[Der Tod des Bunny Munro] - German Gothic Board

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Der Tod des Bunny Munro

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: belladonna

Habe mir vor einer Weile dieses Buch von Nick Cave zugelegt und weiß nicht recht was ich davon halten soll...Ich mag seine Musik, besonders das Album "The boatmans call" und wußte bisher noch gar nicht daß er auch Bücher schreibt. Es gab ja vor Bunny Munro schon "Und die Eselin sah den Engel", aber nach der Lektüre des aktuellen Buches weiß ich gar nicht, ob ich mir das auch noch antun soll - obwohl ich schon von einigen gehört habe, daß es sehr gut sein soll.
Es stellen sich mir bei "Der Tod des Bunny Munro" doch einige Fragen:

Ist dieses Buch eine Satire auf den aktuellen Trend in der Literatur (oder generell in der Kulturlandschaft) daß die Geschichte möglichst krank, kaputt und sexuell oder sonstwie abartig einhergehen muß, um sich gut zu verkaufen? Und wenn nicht, warum verschwendet Nick Cave sein (trotz allem auch in diesem Buch offentsichtliches) Talent an so eine haarsträubende Geschichte?
Oder wollte er einfach nur mal testen, was für ein Mist sich unter seinem Namen alles so verkaufen läßt?

Ich kann und will einfach nicht glauben, daß er dieses Buch tatsächlich ernst gemeint hat.
Vielleicht ist es auch Geschmackssache und dieses Buch ist nichts
für jemanden, der vor allem Nick Caves melancholische und gefühlvolle Balladen mag. Die sind zwar textlich auch oft etwas schräg, aber schaffen es immer mich tief zu berühren, was das genannte Buch nicht in einer Zeile geschafft hat. Die Figuren werden für meine Begriffe zu oberflächlich behandelt, tiefere Einblicke in das Denken und Tun der Protagonisten werden nur angedeutet, so daß man zwar ahnt, daß da noch mehr dahinter steckt, aber das Interesse an diesem "mehr dahinter" nicht wirklich geweckt wird. Anfangs ist es auch noch ganz lustig, wie die Sexsucht des "Helden" beschrieben wird, aber irgendwann fängt es dann doch an zu nerven und zu langweilen. Also kurz und gut, dieses Buch kann mich nicht so wirklich überzeugen - selbst wenn es als Satire gedacht sein sollte.
Ich fühle mich ehrlich gesagt von diesem Buch ein wenig verarscht und fühle mich irgendwie an dies hier erinnert:

http://www.youtube.com/watch?v=tnJXsCZ67i4

Vielleicht hat der eine oder andere hier dieses Buch ja auch gelesen. Mich würde mal eure Meinung interessieren. Ich könnte mir vorstellen, daß dieses Buch doch stark polarisiert.



geschrieben von: Odessa

(Hab den thread doch noch gefunden!) Du hast mich nun neugierig gemacht und ich würde es gerne lesen, wie gesagt... vermutlich komme ich zu dem gleichen Ergebnis wie Du, denn was ich bisher überflugsweise in Auszügen und Kritiken las, legt auch für mich nahe daß Nick hier entweder satirisch eine große Breitseite aus männlicher Sicht auf gewisse "trendy" Literaturstile losließ oder er aber tatsächlich eine Art - dann eher schwache - Hommage an Henry Miller, Bukowski und Co. von sich geben wollte. Aber wie erwähnt - ich kenne das Buch (noch) nicht und bin gespannt, es zu lesen :-).

