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Toyota - wie man eine Marke abwrackt

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Demon17

Bei Toyota - Fahrzeugen besteht ja die Gefahr, das das Gaspedal bei Vollgasstellung klemmt. Der Prius und einige andere Modelle haben zudem Probleme mit den Bremsen. Insgesamt mussten über 8 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen werden. Man hat wohl ein wenig am Material gespart. Da hatte der Welt größter Autokonzern und bisheriger Qualitätsmeister wohl ein paar Probleme mit dem Krisenmanagement. Im Spiegel steht dazu eine leicht süffisante Managementempfehlung zum kurzfristigen abwracken einer Weltmarke. Toyota - Die Kunst eine Marke zu ruinieren.



geschrieben von: rainraven

Nichts ist unmöglich :)



geschrieben von: JohnSteed

Japaner neigen manchmal dazu die Konsequenzen auf recht harte Art tragen zu wollen,
nun ich persönlich wünsche mir, dass Herr Toyoda sich auch weiterhin bester Gesundheit erfreut.
Das muss nicht sein, dass er dies als seine persönliche Niederlage sieht, wenn ein paar Amerikaner, naja, unfähig sind, mit einem Fahrzeug zurechtzukommen, das nicht auf Gleisen dahinfährt...........



geschrieben von: Seneca

In den 80ern hat Audi das gleiche Problem in den USA durchmachen müssen
...auch damals ging es um Autos die angeblich eigenständig beschleunigten...und auch diese geschah nur im Produkthaftungs Eldorado USA, wo niemand je einen Unfall aufgrund eigener Unfähifkeit verursacht sondern immer das ausländische Auto schuld ist.

BMW hatte das X5 Debakel mit potentiell defekten Bremsleitungen und einer falschen programmierung von Motorsteuerung und Automatik, Mercedes hat das Problem das derzeit tausende neueste Modelle der Oberen Preisklasse nur im Notbetrieb laufen, weil tausende in USA gefertigte Piezzoeinspritzdüsen versagen und man nicht mal genug ersatzteile hat...und VW hatte erst vor ein paar Jahren das Problem das masseneweise TDi Motoren im Winter festfraßen weil man beim Kurbelwellengehäuse geschlampt hatte.

Im Gegensatz zu Toyota wurde das aber alles nicht an die große Glocke gehangen.

PS: Ich merke nichts am Aygo Gaspedal, aber Vollgas ist auch selten drin wenn man mit unter 5L hinkommen will.



geschrieben von: Any Body

Der Vollständigkeit halber verlinke ich dann auch das Folgedebakel:

Auch bei Peugeot Citroën klemmt's



geschrieben von: Tapio Bearking

Und die Kardanwelle vom 3er BMW...

Und so weiter und so weiter...

Es sind halt nur Produkte von Menschenhand gemacht



geschrieben von: hagzissa13

Oh Mann.... und da soll mir doch noch mal bitte jemand ernsthaft erzählen wollen, daß die vielen Unfälle auf unseren Straßen durch Raserei, Rücksichtslosigkeit und Unaufmerksamkeit entstehen! :D :D :D



geschrieben von: Seneca

...na rate mal was ich seit Wochen schreibe wenn's blitzt...
...Post wegen der Rückrufaktion habe ich auch noch keine bekommen...ich schätze mal das wird so bald auch nichts wenn die 100.000nde Briefchen verschicken müssen.



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
...na rate mal was ich seit Wochen schreibe wenn's blitzt...



Mein Goth, wie häufig wirst Du denn geblitzt???? :eek:
:D



geschrieben von: Seneca

...häufig...

Die haben hier an der B7 vier stationäre Blitzer auf 15km Strecke installiert...man versucht ja immer das Maximum herauszudahren bei erlaubten 80...ab 92 laut Tacho kommt dann das rote Licht und wenn man dann noch versucht zu überholen kann man beim kollektiven ausrollen und bremsen kurz vor dem Bitzer schon mal mit 93 die Schleife überfahren.



geschrieben von: Zombie

Wenn man mal wissen will was so alles zurückgerufen wird, lohnt es sich in die ADAC-Zeitung zu schauen. Da gibts in jeder Ausgabe ca. 3-4 Rückrufe... Nichts neues eigentlich. Nur wirds bei Toyota eben jetzt schön breit getreten weil das Management sich überaus dämlich angestellt hat...



