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Spinnenphobie

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geschrieben von: mietzekatze

Hallo!

Mich quält schon seit frühster Kindheit eine panische Angst vor Spinnen, die in den letzten Jahren immer schlimmer geworden ist und mittlerweile wirklich unerträglich ist. Kann in keinen Garten gehen, ohne bei jedem Schritt die nähere Umgebung nach solch Krabbeltieren abzusuchen, sollte ich etwas entdecken, bringt mich nichts mehr in diesem Winkel, Ekel schüttelt mich und einfach eine unbeschreibliche Panik. In Keller kann ich schon gleich gar nicht gehen.
Wollte frage, wie ihr, wenn es euch denn betrifft, mit solcehnÄngsten umgeht?! Und es soll doch diese Art teraphie geben, in der einem diese Panik genommen werden soll. Hat jemand schon einmal so eine Teraphie gemacht und kann mir erzählen, wie das war, ob es geholfen hat....

Dunkle Grüße



geschrieben von: Fragilesoul

Ängste sind erlernt, also kann man sie auch wieder ver-lernen.

Das klingt einfach, aber es ist auch nicht so schwer, wie es sich anhört. Das schlimmste daran ist, daß man natürlich seiner Angst folgen möchte und mit Flucht reagieren will. Man muß aber die Angst aushalten, und dann merken, daß sie unnötig war. Und das nicht nur einmal, sondern ganz oft. Aber es geht. Ich hatte solche Angst vorm Zahnarzt, daß ich mich nicht behandeln lassen konnte, aber dann habe ich endlich, nach 16 Jahren, einen gefunden, mit dem es doch ging. Ich werde nie gern zum Zahnarzt gehen, aber mittlerweile kann ich mit meinen Angstgefühlen klarkommen und kann mich behandeln lassen.

Informier Dich mal über eine Therapie, frag vielleicht mal bei Deiner Krankenkasse an, oder bei Deinem Hausarzt, die werden Dir vielleicht weiterhelfen können.



geschrieben von: Ashriel

Ne Freundin von mir hat ihr Praktikum bei ner Psychologin gemacht. (hat natürlich nicht viel mitbekommen, wegen schweigepflicht oder wie auch immer..). Auf jeden Fall durfte sie eine Patientin dann bei ihrer Therapie gegen Aufzugsangst begleiten.. Das war schon ziemlich am Ende der Therapie und die Frau ist auch relativ ruhig in den Fahrstuhl gestiegen.. Im Prinzip kann man die beiden Ängste ja miteinander vergleichen. Ich denke also schon, dass es da Chancen gibt, das loszuwerden



geschrieben von: Ascaron

Ich habe die Arachnophobie von meiner Mutter "erlernt". Ich konnte mir jahrelang nichtmal Spinnen auf Fotos oder im TV ansehen.
Ich wohne jetzt seit ca. 3 Jahren auf dem Land und habe seitdem unzählige ziemlich ekelige, schwarze, große Spinnen (inclusive Beinen würden sie mir von den Finderspitzen bis fast zum Handgelenk reichen) in der Wohnung gehabt und bin dadurch mittlerweile schon recht abgestumpft. D.h. ich kann sie alleine mit einem Besen nach draussen befördern, was noch vor 2 Jahren undenkbar gewesen wäre.
Man muß sich also mit der Angst konfrontieren, um eine Besserung zu erreichen.



geschrieben von: Skeptiker

Ich ahbe so ein ähnliches Problem wie Du, habe es inzwischen aber einigermaßen in den Griff bekommen. Früher war es so schlimm das schon der Gedanke an eine Spinne gereicht hat um herzrasen und schweißausbrüche zu verursachen. Inzwischen kann ich problemlos die Wohnung eines Kollegen betreten der 8 Vogelspinnen hält. Man muß einfach ständig an sich arbeiten und versuchen immer ganz rational zu denken. Wenn ich eine im Schlafzimmer entdecke gehe och immer noch nicht schlafen ohne die Leiche zu sehen aber ich verlasse auch nciht mehr fluchtartig die Wohnung. Man darf nur keine Wunder erwarten und muß sich immer wieder selber zur Ordnung rufen, dann klappt das auch ohne professionelle Hilfe.



geschrieben von: Wintermeer

DAvon würde ich abraten, ohne professionelle Begleitung kann das furchtbar danebengehen und dieAngst noch verstärken!

UNter professioneller ANleitung und Begleitung ist es zwar ein Gang durch die Hölle,die Chance auf ERfolg ist sehr hoch!

Mein Rat, geh zu einem Therapeuten ,das ist das Beste!!!!

