[Was arbeitet Ihr?] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1 2



Was arbeitet Ihr?

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: glasblume

Hallo also mir viel jetzt nicht ein wo dieses Thema sonst hinpassen würde deshalb hab ich jetzt mal hierhin verfrachtet.

Mich würde mal interessieren was Ihr eigentlich so beruflich macht und wie Ihr dort mit eurem Aussehen ankommt.Ich erlebe sehr oft Ablehnung auch bei Bewerbungsgeprächen obwohl ichmich da sehr zusammen nehme.

liebe grüße

glasblume.



geschrieben von: Commander

Ich bin Profi.



geschrieben von: Nosferatrella

Ich bin Journalistin und studiere. Für mich ist Goth-sein eine Einstellungssache, nichts unbedingt äußerliches - eher ein sich innerlich zum Dunklen hingezogen fühlen. Im Alltag trage ich trotzdem meist schwarz, was keine besonderen Reaktionen hervorruft - ist halt nichts allzu Extremes.

Trotzdem kann ich verstehen, dass du dein Inneres auch nach außen zeigen willst... Nur leider sind viele Menschen zu oberflächlich und zu wenig aufgeschlossen, um Menschen, die betont "anders sind" zu akzeptieren. Viele verstehen das nicht, das stößt sie ab, weil sie dann in ihr eigenes Unverständnis blicken, was in ihnen unterbewusst ein Gefühl von Minderwertigkeit hervorruft. So erkläre ich es mir jedenfalls.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Commander
Ich bin Profi.
Cool, Commander der Profi ist auch noch an Board. Hab mir extra für Dich eine neuen BDU in multicam geholt.

Ich bin was immer die Leute in mir sehen wollen, Nachtwächter, Retter der Damenwelt, Dientleister für verpeilte Manager, Designer oder Abrissbirne. Ich kann auch Kaffee machen oder Rechnungen fälschen, je nach Bedarfslage. Bei Bewerbungen falle ich zwar meist nicht durch, aber die Probezeit übrlebe ich selten....ich bin eine sperrige, unangepasste Person ohne Corporate Identity.

PS: guten Morgen alle zusammen...habe bald Dienstschluss und darf dann schlafen gehen.



geschrieben von: Creobotra

als ArtDirector darf ich sowieso immer in schwarz rumlaufen und alle halten mich gleich für den "Kreativen". ungemein praktisch :D



geschrieben von: Nosferatrella

@Creobotra: Danke für das Grinsen, das du bei mir verursacht hast! :D Die Welt ist ein Theater...



geschrieben von: Seneca

Man beachte meine Signatur, Ich halte das exact genauso!
Künstler sind mir ein Graus, dummerweise musste ich mich beim Finanzamt auch so anmelden um als Freiberufler duchzugehen.

Mal ehrlich, Metallbildhauer...was für ein Quatsch, wem fällt eigentlich sowas ein?



geschrieben von: Mord&Todschlag

@glasblume
Goldschmiedin von Beruf.
in dem letzten Betrieb in dem ich gearbeitet habe, war es sogar erwüscht das man hauptsächlich schwarz (und andere gedeckte Farben trägt).
Aber auch schlichte Sachen, weil Kundenberatung auch dazu gehörte.



geschrieben von: Seneca

Ich steh auf blau mit Lederschürze!



geschrieben von: Demon17

Also ich passe mich da einfach ein bisschen an, soweit das nötig ist.



geschrieben von: hagzissa13

Also, ich steh auf grün... keine Ahnung warum.... :D



geschrieben von: JohnSteed

Das ich beruflich gesehen etwas bin, könnte ich ohnehin nicht sagen.
Und was ich arbeite, frage ich mich eigentlich schon seit geraumer Zeit, aber wenigstens kommt das Gehalt pünktlich.:D



geschrieben von: Nix

Ich bin Papst.
Daher benutze ich im Board auch nicht meinen richtigen Namen.



geschrieben von: poison

hiess das nicht mal "wir sind papst" ?? woher plötzlich dieser anspruch für die alleinherrschaft ?