geschrieben von: |Dunkelschön|

nahja wenns dein Fahrzeug betrifft wirst eh direkt vom BKA angeschrieben ...



geschrieben von: Seneca

KBA, nicht BKA.



geschrieben von: Demon17

Nun das Besondere daran ist ja wohl, dass es sich mit 8,5 Millionen Fahrzeugen um die größte Rückrufaktion der Weltgeschichte handelt, die dann in den Medien noch extrem unprofessionell Verkauft wurde. In Deutschland läuft die Aktion übrigens nur sehr langsam an. Es soll ein Metallplättchen eingefügt werden, das das Festklemmen des Gaspedals verhindert. Auch das scheint ja ein sehr sparsames Ausbessern des Schadens zu sein. Die Kunden haben inzwischen reagiert und die Umsätze Toytoas befinden sich im Sinkflug, bisher um 20%.

Anbei noch ein Artikel in Focus Money zu dem Thema.



geschrieben von: Zombie

Das langsame Anlaufen scheint aber eher an den eher zurückhaltenden Reaktionen der Fahrzeughalter zu liegen, nicht an Toyota selbst. Große Panik scheint es also nicht zu geben.
Insgesamt wird das ganze mal wieder ziemlich aufgebauscht. Auch in der Vergangenheit gab es Rückrufe ähnlicher Größenordnung - 8 Mio. Fahrzeuge bei Ford zum Beispiel...



geschrieben von: Demon17

Stimmt,

allerdings ist an diesem "Aufbauschen" in erster Linie halt die ungeschickte Öffentlichkeitsarbeit von Toyota schuld. Siehe den Spiegelartikel im ersten Beitrag.



geschrieben von: Tapio Bearking

Und weiter geht's:
http://www.zeit.de/auto/2010-03/gm-...uf-servolenkung



geschrieben von: Ronin76

Zitat:
PS: Ich merke nichts am Aygo Gaspedal, aber Vollgas ist auch selten drin wenn man mit unter 5L hinkommen will.

War ja auch ne Gemeinschaftsentwicklung mit der PSA-Gruppe. ;)

Ich halte die Toyota Krise für maßlos übertrieben. Der Konzernchef war neulich kurz vorm Heulen und ich wundere mich daß er noch kein Seppuku gemacht hat, aber das ist ja auch verboten...

Irgendwas ist da wieder gewaltig faul. Nun ist schon die Rede von einer kompletten Neuorientierung des Konzerns im Sinne der japanischen Kaizen-Philosophie. Ein weiterer Schritt zur neuen Weltordnung ?



geschrieben von: Demon17

Toyota ist zu schnell gewachsen und hat ein paar Qualitätsprobleme verdrängt. Dann war doe Öffentlichkeitsarbeit grottenschlecht. Ein Pressekonfernz in japanisch ohne Übersetzung life im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt, nachdem man Millionen von Autos zurückruft ist vielleicht ein bisschen ungeschickt. So etwas macht Ford mit links und kein Hahn kräht danach.



geschrieben von: Tapio Bearking

Einen Vorteil haben Toyotas gegenüber anderen Autos aus dem Osten. Sie gehen nicht ohne Grund in Flammen auf:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...,688450,00.html



geschrieben von: Demon17

Na ja,

in einem Land in dem man noch vor 100 Jahren die Witwen zusammen mit dem Leichnam ihres Mannes verbrannte, hat man vielleicht auch aus religösen Gründen eine entspanntere Haltung zum Flammentod ... Ich freue mich schon auf die Markteinführung in Europa. :rolleyes:



geschrieben von: JohnSteed

Ist schon seltsam, dass die USA das Land sind, wo Toyota am meisten gegen die Wand fährt...
In Abschwungzeiten ist fast jedes Mittel recht, um Konkurrenz aussen vor zu lassen...
Da werden dann schon mal die US-Medien in Anspruch genommen, um die bösen Japaner auszubremsen.
Alles nur Protektionismus.
Buy american! Mehr steckt da kaum dahinter.



geschrieben von: Demon17

Kann schon sein, immerhin sollen in den USA 52 Menschen an den klemmenden Gaspedalen, rutschenden Fußmatten und kurzfristig aussetzenden Bremsen gestorben sein. Die Sammelklagen gehen jetzt vor Gericht. Toyota hat halt lange Zeit versucht die Sachen zu ignorieren. Der "Elchtest" durch den gerade ein Geländewagen fiel, scheint wirklich etwas übertrieben. Toyota hat das Modell sofort zurückgezogen.
Quelle: Bild



geschrieben von: Seneca

Ich halte das für eine Kampagne in den USA gegen ausländische Marken wie es das schon mal in den 80ern gab. Derzeit besonders betroffen sind, wie man den Nachrichten leicht entnehmen kann: Toyota, Mercedes, Porsche, Airbus.

