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Seiten:1



"Süsse" Filme

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: WhiteRabbit

Also Filme, die unprätentiös sind, nicht aufdringlich, mit (oft) guten (nicht immer bekannten) Schauspielern und die etwas augenzwinkerndes haben können, insgesamt aber schön sind oder gar erlauben das eine oder andere Tränchen zu zerdrücken.

Zugegeben, eine etwas diffuse Zuordnung, aber die jeweiligen Filme sind es vermutlich wert, dargestellt zu werden.



geschrieben von: WhiteRabbit

Mein 1.Vorschlag: "Zu zweit ist es leichter"
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Über diesen Film

Subtiles TV-Drama um ein ungleiches Wohngemeinschaftspaar. Die Regisseurin Emilie Deleuze ist die Tochter des berühmten Philosophen Gilles Deleuze


Der 70-jährige Joseph (Michel Galabru) lebt in der Pariser Wohnung seiner hartherzigen Schwester Madeleine. Die will ihn loswerden, denn Joseph zahlt kaum Miete, und für ihn allein ist die Wohnung eh zu groß. Doch der Alte wehrt sich und wendet sich an den Verein "Zu zweit ist es leichter". Die Idee: Unter strengen Auflagen werden Jung und Alt "wohnungstechnisch" miteinander verbandelt. Das nutzt beiden Seiten: Jung wohnt mietfrei, Alt hat Gesellschaft. Josephs Mitbewohnerin stellt sich als Marilyn (zauberhaft: Luce Radot) vor, ist 16 und besucht eine Maskenbildnerschule. Das junge Ding ist eine echte Herausforderung für den störrischen Rentner… Kleiner, aber feiner Film um eine ungewöhnliche Beziehung, warmherzig und mit leisem Witz erzählt.

Fazit: Reizendes Plädoyer für die etwas andere WG

(by cinema.de)


Habe den Film bei ARTE gesehen, war sofort verzaubert.

Kleiner Zusatz: Marylin ist eine kleine EmopunkGothictante(das Drehbuch scheint diese Form zu kennen) und in der Maskenbildnerschule lernt sie u.A. Verbrechensopfer darzustellen. Hat was.



geschrieben von: Selene71

Ich finde, zu den "süßen" Filmen gehören die sog. Romantic Comedies.

Davon gibts ja reichlich.



geschrieben von: WhiteRabbit

Mag schon sein, aber diese Aufstellung ist mir etwas zu indifferent.
Hättest du die "wunderbare Welt der Amelie" genannt,wäre es ok gewesen.

bitte, bitte schon Beispiele nennen....

Danke!



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von WhiteRabbit
Mag schon sein, aber diese Aufstellung ist mir etwas zu indifferent.
Hättest du die "wunderbare Welt der Amelie" genannt,wäre es ok gewesen.



Ich glaub, Thalamus übergibt sich gerade.
Mir ist auch schlecht.



geschrieben von: lumelinde

Hmm...ich würde " A straight Story" von David Lynch in diese Kategorie einordnen, oder auch " Big Fish" von Tim Burton. Beide Filme zeichnen sich sich durch ebenso schräge wie liebenswerte Charaktere, verrückte Geschichten und eine augenzwinkernde Sicht auf das Leben und die Kunst des Lebens aus. Beide Filme hinterlassen ein angenehmes Gefühl und können stimmungsaufhellend wirken, ohne kitschig zu sein.

Und ich persönlich mag " Die fabelhafte Welt der Amelie".



geschrieben von: WhiteRabbit

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Ich glaub, Thalamus übergibt sich gerade.
Mir ist auch schlecht.



Man muss auch nicht jeden Thread entern, um der Welt
zu sagen, wie schlecht sie ist.
Scheint so, als hätten sich manche hier die "Cagliostro"-Attitüde zu eigen gemacht.

Wie dem auch sei, das kleine Kino um die Ecke, bei dem
noch nicht Action-bum-bum läuft ist noch lange nicht tot!



geschrieben von: Nix

Man kann durchaus Cineast sein und den Film, den Du nanntest, dennoch nicht mögen.

Mit Deiner unterstellten "Cagliostro-Attitüde" hast Du aber immerhin erreicht, dass mir nicht nur wegen der Nennung des genannten Films schlecht ist. - Und weil das so ist, überlasse ich Dich jetzt ganz Deinen süßen Filmchen und Deinem zuckersüßen Kino um die Ecke in Deiner unvorstellbar süßen Wirklichkeit.
Und grüß' Eva Herrmann schön.

Und Alice.

