Oh, du schwarzer großer Rabe
Besitzt du nicht die Poesche Gabe
Sprichst du nicht, sag es mir
Meine Seele schenk ich dann dir
Erkläre dich, ich brauche Rat.
Um zu verhindern, eine böse Tat
Mein Herz hat sich gegen mich gewandt
Aus diesem Grund ich nach dir sandt
Ich fühle mein Blut mich nun leiten
Des Teufels Versuchungen kommen von allen Seiten
Ich will kämpfen, dies ist mein Sinnen
Doch kann jemand gegen sein Blut gewinnen?
Nun sprich zu mir du Dämon der Hölle
Ich will auch zählen die höchsten Zölle
Nur hilf mir das Schicksal zu betrügen.
Ich will nicht mehr, ich kann nicht lügen.
Warum schweigst du mich nur so an?
Wie breche ich diesen schrecklichen Bann?
Was kann ich dir mehr geben als meine Seele?
Bitte sprich, entwinde Worte deiner Kehle.
geschrieben von: Acabaih
Bastion der Seele, Spie der Kehle
Nichts am Leben, kann mich noch regen.
Ihr lieblicher Blick, ihr goldnes Geschick
Nichts am Leben, kann mich noch regen.
Arglose Gedanken, verächtliche Ranken
Nichts am Leben, kann mich noch regen.
Schnitzlers Reigen, Früchte von Ygdrassils Zweigen
Nichts am Leben, kann mich noch regen