Ein Schelm wer dabei an Protektionismus und Lobbyarbeit denkt.



geschrieben von: Demon17

Angesichts einer Arbeitslosenquote von nahezu 10% und der Tatsache, dass inzwischen jeder achte Amerikaner Nahrungsmittelunterstützung bezieht, stehen die Politiker dort wahrscheinlich enorm unter Druck. Die wiederholte Ausschreibung des Baus von 157 Tankflugzeugen, ein 10 Milliarden Deal den EADS bereits gewonnen hatte spricht dieselbe Sprache.



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Kann schon sein, immerhin sollen in den USA 52 Menschen an den klemmenden Gaspedalen, rutschenden Fußmatten und kurzfristig aussetzenden Bremsen gestorben sein. Die Sammelklagen gehen jetzt vor Gericht. ...[/URL]


mag sein, aber Amerikaner verklagen auch Burgerketten, wenn sie deutliches Übergewicht haben.
Als wären die Börger dran schuld, naja............



geschrieben von: |Dunkelschön|

http://blogs.consumerreports.org/ca...afety-risk.html

Hallo liebe Amis das ist ein Offroader, also noch richtig Hardcore mit Leiterrahmen usw - keine neumodische SUV Muschi (hier Toyota Landcruiser), da ist so ein Fahrverhalten eigtl. normal.

Ihr eiert mit ner Dodge Viper doch auch nicht durch Panzerübungsplatz der Army oder (wobei motormäßig passt die ja gut dahin) und beschwert euch dass die die 100% Steigung nicht hochkommt?

Wobei müsste man machen und dann Dodge auf ein paar Milliarden verklagen - da drüben geht ja alles :D



geschrieben von: Demon17

In einem Land wo maximal 120 kmh erlaubt sind mit 90 in eine 90 Grad Kurve zu gehen und dann schnell vom Gas ... ist vielleicht auch etwas an der Realität vorbei. Ich frage mich, was dann dier typische Ami-Schlitten macht. In den Filmen quietschen die Reifen ja schon im Parkhaus.



geschrieben von: Demon17

Toyota hat vielleicht doch ernstere Probleme als gedacht. Die Produktion dieses SUVs wurde ja bereits eingestellt. Nun ruft die Firma in den Nordamerika 870 000 Minivans wegen Korrosionsproblemen zurück:

Zitat:
Toyota-Pannenserie geht weiter - Neuer Rückruf
Washington (dpa) - Kein Ende der Rückrufserie bei Toyota: Nach dem Verkaufsstopp seines ins Gerede gekommenen Geländewagens Lexus GX 460 ruft der japanische Autobauer in Nordamerika rund 870 000 Minivans vom Typ Sienna wegen Korrosionsproblemen freiwillig in die Werkstätten zurück.


Quelle: Süddeutsche Zeitung

Offenbar sind in kalten Regionen, wo viel Salz gestreut wird die Halterungen des Reserverrades durchgerostet.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Offenbar sind in kalten Regionen, wo viel Salz gestreut wird die Halterungen des Reserverrades durchgerostet.

Das ich nicht lache...Korrosion ist hauptsächlich ein Halterproblem. Mit ein bischen Unterbodenschutz, WD-40 und Zinkspray konnte man sogar einen FIAT der 90er rostfrei halten.

Legendäre Rostlauben sind aber eher Chrisler Voyagers und Pontiac Tran-sports



geschrieben von: Demon17

Es geht einfach darum, dass ein Reserverrad abfällt und eine Verkehrsgefährdung erzeugt. Ich finde ja auch für ein Land ohne TÜV, wo jede Rostlaube am Strassenverkehr teilnehmen kann ist das schon etwas seltsam. Andererseits scheint ja bei den Qualitätsproblemen von Toyote schon etwas dran zu sein.



geschrieben von: Seneca

Toyota hat einfach nur das weltweite Qualitätsniveau für seine Exportmodelle im Auge...daher hat man für den US Markt mit seinen preisdumping bedingten geringen Gewinnmargen eben etwas mahr gespart. Wen man sich z.B. mal Toyotas für den japanischen Markt anschaut kann man da nur mit dem Scheckbuch schlackern. Vesuch mal außerhalb Japans an eine Toyota Crown in Vollaustattugn zu kommen.

