[Schön oder hässlich - was ist das eigentlich?] - German Gothic Board

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Schön oder hässlich - was ist das eigentlich?

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geschrieben von: AnsiaDeVivir

Aloha,

wer bestimmt eigentlich was schön ist oder hässlich?
In dieser Gesellschaft gibt es ja so genannte Schönheitsideale.
Eine Frau muss schlank sein, reine Haut haben, lange Beine, lange Haare, eine große Oberweite wäre auch nicht schlecht…
Ein Mann ‚braucht’ breite Schultern, Muskelberge, markante Gesichtszüge…

Aber ist das tatsächlich Schönheit? (Dass das alles relativ ist, ist mir klar! :) )


Weshalb sind Schönheit und Hässlichkeit zu so wahnsinnig oberflächlichen Begriffen, zu so leeren Hülsen verkommen?

So abgeschmackt das jetzt klingen mag, aber wenn ein Mensch wirklich von innen heraus schön ist, dann kann er meinetwegen noch so viele Pickel, Narben und sonstiges haben – für mich hat das mit Hässlichkeit überhaupt nichts zu tun.

Eigenschaften und Charakterzüge wie Arroganz oder auf den Schwächen anderer rumzuhacken, das ist doch viel schlimmer.

Ich weiß, das ist alles nichts neues, aber die ganze Oberflächlichkeit, dieses Behälter-Statt-Inhalt-Prinzip, kotzt mich einfach tierisch an.

Ich will wirklich nicht behaupten, dass ich nicht oberflächlich bin.

Aber was konnotiert ihr mit "schön" und "hässlich"?

Aussehen?

Charakter?

Das "Gesamtpaket"?


Ich freue mich auf eure Antworten. :)



geschrieben von: Schattenmelodie

Puhh, schöner Thread. Also.

Wer bestimmt, was schön ist? Ich denke, die Masse lässt sich von der Werbung beeinflussen. Füher wurden z.B. dicke Frauen als schön angesehen, dann blasse Frauen, heute eben schlanke, braungebrannte Frauen. Wenn die Werbung sagt : Braune Haut ist sexy! rennt Frau Meier morgen zum Sonnenstudio. Was die Frage nach sich zieht,ob die Werbung uns zu viel beeinflusst,aber naja. würde jetzt zu weit führen^^ Aber das trifft längst nich auf alle zu!!

Ich denke, wenn ein Mensch schön im Sinner der von der Masse definierten Schönheit ist, trägt das erheblich zu seinem Selbstbewusstsein bei. Wenn man einen hübschen Freund/in hat, ist man angesehen, man wird bewundert, vielleich auch beneidet. Vielleicht brauchen manche Menschen das einfach. Mit einer Person angeben zu können.

Ich persönlich..bin,glaube ich, teilweise ziemlich oberflächlich. Und ich hasse mich dafür -.- aber vielleicht schliesst man vom Aussehen einer Person auch auf das "Innenleben". Oder man hat Angst,vor Freunden blöd dazustehen. Was auch ziemlich idiotisch ist.

Tja, die Definition von Schönheit. Wirklich schön ist jemand ( in meinen Augen) nur, wenn alles passt. Innen wie aussen. Aber man gebraucht das Wort "schön" ja auch für beispeilsweise Bilder oder Kunstwerke. Und da geht es wirklich nur um den visuellen Eindruck. So gesehen müsste man für die Schönheit eines Menschen(innen wie aussen) einen neuen Begriff erfinden.

Lg,

Sm



geschrieben von: AnsiaDeVivir

Hey, Schattenmelodie,

du hast Recht, man müsste für die umfassende Schönheit eines Menschen wahrscheinlich wirklich ein neues Wort erfinden.
"Schön" ist echt total oberflächlich behaftet. Eigentlich schade.

Ich habe meinen Beitrag gerade selbst nochmal gelesen und muss mir eingestehen: Ich bin wohl doch nicht so "un-oberflächlich", wie ich es gerne wäre.
Zwar stimmt es, dass ich einen äußerlich unattraktiven Menschen nicht zwangsläufig als hässlich bezeichnen würde, aber irgendwie fühlt man sich von so jemandem doch meistens abgestoßen.

Ich bezweifle auch ehrlich gesagt, dass ich mich - zumindest momentan - in jemanden verlieben könnte, der zwar sehr lieb aber äußerlich einfach nur abstoßend ist.


Nachdenklich,

Ansia



geschrieben von: noire désir

Man muß sich ja nicht gleich verlieben bzw. zum Verliebtsein gehört mehr, als daß jemand hübsch ist. Schön ist jemand in meinen Augen schon meist dann, wenn Äußeres und Inneres gut zusammenpassen, es also ein stimmiges Gesamtes ist. :)



geschrieben von: Odessa

Schön für mich ist, was mir gefällt. Schön für mich ist, was ich liebe. Schön ist für mich alles, was für mich - und oft auch nur für mich allein - einen wie auch immer gearteten Reiz hat.

Hässlich - damit verbinde ich selten rein äußerliche Dinge, meist viel mehr einen Charakter. Ich empfinde z. B. grausame, kaltherzige, rücksichtslose, verbitterte, boshafte, verschlagene, mißgünstige, neidische, gehässige, intrigante, dumme (im Sinne von gedankenlos und ignorant z. B. gegenüber Menschen- und Tierquälerei) Menschen als hässlich. Weil mich persönlich die genannten Charaktereigenschaften unglaublich abstoßen. Ich empfinde aber weder dünne noch dicke noch große noch kleine noch blasse noch braune noch blonde noch rothaarige Menschen als "hässlich" oder "schön", sondern es kommt mir immer auf das Gesamtpaket an, also auf die ganz eigene Ausstrahlung, die ein Mensch hat. Denn was mehr zählt als jede Waage, jede Frisurenmode oder jeder Schminktrick ist das, was man sich nicht aufmalen, anziehen, antrainieren oder absaugen lassen kann: Herz, Charme, Esprit, Lebensfreude die ansteckt, ein wacher Geist, ein reger Verstand (damit meine ich nicht "Schulbildungs-Intelligenz", sondern eine generelle interessierte und neugierige Weltoffenheit), ein mitfühlendes Wesen, ein gerüttelt Maß an gesund-natürlichem Sozialverhalten, eine breitgefächerte Allgemeinbildung abseits "Fach-Idioterie" sowie ein arroganzbefreites Selbstbewußtsein frei jeglicher "Launen und Allüren"-Haftigkeit, das innere Mittigkeit mit und eine fröhlich-entspannte Harmonie in sich selbst ausstrahlt.

Nichts ist für mich so anziehend und somit "schön" wie ein Mensch, der vermittelt: "Ich mag mich so wie ich bin. Und ich habe noch so viel Liebe und Energie in mir, um auch Dich - ja, genau Dich - von ganzem Herzen so zu mögen und zu akzeptieren wie DU bist." Das nennt man dann auch gerne "Charisma" oder "Aura" oder auch "Der/die hat einfach was obwohl er/sie doch ganz normal aussieht, aber der/dem laufen die Frauen/Männer nach wie Jagdhunde dem Hasen, komisch..." ;-)

Zur Schönheit rein äußerlich - so man sie überhaupt anders denn immer nur subjektiv definieren kann - gehören für mich tatsächlich "markante" Gesichter, aber eher im Sinne von "Charakterkopf": prägnante große Nasen mag ich beispielsweise sehr, und ich sehe auch gerne Narben im Gesicht und mag faltige Haut, die von einem "gelebten Leben" erzählt (aber wiederum nicht das "ludenhaft verlebte" Aussehen wie man es bei Partyvolk nach ein paar durchzechten Nächten findet). Schön ist für mich die jedem Menschen ur-eigene Art, wie er lächelt und dabei vielleicht die Nase hochzieht oder die Augen senkt, oder wie jemand die Hände bewegt wenn er etwas beschreibt. Schön ist, wie ein Mensch geht (aufrecht, schwebend fast, oder als würde er einer unhörbaren Melodie dabei lauschen nach deren Rhythmus er sich leise mitbewegt) oder wie er beim Musikhören hingebungsvoll die Augen schließt und sich sein Gesicht dann entspannt zu einer Landschaft aus Harmonie und Zärtlichkeit. Schön ist, wenn jemand bei einem Sport wie z. B. Karate oder Ballett seinen Körper im Griff hat, ohne daß es dabei "angestrengt" wirkt.