ich arbeite - ganz simpel - im einzelhandel und dort ist ohnehin berufskleidung - oh graus - angesagt und möglichst alte klamotten (wer will sich schon sein gutes kleiderschrankpotenzial schrotten)
meine kollegen sahen mich aber auch schon in schwarz gehüllt und etwas mehr "aufgehübscht" wenn ich nach einer spätschicht noch zum tanzen losziehen wollte
oder beim gemeinsamen restaurantbesuch - samt, spitze ... warum nicht
stellte nie ein problem dar, ganz im gegenteil
mein chef liegt ohnehin auf einer ähnlichen schiene (wenn auch eher in der mittelalterrichtung)
anderereseits ist es für mich völlig belanglos, was andere von meiner art mich zu kleiden halten, schwarz ist nun einmal meine farbe und der stil vielleicht etwas aussergewöhnlicher - aber ich schreibe ja auch niemandem etwas vor und bin auf meinungen anderer oder toleranz nicht angewiesen
wenn ich da an einige meiner wohnungsnachbarn denke ...



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Ich bin Papst.
Daher benutze ich im Board auch nicht meinen richtigen Namen.



Tja, ich war auch mal LeoXI., aber das ist eine völlig andere Geschichte....


Aber Alleinherrschaft hat schon was.



geschrieben von: Nix

Pax vobiscum. Er darf sich jetzt entfernen.
;)



geschrieben von: Aza

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
als ArtDirector darf ich sowieso immer in schwarz rumlaufen und alle halten mich gleich für den "Kreativen". ungemein praktisch :D


Haha noch jemand aus der Branche =)
Ihr Agenturleute könnt eh machen, was ihr wollt :p
Nur vorm Pitch gescheit anziehen, gell ^^



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Pax vobiscum. Er darf sich jetzt entfernen.
;)



Ist gut, Er muss aber amol a bisserl brav sein!



geschrieben von: Hrefnadis

Ich studiere noch, arbeite aber nebenbei als Autorin für einen wissenschaftlichen Verlag. Da stört es nicht, wie ich aussehe, da ich von @home aus arbeite, nur die Texte müssen stimmen. Um die Verträge zu bekommen, sollte man allerdings halbwegs vorzeigbar aussehen. Gerade in Unikreisen kann man da auf sehr altmodische Ansichten stoßen. Wissenschaftliche Arbeit in Samt und Spitze scheint sich zu beissen. Selbst wenn man im Köpfchen obendrüber wirklich was drin hat. Deswegen ziehe ich es inzwischen vor, in dezentem Klamotten rumzulaufen, die nicht von meinem Kopf ablenken. Das hat schlagartig viele Dinge angenehmer gemacht. :D Es ändert ja weder an meiner Lebenseinstellung noch an meinem Musikgeschmack etwas.



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Ist gut, Er muss aber amol a bisserl brav sein!


Gebe er acht, gebe er gut acht, kann ihm hier nur geraten werden.
Sei er nicht töricht und lege er nicht in dünkelhaftem Übermute den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit an oder es nimmt ein schlimmes Ende mit ihm.



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Gebe er acht, gebe er gut acht, kann ihm hier nur geraten werden.
.....




Was arbeitet Ihr?

Nix?



geschrieben von: Krea

Ich arbeite als Hausfrau... :p



geschrieben von: Ronin76

Zitat:
Mich würde mal interessieren was Ihr eigentlich so beruflich macht und wie Ihr dort mit eurem Aussehen ankommt.Ich erlebe sehr oft Ablehnung auch bei Bewerbungsgeprächen obwohl ichmich da sehr zusammen nehme.

Ich bin Arbeitgeber. Aussehen ist da egal doch ich ernte oft neidische Blicke, da ich etwas von der Norm abweiche. Nicht rasiert, nicht kurzhaarig, unpünktlich, keine Arbeitskleidung und nicht hässlich.