Die Toyota Modelle speziell für den US Markt werden in ihrer Dürftigkeit egentlich nur noch von denen unterboten die von Toyota für den chinesischen Markt gebaut werden.

Schlech abgstimmtes ESP mit potentiellem "Elchtestdebakel" gabs auch 2006 im Renault Modus, wurde bei der ersten Inspektion einfach per update behoben ohne das irgendwer terror gemacht hat...ebenso wie die werksseitig verbauten defekten Zündspulen.

Von den massenhaft wegen defekter Piezzoinjektoren nur noch im Notbetrieb laufenden Mercedes CRD sprach ja vor drei Monden auch keiner so laut.



geschrieben von: Demon17

Das lässt sich aber aus der Logik der Presse erklären. Wenn ein Thema erst einmal einen Knüller geliefert hat, wird natürlich jede weitere Meldung in dieser Richtung gleich aufgebauscht. Das traf Mercedes vor Jahren auch mal, als der Nachfolger des W123 auf den Markt kam. Es scheint sich jedoch zu bestätigen, das Toyota im Zuge des Wachstums zum weltweit größten Autobauer es mit der Qualität nicht so genau genommen hat.



geschrieben von: Demon17

An dem "Elchtest" scheint doch etwas dran zu sein, Toyota ruft jetzt 35000 Geländewagen zurück um ein Software Update durchzuführen. Im Grenzbereich scheint das jetzige System zu versagen. In den USA wird nach wie vor untersucht, warum es bei einigen Toyotas zu plötzlichen unkontrollierbaren Beschleunigungsvorgängen kam.



geschrieben von: Aza

Automobile auf dem US-Markt sind billig.
Bedingt durch die extrem günstigen Preise für einheimische Hersteller wie Chevy, Dodge, Chrysler, müssen auch Importeure sparen.
Wer einmal in einem neuen (BJ 2010) Dodge Challenger oder Chrysler 300C gesessen hat und sich danach in einen VW Passat von 1998 setzt, der wird obwohl des krassen Altersunterschiedes zum deutschen Fabrikat greifen.

Schaut euch die Ford-Klapperkisten an, dann wisst ihr was dort drüben für ein Qualitätsniveau herrscht. Dieses hat sicherlich auch Auswirkungen auf die Qualität. Aus dem Grunde werden scheinbar merkwürdige Sparmaßnahmen vorgenommen, die die Qualität beeinflussen.

Für die Marke ist es eine absolute Katastrophe, positionierten sie sich doch bisher als zuverlässig und innovativ.


Um Toyota etwas in Schutz zu nehmen muss man aber auch erwähnen, dass Amerikaner anscheinend kein Auto fahren können. Die Bremskraft eines PKW ist immer stärker als die des Motors. D.h. kräftig auf die Bremse drücken und die Kiste steht. Im Zweifelsfall Zündschlüssel ziehen. :D



geschrieben von: Demon17

Zitat:
Es war eine Szene wie aus einem Film, der Albtraum jeden Autofahrers: Als der 61-jährige James Sikes Anfang März auf dem Freeway bei San Diego unterwegs war, beschleunigte sein Toyota Prius plötzlich unkontrollierbar. Bei 150 Kilometer pro Stunde trat Sikes auf die Bremse, doch der Wagen wurde nur noch schneller. Panisch rief Sikes die Polizei um Hilfe. Die nahm die Verfolgung auf und gab ihm per Lautsprecher Anweisungen. Als das alles nichts half, setzte sich der Streifenwagen vor den Prius und bremste ihn nach 50 Kilometer gewaltsam ab.




Bliebe vielleicht noch anzumerken, das bei der späteren Inspektion keine technischen Mängel am Fahrzeug festgestellt werden konnten ... Softwarefehler oder konsequente Verwechslung des Gas- mit dem Bremspedals?

Anbei noch ein Artikel aus der Süddeutschen über das Autofahren in den USA, das sich wohl vom europäischen etwas unterscheidet.



