es tut so weh
dieses rauschen, flimmern, streichen der streicher.
eine orgel spielt das lied der vereinsamung, so schön, so ruhig..
die orgel der körper, spielt das leben!
schneller, langsamer, lauter, intensiver,, depressiver ..
ein wechsel der gefühle einsicht in das flammende inferno, bezaubernde farbtiefe ..
ruhige klavier passagen, lassen mich denken und erwischen, alles ist wieder gut
doch die stärke der musik macht die melodie, das leben..
mit blutverschmierten händen mit einer träne im gesicht
einem lächeln auf den lippen und der hoffnung tief im blick
aufzustehen auch aus dem dreck
tief beschmutz unöd stolz im herz
dem leben neu erwacht und erwacht ganz neu im leben
sind meine hände blind und stumm ..
sind meine augen alt und schwach
ist mein herz dem blut erlegen
und bei allem doch nur ehrlich ..
bin ich mensch und bin ich schmerz?
bin ich die träne und der kuss zugleich?!
der himmel blau und kalt
die wolken ziehen und verdumpfen den klang der orgel..
ich habe nicht der orgel zugehört
die aufmerksamkeit steigt als der orgelklang meinen ohren entsagt..
geschrieben von: Kambika
Das hast Du geschrieben ? Wow Du schreibst Lyrics fuer Lacrimosa ? beeindruckend...
geschrieben von: lizard
Zitat:Original geschrieben von Kambika Das hast Du geschrieben ? Wow Du schreibst Lyrics fuer Lacrimosa ? beeindruckend...
...hab ich mir auch grad gedacht ;)
hier ist eins, dass wirklich selbst geschrieben ist:
Ich blicke auf den Irrsinn dieser Welt:
Die menschen schuften, quälen sich und schaffen,
Um mit zerstörendem Genuss zu strafen
Sich selbst. Gefühle - nutzlos; Umsatz zählt.
Der Staat regiert das Volk mit fester Hand:
Auch wer nach andren Wirklichkeiten strebt,
Wird in das Uhrwerk Leben eingewebt;
Wer sich nicht fügt, gepeinigt, ausgebrannt.
Auch ich bin kleiner Teil des großen Ganzen:
Lass' mich zu einem Last- und Nutztier stanzen
Denn niemand hilft in dieser meiner Not.
Wir Menschen sind nichts weiter als Maschinen,
Das Leben rollt auf starren, festen Schienen:
Geburt, Erziehung, Arbeit, Alter, Tod.
geschrieben von: lacrima_tori
kambika .. ja ich weiss da is was von lacrimosa bei
abergenau diese textstellen beschreiben meine stimmung
geschrieben von: InsaneFetish
also mal ein ganz altes von mir hach früher als ich nochn Depri war
Und ich fühlte langsam wie es wogte.
Den Kopf in Schwermut dem Ende geneigt.
Rot des Körpers, kriechend und erstickend auf totem Fetzen.
als die Wunden sich schlossen zogen sanfte dünen aus rot ihre Bahn.
Das Nichts umschliessend, den Tode geliebt
Unsegliches Leid gefühlt....und dennoch
Hure der Seiten ein pendel der Uhr.
Denn der Geist verlor seine ruhe.
Gebunden an Ursprung, fiel der Kopf in die pfütze.
Geköstigtes Wasser gehoben die Hand.
Um zu zerhacken was mich und das leben verband.
als das Tagebuch fiel und die Erinnerung begrub
so kam es dann und so ging es wieder.
Er fand seinen Kopf und fand das Ende.
Die Augen der Tod, die Seele der Schnitt.
sie war die Wunde ich war das Messer
Wer war der Täter?
Sanft wog der Mantel aus rot sich lebendig über meinen Körper.
Erkaltend und verkrustend, auf das mein Körper gefriere und zersplittere.
Was bleibt sind tote Worte....was bleibt sind rote Tropfen...
Ein blizender Schnitt sich füllende leere.
Sich leerende fülle. Die Sanduhr voll rot.
doch ich bin schon tot......
geschrieben von: InsaneFetish
also zum Verständnis
Tagebuch = Körper (auf Narben bezogen)
Errinnerung = Kopf (um zu zerhacken, was mich und das leben verband), wir spielen alle nur Mensch indem wir wissen das wir leben
naja ich halt mich mal zurück ansonsten wird es zu Abstrakt. Müsste ich die Menschheit in Frage stellen und und und...
Grüsse
Insane :)
geschrieben von: lizard
du musst doch deine gedichte nicht selbst erklären!!! die interpretation überlässt man dem leser, sonst braucht man nicht zu schreiben....
geschrieben von: InsaneFetish
najo ich erkläre es weil mich bisher jeder gefragt hat, bzw wenn mal jemand sich die Mühe gemacht hat darrüber nachzudenken hat er es verwechselt
geschrieben von: NARRator
ein weiser greis ist gestorben
durch seine blutend wund'
ward ein knab verdorben
zur gleichen dunklen stund'
nun sitzt er immer fort
einsam, zerschlagen und belogen
an jenem finst'ren ort
und scheint vom leben betrogen
er wollt' aufstehn und tanzen
doch hört er keine melodie
ist nie ein teil des ganzen
er lacht ob dieser ironie
endlich kniete er nieder, zum beten
zu einem gütig gott
der hat ihn in den staub getreten
gerichtet auf seinem schafott