So mein kleiner Wunder-Garten beginnt zu gedeihen...
Warum es ein Wunder-Garten ist ?
Habt ihr je eine Pflanze gesehen die ganz ohne Licht auskommt ???
Tja meine schwarzen Rosen gedeihen nur ohne jeglichen Lichtstrahl...in tiefer Dunkelheit und Trauer.
Und natürlich auch in Einsamkeit...und somit möchte ich euch bitten sie nicht zu stören !
Seht sie euch an, vielleicht gefallen sie euch....
Aber seid ganz still......psssst !
D.
geschrieben von: Duvessa
Kleines Kind
Kleines Kind, es steht im Regen
möchtest du ihm deine Liebe geben ?
Einsames Kind, verlassen, allein
Seele betrübt und doch so rein
Ziellos irrend durch dunkle Straßen
wo die Menschen die es vergaßen ?
Vor ihm ein Wald, ein großer Baum
setzt sich drunter, doch Schutz gibts kaum
Kälte sie steigt ihm in die Glieder,
kommen Mama und Papa wieder ?
Kleines Kind es steht im Regen
möchtest du ihm deine Liebe geben ?
einsames Kind, verlassen, allein
Seele betrübt, die Welt gemein !
Schneeflocken fallen ihm ins Gesicht
so dass es zur Suche nach Wärme aufbricht
Dann findet es einen trockenen Schuppen
in Träumen sieht es einsame Truppen.
Vor Hunger und Angst ganz krank und verwirrt
so dass es seine Hoffnung verliert
Kleines Kind es steht im Regen
möchtest du ihm deine Liebe geben ?
Einsames Kind, verlassen, allein
Seele betrübt, Seele aus Stein
geschrieben von: Duvessa
Graue Schleier schweben
wie Tücher über der Welt
eine schwarze Grube
die ein bittres Geheimnis enthält
Leis flüsternde Stimmen
gefangen im Nichts
leis flüsternde Stimmen
Seelen schwrzen Lichts
Fliegende Körper
die niemand mehr sieht
und doch weiß jeder
dass es sie gibt
Leis flüsternde Stimmen
gefangen im Nichts
leis flüsternde Stimmen
Seelen schwarzen Lichts
Leis klirrende Ketten
auf blutroter Haut
die Welt ist verschwunden
zerfallen zu Staub
geschrieben von: Duvessa
Stille Tränen fallen
tief in die dunkle Welt
niemand der sie trocknet
niemand der sie hält
Tränen die sie rufen
fordern sie zu gehn
Menschen die ihr Liebe gaben
Gedanken die verwehn
geschrieben von: Duvessa
Die Wintersonne auf eisbedecktem Grund
wie Diamanten, funkelnd wie Träume
ein warmer Hauch aus ihrem Mund
und schneebedeckte Bäume
Unaufhaltsam starre Schritte
Einsamkeit im weichen Schnee
auf ihrem Arm zeichnen sich Schnitte
dort vorne, ganz scheu, ein kleines Reh
Nun blüht der Wald in herbstlich Farben
Die welt ist blutig rot
Gedanken an Sommer und an Narben
im Herze ist sie schon lange tot