Autoland USA: Versagen ist Programm



geschrieben von: Demon17

Toyota ruft schon wieder 50 000 Geländwagen wegen eines Softwarefehlers im ESP-System zurück. Es nimmt kein Ende ...

Quelle; Reuters



geschrieben von: Seneca

Ja aber denke mal an die ganzen Polo, Golf und Fox mit 1.0 bzw. 1.4 L Alumotor Bj. 1998-2003 die VW damals NICHT zurückgerufen hat...tausende sind im Winter schon bai -10 Grad kaputtgefroren...und Kulanz gabs nur wemn man mit der Auto BILD drohte, denn VW versuchte die Schuld an der Kondenswasserbildung auf die Halter abzuwälzen.

Kulanz gabs auch dann nur bis 150.000 Km und nur wenn das Fzg. in Vertagswerkstätten gewartet war.

Ich weis das noch so gut weil das der allerletze VW war den ich gekauft hab.



geschrieben von: Demon17

Es gibt natürlich bei jedem Fabrikat Mängel, doch bei Motorschäden über 150 000 Kilometern ist es eigentlich normal, dass man die Reparatur selbst bezahlt.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Es gibt natürlich bei jedem Fabrikat Mängel, doch bei Motorschäden über 150 000 Kilometern ist es eigentlich normal, dass man die Reparatur selbst bezahlt.
Die 150.000 hat ja kaum einer erreicht, die meisten Schäden gabs ja schon im ersten echten Winter. vor 25.000 km.

http://www.yopi.de/rev/5737

http://www.seatforum.de/forum/showthread.php?t=1281

http://www.motor-talk.de/forum/moto...16.html?page=21

http://www.motor-talk.de/forum/jetz...n-t2106302.html

http://www.lupotreff.de/forum/t/1223

http://www.gute-fahrt.de/gfo/gf_art...D=elbueigbmyjxn

etc.

Und nichts war groß zu lesen irgendwo, Rückruf gab es auch erst nach 5 Jahren...da war für einige schon lange zu spät...



geschrieben von: Demon17

Tja inzwische hat sich VW davon ja wieder eholt. Aber das ist wirklich heftig. Wenn ich bedenke, dass ich mir vor 4 Jahren einen Corsa mit völlig neu entwickelten CDTI - Motor gekauft habe und der nach 25 000 km bereits kaputt gegangen wäre, wär ich wohl auch von Opel bedient gewesen, wenn ich keinen anderen Moror auf Garantie bekommen hätte.



geschrieben von: Demon17

Und weiter gehts. Der größte weltweit Hersteller von PKWs bekommt seine Qualitätsprobleme nicht in den Griff. Diesmal triffte es die Nobelmarke Lexus. In den USA musste der Verkauf des neuen Lexus-Hybrids wegen eines Lecks im Kraftstsofftank vorübergehend eingestellt werden. Erneut wurden 17 000 Fahrzeuge zurückgerufen.

Quelle: Reuters



geschrieben von: Demon17

Es nimmt kein Ende. Nun gehen bei Toyota in den High End Modellen die 3,6 und 4,2 Liter Motoren kaputt, die im Crown Dedan und im Lexus verbaut sind. Toyota prüft zurzeit den Rückruf von 270 000 Fahrzeugen deswegen. Ich denke Toyotas Qualitätsimage vewandelt sich langsam in sein Gegenteil.

Quele: Reuters

Zitat:
Tokio - Plötzlicher Motor-Stopp bei 180 Stundenkilometern? Toyota macht's möglich: Der japanische Autohersteller hat jetzt ein Motorenproblem bei Fahrzeugen seiner Luxus-Marke Lexus und der Crown-Serie eingeräumt. "Im schlimmsten Fall kann bei den betroffenen Modellen der Motor unterwegs abwürgen", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag in Tokio und bestätigte damit einen Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei Business".