Schön ist für mich jedes Gesicht einer jeden Frau auf diesem Planeten, wenn sie schwanger ist und ihr Blick eine fast schon entrückte Seligkeit annimmt, sobald sie ihre Augen auf ihren Bauch senkt und die Hände schützend um das Leben darin legt. Schön ist das Gesicht jedes Mannes, der seinen Kopf an den Bauch seiner Frau drückt, um das Strampeln des Babies am Ohr zu spüren - wie sich dabei noch die härtesten "Poker-faces" in diesem Moment verwandeln und man all die Hoffnung, die Vorfreude, die Liebe, den Stolz und die unbändige Neugier auf das neue Leben darin sieht.... Nein, ich denke nicht daß irgendwer und irgendwas "hässlich" ist, das Äußere betreffend; denn jedes Gesicht, jeder Körper, hat etwas Schönes an sich und vor allem immer für den Menschen, der die Person zu diesem Gesicht und Körper liebt:-).



geschrieben von: JohnSteed

Ein persönlicher, individualistischer "Wert".
Völlig subjektiv, ohne Anspruch auf Gerechtigkeit.

Aber so ist das Leben: hoat und batzert.



geschrieben von: Odessa

:D John...

Wobei es tatsächlich minimalste "allgemeingültige" Übereinstimmungen zu geben scheint, sh. Stichwort "Goldener Schnitt". Eine gewisse Symmetrie in Gesichtszügen scheint von einer großen Mehrheit aller Menschen tatsächlich als "schön" weil harmonisch empfunden zu werden. Ebenso gibt es in der Natur stets wiederkehrende Muster und Formen, die "Mensch" in großer Mehrheit ebenfalls als schön/harmonisch empfindet: die Spirale, den Kreis/die Radiärsymmetrie bei sehr vielen Blüten oder die häufige Fünf-Seiten-Form (Seesterne, viele Kristalle z. B.).



geschrieben von: Tapio Bearking

Was mich an dieser Stelle interessiert:
Warum wird der goldene Schnitt bzw. ein symmetrisches Gesicht als schön empfunden? Warum werden die radialen Systeme als schön empfunden?
Klar, sie werden als schön empfunden, weil sie symmetrisch sind, aber was löst die Symmetrie für Denk- und Empfindungsprozesse aus, dass wir sie als schön empfinden?



geschrieben von: Odessa

Da habe ich einen meiner Lieblings-links (wegen u. a. der Kabbala/Zahlen) für Dich als Antwort, so auf die Schnelle: http://www.gymn-asterstein.de/index...id=77&Itemid=80 . Die zahlreichen Tipp- und Grammatikfehler darin - die mich immer wieder fragen lassen, was für der deutschen Sprache völlig unmächtig seiende Gestalten heutzutage Gymnasialschüler sind und welcher Lehrer/Direktor sie auch noch eine Seite im internet betreiben lässt ohne da mal gegenzulesen und die schlimmsten Tippfehler zu verbessern - am besten einfach überlesen.

Auszug hieraus, ent-tippfehlert: "Goldener Schnitt - Wirkung auf das Gehirn: Der goldene Schnitt beeinflusst das menschliche Gehirn in einer starken Weise. So empfinden Menschen angeordnete Gegenstände, die sich im Verhältnis von 1 zu 1,62 befinden, als besonders schön. Diese Feststellung wurde schon 1860 von dem Psychologen Theodor Fechner gemacht. Er nahm Rechtecke mit einer unterschiedlichen Kantenlänge und testete das Schönheitsempfinden daran. Das Ergebnis dieses Experimentes bestätigte, daß das menschliche Gehirn das Verhältnis der Kantenlängen im Verhältnis des goldenen Schnittes als besonders schön empfand. Dieses Schönheitsempfinden wird den Kindern schon in die Wiege gelegt, da es kein beigebrachtes Empfinden ist."


edit, im selben link: "Die Blume des Lebens - Grundmuster der Schöpfung (alles, was jemals geschaffen wurde, basiert auf diesem EINEN Grundmuster). Die „Blume des Lebens“ und die aus ihr abgeleitete Form des „Baum des Lebens“ sowie weitere ähnliche Muster finden ihre Anwendung sowohl in Mathematik, Literatur, Religion und Esoterik als auch in Mandalas, und dies über die ganze Welt verteilt. In ihr vereint sich die komplette Schöpfungsgeschichte. Durch ihre vielfältige Verwendung kann sie durchaus als theoretischer Verbindungspunkt der verschiedenen Religionen gesehen werden. Zudem ist sie keine neuartige Erscheinung, sondern ein uraltes Symbol, welches sogar im alten Ägypten an den Pyramiden zu finden ist. Auch dort hatte sie schon denselben Namen wie heute bei uns (damals Mer-Ka-Ba)." - Fand ich auch sehr interessant :)



geschrieben von: Tapio Bearking

Das ist mir schon klar, dass der Goldene Schnitt die Wirkung hat.
Meine Frage zielte nicht auf das Ob, sondern auf das Warum.
Warum empfinden wir Menschen, bei denen sich der goldene Schnitt häufig findet als schön?
Zitat:
So empfinden Menschen angeordnete Gegenstände, die sich in dem Verhältnis von 1 zu 1,62 befinden, als besonders schön.

Warum?



geschrieben von: Odessa

Das kann ich Dir leider auch nicht beantworten, deshalb auch der link mit der Erklärung: es scheint uns einfach "in die Wiege" gelegt zu sein ohne daß wir wissen zu welchem Zweck oder warumweshalbwieso, also ein bisher (noch?) nicht wissenschaftlich erklärbarer Teil unseres genetischen Programms...?

edit: meine persönliche Erklärung wäre noch, daß das menschliche Gehirn diesen Gleichklang in Form und Schnitt als am angenehmsten empfindet deswegen, weil beim Anblick solcher Harmonie hirn-neurologisch alles am besten läuft, also ein ultimativer Gleichklang besteht zwischen Reizleitung, Impulsen, Hormonausschüttung, whatever da alles zusammenkommt an Vorgängen. Und weil wir, als Teil dieser Schöpfung, auch selbst so angelegt sind daß wir diese Formen in uns haben und deswegen unser Gehirn auf sie als Optimum an "Reiz" (Schönheit/Harmonie) schon per Geburt gepolt ist. Was Besseres fällt mir dazu wie gesagt leider nicht ein :confused:



geschrieben von: kosmik

Hallo,

Vielleicht werden Menschen mit sehr symetrischen Gesichtern deswegen als schön empfunden,weil unbewußt vielleicht assoziiert wird Symetrie = besonders gesunde Gene...

LG,kosmik



geschrieben von: Odessa

Hm, könnte ich mir auch vorstellen daß das vielleicht mit reinspielt. Du meinst ähnlich des Bio-Fakts, daß Männer - natürlich ganz unbewußt - mit langen glänzenden Haaren, runden Hüften, üppigem Busen und einem ganz bestimmten Proportions-Verhältnis "Taille zu Hüfte" (es ist dabei völlig egal ob dünne oder dicke Frau, solange nur dieses bestimmte Proportionsverhältnis stimmt) bei einer Frau "Gesundheit" und somit auch "überlebensfähige Nachkommen" assoziieren? Ähnlich läuft es bei Frauen, glaube ich mich zu erinnern, auch mit dem unbewußten Assoziieren von "breiten Schultern, kräftigen Armen" bzw. "Schultern breiter als Hüfte", der favorisierten Y-Figur beim Mann, welche wiederum aus Gründen immer dem "Neandertaler in uns", der wir immer noch sind rein gentechnisch, einen kräftig-potenten, somit "gesunde Kinder zeugenden" Partner suggeriert....?



geschrieben von: kosmik

Hallo,

@Odessa: Ja,ungefähr so könnte das sein... Da spielen dann einfach unbewußte Muster eine Rolle... Obwohl ich nicht wirklich Männer ansprechend finde,die viele Muskeln und kantige Gesichter haben...:rolleyes:

LG,kosmik



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Odessa
:D John...

