Ist der funke der lohend uns umfing,
den einst poseidon aus dem meere fing,
das so tief, das im strudel sich verlor,
wie einst die liebe von lenor,
die sich stürzte in die leere,
in die dunkelst aller spähre,
erloschen, an dem einst dein herz so hing
ist die zeit die fließt nicht nur ein traum,
geträumt vom all, ohne zeit und raum,
das so still, bis einst die posaunen,
gleich dem schmerz der götter raunen,
schallen durch das weltall hin,
eine melodie an dem dein herz so hing
ist der mensch der einst verlor sein glück,
mit ihm ein teil der seele stück für stück,
dessen einst sternenklares lachen,
nun tröstung sucht im roten drachen,
um zu vergessen was nicht darf,
geht ihren weg im opiumschlaf,
den weg an dem ihr herz versagt,
oh, die erinnerung ist eine wunde,
in der ich verweile jede stunde,
doch rieche ich noch ihre düfte,
düfte die einst lohend mich umfingen,
die selbst stoff und kristall durchdringen,
erhobt sich einst wie nelken in die lüfte,
düfte an den unsere herzen hingen
doch vergebens ist die suche in den weiten,
nach düfte, funken, einst vergangene zeiten,
erinnerungen, so schwer wie einst die kreuzeslast,
ist der opium der einzige leuchturm in der nacht,
es ist das wissen um die böse macht,
was mein ende bringt und neu erschafft,
geschrieben von: Acabaih
HI Magus
Mir gefällt dein Gedicht sehr gut.
Mich stören jedoch zwei Sachen an dem Gedicht.
Erstens würde ich weniger Worte verwenden. Mir fällt bei meinen Gedichten auf das ich Füllworte, wie "noch, einst, den, und" um nur ein paar zu nennen, meistens weglassen kann ohne das sich der Sinn verändert.
Zweitens finde ich die Wiederholungen zwar interessant, nur würde ich sie nicht hintereinander schreiben. (Warum genau kann ich leider nicht sagen:)
Ich hoffe das meine Kritik nicht zu harsch war.
Ich weiß nur zu gut wie oft ich mich über eine Kritik geärgert habe.
:)
Hoffe das ich dir ein wenig Anregung geben konnte.
mfg Acabaih
geschrieben von: magus mortuus
Nein, nein, eher im gegenteil, ich freue mich über jede ernstgemeinte kritik, da mir jede art von kritik ein stückchen weiterbringt.
Habe zu danken
geschrieben von: ScarletDragon
hm...also das erste, was mir bei deinem gedicht aufgefallen ist, ist, dass es sehr unregelmäßig klingt, also weder das reimschema, noch das silbenschema etc einen regelmäßigen klang haben.
wenn du reime benutzt, solltest du dies nicht wahllos machen, denn dann klingt das gedicht nicht "rund" (weiß nicht, wie ich es andeers beschreiben soll), sondern eher, als würde jede strophe nur für sich stehen, es entsteht kein "gesamtwerk".
die betonung wechselt ständig durch die wahllose silbenzahl pro zeile...
ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel, du wolltest ja kritik
es grüßt
the scarlet dragon ;o)
geschrieben von: magus mortuus
abrunden?
hm, ein versuch kann ja nicht schaden, irgendwelche vorschläge wie?
geschrieben von: dornroserich
Hi Magus,
ich kann mich der vorherigen Kritik nur anschließen, einige Kleinigkeiten zu überprüfen. Zum Beispiel den (grammatikalischen) Aufbau der folgenden Zeile:
"Mit den Funke an den einst dein Herz so hing"
Müßte es nicht heißen: "Mit dem Funken, an dem einst..."
Oder:
"Ist die Erinnerung nicht nur eine Wunde, in denen man verweilt..."
Nicht eher: "..in der man verweilt..."
Und:
"gleich den Schmerz des götter Raunen"
vielleicht: "gleich dem Schmerz des Götterraunens" (oder sogar, im Sinn ganz anders: "gleich dem Schmerz, der Götter Raunen").
Aber vor allem der Tipp: den Text LAUT sich selber vorlesen!
Bin auf die nächste Version gespannt!
geschrieben von: magus mortuus
...
geschrieben von: Crysania
doch tief in träumen suggestionen,
entfliehe ich vor raum und zeit,
der traum eröffnet illusionen,
schwerelos befreit vom leid,
des fleischlichen das bindet,
wir verweilen im meer von weh,
und das raubtier das ein findet
weint ein salzig nassen tränensee
erinnerung krönt mein blauen reif
seh augen die so traurig dunkeln,
da der mensch nun mal nicht weiß,
wie sterne gleich juwelen funkeln
keine träumer, seh nur realisten,
dessen seele stück für stück,
verloren geht im faulen tristen,
abendlichen (familien) fernsehglück,
wo sind die träumer, dichter, denker,
frei von zwängen, die noch sagen,
sei mein nordstern, sei mein lenker,
träum den traum ohne namen
das ist mein traum des sonderbaren
dein text aus dem garten der träume..
doch tief in träumen suggestionen,
entfliehe ich vor raum und zeit,
der traum eröffnet illusionen,
schwerelos befreit vom leid,
des fleischlichen das bindet,
wir verweilen im meer von weh,
und das raubtier das ein findet
weint ein salzig nassen tränensee
erinnerung krönt mein blauen reif
seh augen die so traurig dunkeln,
dies ist meine lieblingsstelle deines textes,
sie regt mir wirklich zum träumen an,
ich verliere mich dabei in gedanken.
dies nur als anmerkung, meine antwort auf deine worte
wirst du später im garten der träume finden !
es grüßt
cry
geschrieben von: magus mortuus
habe versucht durch eure anregungen das gedicht zu verändern
geschrieben von: Crysania
Und an dieser Stelle ist der zugehörige Garten auch zu finden...
Neu ist "Für die Vergessenen"
Gruß
Cry