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Aza
Haha noch jemand aus der Branche =)
Ihr Agenturleute könnt eh machen, was ihr wollt :p
Nur vorm Pitch gescheit anziehen, gell ^^

achja? net schlecht :)

ne, wir pitchen im normalfall nicht.
und meist bin ich eh nur bei kunden, die wissen wie ich komm und nicht wert aufn schlips legen.
(und haben dann eh nur augen für meine kollegin *g*)



geschrieben von: mystica26

Naja ich studiere in einer sehr konservativen Stadt und ich habe die Einstellung in der Uni zwar schwarz aber recht schlichte Kleidung zu tragen. In meiner Freizeit liebe ich das extreme aber man muss auch an die Zukunft denken und da passt man einfach nicht in das Bild der Gesellschaft wenn man extrem auftritt!!!!!!!!
Gothic ist man im Herzen und die Kleidung ist nur oberflächlichkeit, die zwar ausdrückt wozu man steht, aber das Schubladen-Denken der Gesellschaft ist einfach zu ausgeprägt und daher passe ich mich in Studium und Beruf lieber an.
Schließlich möchte ich nach meinem Können bewertet werden und nicht nach meinem Aussehen.



geschrieben von: lioba

Hier, ich werde Logopädin. Und von den Klamotten her trage ich eh 90% der Zeit schlichtes schwarzes Zeug. Keine Rüschen, kein Samt. Einfach schwarz.
In der Klinik trage ich ja eh deren Kleidung und ansonsten hatten bis jetzt noch keine Patienten ein Problem damit. Auch die Lehrer und Praxisanleiter nicht.
Ich komm da also ganz gut durch und hab deswegen auch keinerlei Probleme.

Edith: Im katholischen Kindergarten habe ich Pentagrammkette etc. aber lieber abgenommen. Schon von Vornherein. Hätte garantiert niemanden gestört, aber ich fand das eine Sache der Höflichkeit.



geschrieben von: JohnSteed

Kommt darauf an, wo das Pentagramm hinzeigt...
Ein "normaler" Drudenfuss schliesst den Draht zu christlicher Mystik (meiner Meinung nach) in keiner Weise aus!
Wie der Herr Monsignore um die Ecke darüber denkt, ist nicht mein Problem.
Eigentlich bin ich ziemlich katholisch...
Wenn das mit den Bösmenschen dort schlimmer wird, werde ich nicht einfach austreten, sondern vielleicht Altkatholik oder Anglikaner werden. Mal sehen.
Aber ich bin im katholischen Ritus aufgewachsen und werde diesen Ritus nicht ändern wollen.
Nur das administrative Oberhaupt. Aber das wäre dann eine andere Geschichte.



geschrieben von: lioba

Aber genau um diesen Herrn Monsignore ging es mir dabei. Ich hab ein Praktikum da gemacht und da die meisten um die Bedeutung nicht wissen finde ich es netter es wegzulassen. Kann sein, dass das ein sehr subjectiven Gefühl ist, aber ist eben so.



geschrieben von: JohnSteed

Sozusagen wie im richtigen Leben:
Man findet Leute, die Ahnung von etwas haben, aber auch Leute, die 3,50Euro mehr verdienen wollen oder das Plüschsofa in der Geschäftsstelle gut finden.
Schwierig...aber nicht jeder, der glaubt im Dienste Jesus' zu sein, ist es auch....
Und Dienst kann man auch noch definieren.



geschrieben von: Ronin76

Zitat:
Edith: Im katholischen Kindergarten habe ich Pentagrammkette etc. aber lieber abgenommen. Schon von Vornherein. Hätte garantiert niemanden gestört, aber ich fand das eine Sache der Höflichkeit.

Du fandest es wohl nicht unhöflich ständig dieses vermurkste Kreuz bzw den vermurksten Ankh vor Augen haben zu müssen, das sicherlich an jeder Ecke zu sehen war ? Konfrontationsflucht ist nicht gleichbedeutend mit Höflichkeit, denn wie soll man jemanden respektieren der sich nicht selbst respektiert ?



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Was arbeitet Ihr?

Nix?



Ich wäre jedenfalls lieber Zahnärztinnenmann geworden.
Oder Michael Schumacher.



geschrieben von: lioba

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
Du fandest es wohl nicht unhöflich ständig dieses vermurkste Kreuz bzw den vermurksten Ankh vor Augen haben zu müssen, das sicherlich an jeder Ecke zu sehen war ? Konfrontationsflucht ist nicht gleichbedeutend mit Höflichkeit, denn wie soll man jemanden respektieren der sich nicht selbst respektiert ?