Wobei es tatsächlich minimalste "allgemeingültige" Übereinstimmungen zu geben scheint, sh. Stichwort "Goldener Schnitt". Eine gewisse Symmetrie in Gesichtszügen scheint von einer großen Mehrheit aller Menschen tatsächlich als "schön" weil harmonisch empfunden zu werden. Ebenso gibt es in der Natur stets wiederkehrende Muster und Formen, die "Mensch" in großer Mehrheit ebenfalls als schön/harmonisch empfindet: die Spirale, den Kreis/die Radiärsymmetrie bei sehr vielen Blüten oder die häufige Fünf-Seiten-Form (Seesterne, viele Kristalle z. B.).



Einspruch:
irgendwelche Kalifornier, die sich diverse Kieferknochen rausnehmen lassen, damit die Symetrie hergestellt werden kann, werden i.d.Regel nur von Amerikanern schön gefunden.
Aber auch das ist relativ,
Lauren Bacall oder Bette Davies waren nicht direkt das, was man (heute) als hübsch bezeichnen würde,
aber sie hatten Charakter.
Dieser strahlte per Aura nach Aussen.
Ein Teil der Menschen konnte diese Strahlung empfangen und als "Schönheit" (innere Schönheit)
werten.
Oder Maggie Gyllenhaal, nun...sie ist nicht wirklich extrem schön....hat aber was.
Und Nicole Kidman könnte man mir nackt auf den Rücken binden, es würde mich nicht beeindrucken.
Heidi Klum? Nein, also wirklich nicht.



geschrieben von: AnsiaDeVivir

Huhu,

erstmal möchte ich Odessa danken. Deine Antwort war soo ausführlich und - ja, lass es mich so ausdrücken - einfach WUNDERSCHÖN.

Zur Symmetrie: Forscher vermuten tatsächlich, dass sie als Maßstab für genetische Qualität dient.

Zitat: "Menschen können anhand von Gesichtsmerkmalen Eigenschaften wie gute Gesundheit, Fruchtbarkeit, körperliche Dominanz oder auch sozialorientiertes Verhalten erkennen. Frühere Studien hatten bereits einen Zusammenhang zwischen Symmetrie und zum Beispiel Fruchtbarkeit und Überlebensfähigkeit gezeigt und ergaben, dass Menschen symmetrische Gesichter meist bevorzugen."

Aha. :)
Wie immer trickst die böse Natur uns aus. Zumindest, wenn wir keinen geeigneten Partner zur Reproduktion, sondern innere Werte suchen.



geschrieben von: Odessa

Da stimme ich Dir zu, John. Ich meinte eher die "natürliche" Harmonie bei den Menschen, die mit diesem goldenen Schnitt gesegnet sind ;).

---
Und Nicole Kidman könnte man mir nackt auf den Rücken binden, es würde mich nicht beeindrucken.
----

Ich finde die Dame auch recht fade und öde, dito Heidi Klum. Aber gut, ich finde an Frauen ja eher den Typ Anouk Aimee interessant oder Anna Magnani, also eher diese rauhen wilden "starken" FrauenSchönheiten mit den herben Gesichtern. Wichtig ist mir - wie bei Bette Davis und meiner angebeteten Sophia Loren - auch immer, daß gut ein Drittel des Gesichts aus Augenpartie besteht, ich glaube dahingehend habe ich auch ein "Muster";-). Frau wie Mann müssen für mich, also für meine Definition von "Schönheit", immer etwas Stolzes, Würdevolles und Erhabenes im Gesicht bzw. im Blick haben. Wie ein Löwe, dessen Blick über die Steppe streift, oder wie ein Adler der über die Berggipfel fliegt und auf das unter ihm liegende mit einer gewissen.. ja, vielleicht "Entrücktheit" und doch aber Wachheit blickt, wenn Du weißt was ich meine :)


Ansia: danke, auch fürs Lesen. Und die Natur trickst uns glaube ich immer aus, die gute alte Mutter, die sich von "Moden" und sich mit nahezu jeder Generation ändernden Ideal-Maßen nicht wirklich beeindrucken läßt ;-)



geschrieben von: JohnSteed

@Odessa

Tja, ich mag Menschen,die etwas Trauriges,Trotziges und Kämpferisches in einen einzigen Blick hineinbringen können.:cool:



geschrieben von: Philon

Odessa,,,,,give me FIVE babe!! ICH STERBE FÜR SOPHIA LOREN, haha!!!!!


Zitat:
Frau wie Mann müssen für mich, also für meine Definition von "Schönheit", immer etwas Stolzes, Würdevolles und Erhabenes im Gesicht bzw. im Blick haben. Wie ein Löwe, dessen Blick über die Steppe streift, oder wie ein Adler der über die Berggipfel fliegt und auf das unter ihm liegende mit einer gewissen.. ja, vielleicht "Entrücktheit" und doch aber Wachheit blickt, wenn Du weißt was ich meine

Das nenne ich, den Beweis zu deiner schriftstellerischen Begabung!



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Philon
Odessa,,,,,give me FIVE babe!! ICH STERBE FÜR SOPHIA LOREN, haha!!!!!



Das nenne ich, den Beweis zu deiner schriftstellerischen Begabung!



Mit einem Lineal durch die Gegend zu laufen, ist wohl auch nicht besser...........



geschrieben von: Black And White

Diese natürlichen Gesetze der Schönheit sind schon interessant, zumindest so lange bis man einem Menschen begegnet, der zwar bildhübsch, aber äußerst unsympathisch ist. Äußere Perfektion ist dann insofern eben doch nicht alles, auch wenn das vermutlich noch nicht überall in der Welt angekommen zu sein scheint...



geschrieben von: Philon

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Mit einem Lineal durch die Gegend zu laufen, ist wohl auch nicht besser...........

Hey Johnny Boy, Autogramme gebe ich später, nicht jetzt. Außerdem du hast noch viel zu lernen hier, denn bisher bist du in dem Aufgabenbereich League 10 (wie das Thema hier). Bis League 1 bzw. Championship ist noch ein weiter weg!

Also streng dich an! Wenn du Hilfe brauchst, bin ich da!



geschrieben von: Odessa

Das ist genau das, Black and white, was ich auch meine - die ganze "Schönheit" hilft nichts, wenn dahinter ein "hässlicher" Mensch steckt (Charakter betreffend) oder ein Mensch, den man einfach nicht mag weil man irrationale Aversionen gegen ihn hat oder weil aus sonstigen Gründen halt einfach nichts "rüberkommt". Volle Zustimmung also zu Deinen Worten. Manchmal sieht man förmlich die traurige Leere hinter sogenannten "schönen Menschen", speziell wenn sie zu der Sorte Frau gehören die glaubt, daß sie wirklich allein mit ihrer "tollen Figur" oder ihrem "niedlichen Gesicht" durchs Leben kommt. Das mag vielleicht eine Zeitlang ausreichen und bei einer bestimmten Art von "Gegenüber", dem es auch nicht auf viel mehr ankommt als auf "schmückendes Beiwerk auf zwei Beinen" an seiner Seite. Aber wenn hinter der schönen Fassade so rein gar nichts ist an Tiefgang (welcher Art auch immer, ob nun geistig oder emotional) und Liebenswürdigkeit, dann ist der Reiz dieser schönen Larve für gewöhnlich wirklich auch nur von kurzer Dauer. "Schönheit" dieser Art hängt man sich als Poster an die Wand, wenn man 14 ist, oder man genießt sie auch noch mit 44 mal in einem Bild oder Film oder in einer Fotoausstellung - aber man "lebt" nicht damit, und man baut keine emotionale Beziehung zu ihr allein auf.

