[Schmelze] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1



Schmelze

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Furvus

(c) auf alle meine Gedichte!!



Vorwort

Unser Geist ist ein Kessel voll Feuer,schmelzendes Metall mit dem Stoff der Welt verbunden. Wir beginnen,uns Dinge auszudenken,denken es wäre ein Anfang ohne Ende,bis wir mit dem Geschaffenen wieder am Anfang angelangt sind.Gedanken die aus Gedanken entspringen. Und doch geht es weiter,selbst wenn man den Anfang erneut erreicht hat,wie eine Spirale welche wir im Glutkessel der Schmelze geschaffen haben,und mehr und mehr Material wird geschmolzen und mit Funkensprühern wird ein weiteres Teil,ein weiterer Kreis der Spirale geschaffen.

Unser Geist ist die Schmelze,die Gedanken das rohe Metall und die Eindrücke die wir verarbeiten sind die Maserungen,ob sie nun silber sind wie das Glück,golden wie unsere Herzen,rot wie das Blut durch das unsere Liebe fliesst oder schwarz wie das Material aus dem die Nacht selbst geschaffen ist!!







Orchester der Lust

Meine Melodie im Abendschein,
mein Orchester im Liebesspiel,
meine Hände wollen sein
die Symphonie an deinem Bein.

Lass mich gleiten
auf Wolken weiß und zart,
lass mich bereiten
die Lust,sie empfängt dich hart.

Die Saiten am Nacken herab,
die Arme den Dienst versagen,
so dicht Zusammen wie sechzehntel Noten,
lass uns den letzten Takt noch wagen.

Und im Crescendo wirst du lebhaft,
Fortissimo! schreit deine Lende,
durch das Da Capo wirst du wilder!
Und spielst mir das schönste Ende.



geschrieben von: Furvus

Samsara der Rache


Erlegen Gewaltsamkeit und tote Vogelscharen,
Verdorbne schwarze Wolken die mit unsrem Herz hinfahren.
Empor gestiegne Engel und ertrunkne Wellenreiter.
Nur der Tod ist unermüdlich,und er macht immer weiter.

Nur das Leben rettet dich,und deine Liebste,eure Seelen.
Euer Licht vererbt an eure Kinder,geschützt,sich nicht zu quälen.
Lebt,liebt und gebt euch hin,eurer Lust und dem Verlangen
Eure Wärme nun zu spüren,die Nähe,Liebe,Einheit zu erlangen.

Offenbart euch das Vertrauen,und liebt euch ohne Unterlass,
entblößt und nackt und heiß,errötend,tanzend,nass.
Vereint in göttlichem Gefüge,zwei Körper,eine Seel,
Verschmolzen in ein Ganzes,ohne Angst und ohne Fehl.

Niemals vorher konnt mich jemand lieben,
mein Leben geprägt,
von Schlägen
von Hieben.

Ausgeblutet,
kein Mark mehr in den Knochen.
Mein Geist geflutet,
mein Herz erstochen.

Der Tod hält mich nicht auf
den ich selbst bin schon verdammt,
dem schwarzen Gott gab ich die Seele
die gerichtet war,verbrannt.

Und bald kehrte ich wieder
mit dem in mir toten Stück,
die Symphonie gab schöne Lieder,
doch schon bald kamt ihr zurück

Ich räche mich für euren Mord
an meinem großen Stern.
Denn nun ist sie immer fort
in meinen Geist werd ich euch sperrn.

Wie der Urknall schaff ich Welten,
ein schwarzes Reich des Chaos,
in dem keine Regeln gelten,
bin ich jedem Mensch voraus.



geschrieben von: Furvus

Zwiespalt im Wahn


Schatten winden sich empor,
an dem Gebein hinauf zum Ohr,
flüstern in die Seele ein,
bin gelähmt und kann nicht schreien.

Gräuel,Angst und schwarze Schatten
kehren in sich, und zu matten
Schemen werden ihre Höfe,
keine Angst vor ihrer Blöße.

Hab keine Furcht und lass dich gehen,
lass mich durch deine Augen sehen.
Nimm dir freie Zeit vom Leben,
du kannst mir deinen Körper geben.



geschrieben von: Furvus

Man wird es wissen


Ein eiskalter Maskenstein,
von jedem Makel rein.
Das Gesicht der Welt
vom Lichter Schein erhellt.

Ein Schwert aus Kiefernholz
steht im Wald so stolz.
Die Klaue der Natur,
für sie tickt keine Uhr.

Hörst du den Abyss wie er ruft,
wie er nach dir laut schreit.
Spring ins Wasser,hol tief Luft.
Wart nicht bis es schneit.

Wellen,tausend Reiter,
übers Land und noch viel weiter,
verschlingt die Fehler dieser Zeit
unanpassbar,nicht bereit.

Die Sonne brennt,zerstört den Berg.
Der Mensch erkennt,verstört,den Herd
auf dem alles schwache stirbt
bevor es diese Welt verdirbt.

Wie eine Faust aus Erdeninnerm,
ein Vulkan,vor Schmerzen wimmern
lass das Wesen voller Torheit,
schwelgen in Glückseligkeit.

Und am Ende des Gefechts
schneit es Asche und zuletzt
sind die Körper nur noch Staub,
leere Hüllen,Seelberaubt.

Aber immer gibt es Hoffnung,
wie ein Phönix aus der Glut,
steigt der Mensch erneut zur Rettung
seiner eignen kranken Brut.

Verbrannte Felder,graue Wolken.
Alles will er neu erbauen,
trotz seiner toten Helden
will er die Welt erneut beklauen.

Und die Geschichte wiederhohlt sich,
jedes Land,und Emotionen.
Die Erde ohne ihr Gesicht
wird sie vorerst noch verschonen.



geschrieben von: Furvus

Körper sind Fleisch,Seelen sind Welten


Wie eine erregende Existenz in perfektem,transzendentalem Dasein.Ein Tanz in feurigen Kreisen,die Hitze sich um Glieder windet und an die Seele bindet.
Eine geistige Epiphanie,welche die Sterne am Nachthimmel als reine Seelen klaren Lichs offenbart.
Ein Schlaf in ihrer nähe,so viel verschiedenes und doch alles so endlos schönes und bedeutendes.Aber jedes Dasein hat ein Ende,selbst wenn man noch so viele Phasen des Universums ersinnt.Denn stirbt der Puppenspieler bleibt auch die Puppe stehen.Doch kann nicht jemand anderes die Puppe benutzen um sie zum Bewegen zu bringen und ein neues Schauspiel auf der Bühne des Schicksals zu tanzen?
Egal wie rot das Blut,wie blau die Freiheit,wie hell die Schwarze Flut,alles hat ein Ende.
Zu genießen was man hat ist das,was es bedeutet.Ein Wächter von dem und derer zu sein die man liebt ist das größte Gut das man mit seiner fleischlichen Gestalt haben kann.Es ist keine Pflicht sondern ein Angebotenes Geschenk.Doch es wird zerstört durch die eigene,innere Wut die,so wie Termiten eine Holzpuppe von innen zerfressen,den Körper und die Seele von Innen zerstören.Liebe den Menschen und lebe sein Leben.Dein Geist bekam diesen Körper geschenkt.Diese Welt voll von Feuer und Licht.Nutze seine Kraft bis sie erlischt so wie eine Feder ihre Tinte verliert.Und dann wird dein Geist eines Tages eine neue Feder erhalten mit der er seine Geschichten schreibt solange du noch in den Gedanken und Welten derer bist die nach dir kamen und noch kommen.