Und muss man ständig und immer die Konfrontation suchen, wenn man einfach nur sein Praktikum durchziehen und Spaß haben will da?



geschrieben von: Töggelie

Zitat:
Original geschrieben von Ronin76
Du fandest es wohl nicht unhöflich ständig dieses vermurkste Kreuz bzw den vermurksten Ankh vor Augen haben zu müssen, das sicherlich an jeder Ecke zu sehen war ? Konfrontationsflucht ist nicht gleichbedeutend mit Höflichkeit, denn wie soll man jemanden respektieren der sich nicht selbst respektiert ?



Sie hat sich jetzt aber nunmal in den Kindergarten begeben, nicht umgekehrt. Wenn man irgendwo Gast ist, sollte man zumindest darauf achten, nicht unbedingt bewusst zu provozieren. Das hat dann etwas mit Höflichkeit und guter Kinderstube zu tun. Obendrein, da immernoch ein ziemlich hoher Prozentsatz davon ausgeht, schwarz + Pentagramm usw. wäre etwas Böses. Da dann hocherhobenen Hauptes ausgerechent in einen katholischen Kindergarten zu marschieren (quasi zwei Knackpunkte miteinander), wäre einerseits peinlich und andererseits ziemlich dumm gewesen. Das dazu.



Gesichtsschmuck und Ohrringe lege ich grundsätzlich ab, die Haare versuche ich so zusammenzubinden, dass sie nicht unbedingt auffallen und damit komme ich eigentlich so ziemlich überall klar. Gut, Ausnahmen gibt's immer, aber das sind dann meistens Personen, die sowieso extrem auf konservatives und gediegenes Aussehen getrimmt sind, damit muss ich dann leben.



geschrieben von: PotestasUmbra

Ich bin Schülerin und selbstständig (Grafik,Texterei). Interessiert also keinen, wie ich rumlauf. Die Spitze und das Lack & Leder wird eh erst abends ausgepackt - tagsüber bin ich auch schlicht in schwarz. :D



geschrieben von: softcake

ich bin ein sofa... genau genommen ein gkv-sofa

oder eben auf deutsch und wahrscheinlich die längste wirklich existierenden berufsbezeichnung in deutschland:

Sozialversicherungsfachangestellte der Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung



soft



geschrieben von: rosenkind

Ich drück die Hörbank in nem sozialen Fach - da sehen sowieso alle so aus ;)



geschrieben von: Hrefnadis

Mein Mann hat ja gerade einen Arbeitsvertrag als Entwickler in einem Hightech-Unternehmen unterschrieben. Die langen Haare sind noch dran, aber er hat die BW-Sachen gegen einen schwarzen Anzug getauscht und die silber gestreifte Kravatte dazu sieht gar nicht schlecht aus. So viel hat sich also nicht geändert. :)



geschrieben von: blue79

Ich bin Fußboden Kosmetikerin. Und der Staat gibt mir auch noch was dazu um meinem exzessiven Lebenswandel zu finanzieren.
;)
Leider nicht sehr anspruchvoll der Job aber ich darf tragen was ich will .
:D



geschrieben von: Scheol

Da ich momentan kommisioniere trage ich doch keine guten, schwarzen Klamotten :D

Da ist's dann eher Blue-Jeans mit irgendeinem grauen T-Shirt. Aber an den langen Haaren haben sie zumindest erkannt, das da was faul ist. Und als die dann noch erfahren haben das ich kein kaputtes Tier esse :D

Ansonsten sehe ich, bis auf den Bart, den man durchaus auch als Vollbart bezeichnen kann (rasieren kann sooo nervig sein), recht langweilig aus. Da stört sich niemand dran.



geschrieben von: rainraven

In meinem Beruf wird ohnehin die meiste Zeit Kittel und vorne geschlossenes Schuhwerk getragen, was ich drunter anhabe, ist eigentlich quasi wurscht. :D

Aber ich laufe im Alltag ohnehin sportlich-casual-schwarz oder auch mal etwas bunter herum, und an meinem kleinen silbernen Vogelschädel-Talisman, den ich nie ablege oder an den Ohrpiercings hat auch noch keiner Anstoß genommen, ebenso nicht an meiner nicht vorhandenen Frisur und diversen mißglückten Haarfarbmischungen. Ich kann auch in Trägertops und kurzen Hosen und im Prinzip auch barfuß in der Firma rumlaufen, solange ich damit nur nicht ins Labor gehe...:)

Beworben wurde sich natürlich immer so "elegant" wie mir nur möglich, die Haare hab ich eh immer zusammengefaßt, da sie sonst nur stören würden. Aber ich mußte mich auch mal mit türkisem Nacken bewerben und hab auch da einen Stelle bekommen, daß es auf dieser nicht auf Dauer geklappt hat, lag glaub ich nicht an den Haaren...

