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Ist das Alter wichtig?

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geschrieben von: Cagliostro

Nun, ich bin ein alter Zausel (bald 40 J.a.),
überdies noch gebunden.
Das alles scheint vor allem weibliche Brieftexterinnen
abzuschrecken.
Nun, ich habe nicht mehr Hintergedanken als alle anderen
Männer auch.
Es geht mir in erster Linie um gute Briefe.
Aber dies scheint - genauso wie die Situation auf dem Arbeitsmarkt - sehr altersabhängig zu sein.
Es ist nicht so, dass ich das nicht akzeptieren kann,
ich kann es nur nicht verstehen, denn eine wirklich
vernünftige Begründung habe ich noch nicht gehört.



geschrieben von: ancient

tja...das ist eine sehr gute frage.
ich glaube...das auch die mädels oft hintergedanken haben.
es läuft irgendwie immer auf die beziehungsschiene raus. nur so kumpelhaft...ist wohl nicht einfach. da kommt dann auch das alter zum tragen...sonst wäre das ja egal bzw. eher förderlich wenn ein freund älter und damit mehr lebenserfahrung haben.

mich würde da auch gern die meinung der mädels interessieren.

grüßle
ancient

ps: ich verschieb das mal aus bekanntschaften raus...



geschrieben von: Pallor

Genauso sinnvoll ist die Begründung "Werde du erstmal so alt wie ich" die hier häufiger als Argument fällt.

Ich denke das Alter sollte keine besondere Bedeutung haben, und vor allem nicht bei Beziehungen oder Jobs.

Daher diskriminiere ich keine Alten und wünsche das allerdings umgekehrt ebenso wenig.

Pendark



geschrieben von: isi

ich persönlich finde das alter nicht wichtig. nur die gleichen interessen usw.
habe sogar mehrere 20jahre ältere bieffreunde.

Zitat:
ich glaube...das auch die mädels oft hintergedanken haben. es läuft irgendwie immer auf die beziehungsschiene raus. nur so kumpelhaft...ist wohl nicht einfach.


diesen hintergedanken hatte ich bisher noch nicht...!



geschrieben von: Caerula

Nun, ma könnte verschiedene Gründe anführen.....

1. Warum sollte man einem alten Zausel als junges Ding vertraun:p

2. Warum sollte sich ein alter Zausel mit den jüngeren Vertretern des weiblichen Geschlechts abgeben, etwa weil er etwaige Gespräche nicht mit Altersgenossen führen kann?!

usw, etc. pp.......

Wenn eine Alterspanne über 10 Jahren bei den Briefpartern vorliegt so ist doch Voreingenommenheit vorporogrammiert oder sehe ich das richtig?! Denn die heute Jugend( mein gott, wie abgedroschen..) ist es nicht wirklich gewohnt mit doch sehr viel älteren Menschen über Themen zu disskutieren, die sie selbst betreffen.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur noch hinzufügen, das es auch alte Zausel verdamt faustdick hinter den Ohren haben, und so manches junges Ding sich ja in Acht nehmen sollte....

Das ist mein beschaulicher kleiner Beitrag um mal ein wenig Zwietracht zu sächen :D

PS: Nichtsdestotrotz ist die Vorstellung eigentlich sehr entspannend....diese Generationenverständigung, doch in diesem Punkt ist die Vergangenheit unserem "modernen" Zeitalter weit voraus.



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von Caerula
Warum sollte man einem alten Zausel als junges Ding vertraun...


Für das Schreiben von Briefen ist Vertrauen notwendig?
Eher nicht.

"Gute Briefe" sind in dieser Gesellschaft leider längst ausgestorben. Ein längst begrabener Trend. Angesichts von Pisa und dem Abschneiden von deutschen Schülern vor allem in der Sparte "verstehendes Lesen" ist das vielleicht auch besser so.

@Cagliostro
Deine Gedichte finde ich sehr gut, wie du schon weisst. Ich schätze aber, das viele "jungen Dinger" mit ihnen eh nichts anfangen können. Steh weiter zu Deinem Alter (bei meiner Lebensweise werde ich niemals so alt...) und mach dir nichts draus.



geschrieben von: mrs.yearning

Zitat:
Original geschrieben von Nix
Angesichts von Pisa und dem Abschneiden von deutschen Schülern vor allem in der Sparte "verstehendes Lesen" ist das vielleicht auch besser so.


Ja klar. Die Jugend ist schlecht und früher war alles besser...
Dass gesellschaftlich die Jugend derzeit als "dumm" hingestellt wird, macht die Verständigung zwischen den Generationen nicht einfacher. Zudem leiden einige der "jungen Dinger" unter der Diktatur der älteren Semester und fühlen sich unverstanden. Dass da lieber ein Austausch mit Gleichaltrigen stattfindet, finde ich durchaus nachvollziehbar.

Zitat:
Steh weiter zu Deinem Alter


Gute Empfehlung. Dem kann ich nur zustimmen.
Wenn das viele Nachahmer findet, verschwindet vielleicht irgendwann der gesellschaftliche Schrecken vor dem Altern und den damit verbundenen verzweifelten Bemühungen frühzeitig operative Jugend zu gewährleisten.

Zitat:
(bei meiner Lebensweise werde ich niemals so alt...)


Angst? Altern ist keine ansteckende Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess.



geschrieben von: Consciously

Wenn es um zischenmenschlichen Beziehungen angeht, also sprich wie mit anderen Leuten umgegangen werden sollte, hat das Alter keine Bedeutung. Wichtig ist nur das man vesteht was der andere möchte. Es bringt nichts mit einem 5-jährigen "Gesprächspartner" über Politik zu philosophieren. Aber ansosten sehe da keine probleme.

Nur bei Beziehungen da sollte der Altersunterschie nicht so hoch sein, da doch das alter entscheident ist für eine gelungene Partnerschaft, so find ich. Mal abgesehen davon, was macht das für ein bild wenn sie 20 ist und er 80....:D



geschrieben von: more

Ich denke das ist ganz einfach, Freundschaften (auch Brieffreundschaften) lassen sich nicht erzwingen, wenn Symphatie da ist, dann entsteht auch was, wenn nicht dann nicht, kann auch sein dass die Frauen davon abgeschreckt werden, dass du gebunden bist, weniger dein Alter spielt da eine Rolle.
Wenn die Mädels dich mögen, dann wird sich daraus eine kumpelhafte Verbindung ergeben, wenn sie dich nicht so toll finden, dann ist das Alter ein oft vorgeschürzter Grund um dich nicht so zu verletzen, wenn sie nicht mehr mit dir anfangen können oder wollen.
Freundschaften zu Älteren ist durchaus möglich, guter Kumpel von mir ist 37 und ein anderer geht mittlerweile auf die 50 zu. Was mich an den Freundschaften fasziniert? Der bissige Humor und die Erfahrungen die sie im Laufe des Lebens gesammelt haben. Sexuelle Hintergedanken gab es bei beiden Seiten nie, die Basis waren oft nur gleiche Interessen, beim 50jährigen die gleiche Berufsausbildung und die Leidenschaft für Delikatessen, Käse und Wein.



geschrieben von: Amy

Naja, vielleicht kann ich hier etwas nützliches zu beisteuern.

Vor einigen monaten bekam ich auf eine anzeige hin Post von einem ca. 42 jahre alten mann, verheiratet, sehr viel geschäftlich unterwegs und eigentlich recht sympathisch.