GRuß&viel Erfolg

Wintermeer



geschrieben von: Tiberon

Legt euch einfach mal ne Stunde in den Wald ...



geschrieben von: AdanoS

die angst vor spinnen... das kenn ich nur noch zu gut, solange ists auch noch garnicht her das ich jedesmal das zimmer panisch verlassen habe... aber inzwischen sind mir die dinger egal, das war mir einmal nachts um halb 3 einfach zu nervig aussm zimmer rauszustuermen, hab ja auch noch anderes zu tun... naja, seit dem sind mir die viehcher ziemlich egal, und wenn mir so ein vieh zu nahekommt oder was mit grossem koerper und dicken beinen im treppenhaus anner wand haengt dann hol ich mir kurz nen latschen und das ding is weg...
is mir einfach zu nervig geworden mit dem viehzeugs, seit dem hab ich kein problem mehr damit ^^



geschrieben von: Ocean_soul

Spinnen sind doch schööööhn!
Ich mag die Viecher, obwohl ich vor dicken fetten Kreuzspinnen doch etwas respekt habe. wenn die haarig sind, sind die doch erst süß! es ekelt sich doch auch kaum wer vor hummeln, die sind auch haarig.
ameisen sind doch viel schlimmer, die sind nie allein, die haben immer verstärkung dabei...:(



geschrieben von: Frostwyrm

Ich bin heilfroh, dass ich eher zu den Menschen gehöre, die Spinnen recht knuffig finden ;)
Naja, dafür finde ich es furchtbar, mich in Menschenmengen aufzuhalten. Lange an der Supermarktkasse stehen, kann schon eine ziemliche Qual werden, genauso wie stehen (sitzen geht komischerweise) in Bussen.
Außerdem entwickle ich eine ziemliche Panik vor Ameisen, seit die mein Zelt vor 2 Jahren regelrecht invasiert haben. Damals habe ich den ganzen Schlafsack voll mit den Viechern gehabt und wohl mindestens 200 mit den Händen getötet...



geschrieben von: Ocean_soul

Ameisen sind böse.



geschrieben von: Knochentänzerin

Hi mietzekatze!

Ich habe zwar nicht wirklich eine Spinnenphobie, ekel mich aber total vor ihnen und kann nicht mit den viechern (zumindest sobald sie mit Beinen größer als 5mm sind) nicht in einem Raum sein.

Zu deiner Frage mit der Therapie. Ich hab mal im Fernsehen was darüber geschaut. Man wird wohl (wobei ich nicht weiß ob gleich in den ertsen paar stunden oder erst in der fortgeschrittenen behandlung (kommt warscheinlich auch drauf an wie groß die angst ist)) hingesetzt und bekommt dann eine Spinne vor sich gesetzt. Die krabbelt einem dann langsam auf die hand etc. damit man merkt, das die ja eigentlich gar nix machen.


Und ja, Ameises sind fies und teuflisch...die gehören verboten. *schon bei dem Gedanken an die Viecher geschüttelt wird*



geschrieben von: Sicarius

Guckst du hier :)

http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=36711

Hat eigentlich noch jemand das Gefühl eine art Spinnenradar entwickelt zu haben? D.h. man spürt irgendwie, dass eine Spinne in der nähe ist bevor man sie sehen kann? Mir geht das recht häufig so.



geschrieben von: Bunbury

.

Also ich hatte über Jahre Vogelspinnen (arme Inge...), teilweise auch mehrere gleichzeitig und habe einige Erfahrung mit Arachnophobikern.

Zuerst weigerten sie sich die Wohnung zu betreten. Später reichte es, daß die Terrarien im Nachbarzimmer waren und Tür zu, dann ging sogar das selbe Zimmer - nur was drüberhängen als Sichtschutz und letztlich langte es, wenn ich die Terrarien nicht aufgemacht habe und sie nicht gerade mitten im Blickfeld standen...

Ich meine, Du weißt ja selbst, daß Spinnen hierzulande Dir nix anhaben können - das zu erklären hilft also nicht...

Dann mal zum Ekel:
es gibt Leute, die ekeln sich vor ihren eigenen (völlig gesunden) Beinen und lassen sich diese amputieren... (schöne BBC-Reportage)

Ekel ist eine Sache, in die man sich nur selbst reinsteigern kann. Die Mauer hast Du selbst so hoch gemauert, niemand anders und auch nicht irgendwelche Fernsehsendungen oder Filme.

Was Du versuchen mußt ist nicht, diese Mauer einzureißen, zu umgehen, oder mit ihr zu leben, du mußt lernen, daß da garkeine Mauer ist.