Da ich ein Cybergoth bin und beim Ausgehen alles eh nur "aufgesetzt und angeschnallt" wird, bin ich da fein raus... :)



geschrieben von: WhiteRabbit

Nun, ich bin Hasenbeauftragter der Bundesregierung.


Hier, meine thüringische Kollegin:
http://www.taetowiermagazin.de/index.php?c=40305


Stefanie ist Hasenbeauftragte. Die junge Erfurterin und Kundin von Tätowiererin Jessica Mach, arbeitet in der Heilerziehungspflege. Auch um ein paar Hasen kümmert sie sich dabei. Die niedlichen und kuscheligen Tiere dienen dazu, den Betreuten körperliche Nähe und Wärme zu vermitteln. Über den Hautkontakt gleichen sie seelische Defizite aus. Bei Heimkindern ohne feste Bezugsperson treten Mangel-Syndrome häufig auf. Nahe liegend also, dass seit der Erfurter Convention auf Stefanies linkem Oberarm ein Hasenkopf prangt, gestochen von Jessica. Damit errang die Berliner Newcomerin und Zweite beim TM-Nachwuchs-Contest 2009, verdientermaßen den ersten Platz bei Best of Day am Samstag und zugleich die Best of Show-Auszeichnung.



geschrieben von: Selene71

Ich arbeite für die Regierung....aber wenn ich euch sage, was ich genau mache, muss ich euch hinterher töten.

:D

Bin im öffentlichen Dienst. In einem Tagungshotel für die Bauverwaltung NRW.



geschrieben von: Odessa

ich bin ein sofa... genau genommen ein gkv-sofa oder eben auf deutsch und wahrscheinlich die längste wirklich existierenden berufsbezeichnung in deutschland: Sozialversicherungsfachangestellte (..)
-----

Wie geil ist das denn :D ? "Grüß Gott, mein Name ist Hase und ich bin ein Sofa..." ;-)

---
Ich arbeite für die Regierung....aber wenn ich euch sage, was ich genau mache, muss ich euch hinterher töten.
---

:cool: Cool, a female Jack Bauer...

Meine Ausbildung war ebenfalls im ÖD als Verwaltungsfachangestellte im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst der Landeshauptstadt München/Freistaat Bayern und seinen Kommunen, mit spezieller Ausrichtung auf Jura und Wirtschaft (Haushalt und Soziales, kommunal). Klingt geil, war aber dann inakzeptabel für mich, weil die damalige Struktur der Behörde in der ich tätig werden sollte mehr als "fragwürdig" war, von wegen "Ohne Parteibuch geht nichts" (das "Rote", wohlgemerkt, nicht das der CSU - und auch wenn ich damals selbst "sehr rot" war, mochte ich es nicht, daß dies am Arbeitsplatz der dahingehend neutral zu halten ist, ein quasi "Soll bis Muss" war). Also hieß es gleich nach Ausbildungsende und als meine Tochter knappe 3 Monate alt war: Arbeitseinsatz als Arzt- und Chefsekretärin in diversen Uni-Kliniken, als Justizangestellte im Amtsgericht, als Protokollführerin *die Frauen die in Steno während der Gerichtsverhandlungen mitschreiben - falls heute noch wer weiß was Steno ist* im Arbeitsgericht, als Krankenkassen-Schreibkraft bei zwei BKKs, als Jugendamts-Verwaltungskraft und später Arbeitsamts-Angestellte im Rahmen einer Krankheitsvertretung. Nebenbei Kolumnen, Satiren und politische Glossen schreibend im "Gehaltsaufbessernden Zweitjob" für diverse lokale Zeitungen und online-Redaktionen. Die interessanteste und schönste Arbeit unter all diesen "Angestellten-Jobs" war für mich jedoch die als Sekretärin in der Psychiatrie, die leider nur auf 3 Jahre befristet war (Mutterschaftsvertretung), sowie die Zeit in der ich mit meinem Exmann als Netzwerk-Admin-Team selbständig war (wobei ich für die ganze Auftragsannahme, Organisation, Kontaktpflege etc. zuständig war) und wir trotz teilweise einer 70-Stunden-Woche mit null freiem Wochenende und Nachtarbeit immer wußten: das machen wir selbst entschieden, frei.willig und "nur für uns", als unser eigener Chef.