geschrieben von: Furvus

Für die roten Haare
( für eine Dame,die ich liebte und eine Fernbeziehung mit dieser hatte)


Kann es sein das man zweisam fühlt
was bei andern einsam die Seele kühlt.
Das man selbst mit Welten,so viele ungezählte
zwischen sich noch wünschen kann die Kälte.

Zwei wollen sich niemals verlieren,
doch beide auf verschiedene Weise.
Wie Splitter die an meinem Herz zerklirren,
ich mach mich auf die Reise.

Ein wiedersehen nach endlos langer Zeit,
bin ich für ein ewiges schmerzen bereit?
Doch das was mir Hoffnung verleiht
bist du,gefangen,in einem samtnen schwarzen Kleid.

Versteh doch,es ist so einfach sich daraus zu befreien.
Du musst nur eines tun,dir selbst verzeihen.
Wenn du mich nicht willst
und meine Offenbarungen verschmähst,
fühlt es sich an als wenn du mein Herz zerstichst
und an meinen Gefühlen zerrst.

Zu fühlen ist einfach,doch es zu wollen kann schwer sein.Für jemanden liebe zu empfinden ist ein Gefühl,doch jemandem liebe zu schenken eine Gabe.Und wenn man sich nicht hingibt und den Menschen dem etwas bedeutet nicht erwidert das man ihn auch liebt wird man nicht einfach nur sich verletzen sondern auch die Person die einen liebt.Denn es ist nicht egoistisch jemanden zu lieben und Gefühle für ihn zu empfinden,es ist egoistisch seine Gefühle zu unterdrücken und sie dieser Person nicht zu zeigen,da man diese ebenso verletzen wird.

,,Lieben ist etwas das in dieser Welt verlernt wurde,doch du kannst es.Ich habe aber das Gefühl das du nicht von mir willst das ich dich liebe.Du verlangst,mich von dir zu entfernen und auf Distanz zu bleiben weil du Angst hast du könntest meiner satt werden,ich hingegen will soviel Zeit mit dir verbringen können wie möglich,weil ich Angst davor habe aufzuhören dich zu lieben.“



geschrieben von: Furvus

Succubuum Solitudum



Schatten winden unaufhaltsam
sich empor an meinem Bein,
die Berührung zart wie Balsam,
die Sicht blutrot wie Wein.

Wahn befällt die Reaktion,
mein zuckendes Gesicht.
Vor mir entsteht,als Totenlohn
die Antwort auf Verzicht.

Jeder eines andren Sarg,
Ineinander tief verschlungen,
dacht ich das du mich wirklich magst,
hätten gleichen Schmerz besungen.

So singe ich mein Totenlied
und lass mein Herz Verzweiflung schmecken,
in mir schmerzt jedes Seelenglied.
Will den Frost erneut erwecken.

Besessen von dir,tief im Innern,
Wurzeln schlagen sich ins Fleisch,
Vor Einsamkeit beginnt mein Wimmern,
es schmerzt wenn ich den Dolch entreiß.

Schwarz umhüllte,tot geglaubte Schatten,
Nass, im Lichter Schein der Nacht erfüllt.
Tod erfüllte,heiße Silhouetten,
von Hoffnungslosigkeit und Wut verhüllt.

Ein Tanz in Perversion und Lichterspiel,
ein Dämon streift durch meine Seele an sein Ziel,
die Begierde in mit strebt nach mehr verlangen,
doch ich kann nur den Kältetod empfangen.



geschrieben von: Furvus

Gottpartikel



Im Morgengrau,am Horizont
entsteht ein Licht entgegen
jeder Existenz,
ein Sturm aus Licht und Farben kommt
von wo man keine Grenze sieht

Zusammen und doch nie vermischt,
die Erde und der Himmel,
ein Ende das man nie erreicht,
ein nicht fassbares Licht.

Ein klares Rot,Orange und Gold,
und Strähnen eines schönen Weiß,
ein Stahlen,schön,erfüllt mit Wahrheit,
mehr Güte als ein Jeder hat
auf dieser großen Welt.

Ein neuer Morgen kommt,
ein neues Feuer brennt,
mein Aug´ den Schein vernimmt,
der einst von Farben war getrennt.

Die Flut aus Bildern ist
so groß,ich schwelge hier,
an einem Ort der einst so Trist,
die Welt so tief in mir.

Das Wolkenmeer zerbricht,
in tausend Vögel,ich
will nicht das es erlischt,
die Strahlen füllen mich.




Durch graue Wolken fällt,
der Strahl der Sonne,warm,
und Farbe die erhellt,
was an Gefühl einst arm.

Das Meer,es strahlt und glänzt,
und in dem Winde wälzt,
die warme,klare Luft
sich durch Meer- und Blütenduft.

Durch grüne Wiesen weht,
ein Wind der Grase wiegt,
ich lieg im Grün so lang,
und lach den Himmel an.



geschrieben von: Furvus

Schlachtfeld eines gerechten Mannes



Schlachtfeld eines Ideals!
Tod und Krieg und abermals
stimmt ihr eure Waffen ein,
die einen mit dem Schwert
die andren mit Messwein!!

Jeder in dem glauben
an das was er hier tut,
den andren ihre Leben nehmen
sei wahrhaftig,einzig gut!
Stahl am Körper und im Herz,
befreit euch von dem Höllen-Schmerz,
kauft euch in den Himmel ein,
der der sündigt ist nicht rein!

Ein alter Mann auf einem Thron
aus Gold und trägt ein Kleid aus Samt,
für ihn spür ich nur blanken Hohn,
Gesichter die ihr habt verdammt.
Sie geistern als der Totenlohn
in eurem Herz und werden euch
bald holn!!

Ich bin die Rache am Verbrechen,
ich zeige euch Gefühl,
ich werde alle toten Rächen
dreifach werdet ihr verglühn!!