Philon und John, meine zwei Lieblings-Kampfstiere in der Arena *g*: Ihr mögt Euch wirklich sehr, das merkt man immer wieder. Irgendwann werde ich mich nur für Euch in einen alten griechischen Chiton kleiden und als Reinkarnation von Dike, mit dem Lineal in der Hand, die Sache mal selbst in die Hand nehmen ;-).

kosmik, wegen der Muskeln und kantigen Gesichter: ich kenne einige Männer, die eher schmal und zierlich sind und in ihren Gesichtszügen sehr sanft, fast schon androgyn - die aber trotzdem die klassisch männliche Figur haben der Art, daß die Schultern breiter sind als die Hüften, bei den allermeisten Männern ist dies glaub ich der Fall :). Mir selbst gefallen z. B. "Muskelberge" auch überhaupt nicht, mir wird richtig übel wenn ich diese eingeölten (und körperhaar-entwachsten) Marzipanschweinchen aus den Bodybuilding-Studios sehe. Die Art Figur wie sie mir gefällt - ich nenne deswegen wieder einen sog. "Filmstar" weil man so jemand fototechnisch leicht googeln kann - , hat z. B. Josh Holloway, der Typ aus der Davidoff-Werbung bzw. der "Sawyer" in LOST. Das ist nicht zuviel, sondern einfach nur gut sportlich durchtrainiert. Genauso gefällt mir aber auch die Figur eines Jean Reno mit Bäuchlein (ich mag keine Knochengestelle). Und was Gesichter angeht und wie sie für mich sein müssen, um mir wirklich "ans Herz" zu gehen ob ihrer Ausstrahlung und Intensität, bleiben Ralph Fiennes und Carl McCoy sowie bereits erwähnter Josh Holloway für mich mein rein persönlicher Maßstab. Von meinen eigenen Männern natürlich abgesehen, klar, und ebenfalls klar daß ich auch tausend andere Gesichter, die nicht so sind, als sehr schön empfinde - wie schon erwähnt im ersten Beitrag: der Mensch dahinter macht für mich die Anziehung aus, und wenn ich diesen Menschen liebe, gefällt mir auch immer sein Gesicht denn was ich liebe IST schön für mich:-)


Wegen der Harmonie in der Natur und der Schönheit hieraus - gibt es Menschen, die z. B. einen Sonnenauf- oder -untergang NICHT als "schön" empfinden? Oder die den Anblick des Meeres, seiner Wellen, nicht als "schön" genießen? Die beim Betrachten eines uralten Baumes und seiner zahlreichen Äste oder beim Vorbeigehen an einer wunderschön geformten Blumenblüte nicht denken, daß das "schön" ist? Mich interessiert schon lange, weshalb es gewisse Dinge in der Natur gibt, die von zumindest einer sehr großen Anzahl von Menschen übereinstimmend als schön empfunden werden, ungeachtet ihres Alters, ihrer Kultur, ihrer Herkunft.



geschrieben von: Choro

Schönheit (und Hässlichkeit) liegt stets im Auge des jeweiligen Betrachters.



geschrieben von: Odessa

"Endlich noch ein Bayer" - Servus nach Regensburg;-). Zu Deinem Zitat fällt mir eine Weisheit meines Lieblings-Schreibers Khalil Gibran ("Der Prophet") ein:

"Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich Denjenigen, die betrachten. Der Widerschein der Sonne in einem Tautropfen ist nicht weniger schön als die Sonne selber, und die Spiegelung des Lebens in eurer Seele ist nicht weniger kostbar als das Leben selber. Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft, sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen; doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte, wo wir uns lärmend zusammendrängen wie eine Herde Lämmer beim Anblick des Wolfes."

Und der gute alte Goethe wußte: "Schönheit - jede milde hohe Übereinstimmung alles dessen, was unmittelbar, ohne Überlegen und Nachdenken zu erfordern, gefällt."



geschrieben von: Choro

Zitat:
Original geschrieben von Odessa
"Endlich noch ein Bayer" - Servus nach Regensburg;-). Zu Deinem Zitat fällt mir eine Weisheit meines Lieblings-Schreibers Khalil Gibran ("Der Prophet") ein:

"Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich Denjenigen, die betrachten. Der Widerschein der Sonne in einem Tautropfen ist nicht weniger schön als die Sonne selber, und die Spiegelung des Lebens in eurer Seele ist nicht weniger kostbar als das Leben selber. Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft, sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen; doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte, wo wir uns lärmend zusammendrängen wie eine Herde Lämmer beim Anblick des Wolfes."

Und der gute alte Goethe wußte: "Schönheit - jede milde hohe Übereinstimmung alles dessen, was unmittelbar, ohne Überlegen und Nachdenken zu erfordern, gefällt."



Die Grüße erwidere ich gerne!

Im Grunde soll das ja aussagen, das Schönheit und das Gegenteil davon immer subjektiv ist. Man kann das äußere betrachten oder sich einen Gesamteindruck bilden. Die persönliche Ausrichtung und "Neigung" sowie Voreingenommenheiten führen immer zu einer individuell unterschiedlichen Wahrnehmung von Schön und Hässlich.

LG

Choro



geschrieben von: kosmik

Zitat:
Frau wie Mann müssen für mich, also für meine Definition von "Schönheit", immer etwas Stolzes, Würdevolles und Erhabenes im Gesicht bzw. im Blick haben. Wie ein Löwe, dessen Blick über die Steppe streift, oder wie ein Adler der über die Berggipfel fliegt und auf das unter ihm liegende mit einer gewissen.. ja, vielleicht "Entrücktheit" und doch aber Wachheit blickt, wenn Du weißt was ich meine :)



Odessa,das hast Du sehr schön gesagt. Ja,eine gewisse Würde und Eleganz ist auch nicht schlecht...

Du hast auch geschrieben,daß Frauen,die sich ausschließlich auf Ihr "niedliches Gesicht" oder "Ihre tolle Figur" verlassen,irgendwann in eine Art Leere fallen... Dem kann ich so zustimmen. Diese Art von Frauen verläßt sich auf das Aussehen. Das funktioniert allerdings nur,solange sie jung genug und dünn genug sind. Werden diese Frauen allerdings älter und legen an Gewicht zu (oder waren noch nie superschlank) bleiben die Komplimente und die Bestätigung der Männer aus und sie fangen an,sich Leer zu fühlen,weil sie ihr Selbstbewusstsein ausschließlich über ihr Aussehen und die Bestätigung dafür aufgebaut haben. Ich denke auch,daß solche Frauen sehr empfänglich für den Einfluss der Medien sind. Sie fallen dann auf die Versprechen der Kosmetik- und Modeindustrie herein,weil sie hoffen,dadurch ihre Jugend zurückzubekommen oder "konservieren" zu können,wenn sie bestimmte Produkte benutzen,Diäten machen oder besondere Kleidung tragen. Eigentlich ist das ein ziemlich übler Kreislauf...:confused:

LG,
kosmik



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Philon
Hey Johnny Boy, Autogramme gebe ich später, nicht jetzt. Außerdem du hast noch viel zu lernen hier, denn bisher bist du in dem Aufgabenbereich League 10 (wie das Thema hier). Bis League 1 bzw. Championship ist noch ein weiter weg!

Also streng dich an! Wenn du Hilfe brauchst, bin ich da!



Verstehe dein selbstverliebtes Gebrabbel nur bedingt, werde mal über die ignorefunktion nachdenken.