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Und die Eselin sah den Engel"
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Hatte ich vor vielen Jahren gelesen und fand es damals ganz nett. Es blieb aber nicht wirklich "hängen" bei mir und demnach würde ich es nicht unter die Bücher reihen, die mir wichtig sind, die mich tiefer berührten oder mich gar etwas lehrten, aber das ist ja wie alles eine subjektive (Geschmacks-)Sache, ich möchte mich also gar nicht weit aus dem Fenster lehnen, ich sag nur: "Die Leiden des jungen W." und wie wir sie sehen;-)



geschrieben von: belladonna

Ich werde es Dir einfach mal leihweise schicken ;) Aber sag nicht ich hätte Dich nicht gewarnt :D

Zitat:
"Die Leiden des jungen W." und wie wir sie sehen"


genau ;)



geschrieben von: Odessa

Das Buch kam gestern an, danke schön :-). Nächste Woche dürfte ich dazukommen, es anzufangen - und werde Dir umgehend Bericht erstatten. Herzlichen Dank nochmal fürs Zusenden, und einen schönen Feiertag Dir und den Deinen wünschend!



geschrieben von: Odessa

Zwischenstand: aufgrund tagelanger Bettlägerigkeit versuchte ich mich nun an dem Buch. Belladonna es tut mir leid - aber über Seite 5 kam ich nicht hinaus.

Es ist so unsäglich.... langweilig. Belanglos. Pseudo-"ordinär" nach wohl amerikanischen Maßstäben, allerdings eher aus den 50ern dann (leider haut es halt nicht so hin wie bei Henry Miller oder Bukowski Jahre später). Ich sitze grad hier und überlege, was genau mich daran so langweilt, nach diesen wenigen Seiten, und finde es nicht wirklich heraus. Vielleicht weil Cave so krampfhaft-häufig und dabei so vermauschelt-süsslich "Muschi" schreibt wie ein 16jähriger klemmiger braver Gymnasialschüler, der zum ersten Mal vor einer nackten Frau kniet. Vielleicht weil ich irgendwie nicht gerafft bekomme wieso er nicht entweder wirklich Miller-Bukowski-mässig ordinär wird (was seinen Reiz an Büchern haben kann so man das mag) oder sich zu einer eher zynischen (dann aber durchgehend zynischen) Sichtweise seines Protagonisten durchringt... keine Ahnung, aber das Buch langweilt mich.

Und hey, ich habe sogar Marx und Lenin geschafft obwohl mir auch da nach wenigen Seiten meist klar war: Leute, das ist ja alles nett und gut gemeint aber wird am Menschen und dem Faktor Charakter scheitern;-)....

Ich bemühe mich weiter, über die nächsten Seiten.


Nachtrag von M. Marinus, der auch vier oder fünf Seiten las: "Mich stört das Präsens". Begründung: "es paßt irgendwie nicht zum Buchinhalt. Entweder mache ich eine wirkliche Innenbetrachtung eines Charakters, dann paßt es. Oder aber ich mache ein 'normales' Buch, dann paßt Vergangenheit besser..." (verzweifelter Begründungsversuch, so in etwa).



geschrieben von: belladonna

Pseudoordinär trifft es wohl ziemlich genau. Und das ist der Punkt über den ich mich so wundere, da ich denke daß Nick Cave es eigentlich nicht nötig hat sich mit "Autoren" auf eine Stufe zu stellen, die meinen sie müssten nur oft genug "Schwanz", "Muschi" und "Ficken" in einem Buch unterbringen um sich einen Erfolg mit ihrem Geschreibsel zu sichern :rolleyes:
Also entweder macht sich langsam sein schon recht lange gelebter Musikeralltag an seinem Gehirn zu schaffen oder ich muß meine bisherige Meinung über Herrn Cave noch einmal gründlich überdenken...
Ich hoffe ja wie gesagt immer noch, daß dieses Buch eine totale Verarsche ist und er sich jetzt heimlich ins Fäustchen lacht. Aber da er ja bestimmt nicht mal schlecht an der Kiste verdient (immerhin habe ich knapp 20 Euro für den Schinken gelöhnt) wäre das rein menschlich gesehen auch nicht gerade ein Argument, das für seine Person spricht :rolleyes: Da soll er mir noch mal was von (Nächsten)Liebe quatschen. Er ist wohl eben auch nur ein Mensch :(