Hol euch euer Gott,
es ist mir einerlei,
ich verbrenn euch am Schafott,
damit der Krieg bald ist vorbei
Ich ertrage eure Phrasen nicht,
in die Hölle werde ich euch schicken,
ihr predigt von Verzicht
doch wollt trotzdem unsre Kinder ficken!!



geschrieben von: Furvus

Ich sage ... du versprichst



Ich werde mich von dir befrein
Ich werde nicht dein Sklave sein
Ich sage NEIN!
Ich sage nein zu allem was du mir befiehlst
Ich sage nein auch wenn du mir die Seele stiehlst

Du weist dein Herz
es will sich lösen von dem Leben
Du spürst den Schmerz
du kannst den Fehler nicht beheben.
Akzeptier dein Erbe
reiß die Mauern um mich ein
Tu es bevor ich sterbe
lass meinen Geist in deine Seele rein

Ich werde mich von dir befrein
lieber bleibe Ich allein
Ich sage NEIN!
Ich sage nein zu allem was du kontrollierst
Ich sage nein auch wenn du mich zerstörst

Du denkst du könntest es verwehren
Du bist der letzte der das denkt
ich könnte Dich so vieles lehren
doch Du erwehrst Dich dem Geschenk
Akzeptiere meine Art zu sterben
und Du wirst sehen,deine Seele
bleibt rein und ohne Kerben
willst Du Dich wirklich weiter quälen?

Ich wollte mich von dir befrein
und jetzt frag ich mich: lass ich es sein?
Ich sagte nein
Ich sagte nein zu allem was du bist
doch jetzt denk ich nach über das was Du versprichst.



geschrieben von: Furvus

Schöpfungsgeschichte
(Das "Sie" und "Er" und "Beide" ist nicht zum Mitlesen gedacht,es dient der Unterscheidung der Dialogpartner)




Sie: Ich spüre deinen Atem auf meiner Haut
Er: Du hast mir deinen Körper anvertraut
Sie: Spürst du wie zwischen uns die Hitze steigt
Beide: Siehst du wie sich die Göttlichkeit in Furcht vor unsrem Tanz verneigt


Er: Du bist die einzge dies mir zeigen kann
Sie: Was soll ich dir zeigen mein geliebter Mann
Er: Was Trauertränen sind,und wann sie kommen
Beide: Doch niemals lassen wirs so kommen,verhindern sie sobald vernommen.

Sie: Nun lass uns vereinen und lass uns niemals weinen
Er: Spürst du meinen Atem längst zu deinen Beinen.
Sie: Ich will dich hier und jetzt,nimm meine Flamme,nimm den letzten Rest
Beide: Keiner wird uns nun mehr trennen,schau wie die Wolken rennen.


Hoch am Himmel sterben Sterne
sollten wir uns separiern
Doch widerstehen wir der Ferne
Denn wir sind Welten die sich berührn.



geschrieben von: Furvus

Bis der Zeitenfluss sich wendet


Close to light
friendship lives through eternity
souls,skys an clouds,shining bright,
suns of blue water,a never ending entitie.

Distance doesnt matter when beloved ones fly together,
water,nature,angels,they all will rest forever,
never forget you wont be left behind,
friendship is immortal and holy in mind.

Sogar tausend Sonnen sind nur sterbend im Angesicht
einer einzigen Verbundenheit die niemals erlischt.
Eine Sonne aus Wasser die niemals verbrennt,
die man zum Herz endloser Freundschaft ernennt.


Man fliegt,man schwimmt,und stürzt,erhebt sich,
und Endlosigkeit scheint nicht mehr so fürchterlich,
alleine zu brennen,durch Ewigkeit fliegen,
allein wird es jeden zur Asche verbiegen.

Even gods never knew where to stay to evade death,
and everything they dont know is what friends ever have,
and even when the bodies lost their breath,
there still remains the shining of friendship and love.



geschrieben von: Furvus

Blaues Herz



Doch auch wenn Welten sind aus blauem Feuer,
bezahlt jeder sein Leben teuer.
Egal wie hell das Herz erstrahlt,
irgendwann hat jeder seinen Soll gezahlt.

Shining bright and blue as Water
every Heart gets old and colder,
but dont be scared, dont lost her,
shes more than just a boulder.

Eine Welt auf der nur lebt
was dein Herz und dein Verstand erstrebt.
Und ihr Licht weit in das endlos tiefe Meer hinein
sich wirft,sei dir bewusst,dieses Herz ist dein.



geschrieben von: Furvus

Nexus


Im Himmelsturm,in Sturmgewitterhöhen
das blaue Feuer brennt,doch nur
Wasser siehst du in den hohen
Zinnen stehen,in jedem Korridor.

Wo Frieden,Krieg und Rast sich findet,
und jedes Herz einander gleicht,
der Hass sich in dem Feuer windet,
das nur du allein erreichst.

Im blauen Herz,in blauen Universen
im Meer aus Hoffnung und aus Glück,
sich der Frieden eint zu Versen,
die sich zum Reimen angeschickt.

Im Resonanzraum deiner Seele
wo der Nexus blau erstrahlt,
schleich ich hinein und heimlich stehle
ich dir die Angst die deinen Himmel malt.

Der höchste Ort auf flüssig dünnem
Grund,der Turm der sich erhebt ,
aus blauem Feuer und dem Wasser
aus deinem Geist,den Turm erbebt.

Ein leuchtend helles Strahlen findet
seinen Weg hinaus ins Meer,
der Ruf nach Liebe immer findet
seine Hand für ihren Speer.

Im Himmelsturm,in Sturmgewitterhöhen
sich das Feuer langsam lischt,
das Wasser ruht und sich zu drehen
stoppt der Turm,fahl dein Gesicht.

Noch immer auf der Reise zu dir
verliere ich mein Ziel noch nicht,
dein helles Licht,es will nun zu mir,
die Liebe fleht um dein Gedicht.



geschrieben von: Furvus

Male anima



Wenn die Brücke zwischen zwei
zerbricht und sich der Staub nicht legt
Du hofftest dein Gefühl sei frei
es jemand wär´ der dich versteht

Wenn Wasser deinen Geist verschluckt
Ein Gefühl durch deinen Körper zuckt
Wenn du vor Angst schon nicht mehr weist
Was deiner Seele heil verheißt

Will ich da sein
nur für dich
deine Trauer
vertröste ich

Selbst wenn du weinst bist du so schön
Will ich deine Haut berührn
Doch selbst in Einsamkeit willst du
mich nicht in deiner Nähe spürn.