Ich finde Konfrontationstherapie einen recht billigen und schmerzhaften Ansatz... es gibt auch Leute, die auch ohne Therapie damit klar kommen indem sie sich versuchen zu beruhigen und zu klarem Verstand zu kommen, wenn die Angst anfängt.

Versuche nicht soviel Brimborium drum zu machen, erzähle nicht jedem wie schrecklich Deine Angst ist und wie sehr Du leidest. Damit steigerst Du Dich noch mehr rein.

Wenn Du eine Spinne von außen am Fenster siehst, dann versuche nicht schreined wegzulaufen und jemanden zu rufen der sie weg macht um die Aufmerksamkeit für Dein Leiden wachzurufen, sondern versuche ruhig durchzuatmen und einfach stehen zu bleiben. Und gehe danach nicht damit hausieren, wie mutig Du warst - sondern behalte den kleinen Erfolg für Dich.

Wenn Du das regelmäßig und immerwieder machst, dann hast Du eine Chance von ganz allein und ganz sanft damit klarzukommen - ohne Therapie. Nur, wenn Du merkst, daß Du das nicht schaffst, dann geh zu einem Psychologen.

Man kann eine Angst einfach vergessen - ich spreche da aus eigener Erfahrung.


MfG
Bunbury

.




geschrieben von: darkchan

@ mietzekatze oh je ich kann dir nur sagen ich hasse dir dinge genauso wie du! wenn ich dir dinger nur sehe läuft mir der schweiß runter und ich schreie bis meiner mitbewohnerin die dinger killt(oder ein anderer) :(



geschrieben von: Nachtrose

Naja, ich hab zwar keine Phobie, jedoch finde ich Spinnen mehr als ekelhaft.
Vor ca. einem halben Jahr kam ich nach einer Woche (ich war für ne Woche im Urlaub) wieder in mein Zimmer und da saß auf dem Boden ne riesige Spinne. Na gut, ich hab den Staubsauger geholt und weg war sie. Jedoch hab ich den Fehler gemacht und kurz nachdem den Sauger abgestellt und das Zimmer verlassen. Als ich nach 10 Minuten wieder reinkam, saß sie schon wieder da.
Also n kleiner Tipp: Lass den Staubsauger n bisschen länger laufen ;)

Soo, aber nun möchte ich dir etwas über die verschiedenen Therapien erzählen.
Es gibt die systematische Desensibilisierung, die Gegenkonditionierung, Imitationslernen und Reizüberflutung.
Naja, ich denke mal, dass du damit nicht sehr viel anfangen kannst, also erklär ich dir mal die ganze Sache.

Bei der systematischen Desensibilisierung wird versucht, dem Patienten schrittweise die Angst zu nehmen.
Wenn jemand zum Beispiel eine Rattenphobie hat, sagt der Therapeut zum Beispiel, dass sich im Nebenzimmer eine Ratte im Käfig befindet. Der Patient bekommt schon von der Vorstellung Angst. Doch wenn man es ein paar Mal wiederholt hat, legt sich die Angst irgendwann.
Dann beginnt der zweite Schritt. Die Ratte rennt zum Beispiel frei im Nebenzimmer umher. Wenn der Patient keine Angst mehr von der Vorstellung hat, beginnt der dritte Schritt - die Ratte befindet sich im gleichen Raum in einem Käfig.
Und so weiter...

Bei der Gegenkonditionierung (die häufig mit der systematischen Desensibilisierung kombiniert wird), wird (in deinem Fall) die Spinne mit etwas Angenehmen verbunden.
Der Patient wird zum Beispiel in einen Raum geführt, in dem es angenehm duftet, der Phobiker bekommt sein Lieblingsgetränk, die Wände sind mit der Lieblingsfarbe bestrichen,...
Die Furcht hat auch angenehme Dinge zur Folge.
Jedoch kann es auch passieren, dass der Phobiker danach seine Lieblingsfarbe nicht mehr mag, das Getränk verabscheut,...

Beim Imitationslernen soll der Phobiker beobachten, wie eine oder mehrere Personen mit der Situation furchtlos umgehen. So wird dem Phobiker gezeigt, dass seine Angst grundlos ist.
Jedoch sollte das "Modell" (also die Person/Personen, die dem Phobiker zeigen, dass die Angst unbegründet ist) dem Phobiker möglichst ähnlich sein.
Also zum Beispiel hat es wenig Sinn, wenn der Phobiker ein schmächtiger Jugendlicher ist und das "Modell" ein erwachsener, kräftiger Schlägertyp.

