvollziehen. Meistens.
Es macht mich traurig, das solches geschrieben werden muss.
Einerseits...
Andererseits, bin ich froh, Anteil zu haben.
Mit diesem Anteil kann ich vielleicht manches zum besseren wenden.
Hat schonmal geklappt. Glaube ich.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Aber, was weiß ich schon?
Nichts, das weiß ich.
Ich weiß nicht, wie es anderen geht.
Ich weiß nur, was ich erfahren habe, was ich erreicht habe, woran ich gescheitert bin.
Ich weiß, wem und was ich widerstehen kann.
Ich weiß wem und was ich nachgeben muss.
Ich weiß das ich auf eine komplizierte Art primitiv bin.
Und auf eine primibe Art kompliziert. Allein das ist kompliziert.
Für manche. Für alle, die mir nichts bedeuten.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Aber weiß ich überhaupt, wer mir etwas bedeutet?
Was weiß ich wirklich?
Das ich aggressiv bin. Das sieht man.
Das hört man. Wenn jemand da wäre, der zuhören könnte.
Denn am Ende, das weiß ich, bin ich wieder allein.
Allein in meinem Körper.
Allein in meiner Seele - unvollständig wie sie ist.
Allein auf der Straße, nachts um 1 Uhr.
Allein in meinem Leben.

Ich lasse niemanden in mein Leben!



geschrieben von: Bloodangels Cry

Viel ist passiert. Und dennoch gab es keinen Fortschritt.
Ich trat auf der Stelle. Weder vor noch zurück.
Ein langes, schmerzliches Jahr ging langsam zuende.
Ein neues Jahr hat mittlerweile begonnen.
Ich muss sagen, es hat sich etwas verändert.
Ich weiß wieso.
Doch seit langer Zeit zum ersten Mal wieder weiß ich, wo ich am Ende diesen Jahres sein will und was ich dort machen will!
Ich habe nun einen Plan.

Ich habe nun einen Plan. Das ist ein ganz neues Gefühl.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Ein Lebensabschnitt endet bald.
Was kommt dann? Soviel Zeit!
Doch was damit anfangen?
Zur Umsetzung meines Plans bin ich bereit.
Aber, was...? Was, wenn...?
Will weg, will mein eigenes Ding drehn.
Will dennoch nicht allein sein.
Eine Zwickmühlte tut sich auf. Wird immer größer.
Was erwarte ich eigentlich?
Mein Plan braucht mehr Facetten, soviel ist klar...



geschrieben von: Bloodangels Cry

Die Zeit rennt. Mal wieder.
Ist fast um. Ein neuer Abschnitt soll beginnen.
Ich will das er beginnt. Will das es klappt.
Der Wind singt.
Singt mir vor, von Dingen, die ich tun werde. Getan habe.
Doch, ich bereue sie nicht.

Ich weiß, was ich will. Ich will studieren. In dieser Stadt.
Ich will ihn. Mit Haut und Haar. Ich weiß nicht für wie lange.
Auch nicht, ob es auf Gegenseitigkeit beruht.
Aber bereuen. Bereuen werde ich es nicht. Niemals.

Man sagte mir als Kind, der Wille steht draussen vor der Tür und darf nicht herein.
Doch ich sage, was habe ich denn, ausser meinem Willen und meinen Träumen?



geschrieben von: Bloodangels Cry

Auf den Schwingen der Nacht reitend.
Mit dem Wind umherwirbelnd.
Durch Regentropfen fallend.
Auf Sonnenstrahlen tanzend.
Das bin ich.
Doch du, ja du, du kennst mich nicht.

Ich schwebe.



geschrieben von: Bloodangels Cry

Wir rennen weg, soweit wir können und irgendwann brechen wir einfach zusammen.
Wir laufen blind durch die Welt, rennen jeden um, der uns im Wege steht.
Fallen über zusammengebrochene Menschen, stürzen, stehen auf, rennen weiter.
Warum bleibt niemand stehen?
Warum sieht niemand die Wunder, die uns umgeben?
Müssen wir erst zusammenbrechen, um zu begreifen?

Will rennen.
Weit weg.
Hand in Hand mit dir.
Mit offenen Augen vor der Welt fliehen.





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