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Zitat:
Original geschrieben von Nosferatrella
Bist du die Summe aller Eindrücke, die andere von dir jemals gehabt haben? Oder bist du die Person, für die du dich selbst hältst? Oder eine Mischung aus beiden?
Was die mittlere Option angeht, spielen Wunschvorstellungen sicherlich mit hinein. Oder vielleicht auch ein allzu scharfer kritischer Blick auf die eigene Person.
Was meint ihr, was uns ausmacht/definiert?
Über all das denke ich schon seit geraumer Zeit nach - ohne zu einem rechten Ergebnis zu kommen und freue mich daher auf eure Gedanken zu dem Thema :)
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Original geschrieben von ^schwarzseel^
Ich bin Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft!
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Original geschrieben von Hellscream
Es geht hier nicht um politisch korrekte Beiträge, sondern um das Einzeiler gespamme.
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Original geschrieben von JohnSteed
Was wäre gewesen wenn?
So bin ich auch die Summer meiner Niederlagen, verpassten Chancen und Gelegenheiten.
Vielleicht sind es die nichtgelebten Leben, die mich irgendwo ausmachen.
Aber das ist evtl. nicht wichtig, denn wir alle haben so etwas wie einen Auftrag.
Welchen? Das wissen wir ja selbst nicht, ist vielleicht als Teil der Aufgabe nicht essentiell.
Zitat:
Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! Und nicht deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt…
Zitat:
Original geschrieben von Miyoko
Die dritte und letzte Persönlichkeit ist die Wahre, die nur wir erkennen können, wenn wir tief in uns hineinhorchen. Sie zu finden ist schwierig, da äußere Einflüße uns blind machen. So bleibt sie für viele für immer verborgen, aber ewig rein.
Zitat:
Original geschrieben von Nosferatrella
Bist du die Summe aller Eindrücke, die andere von dir jemals gehabt haben? Oder bist du die Person, für die du dich selbst hältst? Oder eine Mischung aus beiden?
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Zitat:
Wer soll demnach nachweisen, ob es diese aktive 'Fähigkeit zum denken' wirklich gibt, oder ob wir nur passivisch 'gedacht werden' und demnach alles nur ein Traum ist. In diesem Sinne; Ich werde gedacht, also bin ich nicht! Denkt mal drüber nach.
Zitat:
Wer sagt denn, das jemand anderes einem die Gedanken denkt? Ich meine das eher so, dass etwas anderes denkt, aber nicht bei einem selbst sondern außerhalb
Zitat:
Der Unterschied ist aktives und passives Geschehen. Wenn du nen Traum hast und du im Traum bei irgendwelchen geträumten Leuten bist, sind die ja auch nur ne Randfigur und denken nicht selbst, denn dann wäre es ja nicht mehr dein Traum.
Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Das ist aber eine ziemlich egozentrische Weltsicht, es gibt keinen Beweis dafür, dass die anderen Menschen um einen herum nicht denken.
Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Aber selbst wenn man nur indirekt durch jemand anderen denkt, so muss dieser andere eine lebhafte Phantasie haben. Er gibt dir nämlich viel mehr als du bräuchtest, um lediglich eine Randfigur zu sein.
Zitat:
Das war Descartes!
Zitat:
Nein, muss nicht sein. Zb. im Traum; Die Randfiguren in einem Traum haben auch nur ganz wenige aber gut verknüpfte Eigenschaften, die sie realistisch wirken lassen. Aussehen, Verhalten und Ansichten in stark eingegrenzter Form bilden die 'äußere Hülle' der Randfigur, und mehr bracht das Gehirn im Traum nicht zu einzufügen, damit man, während man mittendrin im Traum ist, alles realistisch findet und nicht merkt, dass man Träumt.
Zitat:
Es ging ja darum, dass die Gedanken, die du denkst, von diesem 'Denker' dann schon vorgedacht sind und dir nur eingegeben werden, etwa so wie wenn man ein Theaterstück schreibt.