Bei der Reizüberflutung (meiner Meinung nach die schlimmste Therapie von allen) wird der Phobiker einer sehr angstbesetzten Situation ausgesetzt.
Also in deinem Fall würde man dir ne Spinne auf den Arm setzen oder so was.
Hat der Phobiker die Situation überstanden, ist er geheilt.


Jedoch würde ich diese Therapien nicht ohne einer Hilfsperson machen, da es sehr schnell nach hinten losgehen kann.
Was Bunbury aber vorgeschlagen hat, kannste ruhig mal versuchen

Viel Glück dabei ;)



geschrieben von: Seras

Ich hab auch Angst vor Spinnen, besonders vor große XD
Aber meine Schwester schreit immer histerrich rum wen eine Spinne in ihre Nähe ist. lol, manchmal überwinde ich meine Angst, nehm eine mittelgroße, tote Spinne und ärgere sie damit XD das finde ich cool ^^ Dann rennt sie zu un unsen eltern und ich lach nur XDD



geschrieben von: Töggelie

Aha, ein Thread für mich! :D


Meine Oma hat vor Schnecken Angst, aber die fettesten Spinnen nimmt sie einfach so in die Hand! Aaaaahaaargh! :eek:


Ich war letzten Sommer im Garten und stopfte mich mit Himbeeren voll. Da ich an die Hintersten rankommen wollte, verrenkte ich mich so, dass ich nicht so mir nichts dir nichts weg konnte.
Jedenfalls schaute ich seelenruhig an mir herunter, als ich dachte, mich trifft der Schlag. Da saß eine riesige, schwarze Spinne auf meinem Bauch!!!!
Ich schrie wie am Spieß, erschlug sie in meiner blinden Panik ausversehen (würde ich absichtlich nie machen) und rannte ins Haus, wo ich mich so schnell wie möglich beeilte, die Klamotten loszuwerden. Ich habe sie irgendwo in eine Ecke geworfen und mich ihnen erst nach ein paar Stunden laaangsam genähert. Gott, war das ein Schock.


Als Therapie versuche ich Spinnen süß zu finden. Ich habe z.B. eine Kuschelspinne aus Plüsch, die ganz niedlich aussieht.
Aber das mit der Niedlichkeit will bei Netzspinnen nicht so wirklich funktionieren. :confused:
Aber so winzig kleine, dicke Springspinnchen finde ich ganz witzig.
Also solche, die nicht allzu lange Beine haben, gehen inzwischen ganz gut.

Zitat:
Original geschrieben von Sicarius
Hat eigentlich noch jemand das Gefühl eine art Spinnenradar entwickelt zu haben? D.h. man spürt irgendwie, dass eine Spinne in der nähe ist bevor man sie sehen kann? Mir geht das recht häufig so.


Ich sehe Spinnen IMMER und SOFORT. Außer, sie sitzen auf meinem Bauch...*seufz*
Auch wenn es dunkel ist, ich beschäftigt bin, oder gerade in eine völlig andere Richtung schaue, Spinnen fallen mir im Normalfall immer auf.



geschrieben von: Seneca

Ich hatte als Kind auch eine gräßliche Spinnenpanik. Mir lief es schon kalt den Rücken herunter wenn ich nur eine meinen Weg kreuzte...was ständig passierte.

Ich habe dann später angefange mich mit den Viecher zu beschäftigen, ihre Anatomie zu studieren, die unterschiedlichen Gattungen udn Familien.

Ich habe dann in der 9. Klasse im Rahmen einer Jahresarbeit in Biologie dieses Thema gewählt... danach gings plötzlich.

Ich mag es zwar immer noch nicht wenn sie auf mir herumkrabbeln, wie bei Insekten auch, aber zumindest ist die Panik weg und ich kann die Bieter einfach entfernen oder beiseite schieben, wenn ich mal wieder in einen Kellerschacht oder ähnlich klettern muss.



geschrieben von: Tosh666

Ich haben zwölf Jahre lang in einem Keller gewohnt, glaubt mir, ich kenne das Grauen... Allerdings waren mir große Spinnen immer lieber, da sieht man womit man es zu tun hat. Die Kleineren fallen nicht so gut auf und man verliert sie schneller aus den Augen. Ich muss aber zugeben das ich zunehmend verlerne "mutig" zu sein seit ich nicht mehr oft in einem Keller bzw. mit Spinnen "verkehre".



geschrieben von: Trauerwesen

Ich bekomme alleine bei diesem Thread wieder eine Gänsehaut :D!

Bei mir war es auch mal schlimmer, da schrie ich nur noch hysterisch weg. Seit einer zum Glück nicht tödlichen begegnung mit einer Trichternetzspinne ist es besser geworden, aber ich meide die Viecher trotzdem und kann nach wie vor keine Bilder davon sehen. Aber bei den kleineren komme ich nun besser klar und ich akzepiere auch mal kleinere, dünnere etc in meinem Bad.


