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Zitat:
Original geschrieben von polyphobic
[B]Ich kann die Kritik nicht ganz nachvollziehen. Sie basiert doch großteils auf den gesetzlichen Grundlagen hierzulande, an die sich Amazon halten muss. Wo ist dein Problem?
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Original geschrieben von MephistoX
Glaub mir, da haben sich schon hundert Leut beschwert.
Und wie sieht deine Lösung für dieses Problem aus?
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Original geschrieben von polyphobic
*lol* Da hat aber jemand einen großen Drang zum Revoluzzern, was? ;)
Mal ehrlich. Ich kann mit den meisten mir bekannten Gesetzen ganz gut leben.
Natürlich sind viele davon novellierungsbedürftig, gerade im Strafrecht.
Trotzdem haben viele davon einen Sinn und den solltest du auch versuchen zu verstehen. Beim Beispiel der FSK-Freigaben dient es dem Jugendschutz - das ist zu 100% richtig so, denn der muss sein. Es muss sein, dass sichergestellt ist, dass ein Medium mit 18er-Freigabe nicht in die Hände von Minderjährigen gelangen darf, die eventuell im gleichen Haushalt wohnen. Hast du keine Minderjährigem im Haushalt, kannst du (so zumindest bei ofdb.de) eine eidesstattliche Versicherung dazu abgeben. Dass nun die verschiedenen Freigabestufen jenseits von FSK18 recht sinnfrei sind bzw. da eine einheitliche Regelung gefunden werden sollte, ist auf jeden Fall ein Problem. Aber löst man das Problem indem man das gesamte Konstrukt boykottiert (was du faktisch gar nicht kannst)?
Wenn du glaubst du kannst dich über jedwede Gesetze hinwegsetzen und ferner noch glaubst, eine Gesellschaft könnte ohne Regelungen und Gesetze über längeren Zeitraum bestehen, tust du mir wirklich leid. Vielleicht würdest du aber auch erst merken wofür sie wirklich gut sind/waren, wenn sie nicht mehr vorhanden sind.
Dieses ganze "Sklaverei"-Gerede kann ich auf jeden Fall nicht ernst nehmen. Da machst du selbst dich mehr zum Sklaven als jeder andere.
Wenn du etwas verändern willst, geh in die Politik. Ab in die Legistlative. Packe das Übel an der Wurzel an.
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Original geschrieben von Davy Crockett
..wenn du lesen könntest, wüsstest du es - aber das ist bei dir wohl auch schon zuviel verlangt...
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Original geschrieben von Davy Crockett
...nein, ich brauche keine Politiker und Regierungen, um allein für mich etwas zu entscheiden, zu erreichen und zu ändern...das wird das System selbst zwar nicht ändern
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eben, weil die Mehrheit aus obrigkeitsgläubigen Michels wie dir besteht...
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hat bei Adolf ja auch schon bestens funktioniert, wie man sehen konnte...
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was für mich richtig oder falsch ist, entscheide ich allein -und wenn ich Kinder hätte...so läge es allein in meiner Verantwortlichkeit, was ihnen auf dem Gebiet zumutbar ist und was nicht...
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und ich brauche auch keine mit sämtlichen Lügen geschulten Systemideologen wie dich...du und deinesgleichen - ihr seid für mich gar nicht von Bedeutung...genausowenig wie mich euer Staat und dessen Gesetze betreffen..
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ich würde, wenn ich Kinder hätte, sie die Filme sehen lassen, wo ich mir sicher wäre, das sie dem Geschehen einerseits intellektuell folgen, es anderseits emotional verarbeiten könnten...im Gegenzug halte ich sogar einige "Kindrsendungen" wie WaltDisney- Zeugs und ähnliches, für Kinder durchaus bedenklich, weil dort ein fragwürdiges, konsum- und obrigkeitshöriges Menschenbild vermittelt wird...
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allerdings würde ich bei manchem, was ich ihnen durchaus "zumuten" würde, dann doch strikt darauf bestehen, dass sie es sich nicht allein ansehen - denn es fällt leichter, etwas zu verarbeiten wenn man mit jemandem darüber reden kann...