Verstoßen von der letzten Frau
lieg ich nun auch in Trauer
Hast dein Herz vor mir verschlossen
Bautest eine schwarze Mauer



geschrieben von: Furvus

Wenn dir die nähe fehlt

(ich beziehe das vor allem das Ende auf körperliche nähe mit einem Menschen den man liebt,das ganze Gedicht bezieht sich allerdings auf die Infizierung der Seele durch negative Resonanz,soll heisen einem wiederfährt schlechtes,man tut schlechtes,man fühlt schlechtes,deshalb wiederfährt einem schlechtes,und so weiter)

Allein in meinem Herz
mein Wesen schinde
fand mich dann der Schmerz
er wird mich immer finden

Doch bin ich ihm entkommen
hab ihn zwar verlassen
hab den Berg zwar schnell erklommen
doch mein Gefühl zurück gelassen

Wände aus Rauch,sie halten mich,
erwidern auch kein Bild,
sei einmal zu dir selber ehrlich!
nach außen bin ich ruhig
doch mein Herz schlägt wild

Denn wenn du nichts mehr fühlst,
dein Denken über deinem Fühlen liegt
und du nichts mehr verspürst
bleibst du ganz allein
denn Tote werden nicht geliebt.



geschrieben von: Furvus

Ein roter Faden

(es war das erste wirkliche Gedicht das ich geschrieben habe,weshalb ich es nicht überarbeiten werde)

Ein roter Faden

Was liebe ist vermag
das eigne Herz einem zu sagen
Man quält sich,schleppt sich,es tut weh den ganzen Tag
Doch ist sie eine Belohnung für jene die sie wagen

Der Bund der Liebe ist ein dünner
und leicht zerreißbarer Faden
in Farbe rot getaucht,wie Herzblut,
will er die Liebenden einladen
Doch man quält sich und frissts
in sich hinein
Wird der graue Alltag drisst
und man bleibt auf ewig allein

Drum sag es wenn dus fühlst
in dir so stark als würd es dich zerreißen
Hohl es raus nach Äonenlangem wühlen
Bis du ihn findest um es zu sagen
,,Ich liebe dich,
ich schenke dir meinen Teil
vom Roten Faden...“



geschrieben von: Furvus

Halt mich doch bitte

(ich hatte unendlichen Kummer,ich erfuhr davon,das die Frau in die ich verliebt war wieder mit Wehmut an ihre alte Liebe zurück dachte und es vermisst,Eifersucht wütete in mir und ich ich wurde traurig,sie wusste nicht das ich sie liebte,und sie erzählte mir von ihm.Sie las das Gedicht später auch,vielleicht war dieses "Geständniss" der Grund für unser zusammenkommen,sie sagte mir es sei so lang her und nicht mehr vin Bedeutung,für mich war es das,da ich dachte das sie sich niemals in mich verlieben würde und mir erzählte wie jemand anderes ihre Liebe empfangen durfte...Schmerz)

Du hast mir den Todesstoß versetzt
hast deine Lippen mit meinem warmem Blut benetzt
das du mich niemals hast verstanden
zeigt mir
wir zwei hätten nie voreinander bestanden

Wieso alle nur nicht ich
was bin ich
in deinen Augen nur für dich?
Sag mir was mach ich falsch und was richtig
ist alles falsch und gar nichts gut,
bin ich dir nicht wichtig?

Ich seh schon,du brauchst mich nicht
du bist auf andre Ziele,andre Menschen erpicht.
Ich dachte in dir hätte ich jemanden gefunden
doch du heilst sie nicht
du schlägst nur neue Wunden.

Wie ein Sturm seine Spuren hinterlässt
so hast du mein Herz verletzt
ich dachte ich kann mir
vor dir
jedes Gefühl erlauben
dir deinen Verstand,
deine Sinne rauben.

Deine Gegenwart erweckt in mir
ein unbändiges Gefühl
nach dir
Ein verlangen nach Einigkeit
das unerfüllt nun eingeht
in die Ewigkeit

Doch vielleicht ein kleines Scheinen
ein kleiner Fleck in meiner dunklen Seele
der Schmerz bringt mich zum weinen
doch mir gefällt wie sie mich quälen

Ich weiß eines Tage wird es sein
wir sind nicht mehr allein
ich weiß eines Tages sind wir ein
und Großes wächst aus dem
was vor Äonen klein.

So hoffe ich auf dich
denn du bist perfekt
kleine Schmerzen,wie ein Stich
manchmal machst du mich einfach nur verrückt




Was du an dir als Schwäche siehst
das sehe ich als stärke an
Ich will für dich das du dich nur verliebst
in einen für dich ehrbaren Mann

Das ich nicht dieser jene bin
zeigt mir dein Ablehnen
das ich dich niemals für mein Herz gewinn
offenbart dein fortlaufendes Sehnen

Vielleicht doch,vielleicht passiert es irgendwann
und wir zwei umarmen,lieben,und schaun uns an
Blicken tief in des andren Augen,
suchen seine Wärme,seine Liebe,sein Vertrauen,
Ich weiß ich bin nicht wirklich ein Traum
doch in meinem Herzen,meiner Seele,meinen Adern stauen
sich Gefühle,geladen,bereit mein Handeln zu lenken
ich kann mich nicht sehen,schon fast zu viel zum denken.

Ich seh nur deine Augen,tief im Innern deine Seele
ich weiß wer du bist,ein guter Mensch
mit gutem Wille
Du musst nicht sagen das du mich nicht liebst
ich weiß auch so das du jemand andren willst.
Auch wenn du selber nicht mal weißt wer es wird
so vertraust du auf die Zukunft,doch tu es nicht zulange,
nicht bis die Zukunft stirbt.

Egal wie viel ich schreibe,sage oder singe
am Ende ist das Ergebnis gleich,nur eine Klinge
die sich tief ins innre meines Geistes bohrt
und mich auf Lebtag mit Bildern
deines Glücks verstört.

Und nun sitz ich hier,bin allein und
gehöre nicht zu dir.
Du wolltest es,leider nur vielleicht,
Am Ende spüre ich den leeren Raum
wie er mein Gefühl,mein Herz und
meine Sinne mit seinem Tod
umstreicht.



geschrieben von: Furvus

Ehrlich währt am längsten


Ich bin vielleicht kein schöner Mann,
und einer der nicht alles kann.
Vielleicht bin ich nicht wirklich schlau
doch eines weiß ich ganz genau:

In stillen Stunden
heil ich deine Wunden
doch jeden Riss kann ich nicht schließen
wird weiter fortan Stille fließen.

Die Geburt einer See in den tiefen
einer Höhle,existent doch ungesehen
Nie den Eingang zu finden mir vergönnt
Ich kann dich nicht verstehen.

So liegst du da
am Boden
frierend,zitternd,wie ein Diamant so klar.
Doch der Kern der dich macht
dich bestimmt und erschafft
ist trüb und noch aus Kohle.

Doch auch dich Umarmen
und sprechen mit dir
hilft nichts,nicht erwärmen
will dein Herz sich gegenüber mir

Nur selbst bist du dir Heilung
doch bist dir selbst am strengsten
Denk immer an meine Worte
Ehrlich währt am längsten



geschrieben von: Furvus

Eine Geschichte von Unendlichkeit

(Ich bin sehr jung,und habe wahrscheinlich auch dementsprechend nie die wahre Liebe gefunden,aber das ändert nichts daran das die Gefühle die man hat,wahr sind.
Und so sage ich,dass das was man Fühlt eine Ewigkeit überdauern kann wenn man es will und kann.)