Seneca:
Mir wurde auch mal von einem Psychologen geraten, mich intensiv damit auseinanderzusetzen, weil man sich dann selber so konditioniert, dass die Angst ein wenig verschwindet und man sich eben dran gewöhnt.
Aber dazu kann ich mich nicht überwinden, kann ja nicht mal Fotos sehen *g*.



geschrieben von: rainraven

Ich mag Insekten und Gliedertiere nur nicht in (Wohn)räumen haben, in denen ich mich länger aufhalte oder schlafen muß. Aus dem Grund, daß ich weder heimlich gestochen/gebissen werden will noch einen dieser Kollegen versehenlich verschlucken will oder erst recht nicht am Morgen dann zerquetscht an meinem vielleicht sogar nackten Körper finden will, denn DAVOR ekelt es mich wirklich. Aber Phobie? Nein, ich denke nicht.

Wenn mich ein Insekt/Spinnentier stört und ich es lokalisieren kann, entferne ich es mit einem Glas und einen Blatt Papier nach draußen. Mir graust es vor allen vor TOTEN Insekten/Spinnentieren, erst recht vor gewaltsam zu Tode gekommenen, deswegen will ich sie am Leben lassen.

Lustigerweise stört mich die kleine Spinne (<1cm), die in unserem Bad lebt, die Silberfische am Boden und die Weben in der Flurecken nicht. Stubenfliegen sind auch okay, weil die auch nachts schlafen und nicht rumwuseln. :)

Während meine Mutter an einer ausgeprägten Schlangenphobie leidet, ausgelöst durch ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit (sie wurde mal von ihrem Bruder mit einer toten Schlange/Schleiche beworfen, erzählt sie immer :D ) und sich da auch nicht davon abbringen lassen will, hab ich nur eine Phobie, was das selbst Autofahren betrifft, aber das muß ich auch gar nicht, denn ich komme mit dem öffentlichen Verkehr eh überall hin, wo ich muß. Doch ich hab mich bisher immer meinen Ängsten gestellt, wenn es nötig war, also würde ich mich auch damit konfrontieren und sozusagen Kopf voraus hineinlaufen, damit ich sehe, es ist nicht so schlimm. War bei meinen Angstzuständen/Komplexen vor den Exfreundinnen meiner Partner auch so. :)



geschrieben von: Jagdwolf

Oh, Spinnen. Früher hatte ich panische Angst vor den Tierchen. Heute finde ich sie höchstens noch ekelig. Das hindert mich aber nicht daran, sie einfach an die Luft zu befördern. Glas drüber, Bierdeckel drunter, Feierabend.

Nervös machen mich die dicken, schwarzen.



geschrieben von: Creobotra

mann kann so ne phobie auch tatsächlich überwinden.
selbst meine mutter hat nun eine meiner spinnen auf den arm genommen und war so masslos stolz darauf *g*.



geschrieben von: Bartimäus

Also ich hatte früher auch höllische angst vor spinnen bis ich eine TV Reportage gesehen habe das diese ängste aus 2 verschiedene gründe ausgelösst werden:
1. Schlimmere Erlebnisse oder von Eltern in der kindheit kopiert
2. Man weiß einfach nichts darüber und der Mensch ist von natur aus so konzupiert das er vor allem das er nicht kennt oder versteht angst hat

und in der Reportage worde auch gesagt das wenn leute mit spinnenphobie sich über spinnen in ihrer umgebung schlau machen so das sie die spinnen verstehen und kennen und damals hatte ich mir 1 buch aus der bücherei ausgeliehen und gelesen was mir sehr geholfen hat auch wenn ich sie immernoch nicht sehr mag

vielleicht hilft dir des ich hoffe es zumindestens für dich ;)