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...so, doch nun genug der vielen -in deinem Falle verschwendeten - Worte...da an dich und deinesgleichen jede weitere Sekunde eine Sekunde zuviel verschwendete Zeit ist...da mich deine Meinung im Grunde nicht im geringsten interessiert...natürlich darfst du hier wie jeder deinen Senf mit dazugeben - doch war meine Erklärung eigentlich mehr für jene gedacht, die meinen Ausführungen - im Großen und Ganzen - zustimmen - und nicht für Trolle für dich oder "Mephistosonstwas"...
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Original geschrieben von MephistoX
Schon klar, ich habe nur nicht glauben wollen, dass du auf derart primitiven Forderungen beharrst.
Dann boykottiert mal Amazon mit ein paar Leuten.
Das kratzt die nicht im geringsten, weil immer noch paarzichtaused Leutchens die Plattform benutzen wie eh und je.
Und an den Gesetzen kriegst du als Ottonormalbürger auch nichts gerüttelt.
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Original geschrieben von polyphobic
[BJa nee, is klar. Nur weil ich nicht alle Gesetze für sinn- und nutzlos erachte?
Pass bloß auf, dass ich dir nicht aus der Schublade krabbel! :)
[/B]
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Original geschrieben von polyphobic [/
Das ist ja auch insofern ok. Du kannst doch aber davon abgesehen privat deinen Kindern zeigen was du willst. Die gesetzliche Grundlade richtet sich doch primär an die öffentliche Verfügbarkeit/Zugänglichkeit. Dass eben ein 12jähriger nicht ins Kino in einen 18er Film darf bzw. sich nicht den Film auf DVD oder Blu-ray kaufen darf. Das ist richtig so. Du kannst als Elternteil doch aber deinen Kindern zeigen was du willst. Ob das im Einzelfall moralisch zu vertreten ist, ist fraglich...
Aber die Freiheit hast du theoretisch aber deinen Spielraum, abgesehen von Pornografie - das wäre strafbar gemäß StGB. Deine Wut auf die Gesetze basiert also scheinbar vor allem auf der Unwissenheit darüber, an wen sie adressiert sind und welchem Zweck sie dienen sollen.
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Ich weiß ja nicht in welcher Schwarz/Weiß-Welt du lebst aber es gibt genau so wenig "mich und meinesgleichen" wie "dich und deinesgleichen". Ich hoffe es jedenfalls für dich. :)
Und wenn du mich nun als Troll bezeichnest, weil ich dir sage, dass deine Trollerei nur auf Unwissenheit fußt, kann ich darüber nur müde lächeln.
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Original geschrieben von MephistoX
Dann boykottiert mal Amazon mit ein paar Leuten. Das kratzt die nicht im geringsten, weil immer noch paarzichtaused Leutchens die Plattform benutzen wie eh und je.
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Original geschrieben von Vorwärts FDJ!
Logisch, wenn man so wie meinereiner dort sowieso nur Bücher kauft. In dem Bereich hatte ich nie Probleme. Warum sollte ich oder tausend andere denen also ans Bein pissen? Was ich dort nicht bekomme, kauf ich woanders. Was mir nicht gefällt, sende ich zurück. Punkt. :p
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Original geschrieben von Davy Crockett
...Gesetze richten sich an Untertanen, bzw. gegen sie -um sie dumm und klein zu halten...und über meinen "Spielraum" möchte ich selbst und allein entscheiden...und was ist für euch "Pornographie"...? dasselbe, was es bereits für die Katholiken, Puritaner und Jesuiten, für Torquemada und Savonarola, für die Kirche und die Inquisition war: "Sünde"... du bist nur ein verklemmter kleiner Puritaner...in den Reihen der katholischen Kirche hätten sie dich gut brauchen können, im MA hättest du als feiger, mitläuferischer, angepasster Opportunist und Systemling genauso als Büttel Karriere machen können wie in dem derzeitigen Regime....
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Hexenverbrennungen "Sexualität" = "Sünde"...lies mal im "Malleus maleficarum" nach, dem "Hexenhammer" ...denn das ist für Puritaner wie dich absolute Pflichtlektüre...ich hingegen bleibe bei De Sade, Baudelaire, Lord Byron, Poe, Sartre, Bataille, Foucault, Stirner, und Crowley...Gesetzbücher sind mir ohnehin zu langweilig...