Quelle: Spiegel



geschrieben von: Demon17

Schon wieder eine Rückrufaktion bei Oberklassemodellen von Toyota. Beim Flaggschiff Avalon der Baujahre 2000 - 2004 rastet manchmal während der Fahrt das Lenkradschloss ein. Toyota ruft deshalb 373 000 Autos in die Werkstätten zurück



Quelle: Spiegel



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Schon wieder eine Rückrufaktion bei Oberklassemodellen von Toyota. Beim Flaggschiff Avalon der Baujahre 2000 - 2004 rastet manchmal während der Fahrt das Lenkradschloss ein. Toyota ruft deshalb 373 000 Autos in die Werkstätten zurück



Quelle: Spiegel

Warum erwähnt man das überhaupt...in der Zwischenzeeiot wurden auch Tausende von Skodas, Fords, Audis, BMWs VWs and Mercedes zurückgerufen aber keinen juckt das. das die puren Zahlen beim GRÖSSTEN Autobauer der Welt ein wenig anders liegen als bei Porsche ist ja wohl klar. wenn Bugatty alle Veyrons zurückrufgen würde wäre die Zahl von 24 ja auch keine Meldung wert...aber zum Glück konnte man da die Probleme mit den Bremssystem ja im Inspektionszyklus lösen...gruselig bei potentiell 400km/h...speziell wenn das Schreckgespenst zwischen Salzgitter und Wolfsburg bei bereits selbst gefahrenen 230 plötzlich mit ausgefahrenem Bremsklappen hinter Dir auftaucht und auf 5m auffährt.



geschrieben von: Demon17

Ja bei Toyota häuft es sich halt und wenn das Lenkradschloss während der Fahrt einrastet können einem schon die Haare zu Berge stehen. Fährst Du inzwischen Toyote, Seneca?



geschrieben von: Seneca

Ja seit November 2008, und keine Problem bisher, auch nicht mit dem Gaspedal. bei der vermutung über die Zahl der betroffenen KFZ wurde maßlos übertrieben udn selbst die US Behörden geben zu Bedenken das nach Aktenlage viele Unfälle die auf angeblich selbst beschleunigegende KFZ geschoben wurden in Wirklichkeit auf unfähige und beim Fahren nebenbeschäftigete Fahrer zurück zu führen sind.



geschrieben von: Demon17

Na ich werde dich auf jeden Fall weiterhin über Toyotas Rückrufaktionen auf dem Laufenden halten. ;) Ich meine es kommt natürlich auch selten vor, dass ein Hersteller ein Viertel seiner Jahresproduktion in die Werkstätten zurückholt und Produktionsstops verhängt. Immerhin gab es einen Verkaufsstop für mehr als die Hälfte aller Modelle.

Hier hast Du nochmal einen Überblick über die Rückrufaktion im Januar:

Zitat:
Toyota ruft in Europa bis zu 1,8 Millionen Autos in die Werkstätten zurück. Betroffen sind acht Modelle des japanischen Autobauers, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen seien unterschiedliche Baujahre der Modelle AYGO, iQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis und RAV4. Die rund 1,8 Millionen Fahrzeuge in Europa entsprechen rund einem Viertel der Jahresproduktion von Toyota. Die Hälfte aller Modelle musste gestoppt werden.

AYGO Februar 2005 - August 2009
iQ November 2008 - November 2009
Yaris November 2005 - September 2009
Auris Oktober 2006 - 5. Januar 2010
Corolla Oktober 2006 - Dezember 2009
Verso Februar 2009 - 5. Januar 2010
Avensis November 2008 - Dezember 2009
RAV4 November 2005 - November 2009
Quelle: Toyota

Quelle: Tagesschau


Ist Dein Auto auch dabei?



geschrieben von: Seneca

Ja ist auch dabei, aber deshalb noch lange nicht betroffen. Das eine heisst nämlich nicht automatisch auch das andere. Betroffen waren nur die Modelle mit ELEKTRONISCHEM Gaspedal...meines ist mechanisch...mit nem Bowdenzug und 'ner Feder wie zu Gottlieb Daimlers Zeiten.

Im endeffekt waren nämlich entgegen der Presseberichte nur ein paar hunder Fahrzeuge TATSÄCHLICH betroffen. Nun ist es aber so das man erst in der Werkstatt wirklich sieht ob das betreffende Teil verbaut ist weil selbst in der Produktionsstrasse verschiedene Teile von verschienden Hersteller je nach Lagerbestand verbaut wurden.



geschrieben von: Demon17

Wo ist das gute alte Kaizen geblieben? Ich denke Toyota ist zu schnell auf Märkten gewachsen, au denen Qualität nicht so wichtig ist. Die deutschen Hersteller haben da ihre Probleme in den Griff bekommen. Japan hat zumindest keinen Voresprung mehr was die Qualität in den ersten Jahren betrifft. Was die Langlebigkeit betraf, konnte man sowieso nur einige Oberklasse- Modelle fahren. Genau wie bei den Franzosen.





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