geschrieben von: Kakyuu

na du hasts noch gut, die können dir ja an sich nur psychich was tun. Ich hab das Problem mit ner gewaschenen Wespenphobie und leider verbunden mit ner starken allergie.
Das Problem ist, ich wohne alleine. Und auch hier rein kann sich mal eine wespe verirren. Dann wachse ich über mich selber hinaus und staubsauge die meistens weg, denn sobald man schlägt werden die natürlich aggro. Aber das tue ich unter zittern und wirklich tränen, weil ich solche todesangst hab. Nur ists bei ner einzimmerwohnung unmöglich irgendwie zu entkommen. Das schlimmste was mir passiert ist, ich habe die Wespe gesehen, als sie reingeflogen ist, und dann fand ich das drecksvieh nicht wieder. Ich konnte die ganze nacht nicht schlafen, saß zitternd im badezimmer und bin immer wieder panisch gucken gegangen, ob die nicht doch sichtbar ist. Übrigens war sie in meinem eisteeglas ertrunken wie ich dann am nächsten tag feststellte. Ich verstehe also deine angst sehr gut. Es ist verdammt schlimm für mich im Sommer draußen zu sitzen, ich sitze da mit gänsehaut und warte buchstäblich auf die nächste wespe. Aber am Anfang des Sommers, bei den ersten Biestern ists noch nicht so schlimm, das steigert sich immer über das jahr, bis ich wieder heulend laufen gehe. Sprich kleine Schritte können schon helfen.



geschrieben von: Lea B.

Schattenreisen

So, hier mal ne rechut gute Seite von nem Bekannten, der sich mit Überwinden von Ängsten sehr gut auskenn, evtl. hilfts ja^^



geschrieben von: Jesterhead

@Kakyuu: Bei solchen extremen Ängsten wäre eine (Konfrontations-)Therapie sicher eine gute Lösung. Ich weiß nicht, wie gut das Angebot bei Wespenphobien ist und wie hoch die Preise sind, aber wenn man schon bei der reinen Möglichkeit, dass sich eine Wespe in die Nähe verirrt, Angst bekommt, lohnt sich das auf jeden Fall. Helfen tut Konfrontation mit irrationalen Ängsten so gut wie immer.

Ich habe auch eine mittelstarke Arachnophobie, mein Puls geht jedenfalls merklich hoch, wenn ich das Glas über die Spinne stülpe und falls sich eine in meine Haare verirren sollte, fühle ich mich nach der Entfernung wie nach dem ersten Bungeesprung. Die zwei schlimm-lustigsten Erlebnisse bisher:
Als ich noch WoW spielte und gerade mit meiner Gilde einen schweren Gegner bekämpfte, krabbelte plötzlich eine von diesen fast handtellergroßen (jedenfalls in meiner Erinnerung, klein war sie auf keinen Fall^^) Kellerspinnen über meinen Bildschirm. Ich habe mich gegen die Gilde entschieden. Das andere Erlebnis war bei der Bundeswehr, als wir Gewehr zerlegen hinter der Deckung übten und eins ebenfalls größeres Exemplar meine Ausrüstung erkundete...in dem Fall habe ich mich dazu durchgerungen, liegen zu bleiben, da die "Fahnenflucht" (in den ersten Tagen der Grundausbildung...lange bin ich eh nicht bei dem Haufen geblieben) wohl schlimmere Folgen gehabt hätte. Meine Handbewegungen brachten mir aber wohl auch einen kritischen Blick ein.

Nach den ganz kleinen Spinnen, von denen man eh nichts sieht, finde ich übrigens Vogelspinnen am wenigsten schlimm. Die sehe ich schon nur noch als halbe Spinnen, immerhin sind sie groß, flauschig und meiner Erfahrung nach gemächlich.



geschrieben von: Ascaron

@Kakyuu
Hast Du keine Moskitonetze vor den Fenstern? Seitdem ich alle Fenster, die ich öffne, damit abgeriegelt habe, habe ich deutlich weniger Krabbel- und Fliegvieh in der Wohnung.



geschrieben von: Kakyuu

Ich hab eh keine Spinnen, weil ich oben wohne, und ja auf jeden Fall hab ich ein Moskitonetz, nur leider ist das ziemlich schelcht, denn wie gesagt diese eine Wespe hat sich da trotzdem rein verirrt.
Das größte Problem ist leider dabei, dass ich auch noch hochgradig allergisch drauf reagier. Sprich Notarzt rufen und zwar Zack. Deswegen hab ich natürlich angst vor jeglicher Konfrontationstherapie, denn was mach ich wenn ich da gestochen werd, da wird die Angst ja nur schlimmer. Ich steh nämlich nicht so auf Spritzen, Ärzte, etc. Als ich in Köln gewohnt hab war es viel schlimmer, total heisser sommer, kein moskitonetz, ich hatte lieber das fenster zu, weil die sogar nachts unterwegs waren. Das tolle war dann dass mein Mitbewohner zwar net so viel Angst hatte, aber ebenfalls hochgradig allergisch war, also mussten wir jedesmal wenn ne Wespe irgendwo war hoffen, dass die dritte Mitbewohnerin da war, die hatte nämlich nur angst xD Gott, was haben wir das gehasst. Aber hier wo ich jetzt wohne geht es. Sogar auf der Arbeit, obwohl ich im freien Arbeite sind nicht sooo viele. Ich habe festgestellt diese Lampen die total heiss werden sind der Ideale Wespenkiller. Einmal dagegen und das wars und die fliegen meistens als erstes ans Licht. Ich versuch halt damit zu leben, aber man wird mich im Sommer sehr selten draußen sitzen sehen oder im Park spatzieren. Dafür hab ich halt einfach zu große Angst. Das wirkt schon sehr paranoid, wenn ich zum Beispiel durch den Rosengarten hier in der Stadt gehe.



geschrieben von: Agarwaen Crán

Also... Eine Spinnenphobie bzw. Angst kenne ich nur von meinen Gruppenkameraden...