ROFL



geschrieben von: JohnSteed

Wer hat mich gerufen....?


Egal!

Hab sogar einen Vorschlag.
Er nennt sich "Nilou" und er lief gestern auf triSat,
denn geschtern war Nationalfieratag in der Schwyz,
auch wurscht.

--->http://www.3sat.de/page/?source=/sf...6255/index.html

Nilou ist eine junge Iranerin. Sie lebt in Teheran und arbeitet in einem Schönheitssalon. Ihr grösster Traum ist es, in der Schweiz zu leben. Die Grossmutter teilt die Begeisterung ihrer Enkeltochter und schenkt ihr das Geld, das sie für ihre Mitgift gespart hat, für eine Schweizer Reise. Sofort beginnt Nilou mit den Reisevorbereitungen. Mithilfe eines geschenkten Buchs lernt sie die "Schweizer Landessprache". In Zürich angekommen, ist sie enttäuscht, dass sie trotzdem niemand versteht: fast niemand.


Der Clou ist, dass ein "Magier" ein Buch schenkt, einfach so, dazu aber sagt, sie könne es in der Schweiz brauchen.
Es handelte sich um ein Buch, mit dem man "Schweizerisch" lernen könne....

Wie dem auch sei, in Zürich angekommen versteht sie keiner....des Rätsels Lösung: das Buch drehte sich um Rätoromanisch..........

Das Moidli sieht im Dirndl (Schlussszene) herzallerliebst aus! Wirklich süss!



geschrieben von: Lierre

"Mein Leben ohne mich"

Eine junge Frau erfährt das sie Krebs hat und nur noch kurze Zeit leben wird. Weder Ehemann noch Mutter, noch ihren Mädchen erzählt sie hiervon.
In dem Bewußtsein des baldigen Todes spricht sie Kasetten für ihre Kinder, die diesen stets zum Geburtstag überreicht werden sollen, stellt sich das Leben ihrer Familie ohne sie vor, findet in der Nachbarin eine Frau, die sie sich für ihren Mann wünschen würde und lernt einen Mann kennen mit dem sie dennoch eine Art Beziehung eingeht. Sie arbeitet eine ToDo Liste ab. Eine Liste, die sie im Café sitzend schrieb- gefüllt mit den Dingen, die sie vor ihrem Tod erleben möchte und den Dingen die sie geregelt wissen will.
Es ist ein schöner und emotionaler Film, der trotz allem nicht kitschig wirkt.

http://www.imdb.de/title/tt0314412/



geschrieben von: blue79

Muriels Hochzeit der ist genau diese richtung
Oder Allegria der ist auch toll. :D



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von blue79
Muriels Hochzeit der ist genau diese richtung
... :D



Der ist wirklich gut!!!

Nun, ich liebe den Aussie-Humor.



geschrieben von: JohnSteed

Big Fat Greek Summer.

Bezaubernd und niedlich.



geschrieben von: Schattenmelodie

Wall-E. Süß und niedlich trifft zu. Hach...



geschrieben von: blue79

@ John
Der ist wirklich gut!!!
Nun, ich liebe den Aussie-Humor.


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:D hast du noch mehr tipps in der richtung? Wäre toll den hier sowas zu finde ich schwer. Danke :cool:


Big Fat Greek Wedding ist auch klasse :-)

Zurück zu Dir (Return to Me) geth auch in die richtung ,

Und manchmal im ZdF läuft im kleinen Fernsehspiel auch sowas.
Da sind gute perlen dabei .

Jenseits der Stille ist auch die richtung aber mit einem ernsten thema im hindergrund .



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von blue79
@ John
Der ist wirklich gut!!!
Nun, ich liebe den Aussie-Humor.


....



Hm, wenn du speziell den australischen Film meinst, kannst du hier mal nachkucken, aber da ist wohl nicht
jeder Film niedlich.
http://www.australien-info.de/kino.html

Ansonsten würde ich sagen, dass es schon auf den persönlichen Eindruck ankommt, weil ich nicht Filme empfehlen kann, die für viele "seltsam" sind, für mich
grossartig.
Auch die Rubrik "süss".

Hm, beim kleinen Fernsehspiel muss ich dir teilweise rechtgeben.
Auch bei Abschlussarbeiten von Filmstudenten usw.,da sind oft sehr nette Sachen dabei.



geschrieben von: blue79

Ich danke dir .
Ich schaue gleich mal rein :)



geschrieben von: JohnSteed

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Big Fat Greek Summer.

Bezaubernd und niedlich.




Bei Movie-God.de gefunden....