Zitat:
...was ist für dich denn "Unwissenheit"...? deine scheint wahrhaft grenzenlos zu sein, oder: was sagte Einstein noch gleich vom Universum und der menschlichen Dummheit...?
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Original geschrieben von polyphobic
Das stimmt schon soweit, aber andererseits würden genau dies auch wiederum Leute beanspruchen, die es selbst nicht richtig bewerten/einschätzen oder gar verarbeiten können.
[/B]
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[i]Original geschrieben von polyphobic [/i
]
ICH habe überhaupt keine Aussage über Pornografie gemacht außer diese, dass sie per Gesetz nicht an Minderjährige herangetragen werden darf. Dast ist ein Fakt. Ich habe keinerlei Aussage darüber getroffen, was ich für Pornografie halte.
Lern bitte lesen. Und ob ich verklemmt bin oder nicht, kannst du so ziemlich als Letzter beurteilen, selbiges gilt für deine putzigen Betitelungen als "Mitläufer" oder sonstwas. :)
[/B]
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Original geschrieben von Odessa
Bezüglich Amazon/Wikileaks: Diesen Punkt sehe ich auch kritisch
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Weißt Du, allein das freut mich schon - daß ich (und mein Mann) nicht ganz allein dastehen mit unserer Überzeugung, diese Sache betreffend, und sich doch noch ein paar andere Menschen ähnliche Gedanken machen :-) Darf ich fragen wie alt Du bist (reine Neugier, also ignorier es einfach wenn es Dir zu privat ist)?
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aber trotzdem ist Amazon in den meisten Fällen die günstigste Alternative und da ist mir das Geld dann doch näher als das ideologische Unterstützen der Sache (zumindest solange ich das Geld nicht im Überfluss habe)....
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Verstehe ich sowas von, und würde generell niemals wagen jemand deswegen zu verurteilen. Geld ist auch unser Problem (Student und Hausfrau-Bäuerin, ich erwähnte es schon) und wir haben im Monat im Schnitt 180 bis 230 Euro zum Leben, für 2 Mensch- und 8 Hasennasen und nach Abzug aller Fixkosten. Es ist schwer und wir knappsen halt am Essen und gönnen uns als einzigen "Luxus" alle paar Wochen mal einen Tagesausflug Richtung Italien (Mautgebühr und Benzin). Bücher versuchen wir über ebay zu bekommen was mir auch nicht so recht war damals, denn da war ja die Sache mit paypal/ebay-Tochter, die auch nur nach gewaltigem Druck (unter anderem DURCH den damaligen Boykott erreicht!) endlich wieder die Spendengelder für wiki freigab, und das hat dann für mich ebay wieder akzeptabel gemacht. Auch dort hatte ich meinen seit Jahren bestehenden account damals nämlich sofort gekündigt, und bei dem Grund hierfür den ebay auch mitgeteilt. Daraufhin kam die Antwort, daß ich mir das doch bitte nochmal überlegen solle und man zudem in dieser Sache bereits so viele Mitgliederbeschwerden habe (eben wegen der paypal-Geschichte), daß sich das eventuell von allein erledigen würde. Tat es dann wie gesagt auch und die Spendengelder wurden wieder freigegeben, und ich behielt meinen ebay-account.
Aber wie gesagt: es ist mir völlig verständlich wie Du das handhabst, und solange Du respektierst - und das tust Du ja auch - wie Leute wie ich das sehen, habe ich damit überhaupt kein Problem :-)
Zitat:
Original geschrieben von Davy Crockett
..deine Ausführungen signalisieren Zustimmung - und das mehr als deutlich...da du das herrschende System und seine Politik rechtfertigst, handelt es sich um Zustimmung...war das deutlich genug für dich...?
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Original geschrieben von polyphobic
Bezüglich der Filme:
Ja, bla, wir können jetzt auch über die Definition und den Sinn von Worten wie "richtig" und "falsch" diskutieren aber das hat dann kaum noch was mit dem ursprünglichen Thema zu tun.