Ansonsten kann ich in deinen "Äusserungen" keinen vernünftigen oder sachlich-richtigen Ansatz erkennen.
Hm, im Grunde eigentlich gar keinen Ansatz.



geschrieben von: JohnSteed

Back to Topic:

Der Gesamteindruck ist wichtig.

Eine "hübsche" dumme, mit Mickymausstimme ist sicher nicht ideal.

Mitunter kann man in den Augen so etwas wie ein Leben erkennen, manchmal macht es Spass.
Ob sie dabei der Ideallinie folgen, sei dahingestellt.



geschrieben von: Philon

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Back to Topic:

Der Gesamteindruck ist wichtig.

Eine "hübsche" dumme, mit Mickymausstimme ist sicher nicht ideal.

Mitunter kann man in den Augen so etwas wie ein Leben erkennen, manchmal macht es Spass.
Ob sie dabei der Ideallinie folgen, sei dahingestellt.


Ich helfe dir ein bisschen Kumpel, sonst bleibst du für immer und ewig in der League 10, Manchester Destroyed.

Der Fehler beginnt schon in der Verwendung des Wortes „schön“. Was mein Nachbar und meine Tante unter dem Wort schön verstehen und was sie hinein beziehen, das ist nicht der Sinn der Sache…nicht in einem Philosophieforum…vielleicht in einem Philoforum für 14jährige, sonst gehört die Diskussion hier wo anderes.

Alltagsdefinitionen haben nichts im lexikalischen bzw. im semantischen Kontext zu suchen. Der bloße Anblick eines Objekts bestimmt als Kriterium Dessen Schönheit. Wenn die Frau stinkt, dummes Zeug daher redet oder was auch immer, das alles hat mit ihrer Attraktivität zu tun, was letztendlich Anziehung bedeutet. Wenn du ein Foto betrachtest, dann bewertest du den Inhalt als schön. Der Inhalt kann mit dir nicht interagieren, mit dir sprechen…es ist geruchslos…etc. Deshalb spricht man von einer schönen Blume, Gegenstand, etc. Aber nicht von einer attraktiven Blume, etc….nicht im semantischen Kontext.

Dass die Begriffe natürlich relativ sind, das ist jedem klar. Dennoch die Norm bestimmt was schön ist oder nicht. Insofern ist Heidi Klum schön, egal ob du die schön findest oder nicht, denn die Frau verdient Millionen damit…also mit ihrer Schönheit.

Insofern könnt ihr ein bisschen weiter plaudern. Viel Spaß.



geschrieben von: Odessa

Werden diese Frauen allerdings älter und legen an Gewicht zu (oder waren noch nie superschlank) bleiben die Komplimente und die Bestätigung der Männer aus und sie fangen an,sich Leer zu fühlen,weil sie ihr Selbstbewusstsein ausschließlich über ihr Aussehen und die Bestätigung dafür aufgebaut haben.
---

Ich stimme Dir zu, denn ich kenne diese imho sehr bemitleidenswerten weil meist selbstunsicheren und komplexbeladenen Frauen auch zur Genüge, die sich nur über ihre Figur identifizieren - aber füge auch an: ich kenne sowas nicht, mein eigenes Sein betreffend. Ich bin Rubens/Bauchtanz-Figur-gesegnet und konnte mich noch nie über Verehrermangel beklagen. Das mag an meiner Kultur liegen (Orient), wo man - wie überall außerhalb Deutschlands, Frankreichs, Englands und weniger anderer westeuropäischer Länder - seit Jahrhunderten auf das weiblich runde Modell steht; mag aber auch daran liegen, daß die Männer - natürlich überwiegend Deutsche, ich lebe ja hier - in meinem Umfeld schon immer mehr auf ein stimmiges Gesamtpaket achteten denn darauf, was ihnen Modemacher oder vor Frauen mit entsprechend kurvigem Frauenkörper Angst habende Geschlechtsgenossen (die unterbewußt lieber ein 12jähriges Knäblein oder Mädchen im Bett hätten denn eine ihnen evtl. sexuell überlegene Frau) als "Figurmaß-Ideal" einreden wollen. In den meisten Fällen, wie diverse Statistiken zum Thema "auf was stehen Männer" zeigen, bevorzugen Männer nämlich genau NICHT das Dünne/Superschlanke, sondern das Mollige bis "sehr Runde" bzw. das normal Schlanke/Wohlgeformte.

Die Natur selbst kennt ALLE Formen und Größen und unterscheidet hierbei nicht in "schön" oder "unschön". Warum sind einige von uns Menschen also so figurfaschistoid, daß sie sich und Andere in diese verachtenden, oberflächlichen, willkürlich je nach Zeitalter und Mode festgesetzten und zutiefst sexistischen Schubladen wie "Schlank = gut" und "Dick = nicht gut" oder umgekehrt einteilen? Als ob jemand allein dadurch "schön"/erotisch attraktiv wird weil er statt 90 kg "nur" 62 wiegt oder andersrum. So lange ich mich Zeit meines bald 46jährigen Lebens über Verehrermangel nicht beklagen kann und ich darunter die anständigsten, klügsten, nettesten, charmantesten, aufrichtigsten, liebenswertesten und attraktivsten Männer fand - so lange können sich gerne weiterhin andere Frauen all diesen verkniffenen Idealfigur-"Predigern" und genußbefreiten Gewichtsnorm-"Bibeln" sklavisch zu Füßen werfen und sich von Kalorien, Maßband und meist drogenabhängigen Magermodels auf Magazinseiten weiterhin Komplexe anzüchten lassen. Jedem seine eigene Religion und Jedem auch seine ureigene Hölle hieraus. Aber mir bitte weiterhin mein Paradies mit all "meinen" schönen, genußfreudigen, sinnlichen und normfigurenwahnbefreiten Männern darin, die emanzipiertes Figur-Selbstbewußtsein als tausendmal schöner (im Sinne auch von "gesünder") erachten als unemanzipiertes Dogmen-Befolgen, ganz gleich welche Figur - dick oder dünn - gerade modern sein sollte ;-).

Wegen des Alters: ich habe mich noch nie als so begehrt und sinnlich selbstbewußt erlebt als jetzt mit Mitte 40. Ich bin in mir selbst angekommen, bin endlich harmonisch in mir ruhend, selbstsicher, entspannt, gelassen, durchs Leben und seine Stürme gegangen seiend und dabei auch über alle Grenzen; immer geliebt habend und geliebt worden seiend, und immer auch Verlust, den Tod und Schmerzen erfahrend dabei. Aber auch Freude, Hoffnung und "neues Leben" geschenkt habend und immer noch das Kind in mir spürend und es auch zulassend, ohne Konventionen beachten zu müssen, sondern nur sich und seinem sich in all den Lebensjahrzehnten angeeignetem Wissen und Gewissen verpflichtet. Nein, ich möchte nicht eine Stunde meines "alten" Frauenlebens missen, auch nicht die dunkelste und bitterste. Und sehe ich meine Altersgenossinnen in meinem Umfeld, geht es den meisten genauso und sie "strahlen" genau dies auch aus, diese "welt-umarmende" aber doch immer "in sich bleibende" Geduld, Entspanntheit und augenzwinkernde Gelassenheit, mit dem Leben und auch dem Tod auf Du und Du. Und daß es hierbei auch wieder sowas von piepegal ist ob diese Frauen dick oder schlank, mit glatter oder faltiger Haut oder mit grauen oder mit blonden Haaren gesegnet sind, versteht sich von selbst ;-). Denn sie sind SCHÖN. Weil sie geliebt werden. Weil sie liebten und lieben. Und weil sie sich selbst so zulassen und annehmen wie sie sind, in aller eigenen Schönheit.

*Das vorgezogene und wie üblich hochemotionale Wort zum Philosophensonntag überbringend grüßt herzlichst: Odessa, Kleidergröße XL, Alter 46* :D



geschrieben von: Schattenmelodie

....vielleicht in einem Philoforum für 14jährige, sonst gehört die Diskussion hier wo anderes.