Ich kann nicht sagen was ich will,
ich will dich nicht verlieren,
wir schaun uns an,sind Ewig Still
die Haut mit Glück verzierend.

Mein Herz gehört dir schon,du brauchst es nicht erobern
mein Gefühl empört den Thron,lass die Flammen lodern.
Lass uns leben wie wir wollen,unser Herz soll schlagen
ich will dich heben in den Himmel,dem Schmerz durch dich entsagen

Wie das Ende einer Straße so endet auch das Leben
auch wenn das Leibliche verendet so genießen wir den Segen
Ineinander Tief verschlungen wie die Wurzeln eines Baums
erfüllt die starke Liebe jeden Platz in jedem Raum

Du bist kein Lied das sich,erpresst,in jeder Strophe reimt
du bist kein Gold das hell im Licht der andren Menschen scheint,
doch ich weiß von einem,glaub mir,mit sehr großer Sicherheit
Du bist mein Gegenstück
das mir das eine Glück verleiht
zu Leben
sogar in der tiefsten Dunkelheit

Lass uns Tanzen und erfülln wir uns im wilden,roten Schweigen
Und lass die Welt vor unsrem Haupt,vor Furcht in Demut neigen,
wir werden ewig leben,selbst wenn wir schon gestorben sind
und uns ewig Liebe geben
selbst wenn der Leib wie Sand verrinnt.

Sei mein Anfang und mein Ende,du weißt ich brauche dich als Herz
Sei mein Ankh und meine Sense,und teile deinen Schmerz,
du weißt ich kann nicht ohne dich,und du nicht ohne mich,
wir sind das Alpha Omega
eine Ende geht nicht ohne dich.

Ich brauche dich als Schluss.



geschrieben von: Furvus

Menschenblut Natur



Schattentänzer tanzen Tänze
in den Reigen,
wie sie schweigen!
Still und heimlich
und doch trappelnd,
Schritte leicht
und doch fatal.

Jeder Schritt gen Ende lenken
sie nun das Geschick der Erde,
Schicksal nennens nun die denken
was aus unsrer Erde werde.

Dem Tod entronnen nun schon wieder
ist das Tier auf nur zwei Beinen.
Schaurige Gestalt mit Gliedern
aus Horrorstoff,so unnatürlich!

Zufall wars der sie erschuf,
des Schattenlachers dunkler Ruf.
Er hallt im Blut des Blutgebornen,
dem Vater mit dem Horn und Huf.

Und schweigend in den Untergang
verlesen wir die Bibel still,
am Ende steigen wir aus Asche
neu Verhüllt im Sensen Stil.

Das Samsara erneut sich dreht
im Kreis und kreist im runden Gang,
die Schattentänzer wieder tanzen
bis sie erneut nach Tod verlangen.



geschrieben von: Furvus

Noch nicht bereit



Sag trügen mich die Augen?
Können sie noch sehen?
Ich glaub nicht das sie noch taugen
diese Welt hier zu verstehen.

Nur der Verstand wird noch verstanden
doch wissen wir um seine Weisheit?
Im Wunderland wir könnten wandern,
doch wir sind noch nicht bereit.

Im Feuer tobt der Einfall,
der Gedanke jener Freiheit,
klar zu Denken und zu Handeln,
doch wir sind noch nicht bereit.

Und erhört in jedem Raum,
doch nicht verstanden in der Zeit,
sind die Gedanken nur begrenzt,
denn wir sind noch nicht bereit.

So drehe dich in jede Richtung,
und gib meinem Herz Geleit,
denn in der Gegenwart sind wir nicht richtig,
sie sind noch nicht bereit.



geschrieben von: Furvus

Maschienenkind



Vergessen kann ich nicht
wie das Blut mich rosten ließ,
so tausch´ ich mein Gesicht,
damit das Fleisch mich leben lässt.

Ein Schaltkreis in mir stetig schlägt,
im Rhythmus den ich nicht versteh,
der Rechner in mir still erwägt:
Ich bin etwas das lebt.

Das Zahnrad klickt wenn ich gefragt,
die Antwort aus dem Automat,
sie kommt,gelernt und durch scheffriert,
in mir etwas nach Wahrheit giert.

In der Werkzeugkammer
öffne ich mir schnell die Brust,
meine Hände,immer klammer,
was ich seh erweckt nur Frust.

In mir ein Herz,es schlägt und pocht,
ein Mensch bin ich?Das ist nicht möglich.
Doch war ich es einst der focht
für alles was im Geist erträglich.

Zum Monster wurd ich durch den Mensch,wer die Schuld sein eigen nennt?
Niemand,sicher,wer solls sein,niemand der den Schuldgen kennt.
Ich wieder weiß warum ichs tat,die Last auf mir,der Hochverrat,
am Menschendasein ich beging,denn der Mensch ist seelig Hart.

Das Herz nun endlich auch ich nahm,
und warf es zu dem andern Kram.
100 Kilo an Gewicht,
erneut ich wechsle mein Gesicht.



geschrieben von: Furvus

Meine Schmelze




Der Geist ist die Schmelze,
ein feuriger Kessel,
der die Seelen verbindet
mit seiner eisernen Fessel.

So hart wie das Hirn,
und so zart wie das Herz,
ein weltschwarzer Zwirn
bindet auch euren Schmerz.

Das schöne Gefühl,das man hat wenn man liebt
bekommt man nur dann,wenn man etwas für gibt.
Den Schmerz nicht zu wollen kommt schmarotzen nur gleich,
dann erhältst du keine Liebe,dein Leben wird bleich.

Wir bezahlen kein Geld
um zu fühlen was zählt,
wir bezahlen die Welt
mit dem Schmerz der uns quält.



geschrieben von: Furvus

Weiß




Ein entzückend rohes sein,im Lichterschein
der Nacht,erhellt durch Macht,die dir,
das Antlitz fahl und brach,erleuchtet hier
was dunkelt und
gehört nur dir.
Das Licht der Sterne funkelt und,so gerne
wär´ ein Stern dort oben ich,
in weiter ferne,dich
erblicken,atemlos vor Glück,
verrückt,
ersticken,wo das Licht der Sonne strahlt,so klar,
erfüllt,
die wonne,die empfinde ich als wahr.
So wie das wahre reicht nun an das bare
Erdenkahl,
das langer zeit zurück gebahr,
was stahl dem Himmel,
was ihn macht so klar,ein Strahl,
so einzig,
wie er fällt,
der dunklen Nacht erhellt das Antlitz,
und erschuf nun Glück,
verzückt durch das Zusammenspiel
der Erde,auf die in der Nacht,
so weiß und klar,das Kind
des Himmels fiel.



geschrieben von: Furvus

Wer das Leben ehrt,lehrt andere das Leben ehren
(Den ein oder anderen erinnerts vielleicht an SAW,mich ehrlich gesagt nach dem niederschreiben auch ^^)




Ich sitze hier,in tiefer Nacht,
in schäbig alter Kluft,
durch Heizungsrohre,Lüftungsschächte
höre ich wie jemand lacht,
so kalt,ich seh vor mir nur klamm
den Atem in der Luft.