Meiner Ansicht nach hat zum Beispiel jemand, der sich American History X ansieht und sich ein Beispiel an der Gewalt und am Extremismus nimmt, eindeutig die falschen Schlüsse gezogen. Natürlich ist das eine subjektive Bewertung aber ich nehme schon an, dass es da einen weitesgehenden Konsenz innerhalb der Gesellschaft gibt...oder befürwortest du es, wenn Jugendliche die Bordsteinszene nachspielen wollen? Deshalb halte ich es zum Beispiel für vollkommen richtig, dass der Film eine 16er-Freigabe hat. Da gibt es noch viele andere Beispiele aber ich weiß nun nicht, welche davon hier dir und anderen bekannt oder nicht bekannt sind. [/B]
Zitat:
Original geschrieben von polyphobic
Es geht mir doch gar nicht darum, was legitim ist oder nicht. Von mir aus können sich die Leute ankacken oder sonstwas - die Frage für mich ist eben, ob Kinder sich das uneingeschränkt ansehen dürfem sollten. Da sage ich ganz klar: nein.
Das ist ja eben der Sinn des Jugendschutzes, dem die verschiedenen Altersfreigaben obliegen. Die unsinnigen Abstufungen im 18er-Bereich sind definitiv eine negative Auswirkung dieses Versuchs - mit der Nebenwirkung, dass Erwachsene sich bevormundet fühlen. Da sollten sich dann mal die Zensurbehörden fragen, ob sie noch im eigentlichen Sinne ihrer Aufgaben handeln.
Ich finde es auch schwachsinnig, dass hierzulande diverse Medien ab 18 freigegeben aber trotzdem geschnitten sind. Wobei ich auch sagen muss, dass ich in einigen wenigen Fällen auch Verbote nachvollziehen (nicht in jedem Fall befürworten!) kann, zum Beispiel bei Nazipropaganda/Volksverhetzung. Daran mag sich vielleicht jemand anders stören, weil er Verbote generell ablehnt... Ich tue das nicht. Nicht etwa, weil ich Verbote so sehr befürworte sondern weil ich im Einzelfall abwäge, ob sie zweckvoll sind. Und wie gesagt, das Jugendschutzgesetz sollte immer zuerst unter dem Gesichtspunkt des Jugendschutzes betrachtet werden. Dass darüber hinaus im Erwachsenenbereich viele Sachen einfach einer Überregulierung unterworfen sind, ist die erst darauf aufbauende Frage. Die ist natürlich kritisch zu stellen, aber deswegen hinterfrage ich doch nicht den Jugendschutz an sich!?
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Original geschrieben von Davy Crockett
..ich halte das Konzept des "Jugendschutzes" grundsätzlich für bedenklich - sofern es sich um einen staatlich diktierten, und damit "verallgemeinernden", nicht auf den Menschen als Individuum bezogenen Eingriff handelt...wie ich im übrigen auch sämtliche staatlich vorgeschriebenen "Verallgemeinerungen" ablehne:
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Der" Hartz IV-Empfänger" wird ebensowenig als lebendes, denkendes und fühlendes Wesen wahrgenommen,
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wie dem "Minderjährigen" grundsätzlich jedwede Fähigkeit zu selbstbestimmtem Denken abgesprochen wird
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-was bei den "Erwachsenen" sich ja nicht anders verhält...auch uns "Erwachsenen" wird durch staatliche Zensuren und schikanöse Vorschriften ja ständig das Recht verwehrt, zu entscheiden, was für unseren Geist und unser Gemüt zuträglich ist und was nicht...
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...daher muss es dem Einzelnen überlassen bleiben, was für ihn zumutbar und emotional wie intellektuell noch "vertretbar" ist...
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und bei Kindern, denen es tatsächlich -aufgrund ihres noch zu begrenzten geistigen Horizontes - noch nicht möglich ist, zu eigenen Entscheidungen zu kommen - sehe ich eine diesbezügliche "Aufsichtspflicht" allein bei den Eltern -
oder den jeweiligen unmittelbaren Bezugspersonen eines Kindes
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- und nicht bei anonymen, ausserhalb des persönlichen Bezugs- und Erfahrungsrahmens liegenden gesichslosen, anonymen Gebilden..."
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die Gsellschaft", "der Staat" sind vom Menschen, nicht allein vom Individuum, sondern vor allem vom kollektiven Klassenbewusstsein - geschaffene Fiktionen und Wahnvorstellungen, die nur dadurch an Substanz und an Macht gewinnen kann, indem ein Großteil der Menschen in die von den Fiktionen bereitgestellten Rollenmuster schlüpft, die "den Staat" Wirlichkeit werden lassen...doch der Bulle wäre nur noch ein Clown in einem lächerlichen Kostüm -wenn die Menschen plötzlich aufhören würden -alle Menschen, oder doch ein Großteil -an die Fiktion "Staat" zu glauben und ihr damit Leben einzuhauchen...der Staat würde wie ein Ballon in sich zusammenfallen, aus dem man die Luft ablässt...
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und das sollte schon bald geschehen - denn jedes verallgemeinernde, vom Menschen sich lösende, "abstrahierte" Schubladendenken ist von Übel...
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ich wehre mich damit ausdrücklich gegen den Staat und feste Einstufungen, "nur ab 18" und ähnliches...es gibt Soziopathen, denen es grundsätzlich an Empathie mangelt - ganz gleich, ob sie nun 18 oder 80 sind...und zwölfjährige, die ohne weiteres Pasolinis "salo" "verstehen", bzw. es intellektuell durchdringen können...
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durch Gesetze wird versucht, die natürlichen und auch soziologisch bedingten Besonderheiten in Bezug auf Bedürfnisse und eigene Lebenensetwürfe zu leugnen, zu unterdrücken und gleichzumachen...
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und gerade damit stehen sie im Dienst der kapitalistischen Klasengesellschaft: "vor dem Gesetz" gleich zu sein, bedeutet konkret nichts anderes, als die Vorraussetzung für soziale und materielle Ungleich(wertigkeit) im bürgerlich/kapitalistischen Konkurrenz-"leben" herzustellen...
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Gesetze leugnen das Individuum, den Menschen in seiner Einzigartigkeit, sie schaffen Raster und Schubladen, die sich bequem öffnen und wieder schliessen lassen, ohne dass man noch auf den "Inhalt" zu schauen braucht..."der Mensch", wie er als Generalabstraktion in Gesetzestrexten erscheint, ist dessen absolute Negation...
Zitat:
es wird nicht hinterfragt, was mich zu dem gemacht hat, was ich bin, was mich auszeichnet - im positiven wie auch im negativen Sinne...ich bin nur eine Nummer in einem Katalog, die verwaltet wird, ein Strichcode auf einer Karte...anoymisiert und jederzeit abrufbar...und die bei Bedarf ganz gelöscht und aus dem Register entfernt werden kann...
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Original geschrieben von polyphobic
Die Frage ist doch aber WARUM du das ablehnst. Denkst du denn nicht, dass es dem Großteil der Kinder zugute kommen könnte, sie vor gewissen Einflüssen schützen könnte?
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Das Problem ist, das viele Eltern selber nicht viel mehr in der Birne haben als ihre Kinder.
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Ich seh es auf den Straßen, ich seh es im TV: Viele Eltern sind selbst noch mehr Kind als alles andere (nicht mal unbedingt abhängig vom körperlichen Alter). Klar werden gerade im TV Härtefälle (oder gar erfundene) präsentiert, aber solche Menschen gibt es wirklich und mir kommt das große Grauen, wenn ich daran denke, wie dann die von denen erzogenen Kinder selbst irgendwann Kinder haben...bis die wiederum Kinder kriegen...usw.
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Original geschrieben von polyphobic
[B]...und der Rest:
Ich bin kein Jurist aber ich habe auch schon einiges mit Gesetzen zu tun gehabt und ich habe den Eindruck bei dir ist das so gar nicht der Fall, sonst würdest du von deiner vollkommen starren Haltung etwas abrücken und zumindest mal inhaltliche Ansatzpunkte finden anstatt nur das "Konstrukt" zu verteufeln (was ich sinnlos finde, denn dei Alternative wäre Anarchie und das funktioniert nicht).
Du siehst nur "die" und "den Staat" und "die" haben die Macht und du bist der arme kleine Bürger. Du drehst dich mit dieser Weltanschauung unendlich im Kreis denn du hast ja dein "festes Weltbild" vom Staat und das ist eben ziemlich zementiert. Niemand kann dich als Menschen löschen, es gibt erst recht kein zentrales Register. Du bist im örtlichen Bürgeramt eingetragen, genau so wie in der Krankenkasse und sicher auch in der Rentenversicherung und was weiß ich wo. Seitens Staat passiert da gar nichts ohne gesetzliche Grundlage.
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Ich seh es auf den Straßen, ich seh es im TV: Viele Eltern sind selbst noch mehr Kind als alles andere (nicht mal unbedingt abhängig vom körperlichen Alter). Klar werden gerade im TV Härtefälle (oder gar erfundene) präsentiert, aber solche Menschen gibt es wirklich
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Filme und Games uncut kannste da doch direkt aus UK oder AT bestellen ... wo keen Problem ist macht man sich halt eins ne ... (gehe in die Auflistung : Artikel ab xx € neu und ab xxx € gebraucht verfügbar, da siehste neben den Standardversand Lager aus DE auch Shops aus UK undsoweiter ).
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Original geschrieben von Scheol
Zensur ist eine Frechheit. Ich schaue zwar keine Brutalofilme, aber wenn ich sie sehen wollte, will ich das ungeschnitten, wie vom Regisseur gedacht. Das Amazon hier bevormundet ist nicht wünschenswert.
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Original geschrieben von Kinch
Das ist exklusive Aufgabe der Erziehungsberechtigten und nicht des Staates. Der Staat kann die Eltern dabei unterstützen, indem er die Hersteller zu Angaben bezgl. der Altersempfehlung verpflichtet, wie es zum Beispiel bei der USK oder FSK der Fall ist (wobei die FSK freiwillig ist). Bei der USK funktioniert das teilweise auch ganz gut, die Kriterien der FSK sind aber für mich ein Rätsel.
Zitat:
Die Eltern, oder wer auch immer das Recht zur Erziehung hat, müssen selbst sicher stellen, dass die Kinder und Jugendlichen nur Medien konsumieren, die für ihre Entwicklung geeignet ist; man kann sich an der FSK oder USK orientieren, muss es aber auch nicht. Es ist daher auch nicht die Aufgabe von Verbtrieben, der Staat oder sonstwem den Vertrieb von Medien zu reglementieren und zensurieren.
Zitat:
Beim normalen Handel ist es natürlich sinnvoll, wenn Alkohol und Ü18 Medien nicht an offensichtlichen Kindern verkauft wird. Bei Amazon aber ist die Sache hier völlig sinnlos. Die Eltern, die dem Kind Internet-Anschluss, PC, Geld und Bankaccount/Kreditkare zur Verfügung stellen, haben definitiv auch die Verpflichtung dafür sorge zu tragen, dass sie damit keinen Schaden anrichten.
Zitat:
Gerade bei Amazon, ist das auch furchtbar leicht umzusetzen, weil man dort alle Bestellungen zeit-unabhängig übeprüfen kann, falls man seinem Kind nicht vertraut (wobei sich da die Frage stellt, ob man ihm dann überhaupt die Möglichkeit gibt bei Amazon zu bestellen geben sollte).
Zitat:
Die Regelung mit den Internet-Anbietern ist imho ein gutes Beispiel, wie unfähig unsere Regierung darin ist, Gesetzes-Intentionen auf das Internet zu übertragen; das JMSTV ist dafür ein anderes grandioses Beispiel.
Zitat:
Leider hat solcher Nonsens anscheinend eine gewisses Gesellschaftlichte Akzeptanz, weil viele Menschen der Meinung sind, dass Einschränkungen die mit Jugendschutz begründet werden, auch dem Jugendschutz dienen.
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Wie schon gesagt, ist es Aufgabe der Erziehungsberechtigen die Kinder zu erziehen; viele möchten aber diese Kompetenz zunehmend auf den Staat übertragen sehen und erst das führt meiner Meinung nach (mit) zur Erziehungsverwahrlosung. Selbst mit USK haben die Eltern die Pflicht, zu überprüfen, welche Medien ihre Kinder konsumieren, mit welcher Dauer und Intensität. Diese ganze Zensurierung weckt aber eher den Eindruck, dass ein solcher Mechanismus geeignet wären, die Eltern-Arbeit abzulösen.