War das jetzt eine Anspielung? Sry, aber wer sagt, das 14-jährige nicht auch philosophische Gedankengänge haben können bzw. auf hohem Niveau dikutieren können?? Naja, wenn das jetzt nur als Mittel zum Verdeutlichen deiner Missbilligung war, tut es mir leid. Und Entschuldigung, dass ich jetzt nicht on topic bin, aber das musste raus :D



geschrieben von: Odessa

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Dennoch die Norm bestimmt was schön ist oder nicht. Insofern ist Heidi Klum schön, egal ob du die schön findest oder nicht, denn die Frau verdient Millionen damit…also mit ihrer Schönheit.
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Absoluter Widerspruch von mir, Philon - denn sie verdient ihre Millionen mit der medialen Verblödung/Fernsteuerung der paar Millionen Menschen, die die Tatsache daß sie 10 Meter über einen Laufsteg wandeln kann und eine Figur hat, die DERZEIT und HIERZULANDE als "ideal" erachtet wird, zur Religion erhoben haben. Ich selbst empfinde diese Frau auch nicht als schön, sondern allenfalls als "langweilig" und "völlig durchschnittlich" aussehend, und nur weil ein paar Andere sie als "schön" bezeichnen, ist es noch lange nicht philosophische Wahrheit. SCHÖNHEIT als Begriff ist nichts, gar nichts, was sich an Dollars oder "Beliebtheitsgrad" und "Fan-Anzahl" messen lässt, mein - aufrichtig - geschätzter Freund dem ich ungern widerspreche aber es hier tun muß;-)


edit - Du hast recht, es ist KEIN Thema was "philosophisch" in dem Sinne hier diskutiert wird wie Du das Philo-Forum verstanden haben willst. Aber dafür kann ja weder der Diskutant etwas (also daß es hier im Philo-Forum eröffnet wurde statt vielleicht in D und L oder in Dies und Das) noch schmälert es meine persönliche Freude an dieser "Unterhaltung", denn ich bin ja schon froh wenn hier überhaupt mal wieder irgendwo ohne hetzendes Gekeife, persönliche Feindbildpflege, aggressive Bepöbelung von usern mit anderer Meinung oder sonstig "un-schönes" miteinander geredet wird :). Verzeih Deiner Helena also gnädigst mal wieder ihre philosophische Laienhaftigkeit und lass uns bei Gelegenheit über die von uns gemeinsam als Schönheit empfundene "Schönheit" einer Sophia Loren schwärmen;-)



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Schattenmelodie
....vielleicht in einem Philoforum für 14jährige, sonst gehört die Diskussion hier wo anderes.

Welchen Weg ein Thema nimmt kann man nicht ahnen, hängt auch stark davon ab wie man das Thema angeht.
Mir ist schon mehrfach aufgefallen das einige Spezialisten hier die Themen bewusst zerstören nur weil sie ihnen nicht gefallen.
Diesen Spezialisten lege ich nahe daß man gelegentlich auch mal zu einem Thema schweigen kann.



geschrieben von: ÂmeNoir

Zitat:
Original geschrieben von AnsiaDeVivir
wer bestimmt eigentlich was schön ist oder hässlich?


Ich denke letztendlich jeder selbst.

Zitat:
In dieser Gesellschaft gibt es ja so genannte Shönheitsideale. Eine Frau muss schlank sein, reine Haut haben, lange Beine, lange Haare, eine große Oberweite wäre auch nicht schlecht…
Ein Mann ‚braucht’ breite Schultern, Muskelberge, markante Gesichtszüge … Aber ist das tatsächlich Schönheit?


Ich kann mit dem üblichen Schönheitsideal nichts anfangen. Die, die allgemein als schön gelten, auch unter den sogenannten Stars und Sternchen, finde ich zumeist völlig uninteressant und ausdruckslos. Menschen mit markanten Gesichtzügen sagen mir wesentlich mehr zu und auch jene, in deren Gesicht das Leben geschrieben steht, zudem finde ich ästhetische Bewegungen schön und entsprechendes Benehmen. Es mag jemand noch so sehr dem allgemeinen Schönheitsideal entsprechen, mancher davon macht den Mund auf und beim ersten Wort ist's vorbei mit aller Schönheit, Hässlichkeit tritt zutage. Auch unter alten Menschen gibt es welche, die ich als schön bezeichnen würde. Nein, nicht die aufgestylten, Antifaltencreme gepflegten, künstlich Junggebliebenen, sondern die mit Falten im Gesicht. Wenn das Gesamtbild passt, was vor allem auch den persönlichen Stil beinhaltet, sagt mir das zu. Mancher deftige Rocker mit Clubjacke und ausgelatschten Cowboystiefeln strahlt mehr Schönheit aus, als diverse, gestylte Schnöseln mit In-Frisur, Boss-Anzug und gekünsteltem Charme. Meinem Geschmack nach passt nunmal nicht jeder in Goth-Klamotten, Dirndl, Lederhosen, Anzug, Rock oder Röhrenjeans und Aufgesetztes, egal ob es die verbale Ausdrucksweise angeht, diverses Gehabe, Schönheitssalon-Gestyle, wie auch Plastik-Maulwurfsschaufeln als Fingernägel entspricht nicht meinem Geschmack. Manch anderer mag sowas als schön empfinden. Mal abgesehen von diversen Äußerlichkeiten kommt m. E. wahre Schönheit immer von innen.

Zitat:
Weshalb sind Schönheit und Hässlichkeit zu so wahnsinnig oberflächlichen Begriffen, zu so leeren Hülsen verkommen?


Vielleicht, weil sich mit der sogenannten Schönheit gut Geld verdienen läßt und man, so man "schön" ist, die Karriereleiter leichter emporsteigen kann. Schönheit läßt sich gut verkaufen und ist zur Ware geworden.



geschrieben von: Philon

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
Welchen Weg ein Thema nimmt kann man nicht ahnen, hängt auch stark davon ab wie man das Thema angeht.
Mir ist schon mehrfach aufgefallen das einige Spezialisten hier die Themen bewusst zerstören nur weil sie ihnen nicht gefallen.
Diesen Spezialisten lege ich nahe daß man gelegentlich auch mal zu einem Thema schweigen kann.

Das nennt man Argumentum ad populum...aber ok, du hast leicht reden, denn schließlich bist du nicht davon betroffen...denn du schreibst nicht mit. Das ist ein die-Randalierer-sind-dran-schuld-weil-die-nicht-auhhören-wollen-und-nicht-die-Polizei-weil-sie-nicht-eingreifen-will-Argument.

Insofern lege ich dir ebenfalls nahe, deine Argumentation zu überdenken und deine Rolle als Moderator ein bisschen in Verbindung zu ziehen. Die Regeln dieses Forums sind dir, denke ich bekannt. Ich meine, du warst bestimmt in einer Buchhandlung…ich glaube nicht, dass du Philosophiebücher unter der Romaneabteilung gesucht hast oder? Und die Verschiebung einiger Themen bedarf keiner großen Anstrengung oder? Es gibt genug Unterforen hier.

Aber wie gesagt, leicht reden hat der, der leicht reden hat. Wäre dies ein Forum, wo die Mitglieder einen monatlichen Beitrag zahlen würden und die Moderatoren Lohn dafür bekommen würden, dann wäre die Sache anderes. Aber ok, nichts für Ungut, man hat schon längst versucht, das Niveau hier zu retten, deshalb sind die meisten Denker verschwunden. Und die, die immer noch hier sind, sind deswegen hier, weil sie nicht anderweitig etwas Vernünftiges finden können.

