"Als wir uns verließen ..." gefällt mir. Ein richtiges Gedicht mit Reimen, dass sich auch relativ flüssig liest. Das was Du erlebt hast kennen wohl die meisten von uns. Das zweite ist eher ein Text für mich und ich bin aus dem Alter raus, um noch über die Liebe zu philosophieren. No love, no pain. ;)
Liebe Grüße
demon17
PS: Mein Kompliment für "Verzweiflung". Eins sehr ausdrucksstarkes, mitreißendes Gedicht, dass auch sehr gut geschrieben ist.
geschrieben von: lizard
hm ja das dritte ist schon echt nett, nur der sturdumme paarreim stört mMn das gesamtbild ein wenig.
wie viele neuankömmlinge (und wohl auch der ein oder andere alteingesessene) verlierst du dich aber sehr in clichées. es is ja ok, dass die gedichte von herzen kommen und möglicherweise fühlst du dich auch wirklich verlassen und einsam, aber zum hundertsten mal verse lesen, die auf herz/schmerz enden... *seufz*
geschrieben von: Bambus
Hallo Marzipan,
da ich nicht zu allen drei Gedichten eine Meinung habe, drösel ich das Ganze mal etwas auf:
Als wir uns verließen...
Ich finde die Aussage des Gedichtes sehr treffend formuliert und das Ganze ist sehr flüssig und hat einen roten Faden, dem man gut folgen kann.
Allerdings finde ich die Syntax hier nicht so gut gelungen: Insbesondere die infinitiven Formen in der ersten STrophe irritieren sehr und ich zumindest hatte Probleme, mich überhaupt in den Text hinein zu finden. Zudem passt der Paarreim meiner Meinung nach nicht so gut zur Thematik, hier würde ein Kreuzreim in meinen Augen besser passen (was aber natürlich alles immer Ansichtssache ist). :)
Als die Liebe
Von der Idee her finde ich das Gedicht zwar gut, aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach verbesserungsfähig. Die Form ist Geschmackssache, aber manche Formulierungen wirken in meinen Augen zu künstlich und zu gestelzt, dabei aber vermischt mit Umgangssprachlichem, was hierbei meiner Meinung nach keine gute Kombination ist. :)
Verzweiflung
Das Gedicht gefällt mir wieder gut, vor Allem das Schnelle, Fließende daran. Einzig vom Sprachrhythmus her finde ich es noch verbesserungsfähig, da ich auch an einigen Stellen beim Lesen gestolpert bin, aber insgesamt finde ich das Ganze wie gesagt gelungen. :)
Liebe Grüße,
Bambus
geschrieben von: Nathiel
Oh die Liebe... jaja.. man kann so viel darüber schreiben. Ich verliere mich derweil auch in gängigen Versen und anderen formbrüchigen Reimen. ^^
Nund zum ersten. "Als wir uns verliesse... " :
- Es regnet, man weint... düstere, nasse, frierende Szene in der man sich am ende vällig miserabel fühlend wiederfindet sollte man zu lange darüber denken.
Ich bin mal taktlos im erzählen , meine jedoch.. wenn man sich so verabschiedet geht man wirklich den harten Weg.
:::: Mir scheint du bist vielleicht nicht gerade originell, aber wenn man über Gefühle spricht, nur wenn man von den Liebsten erzählt, kann man diese in Eigen Kreation wortschöpferisch darstellen..
Sprechen wir über die Lippe, spricht man meistens über Kissen, Regenschirme und andere Schokoladen.
Zum zweiten: Ich mag diese Art von Gedichten leider wirklich nicht. -.-
Zum dritte:
"
Verzweiflung
Lebenswerke zerfallen zu Staub.
Träume zerbröseln wie vertrocknetes Laub.
Tränen zerteilen den leeren Raum,
kaputte Gedanken bewegen sich kaum.
Verzweifelt steh ich vor den Trümmern,
seh kein einzges Licht mehr schimmern.
Leidend krümmt sich so das Herz,
erfüllt von ohnmächtigem Schmerz.
Verzweiflung schreit hinaus in die Welt,
wenn alles über mir zusammen fällt.
Wo vorher stille Hoffung war,
ist nur noch sinnlose Leere da.
In dieser Realität gefangen,
ist ein Alptraum reinstes Verlangen! "
Die chronologische Reinfolge ist nicht ganz korrekt überdenk das nochmal...
du stehst verzweifelt vor den Trümmern und dann fällt alles über dir zusammen?
Vom sinn her nicht chornologisch..
Hoffnung und Leere sind gängige Formen.. in der verlorenen und nicht erhaltenen Liebe..
dagegen finde ich die letzten zwei Zeilen Musik in meinen Ohren.. weil es schön schwarz ausmalt.
Ansich gefällt mir das gesamtwerk und wäre interessiert an der weiteren Entwicklung deiner lyrischen Entwicklung.
geschrieben von: Marzipan
@ Nathiel...
vielen Dank für deine ehrliche Kritik... ja die chronologische Reihenfolge... das ist mir durch dich erst aufgefallen. Ich habe immer das Problem, dass ich meist nur dann dichten kann, wenn es mir beschissen geht... ja und dann schreibe ich nieder, was mir auf der Seele brennt... ohne lang darüber nach zu denken. Dabei passieren dann solche Fehler... Danke, für's Aufmerksam machen!