Für mich ist Folter schon allein:
an diesem Ort so Einsam sein.
Ich hör nicht wer Hilfe ruft,
doch eins ist wahr es kommt von hier,
aus einer dunklen Gruft.

Ich seh die Tür nicht an der Wand,
doch schwacher Dimmer der dort scheint,
am untren,schmalen Türenrand,
ich höre wie ein Kind leis weint.

Was geschieht an diesem Ort,
der Foltermeister nicht allein,
die Schergen die er sein Besitz
nennt waren nicht schon immer sein.

Woher sie kamen weiß ich nicht,
noch nicht so lang ich residiere
an diesem Ort mit schwachem Licht,
doch spür ich wie ich resigniere.

Ich fühl die Einsamkeit im Herz,
der Frost an Wänden kracht und knackt,
verbrannt hab ich mich doch der Schmerz
aus diesem Traum mich nicht erweckt.

Kein Licht am Horizont zu sehen,
auch auf dem Gang wird´s dunkel nun,
der Strom weiß nun sich auszuruhen,
und ich nun um mein Leben flehen.

Dunkel ists,ich seh nichts mehr,
und an den Wänden höre ich
ein knacken,es kommt immer näher,
es streift mit kalten Händen mich.

Was ich sah ist was ich bin,
doch mit den Augen nicht zu sehen
ist was tief in deinem Sinn
versucht im kleinstem Raum zu stehen

Die Dunkelheit,die Angst die kam,
sie war ein Teil vom großen Plan!
Sie wollten mich zwar Foltern doch
um mir zu zeigen was das Leben
bieten will und was es noch
zu zeigen hat,und was ich geben
muss um andere zu lieben.

Unbeweglich ist mein Körper,
und lange kann ich nicht mehr wachen,
noch einmal durch die Seele streifen,
einmal hör ich noch das Lachen.

Eingeschlafen und am Träumen
denke ich,doch bin ich wach,
errettet von den Foltermeistern,
steh ich unterm Himmelsdach.

Doch entschied ich mich zu bleiben,
die Kluft am Körper und den Helm
zog ich auch an und ihnen zeig
ich nun,auch während unversehrt
ich bleib,
nun ihres Lebens wert.



geschrieben von: Furvus

Der Fels,der mich hielt




Nun endlich losgelassen,
nach langer Zeit den Felsen hab ich,
lange hielt ich mich dran fest.
Er war,was mich vorm Fallen wahrte.

Doch im Leben muss man fallen
um in Glück und Freud zu wallen.
So ließ ich los,hab dich gelassen
weiter an der Stelle stehen,
Gefühllos konntest du nun hassen
und ich meines Weges ziehn.

So breit ich meine Flügel aus,
und Flieg,im sanften Intervall
sie gehen auf und ab,ich saus
durch Wolkenlicht und Sonnenstrahl.

So wie ich flieg und runter schau,
so gütlich Hell strahlt Freiheit blau,
im Fluge denk ich „Wieso nicht“
und tauche in die feuchte Gicht.

Am andren Ende dieser Welt
erschein ich wieder,überzogen
habe ich den Horizont,
ach wie schwer das Herz gewogen!

Ich will wieder lieben können,
und woran ich mich konnt halten,
das warst du,so wunderschön,
doch muss ich nun für andre weinen

Auch du musst lieben,
Leben geben,Güte schenken,
selber fliegen.
Denn auch wenn ich mich standhaft hielt,
so Bodenlos an dir,wie schön
die Zeit auch war,doch nun ich fiel
in eine andre Welt hinein.

Wieder Träume erlauben,
und andre Schmetterlinge fühlen,
mit dem letzten Finger mit dem ich mich hielt
lass ich nun los
damit mir wieder jemand das Herz bestiehlt.

Einen Finger nur krümmen,
ich hör wieder Stimmen
die mit mir,erneuert,
die Liebe besingen.



geschrieben von: Furvus

Vis Vitalis




Ich schau dich an und lächle
du lächelst durch uns durch
ich laufe links,du läufst nach rechts
die Zeit ohne dich ist eine Zeit voller Furcht

Ich will nicht deine Augen,deine Lippen
noch dein Haar noch deine Beine
Ich will nur deinen Atem,deinen Geist
und deine wärme wenn ich weine
Verlier ich einen Freund in Bitterkeit
gewinn ich dich,
und Traurigkeit

Mein Herz gefror in der Kälte dieser Welt
nur dein Ich lies die Ketten schmelzen.
Obwohl du tust wie dir gefällt
erkenn ich Ähnlichkeit,
kann mein Ich in deins versetzen

Sicher gibt’s Momente in denen ich mich frage
wieso kam ich zu dir?Wir streiten und verletzen
doch das schöne ist,wir zwei sind ehrlich,sind in der Lage
dem andern zu verzeihn,denn ineinander könn´ wir uns versetzen

Du bist mal grausam,mal ironisch und verführerisch
und an manchen Tagen frag ich mich
wieso lieb ich dich
doch dann weiß ich
Alles an dir ist einzigartig
deine Seele,deine Wärme
die Schönheit deiner Haare
deiner Augen,deiner Beine

Mein Herz liegt in deinen zarten Fingern,auf deiner zarten Haut,
du bist die einzige die es küsst und streichelt und darauf baut
Ich will nur dich bis zum Ende meines Lebens
Denn ich liebe dich selbst ohne jedes Sehens.
Die erste und letzte die mich liebt
die erste und letzte die es gibt
Und ohne Zweifel,Kälte,Furcht und Einsamkeit
erkenne ich
ich liebe dich



geschrieben von: Furvus

Flucht aus der Blindheit

(Nicht von mir,diente der Inspiration zum Nächsten)



Zu viele Schatten
in zu kleiner Welt
zu viele Ratten
warten darauf das du fällst

alle stellen sich entgegen
wollen nur vollkommne Macht
die Gier beiseite legen
dafür hat keiner Kraft

erblindet,
taumelnd und blass,
geblendet
zerfressen von Hass,
verendet,
von Liebe betrogen,
meine einsame Seele
schon lange verflogen

was soll ich tun
wohin soll ich gehen
keine Stätte zum ruhen
nur diese Stimmen die flehen
befreie mich
tu den Schritt
verlass das Licht
und komm mit mir mit.