geschrieben von: Odessa

Hmm also ich muß sagen, daß ich das Buch jetzt durchgelesen habe und es am Ende hin gar nicht mehr so schlecht fand. Auch bin ich mir jetzt sicher, daß Nick Cave diese Figur des Bunny nur relativ emotionslos als das darstellte was sie sein sollte - als sexbesessenen, verzweifelten und innerlich absolut ausgebrannten "looser". Die Sprache - dahingehend paßt das, bzw. in dem Kontext in dem ich das Buch jetzt sehe, ist ganz klar daß Cave vermitteln mußte WIE besessen dieser Typ ist von Frauen, speziell von einem bestimmten Körperteil, und daß er ja sogar nach dem Selbstmord seiner Frau sofort nur an eines denken konnte: fi* und ewig lockt das Weib bzw. für ihn der einzig interessante Körperteil an ihm.

Ein völlig kranker haltloser Typ ist dieser Bunny, und er ruiniert damit zwei Leben - seines und das seiner Frau, letztendlich sogar das seines Sohnes. Und da ist die Schilderung dann recht gut gelungen, betrachtet man es unter diesem Gesichtspunkt der "Charakterdarstellung eines alkoholkranken sexbesessenen 21.-Jahrhundert-Loosers". Anfangs, auf den ersten Seiten, erschloss sich mir das noch nicht und ich empfand das Buch wie im vorigen Beitrag geschildert als hochlangweilig und pseudo-ordinär (im Sinne von: Vulgärsprache, deren Einsatz keinen literarischen Sinn ergibt im Kontext des Buches). Aber nach der Stelle mit dem Selbstmord seiner Frau und der Schilderung, daß er sogar da nur denken konnte "Mist, wirds nix mit dem 3. Fick heute" - das zeigt deutlich in WELCHE Richtung Cave mit diesem Charakter und seiner Schilderung gehen wollte: in die Darstellung eines wie erwähnt hochgradig sexbesessenen und dabei sich selbst völlig verloren habenden kleinen Kosmetikvertreters, der zudem noch unter seinem Vater und dessen "Du taugst nichts, ICH bin der Oberplatzhirsch und ICH bin der beste Verkäufer und DU, Sohn, bist nur Scheisse unter meinen Nägeln"-Attacken leidet noch bis zum Schluß.

Sehr ausschlaggebend ist auch die Stelle im Buch, in der Bunny sogar ein 6jähriges Mädchen (!) als "sexy und attraktiv" beschreibt und schildert, daß die Kleine in aufreizendem Top und mit lackierten Nägeln dasitzt. Während er sich einen absabbert und denkt "die wird später mal eine heiße Nummer", sagt die schockierte Mutter - welche aber ihr kleines Mädchen genau so rumlaufen lässt DASS die Gedanken in diese Richtung abdriften von wegen "pädophil"/Lolita - daß das Kind erst 6 Jahre alt sei und wie pervers er, Bunny, sei. Ich sehe hierin eine äußerst gelungene versteckte Anklage gegen das derzeit gängige Modell, sogar schon die kleinsten Mädchen zu "sexy Püppchen" aufzubrezeln. Wie krank ist eine Gesellschaft, in der Mütter schon ihren 5jährigen Make up auflegen und sie in Miniröckchen mit Netzstrümpfen und High Heels - sh. diese irre Frau von Tom Cruise die das mit ihrer Tochter macht - auf die Straße schicken? Daß Cave das einwandfrei mißbilligend aufgreift und es in seinem Buch einbaut, also in die Figur des Bunny der stellvertretend steht für all die Typen "da draußen", die eben auch schon auf Kinder "abfahren" solange sie nur "wie eine willige Schlampe" gekleidet sind, finde ich gut.

Auch die Fürsorge für seinen Sohn, die durchklingt und die so .. hilflos ist, berührt streckenweise. In der rotzig-flapsigen Art des ewigen "Muschis Muschis Muschis" und "Kylie Minogue"-Gesabbers kommt immer wieder durch, wie sehr ihm sein Sohn am Herzen liegt obwohl er mit dem Kleinen nichts anzufangen weiß - außer ihn im Auto mitzunehmen auf seinen Verkaufstouren, nach dem Selbstmord seiner Frau bzw. der Kindsmutter. Er wiederholt damit unbewußt das Muster, das sein Vater mit ihm lebte, nur halt ohne die Beschimpfungen und die eigene Höherstellung dem Kind gegenüber...

Sehr heftig auch die Szene gegen Ende des Buches, in der er eine sterbende Heroinsüchtige .. ja, vergewaltigt. Er geht ja zu dieser vermeintlichen Kundin in die Wohnung, sieht sie völlig am Ende, mit der Nadel im Arm quasi, auf ihrem Bett liegen - und hat nichts Anderes zu tun als diesem hilflosen, total verwahrlosten, übel riechendem und aussehendem, in der eigenen Kotze und im eigenen Urin liegendem, suchtkrankem, bedauernswertem Mädchen die Unterhose runterzuziehen und sie flachzulegen. Weil sie ja "aussieht wie er sich die Muschi von Kylie (oder irgendeiner anderen Sängerin die er anhimmelt) vorstellt" und bei ihm dann sofort das Hirn wieder in die Hose rutscht. Daß der Typ/der Zuhälter dieses Mädchens dann in die Wohnung stürmt und ihn fast totschlägt (was letztendlich auch zu seinem Unfall mit Todesfolge führt), Bunny das eigentlich auch als "völlig gerechte Strafe" ansieht aber sich trotzdem in keinster Weise Gedanken darüber macht WAS er da wirklich verbrochen hat - ganz typisch für diesen von Cave geschilderten Charakter eines a.sozialen Säufers, der längst jegliche soziale Verantwortung, jegliches Mitgefühl mit seinen Mitmenschen und auch jegliche Achtung sich selbst gegenüber verloren hat.

Sein eigener Tod am Ende des Buches, mit der Schilderung der grotesken Szene in der er alle die "von ihm ge** Muschis" noch mal vor sich sieht, also die dazugehörigen Frauen, die ihm dann alle entweder verzeihen oder ihn aber verurteilen - das hat auch was. Ist jetzt nicht dieeeee großartig neue literarische Erfindung, klar, ist aber auch nicht grottenschlecht. Daß der Sohn sich nahezu schon gleichmütig in sein Schicksal findet und er wußte, daß er nach der Mutter auch den Vater wird verlieren (die "Visionen" die er dahingehend hat, als er seine Mutter immer wieder sieht und sie zu ihm spricht), hat etwas Trauriges... der kleine Junge, der schon viel zu resigniert und gottergeben in sein Schicksal ist. Der nicht weint, der nicht klagt, der nur erduldet und alles auf sich zukommen lässt, während er immer noch seine Mutter vermißt und sich Vorwürfe macht, daß er ihren Selbstmord nicht verhindert hat ("Ich hatte doch den Schlüssel zum Zimmer, Dad, ich HATTE den Schlüssel"...)

Unter diesem Aspekt gesehen - und so sehe ich das Buch jetzt - ist die ordinäre Sprache (die mich wie gesagt im Prinzip auch nicht stört, wenn ihre Anwendung Sinn macht) nur EIN, aber das natürlich beste, Mittel in diesem Buch, den "ordinären" Charakter des Bunny darzustellen. Ordinär im Sinne von - abwertend den Frauen gegenüber, somit auch aber sich selbst als Mann nicht wirklich achtend und wertschätzend sondern sich nur über "seinen Schwanz" identifizierend. Sehr gut wird das auch deutlich, wenn Bunny immer von "Schlampen" und "Fotzen" spricht bei Frauen, die sich NICHT sofort von ihm flachlegen lassen, während er seine - tote - Frau nie so betitelt und die Sehnsucht nach ihr etwas ist, was er überhaupt nicht einordnen kann, emotional.


