[Dunkelrot tropfende Seelen-Gedanken] - German Gothic Board

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Dunkelrot tropfende Seelen-Gedanken

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geschrieben von: RubyFay

Meine Hände - rot und aufgerissen.
Kälte.
Meine Seele auch
- tot, teilweise.
Noch blutend,
zerrissen.

Kam zu mir
und pflanzte sie mir ein,
diese Wärme.
Liess sie gedeihn
und
nahm sie mir.
(Oder sie wurd' genommen, von einer unbekannten Macht...)

Kalt ist es, im Winter,
ohne seine Liebe,
hier.
Schrei nach Wärme!
Glaube, ich erfrier'...


(Wo ist sie nur hin...?!)

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Möcht was sagen,
weiss nicht was...

Danke für den Traum?
Für die Zärtlichkeit?

Möchte schreien,
weiss nicht was...

Angst, Schmerz, ich friere?
Ich möchte weg sein?
Ich möchte dort sein?
...wo die Wärme wohnte?

Tot, zerbrochen ... dieser warme Ort ist nicht mehr.
Meine Seele irrt umher...

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Was ich zu geben versuchte,
kam nicht mehr an,
fand keine Empfangsstelle mehr,
denn dort, wo sie hinwollte,
meine Liebe,
ist alles leer...

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Dunkelrot
habe ich das Gefühl zu bluten.
Minuten
vergehen wie Tage
und ich frage
mich...

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Freudetaumelnd!
...
nur im Traum.

Wache ich auf,
so spür' ich kaum,
dass ich am Leben bin.
Es schleicht auch ohne mich dahin,
was sich nun Leben nennt.
Und es verbrennt
mir meine Seele,
schnürt mir zu die Kehle,
lässt mich (er)frieren und erstarren,
muss ich doch jetzt
ohn' seine Liebe harren.

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Dunkelrot
- warm und weich wie die Geborgenheit,
einst.

Dunkelrot
- blubbernd, heiss wie die zarte Leidenschaft,
einst.

Dunkelrot
- es aus mir quillt,
meins,
wenn ich es will.

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Kälte,
du kleines, grosses
zartes, brutales
Tier.

Wenn der Sonne Strahl
mich doch erreicht,
so kommst Du bald,
machst wieder ihre Wärme dir gleich.

Und wieder,
und wieder,
du zartes Tier.
Deine Eistränen tun weh,
tief in mir.

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Tot.
Totgeschlagen

hab' ich sie.
Mit aller Kraft.

Doch zappelt sie immer noch.
Hat wohl noch Lebenssaft.
Doch wie?! Geb' ja kein Leben ihr.
So nimmt sie sich's wohl schlicht von mir.

Die Schöne.
Die mit dem H,
die noch sieben nach sich zieht
und,
mich an sich gepresst,
ins Verderben flieht...


(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Heizung.
...Wärme von aussen,
nur.

Gib mir Wärme von innen,
mich friert...
erfriert...

(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Hat geklopft {und aufgeschaut}.
Nur an welche Tür?
Wüsste es gern,
Würde diese Seele gern streicheln...

(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Am Morgen...
aufgewacht.
Doch bekomm' ich die Augen
nicht auf.
Will sie nicht öffnen,
nicht in diesen leeren Tag sehen.
Wieder einmal...

Am Abend...
müde.
Doch bekomme die Sinne
nicht zu,
wollen sich nicht schlafen legen.
Und Angst...
vor dem kalten Zittern,
das den Einschlaf-Versuch
begleitet.


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Demons of Hope
catching my eye
with their beautiful
illusionary faces,

pretending to be
more beautiful
than angels of despair.

My sense
trying to hold back
my yearning heart
led into fatal temptation.

Whether it can resist
...I don't know,
just feel my weakness.


(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Schlaflos


Hin und her
gewälzt...

Von einer Seite
auf die andre,
von einem Argument
zum andren,
von einer Erinnerung
zur nächsten,
von einer Illusion
in die andre.

Zwischen dem
Gestern
und dem
Morgen
hin und her...

