Na ja, ich weiß das ich schonmal einen Tread aufgemacht habe doch da ich ignoriert wurde versuche ich es jetzt mal mit etwas besseren Texten erneut:
Bittere Realität
Schwarze glasige Augen die im dunkel lauern,
prüfend den Abgrund der Nacht ertasten,
verloren auf die Bühne blicken die eben befreit,
von der Not und dem Schmerz der Einsamkeit.
Die Bühne wird mit Licht geflutet,
die Dunkelheit weicht mit einem Schrei,
das Trauerspiel des Untergangs beginnt von vorn,
und die Augen schließen sich von dem Orgelklang.
Der Klang der Orgel fährt langsam bis ins Mark,
gibt das Signal zum Auftritt der Schauspieler,
die eilig auf die Bühne eilen um ihren Tanz zu beginnen,
doch nichts ist Realität von dem was sich da vorn abspielt.
Nur die Augen weit offen sehen,
sehen tief ins innere der Schauspieler,
sehen das Leid und den Schmerz der Jahre,
angewachsen zu einem bitteren Geschwür.
Das Geschwür giert und geifert,
frisst die Hoffnung und Träume,
verwandelt sie in eine dunkle Masse,
die sich formt zu einer grausamen Realität.
Die grausame Realität wächst und gedeiht,
verwandelt den Mensch zu einem Seelenverkäufer,
verspricht ihm dafür Macht und Reichtum,
und so akzeptiert der Mensch die grausame Realität,
vergisst was ihn ausmacht und stirbt so Tag für Tag ein Stück mehr.
geschrieben von: Swordy
So hier das 2.:
Der Wanderer
Gedanken tief verankert in der Seele,
geschwollen zu einer bitteren Übelkeit,
die sich ihren Weg an die Spitze bahnt,
bis sie unaufhaltsam aus der Öffnung tritt.
Das Gehirn sendet unabbringbar Gedanken,
die einem raten nicht den falschen Weg zu gehen,
doch was ist falsch und richtig in dieser Welt,
in der es nur noch um sich und nicht den Nächsten geht?
Ein einsamer Wanderer streift durch die Welt,
sieht das Elend und das Leid von der Masse erschaffen,
er such verzweifelt nach einer Lösung zu dem Chaos,
doch es gibt keine Lösung die es lösen kann.
So wandert er weiter und verblasst deutlich,
seine Schritte werden schwerer als Blei,
schließlich sinkt er auf feuchte Erde und erkennt,
er erkennt die Lösung zu dem Problem Mensch.
Der Mensch ist nur ein tödlicher Virus mit Gedanken,
das Antiserum ist der uralte Tod der zu jedem kommt,
unaufhaltsam holt er sich alle egal ob arm oder reich,
doch seine Einsicht kommt zu spät und seine Augen sinken für immer zu.
geschrieben von: Swordy
Nummer 3:
Wahre Liebe?
Ein Fleischgemisch das sich einst geliebt,
so unzertrennlich wie das Universum,
zwei Seelen vereint mit einer festen Kette,
gebunden durch die Macht der mächtigen Worte.
Doch wo die Intrige lauert im dunkel der Seele,
werden die Ketten die die zwei Seelen erhalten gesprengt,
die einst so mächtigen Worte werden abgeschwächt,
und das Fleischgemisch zerbricht in tausend Fetzen.
Sie hat Ihn abgestoßen durch Betrug und Habgier,
hat sein Herz mit grünem Gift geflutet,
bis es aufgehört hat zu schlagen in seiner Brust,
seine Augen werden ausdruckslos und er fällt langsam herab.
Die Leere schluckt ihn nach und nach,
lässt alle seine Muskeln verkrampfen,
sein Gehirn produziert keine klaren Gedanken mehr,
in ihm lodert nur eine Flamme der Wut die nie mehr erlischt.
Ein letzter Gedanke durchzuckt Ihn tief im Inneren,
er solle einsam und mit einem Herz aus Stein davonziehen,
so geschah es und es vergingen Jahre in denen er sich verlor,
er wurde zu einem Tier geleitet durch den Hass der Ihn dominiert.
geschrieben von: Swordy
Nummer 4:
Im Spiegel
Was glaubst du schon in mir zu sehen kleiner Narr,
du bildest dir viel ein genau wie alle anderen,
die glauben zu wissen was ich denke und fühle,
alle anderen die glauben mein Leben genau zu kennen.
Doch keiner spürt den Schmerz der gezeichneten Seele,
spürt die Leere die plötzlich in unsagbare Wut umschlägt,
niemand kennt den Krieg meiner grotesken Gedanken,
und wirklich keiner weiß wie es wirklich um mich steht.
Tag für Tag in eine Rolle reingepresst und schick gemacht,
in der ich mich nicht wohlfühle doch still ertragen muss,
gute Mine zum bösen Spiel erdulde ich eure Blicke,
sauge aus eurer Falschheit die Kraft weiterzukämpfen Tag für Tag.
Denn ich weiß genau was ich tun werde wenn ich am Abgrund steh,
weiter weg als jeder Gedanke es je erfassen zu Stande wäre,
dort werde ich Anklage gegen alle Heuchler und Ketzer erheben,
werde über eure unwichtigen Leben richten,
und mich an euren Schreien ergötzen wenn eure Seele dem Körper entweicht.
geschrieben von: Swordy
So und das letzte und 5., ich hab zwar noch ein paar doch dafür bin ich heute Abend zu faul die abzutippen. Ich hoffe diesmal auf etwas Feedback:
Brennende Fragen
Der Hass von euch genährt und gestärkt,
habt ihr niemals Angst das er sich gegen euch wendet,
die Flamme des Zorns die ihr immer wieder entfacht,
habt ihr keine Angst euch bei dem Spiel mit dem Feuer,
eure schmutzigen Hände zu verbrennen?
Der aufrichtige Mensch zerschmettert durch eure Intrigen,
habt ihr nicht nur Angst davor das er anders war als ihr,
ein Funken Hoffnung von euch im Keim erstickt,
habt ihr nicht nur Angst davor das aus dem kleinen Funken,
ein gigantisches Feuer wird?
Eine Welt von euch korrumpiert und weiß angemalt,
doch nur weil ihr Angst habt die Wahrheit zu sehen,
ein Kind unschuldig und rein von euch verdorben,
doch nur weil ihr Angst hattet es würde eurem Tun,
dem Streben nach Gier und Macht nicht gerecht.
Und ich? Ja was tue ich in diesen sinnlosen Tagen?
Ich? Ich tue was ich denke indem ich Fragen stell!
Doch im Grunde warte ich nur auf Erlösung,
denn die Feder ist nicht mehr mächtiger als das Schwert.
Meine Worte sind oft verbotene Gedankengänge,
doch sie verlieren in einer Welt wie dieser ihren Sinn,
überall nur noch Gesichtslose Armeen geprägt durch PSX und Fernsehen,
die alles schlucken was die scheinheilige Industrie ihnen zum Fraß vorwirft.
In der Zukunft liege ich alt und geschwächt im Totenbett,
die Welt ist vor die Hunde gegangen so wie ich es sagte,
die einst prächtigen Städte sind nur noch Ruinen,
mein Mund verzerrt sich zu einem Lächeln als das Tod mich nimmt.