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Die Crux

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geschrieben von: Lalenja

Ich denke, zur Zeit liege ich irgendwie im Clinch mit mir selbst.
So richtig weiß ich nicht wohin ich gehören will, kann, soll, hierher nicht besonders, aber woanders hin auch nicht.
Momentan kapsele ich mich sehr ab.
Sozialkontakte pflege ich schon immer mehr oberflächlich, aber ich muß zugeben, daß ich dabei auch nichts wirklich vermisse.
Mir genügt im Moment, schon seit Jahren, das zusammen Sein mit meinem Schatz, aber anders herum fehlt manchmal doch irgend etwas. Was wohl?
Ich grüble vor mich hin und hoffe, da eine Lösung zu finden.
Reden mag ich nicht darüber, hier zu schreiben fällt mir leichter, warscheinlich liegt das an der Anonymität.
Man wird sehen, was sich ergibt, demnächst, irgendwann, bald, nie.



geschrieben von: Lalenja

Selbstmitleid ist etwas, daß ich hasse. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich auch noch darin zu suhlen. Das will ich auch nicht. Und nach 2 Tagen sieht die Welt zum Glück für mich wieder anders aus.
Nicht, daß ich nun eine Lösung gefunden habe, nein, es hat sich grundlegend nichts geändert, trotzdem fühle ich mich besser.
Mit Abstand betrachtet verändert sich nun einmal Blickwinkel, oder Sichtweise. Zum Glück. Meinem.



geschrieben von: Lalenja

Es gibt wohl nichts, das nicht austauschbar ist. Das gilt für Menschen, ebenso wie für alles andere auch.
Wie viele Personen lernt man im Laufe seines Lebens kennen, um sie auch wieder daraus verschwinden zu sehen? Ob das mit Trauer, Gleichgültigkeit oder auch Freude einher geht, tut dabei nichts zur Sache. Es scheint einfach der Lauf der Dinge zu sein und in die Kategorie "Vergänglichkeit" zu gehören.



geschrieben von: Lalenja

Von Zeit zu Zeit lege ich mir einen Stein in den Weg. Ich weiß, daß es mühselig ist, darüber oder darum herum zu kommen, aber ich mache es immer wieder. Sehr seltsam.



geschrieben von: Lalenja

Die berühmt- berüchtigte Zeitschleife. Hängt nicht jeder irgendwie in einer? Jeder kennt das, wenn sich immer wieder irgend welche Abläufe, wie beispielsweise die Tagesabläufe, wiederholen. Manchmal sind diese Abläufe oft hintereinander, manchmal aber auch in größeren Abständen, sodaß man sie zwischendurch vergißt. Déjà- vue?



geschrieben von: Lalenja

Die unstillbare Gier.
Nach seiner Liebe, ihn zu lieben.
Zu besitzen, besessen zu werden.
Sich fallen lassen zu können, um auffangen zu können.
Alles zu haben, um nichts anderes zu brauchen.



geschrieben von: Lalenja

Falsche Zeit, falscher Ort. Andernfalls wäre vielleicht, aber nur vielleicht, was aus uns geworden. Aber so___.
Tut mir leid? Nein. Ich bin nicht Deines Glückes Schmied.
Du tust Dir leid? Ja.
Du wußtest Bescheid, und hast Dir trotzdem die Finger verbrannt. Dabei kann ich Dir nicht helfen.



geschrieben von: Lalenja

Konzert. Laut. Ohrensausen. Gehörschutz? In der Tasche kommt das gut.:rolleyes:



geschrieben von: Lalenja

Zitat:
Zitat:
Mal abgesehen davon dass eine psychologische Einschätzung anhand der Beiträge wie gesagt nur dann möglich ist, wenn Teilnehmer eine entsprechende Menge an Beiträgen verfasst haben die auch ausreichend in die Tiefe gehen, muss man auch noch zeitbegrenzte Leiden und Lebensphasen berücksichtigen und ohne deren Kenntnis weiß man mitunter nicht, wie Beiträge genau zu deuten sind. Und selbst dann kann sich die eigentliche Realität von dem Bild dass die Einträge hinterlassen abweichen. Sei es auch nur aufgrund der Ambivalenz vieler Persönlichkeiten die hier vielleicht nur einen Teil ihrer Wesens ausleben möchten.