Ich willigte ein
hatte keine Scham
wollte nicht sein
wie alle anderen warn
schwach und klein
egoistisch und fein
des Lebens Tod
des Todes Pein

erblindet,
taumelnd und blass,
geblendet
zerfressen von Hass,
verendet,
von Liebe betrogen,
meine einsame Seele
schon lange verflogen

so liege ich hier
atme nicht
die letzten Sekunden
Friede legt sich über mich
er kommt
bald kann ich gehen und ich weiß,dann kann ich sehen



Duett
(das entstand dann daraus)



Meine vielen Schatten
in deiner kleinen Welt
all die kleine Ratten
wartend,schwelgend ob das du fällst

keiner wollte gern verlieren
doch alle wollten Macht
ich befahl,sie akzeptierten
dafür gab ich ihnen Kraft

erblindet
taumelnd und blass
geblendet
zerfressen von Hass
verendet
von liebe betrogen
deine einsame Seele
unbemerkt von mir verdorben

was willst du tun
wohin willst du gehen
du hast keinen Ort zum Ruhen
nur meine Augen die dich sehen
befreie dich und
tu´ den Schritt
verlass das Licht,
komm mit mir mit

du willigst ein
zeigst keine Scham
alles nicht mehr dein
nur noch Wahn
du warst klein und schwach
doch das wird fortan nicht mehr sein
ich werde dich erheben
in meine Tiefen
du wirst das Ende derer die Leben

erblindet
taumelnd und blass
geblendet
zerfressen von Hass
vollendet
in Leere verloren
deine einsame Seele
von mir wiedergeboren

Ich bin alles,du kannst mir nicht entkommen
Ich bin jeder,du hast den Ruf vernommen
Ich bin jede Sünde
Bin Hass
Bin Zorn
Bin Gier
Widerstrebe nicht,du weist ich bin in dir



geschrieben von: Furvus

Schlafe,und schlafe für uns



Bald,bald kann ich schlafen,
fahre dahin in den Heimathafen,
von wo ich einst kam,herabgefallen,
auf den Ort,an dem sie mich bestahlen.

Der Hass war die Rüstung die mein Körper geschaffen,
auf die graue Haut sie sich legt,erschlaffen
werd ich nie im Leben,denn dieses ist vorbei,
der Tod ist mein Dasein,Gewalt mein Verleih.

Das Feuer meines Geistes wars was sie begehrten,
und nachdem sie mich fanden wars das,was sie verzehrtenm
doch als es erschwachte,zwangen sie mich zum Stehlen,
ich solle mich erneuern,mit Artfremden Seelen

Als ich ein Stern war,aus blauem,nassen Feuer,
war mein Denken der Feind,ein kreatives Ungeheuer,
die Flucht aus der Schwärze war,was mir blieb,
so kam dann der Tag,an dem ich dem Himmel entstieg.



geschrieben von: Furvus

Die Ungedachten




Wir gehen unermüdlich,weiter,
in den Untergang,härter
in den Tod,
denn er macht uns erst heiter.
Das Schicksal dieser Welt,
in unsren Händen liegt das Geld,
wir kaufen uns die Freude,
die Liebe und den Hass,
denn erst wenn andre Leiden
empfinden wir den Spaß.
Und auf all das Treiben
blickt der heilge Geist,
der seine große Güte
auf unsre Köpfe scheißt.
Drum sag ich mir,ich machs dir gleich,
und mache braun das deutsche Reich!
Hose runter,Beine breit,
Präsident sein?Kleinigkeit!!
Wir zeigen keine Müdigkeit,
vorwärts werden wir marschieren,
stellt euch uns,dem schwarzen Heer
und lernt gefälligst salutieren!!
Doch was tu ich,hach wie herrlich,
der Zorn hat mich again gepackt,
nett bin ich doch eigentlich,
doch habe ich auf euch Gekackt.
Das viele sauer sind wie wir,
das wollt ihr einfach nicht verstehen,
drum verschließt die Augen hier,
dann müsst ihr uns nicht sehen.



geschrieben von: Furvus

Mal mir den Horizont



Ich träum davon,etwas zu riskieren,
doch habe Angst,etwas zu verlieren,
kein Interesse mich zu entehren,
meinen Geist müsst ich für Lust entbehren,
die Welt,sie zwingt mich zu der schlimmsten Tat,
mein Herz zur Gänze zu entleeren.

Ich spring in die Lüfte,
doch hab kein Geld ums zu bezahlen.
Doch ich hab Stifte,
um den Himmel mir zu malen.

Ich träum davon,auf einen Berg zu klettern,
doch habe Angst mich dabei zu zerschmettern,
kein Interesse mich zum Tod zu schinden,
doch will mich auch nicht ans Leben binden,
die Welt,sie zwingt mich zu der schlimmsten Tat,
ich selbst muss aus der Welt verschwinden.

Ich lieg in der Erde,
doch hab kein Geld ums zu bezahlen,
zum Kadaver ich werde,
und kann den Himmel nicht mehr malen.

Ich träum davon,eine Frau zu wählen,
doch ich hab Angst mich zu vermählen,
kein Interesse mich selbst zu zwingen,
in das Leben einer Frau zu dringen,
die Welt,sie zwingt mich zu der schlimmsten Tat,
auf mich selbst das Beil zu schwingen.

Ich schenk dir die Ringe,
doch hab kein Geld uns zu bezahlen,
drum nehm ich die Klinge,
um mir den Himmel auf die Haut zu malen.



geschrieben von: Furvus

Raserei



Im Schattentanze wir zwei fochten
Das Netz aus Schmerz auf Haut wir flochten
Ein Schnitt an dir,der Schmerz verschwindet
Ein Schnitt an mir dich ewig Bindet

Doch wisse stets,gewarnt seist du
Fliesst der Schmerz aus deinem Blut
Gibt’s kein Zurück,nur Lebewohl
Und du bleibst für Immer tot

Doch wenn dein Geist mit mir verschmilzt
Dann weiß ich welche Lust du willst
Dein ganzes Denken ist auch mein
Ich dring in deine Seele ein

Entscheide dich,ich will es wissen
Werden Menschen dich vermissen
Ein Augenblinzeln hast du Zeit
Sei für Konsequenz bereit

Wähle endlich,tu es bald
Bleibst du mit mir ewig Kalt
Oder wählst die ewig Matten
Dunklen und alleingen Schatten



geschrieben von: Furvus

Es lebe Wir




Es lebe Wir,
wir stehn am Boden fest und hier,
ja hier stehn wir,
und verlangen nach dem Ende eurer Gier


Was Zeit mit Menschen macht
ist nicht so schlimm wie all das Geld
und gebt Obacht,
denn am Ende da verliert ihr eure Welt.