Ich meine, ich sehe keine Benachteiligung, wenn man ein Unterforum auf angemesenes Niveau stabil halten kann. Sinkt dadurch die Anzahl der Beiträge im Philoforum...steigt sie andererseits in den anderen Unterforen an...also wo ist das Problem? Ein höheres Niveau wäre automatisch eine Attraktion für anspruchsvolle Denker. Es ist kaum vom Nutzen, Schachexperten mit Anfängern zu mischen, um ein Beispiel zu nennen. Also das war auch immer das Vorhaben Menedemos, wie es mir bekannt war.

Wie gesagt, nichts für Ungut, es ist nur so, dass die Ungerechtigkeit ein bisschen weh tut, wenn die Vernunft jemandem Recht gibt.



geschrieben von: Schattenmelodie

@ Philon Was genau..stört dich an diesem Thread? Oder was an denen, die etwas zu diesem Thema gepostet haben? Hab es noch nicht ganz verstanden^^



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Schattenmelodie
@ Philon Was genau..stört dich an diesem Thread? Oder was an denen, die etwas zu diesem Thema gepostet haben? Hab es noch nicht ganz verstanden^^


Es .... ist (ihm) nicht philosophisch genug....? ;)



geschrieben von: Philon

Korrekt. Danke für die Nachfrage Schattenmelodie, ich möchte dir auch gerne eine Antwort geben, denn Heute habe ich meinen moralischen Tag bzw. ich habe meine Tage, sozusagen, hehe!

Der Grund ist, dass gewisse Dinge, die sich wiederholt gegen die Vernunft richten, mein Gemüt reizen, insofern muss ich ab und zu die dicke Luft raus lassen, sozusagen. Einige User plakatieren mich als Theoretiker, dass die Wissenschaft nichts nutzt, wenn man das Leben und die Erfahrung des Einzelnen erklären möchte.

Das Ganze fing mit Johny Boy an, er hat mich ein bisschen gereizt hat, insofern wollte ich ein bisschen Senf erwidern! Das Ganze stand natürlich mit dem Thema in Verbindung, daher gab ich mein Kommentar ab. Die Diskussion an sich finde ich in Ordnung, allerdings nur als Diskussion nicht als philosophischen Diskurs. Man kann über alles diskutieren, das ist auch in Ordnung, aber man sollte nicht über alles hier im Philoforum diskutieren, denn schließlich gibt es genug Unterforen, die genau dafür geeignet sind.

Bezüglich des Themas…hmm, natürlich ist es trivial, daher auch unphilosophisch, die eigene Betrachtung als Maßstab der Dinge heran zu ziehen. AmeNoirs Antwort zum „wer bestimmt, was schön ist: Ich denke letztendlich jeder selbst. liefert genau diesen Punkt. Jeder darf natürlich für sich bestimmen, was er als schön, hässlich, gut, böse, gerecht und ungerecht, etc. einstuft. Dennoch nicht letztendlich, denn seine Meinung ist von sekundärer Bedeutung. Schön, böse, gut, etc. wird von der Welt bzw. von einer Kultur, einer Nation und der Gesellschaft bestimmt. Denn sonst wäre es unmöglich Gesetze, Regeln und Normen aufzustellen.

Und das ist der Punkt, (extra für Lachatte), denn das ist Wissenschaft! Vorsicht hier. Wissenschaft ist nicht der Gesetzgeber der Natur und des Lebens….Wissenschaft ist der Entdecker von den Gesetzen der Natur und des Lebens, sie deutet das, was die Natur ausgibt. Ich meine, bei meinem letzten Urlaub in Griechenland, fiel mir besonders schwer, zuzusehen, wie meine Mutter weinte, weil ihr geliebter Sohn wieder nach Deutschland zurück müsste. Das ist letztendlich nichts Anderes als ein Naturgesetz…das ist Wissenschaft, denn sie deutet die Sprache der Natur, korrekt….das jede Mutter, die ihren Sohn liebt, Trauer in diesem Fall empfinden würde. Ist also Wissenschaft nur Theorie?



geschrieben von: LaChatte

Hi zusammen

Ein Aspekt, der erst am Rande zur Sprache kam, der für mich aber essentiell ist, ist der: Haltung und Bewegung.

Jeder Mensch mit einer aufrechten, entspannten, gelösten, lockeren, offenen Haltung ist unvermeidlich schön - ganz egal, wie das Gestell gebaut ist und wie die Oberfläche aussieht. Und jeder Mensch, der sich in einer solchen Haltung bewegt, ist schön. So schön, dass es Menschen schon mal zu Tränen rühren kann... wie es regelmässig geschieht, wenn Stéphane Lambiel, der Eiskunstläufer, tanzt, zum Beispiel. Der zwar durchaus ein hübscher Junge ist, doch er wär auch dann noch schön, wenn er nicht hübsch wäre - solange er sich nur so hält, in dieser Selbstverständlichkeit und Offenheit, und sich in dieser Lockerheit und Freude bewegt.

grüsse, barbara



geschrieben von: Philon

Odessa,

ich habe noch zwei Rivalen von Sophia Loren vergessen, nämlich Claudia Cardinale und Gina Lollobrigida...

http://www.leninimports.com/claudia...e_gallery_1.jpg

http://www.unlulerkervani.com/data/...h-C12150386.jpg



geschrieben von: Odessa

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Und die, die immer noch hier sind, sind deswegen hier, weil sie nicht anderweitig etwas Vernünftiges finden können.
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Also ich bin immer noch hier - und ich bin so dreist, mir selbst zumindest zuzusprechen DASS ich denke und das mehr, länger (allein schon ob der Lebensjahre *g*) und öfter als so einige Andere vielleicht - , weil ich eine Handvoll Leute hier immer noch so interessant finde, daß ich ihre Beiträge gerne lese. Und weil ich schon aus Prinzip loyal bin diesem Forum gegenüber, wo ich immerhin zwei große Lieben fand, 9 Freunde und einen liebenswert-irren Griechen, der mir noch einen Akropolis-Besuch im Lendenschurz schuldet :D . Viele der "alten" Denker sind übrigens immer noch da, lesen aber nur noch schweigend mit oder unterhalten sich halt nur noch in pn mit Einem bzw. weichen für die Wirtschaft/Politik-Diskussionen auf gemeinsame andere/eigene Foren aus.

Gina L. und Claudia C. - Du hast recht, auch diese beiden Damen empfinde ich als "schön", meinem subjektiven Bild entsprechend :).

Haltung und Bewegung: sehe ich wie Du, Barbara. Aufrechter Gang, entspannt, ein leichtes Schwingen und Tänzeln (also nicht "tuntig" aufgesetzt)... alles Dinge die ich auch als schön empfinde.

Die Stimme, John: dito. Ich kann schrille helle Stimmen schwer bis gar nicht ertragen, es macht mich ja schon krank daß manche Menschen nicht fähig sind, am Satzende die Stimme zu senken. Ich kann es schwer benennen, aber Ihr kennt vielleicht auch diese Menschen, die sprechen und am Satzende dann mit der Stimme noch "oben" hängen, als würde noch etwas kommen, und es klingt dann oft auch so, als würde noch eine Frage folgen. Dabei ist der Satz zu Ende und demnach müßte die Stimme etwas gesenkt werden. - Ich sah mal eine Reportage, worin eine Frau über ihre Arbeit als Höhlenforscherin in den Schweizer Bergen berichtete. Und bei jeeeedem Satz blieb sie mit der Stimme am Ende oben, mit diesem nölig-fragendem Unterton dabei - ich mußte nach einer Viertelstunde den Ton abdrehen (was den Sinn und Genuß der Reportage schmälerte) damit ich wenigstens die Berg- und Höhlenbilder noch genießen konnte. Hätte ich im Schulsystem etwas mitzureden, würde das Lernen von "Sprechen", das Artikulieren und das Atmen beim Sprechen, mit mindestens 50 Schulstunden in jedem Schülerleben gelehrt werden. Und das "Gehen" übrigens auch.



geschrieben von: kosmik

Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Ich stimme Dir zu, denn ich kenne diese imho sehr bemitleidenswerten weil meist selbstunsicheren und komplexbeladenen Frauen auch zur Genüge, die sich nur über ihre Figur identifizieren - aber füge auch an: ich kenne sowas nicht, mein eigenes Sein betreffend. Ich bin Rubens/Bauchtanz-Figur-gesegnet und konnte mich noch nie über Verehrermangel beklagen.