Bleiben noch Fragen offen?



geschrieben von: Lalenja

GESTERN ABEND WIEDER DARAN ZU DENKEN MACHT GÄNSEHAUT NACH ALL DEN JAHREN IMMER NOCH LODERNDES FEUER GEWÄHRT DER UNSTILLBAREN GIER NACHSCHUB



geschrieben von: Lalenja

Abtauchen mit Dir, immer aufs Neue. Die Augen auf uns gerichtet. Herz an Herz. Fest verwoben.
...nie mehr voneinader los...



geschrieben von: Lalenja

Ich öffne die Augen. Eine riesige rosa Wolke türmt sich über mir auf, wogt leicht hin und her. Federleichte Flocken schweben herunter. Halluzinationen? "Mandelblüte" flüsterst Du neben mir.



geschrieben von: Lalenja

"Wenn ich in absehbarer Zeit hier in der Nähe nichts finde, dann bewerbe ich mich auch in Hamburg, und S. würde auch mit gehen"...Das ist ja so weit weg... flaues Gefühl in der Magengegend, Schreck bei den anderen. Nicht gut zu überbrückende Distanz - trotzdem nicht ganz aus der Welt. Aber Blätter wenden sich zuweilen.



geschrieben von: Lalenja

Wir beide wollen es. Endlich wieder ans Meer. Wir träumen schon beide davon, wie sich das Salz auf der Haut anfühlt, und wie das Meeresrauschen klingt. Im Sommer ist kaum Zeit für Urlaub. Nicht in Deinem Job. Vielleicht ein verlängertes Wochenende?



geschrieben von: Lalenja

Darkness, darkness
Be my pillow
Take me in and let me sleep
In the coolness of the shadow
In the silence of the deep

Darkness, darkness
Hide my yearning for the things that cannot be
Keep my mind from constant turning
Towards the thing that cannot see
Thing that cannot see,
Thing that cannot see.

Darkness, darkness
Long and lonesome is the day that brings me everything
I have felt the edge of sorrow,
I have known the depth of fear.

Darkness, darkness
Be my blanket
Trouble me with your endless night,
Take away, take away, take away the pain of knowing
Fill the emptiness with bright
Emptiness with bright,
Emptiness with bright

Darkness, darkness
Be my blanket
Take me in and cover me
Take away, take away, take away the pain of knowing
Fill the emptiness with bright,
Emptiness with bright,
Emptiness with bright

Emptiness, loneliness
Take away
Emptiness, loneliness
Take away
My sorrow

E.Burdon



geschrieben von: Lalenja

- der Unterschied zwischen "ich kann nicht ohne Dich leben" und "ich will nicht ohne Dich leben"

Das las ich vorhin in einem Thread. Ist da ein Unterschied? Eins geht ins andere über. Unausschließlich, unausweichlich.



geschrieben von: Lalenja

"Ich wollte Dir zum Geburtstag gratulieren, nachdem Du meinen ja vergessen hast!" sagtest Du am Telefon vorwurfsvoll zu mir.
Nein, ich habe Deinen Geburtstag nicht vergessen, ich hatte schlicht DICH vergessen. Weg. Aus meinem Leben gestrichen. Dumm, dass Du Dich nach über einem Jahr melden musstest.

Deine Geschichten sind mehr denn je uninteressant für mich. Du bist stehen geblieben. Weiterentwicklung = Null. Du bereitest mir Unbehagen. Ich will von Dir einfach nichts mehr hören!



geschrieben von: Lalenja

Du bringst mir das Fliegen bei. Jedes Mal aufs neue. Stunden, Minuten, Augenblicke, einfach Momente, die ich nie mehr missen möchte.
"Sei unbesorgt, ich bin doch bei Dir"



geschrieben von: Lalenja

Gestern morgen: das erste Eis am Auto. Nebel wie in einer Waschküche.

Herbst eben.

Die Kästen vom Balkon sind verstaut, das Krokodil hat seinen Teich für den Winter verlassen. Der Fliederbusch ist fast blattlos. Die Scheinbeere leuchtet rot in ihrem Topf. Farbklecks im Grau.
Und drinnen wieder das Aroma von Zimt- und Vanilleduftölen.

Herbst eben.



geschrieben von: Lalenja

Du hörst wieder einmal The Police. Du liebst diese Band, die Du durch mich kennen gelernt hast, und Du bewunderst Stewart Copeland, weil er in Deinen Augen einer der fähigsten Schlagzeuger überhaupt ist. Weißt Du noch, wie oft wir damals auf meinem Bett lagen und die LPs hörten, immer wieder?
The bed's too big without you ist "unser LIed", das kann man schon so sagen, vor allem, weil es damals wie heute Zutreffendes aussagt. Eine Nacht ohne einander zu verbringen fällt uns schwer, erscheint uns fast unmöglich. Wir können nicht schlafen, ohne nebeneinander zu liegen und unsere Bewegungen zu spüren, unser Atmen zu hören. Damals nicht, heute nicht, in Zukunft nicht.



geschrieben von: Lalenja

Frühlingserwachen. In der lauen Luft wieder einmal durch unsere Felder, dem Sonnenuntergang entgegen. Du und ich, wie immer.
-
Letzten Samstag: das erste Bällchenspiel des Jahres - lustig, wie immer. Weitere sollen folgen?! Ich bin dabei. Wie seit Ewigkeiten begleite ich Dich natürlich. Verlass Dich darauf!



geschrieben von: Lalenja

Uli.