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Ich habe nun einige Zeit in diversen Videospiel-Abteilungen zugebracht, es aber nur ein einziges Mal erlebt, dass ein Elternteil mit seinem Kind dort anwesend war und auch tasächlich seine Erziehungspflicht ausübte. Dass heißt, die Spiele nach der USK Einschätzung beguachtete und mit dem Kind in vernünftigen Worten darüber diskutierte, ob es das Spiel für sich geeignet hält. Das ist meiner Meinung nach, der einzige Kontext für den Altersempfehlungen überhaupt einen Sinn ergeben und für die sie auch ursprünglich gedacht waren. Die ganze Erziehung geht davon aus, dass Kinder nicht im ausreichenden Maße über die Fähigkeit zur Selbstfürsorge verfügen; Ziel der Erziehung muss es deshalb sein, den Kindern die Selbstfürsorge beizubringen. Dazu muss das Kind natürlich auch verstehen, /warum/ gewisse Medien für es nicht geeignet ist. Ein willkürliches Verbot aber bringt dem Kind hier nichts bei.
Zitat:
Der letzte Punkt ist, dass der Jugendschutz in Deutschland immer absurderer Züge annimmt und defacto auch eine Zensur für Erwachsene ist. Da ist zum Beispiel die Indizierung, auf die die Politik immer stärkeren Einfluss nimmt und eine ökonomische Zensur darstellt:
> http://www.heise.de/tp/artikel/34/34172/1.html
Dead Space war für mich ein klasse Spiel und es ist ein Spiel für /Erwachsene/ und genau da greift auch die Indizierung, denn es ist defacto eine ökonomische Zensur für erwachsenen Inhalte.
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Bei solchen Aussagen zweifle ich aber ehrlich gesagt an der Sinnhaftigkeit der Diskussion. Ich denke, an dieser Stelle haben wir grundverschiedene Ansichten zur Mündigkeit des Menschen und zur Einflusssphäre der Staates. Reglementierungen zu schaffen, die für alle verbindlich sind und zutiefst in die private Lebensführung eingreifen, damit zu begründen, dass die meisten Menschen ohne staatliche Fürsorge zu dumm wäre, ihr Leben zu organsieren, finde ich eigentlich indiskutable. Als Blüte dieses Denkens kann man einige Teile in der USA heranziehen, in denen auch mit Jugendschutz, die Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen begründet wird (und auch viele Jugendliche in den Selbstmord treiben).
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Entschuldigung, aber auch für sowas habe ich kein Verständnis und ehrlich gesagt, zweifle ich hier an deiner Medienkompetenz. Die inzierten Fällen und mittlerweile komplett gescripteten Serien als Argumentatsstütze heranzuziehen, finde ich offen gesagt traurig. Ich weiß nicht welcher Chef der Privaten es sagte, aber einer der Verantwortlichen meinte, man würde die Intelligenz des Zuschauers unterschätzen, wenn man glaubt, er würde die Fiktion im Fernsehen auf die Realität projieziere; offensichtlich ein Irrtum. Viele halten das was sie im Fernsehen sehen, für zumindest glaubhaft genug, um Gesellschaften Regeln daran zu orientieren.
Zitat:
Entweder Eltern sind in der Lage ihre Kinder zu erziehen oder nicht.
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Erst im letzten Fall, ist der Staat verpflichtet konstruktiv einzugreifen; das geschieht dann auch nicht, in dem man alle Gegenstände mit denen die betreffenden Eltern und Kindern in Berührung kommen könnten mit FSK Zahlen versieht, sondern in dem man ihnen Sozialarbeiter zur Seite stellt, die die Eltern überwachen und schulen sollen. Die Millionen die in sinnlosen Zensur-Maßnahmen verballert werden, wären wesentlich sinnvoller in deratige Bereichte investiert, damit ein Jugendamt-Arbeiter sich nicht mehr um 200 Fälle gleichzeitig kümmern muss und dann nicht mitbekommt, wie ein Kind von seinem Vater zu Tote misshandelt wird.
Erwachsenen das Essen von Stakes zu verbieten, weil Säugling nicht die Zähne dazu haben es zu kauen, hilft jedenfalls keinem Menschen. [/B]