Ich feinde die Tiere schon neidlich aber ehrlich gesagt traue ich mich auch nicht, andere spinnen als weberknechte auf mir laufen zu lassen.

Aber die Höhe war in meiner Gruppe folgende Situation: Gruppenkamerad A (spinnenphobie) ist bei B im Zimmer. B hat eine Spinne in der Hand und A will, dass die Spinne (ca. 2cm) totgemacht wird... Also nimmt B die Spinne in den Mund, kaut und schluckt... A Übergibt sich fast und B ist am nächsten Tag krank...



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Agarwaen Crán
Also nimmt B die Spinne in den Mund, kaut und schluckt...


es gibt ja eine statistik, dass jeder mensch in selnem leben mind. 6-7 spinnen (im schlaf) verschluckt.
aber dass solche ähm ... leut wie B da mit reingerechnet werden? :rolleyes:



geschrieben von: x-xcva

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
es gibt ja eine statistik, dass jeder mensch in selnem leben mind. 6-7 spinnen (im schlaf) verschluckt.
aber dass solche ähm ... leut wie B da mit reingerechnet werden? :rolleyes:



Ich frage mich tatsächlich immer, WIE zur Hölle erstellen die solche Statistiken? Lassen die Spinnen in Schlaflaboren frei oder was? ....

*schauder* .... Sowas gehört bei mir eindeutig in die Sparte: 'Dinge die ich nicht wirklich über mich wissen wollte' ....

Grüßlies
Mischa (Ich mag keine Spinnen, außer sie sind ordentlich bepelzt, das finde ich irgendwie niedlich, das hat sowas Plüschiges und auf Plüschgetier fahre ich voll ab.)



geschrieben von: Harley_Quinn

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
es gibt ja eine statistik, dass jeder mensch in selnem leben mind. 6-7 spinnen (im schlaf) verschluckt.
aber dass solche ähm ... leut wie B da mit reingerechnet werden? :rolleyes:



Die Existenz dieser Statistik ist eine urbane Legende. ;)



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Harley_Quinn
Die Existenz dieser Statistik ist eine urbane Legende. ;)


ich weiss, aber ne sehr gute, mir gefällt sie :D

siehe auch:
Clausen, Lucy W. Insect Fact and Folklore
(New York: Collier Books, 1954; (p. 24)
tolles buch übrigens.

ps: so legende ist das gar nicht, ich hatte schon *malüberlegen* so ca 5, dann B noch eine 1,
da kommt was zusammen *g*



geschrieben von: x-xcva

Zitat:
Original geschrieben von Harley_Quinn
Die Existenz dieser Statistik ist eine urbane Legende. ;)


....was ich persönlich jetzt mal sehr beruhigend finde. Allerdings ist diese Mähr dann extrem weit verbreitet, denn ich hatte das schon x-mal vor der Nase und habe mich immer gefragt wie das gehen soll, sowas statistisch zu erfassen. Auf die Idee dass es gar nicht geht, bin ich natürlich nicht gekommen. :rolleyes:

Grüßlies
Mischa



geschrieben von: Agarwaen Crán

Diese Statistik war vor einem Jahr im PM-Magazin... XD

Schönen gruß vom besagten B, ich habe ihn das mal lesen lassen



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Creobotra
mann kann so ne phobie auch tatsächlich überwinden.
selbst meine mutter hat nun eine meiner spinnen auf den arm genommen und war so masslos stolz darauf *g*.