In Deiner Totenanzeige steht: Wir müssen das Loslassen lernen, das ist die große Lektion des Lebens.

Und jemand sagte über Dich: Er war schon einzigartig. Scharfzüngig, aggressiv, geistreich, humorvoll, intelligent, geradezu furchterregend gebildet und in etwa so politisch korrekt wie ein Molotow Cocktail...

Ein wertvoller Mensch ist gegangen.

Mach's gut.



geschrieben von: Lalenja

ENDLICH, ich konnte Dich abschütteln.
Eine letzte SMS.
Antwort auf Dein jammerndes, vorwurfsvolles Getippe.
Gegen Deine Langeweile wirst Du Dir jemand anderen suchen müssen.
Ich stehe nie mehr zur Verfügung.
Aufatmen.



geschrieben von: Lalenja

Ich habe mich mit Dir gefreut, als Du gestern Fotos mit Betreffendem gefunden, und dann auch noch den Namen erfahren hast.
Nun kann seinen Lauf nehmen, was ich persönlich eigentlich nicht gedacht hatte. Die Chancen dafür sahen mir bei Deiner Nachricht am Wochenende doch erschreckend gering aus. Um so schöner für Dich! Ich hoffe, das Resultat befriedigt Dich!

Trotzdem - der bittere Beigeschmack und die Sorge bleiben.



geschrieben von: Lalenja

Auf welchen Pfaden Du wanderst, und wie Deine Welt nun aussieht, sagst Du nicht. Außenstehende können es nicht einmal erahnen.
Über alles breitet sich ein Tuch. Das Tuch des Vergessens. Ist es weiß? Ist es schwarz?

Und jetzt, als wäre es nicht genug, die nächste negative Diagnose.

Wir standen uns nie besonders nahe. Dennoch. Es macht mich betroffen.



geschrieben von: Lalenja

Am Freitag ist es wieder soweit. Wieder einmal. Trotzdem, oder gerade deswegen. Wer kann wissen was in einem anderen Fall geschehen wäre? Die Frage, ob es nun so gut ist, stellt sich schon lange nicht mehr. ES IST GUT SO. Es muß SO, und kann gar nicht anders sein.
Gespräche darüber verebben.
Zeitzeichen.
Wunden verheilt, Narben kitzeln manchmal noch etwas.



geschrieben von: Lalenja

Es gibt Dinge, von denen man nie genug bekommen kann, und es ist eine Art "Sahnehäubchen" des Lebens, wenn man diese Dinge wirklich immer wieder geniessen darf.
Für uns sind es einfache Dinge, wie zB ein gemeinsamer Spaziergang im Frühjahr, oder ein zusammen auf unserem Sofaverbrachter Nachmittag bei Kerzenschein, gemütlich aneinander gekuschelt. Nichts besonderes eigentlich, und trotzdem etwas, was uns nie langweilig wird. Im Gegenteil.
Ich wünsche uns, dass wir noch viele dieser "Sahnehäubchen" haben werden.



geschrieben von: Lalenja

"Ich mußte Dich retten" -- wieder einmal, und wie schon oft in den vergangenen Jahren. Du weckst mich, ziehst mich in Deine Arme und hältst mich fest. Mehr braucht es nicht. Und weil nur DU das kannst, bin ich so froh, dass DU mein Mann bist.



geschrieben von: Lalenja

17.12.
Gone!




geschrieben von: Lalenja

Das Jahr endete bescheiden, und fing auch nicht viel besser an. Aber so langsam kehrt wieder unsere Normalität ein. Nach all den Turbulenzen der letzten Wochen ein fast schon komisches Gefühl. Aber so ist es eben. Mit der Zeit pendelt, pegelt sich alles wieder ein, wenn auch manchmal mehr schlecht als recht. Egal. Irgendwie wird es gehen, weil es gehen muß. Augen gerade aus, und Abmarsch nach vorn!



geschrieben von: Lalenja

"I don't want to lose your friendship"

Ach mein liebes Finnenmädchen, warum solltest Du? Wir schreiben/kennen/haben uns seit -zig Jahren, und es geht Dir nicht anders wie mir. Unser Alltag holt uns IMMER ein. Und auch, wenn wir uns ein Jahr lang nicht lesen, irgendwann wird doch wieder etwas geschrieben, und dann wird der Brief doppelt so lang, und auch doppelt so gern gelesen. Und denk dran: unverhofft kommt oft!





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