Ich, mit meinen jungen 17 jahren stehe aber natürlich noch ziemlich unter den Fuchteltn meiner eltern, wie oft wurde mir eingebleut, vorsichtig zu sein und wieviele alte freundinnen wurde Vergewaltigungsopfer...


Es ist ein, finde ich persönlich, leicht beunruhigender Gedanke, wenn ein fremder Mann, der gut 20 jahre älter als man selbst ist, aus unergründlichen Punkten Briefkontakt zu einem sucht. Welche gründe bewegen ihn? Wie um alles in der welt kommt er darauf, amn könnte mit so jungen Menschen anregende Briefwechseln führen?

Die Ermahnungen der Eltern, Bilder im Fernsehn und die Fragen machen einem einfach Angst.

Es ist viel einfacher, mit jemanden persönlich zu reden und sich darauf einzulassen. Ich kenne einige Leute um die 40, 50 rum, mit denen ich ganz freundschaftlich reden kann. Das liegt aber daran, dass sie mir von bekannten vorgestellt wurden, dass wir gleiche interessen haben (Tanzen z.B.) und sich deshalb eine viel größere vertrautheit einstellt.

Das Problem bei Briefkontackten ist einfach die Anonymität und Ungewissheit. Man will niemanden etwas unterstellen, aber die angst ist da.



geschrieben von: rainraven

Ich bin jetzt 30, bezeichne mich als "alt" oder bereits "zu alt" für eine unternehmungslustige, etwas ausgeflippte weibliche Person, die ich bin, und sehe verzweifelt zu, wie mein Körper meinem Geist davonaltert und ich mich von meinen Bedürfnissen und Gefühlen oder Ansichten immer noch so fühle wie etwa mit Anfang zwanzig.

Ich bemerke einerseits, daß die Gesellschaft von mir erwartet, daß ich mich in diesem Alter anders benehme, kleide oder verhalte als ich es tue, was mich sehr unglücklich macht, andererseits bemerke ich auch, daß ich anfange, Menschen unter 20 oder so 23 automatisch als "Kind" aufzufassen und nicht ganz ernst zu nehmen (okay, es gibt auch Ausnahmen). Ich weiß nicht, ist das Neid auf die "Jungen" oder kommt das einfach mit der "Reife", daß man plötzlich manche Themen, Verhalten oder Gegenstände, die einer bestimmten Altersgruppe zuzuordnen sind, einfach albern und lächerlich unwichtig findet?

Und ich muß sagen, ich käme mir beiderseits komisch vor, einerseits, wenn plötzlich ein 18jähriger was von mir wollen würde (da denke ich automatisch frustriert "ich könnte Deine Mutter sein, was willst Du von MIR alter Schachtel", obwohl das leicht übertrieben ist),
andererseits auch bei einem über 40jährigen, da ich dann auch wieder an den "dirty old man" denke, ähnlich wie Amy hier.

Dabei spielt es gar keine Rolle, ob wirklich "nur" Freundschaft angestrebt wird, denn auch unterschiedliche Interessen können zu einem Problem werden und ich möchte behaupten, daß bei Freundschaften unterschiedlicher Geschlechter IMMER zumindest Gedanken über das eigene Aussehen, Verhalten oder das "gut ankommen" involviert sind, wenn nicht mehr.

Aber da steckt auch die Vermutung oder das Vorurteil von mir dahinter, daß ein Vierzigjähriger wohl schon "mit beiden Beinen im Leben steht" und für meine Interessen, die sich hauptsächlich auf Tiere, Spaß haben, Rumalbern, Freunde, Flirten, Mode, Styling und ähnlich "Oberflächliches" beschränken, kein Verständnis haben könnte. Ich sehe es ja schon an den Konflikten mit meinem viereinhalb Jahre älteren Freund, der inzwischen leider "gesetzter" wird und sich eher für Klassik und Theater interessiert, womit man mich nur jagen könnte.

Natürlich möchte ich das auch nicht so pauschal dahin stellen, den ich habe Freunde im Alter zwischen Neunzehn und Anfang Vierzig, und es kommt auf die jeweilige Person an, ich muß sagen, es sind viele Leute dabei, die sich ihre Jugend bewahrt haben oder für ein Kiddie schon ziemlich vernünftig und "reif" sind. Und mit Leuten, die mir zu "erwachsen" oder zu "spießig" oder zu "normal" sind oder einfach nicht auf meiner Wellenlänge liegen, hätte ich mich auch kaum so gut verstehen oder anfreunden können. Die würden auch nichts mit mir anfangen können.

So ist es leider im Normalfall, daß Vorurteile hinsichtlich eines bestimmten Alters oder einer Altersschicht bestehen können, und wenn man die andere Person dann auch erst nicht näher kennenlernt (z.B. bei Breiffreundschaft, Chat...), fragt man sich vielleicht schon, ob dieser Altersunterschied etwas ausmachen könnte.
Es kann ja auch sein, daß man sich selbst in Frage stellt:
Was habe ich (Jugendlicher) einem Erwachsenen zu bieten? Was könnte der von mir wollen, was er bei Gleichaltrigen nicht findet?
Oder: Was will denn dieser junge Mensch von MIR (alter Schachtel?) Wenn er soviele attraktivere Girlies um sich rum hat? Die lachen mich ja aus! Mit denen kann ich doch gar nicht mithalten!

Ich schwärmte mal etwas für einen 37-jährigen, alleinstehenden Bekannten, der schon ein Kind aus einer früheren Beziehung hatte. Einerseits fand ich nichts dabei, da er auch noch wegging, blendend aussah und Beziehungsprobleme etc. mit mir ausdiskutierte, andererseits kam es mir seltsam vor, wenn ich darüber nachdachte, und ich hörte die Stimme in meinem Hinterkopf "Was willst Du denn mit diesem Papi? Und was findet der bloß an DIR?"

Derartige Gedanken beeinflussen ein Individuum möglicherweise, und deshalb könnte es Probleme mit Freundschaften zwischen unterschiedlichen Altersstufen geben, so voreingenommen diese Gedanken auch manchmal sind, man entkommt ihnen nicht. :(



geschrieben von: more

@rainraven, mit 30 fühlst du dich schon zu alt? Meine Schwester ist genauso alt wie du und ich liebe es mit ihr durch die Diskotheken zu ziehen, shoppen zu gehen und rumzualbern, sie ist momentan schwanger und hat auch schon einen 10jährigen Sohn, trotzdem würde ich sagen, dass sie nicht "alt" ist. Was ist schon "alt" heutzutage, wo die Lebenserwartung immer länger wird, meine Mum war mit 35 älter wie jetzt und sie wird nächsten Monat 50!
Meine Arbeitskolegin die mir gegenüber sitzt ist 49 und wir haben viele gemeinsame Interessen und sie sagt sie fühlt sich keinen Tag älter wie 30!

Nur eines frage ich mich, gibt es in dem Alter um die 40 keine gleichaltrigen Bekannten mit denen man sich austauschen kann, warum bekommen alle Panik weil sie für die Genaration mit 17 einfach nicht hip genug scheinen? Klammert man sich so an die Teenager-Zeit?
Ich denke doch je älter man wird, desto unabhängiger finanziell ist man, desto mehr ist man seinen Zielen nahe und desto weiter ist der Horizont! Man kann sich soviel leisten man ist so frei und unabhängig wie noch nie! Man hätte doch alle Möglichkeiten sich kulturell weiterzuentwickeln, Bekanntschaften zu knüpfen und Freundeskreise zu bilden, ohne pupertäres auf und ab!
Es muss doch eigentlich erstrebenswert sein in diesem Alter. Aber nein, man vermisst die Zeit in dem man weder Geld noch Perspektiven hatte, warum? Und ich denke nicht, dass sich ein 40jähriger Mann mit einer 17jährigen über ihn bewegende Themen unterhalten kann. Wozu der Jugendwahn wenn man doch alles erreicht hat?



geschrieben von: VampireMiyu

Heutzutage, wo die Medien voller Sexualstraftäter sind, die eben meist ältere Männer und Frauen sind... nja... da sollte eine solche Reaktion von vorallem jungen Frauen doch nicht schockierend sein sondern nur logisch....

Mfg Mi



geschrieben von: rainraven

...und heutzutage heißt steigendes Alter leider auch nicht unbedingt, daß man finanziell unabhängig oder besser dasteht...eher im Gegenteil...
und ich habe erst Anfang 20 damit angefangen, so zu denken oder zu fühlen wie heute schon die 13jährigen (in dem Alter hab ich noch mit Playmobil oder Actionfiguren gespielt) und habe auch erst vor ein, zwei Jahren z.B. angefangen, mich zu schminken und mit meinem Äußeren zu experimentieren oder richtig zu flirten, da hab ich einiges nachzuholen. Wenn es andere Leute gibt, die sich in meinem "hohen" Alter noch für dieselben Belange interessieren wie ich, na wunderbar. Aber ich bemerke einen beunruhigenden Wandel der Interessen, gerade bei manchen Freundinnen, daß sie mit Anfang 30 dann plötzlich ans Heiraten, an Familie oder Kinder denken, das heißt, in Zukunft nur noch mit Windeln und Schnullern und Kinderkrankheiten beschäftigt sein werden und nicht mehr mit Korsettschnittmustern, Beziehungstratsch oder Cocktailbars...:rolleyes: ...und vor allem wahrscheinlich nicht mehr mit mir. :(
(die überhaupt keine solchen Anwandlungen hat)


Aber das nur am Rande...



geschrieben von: oskadis

Man ist so alt wie man sich fühlt. Wenn der Körper nicht mehr so mitmacht wie vor 10 Jahren ist das eben natürlich und man muß es eben mit einkalkulieren. Ich jedenfalls empfinde es nicht als störend. Naja .. manchmal habe ich schon Sehnsucht nach der vollen Energie, die ich mit 20 hatte, aber meistens ist es mir egal. Mit 20 habe ich auch nicht Vollzeit gearbeitet, nebenbei meinen Wohnraum saniert, mich mit Behörden rumgeschlagen und nachts ausgegangen. Das zehrt doch ein bisserl an der Energie.

Und was die Medien angeht ... das geht mir sowas am Ar*** vorbei.. Ja, es gibt Kriminalität, es gibt Sexualstraftaten, ABER das ist nur ein geringer Prozentsatz. Nur weil ich in den Medien höre daß wieder zwei Minderjährige irgendwo in Deutschland vergewaltigt worden sind wird das nicht am Tag darauf in meiner Gegend passieren. Klar, ich passe schon auf, aber ich lasse mich auch nicht verängstigen. Wenn man Angst hat ist die Reaktionsfähigkeit in bestimmten Situationen eh gemindert ... also: ein bißchen mehr Mut meine Damen ;)

Eine andere Sache ist natürlich das Bauchgefühl. Wenn sich im Bauch ein mulmiges Gefühl breitmacht - dann denke ich sollte man die Hände von einer Bekanntschaft lassen oder zumindest sehr vorsichtig sein. Meine eigene Erfahrung - der Bauch trügt nie ;)

Gruß

~Oskadis~



geschrieben von: more

@rainraven, ich pflichte dir bei, dass es heutzutage nicht sein muss, dass man finanziell sich alles leisten kann, doch du musst doch auch zugeben, du hast sicherlich heute mehr Geld als mit 20! Wenn ich mich selbst mal als Beispiel heranziehen darf, ich bin 23, arbeite Vollzeit und verdiene Netto ca. 1000 Euro, zahle eine Wohnung alleine, da mein Lebenspartner noch studiert, wenn er fertig ist, haben wir zwei Gehälter, selbst wenn er nicht als Ingeneur arbeiten kann, sondern nur als Angestellter stehen wir trotzdem besser da als vorher.
Selbst allein Lebend hat man mit 30 mehr Kohle! Klar kann einem immer ein Schicksalsschlag treffen, was einem finanziell in die Bedrängniss bringen könnte, aber es ist so, dass man mit 30 mal die Lasten des Studierens, und der Phase sich ein Standbein zu schaffen schon hinter sich hat.
Auch wenn man spart (Bausparen, ect.) kommt man ja auch erst mit ca. 30 in den Genuss des Geldes.

Das sich alle 30jährigen mit heiraten und Kinder-kriegen beschäftigen ist ja auch nicht so, wenn man sich die Zahl der Singlehaushalte mal ansieht!
Das mit 30 der Zug abgefahren ist, ist einfach nicht richtig! Man macht sich selber so alt wie man ist! Ich kenne genügend beispiele dafür und genug Menschen Mitte 30 die alle behaupten, so gut ging es ihnen noch nie, sie sind unabhängig, frei und grossteils sorgenlos!



geschrieben von: Caerula

Soo um nochmal ganz kurz auf das Briefe schreibseln zurück zu kommen....

Es wurde irgendwo weiter oben gesagt, das man fürs Briefe schreiben kein Vertrauen haben muss....ähm wieso sollte ich mit jemanden Briefle schreiben den ich gar nicht vertrau? Ich bin der Meinung das selbst dazu eine Art Grundvertrauen in die andere Person gegeben sein muss. Außerdem wächst dieses Vertrauen von Brief zu Brief. Nebenbei bemerkt ist so manche Brieffreundschaft heute intensiver als eine Beziehung..was allerdings etwas schönes und besonderes ist.

So..und nun nochmal zu dem alten Zausel ;)

Natürlich bewegt mich auch die Frage wat der Herr eigentlich davon hat mit einer sehr viel jüngeren Person sich auszutauschen. Etwa die Erfahrung?Interessensaustausch?!...nun das könnte vielleicht ein Grund sein, doch ansonsten sehe ich nicht viele Gründe dafür. Ich verständige mich ja auch nicht mit einem 10 jährigen über seine philosophische Meinung zu xy.
Will der reifere Herr den Kontakt zu jüngeren Leuten suchen, um sich selbst wieder etwas jünger zu fühlen, oder mehr Kontakt zu haben zu unserer ach so hippen "Always Young"-Gesellschaft?!. Ich glaube kaum das ein 20 ( oder mehr, wat weiß ick denn)Jahre jüngeres Mädchen( oder auch Junge) ihm intellektuell das Wasser reichen kann...oder ...mh...mal anders ausgedrückt ist der Reifegrad und dat Niveau doch a bissl unnerschiedlich, oder?!
( Und gleich gehen se alle auf mich los :D )

Ich gebe zu, dass ich zwangsweise daran denke, dass mit dem älteren Herrn etwas nicht stimmt. Warum kann er sich diesbezüglich nicht mit Leudz seiner Generation verständigen?! Sind ihm seine Altersgenossen so fremd geworden? Was geht in ihm vor?! Will er wirklich nur ein Gespräch suchen?!( und damit werfe ich KEINEM vor, das er dabei Hintergedanken hat!)

Und was hat eigentlich dat Küken davon? Natürlich ist es der seltene Kontakt zu einer anderen Generation, ein Erfahrungs- und Sichtweisenaustausch. Ganz beiläufig wird sich der Horizont des jungen Blutes erweitern......

Natürlich kann man dies alles als Vorurteile und schwarz-Malerei abstempeln, doch ich hab diese Skepsis aus eigener Erfahrung angehäuft....

Und noch ein kleines Kommentar zum älter werden/fühlen/sein:

Meiner Meinung nach sollte jeder so alt sein, wie er sich fühlt! Was nützt es mir wenn ich ab 30 Depressionen kriege weil ich ja schon als alt gelte( aber noch jut 50 Jahre leben könnte...wenn nicht sogar noch mehr)?! Wozu lebe ich dann?!
Um mir nach nem Viertel meines Lebens die Augen aus dem Kopf zu heulen, darüber das mein Besuch hier mal zu Ende gehen wird!? Was ein Blödsinn!
Das ist nicht unsere Aufgabe und mit dem Thema wird man sich eh noch früh genug( hoffentlich!!) auseinander setzen! Es nützt also nicht sich soviele Gedanken( und unnötige Ängste) ums altern zurecht zu spinnen!
Und erst recht nicht sich noch von einer verkorksten Gesellschaft ins Hirn pi**** zu lassen, damit ich auch ja immer darauf achte den Klebestreifen an meinen Schläfen zurecht zu ziehen, damit mein verzerrtes Gesicht glatt bleibt wie ein Babypopo und alle Menschen glücklich sind keine Falte in meinem Gesicht sehen zu müssen......man könnte ja direkt mal wat anderes erkennen als Masken! :q

So..kleiner aber difuser Beitrag...entschuldigt bitte meine Rechtschreibung...sie ist heute nicht gerade in Form :D

Caerula



geschrieben von: Nix

Zitat:
Original geschrieben von mrs.yearning
Ja klar. Die Jugend ist schlecht und früher war alles besser...
Dass gesellschaftlich die Jugend derzeit als "dumm" hingestellt wird, macht die Verständigung zwischen den Generationen nicht einfacher.



Ich stellte einen Fakt zur Disposition.
Schlussfolgerungen zogst allein du.



geschrieben von: Morri

Ich habe schon seit mehr als 15 Jahren immer Menschen um mich gehabt, die wesentlich älter und jünger als ich sind.
Je älter ich werde, desto weniger scheint zu zählen, um wieviel älter jemand ist - aber zwischen mir und den jüngeren Semestern gibt es langsam Kommunikationsprobleme.

Es ist nicht das Probleme, daß "die heutige Jugend" so großartig anders ist als vor 10 oder 15 Jahren - es ist so, daß ich langsam vergesse, wie es "damals" war, als ich auch noch jederzeit mit unbegrenzten Ressourcen an Idealismus und Bockigkeit auf die Welt losgegangen bin und dachte, daß ich sie aus den Angeln heben kann.

Die Zeit, in der man anfängt, die Welt zu erforschen und immer noch soweit Kind ist, daß man in seinem Forscherdrang alles um sich herum vergessen kann, in der noch massenhaft Grenzen und Abgründe auszuloten sind, man sich das erste Mal selbst und ganz allein für den Weg entscheidet, den man geht, selbst auf Berge klettert, ohne daß Mutti und Vati anschieben.

Und es war auch die Zeit, in der man an einem Tag jede Silbe auf die Goldwaage gelegt hat, jede Bemerkung mindestens dreideutig sein konnte und man alles auf sich persönlich bezogen hat... um am nächsten Tag die Sensibilität eines Granitblocks zu haben.

Meine beste Freundin habe ich kennengelernt, als sie zarte 13 war, damals war ich selbst noch in den späten Teenjahren, es gab aber ein paar Momente, in denen ich mir nur mühsam das Lachen verkneifen konnte und dementsprechend von ihr zur Schnecke gemacht wurde. Ich habe ihr prophezeit, daß wir zehn Jahre später zusammen lachen werden. Nicht gut... gar nicht gut!
Letzte Woche haben wir dann 11 Jahre Freundschaft Revue passieren lassen - und uns über unser beider Kapriolen krumm und schief gelacht.

Andersherum ist es inzwischen eine enorme Leistung, sich von älteren Bekannten und Gesprächen über Falten, erste graue Haare und die Schulprobleme des Ältesten abzuwenden und dann mit einem Teenager darüber zu diskutieren, wie man sich älter schminkt, ob Haare am besten lila, rot oder schwarz sein sollen und wie doof doch die Klassenkameraden und Lehrer sind!


Und welche bösartigen Hintergedanken habe ich, wenn ich mich mit jüngeren Menschen unterhalte? Ich finde sie einfach sympathisch...
Welche Hintergedanken haben ältere Leute, mit mir zu reden?
Da es oft genug auch Frauen sind, die in keiner Weise zum Lesbentum tendieren, muß es wohl auch Sympathie sein.

Was die Kontakte der jungen Damen hier mit den älteren Herren betrifft, ein wahrscheinlich allseits bekannter Spruch: hoffe das Beste, erwarte das Schlimmste und nimm hin, was auch immer kommen mag.
Letzteres bitte nur an öffentlichen belebten Plätzen!
Aber ihr solltet nicht denken, daß ihr zu jung seid, um einen guten Gesprächspartner abzugeben!
So manche Erfahrung kann einen zum Stillstand bringen und Meinungen erstarren lassen... jugendlicher Idealismus und Flexibilität können da wieder Bewegung hineinbringen.

Euch allen noch einen schönen Abend

Morri



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von more
@rainraven, mit 30 fühlst du dich schon zu alt? Meine Schwester ist genauso alt wie du und ich liebe es mit ihr durch die Diskotheken zu ziehen, shoppen zu gehen und rumzualbern, sie ist momentan schwanger und hat auch schon einen 10jährigen Sohn, trotzdem würde ich sagen, dass sie nicht "alt" ist.
Ich habe zwei Nichten, Schwestern, 32 und 33 Jahre alt, und doch sind sie grundverschieden, was ihre Ansichten betrifft. Wie alt man sich fühlt, hängt m.E. in großem Maße davon ab, wie stark man sich von den Medien zu der Meinung drängen lässt, dass man mit 30 oder mehr Jahren sich alt zu fühlen hat.

Zitat:
Was ist schon "alt" heutzutage, wo die Lebenserwartung immer länger wird, meine Mum war mit 35 älter wie jetzt und sie wird nächsten Monat 50!
Meine Mutter ist 71, aber von den Ansichten her um Einiges jünger als so manche 20-Jährige.

Zitat:
Nur eines frage ich mich, gibt es in dem Alter um die 40 keine gleichaltrigen Bekannten mit denen man sich austauschen kann, warum bekommen alle Panik weil sie für die Genaration mit 17 einfach nicht hip genug scheinen? Klammert man sich so an die Teenager-Zeit?
Ich (45) klammere mich nicht an die Teenager-Zeit. Ich sehe aber auch keinen Grund, warum ich mich nicht mit Teenagern unterhalten sollte.
Aber irgendwie ist an deiner Vermutung etwas dran, dass ich unter den Gleichaltrigen wenig Leute zum Gedankenaustausch finde. Vielleicht gibt es unter den Jüngeren mehr Leute, die es schaffen, sich von Fernsehen und Klatschzeitungen zu lösen und selbst zu leben, als unter den Älteren?

Zitat:
Ich denke doch je älter man wird, desto unabhängiger finanziell ist man, desto mehr ist man seinen Zielen nahe und desto weiter ist der Horizont! Man kann sich soviel leisten man ist so frei und unabhängig wie noch nie! Man hätte doch alle Möglichkeiten sich kulturell weiterzuentwickeln, Bekanntschaften zu knüpfen und Freundeskreise zu bilden, ohne pupertäres auf und ab!
Ja, viele haben jahrzehntelang gerackert und gewühlt, um sich irgendwann ihre Träume erfüllen zu können. Aber nun, da sie alle Möglichkeiten haben, haben sie ihre Träume vergessen. :(
(Das erinnert mich an den Film "Stadt der verlorenen Kinder")

Zitat:
Es muss doch eigentlich erstrebenswert sein in diesem Alter. Aber nein, man vermisst die Zeit in dem man weder Geld noch Perspektiven hatte, warum? Und ich denke nicht, dass sich ein 40jähriger Mann mit einer 17jährigen über ihn bewegende Themen unterhalten kann. Wozu der Jugendwahn wenn man doch alles erreicht hat?
Vielleicht ist es nur der Versuch, die Träume wiederzufinden?

Zitat:
Original geschrieben von rainraven
Aber ich bemerke einen beunruhigenden Wandel der Interessen, gerade bei manchen Freundinnen, daß sie mit Anfang 30 dann plötzlich ans Heiraten, an Familie oder Kinder denken, das heißt, in Zukunft nur noch mit Windeln und Schnullern und Kinderkrankheiten beschäftigt sein werden und nicht mehr mit Korsettschnittmustern, Beziehungstratsch oder Cocktailbars...
Keine Angst, Beziehungstratsch und Cocktailbars und Korsette wirst du bei den Älteren in ausreichendem Maße finden. :D
Mich reizen beim Gedankenaustausch mit Jüngeren eher die Themen Familie, Kinder und Zukunft mit Windeln und Schnullern.

Zitat:
Original geschrieben von Caerula
Natürlich bewegt mich auch die Frage wat der Herr eigentlich davon hat mit einer sehr viel jüngeren Person sich auszutauschen. Etwa die Erfahrung? Interessensaustausch?!...nun das könnte vielleicht ein Grund sein, doch ansonsten sehe ich nicht viele Gründe dafür. Ich verständige mich ja auch nicht mit einem 10 jährigen über seine philosophische Meinung zu xy.
Warum eigentlich nicht? Mit Kindern zu philosophieren kann ungeahnte neue Denkanstöße bringen. Da gibt es noch viel Kreativität und wenig Autoritätsglauben.
"Armeen aus Gummibärchen, Panzer aus Marzipan ...
Kriege werden aufgegessen, einfach a Plan ..."

Zitat:
Will der reifere Herr den Kontakt zu jüngeren Leuten suchen, um sich selbst wieder etwas jünger zu fühlen, oder mehr Kontakt zu haben zu unserer ach so hippen "Always Young"-Gesellschaft?!
Die ach so hippe "Always Young"-Gesellschaft, die mit mir Opa nichts zu tun haben will, hat mir wahrscheinlich auch nicht viel zu geben. :rolleyes: Aber da gibt es ja noch die, die immer in so seltsamen schwarzen Klamotten herumrennen ...

Zitat:
Ich glaube kaum das ein 20 ( oder mehr, wat weiß ick denn)Jahre jüngeres Mädchen( oder auch Junge) ihm intellektuell das Wasser reichen kann...oder ...mh...mal anders ausgedrückt ist der Reifegrad und dat Niveau doch a bissl unnerschiedlich, oder?!
Mein 14-jähriger Großneffe hat mir erst kürzlich wieder einen Gegenbeweis geliefert. Ich glaube, es gibt unter den Älteren weit mehr Deppen als unter den Jüngeren. Letztere sind meist noch lernfähig.

Zitat:
Ich gebe zu, dass ich zwangsweise daran denke, dass mit dem älteren Herrn etwas nicht stimmt. Warum kann er sich diesbezüglich nicht mit Leudz seiner Generation verständigen?! Sind ihm seine Altersgenossen so fremd geworden? Was geht in ihm vor?! Will er wirklich nur ein Gespräch suchen?!( und damit werfe ich KEINEM vor, das er dabei Hintergedanken hat!)
Mag sein, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich passe wohl nicht so recht in die Gesellschaft von Zombies, die sich lieber mit Geld und anderem toten Zeug beschäftigen, als mit lebendigen Dingen.

Zitat:
Und was hat eigentlich dat Küken davon? Natürlich ist es der seltene Kontakt zu einer anderen Generation, ein Erfahrungs- und Sichtweisenaustausch. Ganz beiläufig wird sich der Horizont des jungen Blutes erweitern......
Ist das Nichts?

Zusammenfassend kann ich mich Morri anschließen:
Zitat:
Original geschrieben von Morri
Und welche bösartigen Hintergedanken habe ich, wenn ich mich mit jüngeren Menschen unterhalte? Ich finde sie einfach sympathisch...
...
Aber ihr solltet nicht denken, daß ihr zu jung seid, um einen guten Gesprächspartner abzugeben!
So manche Erfahrung kann einen zum Stillstand bringen und Meinungen erstarren lassen... jugendlicher Idealismus und Flexibilität können da wieder Bewegung hineinbringen.





geschrieben von: fraeulein grau

ein teil des problems könnte tatsächlich daher kommen, dass kindern, vor allem mädchen, aus vorsicht bestimmte verhaltensmuster angedrillt werden- und das feindbild ist immer ein "mann". das beinhaltet, das derjenige deutlich älter ist, mit gleichaltrigen wächst man auf, das sind immer nur "jungs", egal wie alt man ist- ein 18jähriger kann einem mädchen natürlich auch gefährlich werden, aber primär erzählt man den kleinen doch von anfang an "keine bonbons annehmen von fremden männern, nicht ins auto zu männern" ect.. sicher, es ist wichtig, seine kinder über mögliche gefahren aufzuklären, aber es kann auch seltsame auswüchse annehmen..
als ich, boh, oberstufe, wie alt ist man da? -war, sass ich mal ziemlich erkältet in der bahn, hustend und keuchend, ohne das zu realisieren. ein unauffälliger typ, mitte vierzig vielleicht, auf dem nebensitz hielt mir'n em-eukal hin und fragte, ob ich ein bonbon möchte - uaaah! ich war völlig geschockt, ich hätte dem armen kerl fast eine reingehauen, weil der, völlig unschuldig, gut antrainierte reize auslöste. ich hatte plötzlich panische angst vor ihm.. mann&bonbon=bedrohung! krass, oder? wenn das jemand gleichaltriges gewesen wäre, hätte ich nie so reagiert! ich denke, solche mechanismen spielen da durchaus mir 'rein- und natürlich die sorge, dass man zu wenig gemeinsamkeiten hat, um sich ordentlich zu unterhalten, das etwas geminderte selbstbewusstsein bei teenagern ("der will doch gar nicht wissen, was ich denke, der ist nur hinter meinem körper her"), ach, da gibt's wohl massenhaft faktoren.

inzwischen bin ich übrigens durchaus in der lage, bonbons anzunehmen. auch von älteren menschen männlichen geschlechts.



geschrieben von: demelza

Vielleicht schreckt die Brieftexterinnen ja auch ab, daß du gebunden bist, weil sie denken, es könnte dann ja irgendwann auch mal mehr werden - und da wollen sie nicht gefahr laufen, eine gefährdung für eine beziehung zu werden.



geschrieben von: more

Ich würde persönlich jedem Mädchen raten bei jedem Mann vorsichtig zu sein, ob jetzt Älter oder Jünger. Am besten man trifft sich auf neutralem Gelände mit Rückzugsmöglichkeit. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Mir ist zwar nie was passiert aber rückblickend muss ich zugeben, dass ich mich oft in sehr brenzlige Situationen gebracht habe.
Und das dumme am Briefeschreiben ist, irgendwann will man sich doch kennen lernen, und komischer Weise sind die Leute dann plötzlich ganz anders als in ihren Briefen...



geschrieben von: Josef K.

Allein schon die Tatsache, daß hier gelegentlich die Möglichkeit aufgeworfen wird, "ältere" Männer würden vor allem aus fragwürdigen Neigungen heraus jüngere Mädchen kontaktieren, um diese früher odert später zu vergewaltigen oder aber das eigen Alter zu verdrängen, beweist die allgemeine psychische Störung des Volksgeistes. Paranoia

Ich persönlich bin 30, schreibe mich mit unter 20-jährigen, hänge mit 15, 16 - jährigen Mädels ab... und finde das ganz normal.
Und weil das so ist, muß ich mich auch nicht ständig selbst ermahnen, beim Anblick eines wohlgeformten jungen Körpers ja keine "Hintergedanken" zu bekommen. Ganz im Gegenteil *g*
Das heiß natürlich nicht, daß ich geplant und gezielt den Beischlaf mit Jugendlichen suchen würde. Es ist nur so, dass ich das nicht kategorisch ausschließe (wozu auch? wegen der "Moral"?). Wenn sich daraus sogar eine Beziehung entwickeln sollte, wäre das auch kein Problem. (genauso hätte ich kein Problem mit einer 45-Jährigen, sofern die sprichwörtliche Chemie stimmt)

Für mich ist der Kontakt mit Menschen ALLER Altersgruppen wichtig, um das Entstehen von Vorurteilen zu verhindern und gewisse Dinge auch zu verstehen. Wenn mal wieder ein Klischee über irgendeine Personengruppe verbreitet, kann ich einfach solche Personen nach dem Wahrheitsgehalt fragen bzw. weiß im Vorfeld, ob es sich um ein Vorurteil handelt.
(ich gebe zu, häufig selbst bewußt mir Vorurteilen zu spielen, was nicht heißt, daß ich diese Vorurteile selbst besitze ;)



geschrieben von: more

Zitat:
beweist die allgemeine psychische Störung des Volksgeistes. Paranoia


Vorsicht nennst du also paranoid! Es ist klar, nicht jeder ist ein potentieller Vergewaltiger, trotzdem muss ich mich ja nicht absichtlich in Gefahr bringen.
Wenn ich auf den Bahnschienen spatzieren gehe muss ja nicht unbedingt ein Zug kommen... :rolleyes:

Dass ein Mann das anders auffasst ist ja klar, vielleicht denkst du dich mal in die Rolle eines Schwächeren hinein. Trotz aller Vertrauensseeligkeit würde ich nicht mehr mit zu einem frendem Mann in die Wohnung gehen, ohne ihn nicht vorher öfter auf neutralem Terrain getroffen zu haben.



geschrieben von: Cagliostro

Zitat:
Original geschrieben von mrs.yearning
Ja klar. Die Jugend ist schlecht und früher war alles besser...
Dass gesellschaftlich die Jugend derzeit als "dumm" hingestellt wird, macht die Verständigung zwischen den Generationen nicht einfacher. Zudem leiden einige der "jungen Dinger" unter der Diktatur der älteren Semester und fühlen sich unverstanden. Dass da lieber ein Austausch mit Gleichaltrigen stattfindet, finde ich durchaus nachvollziehbar.



Gute Empfehlung. Dem kann ich nur zustimmen.
Wenn das viele Nachahmer findet, verschwindet vielleicht irgendwann der gesellschaftliche Schrecken vor dem Altern und den damit verbundenen verzweifelten Bemühungen frühzeitig operative Jugend zu gewährleisten.



Angst? Altern ist keine ansteckende Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess.



Nun, es ist einfach der Altersschnitt eher gering hier,
daher ist es - wenn man nach dem Zufallsprinzip geht -
die Aussicht gute Brieffreundschaften aufzubauen
eher ungünstig.
In BWLer-Nadelstreifen-Foren möchte ich aber auch nicht
gehen, eigentlich gefällts mir hier ganz gut.
Mein Alter schafft mir keine weiteren Probleme,
bis jetzt hat mir noch niemand angeboten, mich über die
Strasse führen zu wollen...



geschrieben von: rainraven

ja, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll...ich bin und war nicht in der Situation, daß ich einen wesentlich älteren Mann nur über Briefe kennengelernt hätte und nicht so recht weiß, was der von mir wollen würde.

Die ältesten Leute in meinem Freundeskreis (alles Leute, die ich persönlich und nicht von Briefen, Internet, Chat ect. kenne) sind die Partner von Freundinnen, die (Freundinnen) allerdings so in meinem Alter sind, also so um die 30 rum, und die Männer sind Mitte oder Anfang 40.
Dabei ist aber auch einer spießig und langweilig und hält sich von uns fern und ist überhaupt kontaktscheu, ein anderer wiederum ist amüsant-leutselig, naiv und impulsiv, und ich hätte nicht gedacht, daß er "schon älter" wäre. Mit dem kommt man bzw. ich auch total gut klar.
Und dann gibt es so Leute aus der Gothic-oder BDSM-Szene, die Ende 30 oder Anfang 40 sind, deren Lebensstil ist aber sowieso unkonventioneller als der der anderen Freunde, und da hätte ich automatisch nicht aufs Alter geachtet, wenn man es nicht mal erfahren hätte bei einem Geburtstag oder so.

Aber wie erwähnt, die Jüngste in meinem Freundeskreis ist 19 oder 20, und der Älteste etwa Anfang 40, und beide sind bestimmt nicht dem "Otto Normalverbraucher" zuzuordnen. Ich hab mich auch schon mit fremden 18jährigen Gothic-Girlies unterhalten und fand es eher peinlich und lästig, worum und vor allem in welcher Form (Tonfall, Gekicher, Getue) sich da das Gespräch bzw. Geschnatter entwickelte. Es ist ja nun nicht so, daß ich nicht auch "oberflächliche" Themen wie schlechtsitzende Strings oder verschmiertes Make-Up und süße Jungs bereden würde, aber ich fühlte mich irgendwie gelangweilt oder gestreßt nach einem Tag mit diesen Kiddies. :D

Deswegen frage ich mich, ob das nicht auch so wäre, wenn ich ein älterer Mann wäre und mich mit jungen Mädels unterhalte oder Briefe schreibe und dann zuhören muß, daß das Kleid zu kurz ist und der Slip rausguckt oder daß der Steffen aus der Parallelklasse doof ist und mit der Susi knutscht oder was weiß ich...:rolleyes: ich jedenfalls mußte mir sowas einen ganzen Tag lang geben, und da war ich dann zum ersten Mal froh, daß ich nicht mehr 18 bin...:D



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von rainraven
Und dann gibt es so Leute aus der Gothic-oder BDSM-Szene, die Ende 30 oder Anfang 40 sind, deren Lebensstil ist aber sowieso unkonventioneller als der der anderen Freunde, und da hätte ich automatisch nicht aufs Alter geachtet
So ist das wahrscheinlich auch umgekehrt: Wenn die Interessen und Ansichten zueinanderpassen, dann wird das Alter nebensächlich.

Zitat:
Ich hab mich auch schon mit fremden 18jährigen Gothic-Girlies unterhalten und fand es eher peinlich und lästig, worum und vor allem in welcher Form (Tonfall, Gekicher, Getue) sich da das Gespräch bzw. Geschnatter entwickelte.
Das habe ich in ähnlicher Form vor einiger Zeit in einer Über-30-Disko erlebt, das scheint also wirklich wenig mit dem Alter zu tun zu haben.



geschrieben von: rainraven

:) ja, ich sagte ja, es wäre nicht so, daß ICH mich mit 30 nicht mehr über schlechtsitzende Strings,verschmiertes Make-Up oder knaickge Kerle auslassen würde...:)
aber ein Teil meines Gemüts ist ja auch seit 23 nicht wesentlich gealtert...
(der andere ist leider viel zu schnell alt geworden angesichts der Desillusionierungen und Enttäuschungen...)



geschrieben von: ancient

ich finde einige postings doch sehr gelungen...natürlich sag ich nicht welche...:q

ein kuriosum sind doch die alten floskeln " alter ist doch egal"..."ist alter denn wichtig für dich ? " oder " gehst du nur nach dem alter"....
die beschreiben im grunde ja genau das gegenteil dessen...was ihr hier gerade schreibt ! das ist in dem punkt sehr erstaunlich...weil die zweiten gedanken ja meist diese " dirty old man " szenen sind.
also ein pardoxum...kein plan wie das psychomäßig heißt...:rolleyes:

also man lernt jemand kennen...egal wo und wie...der wesentlich älter oder jünger ist...und hat angst der andere könnte einen nicht akzeptieren. daher ja eben die oben angeführten sprüche. läßt sich der andere drauf ein...und sagt " ne alter ist egal "....macht er sich sofort verdächtig ganz anderes im schilde zu führen.
eine ziemlich unhaltbare angelegenheit. im prinzip ist die sache derart verworren...das es nicht einmal ein verhaltensmuster gibt...welches dort zur anwendung kommen könnte...um seine guten absichten darzulegen. weil jeder beweis von loyalität...auch als ein teil der "jason-maske" gesehen werden kann...welche perversliche abgründe offenbart.

ich möchte daher ein neues argument in die schlacht werfen :
ist dies verhalten vielleicht wiederum altersabhängig ?
reagiert und denkt der jüngere immer so wie von euch beschrieben ? schutzmechanismen usw....
oder ist das wenn die story 30 zu 50 abläuft anders als bei 18 zu 38 ?
der altersunterschied bleibt ja...

übrigens ich teile da sehr rainravens meinungen...

@more
tja....die jugend hat das was du im alter nicht mehr ohne weiteres hast.
die jugend ist unbekümmert...hat wenig bis keine verpflichtungen.man macht einen lernprozeß mit...geht durch viele lebensschulen hindurch.all das manifestiert sich im gehirn...man richtet sein weiteres leben eben genau nach diesen erfahrungen.
als teeny ist einem fast alles wurst.job...lehrer...eltern etc.
all das bekommt später wieder einen anderen stellenwert.
wann ist denn die jugend zuende ? genau dann...wenn es ans geldverdienen geht. wenn immer mehr druck da ist...eigene wohnung....freundin/kind...auto etc. all diese sachen beenden schritt für schritt deine jugendliche unbekümmertheit.
das geht ja nicht nur einem selber so...sondern dem ganzen freundeskreis. plötzlich hat der keine zeit mehr...dann jeder nicht...dann bekommt man kaum noch leute zum wegfahren zusammen. du triffst nen kumpel den du ewig nicht gesehen hast...weil der jetzt schicht arbeitet...usw usw
die ziele definieren sich auf einmal anders und nehmen rücksicht auf dinge die vorher voll unwichtig waren.
deshalb wünschen sich viele diese zeit zurück...wo man nur die verantwortung für sich selber hatte.


gehabt euch wohl
ancient



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von ancient
eine ziemlich unhaltbare angelegenheit. im prinzip ist die sache derart verworren...das es nicht einmal ein verhaltensmuster gibt...welches dort zur anwendung kommen könnte...um seine guten absichten darzulegen. weil jeder beweis von loyalität...auch als ein teil der "jason-maske" gesehen werden kann...welche perversliche abgründe offenbart.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das Vorhandensein dieser Ängste anzunehmen und sie nicht als Böswilligkeit zu deuten.

Zitat:
ist dies verhalten vielleicht wiederum altersabhängig ?
reagiert und denkt der jüngere immer so wie von euch beschrieben ? schutzmechanismen usw....
oder ist das wenn die story 30 zu 50 abläuft anders als bei 18 zu 38 ?
Irgendwann kehrt sich das Verhältnis um, und dann sind plötzlich die Jüngeren die Schuldigen, die mit den armen Älteren nur Kontakte knüpfen, um ihnen ihr Geld wegzunehmen und sie zu beerben.

Zitat:
wann ist denn die jugend zuende ? genau dann...wenn es ans geldverdienen geht. wenn immer mehr druck da ist...eigene wohnung....freundin/kind...auto etc. all diese sachen beenden schritt für schritt deine jugendliche unbekümmertheit.
Kurz gesagt, alt bist du dann, wenn du die Regeln der Alten annimmst und dich selbst verleugnest. Zu erkennen, dass es nicht immer die neuste Wohnungseinrichtung, das neuste Auto und der neuste Computer sein müssen, zu erkennen dass man nicht so viel Geld wie möglich, sondern nur so viel wie nötig verdienen muss, schafft Freizeit und Unbekümmertheit, verringert die Angst.

Zitat:
die ziele definieren sich auf einmal anders und nehmen rücksicht auf dinge die vorher voll unwichtig waren. deshalb wünschen sich viele diese zeit zurück...wo man nur die verantwortung für sich selber hatte.
Bei genauerem Durchdenken sind viele dieser Dinge nach wie vor unwichtig, und man hat wirklich nur die Verantwortung für sich selber.



geschrieben von: mrs.yearning

Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
Nun, es ist einfach der Altersschnitt eher gering hier,
daher ist es - wenn man nach dem Zufallsprinzip geht -
die Aussicht gute Brieffreundschaften aufzubauen
eher ungünstig.



Ich hatte mein posting auch nicht nur auf dieses Forum bezogen, sondern ganz allgemein. Der Aufbau von Brieffreundschaften ist nicht der eigentliche Zweck eines Forums, sondern eher eine Möglichkeit, die bei gegenseitiger Sympathie den Kontakt intensivieren kann. Und da denke ich auch, dass das Alter eher zweitrangig ist (sofern die Chemie stimmt) und das Hauptproblem eher in dem Vertrauen können liegt. Die Gründe wurden ja bereits mehrfach angesprochen. Man hört und liest eben mehr vom "dirty old man" als vom "dirty young man".

Zitat:
Mein Alter schafft mir keine weiteren Probleme,
bis jetzt hat mir noch niemand angeboten, mich über die
Strasse führen zu wollen...


Und wenn? Es muss ja nicht unbedingt etwas mit Böswilligkeit zu tun haben, sondern könnte auch Hilfsbereitschaft sein...soll ja vorkommen... *davonhumpel* ;)

Zitat:
Original geschrieben von ancient
reagiert und denkt der jüngere immer so wie von euch beschrieben ? schutzmechanismen usw....
oder ist das wenn die story 30 zu 50 abläuft anders als bei 18 zu 38 ?
der altersunterschied bleibt ja...




Interessante Frage und sicherlich nicht zu verallgemeinern.
Ich könnte mir vorstellen, dass bei "dem späten 'Pärchen'" die bisherigen Erfahrungen eine Rolle spielen und das ganze zusätzlich komplizieren bzw. vereinfachen können.



geschrieben von: Blackcrowned

"Ist das Alter wichtig?"

Nein. Ich hätte auch keine Probleme damit, mit nem 60 jährigen befreundet zu sein (hieße er Jack Nicholson, hehe). Aber im Ernst, relevant ist das Alter für mich nicht. Zu jung wäre schlimmer, als zu alt. Mit einem 14- jährigen wüsste ich nicht viel anzufangen, im Gegensatz zu nem 38-jährigen, zum Beispiel. (Ich selbst bin 19)



geschrieben von: littlelilith136

Alter ist unwichtig, aber das äußerte ich schonmal, was zählt ist der Charakter, die Seele, oder wie auch immer ihr es nennen wollt....



geschrieben von: Morag of Nimes

Also generell sollte das alter wohl keine Rolle spielen - wobei es in beziehungen in manchen fällen kritisch wird (nämlich dann, wenn ein Partner sehr, sehr jung ist).

Ich finde die sache mit den Hintergedanken interessant. Wenn es auf die Beziehungsschiene geht, gehören da wohl immer 2 dazu;)

Vielleicht haben die Medien viel damit zu tun, dass bei einer platonischen Freundschaft mit sgrößerem Altersunterschied schnell misstrauen entsteht. Schließlich werden da andauernd die Gefahren von Ausnutzung durch jüngere bzw. perverser Neigungen von Älteren in Beziehungen jeglicher Natur propagiert.:rolleyes:



geschrieben von: Masquerade

...gerade habe ich alle Beiträge zu diesem Thema gelesen. Meine Meinung zum Thema, ob das Alter wichtig ist: NEIN!!!!
Gutes Beispiel aus meiner Erfahrung sind zwei gleichaltrige Kolleginnen, 28 Jahre, mit einer der beiden kann ich über so viele Dinge quatschen oder auch ernsthaft Meinungen austauschen, das die Zeit immer zu kurz ist.
Die andere der beiden hat zwar meine Sympathie, aber da ist ein eher oberflächlicheres Interesse meinerseits. Obwohl ich mich mit beiden gut verstehe, steht mir die erstgenannte näher. Wäre die gemeinsame berufliche Beziehung irgendwann nicht mehr aktuell, würde ich sie mit Sicherheit weiterhin gerne sehen wollen.
Anderes Beispiel, die Promis Nena und Madonna sind beide in meinem Alter, ca. 45 Jahre alt. Wer würde da sagen "wat für alte Schachteln"?!
Ich denke mir, es liegt immer an Gemeinsamkeiten, die man entdeckt, egal welches Alter die Person hat. Oder eben an die berühmten wenigen Sekunden, die schon ausreichen, ob man jemanden ablehnt oder eben nicht.
Mir ist es bisher noch nicht passiert, das aufgrund meines Alters keine Kommunikation stattfinden konnte, oder aufgrund meiner Jugend...ich war nämlich auch mal 17..:-) Ich war sehr stolz und nicht ängstlich damals, das mich auch ältere "Typen" ernst genommen haben...



geschrieben von: miss_cold-blood

für mich selber ist das Alter nie wichtig. Ich habe selbst ein Alter, was für die Gohtic-Szene sehr unerwünscht ist, aber viele in der Szene akzeptieren mich und wissen, das ich es mit der Szene ernst meine. Und solange man es mit der Szene ernst meint und es nicht als Modegag sieht, gehört man in meiner Sicht zur Szene, egal wie alt man ist.



geschrieben von: Lesther

Es wirkt immer "seltsam" für Außenstehende, wenn 2 Menschen mit großem Altersunterschied (besonders, wenn sie unterschiedlichen Geschlechtes sind...) sich gut verstehen. Warum, kann ich nicht genau sagen, aber es hängt wohl damit zusammen, inwieweit man davon ausgeht, dass der Ältere schon mehr Erfahrungen gemacht hat und es nichts gibt, worüber er mit so einem "jungen Spunt" reden könnt... :-/
Ich persönlich bin fast 16 und gut befreundet mit einem ehemaligen Englischlehrer von mir, er ist 27, das ist zwar nicht alt,aber schon um einiges älter. Aber ich kann mit ihm sehr gut reden und fühle mich reif genug, um mich in gewissen Themen mit ihm auf eine Stufe zu stellen.

Sofern das bei dir und den Mädchen, mit denen du schreibst, auch der Fall ist, sehe ich keinen Grund,das komisch zu finden. Eine gute Gesprächsebene hat nichts mit Alter zu tun, denn zwischen manchen Menschen funktioniert das Klima und alles einfach so gut, dass sie wunderbar miteinander reden können, auch wenn vielleicht in Sachen Bildung und so ein Unterschied da ist, aber man spricht ja auch, um zu lernen, und bestimmt können beide voneinander lernen.


Gute Nacht



geschrieben von: BlackElvenTear

hm...ich hab auch nen guten freund jenseits der 30...da gibt's null probleme und wir haben 100.000 sachen über die wir bestens reden können, der altersunterschied kommt eigenltich nur in positiver weise zum tragen...



geschrieben von: DMdevotee

na das mit dem Alter ist auch so eine Sache. Manche sind mit 20 schon wie 70 und manche mit 70 (innerlich) noch wie zwanzig :D
Das merkt man ja erst, wenn man sich mit jemand länger unterhält, oder schreibt.
Ich glaube ja sowieso an die Reinkarnation und da steckt die Seele ja nur immer wieder in einer neuen "Hülle"
Wichtig ist, dass die Seelen auf einer Wellenlänge liegen.


Bin übrigens 43 Jahre alt

meine Seele? Keine Ahnung wieviel Runden ich schon gedreht habe :rolleyes: :D
habe aber bestimmt noch so einige vor mir und einiges zu lernen :rolleyes: ;)



geschrieben von: MagicPower

Der krasse Altersunterschied zwischen zwei menschen kann erschreckend wirken - geb ich hoffen zu, ab und an bin ich auch geschockt wenn ich was mitbekomme.
aber... wenn sich zwei lieben, dann lieben sie sich.
genauso sehe ich das mit den briefen,
vllt sollte man nur nicht mit der tür ins hausfallen "hallo da bin ich, 40 jahre alt und pi pa po" das kann einen überrollen vorallem die weibliche fraktion ;)

arbeitstechnisch gesehen - leider - haben leute über einem gewissen alter fast keine chance mehr einen guten arbeitsplatz zu finden, für den sie durchaus qualifiziert wären.





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