Odessa,wie hast Du Dir dieses Selbstbewusstsein aufgebaut? Ich zum Beispiel ertappe mich immer wieder dabei,daß ich mich ärgere das ich eben nicht dem gesellschaftlichen Schönheitsideal entspreche und mir damit im Grunde das Leben unnötig schwer mache. Warum ist es so schwer,zu sich selbst zu stehen? Eigentlich müßte ich dieses in meinem Alter können,denn ich bin kein 15 jähriges Mädchen mehr sondern werde bald 30. In so einem Alter sollte ich es eigentlich gelernt haben,zu mir zu stehen,aber - wie gesagt - irgendwie klappt es nicht ganz... Manchmal fühle ich mich regelrecht als Mensch 2. Klasse. :confused: Es gibt aber auch Tage,da finde ich mich ganz okay aber das ist selten.

Bezüglich Heidi Klum: Ich finde sie nicht hübsch. Sie wirkt auf mich plastikhaft und ausdruckslos,wie ganz viele dieser Stars und Sternchen. Sie verdient viel Geld,weil sie mit "Germanys Next Topmodel" die Leute verblödet und es schafft,sich und ihr Aussehen marktwirksam zu präsentieren.




LG,
kosmik



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von kosmik
Odessa,wie hast Du Dir dieses Selbstbewusstsein aufgebaut? Ich zum Beispiel ertappe mich immer wieder dabei,daß ich mich ärgere das ich eben nicht dem gesellschaftlichen Schönheitsideal entspreche und mir damit im Grunde das Leben unnötig schwer mache. Warum ist es so schwer,zu sich selbst zu stehen? Eigentlich müßte ich dieses in meinem Alter können,denn ich bin kein 15 jähriges Mädchen mehr sondern werde bald 30. In so einem Alter sollte ich es eigentlich gelernt haben,zu mir zu stehen,aber - wie gesagt - irgendwie klappt es nicht ganz... Manchmal fühle ich mich regelrecht als Mensch 2. Klasse. :confused:



Als Babies fanden wir uns alle vollkommen, bis uns Erwachsene beibrachten, was okay ist und was nicht. Es sind die Überzeugungen unserer Eltern oder uns damals nahestehender Personen, die uns heute genau das denken lassen. Und nur, wenn wir unsere Denkmuster ändern (was mitunter länger dauert und gerade in der Anfangszeit schwierig sein kann, da man auf innere Widerstände trifft) und uns bedingungslos selber lieben mit dem Wissen, zu jeder Zeit unseres Lebens das uns gerade bestmögliche geleistet zu haben, dann, ja dann haben wir eine reelle Chance, genau diese Sichtweisen und inneren Einstellungen zu ändern. Und glaub mir, ich weiß wovon ich rede und weiß, wie hart der Weg ist...... - per aspera ad astra -



geschrieben von: kosmik

@ Odessa:

Vielen Dank für Dein aufmunterndes und schön geschriebenes Posting.:)
Ich versuche mich ja schon weitestgehend von sämtlicher Medienverblödung fernzuhalten. Ich habe schon ewig keine Frauenzeitschrift mehr gekauft. Wozu auch? Ich kaufe mir auch keine Antifaltencremes,die brauche ich eh nicht. Aber es gibt Tage,da genügt zum Beispiel schon das zufällige Ansehen eines Titelbildes einer Frauenzeitschrift,um wieder in Zweifel zu verfallen... Diese halten meistens nicht lange an,aber trotzdem... Mein Freund sagt zwar er liebt mich wie ich bin,aber irgendwie kommen seine Komplimente gar nicht richtig in mir an. Im großen und ganzen bin ich mir selber treu. Ich glaube,wenn ich ganz allein auf einer einsamen Insel wäre,hätte ich keine Probleme mich zumindest halbwegs akzeptabel zu finden...

Du hast recht damit,daß diese Degradierung in Einheitsmaße sexistisch ist. Die Natur kennt nun mal keine Einheitsmaße und das ist auch gut so. Es wäre ziemlich langweilig,wenn jeder und jede gleich aussehen würde,oder?


@ hagzissa:

Du hast geschrieben,daß es die Überzeugungen anderer Personen sind,die unser Selbstbild prägen. Dem kann ich zustimmen. Ich wurde in der Schule sehr häufig gehänselt und wurde immer unzufriedener mit mir. Mittlerweile stelle ich schon seit einiger Zeit mein Denkmuster um,aber es wird noch Arbeit nötig sein. Das Leben ist einfach zu kurz,um ständig zu jammern.


LG,
kosmik



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Schattenmelodie
....vielleicht in einem Philoforum für 14jährige, sonst gehört die Diskussion hier wo anderes.

War das jetzt eine Anspielung? Sry, aber wer sagt, das 14-jährige nicht auch philosophische Gedankengänge haben können bzw. auf hohem Niveau dikutieren können?? Naja, wenn das jetzt nur als Mittel zum Verdeutlichen deiner Missbilligung war, tut es mir leid. Und Entschuldigung, dass ich jetzt nicht on topic bin, aber das musste raus :D



Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Entweder ein Mensch "philosophiert" (jenseit der Heeresdienstvorschriften von Philon) oder er lässt es bleiben, dann tut er es auch nicht mit 76.
Gerade den 14jährigen sollte man mit auf den Weg geben, dass sie nicht ihr Leben lang 14 bleiben werden, ergo auch anders aussehen werden.
Sie brauchen also nicht Jahrzehnte lang vorzuhungern.



geschrieben von: Philon

Korrekt, deshalb steht dir auch frei, ein eigenes Forum zu gestalten und neue Talente fördern zu können.

Deshalb gibt es überall Kategorien. Man mischt nicht Grundschüler mit Uniabsolventen und Formel-1-Fahrer mit Kartfahrer zusammen!



geschrieben von: hagzissa13

Meine Güte..... wenn euch das Thema hier nicht philosophisch genug ist (was ich ja teilweise nachvollziehen kann), um es im Philoforum zu diskutieren, dann laßt es doch einfach in D&L oder wo auch immer ihr es besser platziert seht, hin verschieben. Kann doch echt nicht so schwer sein und es lohnt sich bestimmt nicht, sich deshalb hier die Köpfe einzuschlagen..... böses Blut für gornaut, wie der Mittelhesse so schön sagt.... ;)



geschrieben von: Philon

Nein Hagzi, du weißt doch, manchmal fließt ein bisschen mehr Testosteron halt, das ist alles. Außerdem man muss den Jungs mal zeigen, wo es lang geht;)



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von hagzissa13
Meine Güte..... wenn euch das Thema hier nicht philosophisch genug ist (was ich ja teilweise nachvollziehen kann), um es im Philoforum zu diskutieren, dann laßt es doch einfach in D&L oder wo auch immer ihr es besser platziert seht, hin verschieben. Kann doch echt nicht so schwer sein und es lohnt sich bestimmt nicht, sich deshalb hier die Köpfe einzuschlagen..... böses Blut für gornaut, wie der Mittelhesse so schön sagt.... ;)


Du meinst wohl Philonforum. Aber so hiess es eigentlich erst nach der feindlichen Übernahme...
Jedes Thema ist zum Philosophieren freigegeben und falls es unter den Tisch fiel in meinem letzten Beitrag:
"Ja, ich halte grundsätzlich 14jährige für philosophiefähig".

Und inwieweit Abiturienten und Hochschüler dazu fähig sind, sei dahingestellt.
Nicht mehr oder weniger als Kartfahrer.





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