Uuhhh... auf den Arm??? Ich bin immer froh, wenn da ne Glasscheibe zwischen ist. Vor so giftigen Viehchern habe ich Angst, die heimischen Exemplare finde ich einfach nur gruselig - eklig, ok. Ich trau mich das ja kaum zu sagen, aber ich finde sie - eklig. Mich gruselts beim Gedanken an Spinnen. Weberknechte trage ich normal raus. Bei den großen, dicken, schwarzen wirds schon schwieriger... früher habe ich die weggestaubsaugt oder erschlagen (das gibt immer so häßliche Flecken. Das sieht aus wie Eiter an der Wand - widerlich), heute versuche ich sie mit einem Glas nach draußen zu bekommen: Glas drauf, Papier drunter und ab ins Freie. Erschlagen fand ich im Laufe der Jahre auch nicht wirklich nett von mir. Ich will ja schließlich auch nicht erschlagen werden, nur weil mich wer eklig findet... :D



geschrieben von: Creobotra

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Uuhhh... auf den Arm??? Ich bin immer froh, wenn da ne Glasscheibe zwischen ist. Vor so giftigen Viehchern habe ich Angst, die heimischen Exemplare finde ich einfach nur gruselig - eklig, ok.
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giftig ist relativ. die heimische kreuzspinne ist so gesehen giftiger als ne vogelspinne, nur dass sie nicht durch die haut kommt.
und mittlerweile seh ichs ja an den frauen meiner (vs)kollegen, die allesamt keine wimper mehr zucken, wenn mann meldet, das eine abgehauen ist :D

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Erschlagen fand ich im Laufe der Jahre auch nicht wirklich nett von mir. Ich will ja schließlich auch nicht erschlagen werden, nur weil mich wer eklig findet... :D
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das ist fair. stell dir mal vor, du geht in die kneipe und kriegst einen stuhl übergezogen, weil jemanden dein outfit, oder wie du dich bewegst, nicht passt. :)



geschrieben von: Trauerwesen

Selbst Glasscheibe ist mir zuviel. Kann sein, dass ich demnächst jemanden besuche, der Pythonschlangen hat (pressetechnisch). Die Person hat auch Spinnen, ich gab bisher nur eine Bedingung an: Ich sehe die Viecher nicht. Auch Fotos sind nichts für mich.

Und ich klopfe immer noch meine Schuhe manchmal aus, bevor ich sie anziehe :D. Hier sind zwar keine giftigen Spinnen, aber so rum brauche ich es auch nicht *g*.

Spinnen erschlagen, Staubsauger usw mache ich auch nicht. Da muss ich denen näher kommen, als mir lieb ist. Staubsauger soll ja eh nichts nützen, weil die wieder rauskrabbeln.



geschrieben von: x-xcva

Zitat:
Original geschrieben von Trauerwesen:
[...]Staubsauger soll ja eh nichts nützen, weil die wieder rauskrabbeln.


Nicht bei meinem neuen Miele! Was der mal eingesaugt hat, das ist gefangen für die Ewigkeit! :D

....



geschrieben von: Creobotra

Zitat:
Original geschrieben von Trauerwesen
Staubsauger soll ja eh nichts nützen, weil die wieder rauskrabbeln.

nein, das gilt nur für den abfluss runtergespülte spinnen. die kommen wieder hoch.



geschrieben von: Black Rat

Ersticken die Viecher auch nicht im Staubsaugerbeutel? Also ich kann mir nicht vorstellen das die da wieder raus können.

Spinnen sind einfach eklig. Ich weiß das sie nützliche Tiere sind und auch die einheimischen Spinnen sind ja nicht giftig oder gefährlich. Aber ein Ekel bleibt in ihrer Nähe, diese krabbeligen 8 Beine. Komischerweise schüttelts mich da nur bei klassischen Spinnen. Bei Skorpionen ist das bsw. nicht so. Die sind eher faszinierend. Eigentlich seltsam...



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Trauerwesen
Staubsauger soll ja eh nichts nützen, weil die wieder rauskrabbeln.


Habe ich auch gehört. Wenn nix mehr hilft, als der Staubsauger (z.B. wenn ich - Angehörige der Zwergenfraktion - nicht drankomme), dann stopfe ich danach vorne immer Zewa ins Rohr und wenn ich den Sauger das nächste Mal brauche, halte ich erst das Papier fest, mache ihn an (damit das Papier nicht reingesaugt wird) und erst, wenn das Teil läuft, nehme ich das Papier weg, damit da auch bestimmt vorne nix rauskrabbeln kann...


... ich weiß, ich bin bekloppt.... aber ich stehe dazu! ;) :D



geschrieben von: Steve Stitches

Habe einen Freund der ist Maler oder Anstreicher wie das im Norden heißt, dessen Kolege kann keine Steine wegräumen oder in Ecken arbeiten in denen Spinnweben hängen. Er ist angeblich als Kind öfter in einen Schuppen gesperrt worden in dem auch alles vollhing. Jetzt gibt´s angeblich so ne neue Therapie bei der die Angst durch Vorstellungskraft bekämpft wird, schon mal wer davon gelesen oder gehört?





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