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Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Was mir auffällt ist, dass immer Bezug zu den Tieren genommen wird. Ich finde, dass man das nicht so generell ansehen kann. Unter Selbstzerstörung ist unsere Kapitalgesellschaft schuld, nicht wir (das Volk) selbst. Dennoch sind viele Menschen in dieser verkorksten Gesellschaft Anhänger dieser sozialen Ebene, was darunter zur Folge hat, dass wir uns selbst nicht mehr erkennen (können). Der Konsens ist noch weitreichender, als man es zunächst vermuten mag.
Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Der Mensch hat gelernt zu denken, zu fühlen und zu handeln. Hieraus bildete sich allerdings ein Fundament aus gutwilligen und böswilligen Taten, woher ich davon ausgehe, dass von euch der Mensch daher als bemitleidenswertes Tier angesehen wird. Ich kann mich dem nicht ganz anschließen, denn gerade Religionen und die Philosophie deuten davon, dass der Mensch kein Tier ist. Ich sah mir heute mal wieder den Film "Little Buddha" an. Er dokumentiert doch sehr den buddhistischen Rahmenpunkt und somit die eigentlichen inneren Werte des Menschen.
Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Vergehen an Menschenrechte, wie man es aus dem Holocaust kennt, sind wiederum böswillige Taten, worunter Menschen gelitten haben, welche überhaupt keine Schuld zutrifft.
Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Die Natur ist jenseits der menschlichen Existenz, egal wo und wann. Er nimmt an den Methoden aus der Tierwelt nicht Teil, er begründet seinen eigenen Lebensraum und ist auf sich selbst angewiesen. Tiere treten nur in Gruppen auf und sind an ihre vordefinierte native Bestimmung angewiesen. Der Mensch kann unter Wasser, auf dem Land, in der Luft, im Weltraum und vielleicht in der Zukunft außerhalb unseres Sonnensystems sein.
Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Soll heißen, dass unser menschlicher Geist nicht gebunden an diesem Ort ist. Der Körper schon, denn er ist Materie.
Hoffe, meine Sätze sind annähernd ersichtlich... ;)
Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Ich weiß nicht, vielleicht ist es besser, wenn man das Thema schließt. Habe ja schon Erfahrung mit solchem "Hin und Her"-Geplauder. Immer nur "Widersprüche aus Fäusten" statt Anstöße...
Ist hier ein Moderator, der mir bitte diesen Gefallen tun kann? Das war's...!
Zitat:
PS: Vielleicht sollte man Regeln aufstellen, wie bei jedem anderen Forum auch. Eine Netiquette oder so was. Hätte vermutlich Vorteile.
Ich sehe in der Betrachtung des Menschen als Tier keine Reduktion, sondern eine Erweiterung. Viel zu oft wird doch von den Philosophen und Weltverbesserern vergessen, daß der Mensch auch ein biologisches Wesen ist, mit allen dessen Eigenschaften.Zitat:
Original geschrieben von Menedemos
Die Reduktion des Menschen auf ein Tier finde ich aus zwei Gründen ärgerlich
Es gibt z.B. auch Welpen, alte Hunde, Schoßhündchen, Kampfhunde, wilde Wölfe im Wald, Deutsche Schäferhunde, Jagdhunde ... Und unser Hund ist ein wahrer Poet und Sänger.Zitat:
1. Es ist eine pauschale Unterstellung.
"Den" Menschen gibt es ja überhaupt nicht, sondern sehr unterschiedliche: Es gibt Säuglinge, Greise, Mönche, Mörder, Eingeborene im Urwald, Deutsche, Italiener, Wissenschaftler, Poeten, Facharbeiter, Kindergärtnerinnen, Kranke...