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Original geschrieben von MephistoX
Jetzt schweifst du wieder ab, indem du davon ausgehst, dass wir selber denken.
Es ging ja darum, dass die Gedanken, die du denkst, von diesem 'Denker' dann schon vorgedacht sind und dir nur eingegeben werden, etwa so wie wenn man ein Theaterstück schreibt.
Und nur um eins klarzustellen:
Nur weil ich für diese Position agrumentiere heißt das nicht, dass ICH so denke.
Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Das Erfolgsrezept des Menschen war immer wieder die individuelle Denkfähigkeit.
Borgs sind nicht erfolgreich.
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Original geschrieben von Nosferatrella
Bist du die Summe aller Eindrücke, die andere von dir jemals gehabt haben? Oder bist du die Person, für die du dich selbst hältst? Oder eine Mischung aus beiden?
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Original geschrieben von bradóg
Deine Frage ist echt schwer zu beantworten ...
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Original geschrieben von Elementarsatz
Die Frage ist kinderleicht zu beantworten: Man ist die Gesamtheit seiner Eigenschaften. Fertig.
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Original geschrieben von bradóg
"Man ist" ... ist bereits der falsche Ansatz. Denn wie lange ist man denn?
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Original geschrieben von Elementarsatz
Im Schnitt 70 - 80 Jahre. Dann ist man nicht mehr.
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Original geschrieben von bradóg
In jeder Sekunde, mit jedem Gedanken, mit jedem Gefühl, mit jeder Zellteilung usw. bist Du jedoch nicht mehr der, der Du vorher warst. So wie sich um Dich alles ständig verändert, so veränderst Du Dich auch.
Zitat:
Original geschrieben von Nosferatrella
Bist du die Summe aller Eindrücke, die andere von dir jemals gehabt haben? Oder bist du die Person, für die du dich selbst hältst? Oder eine Mischung aus beiden?
Was die mittlere Option angeht, spielen Wunschvorstellungen sicherlich mit hinein. Oder vielleicht auch ein allzu scharfer kritischer Blick auf die eigene Person.
Was meint ihr, was uns ausmacht/definiert?
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Original geschrieben von Elementarsatz
Menschen und Dinge verändern ihre Eigenschaften mit der Zeit. Aber das ist kein Grund, nicht mehr von dem selben Menschen zu sprechen. So verwenden wir den Begriff der Identität einfach nicht.
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Original geschrieben von bradóg DU verwendest den Begriff so vielleicht nicht, andere durchaus. Wie oft kommt es in Gesprächen vor, daß jemand bemerkt "so kenne ich dich garnicht" oder "du bist ein anderer geworden und mir irgendwie völlig fremd".
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Original geschrieben von Elementarsatz Das sind umgangssprachliche Übertreibungen. Andernfalls würden wir gar nicht mehr auf einen Menschen als denselben Menschen, den wir früher gekannt haben, Bezug nehmen. Wir würden gar nicht erst sagen: DU hast dich verändert, denn wenn wir es ernst damit meinen würden, dass keine Identität vorliegt, dann hätte der Mensch von früher sich nicht verändert, sondern hätte aufgehört zu existieren. Und der Mensch, den wir vor uns haben, hätte sich auch nicht verändert, sondern hätte erst vor kurzem angefangen zu existieren.
Zitat:
Gäbe es keine personale Identität trotz gewisser Veränderungen, dann hätte es keinen Sinn, jemals Angst vor einer Operation in der nächsten Woche zu haben - denn die Operation wird ja ein anderer über sich ergehen lassen müssen, während man selbst zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr existieren wird. Es hätte auch keinen Sinn, irgendjemandem wegen seinem früheren Verhalten Vorwürfe zu machen - denn das war ja nicht er/sie, sondern eine andere Person. Du siehst: Deine Auffassung ist kaum durchzuhalten.
Zitat:
Im Übrigen verändern Menschen sich viel weniger als gemeinhin angenommen wird.