Heute bin ich glücklichst wieder mein eigener Chef weil: Hobbybäuerin über einige Monate im Jahr (wenn die Kühe eines Bauern auf meinem Hof sind), Hausfrau mit zwei Haushalten, Mutter einer 26jährigen Tochter, Ersatzmamma einer Nichte, private Tierpflegerin, Tierheim-Ehrenamtliche, Polit-Aktivistin, Kolumnen-, Werbetexte- und Satireschreiberin auf Taschengeld-Basis ab und an, Musiklabel-"Hausdrache & Charmeoffensive in einer Person"... und ich fühle mich, trotz teilweise eines 16-18-Stunden-Tages für den ich als "Gehalt" quasi "nur" mein tägliches Essen und ein Dach über dem Kopf habe, so wohl wie nie zuvor, bin so frei und unabhängig wie nie zuvor und fühle mich absolut gebraucht, geschätzt und rundrum ausgelastet :-). Arbeit ist nicht gleich "sinnvolle Beschäftigung", aber meine tägliche Beschäftigung ist meine liebste Arbeit, oder so;-)

*Plädoyer für Hausfrauen, Mütter & Landfrauen"-Ende :D



geschrieben von: M. Marinus

Ich bin "Frühstücks-Küchen-Service-Hilfskraft" - so stand's jedenfalls in der Stellenausschreibung :)

Will heißen, ich bin im Frühstücksservice eines Hotels am Tegernsee, und da zuständig für das Herrichten des Buffets (Aufbau vom Müsli, Joghurt, Früchten etc; Wurst-, Käse-, Obst- und Lachsplatten herrichten bzw Schneiden derselbigen; Brot aufbacken; Speck und Würstchen anbraten). Während der Frühstückszeit (3 Stunden, entweder von 7-10 oder 8-11 am Sonntag) dann für die Bedienung der Gäste, sprich deren Kaffee-/Teewünsche erfüllen und servieren, evtl. Eier kochen/braten, das Buffet im Auge haben und immer wieder neu befüllen, für schnelles Abräumen der Tische bzw Teller und Schalen, wieder Aufdecken et cetera. Nach der "Schlacht" dann für die Beseitigung der Überreste in Form von Unmengen Geschirr und Essensresten sowie das Herrichten einiger Sachen für den nächsten Tag, insbesondere Joghurte und Obst in neue Schalen umfüllen, die große Käseplatte neu herrichten und so weiter. Außerdem für die Sauberkeit im Restaurant inklusive der Glastüren und Fenster und auf den Toiletten, fürs Zusammenlegen der Handtücher und für alles, was sonst noch so anfällt. Koffer tragen, Gästen das Zimmer zeigen, dekorativ ausschauen und immer freundlich grüßen :)



geschrieben von: Odessa

:D Eigentlich bist Du aber "hauptberuflich" aufs Studium wartender Schüler-im-400-Euro-Job-Modus, der hoffentlich ab 1. September als "Dual-Student" für BWL mit gleichzeitigem Ausbildungsberuf "Bankkaufmann" (geht damit gratis einher, schadet also auch nicht *g*) beschäftigt sein wird bei der BayernLB. Die einzigen die das für dieses Jahr noch anbieten, die Studenten auch noch gut zahlen dafür (weit mehr als Bafög wäre) und wo man sich aber trotzdem nach Abschluß als Bachelor bzw. Master weder für die Firma verpflichten muß (obwohl die ja Zigtausende Euronen pro Student und Semester investiert und es nur gerecht wäre, würde man sich danach für z. B. 3 oder 5 Jahre bei denen "verpflichten" müssen) noch man überhaupt in der Branche bleiben muß - Gewissensfreiheit garantiert und trotzdem top Studium mit gleichzeitiger Ausbildung... bitte also Daumen drücken daß das klappt und morgen die Zusage kommt :)



geschrieben von: *~Dead-Rose~*

Ich bin Fachangestellte für Arbeitsförderung und genehmige ( oder auch nicht) und bearbeite Anträge auf Arbeitslosengeld II.