Deshalb bin ich der Meinung, daß man es dem Menschen genausowenig zum Vorwurf machen kann, daß er sich wie ein Tier verhält - er ist nun mal eins. Man sollte es aber beim Umgang mit anderen Menschen berücksichtigen und viel öfter daran denken, daß ein uns unliebsames Verhalten meist auf Unkenntnis und Mißverständnissen und nicht auf bösem Willen beruht.Zitat:
Denn einem Tier kann man nicht den Vorwurf machen, daß es ein Tier ist oder daß es sich wie ein Tier verhält.
Wenn man gegenüber dem Menschen einen solchen Vorwurf erhebt, dann gibt der Kritiker doch implizit zu, daß der Mensch eben doch kein Tier ist, weil der "Tier"-Vorwurf gegenüber einem Tier keinen Sinn ergäbe. Damit widerspricht er sich jedoch selbst.
Das ist aber jetzt eine Unterstellung von dir. Ich sehe Tiere keineswegs als "verworfene, nichtswürdige Kreaturen" an.Zitat:
jedem einzelnen Menschen ... soll eins reingewürgt werden, nämlich daß er eine verworfene, nichtswürdige Kreatur sei! Ob hinter diesem Vorwurf Logik steht, ist nicht so wichtig, Hauptsache er trifft.
Ein solcher Pauschalangriff ist aber sehr unfair und muß energisch zurückgewiesen werden..
Auch im Tierreich werden die Heranwachsenden von den Älteren "erzogen" und in die lebenserhaltenden Tätigkeiten eingewiesen. Das Problem beim Menschen ist, daß die von ihm geschaffenen "Hilfsmittel" und "Institutionen" mittlerweile so komplex geworden sind, daß er nicht mehr so leicht einschätzen kann, ob eine Tätigkeit lebenserhaltend ist oder nicht. Unsere Verantwortung besteht meiner Meinung nach vor allem darin, unseren Kindern und allen anderen Menschen, auf die wir Einfluß haben, bei der Einschätzung ihrer Tätigkeiten behilflich zu sein.Zitat:
2. Die Unterstellung, der Mensch sei ein Tier, ist zudem sehr gefährlich, weil sie dazu führen kann, daß sich Menschen tatsächlich daraufhin demgemäß verhalten.
Ich habe oben gesagt, den Menschen könne man Vorwürfe machen, den Tieren aber nicht. In der Tat, Menschen kennen, zumindest theoretisch, moralisches Verhalten, sie stehen daher in "Verantwortung". Gerade diese Verantwortlichkeit für ihre Handlungen unterscheidet die Menschen von den Tieren. Und dieser Verantwortung muß jeder einzelne gerecht werden.
Ich sehe es andersherum: Die Menschen müssen wieder begreifen lernen, daß sie genauso sterblich und empfindlich sind wie die anderen Tiere und daß ihre Macht - bei Strafe ihres Untergangs - begrenzt ist.Zitat:
Deshalb sind Mensch-Tier-Vergleiche meiner Meinung nach eher kontraproduktiv, weil sie Menschen dazu führen könnten, sich aus ihrer Verantwortung zu stehlen, die sie gegenüber der Welt, der Schöpfung haben, und die ein Tier nicht hat.
Nochmal andersherum: Die schlimmsten Verbrechen wurden immer dann verübt, wenn irgendwelchen Ideen, Glauben, Ideologien mehr Beachtung geschenkt wurde als dem Leben, wenn die Menschen "Höheres" wollten - "Mehr" als Nahrung, körperlichen Schutz (beim "Nacktaffen" Wohnung und Kleidung) und Fortpflanzung.Zitat:
Gerade dort, wo Menschen ihre tierische Natur akzeptiert haben, und Sitte, Moral, Religion und "Humanität" dabei vergessen, - genau dort haben sie sich in der Tat auch besonders "tierisch" verhalten und die schlimmsten Verbrechen verübt!
Zitat:
Original geschrieben von DyingAngel84
"Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus auf dieser Welt wäre so blöd und würde eine Mausefalle erfinden!"