My Big Fat Greek Summer



2002 erschien, scheinbar aus dem Nichts, eine süße, quirlige, etwas pummelige Griechin im Rampenlicht und landete mit ihrem Film My Big Fat Greek Wedding einen satten Überraschungserfolg. Die 300 Millionen Dollar an weltweiten Einnahmen zogen eine TV-Serie nach sich, doch Nia Vardalos’ Tag in der Sonne war längst vorüber. Niemand wollte die Serie sehen, nach nur sieben Episoden war Schluss und Vardalos verschwand wieder aus dem kollektiven Bewusstsein.

Nun erfolgt der Comeback-Versuch mit My Life in Ruins , den der deutsche Verleih nicht ganz von ungefähr zur Quasi-Fortsetzung des Hits von damals erklärt. Vardalos spielt eine amerikanische Griechin, die sich mangels ordentlicher Jobs als Fremdenführerin in der alten Heimat verdingt. Gerne würde sie den Menschen etwas Kultur nahebringen, doch die Urlauber wollen immer nur Souvenirs kaufen und sich am Strand sonnen. Da ihr die aktuelle Truppe - darunter Alleinunterhalter Richard Dreyfuss - mal wieder besonders auf die Nerven geht, beschließt sie, den Job danach an den Nagel zu hängen.
Doch dann rasiert der Busfahrer sich seinen Rauschebart ab.



Pupsi Kakas.
So der Name des Busfahrers, der für einige der sogenannten Witze herhalten muss, die Regisseur Donald Petrie mit Großaufnahmen auf Vardalos’ vor Überraschung aufgerissene Augen inszeniert. Und so auch die Ansicht des Films bezüglich der griechischen Kultur, die er als hinterwäldlerisches Furunkel am Sitzfleisch der zivilisierten Welt zeigt, in dem die rüpeligen Einheimischen den ganzen Tag Sirtaki tanzen und Alexis Sorbas kucken, anstatt ihr heruntergekommenes Dritte-Welt-Land auf Vordermann zu bringen. Damit der Film auf sein formelgemäßes Ende zusteuern kann, sind die Leute aus den anderen Ländern natürlich auch keine Reise wert. Die Australier zehren von einem endlosen Vorrat an Bier und reden in einem Akzent, den niemand versteht. Die Amerikaner sind aufdringlich und klauen, die Spanierinnen sind permanent rollig, und so weiter. Am positivsten kommen die Kanadier weg, die sich bei Verkehrsschildern entschuldigen, gegen die sie laufen.
Vielleicht wusste Petrie, dass er mit dem quälenden "Humor" nicht landen kann, denn in der zweiten Hälfte fährt er derart penetrant die Geigen auf, dass man einen Griechenlandurlaub buchen möchte, nur um ihn wieder absagen zu können.
Und Vardalos? Die sieht aus, als sei sie keinen Tag gealtert und läuft mit versteinertem Zahnpastalächeln durch die Wiege der Zivilisation, immer auf der scheinbaren Suche nach einem Vanity-Fair-Photographen.

Pupsi Kakas.


Autor: Felix "Flex" Dencker

Trotzdem ein netter kleiner Film!

Ein Detail ist mir aufgefallen, aber dazu sollte man die griechische Schrift etwas kennen...(kenne sie auch nur halb).
Jedenfalls heisst das Busunternehmen pangloss.
Griechisch geschrieben bietet es Platz für kleine Scherze,
will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen.
Jedenfalls ist der Bus eh abgerissen und man kann das gr. "G" mit etwas Schmutz zu "I" machen und auch sonst ein paar Veränderungen vornehmen, sodass
man mit etwas gutem Willen auf dem Bus
"Panikaos" lesen kann.
Meines wissens auch im griechischen als Begriffe nicht unbekannt.:)



geschrieben von: Hybrid Andante

Zitat:
Original geschrieben von White Rabbit

Also Filme, die unprätentiös sind, nicht aufdringlich, mit (oft) guten (nicht immer bekannten) Schauspielern und die etwas augenzwinkerndes haben können, insgesamt aber schön sind oder gar erlauben das eine oder andere Tränchen zu zerdrücken.


Ich finde, "Der geheime Garten" (ich habe die Version von 1993 gesehen) gehört in diese Kategorie.



geschrieben von: daughterdeep

Mir fällt an dieser Stelle "8 femmes" zu deutsch "Acht Frauen" ein. Eine französische Filmkomödie mit zwar weitgehend bekannten französischen Schauspielerinnen, dennoch sehenswert, denkwürdig und trotzdem locker in der Stimmung...





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