Ich denke, daß Nick Cave nach wie vor "der Alte" ist und sich durchaus Gedanken über die Welt, Mann und Frau darin, macht. Und er, wie wir sicher auch, genug Menschen kennt oder deren Schicksale, wo es so läuft wie bei Bunny: soziale Unterschicht, mühsam sich ernährend als Klinkenputzer für Kosmetik, dazu dann noch sehr fixiert auf seinen Macho-ismo und testosterongesteuert ohne Ende... da besteht das Leben dann halt nur (noch) aus Saufen (er ist ja auch Alkoholiker, kippt täglich seine Cocktails und hat die Alkflaschen ja sogar schon im Auto griffbereit), "Muschis aufreißen", vor Freunden damit angeben und in Wahrheit aber völlig leer, verzweifelt und am Ende sein. Sich den eigenen Tod wünschen, nur damit endlich Schluß ist mit dieser ewigen Sucht und Suche nach der "nächsten Nummer", dem ultimativen "Kick". Ach ja, ausschlaggebend hierfür ist die Stelle, in der Bunny sich schreiend wünscht, im Traum/Wahn: "Bitte fickt mich doch mal jemand". Im Sinne von "möge sich jemand endlich meiner erbarmen und mir den Kopf zurechtrücken, mir in den Arsch treten".

Just my 2 cents, wie immer natürlich ohne irgendeinen Anspruch darauf daß es Cave auch wirklich so und nicht anders gemeint hat. Es ist nur das was ich nach Lesen des anfänglich so unsympathischen Buches nun empfinde und verstehe :-).


edit: ich habe Dir das Buch auch schon zurückgeschickt, ich hoffe es kommt/kam heil an.. bis zum Wiederhören und da dann weiter diskutieren (?) grüßt Ilo :)



geschrieben von: belladonna

Zitat:
Sehr gut wird das auch deutlich, wenn Bunny immer von "Schlampen" und "Fotzen" spricht bei Frauen, die sich NICHT sofort von ihm flachlegen lassen, während er seine - tote - Frau nie so betitelt und die Sehnsucht nach ihr etwas ist, was er überhaupt nicht einordnen kann, emotional.


Ja genau an der Stelle hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Es klingt an, daß er seine Frau liebt aber es hat mich sehr gestört, daß dort nicht tiefer drauf eingegangen wurde. Da steckte für mich eine Geschichte dahinter die mich wirklich interessiert hätte. Aber wie gesagt, tiefere Motive klangen leider immer nur an.


Das Buch ist angekommen ;)



geschrieben von: Odessa

Schön daß es heile ankam ;-)


Ich denke, daß das mit dem "es nur flüchtig andeuten" vielleicht sogar bewußt von Cave eingesetzt wurde - weil er genau diese emotionale Unsicherheit sich selbst gegenüber, dieses "Nur ja nicht nachfragen, nur ja nicht die eigenen Gefühle ergründen, könnte ja weh tun" in Munro vermitteln wollte. Dem Leser wird es klar, er entnimmt es den wenigen kurzen Andeutungen und Nebensätzen, wie wir beide "beweisen", nur Munro selbst möchte sich dem nicht stellen und betäubt es mit seinem Alkoholismus und seiner "alles flachlegen was nicht bei 3 auf den Bäumen ist"-Macho-Attitüde. WENN das die Intention von Cave war beim Schreiben, dann ist sie rein vom Schreiberischen her zumindest dahingehend gelungen. Aber es erschließt sich mir eben nicht OB das auch wirklich so gewollt war von ihm. Wir sollten ihm mal schreiben und fragen :D .



geschrieben von: belladonna

Ja, daran habe ich auch schon gedacht, daß Cave den Leser bewußt so auf halbem Weg in die Tiefe hängen läßt. Und da stimme ich Dir zu, daß ihm - sollte er dieses tatsächlich beabsichtigt haben - das ganze sehr gelungen ist. Auf jeden Fall schafft es dieses Buch zu polarisieren, wäre es wirklich einfach nur schlecht, hätte ich wohl auch keinen weiteren Gedanken und erst recht keine Zeile auf NW mehr daran verschwendet ;)

Zitat:
Wir sollten ihm mal schreiben und fragen


Ja, das sollten wir mal tun :D



geschrieben von: Odessa

:cool: Du bist die Hübschere von uns - also Du legst das Foto bei und formulierst charmant, und ich übernehme das Tippen und "hinterher rumanalysieren" :D





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