Heute
bin ich nicht,
fühl mich nicht,
werde nicht gefühlt...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Mich aus den Augen verloren,
Ich mich, du mich
in Deinem Sinn verlaufen...?

Verirrt, verwirrt...

Jetzt irren zwei Seelen umher...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

( )
Leer.
Leere.
Leer sein.
Loch.
Hohlraum.

Nur von einer
Hülle umgeben.

Hülle gebrochen.
Eingebrochen.
Ins Loch gefallen.
Leere.
Leer.
( )


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Verwirrt.
Wirr...
"Reiss dich (mich) zusammen!"

Kämpfen.
Zwingen.
Kann ich "es"
bezwingen?


(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[26.01.03]

Mein Kind

Von Dir geträumt.

Sanft in meinen Armen,
Wunderbares kleines Wesen.
Schaust mich an
Aus den Augen meines Geliebten.

Alle Liebe, die Du brauchst,
Warme Decke aus Geborgenheit,
All das Dir zum Geschenk.

Wirst Du je sein?
Träume
sind Träume nur,
weil sie zu schön sind,
um wahr zu werden...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Sehnsucht
Wucht

Sehnen
Suchen
Fluchen
- Irrgarten!

Eine Frage
Viele Fragen
zerreissen mich,
Kann's nicht ertragen.

Seele,
Schweig!


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Vom Hoch
zum Tief
zum Hoch
zum Tief
...

Höhere Berge
Tiefere Täler

Wandern, schweben,
und wieder das harte Aufklatschen.

Wer kratzt den Rest zusammen?


(c) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Sehnsucht!
Seelensucht!
Seele
sucht
...

Sehnsucht
danach,
dass (D)eine Hand mir
über's Haar streicht,
über meine Seele streicht,
mich warm umhüllt.

Verloren,
diese Hand...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[Anfang 02/ 2003]


Hoffnung?
[eine andere]
Auftauchen?
Nach oben schauen,
und der graue Himmel
hat doch ein paar kleine Risse,
durch die das Blau schimmert?

Oder doch nur
eine weitere
Illusion?


In Gedanken an M.


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[02.03.03, 13.30Uhr]


Hab mich an dem Hoffnungsfünkchen
verbrannt
Werf mir vor,
daß ich die Hoffnung
nicht vorher aus mir verbannt
[daß ich selbst und er das Feuer in mir entfacht]

Nun brennt's in mir,
und keiner löscht,
bevor's zu spät,
die quälende Hoffnung [mit Erfüllung].

So wird bald nur bleiben,
ein totes Aschefeld,
in dem die schmerzende Glut
weiter die Stellung hält.


In Gedanken an M.

(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[02.03. 2003, 12.45Uhr]

Du bist dort, und ich bin hier...

Hat wer
nur den Vorhang zugezogen,
so daß es nun dunkel scheint,
...oder hat wirklich jemand
alle Sterne vom Nachthimmel geklaut?!

Dacht', wir hätten vielleicht
irgendwann, bald,
ein eignes kleines Sternenzelt gebaut.
Es schien schon zu schimmern,
so schön und beschützend...

Und nun funkelt
irgendwo, viel zu weit weg,
ein winziger Stern,
doch fürchte so,
daß er verglüht,
bevor ich ihn je richtig gesehn.

Du bist dort, und ich bin hier,
möchte so gern zu Dir gehn...


In Gedanken an M.

(inspired by "Dort und Hier", Herbert Grönemeyer)

(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[ 02.02.2003, 13.15Uhr]

Warum
warum nur
erschien mir Dein Lächeln,
Deine Umarmung,
Deine zärtliche Geborgenheit
schon so real?

... das Erwachen doch
jetzt nur eine Qual...

Warum,
warum nur
servierte ich Dir
meine Seele
auf dem Silbertablett?
Weil ich glaubte,
ich kann Dir vertrauen,
vielleicht auf Dich bauen.
Ließest mich ja auch
in Deine Seele blicken...

Warum dann das,
was jetzt geschieht?
(und was ist es,
was er in "ihr" sieht?)


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[02.03.2003, 15.00Uhr]


Mein Zoo...


Sehnsucht,
gefräßiges Tier,
stiehlt von innen
die Seele mir

Ungewißheit [oder nennt man's Hoffnung?],
quälende Kraft,
die in mir
nur Schmerz erschafft


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[02.03.2003, 14.00Uhr]


Das "morgen" pt.1


Angst vor dem "morgen",
wenn über mich
der Stab wird gebrochen

...als Richter das Herz?...
...Schafott [oder Begnadigung?]...

Wäre er doch nur schon ab,
mein Kopf...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[04.03.2003]


Träume...?
[Sonnencreme-Zeiten?]
...gibt es nicht.

Illusionen,
Illusionen nur
[eben nur Illusionen],
die zerplatzen...

...nur Realität,
Ungewißheit,
die die Seele
zerschneidet
,
die Seele
in Sücke reißt
...

Nur Sehnsucht,
die sticht ,
die Seele
ersticht


...und sie trotzdem noch
[schmerzend] zappeln läßt.


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[04.03.2003, 23.30Uhr]


Das "morgen" pt.2


Das "morgen" kam,
der Stab wurd' nicht gebrochen,
das Urteil nicht gesprochen,
doch hängt mein Kopf
[meine Seel']
noch immer
über der Schneide,
kommt die Angst
noch immer gekrochen
durch meine Seele
und pumpt
ihren bittren Geschmack
in meinen Mund,
in mein Herz das Gift.

Denn...
Erlösung, Befreiung
gibt's auch keine.

[nur die tägliche Dosis
Schmerz, Angst,
Ungewißheit,
tödliche Hoffnung]


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[04.03.1003, 23.45Uhr]


"Into my arms, O Lord
Into my arms..." *
[samten durchdringt mich dies...]

Komm,
komm in meine Seele wieder,
in meine Arme
leg Dich nieder.
Laß mich
Deine Wärme spüren,
Dich mit Geborgen
umgeben

...
...doch Halt!
Verstand schaltet sich dazwischen...
"Bring die Illusion
zum Schweigen!
Wird sie doch nur weiter
Dich ins Verderben treiben."


*(line 1&2: "Into My Arms", Nick Cave)


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[05.03.2003, 0.15Uhr]


Tausende von Kilometern,
und wir schienen uns so nah...

Jetzt bin ich hier,
Du bist da
[dort]
...
und bist doch
fort,
weiter weg,
als je zuvor...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[06.03.2003, 23.45Uhr]


Die Sehnsucht in mir
schreit nach Dir.
Mein Verstand
lacht mich aus dafür.

Denke,
denk [zuviel] an Dich,
obwohl das Hirn sagt
"Du sollst das nicht!"
...und weiß nicht,
was ich denken soll,
die Gedankengänge voll
von "Ich vermiß' Dich auch"
und "Denk an Dich",
doch was das heißt,
ich weiß es nicht...
- das Herz interpretiert
[und wünscht],
Kopf interveniert,

zurück bleibe ich
und weiß nur
nichts...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Spür den scharfen Schlag
schon nah, der mich richten wird

Möchte Balsam,
Deine samtigen Lichtstrahlen
[Sonnen- und Mondschein]
fühlen


Spür schon,
wie das Leben mich verläßt,
Kälte in mir
Einzug halten wird

Möchte Deine Wärme
fühlen,
Deine Nähe, Geborgenheit...


Doch "oben" hier
wird über "unten"
wohl siegen,
wird meine Seele
zerbrechend erliegen...

[denn Hoffnung seit jeher
nur trügerisches Licht
[Illusion],
auf daß die Seel'
schließlich doch zerbricht]


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

I wish I'd be the one
You'd stop flying for, for a moment... *

Weiß nicht,
ob Du so ein
schönes geflügeltes Wesen warst,
welches mich mit Dir hinaufnahm
[aus der Dunkelheit],
oder doch nur ein Trugbild...

Sehne mich
nach dem schönen geflügelten Wesen,
welches mich
sanft und warm und schützend umschließt...


*(line 1&2: "Easter Song", Chamber)

(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Sehnsucht
Ungewißheit
Seelenschreie...
...nach Dir!

Ungewißheit,
die mich zermartert...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[08.03.2003, 23.45Uhr]

Möcht' am liebsten
im Nirgendwo sein,
wo ich nicht hör'
mein eigenes Schrein...
wo ich nicht spür
den quälenden Schmerz...
wo's endlich tot ist,
mein bescheuertes Herz...

Denn Du kommst auch nicht.
es zu retten,
oder es wenigstens zu befrein
von der Ungewißheit stachligen Ketten...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[09.03.2003, 19.00Uhr]


Schreien,
bis ich keine Stimme mehr hab,
Weinen,
bis ich keine Tränen mehr hab,
Bluten,
bis kein Blut ich mehr hab,
keinen Schmerz mehr fühl'

...das möcht' ich nur noch

[denn's ist nur Illusion:
Geliebt werden,
und der Schmerz verschwindet,
und drüber hinaus,
bis Glück sich findet...]



(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Der Kopf ist ab...

...und ich wünschte mir,
der verdammte Instinkt
hätte nur einmal,
nur einmal in diesem bescheidenen Leben,
Unrecht behalten!

...oder wünschte mir,
ich hätt Dich nicht
so tief
in mein Herz dringen lassen,
und Du hättest mir
den Eintritt in Deins verweigert...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Schmerz
läuft mir in Tränen
die Wangen hinunter

Meine Seele
schreit stumm
und ist doch eigentlich
tot

Hab Liebe
hineingelassen,
und jetzt hat sie,
wie eine Splitterbombe,
die Seele von innen
einfach zerfetzt

Leider leben
einige Fetzen
noch,
und schmerzen,
schmerzen
vor sich hin...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Es fühlt sich leer an in mir,
kalt,
erkaltet...

Doch,
etwas wohnt noch in mir:
Schmerz
und tausend Fragen,
und in meinem Hals
wohnt ein Kloß,
so dick,
daß er mir
das Atmen erschwert,
ein Kloß,
der sich eher
wie eine würgende Hand anfühlt...

Was nicht mehr in mir wohnt:
Hoffnung.
Ich sollte sie
nie mehr einziehen lassen
in meine Seelenwohnung.
Auch wenn es dann
dort nur noch kalt weht.
Aber "es",
das was einem die Hoffnung vorgaukelt,
was sich vielleicht "Liebe" schimpft,
schneidet und sticht
dann vielleicht nicht mehr.

Nichts mehr erwarten,
keine Wärme mehr eindringen lassen,
darauf warten,
daß ich endlich erfrier'
auf daß ich nie wieder
Schmerz so spür...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Schwindelgefühl
Betäubung
Dumpfer Schmerz
Schleier
Alles irreal,
weit weg,
und doch
so schmerzend nah...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[13.03.2003, 20.30Uhr]


Was it
a fake sun
you sent into my heart?

...a sun
determined to
shine only until...
...it would explode
to tear my soul apart
and leave its fragments
in the dark...

Was it?


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[14.03.2003, 0.15Uhr]


"Hoffnung ist ein Seil,
auf dem viele Narren tanzen..."

[nicht von mir, weiß aber auch nicht, von wem]

...ich dummes Wesen
hab wohl auch
auf diesem Seil getanzt...

...nun doch zerschmettert auf dem Boden [der Tatsachen]...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[Nachtrag: eins von den beim Crash verlorengegangenen Gedanken-Gedichten hab ich noch auf Papier gefunden]


[06.02.2003, 18.30Uhr]

Zwei Stunden Madrid

Warten
Fluchen
Warten
Einsamer Punkt
auf der großen Welt
Keiner, der mich jetzt hält,
mich hüllt in warme Gedanken
...
Gedanken,
Blick zu Boden
...
Krümelschatten
werden größer, länger,
die Gedankenrennstrecke auch
Wann tauch
ich wieder auf
um sie zu sehen,
zu erspähen,
die rettende Insel?


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[...an ein andres verlorengegangenes erinnere ich mich leider nur noch fragmenthaft, obwohl es das glücklichste war...]

[um den 10.02.2003 (?)]


Hoffnung
Wärme
...
Es muß erst noch "geboren" werden,
doch spür ich's schon
ganz warm in mir!
Ein kleines Glück
lacht mich
mit großen Augen an.
Und ich weiß,
hoffe,
bald,
bald wird es
den Sonnenhimmel erblicken.

In Gedanken an M.


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Es will aus mir heraus,
hab zu wenig Kraft,
es zuzulassen,
...und doch
zu wenig Kraft,
mich dagegen zu wehren.

Durch die schmale Öffnung
will es, dringt es,
...trägt den Beinamen
Schmerz

Ein leiser Schrei,
der markerschütternd
laut sein will,
und doch nur dünne Kraft hat

Denn ich hab keine Kraft,
die Schärfe ganz zuzulassen,
laut zu schreien...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[Sa, 15.03.2003, 16.00Uhr]

"Pictures of you"
gehen mir durch den Kopf...
Bilder, so schön...

Sehnsucht,
die der Verstand
zu töten versucht...

Fragen,
auf die ich
immer noch keine Antwort bekomme...

Weiß nicht,
wohin mit meinem Kopf,
er ist nicht da,
wo ich mich befinde...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

[So, 16.03.2003]

Hinabgefallen
Tief gefallen
In mich [zusammen]gefallen

Bilder durch den Kopf,
die nach einigen Sekunden
auf dem Geistesbildschirm explodieren...
Klänge,
die meine Seele zum Bersten bringen...

Robert singt,
und ich möchte schreien...

Tränen aus den Augen,
Tropfen,
die die tote Seelensuppe versalzen...

(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Abgestürzt...

Hätte nicht begonnen,
diesen Weg zu gehen,
(so holprig und steil...),
wäre da nicht
diese haltende Hand gewesen,
die sich mir reichte...

Nun ist die Hand nicht mehr,
und ich bin vom Felsen
doch abgestürzt,
hart aufgeprallt,
zerschmettert,
in der Höhe erfroren...

Oder zu nahe
an der hoffnungsvollen Sonne
geflogen,
die Flügel verbrannt,
und nach unten geklatscht...

Wer zu hoch hinaus will,
der schwebt in Gefahr...

Und nun...
Kälte, Einsamkeit,
Sehnsucht nach [Deiner] Geborgenheit,
Seelenschreie...
...und sie verhallen doch
wie stumm...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Salznasse Stimmung...

Wie eine schwere Last,
die mich nach unten zieht,
eine treibende Kraft,
die nach oben steigt,
aus mir herausperlen will...

Das Vergangene in grauem Schleier
tanzt in mir,
sticht immer wieder
in meine Gedankengänge vor,
badet sich im Salzwasser,
und manchmal auch
in einem warmen Gefühl...

...bis zum Aufwachen,
bis dann der graue Schleier
wieder über mir liegt,
mich beschwert,
erdrückt,
und die Sehnsucht
aus mir preßt...


(C) RubyFay



geschrieben von: RubyFay

Geschwommen
mit aller Kraft,
denn da hatte mich einer
auf seine Insel eingeladen...
...dort am Strand
in Wärme zu baden,
und nicht mehr in meinem
eigenen "Salzwasser"

Nur frag ich mich,
ob ich jemals wirklich
auf Deiner Insel war,
oder dies
doch nur eine Sandbank,
die von einer schön'ren Welle
wieder weggespült..?

Flaschenpost[e/s ?] um die Insel schicken...
und Du freutest Dich,
daß es mich gibt...
Tja, Flaschenpost wohl leer,
oder es kam gar keine an..

Dann
und wann,
frag ich mich gar,
"Ob er wohl jetzt
auch noch froh,
daß es mich gibt?"

Hm, ich schmor wohl eher
in Deiner Verdammnis,
und mit mir,
Dein Stückl Herz,
das vielleicht an mir klebte...


(C) RubyFay





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