Dabei trage ich gemäßigtes schwarz - spricht schwarze Kleidung, aber keine auffällige Schminke, Frisur, Schmuck.

Bandshirts trage ich mit Ausnahem meines Alien Sex Fiend - Shirts auch. Hat bisher noch keinen gestört. Ebenso hat sich meine Kundschaft nie negativ geäußert.

Mein Chef ist recht tolerant. Selbst blaue, grüne, lila, knallrote Haare haben ihn nicht gestört, einzig auf die Versuche mir eine gegelte Kurzhaarfirsur machen wurde mit "Sie müssen sich die Haare schon kämmen" komentiert.



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von lioba
Habe ich mich hier überhaupt schon verewigt?



Ja.

Zitat:
Original geschrieben von lioba
Hier, ich werde Logopädin. Und von den Klamotten her trage ich eh 90% der Zeit schlichtes schwarzes Zeug. Keine Rüschen, kein Samt. Einfach schwarz.
In der Klinik trage ich ja eh deren Kleidung und ansonsten hatten bis jetzt noch keine Patienten ein Problem damit. Auch die Lehrer und Praxisanleiter nicht.
Ich komm da also ganz gut durch und hab deswegen auch keinerlei Probleme.

Edith: Im katholischen Kindergarten habe ich Pentagrammkette etc. aber lieber abgenommen. Schon von Vornherein. Hätte garantiert niemanden gestört, aber ich fand das eine Sache der Höflichkeit.



Das mit dem Piercing und den roten Haaren war aber neu.
Bald wissen wir alles über Dich. ;)



geschrieben von: Seena

Ich arbeite in einem Krankenhaus in der Verwaltung - bin zuständig für die
Personalwäsche.
Praktischerweise wurde mir Dienstkleidung aufs Aug gedrückt, somit stellt sich
mir die Frage "Was ziehe ich an" nicht ;)
Laufe den ganzen Tag ganz in Weiß rum, es hat sich aber auch noch niemand
über meine Privatkleidung beschwert, in der man mich eben ab und zu vor oder
nach dem Dienst durch Krankenhaus gehen sieht.
Meine Haare sind blond (aber hoffentlich nicht mehr lange^^), meine
Piercings sieht man nicht und fürs tätowieren fehlt mir momentan noch das Geld
also hab ich da auch keine Probleme.
WENN ich denn mal geschminkt bin - und das kommt schon selten genug vor
in der Arbeit, weil ich in der Früh einfach zu faul bin und auch keinen Anlass sehe -
dann schon dunkel, aber dezent.
Es kamen allerdings schon erstaunte Blicke der Mitarbeiter, die dann eben bei mir
auftauchen und meinten: "Ah, SIE waren das in dem Ledermantel in der Früh!"
Gab aber wie gesagt noch nie irgendwas Negatives diesbezüglich.

Eigentlich, wenn ich mir das so überlege, noch in keiner meiner ehemaligen
Arbeitsstellen. Bei vielen gab es sowieso Dienstkleidung und im Gastgewerbe, wo
ich angefangen habe zu arbeiten, ist es in den meisten Fällen einfach egal, solange
man nett ist und kleine Sticheleien mit Humor nimmt.



geschrieben von: lioba

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Ja.
Das mit dem Piercing und den roten Haaren war aber neu.
Bald wissen wir alles über Dich. ;)



Zack und wieder weg wegen Irrelevanz :D



geschrieben von: Seneca

Ich bin diese Woche hauptberuflich Nachtgespenst und hab' gerade Mittagspause. Um 6:00 hab ich Feierabend und um 6:30 wecke ich die Schlafenden.
Was ich nächste Woche bin weis ich noch nicht so genau, hängt von der Auftragslage ab...





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker