[Gegenüberstellung Hrdlicka-Beuys] - German Gothic Board

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Gegenüberstellung Hrdlicka-Beuys

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: JohnSteed

Betrachtet man die Werke von Alfred Hrdlicka und Joseph Beuys fällt doch einiges auf....

Meines Erachtens hat Hrdlicka sozusagen alles können, was die klassische Ausbildung in der bildenden Kunst hergab.
Er hat sie verfremdet, parodiert usw., aber er hat sie beherrscht.
Meines Erachtens stammt der dubiose Teil der Werke von Beuys daher, dass er mit dem handwerklichen Teil der Arbeit, der halt amal notwendig ist, auf Kriegsfuss stand.
Fazit: Hrdlicka ist der Meister, Stukapilot Beuys höchstens der Lehrling.
----------------------------------------------------------

http://www.kunst.uni-stuttgart.de/s.../rezeption.html

http://www.general-anzeiger-bonn.de...detailid=746528


http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hrdlicka



geschrieben von: Granny

Darf ich einfach mal fragen, wie du auf DEN Vergleich gekommen bist?
Ernsthaftes Interesse, also wär ich auch für eine ernsthafte Antwort ;)



geschrieben von: Nix

Wow, eine derart tiefschürfende Synopse hätte ich hier gar nicht erwartet.
Tja. Ist eigentlich alles gesagt.
Wären nur noch Richard Wagner und Nena miteinander zu vergleichen. - Im Hinblick auf ihren Vegetarismus.



geschrieben von: JohnSteed

Das Grundproblem an Nena ist, dass sie partout nicht singen kann.
Sie hat eine abgrundtief schlechte Atemtechnik.
Die beste Interpretation eines ihrer Lieder(hab vergessen welches) habe ich von Marta Jandová (die happy)
gehört, aber die könnte ja auch Howie Carpendale nachsingen und es wär gut...
Nein, Nena ist nicht wirklich relevant.
Unt mitt Rricharrd Waknerr hap ich ess auch nichtt!


Nun Hrdlicka ist variantenreich, ausserdem stellt er sein eigenes Werk verbal oft selbst in Frage.
Eigentlich ist er das, was man weise nennt.
Beuys war seiner Heimatstadt entsprechend ziemlich präpotent, eine Spur zuu selbstbewusst und im Grunde beratungsresistent und irgendwie nicht in der Lage, die kritischen Aspekte seiner Arbeit zu sehen (immer das gleiche usw....).



geschrieben von: Fonsarelli

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Betrachtet man die Werke von Alfred Hrdlicka und Joseph Beuys fällt doch einiges auf....

Meines Erachtens hat Hrdlicka sozusagen alles können, was die klassische Ausbildung in der bildenden Kunst hergab.
Er hat sie verfremdet, parodiert usw., aber er hat sie beherrscht.
Meines Erachtens stammt der dubiose Teil der Werke von Beuys daher, dass er mit dem handwerklichen Teil der Arbeit, der halt amal notwendig ist, auf Kriegsfuss stand.
Fazit: Hrdlicka ist der Meister, Stukapilot Beuys höchstens der Lehrling.


Lass es mich so sagen: Hrdlicka ist besser als Beuys, aber im Vergleich zu den großen Meistern des ausgehenden 19. Jahrhundert sind beide Pfuscher.


Als Beispiel für einen Meister des späten 19. Jahrhunderts sei:

http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Tilgner

genannt.

Sieh vor allem das großartige Bruckner-Denkmal an.

genannt.



geschrieben von: Creobotra

wie sollte man die beiden überhaupt vergleichen, wenn sie unterschiedliche kunstverständnisse hatten und dementsprechend andere arbeitsweisen mit anderen schwerpunkten?



geschrieben von: Nix

Das wollte ich ausdrücken.
Mit anderen Worten.



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
wie sollte man die beiden überhaupt vergleichen, wenn sie unterschiedliche kunstverständnisse hatten und dementsprechend andere arbeitsweisen mit anderen schwerpunkten?


Weil es auch in der akademischen Kunst gewisse Richtungen und Lehrinhalte gibt, die bei jeder Uni ähnlich sind.
Dies bedeutet, dass es mir im Endergebnis nicht um einzelne Werke geht, sondern darum darzustellen, ob der eine oder andere auch Dinge kann, die seinem Stil nicht entsprechen. Und Hrdlicka kann es.
Er kann sehr viel und davon ausgehend kann er auch Dinge parodieren.
Beuys kann das so nicht, entweder hat er seine Talentlosigkeit mit immer den gleichen Dingen zu kaschieren versucht (Fett+Filz) oder aber er war von den "unsinnigen" akademischen Lehrinhalten so angefressen, dass er den Kunstbetrieb als solchen parodieren wollte. Wir werden es nie genau erfahren.
Jedenfalls hat Beuys nie wirklich bewiesen, dass er das rein Handwerkliche an der Kunst beherrscht.
Hrdlicka wie gesagt schon und eben noch viel mehr....



geschrieben von: Creobotra

ja und? andere denkschule, anderes kunstverständniss.
irgendwie versteh ich die pointe nicht.
readymade und Objet trouvé wär hrdlicka auch nie in den sinn gekommen.
vllt wäre der vergleich koons <> beuys besser? oder ob die überhaupt "kunst" machen/gemacht haben?



geschrieben von: Nix

Muss man Kunst machen wollen, damit es Kunst ist?
Der Thread führt in die Nichtigkeit. Oder das totale definitive Nichts. ;)

Zitat:
Insgesamt könnte man sagen, dass das was im Hirn eines Menschen stattfindet eine Art grosses Nichts ist, allerdings gut getarnt mit einem beknackten Freizeitparkderivat, das durch seine groteske Lautstärke über diverse Nichtsvorkommen hinwegtäuschen soll.



Daher die Fettflecke.
Denk mal drüber nach.



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Muss man Kunst machen wollen, damit es Kunst ist?
Der Thread führt in die Nichtigkeit. Oder das totale definitive Nichts. ;)



Daher die Fettflecke.
Denk mal drüber nach.



Die Frage bleibt,ob dir die Rolle des mahnenden Nervensägendozenten wirklich steht, Herr Professor.
Mit moralinsauren Äusserungen kann man eine temporäre Scheinüberlegenheit herstellen,wenn man das will und braucht.
Aber was beweist dies im Sinne eines bestimmten Themas.
Userbashing kann ich auch, aber ich halte es "am Ende des Tages" nicht für zielführend.



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Die Frage bleibt,ob dir die Rolle des mahnenden Nervensägendozenten wirklich steht, Herr Professor.
Mit moralinsauren Äusserungen kann man eine temporäre Scheinüberlegenheit herstellen,wenn man das will und braucht.
Aber was beweist dies im Sinne eines bestimmten Themas.
Userbashing kann ich auch, aber ich halte es "am Ende des Tages" nicht für zielführend.



Nimm eine Aspirin, wenn es weh tut.
- Oder fabriziere weniger von diesem Blödsinn.
Der weinerliche Unterton lässt auf Östrogenüberschuss schließen. Daher wahrscheinlich auch dieses ewige Gezicke mit Elementarsatz. Mann, früher waren Deine Posts echt unterhaltsam.
:rolleyes:



geschrieben von: Granny

Also, ich gebe auf. Für mich macht dieser Vergleich keinen Sinn.
Das ist für mich wie ein Vergleich von Hausschuhen mit einem Laptop.
Ich vergleiche aufs Weitere lieber Äpfel mit Birnen, die wachsen beide wenigstens an einem Baum (auch wenns ein anderer ist)



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Nimm eine Aspirin, wenn es weh tut.
- Oder fabriziere weniger von diesem Blödsinn.
Der weinerliche Unterton lässt auf Östrogenüberschuss schließen. Daher wahrscheinlich auch dieses ewige Gezicke mit Elementarsatz. Mann, früher waren Deine Posts echt unterhaltsam.
:rolleyes:



Danke. Das kann man von deinen Beiträgen auch behaupten.
Aber seitdem du die lustige Zweizeiler-smalltalk-Kommunikation für dich entdeckt hast, ist es auch nur noch die halbe Sonne, die da strahlt.

@Granny
Rechthaberei statt spielerischer Rivalität.
Tut mir leid, dass wir es haben so weit kommen lassen, aber wir scheinen unbelehrbar zu sein.

Dennoch möchte ich meinen Standpunkt nochmals erklären.

Es gibt zwei Künstler, die auf ihre Weise den Kulturbetrieb etwas parodiert haben.
Aber nur einer davon hat alle "vorgeschriebenen" Ausbildungsformen durchlaufen.
Nur einer davon hat in seiner Kritik auch Humor benutzt.
Meiner Meinung nach war das nicht Beuys.
Das ist das ganze Geheimnis.



geschrieben von: Granny

Nun gut, das kann ich akzeptieren.
Nehmen wirs mal so hin, dass wir hier nicht auf einen Nenner kommen ;)





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