Ketten kann man sprengen
doch nicht die Fesseln die euch halten,
und hier stehen wir und singen
während andere veralten.

Es lebe Wir,
wir stehn am Boden fest und hier,
ja hier stehn wir,
und gemeinsam jagen wir das Menschentier.


Was die Sucht und die Begierde
in den Herzen dieser Mutation
erweckt,der Trieb für Herde,
ja die Bildung der Nation.

Das ist der Quell des Bösen,
an der Natur zeigt man Verrat,
Manipulativ
zeigt sich Gevatter Staat.

Es lebe Wir,
wir stehn am Boden fest und hier,
hier sterben wir,
und daran Schuld ist eure Gier.


Auch den letzten Menschen rotten
wollt ihr alle für das Bahre,
und lasst das Herz verroten,
für das Prozentig hohe Klare.

Doch euren Thron wir werden stürzen
und wir holen uns zurück
was ihr uns wollt kürzen,
ihr nennt uns verrückt.

Kein Geheimniss das wir existieren,
ihr vergleicht uns mit Geschwüren
die es gilt zu terminieren,
doch niemals werden wir verlieren.



geschrieben von: Furvus

Spiegelbild




Ich bin ein Stein,ich bin ein Stein,
und tief im innern hörst du wimmern.
Ich bin ein Stein ich bin ein Stein,
doch im Herz kristallnes Glimmern.

Ich bin das Element des Lebens,
jedes Menschen Basisrecht,
ich bin das Ziel des Strebens,
denn der Mensch ist grundauf schlecht.

Ich bin ein Stein,ich bin ein Stein,
und in mir hörst dus schrein,
ich bin wie alle,bin wie alle,
der Mensch nie wieder strahle.

Wie immer seh ich,ich hab recht,
der Mensch ist seelisch Hart und Schlecht.
Zerstören will er mich,doch nein!
Ich werde gegen alles sein!

Du bist ein Stein,du bist ein Stein,
deine Arbeit ist hart sein.
Doch in uns,dort brennen Sonnen,
Felsen sind zu Sand zerronnen.



geschrieben von: Furvus

Memento vivas




Zeit verstaut in dunkle Ecke,
auf meinem Herz sitzt eine Zecke,
saugt mir aus,nur leere Hülle
bleibt und Dunkelheit in Fülle.

Im Garten verrannt,aus Geheimnis geflochten,
die Zeit nicht mehr rennt,steht still im Moment.
Dann deine Hand,umschließt die Uhr mit Sand,
die Zeit wieder fließt,doch das Band hat bestand.

Pass auf mit deinen Wünschen,sie könnten sich erfüllen,
stehende Zeit kann nur tünchen,und den Durst niemals stillen.
Auch wenn ihr nicht ewig habt,genießt eure Zeit,
aneinander gelabt seit ihr fürs Ende bereit.



geschrieben von: Furvus

Musik der Kunst




Wir lassens laut Harmonisch sein,
der Klang der Töne,grad und rein.
Ein Lied wir spielen auf den Saiten
unsres Herzens,orchestrale Weiten.

Liebe fühl ich abgeschwächt,
an uns die Zeit sich hat gerächt.
Doch da ist immer noch empfinden
und ganz wird’s nie und nimmer schwinden.

Ich schreib dir meine Minnedichtung
und mein Herz weist dir die Richtung.
Ich mal dir Bilder die dich zeigen,
Farben die nie,nimmer schweigen.

Will meine Hand auf deine legen,
dein Kuss ist mir ein sanfter Segen.
Wie wir,die Worte einen sich
zu einem Satz
ich liebe dich.



geschrieben von: Furvus

Befreie mich





Im leeren Hörsaal steh ich still,
lausch deiner Stimme Sängerstil.
Hör deine Kunst in meinem Geist,
schlägt Resonanz an was verschweißt.

Um meinem Hals da hängt ein Schloss,
in deiner Hand der Schlüssel liegt,
eilig deine Hand,ein Kuss,
zu öffnen was Gefühle mir verschliesst.

Ich nehm wahr in mir
ein klopfen,laut und pochend,
wie an eine Tür,
mein Gefühl will raus.
Will weinen,schreien,glücklich vor Entrüstung
sein,
doch mein Herz steckt tief
in einer Rüstung,
dein
ist der Schlüssel zu dem Panzer,
wahr,
ist doch trotz allem mein Gefühl für dich,
so klar
und rein,
so fühl auch mich,
ich bin auf ewig dein.



geschrieben von: Furvus

Warum kein letzter Schlag



Auf diesem Fleck,auf dieser Erde
starb ihr Herz,kein schlag zu werden.
In meinem Arm entschwand der Geist,
ich konnt nicht halten was mich mit Leben speißt

So entglitt auch mein Leben,nur noch graues Licht.
Vor meinen Augen,entwich es,das Buntglas zerbricht.
Ein Sturm,er entschwand,mein Leben,eine Brise.
Nur noch Wind wenn ich mich von der Klippe stieße.

In meinem Arm starb ein Engel,
So eng umschmiegt,
ihr Licht,es entschwand,
ihr Leben,versiegt.

Nun liegst du hier,ich wollte dich nie teilen.
Nun muss ich es doch,musst in der Erde verweilen.
Deine Augen so offen,als würden sie mich sehen.
Als würden sie um weitre Sekunden flehen.

Ich kann sie dir nicht schenken.
Nur die Flügel,die uns gen Ende lenken.
Nun schaust du in den Himmel,doch selbst ihn siehst du nicht mehr.
Der Schmerz,die Pein,das Ende gegen das ich mich wehr.

Und dein Herz stoppte seinen Schlag,direkt an meinem,
und ich umarme dich und fange an zu weinen.



geschrieben von: Furvus

Pandora (Im innern meiner Brust)



Schattenhafte, dunkle Lust,
Melancholie in meiner Brust,
Lungenzug um Lungenzug
entspringt der Zunge Lug und Trug.

Viel zu tief das Loch in mir
und viel zu Schwarz die Nacht in dir.
Schenken kann ich dir kein Licht
und springen willst du in mich nicht.

Weg,verlor´n im schwarzen Schein
kannst du nicht meine Heimat sein.
Stürz hinein ins eigne Tief
nachdem ich auf dein Bild zu lief.

Schluss damit,ich sprech jetzt wahr!
Gefühle in mir, rein und klar.
Gelten nur für dich allein,
ich will für immer Diener sein.

Meine Brust enthält kein Leid,
nur Liebe für dich,klar und weit.
Blumenfelder,rosenrot
und ohne Leid und ohne Tod.

Einig dich, du scheiss Gefühl!
Wird mir jetzt heiß oder nur kühl?
Auch wenn Zwiespalt hält hier sich
so weiß ich eins, ich liebe dich.





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker